Ausgabe 
10.10.1928
 
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zum Besuch seiner hiesigen Verwandten gekom­men war, veranstaltete die hiesige Theater- Ssell schäft «ine Aufführung auf der Lieb- oer-Dühn« der hiesigen Kasino-Gesellschaft. Die eatergesellschaft. die sich aus allen Kreisen des Städtchens zusammenseht, wurde 1923 vom Gra- sen Bernhard begründet. Am Freitag wurde der Mosersche Einakter ..Der sechste Sinn" flott und verständnisvoll gespielt. Am Samstagabend brachten die hiesigen Dereme dem Grafen Bern­hard und Gemahlin einen stattlichen Fackel- zug, worauf sie zu einem Freitrunk geladen wurden. __ .

Kreis Alsfeld.

-er. Homberg a. d. Ohm, 9. Oft. Hm eine bequeme Verladestelle: für ihre Pflastersteine und den Grus am Bahnhof Reuhaus zu schaffen, hat die Mitteldeutsche Hartstein-In- vustrie das am Bahnhof Reuhaus gelegene Sägewerk der Gebrüder Himmels- b o ch, das schon längere Zeit stillsteht, weil zur Konkursmasse gehörig^ käuflich erworben. Seit­her wurden die im BasaltbruchRote Kuh" ge­wonnenen Materialien mittels Kleinbahn in die Rähe des Bahnhofs Reuhaus gebracht und dort in gewöhnliche Wagen gekippt, die von Pferden oder später von Bulldoggs gezogen und nach der eigentlichen Verladestelle am Bahnhöfe ge­bracht wurden. Dieses Verfahren war zu teuer.

Kreis Lauterbach.

WSA. Lauterbach, 9. Oft. Dieser Tage Bat eine Kommission aus Agram (Südslawren) das Zuchtgebiet desLauterbacherZtegen- zuchtvereins bereist und eine Anzahl rein» rassiger Saaner Ziegen für einen größe­ren Betrag aufgekauft und nach Kroatien ab­transportiert, ein Beweis, wie sehr die Bestre­bungen des Vereins auch im Ausland Anerken­nung finden.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

C? Krofdorf, 9. Ott. Der älteste Ein­wohner unseres Dorfes, Pflastermeister Johann Adam Krombach, konnte gestern in voller körperlicher und geistiger Frische seinen 87. Geburtstag feiern. Die Kartoffel­ernte, die im allgemeinen als recht gut bezeich­net werden kann, ist beendet.

Aus dem Kleebachtal, 9. Ott. Die Kartoffelernte wurde in den letzten Tagen in den Gemarkungen des Kleebachtales fas! überall beendigt. Abgesehen von höher gelegenen trockenen Aeckern, die nur ganz geringe Erträge brachten, ist im allgemeinen als Durchschnitts­ergebnis eine gute Mittelernte zu verzeichne'.'., da sich hier die lange Trockenheit nicht in dem befürchteten Maße ausgewirkt hat. Wesentlich geringere Erträge bringt die gegenwärtig ein­sehende Ernte der Hackfrüchte. Der durch die anhaltende Trockenheit verursachte Ernte­ausfall beträgt bei Dickwurz über ein Drittel einer normalen Ernte, während die Kohlrabi durchweg besser geraten sind.

Kreis Marburg.

WSR .Marburg, 8. Oft. In Uder wurde eine Frau, als sie einen Stier wieder an­koppeln wollte, von dem wütenden Tier a u f die Hörner genommen und gegen eine Mauer geworfen. Die Frau wurde entsetzlich z u g e r i ch t e t und starb nach einer Stunde an den furchtbaren Verletzungen. Sie hinterläßt sieben Kinder, von denen das jüngste erst einige Monate alt ist.

][ Marburg, 9.Oft. Als die Polizei tn ver­gangener Nacht gegen junge Leute, die Lärm verursachten, einschritt, sammelten sich auf die Rufe Burschen heraus!" eine große Anzahl wäh­rend der Universitätsferien sich hier aufhaltestder Studenten und sonstige Passanten auf dem Markt­platz an. Es kam zu Ausschreitungen und Schlägereien, die sich bis in die Nachbar­straßen hinein ausdehnten. Der Aufforderung der Polizeibeamten, die Straße zu räumen, wurde keine Folge geleistet, und so mußte schließlich mit Gewalt vorgegängen werden. Eine Anzahl der Ruhestörer wurde zur Anzeige gebracht.

Maingau.

Lpd. Frankfurt a. M., 8. Oktober. Am Sams­tag gegen 20.30 Uhr wurde auf der Main-Neckar- brucke am Gleis Ffm.-Hauptbahnnof-Siid, unweit der Sachsenhäuser Seite die Leiche des Schaffners

Wegweiser durch das Zweiklaffensystem der Reichsbahn.

Was jeder Reisende wissen muß!

