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Am Sonntag fand -AdoN-Jeft der >as aus der dieiigea meinben zahlreiL be- sbienfl hielt Pi-rrer -edigt über l.Äor.Jl i Zweck des öultJD- adigkeit der Lereins- bette bie SnoefeaM In ber Wadjoerww t, Pfarrer 91# r orte an bie (Mtteü- rorhob, bah es M hanble, welchem m ert werbe. Ratter obann Beucht über

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lLlein-Kechtendoch) überbrachte btt (»ruße ber »ree* gemein5« Letzlal und bend)Ute über bot bietjabrige grobe dyimßbc C*uf!oo-8bolf-fffft tu Wkn Tat tzchlnslwort fprod) ber Orttgeifiliere, Pfarrer Lier­man» 3m ubnaen mürbe da» Fest durch gemein lame (Befänge, Posaunenvottröge und einen ®e- longtoortrjq de» 2Rannrrge(angoertint Groß-Kech tenbod) umrahmt

j Hörnsheim. 8. nua ter HSesige Klein* tallder;-chutzenoerein begann am Sonn­tag fein bieejäbrige» Preisfchiefzen. Das Schle­hen soll an den nächsten Sonntagen fortgesetzt merb*

TiUtrcie.

Tb&ll Dillenburg, 8. Ang. lei dem Ver­such. t* alte Obertorbrücke zu fprcngen. ereignete sich geltem ein schwerer U n f o I L Als sich zwei Arbeiter von ber Wittuna des Schul'überzeugen wollten, bie anscheinend nur gering mar. stürzte ber Brückenbogen in sich zusammen und begrub die beiden Ar­beiter unter sich Der Arbeiter $rt> Schneider aus Roch war bis auf bie Schuhe roll kommen verschüttet und ßjt schwere innere Ser­ie 8 u n a e n ba von getragen Der andere Ar­beiter Wagner aus Slraßcbertbach. ber durch t<n Brückenvortprung geschützt war, wurde nur bis zu den Knien t^erschüttet und kannte ver- dSltnssmastig schnell delveit werden, er bat nur leichtere Verletzungen erlitten. Der schwerverletzte Schneider Hot bis jetzt noch nicht das Vewusttsetn wiederertangt.

bl. Herßarnfeelboch kAhrtal. Billkreiel. H. «Jfluft In der Noch» vom Dienstag auf Sttt- mach würbe unser Torf von einem (Bro ßf euer heimgesucht. Dem Brande fiel die Scheune des Kaufmann» Hohmann, da» Wc>bnbau5 des Bergmanns Benner und dessen Stall zum Opfer. Die Bewohner konnten fich nur mit knapper Not vor dem verheerenden llienunt in Sicherheit brin- aen. Da» Vieh wurde gerettet. Die Lehren ber Umgebung konnten den Brand lokalisieren. Die Ent- ftehungsurfache must noch geflört werden.

Maingau

Lpb Frankfurt a. M 8. Aug Der Jall Wichmann hone de» fozialpolttifcheri Aus- 'chust der OlabttK'rorbnetent>crlammlunfl In sei­ner letzten Sitzung beschädigt. Es wurde folgen­der Defchlust gefaßt: .Aach dem brshertgen System Haven die betreffenden Pertonen, die sich mit dem Fall Wichmann bclcbäfhqi haben, nicht versagt: sie haben nach ihren 3n- hruftiriien völlig korrekt gehandelt, ebenso da« Amt Die 6tabtt>eT0tbnctmvcrfammIunfl wolle dagegen den Magistrat ersuchen, Sofort nach- «uprufen. ob das heutige Spftem auch für dring­liche Fülle ausreicht, ober ob nicht gerade hier eingesetzt werden must, insbesondere im Hinblick auf raschere Feststellung ber Rotlagc und ber Verbesserung der Kreiöstellen" Aach unacfäbr zweistündiger Debatte, in der der Fall Wich­mann nochmals behandelt wurde, wurde der Ausschustantrag angenommen.

- eine Wissenschaft.

