Einzelbild herunterladen

Detter zurück «in

wollten

fretge

b*ut14>m Oiientum gel .end machen.

Mti

txr<äumen.

2. Straß «nreini

gemür.ichen

ununierbrotbewn

),on*i" "Mim

en

Jil-

Maae.

bei

Bettvorlagen

roetfl-

roku-

erloschen.

7235D

bahlee, Scuemptg M.)

7247D

fleflhertrtfenber Settchf-vokl» fester fn Gießen.

Braubach.

7235D

72448

Man«

GoechestraH« W

Les. IMS

mehr ernennen kann vor lauter breiten spitzen, blanken 'Blättern und Lanzetten

größte Auswahl in allen Preislagen

unb trrfTle n* ehret ftnw no4 her C'tobt fahren. Oluf bem Abfahrt geierß« stand vorn«

tn' »u

Mn

Sreitag, Den 10. «ngufi 192», nachmittags 2 Llhr, versteigere ich do. hier zwangsweise gegen Borzohlnng:

BefhmnH an Ort mtb Stelle:

2 Schrei bttsiste ldunkel eichen), 1 Schweiß« apparak mit sLmMchen Zubehöttrlfen, eine Lostrwaschine.

(Zusaanneokuoft der Steiaerer Im JLfcetn,

Bekanntmachung

In unser Handelsregister Abteilung A wurde eingetragen:

flat M. Juli 1928 bezüglich der Firma Seife & ff tri in Gießen: Tie Firma nt

Das unerreichte, Wissenschaft!, begründete Mittel für den Haarwuchs. Ärztlich empfohlen gegen Haarausfall und Kopfschuppen. Zugleich da* er­frischende und Ideale Pflegemittel für die Frisur, von höchster Eigenart der Duftkomposltlon*

«in vollständig leerer Da, so überfüllter Wagen, bei

Bekanntmachung

Tie Lieferung ron wasserdichtes Joppen für die stündigen städtischen Auhenarbeiter soll öffentlich vergeben werden Angebcte sind unter Benutzung der beim stSdt. Tief­bauamt erhältlichen Vordrucke zum Er» ösfnungstermin am

Aus der provinzialhauptstadi.

Dießen, den 9. August 1928.

Oie Sommervögel fingen.

Zur Aufrechterhalrung ter Crbnung werben SmtrrttSkarlen an der Kalfe brf Vkavtt Heater« unentgdrti4> au-gegeben 2xlle» Nähere gehl aus der heutigen Anzeige hervor.>

DaS Programm ber Feier umsaht soigande Punkt«. 1. QHulifftüd: Ouvertüre zu brr Oper . Freischütz- von Ä. M. v. Weber: 2. flMang*-

Gingesandt.

(Sür Form und Inhalt aller unter dieser Qtubrtf stehen den Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum geaentb?r kern-rlei B?rantwoNung.)

-®ieben wird Drv-stadt."

H. Hochstätter

Mäusburg

verschlossen, veri'ieaelt und mit entsprechen­der Aufschrift oeriehes an da- städt. Tief- bauami, Asterweg Nr. 9, abzugeben.

Zuschlag-- und Bindefrist 4 Sachen.

Dietzen, hen 8. August 1928.

Steg Shä. ?JWß

ddjlayn.

1. Die Slektrifche Straßenbahn ist noch immer fern grohstädtttcher Betrieb Och denke noch mit Grauen an meine vorjährige Reife* auf her städtischen Straßenbahn nach der Boll-Halle zur Aulührung der 9. Symphonie. j. fa.. D^grühung der Xurnedügcr tn

lle hatte ich etn ähnliche- Orlebnli. 2ch verließ die Dallshall« vor Schluß ber Feier

trotzen reiniaung und Straßen-

0 u n g find auch nicht grohstädtilch ich oft sagen schlechter aut

Schwatzen, und oben m der £uh btt rastlosen 211 juerkgler. bk SchreihLlfe, bk mit schrillem Pfiff auf den ZtrnnfaUcn btlfen. der da oben harmlos seiner Dege zieht Danz zufällig kam mir da, ohne bah ich cs recht wußte, ernt Zell« die'es allen Schelmenttedes tn den Sinn, und rilbem sitzt di« JHdobi« In meinem Hirn fest, so da st ich nicht- anderes fingen und pfeifen kann a!e hielte tileb. Ich lumme es wenn ich hinter

