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Wirtschaft.

' D i.« amtliche Großhandelsindex- ziffer im Monatsdurchschnitt O k - tobet. Die für den Monatsdurchschnitt Oktober berechnete Großhandelsindexziffer des Statisti­schen Reichsamtes hat sich gegenüber dem Vor­monat um 0,1 v. Sy auf 140,1 (139,9) erhöht. Von den Hauptgruppen ist die Indexziffer für Agrarstoffe um 0,4 v. H. auf 134,8 (134,2) ge­stiegen und diejenige für Kolonialwaren um 1,5 v. H. auf 129,0 (131,0) gesunken. Di« Index­ziffer für industrielle Rohstoffe und Halbwaren war mit 133,4 (133,5) nahezu unverändert, wäh­rend die Indexziffer für industrielle Fertigwaren um 0,3 v. H. auf 160,0 (159,5) angezogen hat.

"UeberzeichnungderRuhrverbands- a n l e i h e. Die in Holland im Betrage von 1,8 Millionen Dollar zur Zeichnung aufgelegten 6,5- d. H.-Noten des Ruhroerbandes zu Essen sind so stark überzeichnet worden, daß erhebliche Repartierungen vorgenommen wurden.

N.S.äI. Vere inigte Fahrzeugwerke A.-G., Reckarsulm. Der Rufsichtsrat der R. S. 11 Vereinigte Fahrzeugwerke Reckarsulm wird der demnächst einzuberufenden Generalver­sammlung zwecks Sanierung der Gesellschaft Vor­schlägen, das Aktienkapital von 12,5 Millionen Mark durch Zusammenlegung im Verhältnis 5:1 auf 2,5 Millionen Mark herabzusetzen und auf 10 Millionen Mark wieder zu erhöhen. Don Len neuen Aktien sollen den alten Aktionären 2,5 Millionen Mark im Verhältnis 1:1 zu pari angeboten werden. Den Rest übernimmt die Firma Fiat in Turin gemeinsam mit einem Kon­sortium unter Führung der Dresdner Dank. Die Kapitcvlerhöhung ist dadurch gewährleistet, daß sich das Konsortium verpflichtet hat. auch die von den Aktionären etwa nicht bezogenen Aktien zu übernehmen. Der deutsche Einfluß in der Ge­sellschaft bleibt gewahrt. Der Vertrag der Fiat mit 01.6.11. sieht vor, daß Fiat, welche das Heilbronner Werk der 01. S. 11. übernimmt, aus der Produktion der bei R. S. 11. verbleibenden Fabrik jährlich 4000 bis 5000 Chassis bezieht. 01. S. 11. gibt also seine Automobilfabrikation vorläufig nicht auf. Das Heilbronner Werk wird in eine neue Gesellschaft mit einem Aktienkapital von 2 Millionen Mark eingebracht, an der neben Fiat auch die Dresdner 03anI beteiligt ist. Die Bilanz der 01 S. 11. zeigt per 31. Dezember 1927 einen Verlust von 7,8 Millionen Mark, der in der Hauptsache durch das Droschkengeschäft der Gesellschaft entstanden ist. Nach Herausnahme der nicht zum eigentlichen Fabrikationsbetrieb gehörenden Tochterunternehmungen und Grund­stücke stellt sich der Gesamtverlust auf 14,8 Mil­lionen Mark. Rach Sonderabschreibungen von 1,48 Millionen Mark auf Gebäude, Maschinen usw. verbleibt bei einem Aktienkapital von 12,5 Millionen Mark und Reserven von insgesamt 6,3 Millionen Mark ein Saldo von 2,8 Millionen Mark, der der Sanierung zugrunde gelegt wird. Rach langwierigen Verhandlungen haben sich die Konsvrtralbanken bereiterklärt, von ihren Fov- derungen erhebliche Beträge nachzulassen. (Wie wir hören, handÄt es sich um eine siebenstellige Ziffer.) Der Generalversammlung wird die Sa- ni-erungsbilanz per 30. Iuni vorgelegt werden, tn der Anlagen, Maschinen usw. mit 7,6 Millio­nen Marl bewertet sind, Kasienbestand, Bank­wechsel mit 2,4 Millionen Mark, Debitoren (be­reinigt) mit 7,7 Millionen Mark, Waren mit 8,08 Millionen Mark. Auf der Passivseite steht das Aktier.kapital mit 10 Millionen Mark, die Obligationsanleihe mit 4 Millionen Mark, Ak­zepte und Lieferantenverpflichtungen mit 11,8 Millionen Mark.