Oer Hall perneffa. - OaS Saöenmifrometer als Kriminalkommissar. - Wie anonyme Brieffchreiber entlarvt werden.

Don Di. Hugo Berliher.

Inbi-ienbeweis nennt da» Gericht die Zu­la nunentragung von Verdachtsmomenten, durch die ein hartnäckig leugender Angeklagter einer Tat überführt werden soll: wenn bei einem solchen Verfahren alle belastenden Momente noch so obsektiv gewertet werden, so hat man doch gerade in den letzten Monaten gesehen, dast auch Unschuldigs einer Verkettung von unglück­lichen Zufällen zum Opfer fallen können. 3n die­len Lagen ist im Fall Pe rne I t a eine Dvruntcr- »uchung abgeschlofsen worden, deren Mittelpunkt ein Abschiedsbrief des verstorbenen Pernetta bildet. Von dem Gutachten der Sachverständigen, die über die Echtheit des Briefes entscheiden sollen, wird es abhängen, ob eine Mordanklage gegen Frau Pernetta und Ihren (Beliebten er­hoben wird, und die Feststcllunacn über daS Alter der Tinte und die Beschaffenheit i»er Schreibseder werden daS Schicksal zweier Men­schen entscheidend beeinflussen. Aber nicht nur in unseren Togen, sondern in jedem Zeitalter haben mehr oder minder raffiniert auSgesührte Fäl­schungen die Gerichte beschäftigt hat doch vor einigen -3abnebnten ein oefälschteS Schriftstück über daS Schicksal des unalucklichen französischen OffitzterS Drehs us entschieden, und die ge­fälschte Königinhoser Handschrift, der zufolge die ll rein wohn er Böhmens Tschechen gewesen sein sollen, trug ihrem mutigen Bekämpf er Ma­la r y k. dem jetziaen Präsidenten der Tschecho­slowakei. den Hoy und die Verachtung feiner Landsleute ein.

Aicht nur mit frtmineUen Kombi Nationen, son­dern mit dem Anstzeng der Wissenschaft geht man heute den Fälschungen au Leibe, und be­kannte Fachleute wie Dennstedt. OSborn, S ch n e i ck e r t und Türkei haben bewiesen, dast man heute selbst den geschicktesten Fälschun­gen auf die Spur kommen kann. Wenn einem Sachverständigen ein verdächtige- Schriftstück »ur Untersuchung übergeben wird, so wird er dieses Dokument zunächst dadurch vor jeder Beschädi­gung oder Verwischung zu bewahren versuchen, dast er es zwischen zwei Glasplatten einrahmt. Von dem Verdächtigen, der einer Fälschung beschuldigt ist. wird er zunächst eine Schrift­probe ausnehmen, er wird dem Beschuldigten aber den Zweck dieser Schreibübung verheim­lichen. damit der Geprüfte nicht daran denkt, feine Schrift zu verstellen. Zur Erleichterung feiner Arbeit stehen dem Sachverständiaen selbst­verständlich eine Anzahl technischer Hilf-mittel bei der Prüfung der Schriftstücke zur Verfügung Sein bester Helfer ist die Photographie, die eS

