öu halten Die Prager Mannschaft war ihrem Gegner in der Ballbehandlung überlegen und erzielte bereit- in den ersten 20 Minuten vier Tore Erst kurz vor der Pause kam der HSV durch Harder zu seinem ersten und einzigen Tor. Noch dem Seitenwechsel blieb der DFL. auch weiter überleben, konnte aber nur noch ein einzige- Tor erzielen und damit den Schluhstand sicherstellen.
Fußball im Bezirk Main-Hessen.
Gruppe Main:
F. S. D. Frankfurt — F. L. Hanau 93 1:3. Germania Bieber — Eintracht Frankfurt 1:1 Viktoria Aschaffenburg — Offenbacher Kicker- 1:1. F. Dgg. Fechenheim — 60 94 Hanau 3:2.
Union Niederrad — Rot-Wriß Frankfurt 1:4.
Gruppe Hessen:
Spiel-Dgg Arheilgen—Alemannia Worms 0:1.
S. V. Wiesbaden - Sportgemeinde Höchst 4:0.
3- S. Langen — F. S. V. 05 Mainz 0: 2.
Wo matia Worms — Hassia Dingen 5:0
Handballergebniffe.
Dom Sonntag.
Gruppe Main:
Frankfurter Sporiv. — Polizei Darmstadt 9:9. Sportv. 98 -- Postsportv. Frankfurt 22: 3.
D. f. N. Schwanheim — H. S. D. Frankfurt 7: 1. Kickers Offenbach Rot-Weiß Darmstadt 2:4. Polizei Duhbach — Sp. Dgg. Arheilgcn 9:2.
Gruppe Hessen:
Polizeisportv Worms Sp D. Wiesbaden 11:10. Mainz 05 — Germania Wiesbaden 5: 1.
Obersollheim — Polizei Wiesbaden 0:4 (abgebrochen).
Marathon-Schwimmen.
Das Marathon-Schwimmen, das am Samstag im Ontario-See für das verunglückte ersten Nennen durchgeführt wurde, gewann der Brooklyner Elarence N o st. Weder der Deutsche Ernst D i e r k ö t t e r noch der Franzose Michel beteiligten sich an diesem Wettbewerb.
Neutrale Flagge für den AOAC.
Der Derwaltungsrat des Allgemeinen Deutschen Automobil-Elubs (ADAE) hat in seiner Sitzung am Samstag in Mainz beschlossen, der im November tagenden Hauptversammlung die Einführung einer neutralen Flagge vor- Zuschlägen. Mit diesem Bcschluh soll die unpolitische Einstellung des Klubs dargelegt werden.
Wirtschaft.
Die Geldmarktlage.
Am Geldmarkt ist zum Ultimo August eine Dcrsteifung eingetreten. die niemand erwartet hatte und die in ihrem Ausmast der eines Qucrr- talsultimo gleichkommt. Wenn auch die starke Anspannung zum Ultimo zum Teil auf unvollkom- rnene Vorbereitungen (siehe die hohen Lombard- kredrte der Reichsmark) zurückzuführen war, so zeigen doch die anhaltenden Nachwirkungen der Ultimopression. dast die Lage am Geld - und Kapitalmarkt nach wie vor ein sehr festes Gepräge ausweist. Unter der Berücksichtigung. dast der Ultimo September gleichzeitig Quortalsultimo ist. ist mit einer stärkeren Ber- Ilüssigung des Geldmarktes, wie sie in den vorhergehenden Monaten stets nach dem vopangegan- \ (jenen Ultimo ein getreten ist. nicht zu rechnen.
