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beb Kreises 50 i)auphintfrftühuna9 Frauen und 43 Kinder und Bicoenfo

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durchfließt, start unter

Die Bilamralle. die

sie aus zwei infolgedessen

Strohwülsten gedreht werden, und mehrmals verwendbar sind. Die

Motorbetrieb ein­eine Anzahl Land- die Maschine auS- Arbeitskröen go

die Fortse^vng geleiteten und außenpolitischen nalen hatten weisen können.

der von Wirth und Marx ein- seinerzeit so stark angegriffenen Linie. Auch die Deutichnatio- keine andere Außenpolitik auf- als die gegenwärtige. Die Er-

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wirte gemeldet die zur Zeit probieren wollen. Da es an rade in der Landwirtschaft

Svenska mit 462. Am Dwist Pari« 124.02. Mailand 92J das Pfund 433,025 und den g

Stcaßenbahnteu Darmstadt-Zugeuheim.

WSR. Darmstadt, 10. Mai. Unter dem Vorsitz des hessischen Finanzministers fanj heute eine Besprechung über den Ausbau des Straßenbahnnetzes in der weiteren Um­gebung von Darmstadt statt. An der Be­sprechung nahmen neben Vertretern der Mini­sterien, der Finanzen und des Innern, Ver-

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die Erschließung deS OdenwaldeS richteten Bestrebungen wurden eingehend örtert.

Oie Bisamratte im Odenwald.

mangelt um') das Handknüpfen trotz aller Fertigkeit, zu der es

Maschine ist für Hand- und /=^ ^t sich bereits

1

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3.

nuy toie beim Handknüp'en langes Roggenstroh. Ferner sind die Seile bedeutend stärker, da

neun Jungen.

Preußen

rung, am 20. Mai auch in Gießen treu l Zentrum zu stehen, schloß der Redner j,mit lebhaftem De fall aufgenommene Rede.

^Cflierunflörof Knoll

' nahm hieraus als bisheriges Mitglied der

den 2 Hauptunterstützungsempfäng«

4 Kinder. Die Zahl der in der Hfl

erst vor nicht allzu langer Zeit aus Böhmen in Deutschland eingewand.'tt ist. konnte bisher nur in Sachsen und Bayern festgeftrllt werden. Da sich die Bisamratte sehr rasch vermehrt, ist damit zu rechnen, daß sie bald in größeren Scharen auf tritt.

'den Erwartung^ lat. rft man h« ie immL Umsatz-

Aid da, 10. Mai. DaS sog. Königs- schienen, das von de.n hiesigen Schützen- verern reranftalte. wird, soll in diesem Jahre besonder» imposant gestalret werden. An den beiden Sch ejtagen wird der Schützenkönig in seinem ©tanÖQuai.ier abgeholt und durch die Straßen der S'adt zu den Schiehständen ge­leitet. Den Teilnehmern an diesen Auszügen werden je fünf Freischüsfe gewährt. Die

schäft gten 9lotftanDflarbcit*7 etrUfl April 7 gegenüber 24 zu Beginn Monats.

ebenfalls sämtlich in der Stadt h(flr heschäsi gt

wurden. 0

höre das Ze.-rum auf, Demokrat zu fein, derrn die Demokratie habe nicht daS Recht, über Glaubensgrundsätze zu bestimmen. In der Schul­frage z.D. dürfe es kein Recht des Siaates geben, das von der Lhristenp! licht als Eltern entbinden könne. Der Redner wandte Ld) gegen die Zersplit erung in Sonderparteien, vor allem in StandeSparteien, die er aus Gründen der Vernunft und Moral ablehnte und denen er den Standpunkt des Zentrums entgegenstellte, daß alles Handeln von der Rächftenliebe auS- gehen müsse, nicht aber von dem Doranstellen von Sonderinteressen. Denn daS Glück des ein­zelnen auch im politischen Sinne hänge doch nur Immer von feiner inneren Zufriedenheit ab.