RDV. Am 7. Oktober ist das Z w e i k l a s s e n - system auf der Reichsbahn in Kraft ge­treten. Um unseren Lesern zeitraubende Fragen zu ersparen, haben wir hier in kurzen Merksätzen das Wissenswichtigste über die Tarifreform zusammen­gestellt.

Die der Fahrpreis zu ermitteln ist:

Man braucht nicht am Schalter nach dem Fahr­preis zu fragen. Man kann ihn ohne Schwierig- keilen selber ausrechnen, wenn man notiert: Der Grundpreis pro Kilometer beträgt in der 3. Klasse (Holzklasse) 3,7 Pfennig, in der 2. Klasse (Polster­klasse) 5,6 Pfennig und in der 1. Klasse (nur in internationalen, einigen wichtigen v-Zügen, FD= und FkD-Zügen vorhanden) 11,2 Pfennig. Die Kilometerzahlen für die einzelnen Strecken, mit denen diese Sätze jeweils zu multiplizieren sind, stehen im Kursbuch. Will man einen Eilzug ober t)-Zug benutzen, so treten zum Fahrpreis hinzu dieZuschläge für Eil - undSchnellzüge. Die Zuschläge sind in Zonen gestaffelt. Für Eil - z ü g e betragen die Zuschläge in der Nahzone (1 bis 35 Kilometer) für die 3. Klasse 0,25 Mark, für die 2. Klasse 0,50 Mark, in der ersten Zone (36 bis 75 Kilometer) 0,50 bzw. 1. Mark, in der zweiten Zone (76 bis 150 Kilometer) 1. bzw 2. Mark, in der dritten Zone (151 bis 225 Kilometer) 1,50 bzw. 3, Mark, in der vierten Zone (226 bis 300 Kilometer) 2, bzw. 4, Mark und in der fünften Zone (über 300 Kilometer) 2,50 bzw. 5, Mark.

Bei den S ch n e l l z ü g e n betragen die Zu­schläge in der ersten Zone (1 bis 75 Kilometer) in der 3. Klasse 1 Mark, in der 2. Klasse 2 Mark, in der zweiten Zone (76 bis 150 Kilometer) 2 bzw. 4 Mk., in der dritten Zone (151 bis 225 Kilometer) 3 bzw. 6 Mark, in der vierten Zone (226 bis 300 Kilometer) 4 bzw. 8 Mark und in der fünften Zone (über 300 Kilometer) 5 bzw. 10 Mark.

Für F D = 3 ü g e tritt außerdem ein Sonder­zuschlag von 4 Mark in der 1. und 2. Klasse, für Den FFv-Zug (Rheingoldzug) ein Luxuszuschlag von 8 Mark in der 1. und 2. Klasse.

Man kann jetzt billigerZweiter" fahren!

Der Grundpreis für den Kilometer in der Polsterklasse (2. Masse) ist jetzt nm 25 Prozent

niedriger als der bisherige für die 2. Klasse, und nur 0,6 Pf. höher als der für die bisherige 3 Klasse. Man kann also leichten Herzens, und ohne verschwenderisch zu sein, auchZweiter" fahren. Beispiel: Bisher zahlte man im Personen­zug für 50 Kilometer in der 3. Klasse 2,50 Mk., jetzt in der 2. Klasse nur 30 Pf. mehr, nämlich 2,80 Mk., für 200 Kilometer bisher 10 Mk. 3. Klasse, jetzt 11,20 Mk. 2. Klasse. Eine Monats­karte kostete z. B. bisher bei 15 Kilometer Ent­fernung 3. Klasse 17,60 Mk jetzt in der 2. Klasse 19,60 Mk. Bei Eil- und Schnellzügen wird aller­dings der Preisunterschied etwas größer, oa die Zuschläge hierbei sich auswirken. Die Be­nutzer von Monats- und Schülermonatskarten haben aber auch hier den Vorteil, daß sie zu demselben Preis, den sie bisher in der 2. und 3. Klasse zahlten, den Eilzug benutzen können, ohne Zuschlag zahlen zu müssen.

welche Fahrkarten gelten?

Die Bestände alter Fahrtartenmuster, auch der grauen 4. Klassekarten, werden aufgebraucht. 3n Verbindung mit entsprechenden Zuschlagkarten können diese Fahrtausweise auch in Eil- und Schnellzügen benutzt werden. Außerdem berechti­gen zur Eilzugbenuhung die neuen Fahr­karten 2. und 3. Klasse mit dem AufdruckEil­zug" und rotem Querstrich und die a l t e nEil­oder Personenzug"-karten, wenn sie den roten Querstrich tragen. Will man vom Eilzug zum Schnellzug übergehen, muh man eine weitere Eilzug-Zuschlagkarte der entsprechenden Klasse und Zone dazulösen. Besitzt man eine Karte für die Eilzug-Rahzone (bis 35 Kilometer), so muß neben der zweiten Eilzug-Zuschlagkarte der Rah- zone noch eine weitere der Zone I gelöst werden; denn im Schnellzug gibt es keine Rahzone. Es ist also zur Vermeidung allzuvielen Rachlösens zweckmäßig, sich vor Antritt der Reise über die verschiedenen Reisemöglichkeiten und Zuggattun­gen zu informieren. Sonntagsrückfahr­karten gibt es allgemein jetzt auch 2. Klasse. Gilzug benuhung gegen Zuschlagzahlung ist ge­stattet.

