nur um sie überall da, wo Straßen neu ein* gedeckt oder aus anderem Anlaß aufgebrochrn werden, in die Erde zu legen und schließlich brach liegen zu las en. Der Ausbau eines Kabel - nehes muß sich vielmehr nach einem sorgfältig durchdachten, die voraussichtliche Vermehrung der Fernss>>echan'chk'Üsse in einem fünfjährigen Zeitabschnitt Brückl ichtigenden Plan richten. Wollte man von diesem Grundsatz abgehen und planlos Kabel auSlegrn. nur um nach Jahren vielleicht den Wiederaufbruch einer jetzt neu gedeckten Straße zu vermeiden, dann würden unverantwortlich hohe Kosten entstehen und die Fernsprechanschlüsse nicht billiger (Ermäßigung der Gebühren ab 1. Januar 1929), sondern teurer werden. Die Erdarbeiten für die Kabellegungen werden durch einen zuverlässigen, ortsansässigen Tiefbauunternehmer ausgeführt, der gehalten und selbst auch bestrebt ist, die Straßendecken unverzüglich- wiederherzustellen. Das ist auch bei den nicht asphaltierten Straßen, dem weitaus größten Teil der Kabelar bitten, geschehen. Bei den Asphaltdecken war dies aber nicht möglich. Es steht fest, daß der Unternehmer sich seit Wochen vergeolich um den Unternehmer für die Ashhnlt- arbeiten bemüht. Der Gießener Unternehmer war bisher wegen städtischer Arbeiten nicht abkömmlich und ein auswärtiger für derartige Flickarbeiten nicht zu gewinnen. Die Sachlage ist heute die gleiche, wie vor einigen Monaten bei den Kabel- t a n a t arbeiten in der Bleichstrahe usw.: sie ist dem städtischen Tiefbauamt, jedenfalls auch dem Herrn Berichterstatter, bekannt. Wir bedauern diese Sachlage, vermögen aber nicht Abhilfe zu schaffen, wcirn der Asphaltunternehmer für bie,e Arbeiten nicht freigegeben wird. Unbillige Forde- rungen sind wir nicht in der Lage zu erfüllen."
Anmerkung der Redaktion:
In unserer Donnerstagnummer hatten wir bei der Behandlung dieser Angelegenheit u. a. geschrieben, „daß man meinen könnte, die Postbaubchorde habe es gar nicht nötig, auch nur die mindeste Rücksicht auf die steuerzahlenden Bürger zu nehmen". Von der Feststellung dieses Eindruckes weite st erBurgerkreife angesichts des m angelst a f t e n Tempos bei der Wiederherstellung der bei den Postbauarbeiten aufgerissenen Straßen haben wir nichts zurückzunehmen. Ebenso halten wir daran fest, daß die in unserem Artikel vorn Donners- tag vorgebrachten Klagen der Bürgerschaft durchaus begründet sind. Um dem Telegraphenbauamt nur einige Beispiele anzuführcn, sei erwähnt, daß der größte Teil der für Postzwecke aufgebrochenen Stein st raße auf der nördlichen Seite des Bürgersteiges nun schon seit etwa vierzehn Tagen in verwüstetem Zustande daliegt. Weiter weisen wir darauf hin, daß am vorigen Samstagmittag an der Ecke Walltorstraße-Asterweg der Bürgersteig aufgerissen wurde und sich bis heute noch in diesem verkehrsgesährlichen Zustande befindet: auf der gegenüberliegenden Seite ist das gleiche klägliche Bild ebenfalls schon seit Tagen festzustellen, ferner hat man das „Vergnügen", schon seit etwa drei Wochen am Kirchenplatz bei der Stadt- k i r ch e die gleiche Feststellung über den Zustand des aufgerissenen und bann einfach liegcngclassenen Bürgersteiges machen zu können; ein teilweiser Aufbruch vor dem Grundstück der Firma Carl Hensel, Walltorstrahe, Ecke Hundsgasse, wird seit dem gestri- gen Freitag nachmittag, also nach dem Erscheinen unserer Zeilen vom Donnerstag, durch Neupflasterung wieder beseitigt. Die Dtezstraße und der Fahrdamm in der N e u en B ä u e an der Adzwei- gung der Dtezstraße sind weitere Zeugen für die Richtigkeit unserer Behauptung, daß man die Stra- ßen nach der Verlegung der Kabelleitungen in per- wüstetem Zustande liegen