Ausgabe 
10.5.1928
 
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Verein die

ist, mit den

Alsfeld und Schotten u. a.

Marl in 1926);

1 016 637 Ml., Giroeinlage 243 113 Mk.. pro Kopf der Bevölkerung 66,64 Mk. '41,50 Mk. in 1926);

Lega- Deut-

Leuschner in Dietzen, traf der HMlche Minister l ch n e r, hier ein, wo er sich

Minister ! Destern vormittag des Innern, Leus

Dudin gen; Spareinlagen

243 113 Mk.. pro Kopf

besten Leistungen im öffentlichen

der Vardarzone (Mazedonien) und lionäfcfretär Dr. Anderson bei der schen Ge andt'chast in Belgrad sein.

Daten für Freitag, 11 Mai

Blumenschmuck durch Preise krönen.

Wo lag das Kloster Zella?

Wenn in diesen Frühlingstagen viele Hunderte nach dem ehern. Augustinerkloster Schiffen- berg wandern und sich droben in vergangene Jahrhunderte -urücklräumen, taucht wieder öfter die Frage auf: Wo lag das zugehörige Nonnenkloster Zella? Das jüngere Ge­schlecht hat eine so unklare Dorstellung von der Lage dieses Kfosters, datz man sogar die Ansicht aussprechen hört, Zella habe auf der östlichen Seite des Schiifenbergs gelegen. Davon kann natürlich keine Rede sein, die Namen der Zellen- robschneise und der Klosterschneise geben feste Anhaltspunkte. Da- Kloster mutz am Fuße des Schisfenbergs gelegen haben, wo jetzt die Straße nach Hausen vorbeizieht. Angehörige eines früheren Försters erzählen, bei der Neu­anloge dieser Strotze seien noch die alten Grund­mauern zutage gekommen. 3m Jahre 1891 schrieb Duchner in seinem Führer für Dietzen und das Lahntal:Jetzt finden sich im Walde kaum noch schwache Fundamentreste." Heute ist wohl nichts mehr über dec Erde zu sehen, aber vielleicht ermittelt die Oberförsterei Schiffenberg auS alten Forstkarten odec nach der Erinnerung alter Waldarbei ec oder der Oberhesfische Ge­schichtsverein nach den Ueberlieferungen altein­gesessener Dietzener Familien die genaue Lage des Klosters Zella und macht auf irgendeine ein­fache Weise die Stätte kenntlich.

Kriegsgräberfürsorge.

Mit Beginn des Frühlings tritt nunmehr die die.'jährige praktische Arbeit des Bolksbundes Deutsche Kr eg^gr b rsür orge an b:m Ausbau der zahlr ichcn d.ulschen K. iegecfii.'dhöfe im Aus­land wieder in den Vordergrund. Der Winter brachte eine Fülle von Ausgestaltungsvorschlä- aen der für den Volksbund tätigen Gartenarchi­tekten als Frucht der von diesen im vergangenen Sommer unternommenen DesichtigungZrifen. Die Entwürfe wurden in dem gemeinsam vom Aus- wärtiaen Amt und von dem Dolksbund gebildeten Kunstbeirat bis ins kleinste durchberaten. Eine große Anzahl Friedhöfe wird, in engster Zu­sammenarbeit mit den deutschen Behörden in Frankreich, in den östlichen Ländern und auch auf dem Balkan hergerichtet. Immer großer wird so die Zahl derjenigen deutschen Ehrenstätten in der Fremde, die Zeugnis davon ablegen, datz . Deutschland seine fern der Heimat im Kampfe für ihr Vaterland gebliebenen Söhne nicht ver- l oessen hat und dafür sorgt, datz die letzten Ruhestätten jener Besten unseres Volkes ein wür- f digeS Aussehen erhalten.