Hierauf beschäftigte sich der Redner mit einigen der wichtigsten politischen Fragen. Er besprach zunächst die AeparationSirag? und be­tonte, die Regelung dieser Frage auf lange Sich! mit dem Ziele, daß die internationale Wirtschaft selber die Aotwendigkeit einer Reu- regelung einsehe, sei ein kostbares Verdienst der führenden Zentrumspolitik. Stresemann, dessen Verdienste um Deutschland unbestritten fein soll­ten, sehe doch nur die Politik fort, die die Zentrumspartei jahrelang dem deutschen Volle empfohlen habe. (Bravo). Soweit gehe die Be­scheidenheit des Zentrums nicht, daß eS dies in diesem Wahlkampf nicht ausfvreche. Rach dieser Richtung fei unsere Außenpolitik aus einem denkbar günstigen Wege. Rach einer anderen Richtung hin fei aber das Zentrum noch sehr unzufrieden, und zwar über den Verrat an der Idee deS Völkeririedens, der in der Fort­dauer der Rheinlandbesetzung durch die frem­den Truppen liege und gegen die immer wieder protestiert werden müsse. Hinsichtlich der Innen­politik besprach der Redner zunächst Finanz­fragen, für deren Behandlung er ein großes und langfristiges Programm unter Vermeidung des bisherigen häufigen Wechsels der Finanz­minister forderte. Obwohl gespart werden könne und müsse, sei aber darauf zu achten, daß die Kriegsopfer und die InslationSgeschädigten ausreichend versorgt würden, um vor der schlimmsten Rot geschützt zu fein. Das Zentrum stehe nicht auf dem Boden des Einheitsstaates, es fei aber einer Reuregelung geneigt, die unter Wahrung des Prinzip« der Selbstverwa'tung eine wirtschaftlich gesunde Reugliederung bringe. Es sei an der Zeit, daß man dieses Problem aus dem Kreise der wissenschaftlichen Diskus.ion in den Bereich praktischer Derwirllichung stelle. Bei einer kurzen Besprechung der Steuergesehgebung nahm et besonders Stellung gegen die Sondergebäude- steuer, die nicht ausschließlich zu dem Zweck verwandt werde, für den sie zur Erhebung ge­lange (Sehr richtigI) und die aus diesem Grunde eine Erschütterung des Vertrauens des Volkes zur Folge habe. Hinsichtlich der Schulfrage be­tonte der Redner, die Katholiken hätten vom konfessionellen Standpunkt aus die Pflicht, ihre Kinder im katholischen Glauben erziehen zu lassen. Diese Pflicht könne ihnen niemand ab­nehmen, auch nicht ein Beschluß des Reichstages, denn in dieser Hinsicht seien die Katholiken kon­servativ. Das Zentrum fasse seine Forderung der Bekenntnisschule nicht dahin auf, daß diese eine Waffe gegen andere fein solle, sondern es sei der lleber^eugung, daß nur auf dem Boden der Bekenntnisschule die Charaktere wachsen könnten, die sür Volk und Heimat eine bessere Zukunft schassen könnten. Das Zentrum müsse die Schulfrage in erster Linie vom konfessionellen Standpunkt aus beurteilen. Mit der Aufforde-

fafcltoärter Ludwig Philipp erhielt dem BezirkSzuchtverein eine Prämie gute Bullenhaltung. Für feine Ziegenbockhaltung hat Philipp bereit» Prämie erhalten.

Ärcis Büdingcn.

Oberhessen.

Landkreis Gießen.

: Annerod, 10. Mai. Die Pflasterung Der großen Verkehrs st raße nach Grün­de r g hat im Gießener Waid bei Kllome.er- stein 7, nahe dec Sanfeburg. ihren An ang genommen. D.e er Anfang liegt einige hundert Meter ostwärts der Ab'ahrt nach Annerod, fo daß der Verkehr nach Annerod von der Ganfe- burg her für Fuhrwerke nicht möglich ist. Dte Arbeiten fchreiien langsam vorwärts. Die Straße wird noch für längere Zeit gesperrt bleiben müs en.