läßt, anstatt die Schäden sofort wieder zu beseitigen. Man kann es auch nicht als richtig bezeichnen, daß das Telegraphen- bauamt seine Zustimmung zu Straßenaufbrüchen gibt, solange nicht von vornherein die Ge- währ dafür gegeben ist, daß in unmittelbarem Anschluß an die Kabelverlegungen die Straßen wieder in den früheren einwandfreien Zustand zurückversetzt werden. Wenn ein Unternehmer für die Aspstaltarbeiten nicht verfügbar ist, so wäre es doch wohl richtiger, mit der Fortführung der Straßenaufbrüche solange zu warten, bis alle Vorbedingungen zurraschesten Abwicklung sämtlicher Arbeiten gegeben sind. Eine derart schnelle Erledigung aller Teile der Bauarbeiten, also auch die sofortige Wiederherstellung der Straßen dürfte nicht zuletzt auch im Interesse der Postbaubehörde selbst liegen. Denn falls in der Dunkelheit jemand an einer derart man- gclhasten Bürgersteigstelle zu Fall kommt und Schaden an seiner Gesundheit erleidet, so dürfte sich wohl sicherlich die Stadtverwaltung nicht als haftpflichtig ansehen, sondern die Poft würde in diesem Falle für den Schaden verantwort- lich gemacht werden. Es liegt aber auch in Inter- esse der Verschönerung unseres Stadtbildes, für die seitens der Stadt und zahlreicher Bürger in anerkennenswerter Weife rege gearbeitet wird, daß derart starke Mängel, wie wir sie jetzt durch die Verzöge- rung bei der Wiederherstellung der durch Postbau- arbeiten aufgebrochenen Straßen erleben, umgehend wieder verschwinden. Das sind durchaus keine un« billigen Forderungen, die von der Bürgerschaft an die Postbaubehorde gestellt werden, son- dem es sind einfach Selbstoerständlich- teilen, über die ernstlich nirgendwo zweierlei Meinungen herrschen können. Wenn das Telegraphenbauamt in dem „Herrn Berichterstatter", von dem es am Schlüße spricht, etwa einen Ge- währsmann außerhalb unserer Redaktion vermuten sollte, so irrt es sich. Was wir veröfsenllichten, wurde von uns selbst auf Grund eigener Wahrnehmungen und zahlreicherKlagen aus der Bürgerschaft geschrieben. Das Tele- graphenbauamt möge durch schleunige Beseitigung der jetzigen Mißstände dafür sorgen, daß die mit Recht erhobenen Beschwerden der Bürgerschaft rasche Erledigung finden.
Sonnen« und Mondfinsternis im November.
Am 12. November findet eure in Mitteleuropa gut sichtbare Sonnenfinsternis statt, die im Maximum dsn Betrag von über 0,2 erreicht, d. h. über 20 Prozent der Sonnen- scheibe werben vom Mond verdeckt sein. Die erste Berührung zwischen Sonnen- und Mond- ranb erfolgt für Mannheim 8.40, Karlsruhe 8.40, Freiburg 8.42 illjr, für andere in Süd- westdeutschland gelegene Orte ändern sich die Zeiten nur wenig. Die Berührung erfolgt etwas links vom obersten Punkt der Sonnenscheibe. Das Maximum der Phase tritt ein (Maximaletrag in Klammern): Mannheim 9.35 Ahr (24), Karlsruhe 935 Ahr (23). Freiburg 934 Ahr (21). Das Ende der Bedeckung erfolgt in Mannheim 1034 Ahr, Karlsruhe 10.33 Ahr, Freiburg 10.30
Ahr. Da die Sonne bei uns am 12. November etwa um 7.45 Ahr aufgcht, kann das Himmelsschauspiel — klaren Himmel vorausgesetzt — in seinem ganzen Verlauf beobachtet Werdern Angünstig dagegen liegen die Verhältnisse bei der totalen Mondfinsternis am 2 7. November. An diesem Vollmondtage tritt der Mond auf seiner Dahn um die Erde in den Schattenkegel unseres Planeten und wird dadurch vollständig verfinstert. Leider ist davon bei uns fast nichts zu sehen, da die Finsternis erst kurz vor Monduntergang beginnt, und zwar um 824 Ahr morgens, während der Mond in Westdeutschland bereits um etwa 8.30 Ahr unter- geht. Die Totalität dauert von 9.33 Ahr biS 10.23 Ahr, die Finsternis überhaupt endet um 11.39 Ahr.
