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Seine "Berufung g-gen ein Urteil teS Amts­gerichts Hombrrg. d irch bad er tilgen Jagens auf fremdem Gebiet zu einer Geldstrafe von 140 Mark und zur Einziehung des Gewehrs verurteilt to orten war. wurde zurückge- Wiesen und außerdem aus Einziehung te5 ge­samten, von ihm mitgeführten Jagdgeräts erfannl.

Schöffengericht Gießen.

* Dietzen, 7. Rov. Ein Arbeiter aus einem Dorf im Vogelsberg war des Betrugs an» geklagt, weil er bei ter Protokollierung eines Kaufvertrags den Kaufpreis zu niedrig ange­geben h.ibe, um so die Derkäuser zu benach­teiligen. Die Beweisaufnahme brachte keine ein- wanofreie Klärung. Mangels Beweises wurde der Arbeiter frelgesprochen.

.Unter Ausschluß ter Oessenllichleit tourten zwei weitere Sachen verhandelt. Ein wegen Sitt­lichkeitsverbrechens vorbestrafter Landwirt erhielt 3 Monate Gefängnis wegen Erregung öffentlichen Aergernisses. Ein wegen Wcchsel- fälschung vor kurzem zu 8 Monaten Ge­fängnis verurtcrlter Einwohner aus Gießen hatte sich an dem noch nicht 14 Jahre alten Töchterchen seiner Vermieterin vergangen. We­gen Sittlichkeitsverbrechens wurde auf 8 M o - nate Gefängnis erkannt.

Der Schutz der oberhessischen Heilquellen.

Durch eine Verordnung des Hessischen Gesamt- minifteriums vom 5.Rovember ist der Schutz der Heilquellen zu DateRauheim, der Lötoenquekle bei Schwalheim und der Heilquellen zu Bad Salzhausen wie folgt neu geregelt worden.

Die Grenze des äuheren Schutz­bezirkes für die sämtlichen vorgenannten Heil­quellen wird gebildet von der Gemarkung Ober-Dosbach ausgehend durch die Gemarkun­gen. Alsheimer Wald, Rodheim v. d. H., Holz- yausen, Ober-Erlenbach, Ober-Eschbach, Rieder- Eschbach, Harheim, Bilbel, Dortelweil, Rendel, Büdesheim, Heldenbergen, Kaichen, Durg-Gräfen- rvde, Bönstadt, Engelthal, Höchst a. d. Ridder, Oberau, Höchster Wald, Eckartshäuser Unter» Wald, Langen-Bergheim, Eckartshäuser Oberwald, Deurrte-Hof, 2llt-Wietermus, Ronneburger Hof, Ronneburger Wald, Mittel - Gründau, Hain - Gründau, Büding. WailL, Rinderbügen, Michelau, Bindsachsen, Wenings, Merkensritz, Steinberg, Glashütten, Eichelsachsen, Wingershausen, Schot­ten, Götzen, Betzenrod, Kölzenhain, Bobenhau- sen II, Sellnrod, Freienseen, Laubacher Wald I, Laubach, Ruppertsburg, Dillingen, Hungen, Langsdorf, Dettenhausen, MuschLnheim, Trais- Münzenberg, Münzenberg, