Ausgabe 
11.2.1928
 
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fltidben, der einen zahlreichen Besuch aufzuweisen hatte. Es sollte Wolfgang Amadeus Mozart zu Gehör kommen. Eingangs gab Piarrer Her­tel ein knappangelegtes Lebensbild dieses vom Schicksal so hart mitgenommenen Mannes, der wie ein Wunderkind schon in seiner zartesten Sugenö alle Menschen durch sein gewaltiges Genie in Erstaunen setzte, der dann mit seinem Vater die großen Reisen in die Welt nach Wien. Paris, London und Italien machte, der lange und vergeblich nach einer ihm passend'n lung suchte und au gerieben durch ein i ngeheures Können und sein Heroes Schicksal als so arm starb, daß seine Witwe kein Geld hatte, ihm ein eigen Grab zu bestellen, ^lnd doch hat er die ganze damalige Welt mit seinem musilali- schen Geist erfüllt. Don seinen großen Werken kamen Instrumenlalwerle für Kammermusik zur Ausführung, deren Darbietung volles Lob ver­dient: die Mitwirkenden waren: Hans Eise (1. Violine), Hans Schott (2. Violine), Ottmar Engel (Bratsche), Walter Mank (Cello). Im ersten Teil wurden das Streichquartett Ar. I (Allegro moderato Andante molto Allegro) und das Rr. II (Presto Adagio Tempo di Menuette) gespielt. Die Pause füllte ein Abriß aus der bäannlen Mörikeschen NovelleMo­zarts Reise nach Prag" aus, die Einblick in ein sonnig-1rohes Künstlerleben gewährt. Es folgte das Streichquartett Ar. IV (Andante grazioso Allegro Rondo), den Beschluß machte das Quartett Rr. XIX (Allegro Andante Me­nuette Rondo), das besonders fein wieder­gegeben ward und großen Anklang fand. Wit herzlichen Worten des Dankes konnte der Abend geschlossen werden.

Wirtschaft.

Normaie Reichsbankenilastung.

Wenn die R e i ch s b a n k seit Beginn des Jahres trotz der im allgemeinen sehr günstigen Verfassung des Geldmarktes und der damit in Zusammenhang gebrachten Frage einer Dis -- kontermähigung eine abwartende Politik geübt hat, so hat sie, was der vorliegende Aus­weis der Reichsbanl für die erste Februarwoche bestätigt, recht getan. Die Entlastung ist wohl als normal zu bezeich­nen, aber unter Berücksichtigung der faifoin- müßig für die erste Februarwoa^e gewöhnl,ch eintretenöe starle Entlastung nuih der Umfang der Entlastung als mäßig bezeichnet werden, die Erwartungen der Börse auf einen besonders starten Rückfluß sind nicht in Erfüllung gegangen. Die relative Entlastung ist die geringste seit einer Reihe von Monaten, sie stellt sich, absolut betrachtet, auf nur 4 Prozent. Wenn sich auch in den letzten Tagen nach der vorübergehenden Versteifung eine etwas leichtere Lage am Geld­markt ergeben hat, die sogar zu einer Senkung der Zinssätze für beide Sichten von Privatdiskon- ten geführt hat, so ist doch der unvermindert bestehende Geldbedarf der öffentlichen Kassen für die Gestaltung des Geldmarktes in den nach* sten Wochen von Bedeutung. Daß der Geld­bedarf der öffentlichen Kassen auch weiter an» hält, geht aus der nur geringfügigen Zunahme der Giroverbindlichkeiten der Reichsbank hervor. Vergleicht man den gegentoärtigen Stand des Reichsbank-Status mit dem in der gleichen Zeit der Vorjahre, so find die Dergleichsmöglichkeiten nicht allzu groß, da der Februar des Iahres 1925 einen Tiefpunkt der Konjunktur aufzuweisen hatte, während der Februar des Iahres 1926 im Zeichen einer ansteigenden Konjunktur stand. Wir befinden uns gegenwärtig im Stadium einer gewissen Stagnation unserer kon­junkturellen Entwicklung, so daß der Kreditbedarf der Wirtschaft an sich infolge feutes verkleinerten Volumens einen geringeren Ein­fluß auf den Aeichsoank-Status hat.

Wochenbericht

vom Frankfurter Effektenmarkt.