Amtsgericht Gießen.
* Gießen. 6. Nov. Daß auf den städtischen Viehmärkten, insbesondere auch auf den Zufuhrstraßen, nach Möglichkeit Ordnung herrschen muß, ist eine in letzter Zeit häufig erörterte selbstverständliche Forderung, die von der Stadt und Polizei, aber auch von den Viehhändlern selbst nachdrücklich erhoben totri). Ebenso selbstverständlich aber und nccht zu vermeiden finb bei den Massenansammlungen, die derartige Viehrnärkte naturgemäß mit sich bringen, Anzuträglichkeiten die namentlich bei dem Abtrieb des Viehes vom Bahnhofe vorkommen. Sin einschlägiger Fall stand heute zur Verhandlung. Ein auswärtiger Viehhändler hatte schon ganz in der Nähe des Bahnhofs beim Abtrieb seines Viehes nach dem Markt auf offener Straße einen Handel abgeschlossen. also verbotswidrig gehandelt, denn ein derartiger Viehhandel außerhalb des Marktes steht unter Strafe. Es trat dadurch eine den lebhaften Viehtransport hemmende, oder mindestens störende Verkehrsstockung ein, für dre der angetlagtc Viehhändler verantwortlich ist, zumal er bei Feststellung seiner Personalien durch die Polizei dieser einige Zeit andauernde Schwierigkeiten bereitete. Er erhielt wegen der doppelten Verfehlung eine ansehnliche Geldstrafe.
Mit welchen Machenschaften das Wohlfahrtsamt, wenn es den Anterhallsansprüchen unehelicher Kinder gegen ihren Vater Geltung verschaffen will, zu rechnen hat. zeigt nachfolgender heute verhandelter Straffall. Der betreffende säumige Vater, ein hiesiger Provisionsreisender, gab zu seiner Verteidigung kurzerhand die fast üblich gewordene Erllärung ab, er sei zum Anter- Halt nicht in der Lage. Cs wurde ihm aber der einwandfreie Nachweis erbracht, daß den Angeklagten hieran allein die Schuld trägt, nicht wegen Trägheit oder Leichtsinns oder wegen fehlender Erwerbsmögllchkerten, sondern weil er absichtlich gerade die letzteren, die sich ihm reichlich baten, stets versäumte, und zwar lediglich deshalb, weil er sich gar nicht in die Lage versetzen wollte, irgendetwas für sein Kind zu tun, mit dessen Mutter er sich entzweit hat. Er gedachte denn bei feiner Heranziehung wahrheitsgemäß stets die Versicherung seiner Mittellosigkeit abgeben zu können. Diese Erklärung half ihm aber heute nichts. ®r wurde, fcto er nicht vorbestraft ist, zu einer Woche Hast verurteilt.
Nundfunkprogramm
deS Frankfurter Senders.
(AuS der „Radio-Umschau".)
Sonntag. 11. November.