Einen längeren Aufsatz mit Bildern bringt daS Maiheft derKriegsgräberfürsorge", der Dundeszeitschrift des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorgc. über die Instand­setzungsarbeiten auf dem sehr schön ge­legenen deutschen Kriegerfriedhof Semen- d r i a (Jugoslawien), den die Ortsgruppe Frank- s u r t a. M. deS Volksbundes Deutsche Kriegs- gr."b riürforge in Patenschaft übernommen hat, wobei sie von der Kameradenvercinigung ehern. 168er als Mitpaten tatkräftig unterstützt wird. Die Instandsetzungskosten h. tragen etwa 11000 Mark, die restlos von den Paten aufgebracht werden. Von großem Interesse dürften auch die Ausführungen über die Pat.n r edhofe der Orts­gruppe Gelsenkirchen des DolkSbundes Deutsche Kriegsgräbersürsvrgc, Wola Tesserowa, Bochoniec und Nowa-Wies, und beson­ders die Umbettungen deutscher Kc egSgräber in

(ich reichen Dlütenflor entfalten, verwendet man in neuerer Zeit für ganze Häuserfronten wie auch für einzelne Fenster häufig die billigeren Petunien. Wenn das reichliche Begießen uno von Juli an das Düngen zweimal wöchentlich mit Dlumendünger. nicht Denäumt wird, blühen sie den Sommer hindurch bis spät in den Herbst hinein, auch wenn daS AuSlneijen der ange­setzten Samenlaspeln aus Mangel an Zeit un­terbleibt. Billiges Pflanzmaterial sind Blumen» krejse oder Tropäolurn, Edelwicken, Blumen- bohnen und Winden, denn sie kosten nur den Preis für den Sarnen, doch verlangen alle diese Dewächse möglichst viel Sonne. Für die Schattenseite einer Wohnung eignen sich Fuchäen und Hortensien. Man vermeide bei der Wahl der Farben nach Möglichkeit Gelb und bevorzuge helle, reine Farben. Dunkle Farben töne helle man durch dazwischen gepflanzte weiße Pe­tunien auf.

Auch in diesem Jahre will der Verkehrs-

Hessischer Sparkassen- und Giroverband TerHessischeLpariassen - unb ®ito- verband hielt in Bad ^.auyeim seine fünft« ordentliche Jahresversammlung ab. die von weit üb:r 100 Vertretern auS dem ganzen Lande beschickt war

Der Vorsitz md« d s La deSverbandes, 3uftt*- rat Dr. h. c. Reh (Darmstadt', eröffnete und leitete die T> r'xia6luig:n. Er begrüßte die Dev- tret.r der Au fichtsb.Horde. Staats a Dr. Reitz und Reg.-Rat Kuhn, den Re erraten für da- Sparkasfenwesen im h.s i chen Ministerium des Innern, ferner als Düfte den Vertreter des Deutschen Spar assen- und DiroverbandeS, Stadt­rat a. D. Iursch (Berlin), bei Ve.stccter des Badischen La deSverbandeS. Oberbürgermeister a. D. Dr ® u g e l m e i e r (Mannheim), den Ver­treter des Verbandes Hessen-Na lau-Waldeck, Ober ürgermeister Dr. Blaum (Ha. au). Di­rektor Wichert (Frankfurt a. otn der Nassauischen La idrSbank. den D.rofior Dr Het­zer von der Frankfurter Spar.ässe von 1822.

Bürgermeister Dr. Ahl. Mitglied des Der- bandsvor landeS. entbot der Tagung den Gruß der Stadt Dad-Nauheim und drillte herzlich da ür. daß man unseren Badeort als Tagungs­ort gewählt.

