fltidben, der einen zahlreichen Besuch aufzuweisen hatte. Es sollte Wolfgang Amadeus Mozart zu Gehör kommen. Eingangs gab Piarrer Hertel ein knappangelegtes Lebensbild dieses vom Schicksal so hart mitgenommenen Mannes, der wie ein Wunderkind schon in seiner zartesten Sugenö alle Menschen durch sein gewaltiges Genie in Erstaunen setzte, der dann mit seinem Vater die großen Reisen in die Welt nach Wien. Paris, London und Italien machte, der lange und vergeblich nach einer ihm passend'n lung suchte und au gerieben durch ein i ngeheures Können und sein Heroes Schicksal als so arm starb, daß seine Witwe kein Geld hatte, ihm ein eigen Grab zu bestellen, ^lnd doch hat er die ganze damalige Welt mit seinem musilali- schen Geist erfüllt. Don seinen großen Werken kamen Instrumenlalwerle für Kammermusik zur Ausführung, deren Darbietung volles Lob verdient: die Mitwirkenden waren: Hans Eise (1. Violine), Hans Schott (2. Violine), Ottmar Engel (Bratsche), Walter Mank (Cello). Im ersten Teil wurden das Streichquartett Ar. I (Allegro moderato — Andante molto — Allegro) und das Rr. II (Presto — Adagio — Tempo di Menuette) gespielt. Die Pause füllte ein Abriß aus der bäannlen Mörikeschen Novelle „Mozarts Reise nach Prag" aus, die Einblick in ein sonnig-1rohes Künstlerleben gewährt. Es folgte das Streichquartett Ar. IV (Andante grazioso — Allegro Rondo), den Beschluß machte das Quartett Rr. XIX (Allegro — Andante — Menuette — Rondo), das besonders fein wiedergegeben ward und großen Anklang fand. Wit herzlichen Worten des Dankes konnte der Abend geschlossen werden.
Wirtschaft.
Normaie Reichsbankenilastung.
Wenn die R e i ch s b a n k seit Beginn des Jahres trotz der im allgemeinen sehr günstigen Verfassung des Geldmarktes und der damit in Zusammenhang gebrachten Frage einer Dis -- kontermähigung eine abwartende Politik geübt hat, so hat sie, was der vorliegende Ausweis der Reichsbanl für die erste Februarwoche bestätigt, recht getan. Die Entlastung ist wohl als normal zu bezeichnen, aber unter Berücksichtigung der faifoin- müßig für die erste Februarwoa^e gewöhnl,ch eintretenöe starle Entlastung nuih der Umfang der Entlastung als mäßig bezeichnet werden, die Erwartungen der Börse auf einen besonders starten Rückfluß sind nicht in Erfüllung gegangen. Die relative Entlastung ist die geringste seit einer Reihe von Monaten, sie stellt sich, absolut betrachtet, auf nur 4 Prozent. Wenn sich auch in den letzten Tagen nach der vorübergehenden Versteifung eine etwas leichtere Lage am Geldmarkt ergeben hat, die sogar zu einer Senkung der Zinssätze für beide Sichten von Privatdiskon- ten geführt hat, so ist doch der unvermindert bestehende Geldbedarf der öffentlichen Kassen für die Gestaltung des Geldmarktes in den nach* sten Wochen von Bedeutung. Daß der Geldbedarf der öffentlichen Kassen auch weiter an» hält, geht aus der nur geringfügigen Zunahme der Giroverbindlichkeiten der Reichsbank hervor. Vergleicht man den gegentoärtigen Stand des Reichsbank-Status mit dem in der gleichen Zeit der Vorjahre, so find die Dergleichsmöglichkeiten nicht allzu groß, da der Februar des Iahres 1925 einen Tiefpunkt der Konjunktur aufzuweisen hatte, während der Februar des Iahres 1926 im Zeichen einer ansteigenden Konjunktur stand. Wir befinden uns gegenwärtig im Stadium einer gewissen Stagnation unserer konjunkturellen Entwicklung, so daß der Kreditbedarf der Wirtschaft an sich infolge feutes verkleinerten Volumens einen geringeren Einfluß auf den Aeichsoank-Status hat.
Wochenbericht
vom Frankfurter Effektenmarkt.