Die sich bereits längere Zeit an der Effek­tenbörse breitmachende L u st l o s i g k e.i t und allgemeine Zurückhaltung nahm in dieser Woche ein kaum mehr zu überbietendes Ausmaß an. Diese stark gesteigerten Ermüdungs­erscheinungen der Börse waren wieder im wesent­lichen daraus zurückzuführen, daß sich das pri­vate Publikum wiederum nicht, wie man es viel­fach in Dörsenkreisen gehofft hatte, aus seiner teilnahmslosen Haltung herausreißen ließ, so daß auch die Spekulation in ihrer Enttäuschung dar­über in eine immer größer werdende Lethargie versank. Der Gefahr, daß die Kurse unter dem starken Druck einer fast vollkommenen Geschäfts- losigkeit von Tag zu Tag abbröckelten, konnte d,e Börse dadurch entgehen, daß eine Reihe an­regender Momente vorlag, die die Spekulation

zu einigen Deckungskäufen veranlaßte. Das aus Publikumslreisen herauskommende Material konnte daher ziemlich reibungslos ausgenommen werden, und die Kurse blieben meist knapp be­hauptet. In einer etwas günstigeren Börsen­periode hätten diese günstigen Momente jedoch zweifellos eine bedeutend stärkere Wirkung im Gefolge gehabt. Sv verpuffte vor allem die wichtigste Meldung dieser Woche, die endgültige Annahme der Freigabevvrlage im Finanz­ausschuß des amerikanischen Senats, fast wir­kungslos, und nur vorübergehend konnte sich daraufhin in den von der Freigabe betroffenen Werten (Schisfahrtsaktien, Scheideanstalt und Holzverkohlung) ein etwas lebhafteres Geschäft entwickeln, das sich jedoch nur in der Kulisse abwickelte, während die Kundschaft, wie schon betont, fernblieb. Einen günstigen Eindruck machte bann vor allem der dem Vernehmen nach bis jetzt gute Zeichnungseingang auf die neue Rcichsbahnc Mission, wobei man nament­lich auf die starke Beteiligung des Auslandes hinwies und im Zusammenhang damit die Hoff­nung aussprach, daß am Geldmarkt dadurch keine zu einschneidenden Folgen eintreten werden. Ferner wollten die Gerüchte, die von einer baldi­gen Diskontermäßigung der Reichsbank wissen wollten, nicht verstummen. Ein berartiger Schritt dürste jedoch in Anbetracht des letzten Reichs­bankausweises. der die starke Anspannung des Instituts zum Ianua uHi.no an;eigt, wrn g wahr­scheinlich fein, zumal die Reuyorcer Federal-Re- serve-Bank ihren Diskont erhöht hat. wodurch auch die Aussichten auf eine Diskontsenkung in England sehr gering geworden sind. Eine ziem­lich unsichere Grundstimmung machte sich jedoch stärker bemerkbar, als die Verschärfung des Arbeitskampfes in der mitteldeut­schen Metallindustrie bekannt wurde. Verstimmend wirkte ferner die in der innerpoliti­schen Lage eingetretene Spannung. Am Geld­markt trat langsam eine Erleich terung ein, namentlich für Tagesgeld. Der Berliner Privatdiskont konnte schließlich auf 6 Proz. er­mäßigt werden. Gegen Ende der Woche machte sich jedoch am Frankfurter Tagesgeldmarkt eine lokale Verknappung bemerkbar, die zum Teil aus stärkeren kommuna'en Bedars zurückge'ührt wurde. Gegen die vergangene Woche waren die Kurse zumeist behauptet, kleine Abbröckelungen gingen nur vereinzelt über 2 Proz. hinaus. Etwas an­ziehen konnten aus dem bekannten Grunde die Freigabewerte. An den Anleihemärkten konnte sich kaum etwas Geschäft entwickeln bei nachgebenden Kursen. Rur Türken lagen gering­fügig erhöht. Am Devisenmarkt konnte die Mark stärker anziehen.

* Handels- und Gewerbebank Gie­ßen. In der gestrigen Bilanzsitzung der Handels­und Gewerbebank e. G. m. 6. H., Gießen wurde beschlossen, der am 2. März stattfindenden Ge­neralversammlung die Verteilung einer Divi­dende von Prozent vorzuschlagen.

* 1 0 d. $). Dividende bei der Baye ° rischenNotenbank. In der gestrigen Sitzung des Aufsichtsrats der Bayerischen Notenbank wurde beschloßen, der Generalversammlung vom 10. März 1928 die Ausschüttung einer Dividende von wieder 10 v. H. für das Geschäftsjahr 1927 vorzuschlagen

* Adlerwerke, norm. H ch. Kleyer A. G., Frankfurt a. M. Seit einiger Zeit liegt der Kurs der Adlerwerke vorm. Hch. Kleyer A. G. an der Ber­liner und an der Frankfurter Börse bemerkenswert schwach. Wie der LPD. dazu erfährt, drückte ein größeres, geschlossenes Paket, das zum Verkauf stand, bisher den Kurs, was bei der heutigen Bör­senverfassung sehr erleichtert wurde. Weiterem zu­verlässigem Vernehmen nach hat sich seit Bekannt­gabe der letzten Verwaltungserklärung die Lage des Unternehmens durchaus nicht zuungusten der Gesell­schaft verändert. Bekanntlich wurde über die 1,1 Mil­lionen Mark hinaus, die entsprechend der Zusage zu der letzten G. V. zu verwenden sind, 1926 '27 noch ein Reingewinn erzielt, über dessen Verwendung die Bilanzsttzung im Marz zu beschließen hat.

* Holex Schokoladenwerke A.-G., Bad Homburg. Wie wir bereits meldeten, ist die Holex Schokoladenwerke A.-G. in Bad Homburg in Zahlungsschwierizke ten geraten. Das Werk war bereits im vergangenen Iahr ohne Dividende und halte wiederholt mit ganz erheblichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Dazu kamen kostspielige, zum Teil unrentable Tochter- unternehmungen, die die Schwierig? ihn noch er­höhten. Trotzdem aber wurden lost pielige Dc- triebsneuanlagen und Erweiterungen vorgeiwm- men, ohne daß der Umsatz hiermit Schritt hielt. Das Werk beschäftigt 320 Arbeiter und Ange­stellte. Die Verwaltung versucht nun feil meh­reren Tagen mit ihren Gläubigern einen Ver­gleich auf der Basis von 40 Prozent zustande- zubringen. Die Passiva belaufen sich auf etwa 1,03 Mill. Mk., von denen etwa 300 000 Mk

als gesichert gelten können. Sollte der Vergleich zustandekornmen. woran man immer noch zwei­felt, so würden den ungesicherten Gläubigern etwa 300 000 Mk. zahlbar binnen Iahres, rist zur Verfügung stehen.

* Peters Union A.-G., Frankfurt a. M. Rach dem Bericht stand das Geschäftsjahr 1926/27 unter dem Zeichen eines ständig zu­nehmenden Angebots in Bereisungen. Die deut­sche Gummiwarenindustrie habe hauptsächlich mit den französischen und amerila rischen Produzenten, und zwar nicht nur im Ausland, sondern auch in Deutschland, zu konkurrieren. Durch Vermeh­rung der flüssigen Mittel konnte das Geschäft weiter ausgebaut werden, so daß der Umsatz sowöhl wertmäßig als auch stückzahlmäßig be­trächtlich erhöht werden konnte. Es wurde ein Betriebsüberschuß von 5.791 (i. V. 5,123) Mill. Mark erzielt. Aach Abzug von 3,865 (3,343) Mill. Mk. Unkosten (diese Erhöhung sei einerseits durch die Vergrößerung des Bet-iebes und die Steigerung der Umsätze, andererseits durch' die höheren Steuern und gestiegenen Tarife für Löhne und Gehälter bedingt), 0,776 (0,687) Mill. Mark Abschreibungen und 0.285 (0,294) Mill. Mark Zinsen verbleibt ein Reingewinn von 864 522 (798 040) Mk., der sich durch den vor­jährigen Vortrag auf 1 098 849 (1 025 527) Mk. erhöht. Hieraus ge.angen, wie bereits gemeldet, wieder 8 Prozent Dividende auf die Stamm- und 7 Prozent auf die Vorzugsaktien zur Ver­teilung. Dem Reservefonds werden 60 000 (200 000) und der llnterstützunasrücklage 100 000 (100 000) Mk. überwiesen, so daß 207 649 (234 327) Mark zum Vortrag auf neue Rechnung ver­bleiben.

* Deutsch - belgische Zementverstän- d i g u n g. Die Vertreter der deutschen und belgischen Zementinduftrie haben sich in der gestern in Köln abgehallenen Besprechung über die Belieferung des holländischen Marktes für das Jahr 1928 grundsätz­lich geeinigt, lieber die Art und Weise der Durch­führung werden die Verhandlungen demnächst fort­gesetzt werden.

FrarMurtür Börse.