: Rödgen, 10. Mai. Sine wesentliche Verbesserung er,ährt zur Zelt d.e Röd- cener Straße vom Pwsessoreneck bis zur Abzweigung nach dem Flugha en. Die Straße wird geteert und frisch mit KieS bestreut. DaS Material ist angefahren, die Arbeiten haben be­reits begonnen.

s. Beuern. 10. Mai. Auch in der Landwirt­schaft wird immer mehr die menschliche Arbeits­kraft durch die Maschine ersetzt. So wird zur Zeit hier eine Strohseilmaschine die erste ihrer Art durch den Schmiedemeister Heinrich Schomber eingcsührt. Da sich ihr Preis jedoch auf 400 Mk. stellt, kommt nur die genossenschaftliche Anschaffung der Maschine in Betracht, da es hier nur kleinbäuerliche Betriebe gibt. Es wird versucht, etwa zwanzig Landwirte zu einer Genossenschaft zusammenzuschließen, fo daß sich der Antell des einzelnen auf nur 20 Ml. stellen würde. Eine fo große Anteilnehmcrzahl wäre möglich, da die meisten Landwirte ihren jährlichen Bedarf an Erntefeilen an einem ein­zigen Tage Herstellen könnten und die Maschine imstande ist, etwa 25 Fuder Seile täglich zu liefern. Ein weiterer Vorteil der Maschine ist, daß jede Strohsor e verwendbar ist und nicht

trumSsraktion des Reichstages das Wort. Er bedauerte besonders, daß sich das deutsche Volk immer mehr in Parteien zersplittere. Die bis­herigen Oppositionsparteien machten sich ihre Kritik an der Arbeit der letzten Regierungs­koalition recht leicht, aber es stehe doch sest, daß die bisherige Koalition sehr produktive Ar­beit geleistet habe. Der Redner polemifierte hier­aus gegen die Deutschnationalen. Die bei Den vorigen Reichstagswahlen den Inflationsaeschä- bigten Versprechungen gemacht und diese hinter­her nicht gehalten hätten. Das Zentrum lehne es grundsätzlich ab. Deriprechungen zu machen, von denen man wisse, daß sie im Hinblick auf die ganze Lage nicht realisierbar seien. DaS deutsche Volk sei dem Zentrum zu großem Danke ver­pflichtet. 11. a. betonte Der Redner hier, daß nur durch das Eingreifen deS Zentrums in Der Revolutionszeit Die Verhältnisse in Deutschland wieder rasch in geordnete Bahnen gekommen seien. Del einer Besprechung der d utschen Außen­politik erklärte auch dieser Redner, daß Die Außenpolitik Stresemanns nichts anderes sei, als

WSD. Darmstadt. 10. Mai. Auf einer Wanderung des Odenwaldklubs am letzten Sonn­tag an den Todtenbrunnen bei Schwan- Heim wurde eine Bisamratte getan -en und getötet. An der Stelle war di: 11 erbäschung deS BacheS, der die einsame und düstere Waldwiefe

mancher darin bringt, sehr zeitraubend ist, dürften sich noch mehr Liebhaber finden.

V Mainzlar, 10. Mai. Mit dem Setzen der Kartoffeln wird man bei uns in diesen Tagen fertig werden. Behindert wurde dte Arbeit durch das letzte schwere Gewitter, da die meisten Aecker noch nicht hergerichtet waren und infolge der großen Räfse nicht sogleich bearbeitet werden konnten. Der guten Obsternte vom vorigen Jahre scheint eine weit weniger gute in diesem Jahre zu folgen. Die in unserer Gemarkung noch sehr wenig vorhandenen alten Zwetschenbäume blühen jetzt fast gar nicht: Birnbäume sieht man ebenfalls ganz vereinzelt in guter Blüte, und hier ist eS besonders Die Winterbirne. Auch bei den Aepfeln ist die Blüte bi» jetzt nur spärlich, schöne vollblühende Aepselbäume. wie im Vorjahr, sieht man nur ganz vereinzelt.