ermöglicht, das corpus delicti nicht nur zu ver- gröhern, sondern auch zu vervielfältigen und mehrere Ausschnitte zum Vergleich nebeneinan­der zu legen. Mit der Mikroskopie, besonder- der räumlich sehenden stereoskopischen Vergröherung. kann der Sachverständige ebenfalls wichtige Feststellungen machen Zunächst fallt bei all diesen Untersuchungen aus, dast alle Menschen ihre eigene Handschrift ohne ileber- legung und daher ungezwungen fchreiden Fäl- fcher dagegen müffen ihre ganze DeisteStätig- fcit auf die Form der Schriftzüge konzentrieren: sie schreiben deshalb zögernd und unsicher. Be­sonders deutlich nimmt man die- bei der ver­gröberten Schrift an den wiederholten unbe­gründeten älnterbrechungen wahr, an plötzlichen Aenderui'.gen in der Schriftstärke und an Oden in sonst runden Schritt teilen Austerdem geben die Gndstriche stumpf auS, während sie bei na türkt er Schrift spitz und fadenlörmig aus­sehen. Selbst daS Zittern in der Schrift alter Leute kann nicht naturgetreu nachgeahmt wer­den. ebensowenig die für jeden Menschen charak­teristische Schattierung, die durch daS Ausem» anbergeben der Feberspine beim Aufdrücken ent­steht. Aber nicht nur die Schritt, auch die Schreibwerkzeuge sind wichtige Beweismittel. Man kann durch daS Fadenm^krometer die Strichdicke auf Bruchteile von Milli­metern auSmessen. und durch diese Messungen vermag man auf die angewandte Feder zu schliehen. So konnte durch daS Fadenmikrometer in einem Fall sestgestellt werden, daß sechs an­geblich um Jahre auSeinanderliegende Buchun­gen mit derselben Feder geschrieben waren. Auch Bleistiftspuren sind verräterisch, denn sie er­scheinen im Mikroskop als eine Reihe von ®ra- phitpünktchen. von denen beim Radieren die kleineren unlösbar in die Papierlaser eingebettet werden.

Wie gehen nun die Fälscher bei ihrer ver­brecherischen Tätigkeit vor? Zunächst können sie eine Schrift freihändig zu fälschen versuchen, und dieses Verfahren wird meist bei der Aach- afrmmp von Unterschriften angewandt. Wer aber ganze Teste fälschen will, muh schon ge­schickter Vorgehen, denn sogar daS beauemc Durch­hausen hat seine Schattenseiten. Bei diesem "03er- fobren kommen nämlich au den Zeichen der Hem­mung noch die verräterischen Verzeichnungen mit Bleistift. Vernichtend für den Beschuldigten ist es selbstverständlich, wenn es gelingt, mehrere gleiche durchgepauste Unterschritten bei ihm vor- zufinden. denn niemand ist imstande, zwei haar­

genau übettmtiimmenbf eigene ilitferf^rHten an- »ufenigen. Au<'>as durch das Mckrottop ttchl- bare Auksl'.cken Verbessern und Verstärken ein- -einer Schriftteile ist gelähttich. Völlig nutzlos »st eS. die durch daS Durchpausen entstandenen Vleististstriche durch Radieren befeitiaen zu wol­len. denn man entdeckt bie Spuren stets in der Vergröberung. Oft find durch ezatte willen-

4* Untersuchungen Testarnentsfäl- 1 d) u n g e n nachgewicsen worden, bei denen eS sich um Wette von einigen Millionen Dollart banbeUt. Einen mcrttoürbigcn Vewei- ,einer Un- schuld wollte ein Angcsctzuldigter bcibnngen. der zum Bewei» der Echtheit fünf inrllia gleiche äln- :ed<briften vorwies während die fünf Aameus- züge. die er vor Gericht anfertigen muhte, deut­liche Unterschiede zeigten.