Frankfurter Börse.

Frankfurt, 8. Nov. Tendenz uneinheitlich. Zu Beginn der heutigen Börse war wieder eine gewisse ll n s i ch e rh e i t im Zusammenhang mit dem anhaltenden Konflikt in der Eisenindustrie un­verkennbar, und auf verschiedenen Märkten nahm die Spekulation Abgaben vor. Andererseits erhielt sich lebhaftere Nachfrage nach einigen Spezial­werten, so daß die Börse bei uneinheitlicher Kurs­entwicklung recht widerstandsfähig blieb. Eine gewisse Stühe boten auch die festen Ausland­börsen, namentlich die auf die Wahl Hoovers an der gestrigen Neuyorker Börse eingetretene Hausse. Ein geschäftshemmendes Moment war dagegen wieder die schwierige Lage der Züricher Bankfirma Wolfensberger & Widmer. Lebhafter verlangt waren vor allem wieder die Kaliwerte, von denen Aschersleben erneut 2 und Westeregeln 1 v. H. ge­wannen. Am freien Markt blieben Kali-Industrie mit 234 v. H., per Termin bis 235 o. H., rege ge­sucht. Große Kaufneigung bestand ferner am Elek- tromarkt für Schuckcrt, die 1,5 v. H anzogen, wäh­rend AEG., Bergmann und Siemens nur behauptet und Licht und Kraft 2 v. H. schwächer waren. Am

Neue Bücher.

--cf. Erzählt: Bon Tieren, Kindern und Begegnungen. Von Rudolf Geck. 214 Seiten 8°. Steif broschiert 3 Wk. Frankfurter Societäts- Druckerei G. m. b. H., Frankfurt a. M. 1928. (580)cf., alias Rudolf Geck, seit 30 Jahren Feuilleton-Redakteur der Frankfurter Zeitung, ist durch sein«Mosaiks" nicht weniger bekannt als etwa der verstorbene Sling durch seine Ge­richtsberichterstattung und Polgar als Theater­kritiker. Er ist der Weister der Anekdote, des menschlich-feinen Details.Stoff für Dichter" ließen sich diese Novellen in Kurzform, diese Beobachtungen und Begebenheiten, diese zarten und gütigen Anmerkungen zum Leben, wie es nun einmal ist, nennen. Liebe zu Tieren und Kindern erhellt die bescheidene Resignation 'Lines Iournalisten, der die Hast der Ereignisse nur noch lächelnd und ironisch betrachten kann. Das Beste der Geckschen Prosa, das als klassische Feuille- tonistik Bedeutung behält, ist hier mit leichter Hand, so wie sie geschrieben wurde, aneinander» gerecht.

Heinrich Hauser: Brackwasser. Roman. 218 Seiten 8°. Ausstattung von E. R. Weiß. Geh. 3 Mk., Ganzleinen 4,80 Mf. Samm­lungIunge Deutsche". Verlag Philipp Reclam jun. Leipzig. (533) Ein Matrosenrvman, und zwar einer ohne sentimentale Romantik und literarische Schminke und ebendeshalb um so romantischer, weil er nacktestr, härteste Wirklich­keit gibt. Glen, ein Dampsermatrose, nimmt aus Südamerika ein Mädchen mit sich nach Deutsch­land. Er siedelt sich mit ihr auf seiner Heimat­insel an, kämpft, dem Meere entronnen, einen zähen, erbitterten, unindlich mühevollen Kampf mit der Erde, dem kargen Sandboden einen Kampf um seine menschliche und wirtschaftliche Selbstbehauptung. Dem Siege nahe, unterliegt er und muß aufs Meer zurück. Die Frau ent­gleitet ihm. Heinrich Hauser, der Autor dieses starken und durch und durch männlichen Buches, darf als eine der kräftigsten Begabungen inner­halb der jüngsten deutschen Dichtergeneration angesehen werden.