Vortrag bei ®«1cmgtxreine .Sintrach'' .Dmpor sum Ächt'' von Utbmann; 3. Festrede geholt von ^reisschuLrat Kifcher (Girßen): 4. QttufL stücke .Grnzug der Düfte auf der Dartbura" aus ber Oper .Tannhäuser" von R. Wagner, 5. De»

** Tie vorläufigen Umlagen und bi«vorläufige Sondcrgebäuoefteuer derStadtDiehentmAl. 1 928. Auf Be- scheust ber Stldtverorbnetenverfammlung vom 29. 3uni b. 3. und mit Genehmigung ber hefsi- fchsn Minister des Innern, ber Finanzen und für Arbeit und Wirtschaft find für da» Lj. 1928 btt vorläufigen AuSfchlagfäh« wie folgt festgesetzt toerben: 1. 22 Pf. auf je 100 M. Steuerwert der Gebäude und ÄMiplätz«. 2. 32 Pf auf je 100 M7. Steuerwert bet leib- und forstwirtschaftlich ge­nutzten Grundbesitzes. 3a. 80 Pf. auf je 100 Mt. Steuerwert des gewerblichen Anlage» und Che- tr,edSkapitals. b) 80 Pf auf j« 1 M7 des für das Kalenderjahr 1925 fetzgestellten staatlichen Gewe rbeertragsstcuerfoll-. 4. 45.93 Pf auf je 1 Mk be» für das Rj. 1928 lest gestellten staat­lichen SondergebLudesteucrsvll- Die Aufrechnung der hiernach zu entrichtenden vorläufigen Steuer»

Ihren möchte «ast sagen schlechter als aus den Dörfern Dort werden bte Anwohner, tperrn sie di« St raste an den vor geschriebenen Tagen nicht reinigen, zur Anzeige gebracht. Man acht« z B. einmal auf den Zustand ber vudwigstraste an Sonntaacn.

Zuhiteiae werden Überhaupt nicht gekehrt, nur grob« Abfälle mit dem Besen weggenommen Mit einet gewissen Sorgfalt und AegelmÜßigkeit werden hie Aebenst rasten gesprengt. » B Bruch- ftrafic. Stephanstraste oder solche Strastenteile. an denen feine Häuser stehen (früherer Schiflen- berger Weg), in den von Autos und Last fuhr­werken am stärksten befahrenen Strosten, z.B. der Ludwig tz raste. sieht man nur selten und dann meist gegen Abend «In Gießfaß fe bte Staub Plage hier nachgerade unerträglich wird. Sin Fenster am Tag zu offnen, ist ausgeschlossen. Blumen an den Fenstern verkommen unter einer

Bekanntmachung.

.n unter Handelsregister Abteilung B ube am 4. August 1928 bei der Firma

«öiinw o 8

ober mit einem anderen Prvku-

Hesffsches Amtsgericht.

...***

dem Fenster sitze hinauslchaue und Golt einen guten Marrn fern lasse und pfeif« «s lauthals M. als ich aus dem Haufe trete, um einen kleinen Gang ins Feld au machen.

So gehe ich denn den klaren Forellenbach ent­lang. Der durch buschverbvämtt Wiesen führt und Hessen Ufer läng«lang« von Risch und Aohr. Busch inb Baum Schilf und Binsen, Bumpleulen und Kalmus so dicht «ingesastt sind, dast man an den

Stellen den e^entttchen Bachlauf gar

nicht aus dem Kop'e. Zufällig kam es mir heute morgen tn den Cnm, als ich auf die Veranda hat, um wie gewöhnlich nach dem Wetter zu sehen, mich an dem Lau bet vttlen Wiesen­blumen zu «raötzen, di« in der ausgehenden Tlorgenlerow blitzen, dast es eine Lust ist. unb einen Augenblick dem vielen bunten und blanken Getier Auzufehen. da« in bttfer Sommer tagen allenthalben kreucht und fleucht. Unmengen von Schwachen aller Art schieden da dicht über den Blumenflor der Wiesen, Hauslchwalben mit b ütenwe.stem Bürzels leck, Ltalischwalben mit fuchsroter Keh!« graubraune Uferschwalben mit

he Unfc fl IM

J/'cihnq ^tluno ul g- L-K

11 *»» »a|.