w. Londorf, 10. Mai. Dieser Tage fand die diesjährige Generalversammlung der hiesigen Spar- und Vorschußkasse

a b c r. a u statt. Der Vorsitzende deS Oluf- sichtsrates begrüßte die zahlreich Erschienenen, gedachte der Gründung der Kasse vor 40 Jahren und ehrte die beiden noch lebenden und anwesen­den Mitgründer, Georg Fabel und Peter Appel, durch herzliche Worte und Ueberreichung je einer Ehrengaoe. Das Andenken von drei verstorbenen Mitgliedern des vergangenen Jahres, sowie der verstorbenen Gründer der Kasse wurde in der üblichen Weise geehrt. Dann gab der Direktor der Kasse, Gemeind Rechner Berlin, einen kurzen Heberblicf über die 40 Jahre feit Bestehen der Kasse, Die sich bis zur Inflation sehr gut entwickelt hatte und auch seit Aufhören der Inflation, man könnte sagen seit der zweiten Gründung, wieder sehr gute Fortschritte gemacht hat. so daß sie den an sie gestellten Ansorderungen voll und ganz gerecht werden kann. Lehrer S t ö h r berichtete über die segensreiche tSinriaj- tung Der Schulsparkasfe. wodurch der Sparsinn Der Jugend gepflegt wird. Aus dem vom Rechner verlesenen Geschäftsbericht konnte man das Smpor- blühen Der Kasse ersehen. Reben 10 Proz. Dividende wurde ein ansehnlicher Betrog zum Reservefonds und zur BetriebSrücllage ver­wandt. Die zwei Aufsichtsratsmitglieder. Bür­germeister A u m a n n und Beigeordneter Hasselbach wurden einstimmig wieder- gewählt. Für die Schulbibliothck wurden 40Mk. bewilligt. Bei einem guten ©late Bier und einem Imbiß wurde bei Gastwirt Rahtgang der vierzig­jährige Gründungstag gemütlich gefeiert.

h Grünberg, 10. Mai. Aus der jüngsten GemeinderatSsihung ist u. a. folgendes zu berichten: Dem Schühenverein Grün­berg werden sechs Pfostensteine zum Preise von insgesamt 3 Mk. überladen. Die e Steine sind die letzten Heberte ft e des auf dem Trockenhaine in früheren Zeiten stehenden Auf- bewahrungShäuSchenS für den .Schinder­karre n". Der Gemeindecat beschließt, daß hin­sichtlich der rückständigen (gestundeten) G e- meinde steuern vom Gewerbeertrag für die Steuerjahre 1925 bis 1927 und bei rückständi­ger Sondergebäudesteuer im Sinne Der Weisungen verfahren wird, die Der Präsident deS Landessinanzamies Darmstadt auf Veran­lassung des Finanzministers an die Finanzämter hat ergehen lassen. Der Gemeinderat beschließt weiterhin, daß der Einspruch, Der laut Gemeinde- ratSbeschluß vom 21. Juli 192? gegen die Fest­legung Der Wehrhöhe bei der Reumühle eingelegt wurde, nunmehr zurückgezogen wird. Es fehlt an den nötigen Beweisen, daß die Er­höhung seinerzeit tat ächlich erfolgt ist. DaS Wehr soll vor etwa 20 Jahren höhergelegt worden sein.