Georg Grabenborst: Fahnenjun­ker Vollenborn. Der Roman des deutschen Frontsoldaten. 257 Seiten 8°. Ganzleinen 5,50 Mark. Koehler & Amelang, Leipzig 1928. (503) Di« Kriegsbücher mehren sich in der letzten Zeit: zehn Jahre nach Kriegsende wird das große Er­lebnis literarisch in Worte gefaßt. Der Otoman des deutschen Frontsoldaten allerdings ist un­seres Wissens früher noch, nicht geschrieben, auch von Grabenhvrst nicht. Man muß also den etwas anspruchsvollen Untertitel moderieren, und man wird sagen, ein Roman von der Front, einer von vielen Möglichen, vbn Hunderten, von Taufenden: obwohl also der Roman nicht so beschaffen ist, daß er das Erlebnis eines Einzelnen symbolhaft für das einer ganzen Generation auszurichten und zu schlldern vermöchte, entstand doch ein Buch, das für viele, die damals den Krieg (so oder so: vorn oder hinten) erlebt haben, in irgendeiner Art bedeutungsvoll und lesenswert erscheint. Der Roman bleibt immer Roman (manchmal sogar zu sehr), immer auch Aus­schnitt aus einem Einzelschicksal, das nicht für die große namenlose Masse feldgrauer Menschen ste­hen könnt«: aber das Buch ist Partei-und tendenz­iös, es ist ehrlich, aufrichtig und ungeschminkt, und sagt viele (meist unerfreuliche) Dinge so, wie sie gewesen sind. Und das ist das Best« daran.

Georg Langer:Richter Wichura. Obrr'chlefischer Roman au£ bet Zeit von acht­undvierzig. 383 Seiten 8°. Ganzleinen mit einem Schuhumschlag und einem Bilde des Richters Wichura nach dem Entwurf von Hans Derlick, 7 Mk. Bergstadt-Derlag Wilh. Gottl. Korn, Breslau 1. (579) Ein Richterroman, geschrie­ben von einem, der, selbst dem Richterberuf an» gehörend, auf Grund seiner Sach- und Menschen­kenntnis vor uns ein Richterleben hinstellt in seinem ganzen Ausbau. Ein gesundes, starkes Gefühl herr'cht in diesem Buche, ein drastischer I Humor und ein Stil ganz eigener Prägung,

dessen Reiz man sich so leicht nicht entziehen kann. Das geistreiche Buch ist ein Geschenk für die ge­bildeten Kreise, denen schöne Form und guter Stil selbstverständlich« Grundsorderungen sind, die damit aber reifen Inhalt verbunden sehen wollen.

Gustav Kohne: Die Sippe der Uhlenklooks. Roman. 441 Sellen 8°. Brosch 5, Leinen 8 Mk. Verlag Fr. Wilh. Grünow, Leipzig. (577). Kohne schildert in diesem Kul­turroman die Geschichte und die Entwicklung der Ählenklook (Eulentlug)Sippe, deren Hauptvertre- ter aus einer dürftigen Mooshütte in wilder Heideeinsamkeit stammen und sich zu Herren des Sassenkolles" und adligen Gutsbesitzern empor- arbeiten. In knapper Pinselführung weiß deck Autor mit wenigen Strichen ein charakteristisches Gemälde zu entwerfen von der abergläubisch- mystischen Welt des Reformationszeitalters wie dem Aufklärungsjahrhundert und der unmittel­baren Gegenwart. Eine Zeitspanne von. 400 Jah­ren ist in einem Buche von nur mittlerem Um­fang verarbeitet.

Arthur Schubart: Kahengeschich- ten. 236 Seiten 8°. OZerlag von Ad. Bonz & Comp., Stuttgart. Geh. 4 Mk., geb. 6 Mk. (478) Ieder Jäger, Tierfreund und Psychologe, auch jeder Kriminalist wird Ruhen, Gewinn und Ge­nuß aus dem Buche ziehen, das schon äußerlich, in größerem Format als di« übrigen Schubart- Bändchen, mit dem hübschen Ilmschlagbild von Fritz Luther zu einer Zierde jeder Bibliothek wird.

Marie Dregendahl, Der Gold­gräber-Peter. In Gan-leinen 5.80 Mark. Verlag Georg Westermann, Braunschweig. (512.) Ein wunderlicher Kerl ist dieser Goldgräber- Peter, der drüben in Amerika Gold gegraben und gefunden Hit und nun in feinem Heimat­dorf sich zerreißt und zerschleißt im Dienste der andern. Er merkt nicht, daß sie über ihn lachen und ihn hänseln, daß sie seine Gutmütigleit ausnuhen ünd seine Dienste annehmen, ohne ihm je Entgelt zu geben. Erst als sein alter Jugend­freund, der meistgehaßte Mann im Dorf, ihm den Star sticht, wird er sehend und versinkt in Trauer. Rur eine neue Liebestat kann ihn hrrausreihen aus der Schwermut. Und er rafft sich auf zu dieser Liebes tat und findet dabei den Tod. Da geht ein Wehklagen durch das Dorf. Dieser Wann, den sie geneckt urrd verspottet, war mehr als sie alle, das fühlen sie jetzt deutlich, und ihr Dorf ist ärmer geworden, seit dieser Aermste von ihnen, dem das Armen- haus drohte, weil er alles für die andern hingab, nicht mehr unter ihnen ist. Ein Buch von Liebe zwischen Mensch und Mensch. Ein ungewöhnliches Thema, mit ungewöhnlicher Kunst gestaltet.

