Ausgabe 
11.4.1928
 
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Bornotizen.

Tageskalender für Mittwoch. Stadttheater. 7.30 Uhr:Sin besserer Herr" (Ende nach 9.30 Uhr). - Mieterverein. 8 Mr. »Poftkeller": Hauptversammlung. Lichtspiel­haus Bahnhofstraße:Die Geliebte des Gouver­neurs". Astoria-Lichtspiele: .Ein Teufels­madel" .

Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Es fei darauf hingewiefen, daß die VorstellungMrs.Cheneys Ende" am Freitag, dem 13. April, um 20 Uhr beginnt.

Das Lichtspielhaus. Bahnhofstraße, bringt von morgen ab bis einschl Sonntag eine heitere Bühnenschau heraus, bei der zwei Tän­zerinnen. Könnt) Böhme und Trude Star, und der Conferencier und Humorist Fretth Mitwirken werden. Wie die Leitung des Licht­spielhauses uns mitteilt, handelt es sich bei diesen Mitwirkenden um Künstler, die der Be­achtung wert seien und die den Besuchern einige vergnügte Stunden im Lichtspielhaus bereiten würden. Roheres in der heuttgen Anzeige.

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GttstungSfest des Schachttubs Ziehen.

Zur Feier seines 70. Stiftungsfestes und alS gc- sellschaftliche Krönung der mit bestem Erfolge abgehaltener. Gießener Schachwoche Deranftaltete der Schachtlub Eiehen gestern im großen Saale deS 6afc Leib einen Festabend, der von Mit­gliedern. Freunden und Gönnern deS feiernden Vereins rege besucht war.

Aach einigen musikalischen Darbietungen der Kapelle Topp ergriff der erste Dorsitzende des Schachklubs, Pros. Weihgerber, das Dort zu einer Ansprache, in der er seiner Befriedigung über den guten Verlauf der Schachwoche Aus^ druck gab und die Erschienenen im Damen des Vereins willkommen hieß: insbesondere dankte er für die tatkräftige finanzielle Unterstützung der Veranstaltung durch die G'chener Stadt­verwaltung und das hessische Staats- und Kultus- min'sterium. In Erwiderung der Begrüßungs­ansprache überbrachte Bürgermeister Dr. Selb in Vertretung deS Oberbürgermeisters namens der Stadt Gießen dein Schachklub Grüße und Glückwünsche zum Jubiläum. 3m Hamen des hessischen Staatspräsidenten unb der StaatSregie- rung gratulierte Ministerialdirektor Urstadt. für die Landesuniversität und Seine Magnifizenz den Herrn Vektor sprach Prof. Dr. Caqueur; auch der Deutsche Schachbund, der Mittelrhei- nische Schachbund und zahlreiche Rachbarvermne hatten Vertreter mit Glückwünsche,) nach Gießen entsandt.

Aach mehreren mit lebhaftem "Beifall aufae- nommenen Gesangsvorträgen von Stau , «na Geffers, die. von Frl. M. K ö r n e r begleitet. Lieder von Brahms, HanS Hermann und Hugo Wolf zu Gehör brachte, ergriff Pros. Welh - gerbet nochmals das Wort, um über die Bedeutung und den Wen des Schach­spieles mit begeisternden Worten M äu^m. Die anschließende Verkündigung der Preisträger ergab für das Hessische Turnier als oieger: 1 Dr Orth, 2. Dr. S ch w e i h g u t h, 3. Sl « n- der 4 Sift, 5. Rothamel: für das Veben- turnier: 1. Fischer, 2. Menger. 3. Peter,

Berunslückte Boxee.

DS2i. Mainz. 10. April. Am Sonntag begannen hier in der Stadthallc die 7lns- scheidnngskämpfe der deutschen 'Amateur- Bofermeistersch asten. Dabei stürzte der Borer Lutz- Mannheim durch einen Schlag seines Gegners über die Umspannungsseile in den Saal und trug eine Gehirnerschütterung da­von. Ferner erhielt der Boxer Schneider- Köln von seinem Gegner einen Vierenschlag wodurch der Getroffene schwer verletzt wurde Bei der Fortsetzung der Zwischenkämpfe am Montag wurde dem Boxer Rudolf Horst- Hofer ans Mengede von feinem Gegner ein Schlag hinter das linke Ohr versetzt, daß bk Schädeldecke zertrümmert und der Ge­troffene l e b e n S g e f ä h r l i ch v e r l e tz t wurde.