+ Lang-GönS. 10. Mai. Der Gemeinde­

empfänger, 60 Frauen und 94 Kinder gegenüber 110 fjauptunterftutiungsempfängern, 64 Frauen und 120 Kindern zu Beginn des Monats. Die erfter* Zahlen verteilen sich auf die einzelnen Bezirke t»« folgt: Statt Wetzlar 45 HauptunterstutzungsfN fängcr, 27 Frauen und 42 Kinder. Lgtz fernes

Hrüx Die wenigen gestriger Schluß- 1 Drlv. Rheinische sehr fest liegen v xmax t nennt ma« 63, Avancen 29,U, Dollar 4,1802.

folge auf diesem Gebiete könne sich also das Zentrum mit Recht zuschreiben. Auch bei Der Stabilisierung der Währung habe DaS Zentrum durch seine positive Politik, vertreten durch Das Kabinett Mar-, eine Heldentat für DaS Deutsche Volk vollbracht. Rachdem der Redner aus Die Hand tevert.a zS. erhandlungen und Die Zollgesetz­gebung hingewiesen hatte, forderte er mit Rach- druck, daß Der Deutschen Landwirtscha t Die heute toieDerum außerorDentlich stark verschuldet sei, wirk amste Hilfe gebracht werde, Damit dieser Zweig unserer nationalen Wirtschaft wieder ren­tabel arbeiten kann. In Diesem Zusammenhänge beklagte der Redner Das starke Mißverhältnis zwischen den Erzeuger- und Den Verkaufspreisen der landwirtschaftlichen Produkte, ebenso beklagte er die zunehmende Landflucht Auch auf sozial­politischem Gebiete habe Die bisherige Regierung«- Koalition eine sehr fruchtbare Arbeit geleistet, wobei der Redner an eine Reihe Vcrficherungsgesetze erinnerte, die zum Besten Der wirtschaftlich Schwachen geschaffen wurden. Das Kleinrentncrgcsetz in der Fassung Der legten Regierungsvorlage habe das Zentrum zwar abgelehnt, weil die kleineren Geschä­digten mit Vermögen unter 10 000 Mark dabei nicht berücksichtigt worden seien Das Zentrum stehe auf Dem Standpunkt, daß allen geholfen werden müsse, also auch denen, Die früher weniger als 10 000 Mark Vermögen gehabt hätten. An einer neugeftaltetcn Vorlage, die dieser Forderung gerecht werde, wolle da» Zentrum gern mitarbeiBn und ihr zum Erfolg verhelfen. Bei einer Besprechung der Reichsfinanzen polemisierte der Redner vor allem gegen den früheren demokratischen Reichsfinanzministcr Reinhold und zollte dann der Politik des jetzigen Reichs» finanzminifters Köhler vom Zentnim warme An»

Ärcis Metzlar.

l-jAus dem Kreise Wetzlar, 10. Mai. Die Zahl der Arbeitslosen un Bezirk, des Arbeitsamtes Weglar hat auch im L.ufe des Monats April ro.eDer einen starken Rück­gang erfahren. Während zu Beginn des Monat» in der Arbeitslosenversicherung 1332 Hauptunterstützungsempfänger mit 662 Frauen und 1032 Kindern unterstützt wurden, betrug die Zahl der Hauptunterstützungsempfänger am Ende des Mo­nats nur noch 587 Hauptunterstützungsempfänger mit 327 Frauen und 600 Kindern hiervon ent­fallen auf die Stadt Wetzlar 140 Hauptunter- ftützungsernpfänger, 69 Frauen 117 Kinder, auf Die Landgemeinden des «reifee 335 Hauvtunterstüt- zungscmpfängcr, 202 Frauen und 359 Kinder und auf Die zu Dem Arbeitsamt gehörigen Gemeinden des Kreises Biedenkopf 103 Hauptunteritu' unge- empfanget, 56 Frauen und 124 Kinder. Rotstands­arbeiter wurden In der Arbeitslosenversicherung Ende April 19 gegenüber 45 zu Beginn des Mo­nats, und zwar sämtlich in der Stadt Wetzlar, be­schäftigt. In Der Krifensürforge wurden Ende April unterstützt: 97 Hauptunterstützungs-