8.30 bis 9.30 Ahr: Katholische Morgenfeier. — 11 bis 11,30: Elternstunde. — 12 bis 13: Mittagsständchen des Rundfunkorchesters. — 15 bis 16: Stunde der Jugend. — 16 bis 18: Don Griesheim: Konzert der Vereinigung der Zitherrnusik- Dereine und Einzelspieler „Main-Taunus". — 18 bis 19: Stunde des Landes. — 19 bis 20: Stunde des Rhein-Mainischen Verbandes für Volksbildung. — 20 bis 21.15: Nach Stuttgart: Russisches Symphonie-Konzert. — 21.15: Don Stuttgart: Berliner Abend. — Anschließend: Sportnachrichten. — Darauf: Tanzmusik.
Montag, 12. November.
6.30 Ahr: Morgengymnastik. — 13 bis 14: Schallplatten-Konzert, Orchester-Werke. — 15.05 bis 1535: Stunde der Jugend. — 1535 bis 16.05: Hausfrauendienst. — 15.35 bis 18.05: Nach Stuttgart: Konzert des Rundsuntvvchesters: G. Rossini. — 18.10 bis 18.30: Lesestunde. — 18.30 bis 19: „Einführung in Goethes Faust, 1. und 2. Teil: I. Entstehung und Leitidee", Dortrag von Pfarrer Taesler. — 19 bis 19.30: Esperanto-Ant er richt. — 19.30 bis 19.45: Englische Ltteraturproben. — 19.45 bis 20.15: Englischer Sprachunterricht. — 20.15: Don Stuttgart: „Susannens Geheimnis". Intermezzo in einem 211. — Anschließend von Kassel:: „Der Töpfer", komische Oper in einem Aufzug von Zoh. Andre.
Dienstag. 13. November.
6.30 Ahr: Morgengymnastik. — 13 bis 14: Mittagsstänbchen des Rundfunkorchesters. — 15.05 bis 1535: Stunde der Jugend. — 15.55 bis 16.05: Hausfrauendienst. — 16.35 bis 18.05: Don Stuttgart: Konzert des Rundsunlorchesters. — 18.10 bis 18.30: Lesestunde. - 18.30 bis 18.40: Don Kassel: Zehn Minuten Ratschläge für Mutter und Kind. — 18.40 bis 19.10: Don Kassel: „Neuzeitliche Geflügelzucht", 3. Dortrag von Direktor Herberg, Cckcrshaufen. — 19.10 bis 19.40: Funkhochschule: „Die DerufSeignungsprüsung von heute", Vortrag von Dr. phil. Bappert, Fach- psychrlogie an der Städt. Iugendsichtungsstllle. — 19.40 bis 20: Schachstunde. — 20: Don der Stiftskirche in Stuttgart: Gedächtnisfeier zum 100. Todestages von Franz Schubert. — Anschließend: Nach Stuttgart: Dortragsstunde/Hans Reimann. — Darauf: Schallplatten - Konzert: „Neuestes".
Mittwoch, 14. November.
6.30 Ahr: Morgengymnastik. — 12.45 bis 13.15: Schulfunk. — 13.15 bis 14.15: Schallplatten- Konzert: Kammermusik, solistische und Gesangsvor- träge. — 15,05 bis 15,35: Stunde der Jugend.. — 15,55 bis 16,05: Hausfrauendienst. — 16,35 dis 18,05: Nach Stuttgart: Konzert des Rundfunkorchesters: Operettenmusck. — 18,10 bis 18,30: Bücherstunde. — 18,30 bis 18,50: „Rentnrrnot, ein Teil der Mittelstandsnot", Dortrag von Dr. Kramer. — 18,50 bis 19,15: Stenographischer Fortbildungskursus für Anfänger und Fortgeschrittene (Diktat von 80 Silben auswärts). — 19,15 bis 19,30: Senckenbergviertelstunde: „Tierische Farbstoffe", Dortrag von Dr. F. HaaS. — 19,30 biS 19,45: Französische Literaturproben.
Rätsel-Ecke.
— 19,45 bis 20,15: Französischer Sprachunterricht. — 20,15: Don Stuttgart: Dänischer Abend. — Anschließend: Nach Stuttgart: Dän sche Dichtung.
Donnerstag. 15. November.