'Si*5

UM J*6 otubti.

4ää

wahrend eine Irum

1 flrofjrr fttblrf 'senbahchstrtLr, U

*J0 seiner lkUmt il besuchst.

gnlsfliaft

schen Haler,

' Derlin-Aift, toatt ebener loWtfMiftt Darohn derbanöelt, am 9. Wuar bei

aes Töchterchen fit öerflreiches In ber ze.i zu haben. Der weisaus nähme ergab, tod blutig gc tnufjte bann, nut mit btt loM 'x

t 6taatfcan»cA\

igten eint Jtltagnu- unb Mi Äschen.

mch jeboch bei fctiim irufteUte drn brulakn unb zvri Äschen te seine fofortige w tn.

BranbfHftrr

SeberSdvrs (W* 14 Scheunen unb 6:»'* loMustr oemichttlk. nif über 330 000 Olid. ich als Racheakt

Schülers Hera»». » wef. « V\ t»tm neS hrmaibvrses nicht tn.

bi« 2nm»'ldungsfrist nur kurz ist Gs deshalb eu befurchtTn dast «in grober Teil ber AntorüD« nicht rechtzeitig ange r.e'bet wird und hierdurch di« deuilche Wirtschaft lehr aroste Verluste erleidet, zumal mit einer Fristverlänge­rung nicht zu rechnen ist. An alle in Frage kommenden deutfchen Firmen geht daher die brin­gende Mahnung ihr« Ansprüche mit größter Beschleunigung anzuwelden. auf feinen Fall di«

hing Bad-Aauh^im Georg Stöppler zu Vab- Aauheim auf Grund deS Gesetzes über bi« Alters­grenze der vlaatsbeanflen m den Auhestand.

Erledigte Lehrerstellen Erledigt sind: Ein« Lehrerstelle für emen evangelischen Lehrer an ber Volksschule in Griedel (Kreis Friedberg). Dienstwohnung ist vorhanden und frei; eine Ochrervefle für einen katholischen Lehrer an der VollSstchule in Oppershofen (Kreis Friedberg) Dienstwohnung ist vorhanden und frei.

Abhandeng «kommen« Pakete Wenn ein Postpaket abhandsvaekommen ist, so hostet die Post bl» zur hohe der Werlanaabe. Beweist jedoch die Post, dast der angegebene Wert den gemeinen Wert übersteigt, fo bat sie nur diesen zu ersetzen. Lei Paketen haftet die Post nach dem erlittenen Schaden, jedoch höchsten» bi» 3 Mark für jede» Pfund.

* Auftrieb zum heutigen Frank­furter Schlochtoiehmarkt: 1118 Kälber, 183 Schafe, 550 Echweme