treter des RrichsverlehrSministers, Der Reichs­bahnhauptverwaltung. deS Reich: bevollmächtigten für Privatbahn-Aufllcht. Der RcichsbahnDirektion Mainz. Der Stadt Darmstadt unD der Heag teil. Die Verhandlungen führten zu Dem ®r- gebnis. daß die elektrische Straßen-

ahn Darmstadt-Jugenheim als ge­sichert gelten kann. Einzelne. Die Wahrung der Interessen der Dergstraßen-Gemeinden be­treffende Sondersragen bedürfen noch der end­gültigen Klärung Es besteht jedoch Aussicht, daß auch diese Verhandlungen bald zu einem befriedigenden Ergebnis führen. Auch die

KönigSmünze kann nur der erringen, der gleichfalls an Dem Schützenzuge telgenommon.

-r- Aus dem Riddatal. 10. Mai. Die A e p f c l b l ü t e. auf die auS wirtfcha tlichen Gründen daS besondere Augenmerk des Land­wirts gerichtet ist, enttäuscht in diesem Jahre Rach der Blütenfülle deS Vorfahre« mußte wohl mit einer starken Verminderung des BlütenansatzeS gerechnet werden. Ein Gang durch Die Obstselder zeigt aber, daß 3 < aller Aep'elbäume überhaupt nicht blühen. Ein kleiner Teil trägt einzelne Blüten und nur hier und Da trifft man einen votterblühten Baum Strich­weise sind die Aussichtm etwas besser. Verschie­dene Aepfelforten. wie beispie'Sweise Gold­parmäne. versagen ganx. Die« bautet für D.e Provinzialftraßen. die überv egend mit D e cm Apfel bepflanzt find, einen beträchtlichen Sin- nahmeouSsall. Die reiche und auch gut durch­gekommene Bim- und Zwetschenblüte kann in wirtschaftlicher Hinsicht al« Ausgleich nicht in Frage kommen.

ftreie Schotten

Y Gedern, 10. Mai. Zwecks Gründung einer Kolonne De« Roten Kreuzes hatte Hofprediger Widmann die Einwobner- schalt sowohl von Gedern, als auch dec Rachbar- schast zu einem Lichtbildervortrag eih» geladen. Rach Der Vegrühung gedachte Der Vor­sitzende in warmen Worten des G.-ünderS des Roten Kreu-eS. Henri D u n a n t, diese« wackeren Genfer Bürgers, dessen 100. Geburtstag gestern, am 8. Mai, wiedergeiehrt war. Hauptmann a. D. L o t h e i ß e n, Darmstadt, der Hauptredner des Abends. schilderte an Hand einer großen Zahl Lichtbilder daS Wesen und die Arbeitsleistung deS hessischen Roten Kreuzes, besonder« in den Stählen Darmstadt, Mainz und Worms. Er er­klärte, wie heute in Der Zeit des gesteigerten Verkehrs, De: Technik und Der Industrie die Ge ähren für daS menschliche Leben ungeheuer groß find, und wie es Deshalb unbedingt nötig erscheint, überall hilfsbereite Leute zu finden, die sich bei Unglücks,allen oder Seuchen Dem Wohle Der Mitmenschen zur Verfügung stellen. Der Dank für Den fesselnden Vortrag bestand darin, daß nach einer kurzen Aussprache eine Kolonne gegründet wurde, Der sofort acht Männer bei traten. Der praktische Arzt Dr. Bach hat sich bereit erklärt, einen Ausbildungskursus abzuhalten, Der für Die Teilnehmer kostenlos ift