Frankfurt a. TL, Tendenz: luftlos. Zum Wochenschluß formte sich das Geschäft nicht beleben und die Börse verkehrte in außerordentlich ft i Iler und lustloser Haltung. Das Ge­schäft litt unter vollkommenem Ordersmangel, einer lebhafteren Entwickelung stand außerdem die stark angespannte innerpolitiscl)e Lage entgegen. Ferner verstimmte es, daß die Verhandlungen zur Beile­gung des Konfliktes in der mitteldeutschen Metall­industrie vollkommen ergebnislos verlaufen find. Gegen die gestrige Abendbörse waren die Kurs­oeränderungen nur gering. Da verschie­dentlich kleine Realisationen zum Wochenschluß oor- genommen wurden, ergaben sich teilweise 'Kurs­abbröckelungen, die kaum über 1 v. H. hin­ausgingen. So eröffneten I. - G. - F a r b e n , Ges- fürel, Daimler, Commerz und Dres­dner bis 1 v. H. niedriger. Zellstoft-Waldhof büß­ten zum ersten Kurse 1,5 o. H. ein, auch Mannes­mann 1,25 o. H. niedriger. Geringfügig im Kurse erhöhen konnten sich S ch i f fa h r t s w e r te. Oie Rentenmärkte lagen verödet. Im weiteren Verlaufe kam das Geschäft fast völlig zur Stag­nation. Die Kurse waren etwas behauptet. Geringes Interesse machte sich nur noch für Schiffahrtsa-ktien geltend, ohne daß aber bei diesen Werten Kursver­änderungen eingetreten wären. Am Geldmarkt stellte sich Tagesgeld auf 6 v.H. Im Devisen- verkehr war die Reichsmark abgeschwächt, der Kurs stellte sich gegen Kabel auf 4,1945, gegen Lon­don auf 20,446. Paris gegen London 124,02, Mai­land 92,065, Madrid 28,66. London gegen Kabel 4,8740.

Berlins Börse.

Berlin, 11. Fedr. Schon im Vormittagsverkehr herrschte vollkommene Geschäfts st i l l c, die große Lustlosigkeit hielt weiter an. Auch für eine Samstagsbörse ist die Geschäftslosigkeit so bedeutend, daß sie alles bisher Dagewe- fene übertrifft. Die Zurückhaltung und Un­sicherheit wurde verstärkt durch die unklare in­ne r p o l i t i s ch e Lage. Das Publikum steht der Börse weiter interesselos gegenüber. Die Spekulation scheint eher Neigung zu verspüren, ihre Engage­ments abzubauen. Zn vielen Fällen mußten die ersten Kurse gestrichen werden, von den Terminpa- vieren kamen allein 20 Notierungen nicht guftanbe. 2m großen und ganzen betragen die Kurs Verände­rungen kaum über 1 o. $)., doch neigte die Tendenz eher nach unten. Etwas fester lagen Berger-Tief und Polyphon, die bis 1,5 v. H. anzvgen. Am Geld­markt ist die Situation kaum verändert. Tages­geld 5 bis 7 v.H., Monatsgeld 7,25 bis 8,5 v. H., Warenwechsel 6,63 o. H., Reportgeld 7,5 bis 8 v. H. angeboten. Deutsche Anleihen gehalten. Ausländer eher schwächer. Am Pfandbrief­markt scheint etwas Ware herauszukommen. Im

Verlaufe konnte von Geschäft kaum noch die Rede fein, Kursveränderungen ergaben sich nicht.

Mainzer Eingemeindungsverhandlungen.

WER. Mainz, 9. Febr. Die Pressestelle des Oberbürgermeisters von Mainz schreibt' Wie be­kannt, werden seit längerer Zeit zwischen der Stadt Mainz und den Gemeinden Brehenhain, Hechtsheim. Weisenau Eingemeindungs- Verhandlungen geführt. Es haben mit den von diesen Gemeinden gewählten Kommissur-ren eingehende Besprechungen stattgefunden. Bon der städtischen Verwaltung wird gegenwärtig eine Denkschrift über den Stand der Verhand­lungen ausgearbeitet, die demnächst der städti­schen Eingemeindungskommission vorgelegt wer­den soll. Auch mit Ginsheim-Gustavsburg sind wieder Verhandlungen aufgenommen worden. Die Gemeinde Gonsenheim ist gebet m worden, eine Kommission zu bilden, um mit Mainz in eine Aussprache einzutreten.

Spielplau der Frankfurter Theater.