Der Kreditbedarf der Wirtschaft ist 1 trotz des zweifellos bestehenden Rückganges der Konjunktur bzw. des Beschäftigungsgrades sehr • hoch, weil die Konservierung der Läger erhebliche Geldmittel in Anspruch nimmt, was noch durch die im allgemeinen herrschende Verlangsamung des Zahlungseingangs verstärkt wird. Bedenkt man zudem, dast von einem beschleunigteren Tempo in der rückgängigen Bewegung der Konjunktur nach den neuesten Feststellungen nicht die Rede sein kann, so dast auch von dieser Seite die ziemlich angespannte Geldlage eine Entlastung nicht erfahren dürfte, so ist sogar ein über das gewöhnliche Most hinausgehender sehr fester Quartalsultimo zu erwarten. In diesem Zusammenhang und in Anbetracht dieser Entwicklung sind die Bestrebungen von Industrie und Handel, die sich darauf richten, durch eine Um Placierung der Zahlungstermine den Kapitalbedarf am Ultimo zu mildern, beachtenswert: aber wie Bankkreise bestätigen, ist trotz der in dieser Hinsicht bestehenden Kompensationsmöglichkeiten eine fühlbare Einwirkung auf die Gestaltung des Geldmarktes am Ultimo nicht zu erwarten, da dann eben die Vor
bereitungen zum Ultimo entsprechend früher getroffen wurden Dagegen verspricht man sich in Dantkreiicn mehr davon, d.e Quartalstermin« u Utd) eine bessere Placierung d e r-Z a h- lungstermine zu entlasten. Der Industrie- und Handelstog hot an seine Mitglieder ein Rundschreiben hinsichtlich der Verlegung der Zahlungstermine herausgehen lassen, um Material zu sammeln und dann gegebenenfalls gemeinsam mit den Banken Mahnohmen zu ergreifen. Hinzu kommt dast für die nächste Zeit auch der finanzielle Bedarf b?r Landwirtschaft, der Wohl bereits in dem Ultimoausweis der Reichs- bonk zum Ausdruck gekommen ist, die Lage des Geldmarktes beeinflussen wird.
Was den Kapitalmarkt anbelanat. so sind auch hier die Aussichten für Emissionen sowohl im In- als auch Auslande ungünstig. Die in deutschen Finanzkreifen vertretene Auffassung, dast die zur Zeit in den Niederlanden vorhandene Geldslüs ig'eit die Unterbringungsmöglichkcitcn deutscher Anleihen in Holland erheblich verbessern wtrde. hat sich als unrichtig herausgestellt. t»i das Kurs- niveau der meisten deutschen Obligationen, in erster Linie als Folge der schlechten Unterbringungsmöglichkeiten in Amerika, nicht unbeträchtlich gesunken ist, so dast die der gegenwärtigen Durchschnit scf^ek ivre zin'ung dieser Obligationen entsprechenden Bedingungen für deutsche Geldnehmer kaum annehmbar sind. Auch der schweizerische Geldmarkt weist seit einiger Zeit ein festes Aussehen aus. welches in erster Linie aus das starke Absliesten schweizerischer Ge'der nach dem Auslände, und zwar sowohl nach U. S. A als nach Deutschland, zurückzuführen ist. Die Kapi- talmarktoussichten in Ameri.a sind nach toc vor ungünstig, da das Federal Reserve Board an seiner Geldmarktpolitik, die eine Derslü'sigung verhindert, vorerst festzuholtcn gewillt ist, um den kommenden Herbstanfvrüchen in Amerika gerecht zu werden.
* D i e amtliche Großhandelsindex- Ziffer Die auf den Stichtag des 5. September berechnete Grosthandelsinderziffer des Statistischen Reichsamtes ist mit 140,4 gegenüber der Vorwoche (140,7) um 0,2 v. H. zurückgegangen. Don den Hauptgruppen hat die Indexziffer für Agrarstoffe um 0,4 v. H. auf 134,9 (135.5) noch- gegeben. Die Indexziffer für Kolonialwaren stellte sich auf 131,8 1134,9) und diejenige für industrielle Rohstoffe und Halbwaren auf 133,8 (134,0).
* Saaten- und Ernte st and im Deutschen Reiche Anfang September. Der allgemein günstige Witterungsverlouf im August hat die (Erntearbeiten für (Betreibe und das Wachstum der übrigen Feldsrüchte wesentlich gefördert. Bis auf Reste von Sommergetreide ist die Getreideernte in gutem Zustand eingebracht worden. Die Hackfrüchte zeigen infolge der Niederschläge der letz- ten Zeit wieder allenthalben frisches Wachstum und finden allgemein c*nc bessere Beurteilung als im Vormonat. Auch auf den leichten Böden ist eine Erholung eingetreten, wenn auch hier und da die Niederschläge noch nicht genügende Feuchtigkeit brachten. Bei den Kartoffeln wird nicht selten über schwachen Knollenansatz geklagt. Der Stand der übrigen Hackfrüchte ist befriedigend Klee, Luzerne und Wiesengräser sind durch die Trockenheit des Sommers stark gehemmt worden. Erst die Regen- fülle der letzten Zeit haben wieder eine neue Belebung bewirkt. Für den zweiten Schnitt dürfte jedoch nur mit geringen (Erträgen zu rechnen fein. Die Aussichten für die Herbstweide sollen infolge der später eingesetzten Niederschläge gut fein. Unter Zugrundelegung der Zahlennoten 2 = gut, 3 = mittel, 4 - gering ergibt sich im Reichsdurchschnitt folgende Begutachtung: Hafer 2,8 (i. Vormonat 2,9), Spätfartoffeln 3,0 (3,1), Zuckerrüben 3,0 (3,0), Runkelrüben 3,0 (3,0), Klee 3,5 (3,6), Luzerne 3,5 (3,4), Bewässerungswiesen 3,1 (3,2), andere Wiesen 3,6 (3,7).