Rathanael Jünger: H« idekinds Erdenweg. Die Geschichte eines Kindes. Er­zählung aus der Lüneburger Heide um di« letzte Jahrhundertwende. 5. Auflage. 272 Seiten 8°. Mit einem Bilde des Verfassers. Hinstorffsch« Verlagsbuchhandlung, Wismar i. Meckl., 1928. (479).

Nathanael Jünger: ..... in tief­

ster Seele treu ..." Erzählung aus der deutschen Heide. Erste Ausgabe. Mit einem Bilde des Verfassers. 272 Seiten 8°. Ganzleinen 5 Mk. Hinstorsfsche Verlagsbuchhandlung, Wismar i. Meckl., 1928. (480).

Jeder Literaturfreund wird «S mit Freude begrüßen, daß nunmehr Scherrs Illu­strierte Geschichte der Weltlitera­tur als ungekürzte Volksausgabe in einem Band erschienen ist. Verlag Dieck & Co., Stuttgart, Preis 25 Mk. in Leinen. (501) Scherrs Welt­literatur ist nicht nur für di« Bücherstube des Gelehrten, sondern für alle, die ihren literari­schen Horizont erweitern wollen, geschrieben. Das Buch ist em ausgezeichneter Ratgeber. Kein Ge­ringerer als der bekannte Literaturhistoriker Richard OH Meyer Hai über Scherrs Welt« llleratur gesagt:Cs ist die beste llebersicht der Weltliteratur, die wir haben."

Ehemiemarkt blieben I.°G.°Farben bei leicht nach- gebenden Kursen gehalten: Holzverkohlung stärker verlangt und 2,60 v. H. fester. Von den Zellstoff- werten verloren Waldhof 1 v. H. Montanwerte waren angeboten. Rheinische Braunkohlen gaben

2 v. H. nach, Rheinstahl und Stahlverein je 1 v.H.

niedriger. Kieyer gut behauptet. Deutsche Anleihen

waren wenig verändert. Auslandrenten still. Im Verlaufe waren Kaliwerte weiter gefragt. Kali- Industrie per Termin 238,5 v. H. Auch Schuckert zogen erneut um 1 v. H. an. Dadurch angeregt war die Haltung eher etwas freundlicher. Tagesgeld zu

6 o. H. unverändert flüssig. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar: 4,1985, gegen Pfund 20,351, London gegen Kabel 4,8485, gegen Paris 124,15, gegen Mailand 92,60, gegen Ma­drid 30,07, gegen Holland 12,0840.

urcr Börse.

Berlin, 8. Noo. Während im heutigen Dor­mittagsverkehr die Stimmung bei zwar geringem Geschäft überwiegend freundlich war, zeigt« der offizielle Börsenbeginn eine s ch ehe re Ten­denz. Di« Hausse, mit der die Neuyorker Börse

die Wahl Hoovers beantwortete, macht« keinen Eindruck. Man zeigte heute fogar nicht mehr die Befriedigung über die Wahl wie gellem, .da man anführte, daß der neugewähltc Präsident für Schutzzölle und einen forcierten Export sich stark einsetze. Es herrschte allgemeine Zurück­haltung, die Spekulation zeigte Neigung, Ab­gaben vorzunehmen, besonders am Elektromarkt, da die Nachricht, daß die Sanierungsaktion bei Wol­fensberger & Widmer gescheitert und in Zürich zu morgen Exekutionen angesagt seien, gewisse Be- fürchtungen hervorrief. Verstimmend wirkten ferner neue Konkurse in der Konfektion und eine gewisse Zuspitzung des Konfliktes in der Eisenindustrie in Westdeutschland. Auch die Nachrichten vom Arbeits- markte aus dem Reiche sind nicht günstig. Das Klirsniveau lag mit wenigen Ausnahmen 1 bis 2 v. 5). unter gestrigem Schluß. Nur in Kaliwerken, besonders in Kaliindustrie und Krügershaü, war das Geschäft lebhaft bei mehrprozentigen Gewin­nen. Erdöl, die schon gestern lebhafter und fester lagen, konnten heute erneut etwas anziehen, eben­falls Berger, Mitteldeutsche Stahl, Daimler, Lorenz. Svenska erholten fick um 3,50 Mark. Am Montan- markte lagen Rheinstahl und vor allem Rheinische Braunkohlen mll minus 4 v. H. schwächer. Auch Polyphon hatten einen Verlust von 5 v.H. aufzu- weisen. Das Angebot in Elektrowerten war ziem­lich groß, doch wurde die Ware recht gut aufgenom­men; die Rückgänge betrugen hier bis zu 5 v. H. Der Geldmarkt zeigte ein leichteres Aussehen. Ta- regelt) 5 bis 7 v. H., Monatsgeld stellte sich auf