Opernhaus. Sonntag, 12. Februar, von 15 bis nach 17,30 IHjr: Madame Butterfly: von 19 bis nach 22 TIHr: Der Zigeunerbaron. Mon­tag, 13., von 19,30 bis 22 Uhr: Ionny spielt auf. Dienstag, 14., von 19,30 bis gegen 22,30 LIHr: Hoffmanns Erzählungen. Mittwoch, 15., von 19,30 bis nach 21,45 Ähr: Ariadne auf Raxos. Donnerstag, 16., von 19 bis nach 22 Ähr. Der Zigeunerbaron. Freitag, 17.: geschlossen. Sams­tag. 18., von 18,30 bis 22,30 Ähr: Lohengrin. Sonntag. 19., von 19,30 bis 22,15 2hr: Fidelio. Montag, 20., von 19,30 bis nach 22 ^Ihr: Turan- dot. Schauspielhaus. Sonntag, 12. Fe­bruar. von 15,30 bis 17,45 Llhr: Im weihen Röhl: von 19,30 bis 22 ^Ihr: Schinderhannes. Montag, 13., von 20 bis nach 22 Uhr: Im weihen Rößl. Dienstag, 14., von 19,30 bis 22 übt: Schinderhannes. Mittwoch, 15., von 19,30 bis gegen 22 Uhr: Celestina. Donnerstag, 16.. von 19,30 bis 22 ühr: Schinderhannes. Freitag 17., von 19,30 bis 22,30 ttlhr: Kriem­hilds Rache. Samstag, 18., von 19,30 bis gegen 22 ühr: Eelestina. Sonntag, 19., von 15,30 bis 17,30 ühr: Iugend: von 19,30 bis 22 Uhr: Schinderhannes. Montag, 20., von 19,30 bis gegen 22 ühr: Eelestina.

Buntes Allerlei.

Lin neuer Komet entdeckt.

Rach einem bei der Astronomischen Zentral­stelle K'.el eingegangenen Telegramm aus Algier hat der Astronom I i l i p p o s s in der Rocht zum 29. Januar im Sternbilde der Zwil­linge einen neuen Kometen, den ersten des Iahres, entdeckt. Der Komet besitzt eine Helligkeit elfter Gröhe, ist also nut mit starken Instrumenten sichtbar. Die Ortsbewegung ist schwach.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, den 12. Februar. Sexagesima«.

Stadtkirche. 9.30 Uhr: Pfarraskistent Hertel: 11: Kinderkirche für die Markusgemeinde, Pfarrassistent Hertel: 5: Pfarrer Mahr; Beichte und hl. Abendmahl für Matthäus- und Markusgemeinde. Johannes- kirche. 9.30: Pfarrer Bechtolsheimer; 11: Kinder kirche für die Lnkasgenieinde, Pfarrer Bechtols Heimer: 5: Pfarrer Ausfeld: 8: Bibelbesprechung im Johonnessaal, Pfarrer Bechtolsheimer. Ka­pelle des Alten Friedhofs. 9.30: Pfarrer Lenz: 11; Kinderkirche, Pfarrer Lenz. Diefeck. 10: 7.30. Alten Lufeck. 10; 1. Kirchberg. 10; 1.30: Mainzlar. Watzenborn-Steinberg. 10: Predigt; 11 Kinder- kirche. Lich. 10: Pfarrer Naumann (Melbach): 2: Stiftspfarrer Schorlemmer. Mittwoch. 8: letzte Bibelstunde.

katholische Gemeinden.

Samstag, den 11. Februar.

Gießen. 4.30 und 7 Uhr: Beichte.

Sonntag, 12. Februar. Sonntag Sexagesima.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte: 7: Messe, Kommunion der Jünglinge: 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Pre­digt; 11: Messe mit Predigt: 5.30: Christenlehre und Andacht. Grünberg. 9.30: Messe mit Predigt. ftungen. 17.30: Andacht. Laubach. 10: Messe mit Predigt. Lich. 7.30: Hochamt mit Predigt.

^onntaa^ienst >.'tcr.Uc u. *?lvotbrcn am 12.2.28 Pros. Dr. Honigmann. Dr. Gener. Engelapotheke.

Zahnarzt: Dr. Gonier.D

Kurszettel der Berliner und Frantturier Börse.

Sie feintet den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. - Reichsbankdiskont 7 Prozent, Lombardzinssuh 8 Prozent.

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Tcsal. ebne Ausl^s-Rechten 7°. lftmiks Hyp.-Bl. (So dvl unkündbar btS >932

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93,5

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281

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4

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Wmiu-iHon Buen.-AireS Brff.-Antw ChrMtania Aopenbaoen

168,65

1.791

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112,19

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« 0 Rumänen conven Rte 1QIO Rumänen Goldanl.

□OB 1913

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1.968

Norddeutscher tlot)D 6

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146 5

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