6,30 Ahr: Morgengymnastik. — 13 bis 14: Mittagskonzert des Rundfunkorchesters. — 15,05 bis 15,35: Stunde der Jugend. — 15,55 bis 16,05: Hausfrauendienst. — 16,35 bis 18,05: Don Stuttgart, Konzert des Rundfunkorchesters. — 18,10 bis 18,30: Lese stunde. — 18,30 bis 18,45: Don Kassel: Fünfzehn Minuten Ratschläge für den Gartenfreund. — 18,45 bis 19,15: Don Kassel: „Dorgänge am Himmel im Jahre 1929“, Dortrag von Dr. Ernst Dippel. — 19,15 bis 19,45: Stunde deS Süowestdeutscheu Radioklubs.— 20,15: Das Grabmal des unbekannten Soldaten, Drama von Paul Rahnal.
Freitag, 16. November.
630 Uhr: Morgengymnastik. — 13 bis 14: Schall- platten-Konzert. Buntes Programm. — 15.05 bis 15.35: Stunde der Jugend. — 1535 bis 16.05: Hausfrauendienst. — 1635 bis 17.35: Hausfrauen- Nachmittag. — 17.35 bis 18.05: Von Stuttgart: Konzert des Rundfunkorchesters. — 18.10 bis 1830: Lesestunde. — 18.30 bis 19: „Ernstes und Heiteres aus kriminalistischer Berufsarbeit", Vortrag von Kriminalkommissar a. D. Ernst Engelbrecht, Berlin. — 19 bis 19.20: Zwanzig Minuten Fortschritte in Wissenschaft und Technik. — 19.20 bis 1930: Film-Wochenschau. — 19.30: Nach Stuttgart: Dom großen Saal des Saalbaues: Konzert der Frankfurter Museumsgesellschaft: Schubett • Feier. Anschließend: Von Kassel: Don Quichote und Till Eulenspiegel.
Samstag, 17. November.
6.30 Uhr: Morgengymnastik. — 12.45 bis 13.15: Schulfunk: Musik, oorgetragen von Eesanglehrer F. Hofmann: „Die Natur als Vorbild in der Musik: Schlimme Wetter in der Musik; Regen, Wind, Gewitter". — 13.15 bis 14.15: Nach Stuttgart: Mittagskonzert des Rundfunkorchesters. — 15.05 bis 15.35: Stunde der Jugend. — 15.55 bis 16-05: Hausfrauendienst. — 16.35 bis 18.05: Nach Stuttgart: Konzert des Rundfunkorchesters: Alle Tanzmusik. — 18.10 bis 1830: Lefestunde. — 18.30 bis 18.45: Briefkasten. — 18.45 bis 19.15: „Sizilien und Tripolis", Vortrag von Kriminalkommissar a. D. Ernst Engelbrecht, Berlin. — 19.15 bis 19.45: „Die wirtschaftliche und politische Bedeutung der Gewerkschaften", Vortrag von Ing. Schweitzer, Mitglied des Reichswirtschaftsrats. — 19.45 bis 20.15: Stunde des Frankfurter Bundes für Volksbildung: „Eindrücke vom Internationalen Kongreß für Kunstunterricht in Prag", Vortrag von Stu- bienrat Dr. Galliner. — 20.15: Bunter Abend. Anschließend bis 0.30: Von Berlin: Tanzmusik.
Gegensätze.
An Stelle eines jeden der nachstehenden Wörter soll ein im Gegensatz zu ihm stehendes Wort gesetzt werden. Die Anfangsbuchstaben dieser ergeben als- Dann einen leckeren Braten. 1. klar, 2. langweilig; 3. unmäßig; 4. einerlei; 5. unpassend; 6. gebildet; 7. unerheblich; 8. stoffarm; 9. bekleidet; 10. verschwenderisch; 11. abwesend; 12. geneigt; 13. ungebraucht; 14. kraftvoll.