Serdhr« und Äräuttcn. Seerosen unb Hahnen tust, irtb nur das Ähidfen unb Platschen ber Wellen am Ufer und ber eigentümlich scharfe, stechende Geruch des von ber grellen Sonn« beschienenen Schliß vom letzten Hochwasser verraten es uns. bah hier Wasser flieht. Ganze Schwärme von jungen Staren sausen über mich hinweg, tief» st egende Schwalben schwirren um mich her. Aohr- 'änger fingen im Schilf. Hänfling« lassen irgend­wo ihr Aoitschern hdren, ferne, ganz hinten am Wald« quarrt eine zänkische Krähe und ltzcht den Vulfarb zu vertreiben, der auf bi« MLusejagd geht, der tetf« Südwind verbreitet allenthawen den schönen Duft von blüpendem Klee und frischem GraS und duftenden Wiefen- blumen. überall summen die Bienen und brum­men bte Hummeln, die Grillen geigen und bi« Heimchen zirpen, bte Heuschrecken siedeln, blitz- blaue und smaragdgrüne Libellen und Wasser- jtzngsern knistern schnellen Fluge« an uns vor­bei. und das alles zusammen ist wie ein ein­ziges Jubellied, so leicht, so froh, was wunder, hab es mir da wieder in den Sinn kommt das schöne ßirb: ,.Di« Vommervögel singen.' Unb während ich es halblaut vor mich hinsumm«, merke ich gar nicht, daß ich von dem stracken Wielenpfad« adgekommen bin unb geradeso, als nb ich nichts zu verlieren hätte, der weiten Mäanderbiegung des Daches nachaehe. Aber das ist ein Glück für mich. Schon seit Jahren hat das vchmelzwasser im Vorfrühling drüben in der scharfen Krümmung, wo ständig das Fluten deS Daches an den dkfen nagt, das Ufer unter« aaschen, bab die Dordwände nach und nach zu- 'ammen stürzten unb das Dachbetl immer breiter »erden liehen. Gantz steil fallen nun an dieser Stelle bi« Ufer ab. gaiu tief im Bette liegt an dieser Stätte der Wasferspiegel, so lief, dob man den Bogen hier erst dann übersehen ?arm. tperm man unmittelbar davorsteht. Unb tiefem Umstand« habe ich «inen schönen Anblick tu verdanken

Schon bevor ich an die Biegung komme, die Mer nicht den am ganzen Dache anzutreffenden >ürld von Röhricht und Schilf aufzuweisen hat. höre ich. wie das Wasser an den Uscrzacken lluckst und in den unterspülten Uscrwänben kuschelte das einemal dunkel, wie fernes Gemur­mel. das anbtremal hell, wie der Klang einer Lwpsfteinfäule. Irgendwo brüllt eine Kuh auf, her Südwind trägt von fernerer den Singsang eines Mädchens herüber, das zum Melken gtbt. kurz vor mir huscht eine Maus über bte Wiese, ueb wie ich am Uferrand anlanae. rauscht es aus rtnmal tm Wasser, llatscht es mächtig drei-, vier­mal in der Lust, «in schwarzweitzer Blitz zuckt tn di« Höh«, und ehe ich recht weist, was los ist. .st der Filchrecher schon längst hinter den nächsten Bäumen verschwunden. Stundenlang mag er hier Ichon in dem seichten Wasser, in dem die Sonne io recht Zutritt hat und die junge Fischbrut in Massen, ja förmlichen Klumpen steht, mit 5-för- nia gebogenem Halse auf einem Bein gestanden usd auf Deist fische, Gründlinge, Elritzen unb erberes geringe» Zeug gelauert haben Bon diesem imposanten Anblick habe ich. weih Gott, noch auf bem ganzen Wege gezehrt An Zeiten

betröge auf bW erbgüMg fest Äffest* e Steuer FTcfM Vorbehalten

Ansprüche an das in Amerika f relae ge bene deutsch« Eigentum. Die 3nbunn« und Handelskammer Darmstadt macht aus folgTndes aainirrflam: Gs wird Älogt dar­über geführt dast viele deutsche Firmen mir sehr lang'am ihre Anfpritch« an dem in Amerika

sangsvortrag deS Gc'angocreins Heiterkeit' : -Das deutsch: Lied" von Ralltoeba; 6. Musik­stück Mckitürmarsch Ar 2 von Fr. Schubei: 7. Schlustwort mit Deutschlandlied

Dalcn für Kreitag, 10 August.

Sonnenaufgang 4.38 Uhr, Sonnenuntergang 19.32 Uhr. Mondaufgang 23.35 Uhr, Monduntergang 15.34 Uhr.

70 n. (£br.: Zerstörung 3eru|alcm» durch Titu», 885: Otto der Brost« schlägt dl« Ungarn auf dem Lechfeld«: 1792: Revolution in Pans, Erstürmung b«r Tuilleri«n, Absetzung Ludwig» XVI; 1912: der Architekt Paul Wallot in Longenschwalbach ge­hörten.