Der Hauptversammlung lag ein aus­führlicher gedruckter

Grschüftcberlcht

über die Tätigkeit d.s Ver andes. wie sein« Ban.a.rstalt, der Hessischen Diro-en- trale, in 1927 cor. der zu reger Aussprache a. regte und genehmigt wurde. Allgemein kann gesagt werden, daß bie hessischen Sparkassen für das Jahr 1927 eine recht befriedigende Fo t- entwicklung verzeichnen können. Die Spar­einlagen stiegen um rund 39 Millionen Mark auf 115 Millionen Mark. Damit sind wiederum 27,25 Prozent des Standes von Ende 1913 erreicht. Neben den reinen Spar­einlagen war n End' 1927 noch 23 Millionen Mar Girogelder vorhanden. Der Zuwachs an Spareinlagen von annähernd 39 Millionen Mark übersteigt den Vorlri gSdu^chschnitt ganz erheb­lich und stellt dem S P a r f i n n der Bevölkerung ein glänzendes Zeugnis auS. Von den Spar­einlagen war n 6nbe 1927 etwa 53 Millionen Mar. (46 Prozent) in Hypothe en angelegt Für die Förd rung des Wohnungsbaues haben die Spar assen bis Ende 1927 üver 22 Millionen Mar in 5321 Posten zur Verfügung gestellt, also annähernd 20 Prozent der Spareinlagen. Davon entiallen auf Oberhessen 1436 Posten mit einem Gesamtbetrag von über 5 Millionen Mark.

Interessant ist es. zu sehen, wie sich die Ein­lagen auf die einzelnen Sparkassen verteilen und welche Sparquote auf den Kopf der Bevölkerung sich ergibt. Für die

oberhesslfche Bezirk»-Sparkasse

bringen wir nachstehend einige Zahlen Als­feld: Spar.inlagen (Ende Dez. 1927) 1 744 856 Mar. Giroeinlage (Ende Dez. 1927) 564 516 Mk.. pro Kopf der Bevölkerung (Spareinlage und Giroeinlage zusammen) 117,73 Mk. (gegen 83,50

Vom Iungdeuischen Orden.

* Lauterbach, 8. Mai. Am Samstag sprach im Saale des Gastwirts Defiecke vor mehreren hundert Personen der Pressewart deS Jung- deutschen OrdenS, August Abel, über die Stellung des OrdenS zur deutschen Außen­politik und zu den Reichstagswahlen. Herr Abel, dec bereits als Journalist Augen- und Ohrenzeuge des FriedensdiltateS in Ver­sailles war und bann später bei den Völker­bundsverhandlungen in Genf und den inter­alliierten und in.ernationalen Frontlämpfer- versammlungen in Luxemburg und Paris als Beobachter deS Iungdeuischen Ordens zugegen war, hat wie bereits früher imGießener An­zeiger" berichtet wurde am 9. November v. I. als erster Deutscher eS gewagt, in Paris in einer öffentlichen Massenversammlung im Palais des SocisteS SavanteS gegen daS Ver­sailler Diktat in scharfer Weise Stellung au nehmen und die volksnationalen Mindest­forderungen deS Iungdeutschen Or- den- für eine französisch-deutsche Verständigung darHulegen: 1. Die Wiederherstellung der völligen Freiheit unseres Landes von der Besetzung durch fremde Truppen. 2. Wiederherstellung der deut­schen Wehrmacht au Lande in der Höhe, die notwendig ist, unsere Grenzen zu verteidigen. 3. Annullierung deS Versailler Vertrage- zwi­schen unS und Frankreich. 4. Modulierung deS Dawes-Abkommen« in einer für beide Teile gün­stigen und von beiden Teilen anerkannten Form. 5. Regufierung un'e er Ostgrenze in einem für die LebenSnotwenkugkeit des deutschen Volkes notwendigen Mas c 6. Völlige Gleichberechti­gung unserer im Lande des Bundesgenossen, sowie in den südlichen und östlichen Grenzländern lebenden Vollsgenv'sen. 7. Die Beseitigung der Lüge von der Schuld Deutschlands am Kriege. Hierzu käme noch ein Wirtschaftsabkommen, daS aber nur nach Volks nationalen und volkS wirtschaftlichen Gesichtspunkten abge- fchlossen werden dürste und nicht wie die dreizehn Pakte der de^.schen und französischen Industrie und Hochfinanz, bei denen nur um bte Gewinne der beteiligten Interessengruppen g« ellscht wurde. In spannender Weise erzählte Herr Abel auS kirem reichen Erfahrungsschatz über Vorgänge in der In en- und Außenpol'.tik, die die Parte en dem deu.schen Volle verschweigen. Nach Beantwortung einiger Fragen durch den Redner schloß der Ko ntur der Bauei Oderhesien, Stubienrat W. Schmidt, die aus allen Kreisen der Bevölkerung besuchte Versammlung.

leitenden Beamten der inneren Verwaltung in engere Fühlungnahme zu treten und diese per­sönlich kennenzulerneu.