Kreuzworträtsel
10
11
ir if 1?
aaae iiii aeee
Von links nach rechts:
1. Backfertige Masse; 5. Derständigungszeichen; 9. Stadt in Westfalen; 10. Berg in Tirol; 11. Nebenfluß der Fulda; 12. Verpackungsgewicht; 13. andere Bezeichnung für Ueberbleibfel; 14. sagenhafter Gründer Trojas; 15. Edelwild; 18. junger Mensch; 22. Orientierungstafel; 23. Iubelruf beim Bachus- eft; 24. russischer Strom; 25. abgeschlossene Gruppe;
26. Nebenfluß der Donau.
Von oben noch unten:
1. Eingangspforte; 2. zeitlicher und räumlicher Schluß; 3. weiblicher Personenname; 4. Prome- nadenpfad im Grünen; 5. Gegner Karls des Großen; 6. Nebenfluß der Donau; 7. römischer Kaiser; 8. männlicher Personenname; 15. einmastiges Schiff; 16. Sohn Jakobs; 17. männlicher Personenname; 19. Nebenfluß der Elbe; 20. wie 24, waagerecht; 21. wie 26, waagerecht.
Magische Quadrate.
a — a — a — a — a — c — e — f — h — i k — 1 — m — n — r — s — s — s — u u — u — u — z — z.
Vorstehende 24 Buchstaben sind in Die freien Felder obiger Quadrate einzustellen. Ist dies richtig vorgenommen, müfsen 1. die je vier waagerechten Reihen der beiden Quadrate bekannte Hauptwörter mit den angeführten Anfangsbuchstaben ergeben und 2. die waagerechten Reihen beider Quadrate, zusam- mengezogen, Doppelwörter. Die Einzelwörter bedeuten: 1. Berggipfel, 2. Gewehrrohr; 3. Zahl; 4. Sitzgerät; 5. kleiner Fluß; 6. behördliche Urkunde; 7. Körperteil; 8. Wohngebäude.
Rätsel.
„Wahn" eröffnet ein grausam Geschicke, „Starr" tut's nicht, und bräch er s Genicke, „Froh" hilft manchem zu irdischem Glücke, „Hoch" bewirkt, daß er Edle entzücke, „Un" rät mancher in dem Augenblicke.
Ergänzungsrälsel.
1. A--r; 2. J--e; 3. S--1; 4. A--t; 5. E--e; 6. O - - e.
Vorstehende Bruchstücke sind mit je zwei Buchstaben zu Hauptwörtern umzugestalten, während die
je zwei Buchstaben, oneinandergereiht, eine gesetz- gebende Körperschaft ergeben. Die Wörter bedeuten: 1. Teil des Körpers; 2. falsche Fährte; 3. dicker Strick; 4. Zahl; 5. Stabt in Italien; 6. Bezahlung.
Bilderrätsel.
Auslösungen.
Namen-VersteckrälseL
1. Erich; 2. Ernst; 3. Werner; 4. Albert; 5. Ewald; 6. Eugen.
Ortsmimenbildungsrätsel.
Borg-Horst — Fell-Bach — Herz-Berg — Kohl-Furt — Neu-Deck — Ober-Hof — Pass-Au — Schwein-Furt — Sieg-Burg — Wohl-Au.
Rätsel.
Postmarke — Ostmark.
Dlumenrälsel.
Aurikel — Levkoie — Lilie — Erika — Reseda — Syringe — Enzian — Edelweisz — Lavendel — Ehrenpreis — Narzisse.
Allerseelen.
Kreuzworträtsel.
H
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Rösselsprung. >
Gib, doch laß nicht den Empfänger denken, ( Daß nach deinem Dank du fielst;
Freue dich, daß du vermagst zu schenken. Doch so heimlich gib, als ob du stiehlst.
Albert Roderich.
Die Narrenkappe.
Splitter und Sparren vom RedakttonStisch.
Humor.
Neullch sagte der Rundfunksprecher:
„Achtung! Achtung! Meine Damen und Herren, wir unterbrechen das Schallplattenkonzert und übermitteln Zhnen einen Tendenzbericht der D r» liner Dorbörse: Die Dorbörse verkehrte lust.os bei weichenden Kursen. — Berlin setzt die Schall- plattenübertragung mit einem Potpourri .Freut euch des Lebens' fort.“
Hier bemerkte seufzend einer der Hörer: „Einen Humor harn' die Leute!" (Lust. Dl.)