I Ober-LaiS. 10. Mai. Die Bautätig­keit In unserer Gemeinde ist wesentlich s ch w ä- ch e r als im vergangenen Jahre. Ein einziges neues Wohnhaus wird errichtet. Dazu kommen einige wenige Erweiterungs- und Ergänzungs­arbeiten, Die jedoch daS Bild nicht wesentlich verschieben. Für die starke Einschränkung der Bautätigkeit ist wohl in erster Linie die Tat­sache verantwortlich zu machen, daß im laufen­den Jahre bedeutend weniger verbilligte Bau- Darlehen seitens Des Staate« gegeben werden. alS im Vorjahre. Mit den Arbeiten für Die Errichtung des neuen ForsthauseS ist noch nicht begonnen worden. In den letzten Jahren ist in unserer ganzen Gegend die Ratten­plage immer stärker geworden. E« hängt dies anscheinend Damit zusammen, daß die altein­gesessene, dunkle Hausratte säst völlig von der größeren, hellerenMöanderGatie verdrängt worden ist. Wie getoaftigRfrie Vermehrung dieser gefähr­lichen Wager iJL zeigte sich hier vor einigen Tagen gelegentlich der AusstockungSarbeiten an dem Wohnhausc eines hieiigen Einwohners. Mehr als 50 Wanderratten ttnrben, als sie flüchten wollten, von Hunden, Kallen und Leuten getötet, Darunter eine Rattensamilie

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erfennung. Auch in Der Frage Der Beamtendesoldung habe das Zentrum getan, was möglich fei. 3m wci- teren Verlaufe feiner Ansprache nahm Der Redner u. a. scharf Stellung gegen Das geplante Gesetz zur Erleichterung von EhefcheiDungen, Das beim Zentrum auf entschieDenen WiDerstanD flohen werde. Schließ­lich forderte der Redner aus kulturellen und wirt­schaftlichen Erwägungen auf, am 20. Mal geschlossen für Die Zentrumsliste einzutreten.

In Der anschließenden Aussprache nahm ein junger Mann das Wort zur Vertretung einiger Ideen Der Christlich Sozialen Reichspartei. Seine Darlegungen wurden von Den beiDcn Referenten im Schlußwort mit Leichtigkeit widerlegt.

Sozialdemokratie und Reichstagswahl.

In der von der Sozialdemokratischen Dort ei für gestern abrnd auf D.t ,LiebigS- yöhr einvcrusenen Dersammlckt-.g sprach al- erster Redner Pros. Dr. Strecker über Den Kampf um Den Reichst a g. Zunächst er­innerte er an Die 50jährige Wiederkehr DeS Tages, an dem das Attentat auf Kaiser Wil­helm I. verübt wurde, das Anlaß *um Erlaß des Sozialistengesetzes gab, unter dessen Folgen die Arbeiterklasse schwer zu leiden hatte. Heute, unter Der Republik, seien die Zeitverhältnisse günstiger, cs sei Pflicht, diese auch auszunuhen. Was der Sozialdemokratie von Der Gegenseite, besond r, von der Deutschnationalcn Dol/spartei, unterschoben wurde. besond:rs der Barmatprozeß, habe sich in b<r Folge, u.iD zwar durch ein- stimmiaen Beschluß des ülnterfuchungsausschusseS als unhaltbar erwiesen, wog g:n an den Skandal- aeschichten des Kapitän- Lohmann, dem Hugen- ocri-Konzern usw. andere Parteien kompro nit- tiert worden seien. Redner zeichnete eingehend den Hugenbergschm Zeitungskonzem. der in seiner Auswir.ung Die öffentliche Meinung und Die Freiheit und ülnabhängigleit der Presse ge­fährde, In außenpolitischer Hinsicht jeden Der« ständigungsgedanken schädige. Das von rechts­stehenden Parteien vor der Wahl gegebene, aber nicht gehaltene Aufwertung ^versprechen habe Erbitterung in den schwer geschädigten Kreisen der Kleinrentner und Sparer hinterlassen. Wei­ter kritisierte der Redner Widersprüche Der Deutschnationalen Volkskartei in der Behand­lung politischer und wirifchaftlicher F.egen, und Verleugnung ihrer Grundsätze in der Wahl­kampagne. Von den Wahlpcroten von 1924, mit denen die Wähl.r herangezogen wurden, sei nichts übrig geblieben. Die Sozialdemokratie be­kenne sich zur Verständigungs- und Erfüllungs­politik, sie sei nicht schuld an den Ann tions- gelüsten, dem uneingeschr inkten Gas- und A- Bootslrieg. Redner zog ferner die Volksschule in den Kreis seiner Betrachtung^: bi? Sozial­demo.ratie bekämpfe Die Konfessionsschule als unw.rischaftlich und unpädagogisch. Das angeb­lich durch die Einheitsschule gefährdete Christen­tum solle sich auf anderen Gebieten betätigen, als auf dem d r Volksschule. Steuergesetzgebung, Verwendung der Steuern zu unwirtscha, tlichen Zwecken, hohe Pensionen der Generäle und Admiräle, Rot Der Schulkinder, Kriegsbeschädig­ten und Kleinrentner zog der Redner in den KreiS setner Darlegungen, ferner auf der anderen Seite die Klagen über die Soziallasten, die hohen Löhne, die Arbeitszeit und die Unrentabilität der Betriebe. In diesen Dingen habe Der Dürger- block verfagt und zeige der Wählerschaft Den Weg, den fie am 20. Mai zu gehen habe. Rach­dem Dr. Strecker unter Hinweis auf den 110. Geburtstag von Karl Marx dessen Ver­dienste um die Arbeiterschaft eingehend Dar- getegt, fordert? er die Anwesenden auf, dafür zu sorgen, daß durch ihre Stimmzettel die Marx- schen Ideen v rwirklicht werden.