L. U. Don der Landesuniversität. Der Privatdozent Dr. jur. Cisser hat den an ihn ergangenen Ruf als außerordentlicher Pro­fessor cn die ilniberfität Tübingen angenommen. Er scheidet in diesem Semester bereits aus dem Verbände unserer Hochschule aus.

LU. Universitäts-Gottesdienst. Am Sonntag, 13. Mai, vormittags 11.15 Uhr, findet in der Neuen Aula ein Universitäts-Gottesdienst statt, zu dem in erster Linie die Angehörigen der Univer­sität eingeladcn sind. Selbstverständlich hat aber auch jeder andere Zutritt. Die Predigt hält Herr Professor Lic. Born komm.

** Geschäftsjubiläum. Die Firma I. Schmücker Nachfolger, Manufakturwaren, Herren- und Damenkonfektlo , kann am morgigen 11. Mai auf ihr 80jähriges Bestehen zurückblicken. Die Firma wurde am 11. Mai 1848 von dem Fär­bermeister I u g h a r d t gegründet, der damals eine Färberei und ein Manufakturwarengeschäft er­öffnete. Nach 15 Jahren ging das Geschäft in den Besitz des Schwiegersohnes, Johs. Schmücker, über, der es bis 311m 1. Januar 1889 führte. An diesem Tage wurde das Geschäft an den Kaufmann Julius Siesel abgegeben, der es bis zum Jahre 1926 betrieb. Im Jahre 1900 wurde das alte Geschäftshaus der Firma Schmücker Nachf. nieder­gelegt und dafür ein modernes, großzügiges Haus, wie es heute besteht, eröffnet. Am 1 Januar 1920 trat der Sohn des Herrn Julius Siesel, der Kauf­mann Walter Siesel, als Mitinhaber in die Firma ein, deren Führung er heute nach dem Ab­leben des Seniorchefs allein innehat. Der Senior des Hauses und der gegenwärtige Inhaber haben es verstanden, ihrem Unternehmen eine geachtete Stellung in unserer Geschäftswelt zu verschaffen und es zu einem der führenden Branchegeschäfte unserer Stadt zu machen. Am l.Juni d. I. wer­den von der Firma Schmücker Nachfolger die Lo­kalitäten der Firmen Lang 8z Wiederstein, sowie I M. Schulhof, außerdem der erste Stock dieses Hauses zur Erweiterung des Geschäftes mit über­nommen. Im Parterre des benachbarten Anwesens soll dann eine Schaufensterpassage von 12 Schau­fenstern entstehen und im ersten Stock eine Abtei­lung für Damen- und Mädchenkonfektion geschaffen werden.

DaS AnlagenkonzertunsererMi- litärkapelle. das in den letzten Wochen wiederholt angekündigt war, schlechten Wetters wegen aber immer ausfallen mußte, konnte ge­stern nachmittag in der Südanlage endlich ge­geben werden und bereitete einem zahlreichen Publikum eine angenehme Nachmittagsstunde. Auch das Maienblasen am gestrigen Abend vom Turm der Iohannislirche aus sand wiederum eine recht zahlreich« und dankbare Zuhörer­schaft.

* Aufgelöste Zwangsinnung. Das KreiSamt gibt im neuesten Amtsverkündigungs- blatt bekannt, daß die Liquidation der mit Wir­kung vom 1. Oktober 1926 aufgelösten Schneider- Zwangsinnung für den Kreis Gießen nunmehr vollzogen ist.