Besitzer-Stol).
Ich sitze in der Straßenbahn neben einet dicken Marktfrau. Der Schaffner kommt: „Ditte, Fahv- farten lösen." Dor der dicken Frau sagte et: „Entschuldigen Die." Er war chr offenbar auf den Fuß getreten. Die Frau erwiderte nichts. Da sagt der Schaffner zu mir: „Entschuldigen Sie 1" Er dachte anscheinend, er müsse wohl mich getreten haben. „Ditte", sage ich, um dem Manne nicht den Glauben an die Höflichkeit der Fahrgäste zu rauben. Da wendet sich die dicke Nachbarin stirnrunzelnd an mich: „Eigentlich war's mein Beenl“ („Simplizissimus".)
Daten für Sonntag, 11. November.
Sonnenaufgang 7.10 Uhr, Sonnenuntergang 16.18 Uhr. — Mondaufgang 534 Uhr, Monduntergang 16 Uhr.
1599: Octavio Piccolomini, Heerführer Wallensteins, in Florenz geboren; — 1821: der Dichter Fjodor Dostojewski in Moskau geboren; — 1848: der Historiker Hans Delbrück in Bergen auf Rügen geboren; — 1884: der Naturforscher Alfred Brehm in Rentnendorf gestorben.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinden.
Sonntag, 11. November. 23. Sonntag nach Trinitatis.
Stadttirche. 9.30 Uhr: Pfarrer Mahr; 11: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde; Pfarrer Mahr; 5: Pfarrer Becker. — Iohanneskirche. 9.30: Pfarrer Bechtolsheimer; 11: Kinderkirche für Die Lukas- gemeinde; Pfarrer Bechtolsheimer; 5: Pfarrer Ausfeld; 8: Bibelbesprechung im Johannessaal; Pfarrer Bechtolsheimer. — Kapelle des Alten Friedhofs. 930: Pfarrer Lenz; 11: Kinderkirche: Pfarrer Lenz. — Elisabeth - Kleinkinderschule. 9.45. Pfarrverwaltec Dotjert. — Beichte und hl. Abendmahl für die Pe- trusgemeinde. — Gemelndcsaal (Liebiastraße 56). 2: Taubstummengottesdienst; Pfarrer Bechtolsheimer. — Klein-Linden. 9: Iugendgottesdienst unter Mitwirkung der beiden Chöre der Iugendvereinigunge»; anschließend Abendmahl für die männliche Jugend; 2: Hauptgottesdienst und Abendmahl für die wei> li e Jugend. — Wieseck. 9: Beichte, 9.30: Predigt- gottesdienst; im Anschluß Feier des hl. Abendmahls; 11: Kinderkirche. — Alten-Vuseck. 9.30: Beichte: 10; 11: hl. Abendmahl; 130. — Kirchberg. 10: Kirchberg; 11: hl. Abendmahl für Die Jugend von Lollar; 1.30: Lollar. — Hausen-Garbenteich. 10: Hausen; 1: Garbenteich. — Watzenborn-Steinberg. 9.15: Beichte; im Anschluß Predigt und Feier des 1)1 Abendmahls (Jugend). — Lich. 9.30: Stistsdechani Kahn; 12.45: Kindergottesdienst; 2: Stiftspfarrec Lic. Schorlemmer.
katholische Gemeinden.
Samstag, den 10. November.
Gießen. 430 und 7 Uhr: Beichte.
Sonntag, 11. November. 24. Sonntag nach Pfingsten.
Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunisa der Jünglinge: 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Predigt: 11: Messe mit Predigt; 5. Christenlehre utii Andacht mit Segen; 8: Dolksverein. — (Brünbetf. 9 45: Messe mit Predigt. — Hungen. 9.30: Hochalw mit Predigt. -- Lich. 730: Hochamt mit Predigt. — Nidda. 8.30: Hochamt mit Predigt.____________
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