• Gruben st illegung in der Mosel- Dachschieserindustrie. Die 'Verhältnisse in der Dachschieferrndustrie des Moselgebietes haben sich derart verschlechtert, dast mehrere Gruben stillgelegt werden muhten. Es handelt sich dabei um die Gruben „Colonia" in Mühlenbach, „Baus- berg" in Kehrig. ..Caroline" in Mayen und „Antonius" in Düngenheim. Andere ■ Gruben haben ihren Betrieb wesentlich eingeschränkt. Däe Ursache des schlechten Geschäftsganges wird in der Einfuhr von Auslandschiefer. Verwendung von Ersatzmaterial statt der Naturware und die zunehmende Vorliebe für das Flachdach erblickt.
* Fortführung des Betriebes der Baltia-Werke Wie WTD. -Handelsdienst hört, ist es der Verwaltung der Dallia-Werke gelungen, mit ihren Gläubigern im Vergleichswege eine Einigung zu erzielen. Damit ist die Fortführung des Betriebes gesichert. Die Baltia- Werke standen mittelbar mit der Sparkasse in
St Ingbert in geschäftlichen Beziehungen und hatte von dieser Kredite von insgesamt 400 000 Mark in Anspruch genommen. Dre Durchführung des mit den Gläubigern getroffenen Arrangements ist durchaus gesichert.
Aranksurtcr Börse.
Frankfurt a. M.. 10. Sept. Tendenz, uneinheitlich. — Zu Beginn der neuen Woche bot die Börse wieder ein Bild große rGefchäfts- l o s i g k e i t 3m Hinblick auf den bevorstehenden Medio verhielt sich die Spekulation zurückhaltend, außerdem mahnten die immer noch unklaren Geldmarktaussichten zur "Vor icht. Der Orderseingang bei den Banken ist weiterhin äußerst gering. Die Grundstimmung war jedoch freundlich, da sich in einigen Spe ialwerten wieder Nachfrage benurfbar machte. Anderseits bestand bei der Spekulation etwas Entlastungsnei- gung. Die ersten Kurse lagen dah^r uneinheitlich. wobei die Veränderungen nur vereinzelt über 2 Prozent hinausgingen. Lebhaftes Interesse machte sich vor allem für die Kaliwerte geltend, da man auch weiterhin mit günstigem Absatz rechnet. Aschersleben eröffneten 4 Prozent und Westeregeln 5,25 Prozent erhöht. Etwas gefragt waren ferner Motorenwerte, von denen Adlerwerke und N 6. 11. je 1 Proz. und Daimler 0.5 Proz. gewannen.Eh miewerte waren vernachlässigt. Faroen und Schcidranstalt gaben leicht nach. Elektrowcrte lagen ebenfalls still und überwiegend bis 1 Proz. niedriger. 1 bi- 1.5 Proz. höher eröffneten noch Deutsche Metallg-sellschast und Zellstoff Aschaffenburg. Banken büchen auf dem Stand von Samstag gut behauptet. Berliner Handelsgesellschaft und Metallbank gaben je 1,5 Prozent nach Montanwerke waren bei kleinen Umsätzen wenig verändert. Deutsche Anleihen lagen geteilt. Hausbe ihanleihe etwas fester. Ablösung ohne Option dagegen leicht gedrückt. Am ausländischen Rentenmarkt erhielt 'ich für Anatolier einiges Interesse. 3m Verlaufe kam das Geschäft vollkommen zum Still st and. Die wenigen Kurse, die zu Horen waren, lauteten kaum verändert. Farben 1,5 Proz erholt. Der Geldmarkt blieb unverändert. Tagesgeld 6.5. Devisen waren nur geringfügig erhöht. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar: 4.197, gegen Pfund 20.360. London Kabel 4,8510, Paris 124.23, Mailand 92.72, Madrid 29.25. Holland 12,10.