An Stelle des am Erscheinen verhinderten Rationalrates Dr. Eisler, Wien, sprach der Sekretär des Bundes zum Schalle der Republik, Heinz, Wien. Der Redner gab der Sympathie Der Deutsch-Oesterreicher um ihr Interesse an dem Ausgang Der Wahl Ausdruck, schilderte Die neuen sozialen, wirtschaftlichen und politii- schen Verhältnisse seines Vaterlandes und die Erfolge, Die Die Sozialdemokratie besonders in dem f»genanntenRo'.en Wien" auf diesen Ge­bieten aufzuweisen habe. Trotz dieser sichtbaren Erfolge, die die Wiener Stad.verwaltung für sich buchen könne, sei Die steuerliche Belastung nicht größer als in Der Vorkriegszeit, sie fei nur gerechter. Redner wünschte der deutschen Sozialdemokratie bei der bevorstehenden Wahl vollen Erfolg, Denn eine deutsche Reaktion habe auch eine solche in Oesterreich zur Folge.

Der Vorsitzende Moos do cf schloß die stark besuchte Versammlung mit nochmaliger Mahnung an die Wähler, am 20. Mai ihr Wahlrecht im Sinne der Ausführungen der Vorredner auszu- üben.

<> Dornholzhausen, 1 Das Fest Der goldenen Hochzeit feu' fcute

Landwirt Anton Watz unde 6 a r i n a. gebotene Krämer. Watz ist 71 <cine Frau 73 Jahre alt. Beide erfreuen ^äet-

kicher und geistiger Rüstigkeit. (Sfamann versieht sogar r.od) sämtliche lanWrtI(i)aftiid}cn Arbeiten im Betriebe seine« Sohn«^ Jubel­paar feierte die goldene Hochzeit .' »reife von 4 Kindern und 14 Enkelkindern. 2 z ^rurden ihm zahlreiche Ehrungen zuteil. Daru-tet ein Geldgeschenk und Oie Sheiubiläur»Taille von der Preußischen Staat-regieruiü^

berliner Sör.^

11 Mai. CEX-V «^fspruch) Rachdem Reuycr enta^g'i ----h.m.n

fe[nen Diskont nicht erhöht f früh in den Bur aus test g?st tät gteit ist ab r noch sehr L Kurse, die man hört, liegm ee basi-, a' tr Geld. Farben 28n Traunlohle.i 303,53 Weitet (