Die sich bereits längere Zeit an der Effektenbörse breitmachende L u st l o s i g k e.i t und allgemeine Zurückhaltung nahm in dieser Woche ein kaum mehr zu überbietendes Ausmaß an. Diese stark gesteigerten Ermüdungserscheinungen der Börse waren wieder im wesentlichen daraus zurückzuführen, daß sich das private Publikum wiederum nicht, wie man es vielfach in Dörsenkreisen gehofft hatte, aus seiner teilnahmslosen Haltung herausreißen ließ, so daß auch die Spekulation in ihrer Enttäuschung darüber in eine immer größer werdende Lethargie versank. Der Gefahr, daß die Kurse unter dem starken Druck einer fast vollkommenen Geschäfts- losigkeit von Tag zu Tag abbröckelten, konnte d,e Börse dadurch entgehen, daß eine Reihe anregender Momente vorlag, die die Spekulation
zu einigen Deckungskäufen veranlaßte. Das aus Publikumslreisen herauskommende Material konnte daher ziemlich reibungslos ausgenommen werden, und die Kurse blieben meist knapp behauptet. In einer etwas günstigeren Börsenperiode hätten diese günstigen Momente jedoch zweifellos eine bedeutend stärkere Wirkung im Gefolge gehabt. Sv verpuffte vor allem die wichtigste Meldung dieser Woche, die endgültige Annahme der Freigabevvrlage im Finanzausschuß des amerikanischen Senats, fast wirkungslos, und nur vorübergehend konnte sich daraufhin in den von der Freigabe betroffenen Werten (Schisfahrtsaktien, Scheideanstalt und Holzverkohlung) ein etwas lebhafteres Geschäft entwickeln, das sich jedoch nur in der Kulisse abwickelte, während die Kundschaft, wie schon betont, fernblieb. Einen günstigen Eindruck machte bann vor allem der dem Vernehmen nach bis jetzt gute Zeichnungseingang auf die neue Rcichsbahnc Mission, wobei man namentlich auf die starke Beteiligung des Auslandes hinwies und im Zusammenhang damit die Hoffnung aussprach, daß am Geldmarkt dadurch keine zu einschneidenden Folgen eintreten werden. Ferner wollten die Gerüchte, die von einer baldigen Diskontermäßigung der Reichsbank wissen wollten, nicht verstummen. Ein berartiger Schritt dürste jedoch in Anbetracht des letzten Reichsbankausweises. der die starke Anspannung des Instituts zum Ianua uHi.no an;eigt, wrn g wahrscheinlich fein, zumal die Reuyorcer Federal-Re- serve-Bank ihren Diskont erhöht hat. wodurch auch die Aussichten auf eine Diskontsenkung in England sehr gering geworden sind. Eine ziemlich unsichere Grundstimmung machte sich jedoch stärker bemerkbar, als die Verschärfung des Arbeitskampfes in der mitteldeutschen Metallindustrie bekannt wurde. Verstimmend wirkte ferner die in der innerpolitischen Lage eingetretene Spannung. Am Geldmarkt trat langsam eine Erleich terung ein, namentlich für Tagesgeld. Der Berliner Privatdiskont konnte schließlich auf 6 Proz. ermäßigt werden. Gegen Ende der Woche machte sich jedoch am Frankfurter Tagesgeldmarkt eine lokale Verknappung bemerkbar, die zum Teil aus stärkeren kommuna'en Bedars zurückge'ührt wurde. Gegen die vergangene Woche waren die Kurse zumeist behauptet, kleine Abbröckelungen gingen nur vereinzelt über 2 Proz. hinaus. Etwas anziehen konnten aus dem bekannten Grunde die Freigabewerte. An den Anleihemärkten konnte sich kaum etwas Geschäft entwickeln bei nachgebenden Kursen. Rur Türken lagen geringfügig erhöht. Am Devisenmarkt konnte die Mark stärker anziehen.
* Handels- und Gewerbebank Gießen. In der gestrigen Bilanzsitzung der Handelsund Gewerbebank e. G. m. 6. H., Gießen wurde beschlossen, der am 2. März stattfindenden Generalversammlung die Verteilung einer Dividende von Prozent vorzuschlagen.
* 1 0 d. $). Dividende bei der Baye ° rischenNotenbank. In der gestrigen Sitzung des Aufsichtsrats der Bayerischen Notenbank wurde beschloßen, der Generalversammlung vom 10. März 1928 die Ausschüttung einer Dividende von wieder 10 v. H. für das Geschäftsjahr 1927 vorzuschlagen
* Adlerwerke, norm. H ch. Kleyer A. G., Frankfurt a. M. Seit einiger Zeit liegt der Kurs der Adlerwerke vorm. Hch. Kleyer A. G. an der Berliner und an der Frankfurter Börse bemerkenswert schwach. Wie der LPD. dazu erfährt, drückte ein größeres, geschlossenes Paket, das zum Verkauf stand, bisher den Kurs, was bei der heutigen Börsenverfassung sehr erleichtert wurde. Weiterem zuverlässigem Vernehmen nach hat sich seit Bekanntgabe der letzten Verwaltungserklärung die Lage des Unternehmens durchaus nicht zuungusten der Gesellschaft verändert. Bekanntlich wurde über die 1,1 Millionen Mark hinaus, die entsprechend der Zusage zu der letzten G. V. zu verwenden sind, 1926 '27 noch ein Reingewinn erzielt, über dessen Verwendung die Bilanzsttzung im Marz zu beschließen hat.
* Holex Schokoladenwerke A.-G., Bad Homburg. Wie wir bereits meldeten, ist die Holex Schokoladenwerke A.-G. in Bad Homburg in Zahlungsschwierizke ten geraten. Das Werk war bereits im vergangenen Iahr ohne Dividende und halte wiederholt mit ganz erheblichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Dazu kamen kostspielige, zum Teil unrentable Tochter- unternehmungen, die die Schwierig? ihn noch erhöhten. Trotzdem aber wurden lost pielige Dc- triebsneuanlagen und Erweiterungen vorgeiwm- men, ohne daß der Umsatz hiermit Schritt hielt. Das Werk beschäftigt 320 Arbeiter und Angestellte. Die Verwaltung versucht nun feil mehreren Tagen mit ihren Gläubigern einen Vergleich auf der Basis von 40 Prozent zustande- zubringen. Die Passiva belaufen sich auf etwa 1,03 Mill. Mk., von denen etwa 300 000 Mk
als gesichert gelten können. Sollte der Vergleich zustandekornmen. woran man immer noch zweifelt, so würden den ungesicherten Gläubigern etwa 300 000 Mk. zahlbar binnen Iahres, rist zur Verfügung stehen.
* Peters Union A.-G., Frankfurt a. M. Rach dem Bericht stand das Geschäftsjahr 1926/27 unter dem Zeichen eines ständig zunehmenden Angebots in Bereisungen. Die deutsche Gummiwarenindustrie habe hauptsächlich mit den französischen und amerila rischen Produzenten, und zwar nicht nur im Ausland, sondern auch in Deutschland, zu konkurrieren. Durch Vermehrung der flüssigen Mittel konnte das Geschäft weiter ausgebaut werden, so daß der Umsatz sowöhl wertmäßig als auch stückzahlmäßig beträchtlich erhöht werden konnte. Es wurde ein Betriebsüberschuß von 5.791 (i. V. 5,123) Mill. Mark erzielt. Aach Abzug von 3,865 (3,343) Mill. Mk. Unkosten (diese Erhöhung sei einerseits durch die Vergrößerung des Bet-iebes und die Steigerung der Umsätze, andererseits durch' die höheren Steuern und gestiegenen Tarife für Löhne und Gehälter bedingt), 0,776 (0,687) Mill. Mark Abschreibungen und 0.285 (0,294) Mill. Mark Zinsen verbleibt ein Reingewinn von 864 522 (798 040) Mk., der sich durch den vorjährigen Vortrag auf 1 098 849 (1 025 527) Mk. erhöht. Hieraus ge.angen, wie bereits gemeldet, wieder 8 Prozent Dividende auf die Stamm- und 7 Prozent auf die Vorzugsaktien zur Verteilung. Dem Reservefonds werden 60 000 (200 000) und der llnterstützunasrücklage 100 000 (100 000) Mk. überwiesen, so daß 207 649 (234 327) Mark zum Vortrag auf neue Rechnung verbleiben.
* Deutsch - belgische Zementverstän- d i g u n g. Die Vertreter der deutschen und belgischen Zementinduftrie haben sich in der gestern in Köln abgehallenen Besprechung über die Belieferung des holländischen Marktes für das Jahr 1928 grundsätzlich geeinigt, lieber die Art und Weise der Durchführung werden die Verhandlungen demnächst fortgesetzt werden.
FrarMurtür Börse.
Frankfurt a. TL, Tendenz: luftlos. — Zum Wochenschluß formte sich das Geschäft nicht beleben und die Börse verkehrte in außerordentlich ft i Iler und lustloser Haltung. Das Geschäft litt unter vollkommenem Ordersmangel, einer lebhafteren Entwickelung stand außerdem die stark angespannte innerpolitiscl)e Lage entgegen. Ferner verstimmte es, daß die Verhandlungen zur Beilegung des Konfliktes in der mitteldeutschen Metallindustrie vollkommen ergebnislos verlaufen find. Gegen die gestrige Abendbörse waren die Kursoeränderungen nur gering. Da verschiedentlich kleine Realisationen zum Wochenschluß oor- genommen wurden, ergaben sich teilweise 'Kursabbröckelungen, die kaum über 1 v. H. hinausgingen. So eröffneten I. - G. - F a r b e n , Ges- fürel, Daimler, Commerz und Dresdner bis 1 v. H. niedriger. Zellstoft-Waldhof büßten zum ersten Kurse 1,5 o. H. ein, auch Mannesmann 1,25 o. H. niedriger. Geringfügig im Kurse erhöhen konnten sich S ch i f fa h r t s w e r te. Oie Rentenmärkte lagen verödet. Im weiteren Verlaufe kam das Geschäft fast völlig zur Stagnation. Die Kurse waren etwas behauptet. Geringes Interesse machte sich nur noch für Schiffahrtsa-ktien geltend, ohne daß aber bei diesen Werten Kursveränderungen eingetreten wären. Am Geldmarkt stellte sich Tagesgeld auf 6 v.H. Im Devisen- verkehr war die Reichsmark abgeschwächt, der Kurs stellte sich gegen Kabel auf 4,1945, gegen London auf 20,446. Paris gegen London 124,02, Mailand 92,065, Madrid 28,66. London gegen Kabel 4,8740.
Berlins Börse.
Berlin, 11. Fedr. Schon im Vormittagsverkehr herrschte vollkommene Geschäfts st i l l c, die große Lustlosigkeit hielt weiter an. Auch für eine Samstagsbörse ist die Geschäftslosigkeit so bedeutend, daß sie alles bisher Dagewe- fene übertrifft. Die Zurückhaltung und Unsicherheit wurde verstärkt durch die unklare inne r p o l i t i s ch e Lage. Das Publikum steht der Börse weiter interesselos gegenüber. Die Spekulation scheint eher Neigung zu verspüren, ihre Engagements abzubauen. Zn vielen Fällen mußten die ersten Kurse gestrichen werden, von den Terminpa- vieren kamen allein 20 Notierungen nicht guftanbe. 2m großen und ganzen betragen die Kurs Veränderungen kaum über 1 o. $)., doch neigte die Tendenz eher nach unten. Etwas fester lagen Berger-Tief und Polyphon, die bis 1,5 v. H. anzvgen. Am Geldmarkt ist die Situation kaum verändert. Tagesgeld 5 bis 7 v.H., Monatsgeld 7,25 bis 8,5 v. H., Warenwechsel 6,63 o. H., Reportgeld 7,5 bis 8 v. H. angeboten. Deutsche Anleihen gehalten. Ausländer eher schwächer. Am Pfandbriefmarkt scheint etwas Ware herauszukommen. Im
Verlaufe konnte von Geschäft kaum noch die Rede fein, Kursveränderungen ergaben sich nicht.
Mainzer Eingemeindungsverhandlungen.
WER. Mainz, 9. Febr. Die Pressestelle des Oberbürgermeisters von Mainz schreibt' Wie bekannt, werden seit längerer Zeit zwischen der Stadt Mainz und den Gemeinden Brehenhain, Hechtsheim. Weisenau Eingemeindungs- Verhandlungen geführt. Es haben mit den von diesen Gemeinden gewählten Kommissur-ren eingehende Besprechungen stattgefunden. Bon der städtischen Verwaltung wird gegenwärtig eine Denkschrift über den Stand der Verhandlungen ausgearbeitet, die demnächst der städtischen Eingemeindungskommission vorgelegt werden soll. Auch mit Ginsheim-Gustavsburg sind wieder Verhandlungen aufgenommen worden. Die Gemeinde Gonsenheim ist gebet m worden, eine Kommission zu bilden, um mit Mainz in eine Aussprache einzutreten.
Spielplau der Frankfurter Theater.