Die Wissenschatt ermöglicht rt aber nicht allein. Fällchugen von Dotnmenten oder von Vtteflachcn zu entlarven: eS ist auch möglich, nachzuweisen, ob ber Verfasser eines anonymen Vrielee mit dem Schreiber eines anderes Brieses identtsch ist. Feiglinge, hie Schmähbttese ohne älnterschttst und mit verstellter Handschrift versenden, können also heutzutage mit Hilfe der Wiffenfchatt leicht überfühtt werden Diese dunklen Ehrenmänner sind nämlich meist nur imstande, die Richtung ber Sprittzcichen ah verändern, ihnen allo eine besonder- schräge 'Jage zu geben, und die groben Buchstaben zu »erhc'.lcn: eS gelingt ihnen aber nicht, auch die unzähligen charatteristifchen Merk­male Im feinen Bau der kleinen Schrittzeichen völlig neu zu gestalten Weniger xur Tätigkeit deS Kriminalisten als in da- Arbeitsgebiet de- GettchtSchernikert gehbtt die ilnterfuchung der Tinten, von denen drei Arten die Eilen-Gallu-tinte. die Blauholz- und die Ai- arvsintinte im Gebrauch find, diele drei Atten können durch chemische Reaktionen leicht unter­schieden werden. Die am häufigsten benutzte Tintensott« ist die gewöhnliche Cd)reibt inte, die im Laus der Zeit durch chemische Prozesse nach­dunkelt. da sie mit Jndigoblau gefärbt ist. Da­durch, dah man beim Photographieren besondere Lichtfilter vvrschaltet, kann man daS Alter einer Tinte leicht beurteilen. Aoch deutlicher Neht man den Farbenunterschicd burdi da» Farben- Mikroskop, mit dessen Hilse man durch kom­binierte tote, blaue und gelbe Glasscheiben, von denen ungefähr 50 Abstufungen vorhanden find, nicht tpenigtr als 1000 Avancen einer jeden Farbe unterscheiden kann. AlS modernste- Hilfs­mittel kommt bann noch die tinterfutbung durch ultraviolette Strahlen hinzu Auch bie Qualität deS Schreibpapiers, fein durch Wasserzeichen fest­stellbares Alter, oder di« biö auf ein Vierhun­dertstel Millimeter meßbare Dicke deS PapierS können -uweilen wichtige Fingerzeige geben. Oft hängt viel von der Feststellung ab. welcher von zwei fich kreuzenden Ctridjen zuerst geschrieben worden ist, das L ' sich bei Vergröberungen meist genau feststellen, und besonder- gut gelingt die älnterfuchung bei Atgrofintinten, deren Striche wie schwarzgerandett auSfeben. EntfcheWend ist bi-weilen die Frage, ob eine Schritt vor oder nach dem Falten de- Papier- zustande kam. Wurde nämlich über eine Falte geschrieben, so zeigt der Lincenzug durch das HiiiderniS eine Unregelmäßigkeit, und die Tinte ist seitwärts In die gebrochenen Fasern ausgelaufen.

Buntes Allerlei.

Eldorado der Mäufe.

Das Wiener Grundbuch hat fich noch nicht vovständia von dem vorjährigen Juli­schrecken durch die Brandstittung im Justizpalast erhebt und schon droht ihm neue ernstliche Ge­fahr. Diesmal nicht von Benz in können, sondern zur lieblichen Abwechslung von Mäusezähnen. Das provisorische Juftizgebäude ist nämfich ein wahre- Mäuseeldorado. Die Mäuse vermehren sich dort augenicheirrlich so üppig wie Gerichtsaklen, und eS ist keine-weg- au-ge- fchlofen, dast demnächst ern Prozeß vertagt wer­den muß, weil der entscheidende Akt von den Mäusen zum Gabelfrühstück verzehr- worben ist. Was tut man in solchen Fällen? Die Antwort ist febr einfach. Man erfaßt eine Verfügung. Einerseits an die Geruhte, anbererfeirt an da- Publikum. Die Mäuie freilich dürften dieser Verfügung keinen größeren Respekt entgegen­bringen als dem Grundbuch selbst. Sie durften auf lie sogar pfeifen. Richt etwa, um ihrer Mißachtung Ausdruck zu geben, sondern wekl die- in allen Lebenslagen ihre Gewohnheit bildet. Das P. T. Publckum wird ersucht, nicht etwa ein