Wurden zum Teil bet ihren Einbrüchen überrascht, doch gelang es ihnen, unerkannt zu entkommen; auch kann zur Zeit keine nähere Beschreibung von ihnen gegeben werden. Man vermutet, daß es sich mn Auswärtige handelt, di« auch ander­weitig ihreKunst" versuchen werden. Der erne der Täter trug eine lederne Auto-Schirmmütze und eine lederne Jacke, der andere einen blauen Mantel und weichen Hut.

WSR. Bad Homburg, 8. Oft. In einem hiesigen technischen Betriebe wurde vor etwa Jahresfrist auf Grund ausgezeichneter Zeugnisse prominenter auswärtiger Firmen ein 3 n g c - nieur eingestellt. Solange der Betrieb sich noch im Aufbau befand, fielen seine mangel­haften technischen Kenntnisse nicht auf. Jedoch in letzter Zeit kam es des öfteren vor, daß er in den einfachsten technischen Dingen versagte. Man ging seinen guten Zeugnissen nach, wobei sic sich als gefälscht herausstellten. DerIngenieur" hatte sich mittlerweile ver­duftet.

Unruhen im Kasseler Wartesaal.

WSR. Kassel, 9. Ott. In der Rächt »um Sonntag hatten sich in dem W a r t e s a a l dritter und vierter Klasse etwa 200 Personen angesannnelt, die zum Teil skanda- I i e r t« n und eine Schlägerei veranstalteten. Die Bahnpolizei sah sich genötigt, den Warte­saal zu räumen, konnte aber allein die Räu­mung nicht durchführen. Erst mit Unterstützung einiger Polizeibeamten gelang es, die Besucher aus dem Bahnhof herauszubringen. Hierbei wurde den Beamten starker Wider st and entgegengesetzt.

Aus dem Amtsverkündigungsblatt.

' Das Amtsverkündigungsblatt Rr. 73 vom 9. Oktober enthält: Polizeiverordnung über die Entwässerung der Grundstücke in der Gemarkung Obbornhofen. Berichtigung. Dienstnachrichten.

Kunst und Wissenschaft.

Auszeichnung von Darmstädter Musikern.

Anläßlich des glanzvoll verlaufenen Deutschen T o n k ü n st l e r f e st e 3 in D a r m st a d t hat die Stadt dem Intendanten Professor Ebert und dem Generalmusikdirektor Dr. Böhm für ihre ganz ausgezeichneten Leistungen bei der Leitung der ver­schiedenen Uraufführungen und sonstigen musikalk- schen Darbietungen die Preismünze In Silber ver­liehen.

WUNNER BITUMENWERKE 6m mlUNNA i W.

^r^machf nasse Keller;feu<Ne Wohnungen garahfierf staubtrocken OfuhdifS R«i<hsp»le"t

I. Rützel, wohnhaft in Frankfurt a. M.-Niederrad, der im Hauptgüterbahnhof beschäftigt war, mit einer klaffenden Wunde am Hinterkopf und an der Schläfe aufgefunden. Der Tote wurde von seinen Angehörigen erkannt. Wie Rützel zu Tode gekommen ist, muß noch festgestellt werden.

WSR. BadHomburg,9. Okt. Heute nach­mittag zwischen 2 und 3 Uhr wurden nachein­ander an drei verschiedenen Stellen Ein­brüche verübt. Die Täter drangen zunächst in eine Kurvilla an der Kaiser-Friedruh-Prome- nade ein, dann in eine Billa in der etwa 1000 Meter davon entfernt liegenden Brendelstraße. und schließlich in das Sanatorium Baumstark. In allen drei Fällen nahmen sie ihren Weg durch offenstehende Fenster. Ihre Deute soll recht erheblich sein, in einem Falle raubten sie wertvoll« Schmuckstücke. Die Tätc-r

Sprechstunden der Redaktion.

12 bis 1 Uhr mittags, 5 bis 7 Uhr nachmittags. Samstag nachmittag geschloffen.

artige Tabakmischung; in Verbindung mit dem neuen, gesetzt, gesch. Edelweiß - Mundstück ist ein so mildes, reines Tabakaroma erreicht worden, wie man es bis­her nicht für möglich hielt.KeinerZigaretten- Fabrik in Deutschland ist es möglich,diese Zi­garette nachzuahmen.

Typ Z>, ein ungewöhnli­cher Zigarettenname. Er wird verständlich, wenn man weiß, daß mit dieser Zigarette eine ganz neue Art, ein ganz neuer Typ geschaffen wurde. - - Typ 5 ist die Standard-Marke, d.h., das mustergültige Er­zeugnis deutscherWert- arbeit. Durch die eigen-