bis 9 v. H., Warenwechsel etwa 7 v. H. Deutsche Anleihen waren behauptet. Ausländer neigten, bis auf Mexikaner, die wieder OL bis 1 v. H. anzogen, zur Schwäche. Nach den ersten Kursen wurde es. von Kaliwerten und Schuckert ausgehend, wieder fester. Die Tagesspekulation schritt zu Deckungen, und das Kursniveau konnte sich um 1 bis 2 v. H. erholen.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a.OH., 8.Nov. Der Frankfurter Produktenmarkt verkehrt« heut« in flauer Hal­tung. Die schwächeren QluSlandnotierungen riefen ein« größere Lustlosigkeit hervor, so daß die allgemeine Lage unsicher wurde. Di« Preis« blieben im allgemeinen jedoch gut behauptet, da sich das Geschäft auf ein Minimum beschränkte. Das große Angebot wurde taum beachtet. Am Mehlmart't lag Weizen- und Roggenmehl um je 0,25 Mk. vernachlässigt. Es wurden noLiert: Weizen 23,40 Mk.: Roggen 22,25 bis 22,50; Sommergerste (für Drauzwecke) 24 bis 24,25; Hafer (inll) 23 bis 23,50; Mais (gelb, für Futter- zwecke) 22; Weizenmehl (süddeutsches, Spezial 0) 33,50 bis 34,25; Roggenmehl 29,50 bis 30,25; Weizenkleie 13,75; Roggenk.ei« 14,25 Mk. Tendenz: flau.

Frankfurter Schlachtviehmartt.

Frankfurt a.M., 8.Noo. Auftrieb: 75 Rinder, 1074 Kälber, 648 Schafe, 450 Schweine. Kälber. Beste Mast- und Saugkälber 71 bis 75, mittlere Mast- und Saugkälber 65 bis 70, geringe Kälber 55 bis 64. Schafe. Malllämmer und jün­gere Mafthämmel, Weidemast 45 bis 50, mittlere Mastlämmer, ältere Mafthämmel und gut genährte Schafe 38 bis 44, fleischiges Schafvieh 26 bis 37. Schweine. Dollfleischig« Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 75 bis 78, von etwa 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 75 bis 79, von etwa 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 74 bis 78, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 72 bis 76. M a r k t v e r l a u f: In allen Diehgattungen reges Geschäft und ausverkauft.

Letzte Nachrichten.

Die Feststellungsklage

wird am Montag entschieden.

Düsseldorf. 8.Nov. (1BI23. Funkspruch.) Wie wir von zuständiger Stelle erfahren, ist bet Termin in der Aeststellungsklage des Arbeitgeber­verbandes der nordwestlichen Gruppe des Vereins Deutscher Eisen- und Slahlindustrieller vom 16. auf den 12.November, 9 Uhr vormittags, zurückverlegt worden.

OieparteienimamerikanischenKongreß

Reu york. 8.Nov. (DTV. ^unkspruch.) wie die Blätter seststellen. werden die Republi­kaner am 4. März, wenn der Kongreß zusammen- tritt, im Senat mindestens 13 und im Reprä­sentantenhaus 81 Stimmen mehr zur Ver­fügung haben, als die Demokraten. Die be­reits bekannte Feststellung, daß die Iaht der repub­likanischen Senatorcnsihe sich aus 54 belaufen wird, wird von den Blättern dahingehend ergänzt, daß die Vertretung der Republikaner Im Repräsen­tantenhaus die größte seit 35 Jahren fein wird.

O.M.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt

Telegraphische Auszahlung.

Banknoten.

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

Dividende an. ReiÄSbankdistont 7 Prozent. Lombardzinsfuß 8 Prozent.

Berlin 7 Otovemver Nran>on>che vioteii Holländische Violen ...... ätiHenifcbc Noten ...... Norwegische Noten. ...

Leuksch-Vellerr, Lit» Kron« Rumänische Noten......

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