Opernhaus. Sonntag, 12. Februar, von 15 bis nach 17,30 IHjr: Madame Butterfly: von 19 bis nach 22 TIHr: Der Zigeunerbaron. Montag, 13., von 19,30 bis 22 Uhr: Ionny spielt auf. Dienstag, 14., von 19,30 bis gegen 22,30 LIHr: Hoffmanns Erzählungen. Mittwoch, 15., von 19,30 bis nach 21,45 Ähr: Ariadne auf Raxos. Donnerstag, 16., von 19 bis nach 22 Ähr. Der Zigeunerbaron. Freitag, 17.: geschlossen. Samstag. 18., von 18,30 bis 22,30 Ähr: Lohengrin. Sonntag. 19., von 19,30 bis 22,15 2hr: Fidelio. Montag, 20., von 19,30 bis nach 22 ^Ihr: Turan- dot. — Schauspielhaus. Sonntag, 12. Februar. von 15,30 bis 17,45 Llhr: Im weihen Röhl: von 19,30 bis 22 ^Ihr: Schinderhannes. Montag, 13., von 20 bis nach 22 Uhr: Im weihen Rößl. Dienstag, 14., von 19,30 bis 22 übt: Schinderhannes. Mittwoch, 15., von 19,30 bis gegen 22 Uhr: Celestina. Donnerstag, 16.. von 19,30 bis 22 ühr: Schinderhannes. Freitag 17., von 19,30 bis 22,30 ttlhr: Kriemhilds Rache. Samstag, 18., von 19,30 bis gegen 22 ühr: Eelestina. Sonntag, 19., von 15,30 bis 17,30 ühr: Iugend: von 19,30 bis 22 Uhr: Schinderhannes. Montag, 20., von 19,30 bis gegen 22 ühr: Eelestina.
Buntes Allerlei.
Lin neuer Komet entdeckt.
Rach einem bei der Astronomischen Zentralstelle K'.el eingegangenen Telegramm aus Algier hat der Astronom I i l i p p o s s in der Rocht zum 29. Januar im Sternbilde der Zwillinge einen neuen Kometen, den ersten des Iahres, entdeckt. Der Komet besitzt eine Helligkeit elfter Gröhe, ist also nut mit starken Instrumenten sichtbar. Die Ortsbewegung ist schwach.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinden.
Sonntag, den 12. Februar. Sexagesima«.
Stadtkirche. 9.30 Uhr: Pfarraskistent Hertel: 11: Kinderkirche für die Markusgemeinde, Pfarrassistent Hertel: 5: Pfarrer Mahr; Beichte und hl. Abendmahl für Matthäus- und Markusgemeinde. — Johannes- kirche. 9.30: Pfarrer Bechtolsheimer; 11: Kinder kirche für die Lnkasgenieinde, Pfarrer Bechtols Heimer: 5: Pfarrer Ausfeld: 8: Bibelbesprechung im Johonnessaal, Pfarrer Bechtolsheimer. — Kapelle des Alten Friedhofs. 9.30: Pfarrer Lenz: 11; Kinderkirche, Pfarrer Lenz. — Diefeck. 10: 7.30. — Alten Lufeck. 10; 1. — Kirchberg. 10; 1.30: Mainzlar. — Watzenborn-Steinberg. 10: Predigt; 11 Kinder- kirche. — Lich. 10: Pfarrer Naumann (Melbach): 2: Stiftspfarrer Schorlemmer. Mittwoch. 8: letzte Bibelstunde.
katholische Gemeinden.
Samstag, den 11. Februar.
Gießen. 4.30 und 7 Uhr: Beichte.
Sonntag, 12. Februar. Sonntag Sexagesima.
Gießen. 6.30 Uhr: Beichte: 7: Messe, Kommunion der Jünglinge: 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Predigt; 11: Messe mit Predigt: 5.30: Christenlehre und Andacht. — Grünberg. 9.30: Messe mit Predigt. — ftungen. 17.30: Andacht. — Laubach. 10: Messe mit Predigt. — Lich. 7.30: Hochamt mit Predigt.
^onntaa^ienst >.'tcr.Uc u. *?lvotbr‘cn am 12.2.28 Pros. Dr. Honigmann. Dr. Gener. Engelapotheke.
Zahnarzt: Dr. Gonier. ‘D
Kurszettel der Berliner und Frantturier Börse.
Sie feintet den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. - Reichsbankdiskont 7 Prozent, Lombardzinssuh 8 Prozent.
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