Einsturzun glück

in einem Vergnügungslokal

WSV. Bad Homburg, 10. April. Am ersten Feiertag, mittags gegen 1 Uhr. brach in dem neuen Saal der Hardertsmnyle frei Oberstedten, während die Gäste gerade beim Essen waren, ein großer Teil der schweren Gipsdecke, wahrscheinlich infolge Ueberlastung herab. Von den zirka 20 anwesenden Personen wurden fast sämtliche mehr oder weniger schwer verletzt und zum Teil von den Gipsstücken verschüttet. Der bedienend'.- Kellner wurde von einem herabstürzenden Kron leuchtet getroffen und am Kopse schwer verletzt Die Homburger Polizei alarmierte die Sanität*' kolonne vom Voten Kreuz und die Arbeiter- Samariter-Kolonne, sowie mehrere 2lerzte Die Verletzten wurden aus den Trümmern geborgen und verbunden. Zwei Personen hatten so schwere Verletzungen davvngetragen, daß sie mit dem SanifätSautn abtranSporttert werden mußten. *

Neue furchtbare Bluttat auf dem Westerwald.

Meine Strafkammer Gieyen.

Die otraftainintr am Landgericht Gießen tagte in Ortenberg, um über die Berufungsiocve eine» Mühlenbesißerc. aus Lißberg zu entscheiden. Jener mar in der Nähe von Ort en berg mit einem Motor radsahoer in einer Äuroc zufammengeftoßen. tnobri dieser einen doppelten Oberschenketbnich und noch sonstige Verletzungen erlitten bat, von denen er heute mich nicht ganz miederhergesteUt ist. Das Gc richt erster Instanz hatte den Autofahrer wegen fahrlässiger Körperverletzung zu 500 Mark G e ldst ra se, an Stelle von 100 Tagen Gesang ms. verurteilt. Das Berufungsgericht, das sich zum Ztvecke cmer Inaugenscheinnahme nach Ortenberg begeben hatte, tarn ,w dem (Ergebnis, daß der Be klagte, der al» nikkiichtsloser Wahrer bekannt ist. durch albzu hohe ltzeschivindigkeit die Schuld an dem Hmammenstost trägt und bestätigte das llrteH erster Instanz.

4. Dubrvwicz.

Die Aufführung ernes emaftigen Lustiptels Die Bltndpartte", von einem Mitgliede des Schachklubs versaht und von Schauspielern un­seres StadttheatcrS flott gespielt, sand ebenso töte die das Programm abrundenden Darbietun­gen der Kapelle Topp lebhaften Antlang. Em Tänzchen beschloß die anregend verlaufene Abendfeicr.

Internationales Schachturnier

2n der 5. Bunde deS Gießener Meisterturniers spielte A e t i gegen Orbach überraschenderweise die Spanische Partie- nach anfänglich gleichem Spiele entblößte Orbach plötzlich seinen Komgs- slügel. wodurch Qteti zu einem siegreichen Anqrtfs gelangte. ,

In der Partie Sämisch gegen Dr. Bech­stedt verteidigte sich letzterer wie gewöhnlich mit Karo-Kann. Sämisch wußte einen geringen Positionsvorteil, den er erlangt hatte, auf ele­gante Weise auszunuyen. und gewcnrn.

Dr. Krämer wählte gegen Frhr. v. Holz- Haufen das Vordische Gambit' er erlangte icharsen Angriff, nachdem der Gegner lang rochiert hatte, und brachte einen Bauern bis a6 vor, der schließlich im 47. Zuge die Entscheidung brachte. Die Partie wurde von Dr. Ärämcr durchweg stark und umsichtig geführt.

K m o ch verteidigte sich gegen Dr. Tartakv- wer durch Karo-Kann und erlangte ein gutes Spiel: Dr. Tartakowec glüfc später auS und er­langte sogar Gewinnstellung, versäumte sedoch den Gewinnzug; die Partie wuiDe Bemis ge­geben. Stand nach der 5. Bunde: Bßti 4 Punkte. Dr T a r t a k o w e r, S ä m ^s ch je 3'A; Kmvch 3, Orbach 2, Dr. Bechstedt und Dr. Krä­mer je N/,. v. Hvlzhausen 1.