jeder lerne eigene Häufetafle mitzubringen wohl aber kein« Wurstschalen wegzuwerfen. Man soll die Mäuse nicht verwohnen. Man lot- hnen nicht ihre Liebling »speis« vorsetzen. Sie sollen rt sich mit den Grundbuchattcn genügen lassen. ist uns doch? Haben wir nicht vor einigen Monaten gehört, daß die Richter bie Zustände m dem logenatinicn prvvi'chen Justiz­gebäude als unhaltbar erffanen? Sie haben da­mals davon erzählt, daß In diel em Hauke ein cw.ger unetträg'.»h«r Zugwiub herrscht, baß btt Räume nicht heizbar leie., und kaum beleuchtet werden können, daß |W im Ueberrod unb s»it rroftcrNarrien Fingern «Untieren müllen, dchi die ganze Art und Weise, tn der lie unttr- gedrocht linkz den prtmtnvsten Grsordenilllen der Hygiene hvhnlprtche Was daraulhm gekbeben M. entzieht stch der ölttmttichen Kenntnis. Wahr- kbetnlid) wurde ebenfalls eine Verfügung er­lassen, mit der freilich die Richter weniger^veck- dienliches anzusangen wußten als jetzt Mc Mäuie. Unb ba ttither fein Richter erfror en ist. der Rheumatismu» aber augen'chcinlrch zu den br- fchworenen Dieristpflichien deS österretchifcheir Dienstpersonal- gehört, so wäre alle» und jede- in schönster Ordnung, wenn jetzt nicht di« ge­fräßigen Mäufe einen dicken Strich durch die ErsporungSrechnung machen würden Aitmand darf fernerhin bebauten, daß Oesterreich «in stickende- Schill ist Ratten und Mäuse wenig- vettallen e- nnhl!

Europa Aundstug für Me ,.3la.

Dte für den kommenden Herbst in Berlin Doraclebene große internationale Lust- f a b r t a u< ftellun i verspricht schon setzt ein Ereignis ganz besonderer Art zu werden, nach­dem saft alle europäischen Staaten ihre Betei­ligung an dieser Ausstellung zugesagt haben und bereit» jetzt schon dafür umfangreuhe Vorberei­tungen getroffen haben. Schon jetzt setzt für d.e .,31a", deren Organisation in den Händen des Berliner Messeamte- liegt, eine wirksame Propa­ganda ein, die in der kommenden Woche durch einen Rundflutz durch Europa e.ngeleitet werden wird Dieser Reklameslug, der durch den bekannten Kunftslieger Martens aut- geführt wird, führt nach allen europäilchen Hauptstädten. MartcnS wird am kommenden Dienstag in Berlin erwartet und mit feinem Propagandafluge, der mit einer von Wüllcr- GrieSheim zur Verfügung gestellten Maschine mit dem Wahrzeichen der ..Jia" auSgesührt wirb, am Freitag beginnen. Der Flug führt zuerst von Berlin nach Dresden. Vre-lau. Prag. Wien, dann weiter in die Hauptstädte der Ballan­staaten, von dort nach Rom, nach Zürich. Bar­celona, Madrid. Paris. London und zurück über Brüllt.

Der 100 OOO-Zllarf-Prci» für den Ozeanflug verfallen.

Belanntlich hatte im vergangenen Jahre dec Deutsche Luftfahrtverband in Gernem- fchast mit dem Deutschen Aero-Llub einen PreiS von 100 000 Ml. für die Ucberquerung deS OzeanS in ost-westlicher Richtung mit einem See- ober mehrmotorigen Qanbflug^ug ausge­schrieben. Als Rei'ebauer waren 84 Stunden vorgesehen Ferner war cm das Pre Sausfchvei- ben die Bedingung geknüpft worden, daß daS Flugzeug mit einer deutschen Besatzung von einer deutschen Stadt <m# direkt bis Aeuyor k ohne Zwischenlandung durchfliegen müßte. Am 1. August ist die Frist für das Preisaus­schreiben abgelaufen, ohne baß «S von einem deutschen Piloten gelöst worden wäre. Dte Ozean­flieger Köhl und v. Hünefeld haben zwar Amercka erreicht, aber find doch nicht b t s nach Aeuyork gekommen, infolgedessen konnte ihnen der Preis auch nicht zuerkannt werden, da sie auch m anderer Beziehung die Bedinaun- aen nicht erfüllt hatten. Ob daS Preisausschrei- Den über den 1. August hinaus verlängert werden soll, steht augenblicklich noch nicht fest. ES schweben allerdings gegenwärtig Verhand­lungen darüber, wie über die bercitfUtfrenbc Summe von 100 000 Wk. in Zukunft disponiert werden soll. MdmgenS ist auch am 4. August cm Preisausschreiben einer amerikanischen Zei­tung für einen Flug DeutschlandPh:Iadelphia abgclaufen, dessen Bedingungen nicht erfüllt wor­den waren

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