Wiedener Vo^cnmartl-rsise

Gs kosteten euf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 180 bis 190. Maite 30 bis 35. Käse (10 St., 60 bis 140. Wirsing 17 biS 20. Weistkraut 18 bis 20. Rotkraut 30 btS 35. gelbe Rüben 20. rote Aüben 20. Spinat 30. Rbmifchkohl 10 bi- 15, Bohnen, grüne 35 tnS 40, gelbe 40 bi4 45. Unter Kohlrabi 10. Erbsen 30 bis 40. ONilch- aemüs.' 20. Tomaten 30 bi- 60. Zwiebeln 15 bi» 20. Rhabarber 15 bi- 25. Pilze 40 bis 50. Kartoffeln 7 bi» 8. Frühäpfel 40 bis 60. Fall- äpfel 10. Dirnen 30 bis 70. Kirschen 65. Stachel- beeven 30 bis 60. Johannisbeeren 45. Himbeeren 70 bi« 60. Pfirsiche 120. Pflaumen 30 bi» 80. Zwischen 100. Mirabellen 40 bi- 100. junge Hähne 100 bi- 130. Suppenhühner 130 bis 130. Gänse 120 Pf. das Pfund. Eier 13 bi- 14. Blumenkohl 20, Salat 10 bis 20. Salataurten 10 bi» 50. Einmachgurken 6 bis 6, Ober-Kchlrabi 5 bi- 15. Rettich 10 bi- 20 Pf da- Stück: Radieschen Dd. 10 bi- 15 Pf.

Bornotizen.

lageetalenber für Donnerstag. Liebigrhöhe: Adonnementskonzett der Äapede de» 1 (Hessischen) Bataillons Inf. Regt. 15. öichtspiel- bau 5, Bahnhofsttahe: wDte ftamelienbame. nftoria Lichtspiele:Die groste 3rrlu»nummer*.

Die Tauber Gastspiele im 91 e u e n Dperet» tenthcat « r in Frankfurt a. TL beginnen am flreitag, 10. Luaust. mit der OperetteZigeuner- liebe* Kartenbestellungen beim Neisebureau Loeb, Bahnhasstrah«. Dgl. die heutige Anzeige.

dicken Staubschicht. Wo bleibt der Berkehrs- verein? Fremd« beurteilen «ine Stadt vielfach in erfler Linie nach dem Grad ber Rebrttchkett

3. Der Alt« Fri«dhvf. On anderen Städten ist man stolz daraus, «inen schonen und stlmmungsvbllen errteb^of zu besitzen, der auch von Fremden ausgesucht wird. 3n Giehen schrml man den viels, Einwohnern, di« den Allen Friedhof gerne aussuchen, den Aufenthalt dort geradezu vermeiden xu wollen. Anderwärts sorgt man für Auhebäisc auf den Friedhöfen, biet wirb man solch« vergeblich suchen, und dabei bildet der Friedhof eine herrlu-e ör- günzuna zu den Friedhof-anlagen. Das schlimmste aber ift. dast ber Friedhof in seinen Wegen und Grasplätzen fo vollkommen vernachläffiai ift. Durch das Derwttdernlassen der Gras flach en. btt niemals rechtzeitig gemäht werden, und das frnnlosc Anpflanzen von ganzen Alleen großer Däume «Ahorn. Ulmen usw.) wird bi« Jnftanb- txrlhmg der Gräber geradezu unmöglich gemacht. Für fremde Besucher kein erfreulicher Anblick. Dazu kommt, bab auf dem ganzen groben Fried­hof zwei Wasserstellen sind, fo bab man minutenlang gehen muh. um Wasser für bi? pflege bet G^äberichmucks zu bekommen. Zu be­bau ern stnd auch die armen Gärtner, bie bei trockenem Wetter tagelang Wasser schleppen müssen. Wi« leicht wäre bei gutem Willen dttfem Mibstand abzuhelfen. 9t ist auch nicht großstädtisch, dast man den Friedhok»Verwalter nicht telephonisch erreichen kann. -dt.

Berliner Börse.