TaSTurntcr um die hestilche Meisterschaft

In der 7. und letzten Bunde siegte Sixt gegen Dr. Molfs, "Rothamel gegen Dr. H e r z - berger, Flander gegen AntbcS; Remis machten Orth gegen Dr Schweihguth

Der Schlußstand ist folgender: Orth «Darm­stadt), Dr. Schweihguth (Alsfeld). Fl an­der (Darmstadt), Sistt (Darmstadt) je 4^ Punkte: nach dem System Sonnen,ann-Derger ist

der Rervcnklinik des Univ.-Prof. Geheimrat Dr. Sommer. Unter Leitung seines Dirigenten. Kreisbaumwari Germer- Klein-Linden, brachte der Ehor am ersten Feiertagvormittag Österlicher und Ostermotetten zum Vortrag. Aus den Augen der Patienten strahlte Helle Freude über die unerwartete frohe Osterbotschast.

Gießener Turner im Bilde. Die .Deutsche Turnzeitung . das amtliche Organ der Deutschen Turnerichast. bringt in ihren beiden letzten Hummern auch einige vorzügliche Auf­nahmen aus dem Turnbettiebe des Männer- turnvereins Gießen. Zwei der Auf­nahmen schmücken die Titelseite der Turnzeitung. Die Ausnahmen zeigen die Turner Seipp und Schneider bei Ausführung neuzeitlicher Gym­nastik.

" Warnung vor einerLadendiebin. Der Polizeibericht meldet: Am 7. April, norm, gegen 12 Uhr, erschien in einer hiesigen Uni- versitätsbuchHandlung eine Frauensperson und verlangte Osterbilderdücher. Rachdem sie ein Buch gekauft batte, bezahlte fic und ging weg. Beim Wegräuuien der zur Auswahl vorgelegten Bucher wurden vier Bücher im Gesamtwerte von 29,o0 Marl, kurz nachdem die Person den Laden ver­lassen hatte, vermißt. Aach Lage der Sache kann nur diese Frau die Bücher entwendet haben. Sie war von großer, stattlicher Erscheinung, etwa 30 bis 40 Iechoe alt. rundes Gesicht, frische Gesichtsfarbe, trug einen Aeisemantel (braun-mcliert). kleinen Hut mit besticktem Schleier. _ . ,,

Einbruchsbieb stahl. 3n der Nacht zum 6. April wurde in der Wilhelmstraße 59 ein Kellereinbruch ausgeführt Entwendet wurden ein Zentner Aepfel, vier Flaschm Wein und cm Paar schwarze, rindslederne. Schnürschuhe. Sach­dienliche Mitteilungen nimmt die Kriminal­polizei Gießen entgegen.

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WSA. Wirges (Westerwald). 10. April Heute abend gegen 6 Uhr erschien der 25 jährige Arbeiter Franz 2 a mutte im Hause be* Arbeiters D u b o e, mit dessen Tochter er ein Liebesverhältnis unterhielt und hielt um die Hand der Tochter an. Als der Vater deS Mäd­chens den Bewerber abwies, schoß ihn 2c- mvtte sofort nieder und richtete auch die Mordwaffe gegen den anwesenden Bruder des Mädchens, den er lebensgefährlich verletzte. Der Täter ergriff daraus die Flucht, brachte sich aber schließlich, als er ein­sah, daß ein Entkommen ausgeschlossen sei, in einem nahegelegenen Steinbruch einen Kopf­schutz bei, der den sofortigen Tod zur Folge hatte. ________________

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»' Personalien. Ernannt wurden der Stu­dienrat an der Obcrrealichule in Alsfeld Eduard De cf er zum ötubienrai am istealgynmasium in Gießen. der Studien rat am Realgymnasium in Gießen. Dr. Paul Wolkewitz zum Studienrat am Landgraf-Ludwigs-Gymnasium in Gießen: der Leh­rer Rudolf Frank zu Stammheim (Sir. Friedberg) zum Lehrer an der evangelischen Volksschule .zu Gimbsheim (Kr. Worms): der Äanzle.gehilfe -bei dem Amtsanwalt in Alsfeld Jakob Köhler zwn Kanz­listen: Leorchard Vogel aus Fränkisch-Cmmbach zum Pfleger bei der Landes-Heil- imb Pflogeanstatt in Gießen.