Berliner Börse.
Berlin, 10. Sept. Ohne dast besondere Gründe zu ersehen waren, hatte man bei den Danken im heutigen Vormittagsoerkehr eine etwas freundlichere (Bruno ft immung feststellen können. Neuyork hatte ziemlich feste Kurse gemeldet, und die schon seit einigen Tagen zu bemerkende Besserung des Geldmarktes hielt an. (Einer nen- nesroerten Umsatztätigkeit standen aber einerseits der Montag und anderseits die anhaltende Un- interessiertheit des Publikums entgegen. Zu Beginn der Börse konnte man überwiegend etwas höhere Kurse hören. Morgen ist Liauidationstag, und da wird anscheinend noch glattgestellt, um die Prolon- gationsspesen zu sparen. Bei sehr geringem (9c- schäft fanden einige kleine Käufe statt, die die Stimmung etwas anregten. Die Veränderungen gegen die Samstagsschlußbörse waren bei den Kursen, die festgesetzt wurden, nur klein. Die Abschwächungen gingen bis 1 n. H. und vereinzelt bis 2 n. H. Schon zu Beginn lebhafter und bis zu 2 v. H. höher lagen Kaliindustrie. Deutsche Anleihen eher freundlich. Ausländer geteilt. Anatolier bei größeren Umsätzen etwa 0,25 n. H. höher. Fest waren auch Mexikaner. Dagegen Rumänen zur Schache neigend. Pfand- briefmarft ohne Umsatz. Der Geldmarkt war unverändert. Tagesgeld leicht bei 5 bis 7 v. H. Monatsgeld 8.25 v. H. bis 9 o. H. Warenwechsel 6,88 v.H. und darüber. Das Interessanteste des Verlaufs war heute die Einführung einer neuen Einrichtung bei Ueberniittlung der leuchtenden Kurse. Statt wie bisher den Anfangskurs, Kassa- kurs und Schlußkurs einzusetzen, konnte man heute zum ersten Male nach der Kassanotiz fortlaufende Notizen ablesen und sich so schnell ein Bild über den Dörsenverlauf machen. Es waren aber nur kleinste Veränderungen nach oben und unten eingetreten, und es änderte sich an der allgemeinen Lustlosigkeit wenig. Vorübergehend hat- ten Kaliwerte weitere Steigerungen bis zu 2 v. H., die aber später zum Teil wieder verlorengingen. Dagegen kannten Polyphon 4 v.H. gewinnen und auch sonst eher kleine Kursbesserungen erzielt wer- den. Mexikaner lagen im Verlaufe weiter bis 0,5 o. H. fester.
^-.inksurtcr Gclrcid t>örsc
F r a n k f ll r t a. M .. 10. Sept. Der heutige
Frankfurter Produktenmarkt verkehrte zu Beginn der neuen Woche in stiller Haltung. Die schwachen Auslandnotierungen druckten auf die Stimmung und verursachten starke Zurückhaltung der fläufer-
fdjaft. Andersens war das Angebot ziemlich groß, lo daß Preisrückgänge einiraten: besonders Roggen roar in größeren Posten angeboten und 0,50 Mark schwächer. Auch Futtermittel lagen schwach. (Es wurden notiert Wc izen 23 dis 22,75: Roggen 22; Sommergerste für Dranzwecke 25,50 bis 26: Hofer, inländischer 22 bis 22.25; Mais (gelb) für Futter- Zwecke 20,50; Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0, 33 bis 33.75: Roggenmehl 30,75 bis 31,25: Weizen- fleie 13; Roggenkleie 13.50; Erbsen. ,e noch Quoli- tot für Speisezwecke 32 bis 55; Linien, je nach Qualität für Speisezwecke 50 bis 95; Heu. suddeut- schcc, gut. gesund, trorfen 9,50 bis 1". Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt. 4; Weizen- und Roggen- flroh. gebündelt, 3 bis 3.25; Treber, getrocknet. 18,2-5 bis 18,50 Mark. Tendenz: flau.