Berlin, S Aug. lDTB. Furckspruch? 3m heutigen BormitlagSverkehrist die Stim­mung ziemlich zurückhaltend. Die flaue Reu- Vorder Börse und das Anziehen des Veldsatzes in Reuyork verftimmten. zumal auch Rachrichteu über eine Ber steifung des Geld markt«» in London vorllegen. Umsätze find bis jetzt kaum getätigt worden. Die Kurse liegen etwa 1 Proz. unter den gestrigen Schluhnotierungen Man hört Siemen» 371^0 bis 372. Farben 264.50 bi» 265. Am Devisenmarkt nennt man Lon­don Kabel 4®52VS bi» 485^7»London Rkai- land 92,78 bi» 92,82. Spanien 28,98 bi« 29.02 und Kabel Mark 4.1945 bis 4 1950.

Bücheriisch.

D r Joseph Ullmann-Srentz: Kämpfen, nicht leiden. Hannover, Hahn- sche Buchhandluna. Die Schrift handelt von den ewigen Prob'emen der Menschheit, von Sinn und Zweck des Lebens. Kämpfen, nicht kiben muh das Ziel innerer Smstelluna sein wenn uns wahrhafte- Glück erblühen soll. Die beiden Abschnitte .Delterlenntnis" und _Se«l?7ch^gi?ne" in ihrer klaren, allgemein verständlichen For­mung sind wohl geeignet, nachdenklame Leier zur Selostbesinnuna und Srkcnntnis ihrer Lebens­aufgaben zu führen |»

Da» .Rastatter Tageblatt" (tm Ber­fa« der K. unb H. Greiser G nt b H in Ttaftatt) hat au» Aniah feines 125jährig«n Be­stehen» eine reichillustrierte, textlich Melfetiige unb drucktechnisch sauber ausgestattete 3 u b i - läumsnummer erscheinen lassen, die für d'e Geschichte de» feiernden Berlages nn« für bie Chronik unb Kulturchistori« von Rastatt gleicher- masten bedeutungsvoll ist.

flm l.flugurt 1928 die Firma Bock- betm ä Müller m «ietzen. Inhaber in bet Laufmanu Zofev^ Sailer zu Sieben. Der Litz der Firma ist von 'öilfietn nach ließen verlegt. Geschäftszweig: Fabrck zur Verarbeitung von Zabcrf und Her­stellung von Zigarren.

Giehen, den 6. fltiguü 1928.

Hessisches Amtsgericht.

Sektion der Tisconto-Gefellschaft, Zweig- .ertilflt Siesten, eingettaaen: Den Proku- fük 0 ifien HanS Mmer in Franksutt a. Main «d Wichelm Reimderr in Frankfurt fUP' Aac1,# .1 Ad!nJft ^esamtvrokura für die Zweig-

Aten für ® ^ttderlalfung der (Velellschaft in Kietzen s' . Otol ttteiU worden, dergestalt, datz em ,eder von

>d tr° ,l(tagi 3neB 9hcmA^ 11 ber Latzungen die

aifl v rrrma der ««nannten Zweignivderlalluna

V?Emschaft mit einem «eichäfis-

mustt« ich denken, da mit Minnespiel und 31 iftet» tum auch die 3agb mit dem Fedettpiel« noch tn hoher Blüte unb grvhe Ansehen stand und die Aetherdettz« für tnc 3aabau»übung galt, wo Fürsten und ®bl« allenthalben, sogar in ber Äinfc«. mit dem SlostVogel auf der Hand er­schienen und sie sich bei brr. Frauen derselben Be­liebtheit «rsreuten wie in einer späteren Zett das Schosthündchen

Wahrlich, wunderliche Gedanken kann so ein Gang erwecken bei dem es mancherlei zu sehen unb )u hören gibt, Gedanken, aus die man sonst me en Leben gekomaten wäre, di« es aber wen find, bab man sich einmal mu ihnen be­schäftigt Aber es mühte ja auch nicht eine an- rcgeuÄ Zett fein, die Lage, da bie Sommervögel fingen 5t X g.

Oie DerfaffungSfeier.