" Adler über Gießen. Im Anschluß an unsere Mitteilung über die Beobachtung Line­als Adler angesprochenen großen Vogels über dem Gießener Stadtwald wird unS von einem Leser mitgeteilt, daß er am Svnntagnachmittag gelegentlich einer Tour nach der Amöneburg aus der Straße hinter dem Dorfe Schroeck gegen 13 Uhr einen großen Vogel fast ohne Flügel­schlag kreisen sah, dessen Untergefieder in der Sonne silberweiß glänzte und einen breiten, schwarzen Rand zeigte. Ein Habicht könne es nicht gewesen sein, dafür sei er zu groß gewesen. Der Vogel kreiste ziemlich niedrig. Tine Schar Tauben flog wiederholt auf ihn zu. bis der Fremdling höher stieg und in der Richtung Marburg verschwand. Eine Viertelstunde später habe er einen gleichen Vogel gesehen, der in der­selben Richtung geflogen sei. Von einem Leser in Londorf wird uns mitgeteilt, daß er das Tier am Dienstagabend gegen 6 Uhr über der Rabenau zwischen den Dörfern Londorf und Allendorf in etwa 600 Meter Höhe kreisen sah. Das weiße Federkleid an der Unterseite fei deut­lich zu erkennen gewesen. Dieser Gewährsmann betont, daß der Flug deS Vogels ein prächtiges Bild für jeden Naturfreund war.

Sonntagsfonderzug nach Heidel­berg. Am nächsten Sonntag. 13. Mai, verkehrt ein Sonderzug 4. Wagenklasse von Marburg aus über Lollar. Gießen, Butzbach, Bad- Nauheim. Friedberg Franfiurt a. M.-West nach Heidelberg. Die Teilnehmer genießen eine Fahr­preisermäßigung von einem Drittel des gewöhn­lichen Fahrpreises. Einsteigestationen sind außer den oben angegebenen Stationen noch Nieder- Walcern. Gro'en-Linden. Lang-Göns und Vilbel- Nord Don Wetzlar aus besteht mit dem in Wetzlar um 6.56 Uhr abführenden Personenzug in Gießen guter Anschluß. Der Anschluß wird sowohl auf der Hin- wie auf der Rück ahrt be­stimmt abgewartet. Für alle Teilnehmer, auch für die auf den Unterwegsstationen zugehenden, werden bestimmt Sitzplätze freigehalten. Die Ab- lahrt des EonderzugeS in Marburg erfolgt um 6.40 Dorrn., in Nieder-Walgern um 6.53, in Lollar um 7.06, in Gießen 7.23, in Großen- Linden um 7.31, in Lang-GönS um 7.39, in Butzbach 7.51, in Bad-Naubeim 8.04, in Fried­berg 8.12. in Vilbel-Nord 8.31 und In Frank­furt a. M.-Deft um 8.41 norm. Teilnehmer von Frankfurt a. M. haben in Frankfurt a. M.-West I Einsteigegelegenheit in den Sonderzug. Der Zug

Der Frauenoerein vom Noten Kreuz für Deutsche über See veranstaltet am kommenden Montagabend als Jubiläumsfeier aus Anlaß des 40,ädrigen Bestehens in der großen Aula der Universität einen Lichchildervvrtrag von Dr. Brenner lWurdhuk), der durch Gesangsvor- trag des Bauecschen Gesangvereins umrahmt fein wird. Man beachte die heutige Anzeige

Dolksrechtpartei. Kommenden Sams­tagabend im CafS Leid Wähleroersammluna. Es spricht Landtagsabg. Dr. Wolf (Mainz). (Siche heutige Anzeige.)