Straß ensperre. Wegen Aussuhrung von Aohrverlegungsarbeilen sind der Große Steinweg und die Aoonstraße ab heute, Mitt­woch. bis etwa 28. April für allen Fährverkehr polizeilich gesperrt ... v x,

Unterrichtskurse in der deutschen Einheitskurzschrift. Die 1. Neichskurzschrisi gejellschostGabelsberger" und Damenabteilung Gießen eröffnet am Dienstag, 24. April, abends 7 Uhr. in der Pcstalozzischule (Nordanlage 8), unter Leitung eines staatlich geprüften Lehrers der Steno­graphie einen Anfängerlehrgang in der deutschen Einheitskurzschrift. Da heute nur noch die Erlernung dieses Systems in Frage kommt und die Kurzschrift mehr denn je verlangt wird, sei besonders daraus hingewiesen. Der Verein gibt auch in seinen Diktat-, fiorlbildungs-. Redeschrift- und Praktikerkursen zur weiteren Ansbild'ing Gelegenheit. (Siehe heutige ^^^Osterkonzer t in der Aerven- klinik. Eine rechte Ostersreude bereitete der Posaunenchor von Klein-Linden den Patienten

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3m Aebenturnier hegte der jugendliche Offen­barer Franz Fischer vor Menger (Frank­furt) bei gleichem Stand. 3 Peter (Darm­stadt). 4. Dubrowitsch (Gießen).

Taten für Tonncrstag 12. April.

Sonnenaufgang 5.12 Uhr, Sonnenuntergang 18.50 Uhr. Mondaufgang 1^8 Uhr, Monduntergang 8-59 Uhr M

1809: Andreas Hofer erstürmt Innsbruck: 1831: Der Bildhauer unb Maler Constantin Meunier in Brüstet geboren (gestorben 1905); 1804: der Schriftsteller Heinz Tooote in Hannover geboren; 1x88: der Chemiker und Industrielle Ludwig Nobel in Cannes gestorben (geboren 1831). 1907: der Dichter Otto von Leisner in Groß-Lichterselde qe ftorben (geboren 18475

Muttertag 1928.

Der Ehrentag der deutschen M u t i e r. der in jedem Jahre am zweiten Sonntag im Mai gefeiert wird, fällt in diesem Jahre auf den 13. Mai Sinn des Sage* ist. der Mutter zu gedenken, die heute unter schwereren älmständen denn je ihres entsagungsvollen Amtes in Be­scheidenheit und Zurückhaltung waltet. Träger des Gedankens ^ttentlicher Muttertagfeiern ist der Aelchsbund der Kinderreichen

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Ans dem Bericht der Aeichsver- ficherungsanstalt für Angestellte für das Geschäftsjahr 1 927. (Tinge- klammert sind die Zahlen des Jahres 1926 an­gegeben.) Am 31. Dezember 1927 liefen 60 926 (50 382) Ruhegelder mit 8145 Kinderzuschussen, 39 523 (33 479) Witwen- und Witwerrenten und 27 363 ( 24 073) Waisenrenten. Insgesamt waren im Berichtsjahre 60 288 (59 283) Leistungsanträge zu bearbeiten. Der Gesamtauswand für die Rentenleistungen betrug im Iahre 1927 111,4 MUI. Mk. (62,7 Mill Mk.). 68 beanspruchten hiervon die Rentenleistungen, Abfindungen und Beittagserstattungen 78,4 Mill. Mk., Die ein­malige Zahlung zur endgültigen Abgeltung für Rentenaufweisungen an Angestellte aus der In- validenveriicherung 33 Mill. Mk. Die Zahl der Anträge auf Heilverfahren stieg auf 92 794 (83145). Hiervon entfallen auf ständige Heil­verfahren 58 889 (52 207), auf nichtständige Heil­verfahren (Zahnersatz usw.) 33 905 (30 938). Es wurden 34 374 (32 679) ständige Heilverfahren durchgeführt. Die durchschnittliche Dauer der Kuren betrug in den Lungenheilstätten 91 (8^Sage, in den Sanatorien und Bädern 31 (31) Tage. Die Zahl der Anttäge auf Gewährung von Zuschüssen zu Heilverfahren für tuberkulöse, tuberkulös ge­fährdete und rachittsche Kinder von Versicher­ten und für Waisenrentner stieg auf 6812 (3612). Zuschüsse wurden bewilligt in 4878 (3382) Fällen. I Für Heilfürsorgezwecke wurden 17,1 Mill. Mk. |

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