Am Samstag. 11. d. 1. abends 7.30 Uhr. findet unter UFitmlrfung der Kapelle bet 1. Barl. Reichswehr-Znf -Regts Ar. 15 und der Gelang- vereine .Gnttrochf und .Hrntersteit" im Stabt» t Heater etne Bers asf ungsfeier flott zu der btt Bewohner der Stadt unb des Areise» Giesten durch den Provinziatdirektor ber Pro-

B om tsrntewagen gestürzt. Auf ber Heimfahrt mit dem Erntewagen ist gestern nachrntttaa die bei K Dalbott in Garben­teich beschäftigte Stte Schäfer verunglückt: ftt hatte sich auf dem mit 5tom hochdeladenen Wagen zu weil nach hinten gesetzt, kam in» Butschen und siel auf btt Strohe, wobei sie innere und äußert Derletzunaen davon- trug Dr Rupp von Garbenteich leistete die erste Hilfe, worauf die Berunaluckte mit bem städtischen Canitüt»auio in die «abirurgifch« Kli­nik gebracht wurde. Wie man dort inzwischen steststellen konnte, sind die Der etzungen Der Ge­stürzten erfreulicherweise ungefährlicher Aatur.

2 m Lichtspielhau» Lahnhof st rahe siebt man zur Zeit t len groh aufgemachten amm- famidjen Emelfilm. i e Äameltenbame*. Der Stoss ift al» Roman, Schauspiel unb Oper zu bekannt geworden, al» daß man den Inhalt auch nur anzubeuten braucht«. (Siri« werden sich auster- dem de» hiesigen Gastspiel» der Rielfcn auf der Sprechbühne noch mit Bewunderung entsinnen.) "Bae die Regie (von Fred 71 i b l o) betrifft, so saht sie die Vorgänge bte Roman» in eine Rahmenhandlung Aufammen, entwickelt alles al» eine lebendige Illu­stration de» Tagebuches der grasten Dame Margue- rite Gautier, und ift im übrigen typisch ameri­kanisch im Stil, streift oft haarscharf am blanken Nitsch vorüber, ohne andererseits technisch etwa» irgendwie Bemerkenswerte» zu bitten. Auch die Chargenbesetzung ist durchschnittlich. Der dennoch starke Tindruck des Werke» geht von der bedeutenden darstellerischen Kunst der eigenartigen und rassigen Schönheit Norma lalmadge» aue, die eine bien- dendc Verkörperung der Marguerite bietet Allein um ihretwillen sollte man diesen Film nicht ver­säumen. Die italienisch« Musik kommt bem Ganzen außerordentlich zu Hilf«.

Fackelz » g ber (Siebener Turner- schast Am Samstag, dem 11. August, kehrt ber Gcburtstaa be» Turnvater» Fr. L. Jahn zum 150. Male wieder. Au» diesem Anlaß Dtranflallet am genannten Tage die Gießener Turnerichaft einen Fackelzug, der vorn Oswulbe-garten durch die Neu­stadt, Bahnhofstraße, Westanlage, Sudanlage, Gar­tenstraße nach dem Iahndenkmal gehen wird. (Siehe heutige Anzeige.)

Israelitische R«ligion»gem«inde. Anläßlich ber Berfa,fungefeier findet am oametag 8.80 Uhr vormittags Predigtgottesdiensl statt

nttmanb mehr «tn» steigen könnt«. Aa^ch lamtn noch zahlreiche Per- svnen. bw ben vorderen leere, Wagen besteigen Das wurde vom Schaflner unb dem Äon.roUbeumten aber untersagt m.t der Ber- ttöstung, daß m 71 , Minuten «in anderer Wa­gen akfahre. Alle Protest« aus dem Publckum haTfen nichts, der vordere Wagen fuhr leer ab na^) der Stabt, »ch beschloß, den angeblich nach 7* Mmuten abgehenden Wagen nicht abzue warten und wrr gingen nach der Stadt, erreichte, mich ben Ludbugsplatz noch vor dem «päteren Wagen Aach me'nem Laienverstand ift es nicht verständlich, warum der erste Wagen leer weg- hR