Butzbach: Spareinlagen 2984335 Mk.. Diro- einlage 582 796 Mk.. | ro Kopf der Bevölkerung 189,52 Mk. (140,30 Ml. in 1926); Friedberg: Spareinlagen 3 313 983 Mark, Giroeinlage 1410 514 Mk.. pro Kopf der Bevölkerung 103,54 Mar. (65,20 Mk. in 1926); Gießen: Sparein­lagen 6 138 588 Mk.. Giroeinlage 1 39 l 481 Mk.. pro Kopf der Bevölkerung 96,75 Mk. (72,50 Mk. in 1926); Grünberg Spareinlagen 943851 Mar', Giroeinlage 144 254 Mk., pro Kopf der Bevölkerung 58,63 Ml. (37,20 Mk. in 1926): Herbstein: Spareinlagen 707 142 Mk.. Giro­einlage 107 058 Ml. pro Kopf 78.86 Mk. (gegen 46,70 Mk. in 1926); Laubach Spareinlagen 582 107 Mk., Giroeinlage 134 102 Mk.. pro Kopf 99,47 Mk. (M.63 Mk. in 1926), Lauterbach: Spareinlagen 1 532 707 Mk., Giroeinlag' 570 648 War., pro Kopf 105,83 Mk. (72,50 Mk In 1926); Nidda: Spareinlagen 91104 Mk., Giroeinlage 191 106 Mk ; ro Kopf 65,47 Mk. (43 Mk. Tn 1926); Ortenberg: Spareinlag n 528 688 Mk., Giroeinlage 81 851 Mk.. pro Kopf 46 Mk. (26,70 Mar. in 1926); Schlitz: Spareinlaaen 785 424 Mar. Giroeinlage 267 173 M., pro Kopf 197,86 Mar. (124,10 Mk. in 1923); Schotten ©Bar­einlagen 556 251 Mk. Giroeinlage 189 102 Mk., pro Kops 65.31 Mk. (50,50 Ml. in 1926), Vil­bel: Spareinlagen 1 882 132 Mk., Giroeinlage 322 191 Mk.. . ro Kops 74,01 Mk. (47.40 Mk. in 1926). Soweit die ober'-essischen Dezirksspar- kassen auig.'wrt t habe:., betragen die von der Aufsichtsbehörde festgesetzten vorläufigen Auf- weriungSsätze 15 Prozent, mit Ausnahme von Gießen, dessen Bezir.-sparläs e die ISprozen- tige vorläufig: Au'w^rtung einqe'ührt hat.

Vie hessische Girozentrale

hat an neuen Gemeinde, re diten in 1927 rund 12,4 Millionen Marl ausgellehm, die da­mit die Summe von 34 Millio len Mk erreichten. Die Förderung d?S Wohnungsbaues stand auch bei diesen Gemeindedarlehen im Vorder­grund. Aus dem Gewinn der Bankanstalt fließen ICO 000 Wk der Sichern ngsrücklage zur Er­höhung aus 700 000 Mk.. 65 000 Mk. dem Pen- sivnSfo.nds und 37 000 Mk eimr Rücklage 2 zu.

Vie Ausbreitung des Verbandes.

Insgesamt >i d de.n 2ktbatw nun ^öffent­liche Sparkassen a geschlossen Diese unter­halten zur Zeit 9 Nebenstellen und 77 Agenturen und Annahmestellen Die RevisionStütigkeit in 1927 ist sehr rege gewesen. wurden doch ins­gesamt 17 Kassen r.oidi rt u id in bester Ord­nung gefunden. Dem scithe.i.en SraatSkommissar, Reg.-Rat Tr Ahl, ist nach seiner Wahl zum Bürgermeister der Stadt Ba>Nautzfi.n Rea.- Rat Kuhn im Ante grsoigt. Tr Ahl wurde für seine hervor.ag-..de Tätigieit im Dienste des Spar aisenwesenS herzlichst gedanll; als Vor­standsmitglied laut cr seine bewährte Kraft auch weiterhin dem Verband leihen.

2ln. die geschäfilichen Dcr-andlungen schloß sich ein b.dmtsamer Vortrag, den Stadtrat a. D Iursch vom Deutschen Sparkassen- und G roverband hielt über das Thema .Die 1t» deutung d r Spar- und Giroorgani- satton für die Wirtschaft". Die sehr lelr.e chen Aussühru igm. die wichtige Däh- run.gs- und Wirtscha ts'ragen beha ideltTn, ins­besondere den Au,bau der Sparkassen nach neu* zeitlichen Gesichtspunkten, wurden mit großem Interesse verfolgt und fanden lebhasten Beifall.