»Frankfurter Lchlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M . 10. Sept Auftrieb: 1kl 1 Rrndrr (darunter 421 Ochsen. 105 Bullen 665 Kühe, 394 Färsen), 564 Kälber, 92 Ödjafe. 5631 Schweine. Es wurden notiert: Rinder (Ochlen): Vollfle schige, auegemäftete, höchst«-,» Schlachtwerts (jüngere, 56 b.s 60 Mk, (ältere) 52 bis 55. sonstige vollNeiichige rfuayre । 46 b'S 51 (Bullen) jüngere, vollfleischige. höchsten Schlachtwerts 50 bis 53, sonstige vollfleischige oder cr.lsgemästete 45 bis 49: (Kühe, jüngere, voll- fleischige höchsten Schlachtwerts 45 b(S 50. sonstige vollfleischige oder auSgernästete 40 bis 41, fleischige 35 bis 39, gering genährte 27 bis 34; (Färsen — Kalbinnen, Iungrinder - > voll- fleischige, auegemäftetc, höchsten SchlachtwertS 56 b:s 60, vollfleischige 52 Ws 55. fleischige 46 bi» 51. — Kälber: Beste Mast- und Saugkälber 77 bis 80, mittlere Mast- und Saugkälber 72 bis 76. geringe KÄber 60 bis 71. Schweine: Fet'chweine übet 300 Pfund und vollfleischige Schweine von etwa 200 bis 300 Pfund 78 bis 80. vollfleischige von etwa 160 bis 200 Pfund 76 bis 79, fleischige von etwa 120 bis 160 Psund 72 bis 76, Sauen 60 bi« 68 OHf. — QKarH- verlaus. Rinker mäßig rege, nahezu ausver- kaui^. Schweine ruhig. Mcberftanb, geringe Tiere stark vernachlässigt Kälber und Schafe lebhaft geräumt.
Der große Vieh-. Kälber- und Schafmartt. wird wegen des ifraclili,dyn Feiertages vom Mrmtag. 24. September auf Tienätaq. 25 September, verlegt. Schwei'remärkte finden Montag. 24. September, und Dienstag. 25. September, start. Am Donnerstag. 27. September. Hauptmarkt für Kälber und Schafe.
Büchertisch.
— Wilhelm Heise: August Vtrind- berg ll. 'Das Drama der Gegenwart. Ana- ly'en zeitgenössischer Bühnrnwerke.) Reclam» iln - versa.'-Bibliochet Nr. 6866. Geheftet 40 Pf. (301)
— 3m ersten Band der Analysen von Strind- bergs Dramen behandelte Heise die Werk« der naturalistischen Epoche. Wenn diese Werke auch zu den ausfallendsten Erscheinungen ihrer Zeit gehören, so waren sie doch nichts Einzigartiges. Anders ist eS dagegen mit der Trilogie „Rach Damaskus" und dem ..Traumspiel", die in dem vorliegenden 2. Teil analysiert werden. Hier offenbart sich deutlich der Beginn eines ganz neuen Kunst- und Lebensgefühl«. Wilhelm Hei'e sagt zu Anfang feines Buches über diese Werk«': ..Zum ersten Male entwickelt sich der Stil, der nicht mehr bloß Abkehr vom Naturalismus ist. wie cs noch die Nenromantik und der Neu- klafsizismus um die 3ahrhundertwende waren, sondern der possitiv seine llcbertoinbung werden sollte, neue Zielsetzung bedeutet und den wir literaturgeschichtlich uns als Expressionismus zu bezeichnen gewöhnt haben."
Letzte Nachrichten.
Ein Manifest
der französischen Sozialisten.
Pari-, 10. Sept. (WTB Funkspruch.) 3m Hinblick auf die im Oktober stattfindenden Kommunalwahlen hat der Berwaltungka i-schuß der sozialistischen Partei ein Mantfest auegearbeifet, in dem u. a. gefordert wird: Herabsetzung der militärischen Ausgaben, ent« schlosfene Annähe rung an Deutschland. Räumung der Rheinlande, gleichzeitig Abrüstung, integrale Kontrolle der Waffenfabrikation, obligatorisches Schiedsverfahren für alle internationalen Konflikte. Auf Vorschlag RenaudelS wurde außerdem beschlossen, mit den sozialistischen Parteien von Deutschland. Belgien, und England in Verbindung zu treten, um gemeinsam gewisse, die Beziehung dieser Xknber betreffende Fragen zu behandeln.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloffenen Dividende an. - Reichsbankdiskont 7 Prozent, LombardzinSstih 8 Prozent.
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