kommt in Heidelberg um 1022 Uhr an. Die Rückfahrt in Heidelberg wird mit dem Sonderzug um 20.49 Uhr an^etreten. Ankunft in Frank- jurt a. M.-^.est 21.30, in Gießen 23.09, in Marburg 23.49. Sie Fahrpreise betragen, ab Marburg 820 Mk.. ab Rie)er-Da _,em 7.8. Mk., ab Lollar 720 Mk-, ab Gießen 7 Ml., ab Großen-Linden 6.80 Mk.. ab Lang-GönS 6.40 Marl, ab Butzbach 620 Ml., ab Bad-Nauheim 5.60 Mk., ob Sr eaberg 5.60 Mk.. ab Vilbel-Aord 4.80 Mk.. ab Frankfurt a. M.-West 420 Mk., ab ILetzlar 7.60 Mk. und ab Dutenhofen 720 Mk.

Zur Richtigstellung. In dem Be­richt in un'eror D.enstagausgaoe über den Na­tionalen Mando.inen-Wettstreit in Gießen muß Ls richtig hriß:n: als Preisrichter waren die Herren Wiegand Gernhardt, Wufiklehrer, Gießen usw., tätig.

Landsturm-Wiedersehensfeier. Das Landsturm Regiment Nr. 20 veranstaltet am Sonntag, dem 13. Mai, in Bergen bei Frankfurt (Main), wo sein III. Bataillon zusammengestellt wurde, eine Wiedersehensfeier.

Iungdeutscher Orden. Man berichtet uns: Am Sonntag veranstalteten die jung- deutschen Bruder- und Schwesternschafien der Balleien Nas-au und Obechessen eine vom prä- tigsten Wetter begünstigte Maienwanderung nach Dcaunsels. Aus der Umgebung Gießens, aus der nördlichen Wetterau, aus dem Lahntale und den angreiv,c -fien Teilen des Taunus und des Westerwalde^ tra'en die einzelnen Wanderabtei­lungen gegen Mit.ag in Braun,'els ein. Nach der Besichtigung der Braunlelser Sehenswürdig­keiten re.einigte ein gemülliches Zusammensein imSolmser Hole" alle Te.lnehmer. Treffliche Ansprachen und fie,empfundene Gedicht- und Liedervorträge legten Zeugnis ab von dem echten jungdeutschen Geiste, der diese Maienwanderung durch die blühende Frühlingsp.acht beseelte. Zu einem langen Zuge geordnet verließen die jung- deutschen Schwestern und Brüder unler klingen­dem Spiele gegen A3end die gastlichen Mauern des schloßüberraciten Städtchens, um auf den ver­schiedensten Wegen der Heimat entgegenzustreben.

" Neue Frachtbriefmuster. Am 1. Ok­tober wird die neue Eisenbahnverkehrsordnung mit den neuen Frachtbriefen in Kraft treten. Den Verkehrtreibenden wird deshalb empfohlen, den Bedarf an jetzt gültigen deutschen Frachtbriefen nur bis zum 30. September zu decken. Gleich­zeitig wird am 1. Oktober ein neues internatio­nales Frachtbriefmustec eingelührt werden. Nach dem Inkrafttreten des neuen internationalen Uebereinkommens über den Eisenbahnfrachtver- kehr am 1. Oktober ve.lieren die jetzigen inter­nationalen Frachtbrie,« ausnahmslos ihre Gül­tigkeit.

Neue Reichswehrausweis« für bie Soldaten Unter Aufhebung aller bis­herigen Einzelbestimniungen sind jetzt für die Sol­daten, sowie für die Militär- und Zivilbeamten aller Rangklassen des Heeres nach einem vom Reichswehrministerium bestimmten einheitlichen Muster blaue Truppen ausweise geschafien wor­den, die Lichtbild, Personalangaben und Unter­schrift des Inhabers, sowie Unterschrift des Dor- gesehten enthalten. Diese Truppenausweise dienen zur persönlichen ßeaitimation in und außer Dienst. Alle Zivilpersonen, die zur Er­ledigung ihrer Dienst- und Arbeitsgeschäft« laufend Zutritt zu HeereSgrundstücken haben müssen, erhalten einen braunen Lichtbildausweis. Zur schärferen Kontrolle deS Personenverkehrs beim Reichswehrminister i um, bei den Stäben deS Truppenkommandos, der ^e^ehrskommand und der Kavalleriedivisionen werden außerdem noch Sonderausweise eingeführt, di« allein zum Be­treten des Dienstbereiches dieser Behörden be- cechtigen. Außerdem soll nach der neuesten Ver­fügung der Verkehr von Zivilpersonen, die nur gelegentlich mil tärische Dienststellen oder deren Angehörige besuchen, so überwacht und in De- suchslisten nachgewiesen werden, daß Feststellun­gen bis zum Verlauf etwa eines IahreS mög­lich sind.

* Auftrieb zum heutigen Frank­furter Diehmarkt: 1 Kuh, 1011 Kälber, 119 Schafe. 666 Schweine.

die Beamten der Provinz, des Kreises, der Polizei und Gendarmerie vorstellen ließ. Nach­mittags stattete der Minister der Stadtverwal­tung einen Besuch ab und besichtigte dani die Prvvinzial-Pflegeanstalt und die Landes-Heil- und Pflege-Anstalt. Der Zweck der Studienreise des Ministers durch OberhTssen, er besuchte neben Gießen noch Friedberg, Bad-Nauheim,

Sonnenaufgang 4 15 Uhr, Sonnenuntergang 19.38 Uhr. Mondaufgang 1.09 Uhr, Monduntergang 8.51 Uhr.

1409: Auswanderung der deutschen Studenten aus Prag; 1686: der Physiker Otto v. Guericke in Hamburg gestorben: 1778: der englische Staatsmann William Pitt der Sichere in Dayes gestorben; 1848: der Philosoph Wilhelm Win- deldand in Potsdam geboren; 1Q69: K mig Piktor Emanuel Hl. von Italien in Neapel ge­boren; 1916: der Komponist Max Neger in Leipzig gestorben.

xJjener WoÄenmarktpreise.

Ds kosteten aus dem heutigen Wochenmarkt: Butter 190 bis 230, Matte 30 bis 35. Wirsing 40 bi« 45. Weißkraut 25 bi« 30. Rotkraut 40 bi« 45. gelbe Rüben 15 bis 60, rote Rüben 15 bl« 20, Spargel 83 bi« 123. Unter-Kohlrabi 12 bt« 20. Tomaten 150, Zwiebeln 20 bis 25. SchwarzwurAein 60 bi« 93. Rhabarber 25 bi« 30. Kartoffeln 4 bi« 5. Aepfel 12 bi« 25. Suppen­hühner 100 bis 123 Pf das Pfund; Käse (10 Stuck) 60 bis 140 Pf. Tauben 83 bis 90, Eier 11 bis 12, Blumenkohl 63 bi« 180, Salatgurken 100 bi« 153, Ober-Kohlrabi 35. Lauch 5 bi« 15 Sellerie 20 bi« 153 Pf. da« Stück; Radieschen 15 bi« 25 Pf. daS Bund. Spinat 20 bis 25 Pf. da« Pfund

Vornotizen.

TageSkalender für D 0 nner « tag. Wahlversammlung der e^entrumSpartei 8.15 Uhr im Katholischen BereinshauS. Redner: Reg-Rat Knoll- Darmstadt. Syndikus Dr Burg- b ach «r-Mainz. - Wahlversammlung der S. P D. 8.30 Uhr L'.ebigshehe. Redner: Rechts­anwalt und Nationalrat Dr. S i « l e r "Dien. Professor Dr. Reinhold Strecker- Berlin. - Agfa-Lichtbildervortrag von Ing W S ü r 1 h - Dresden 8 Uhr Eafs Leib. Lichtspielhaus Bahnhofstraße: Tacon. Die weiße Sllav.n Astoria-Lichtspiele: Harry Piel.

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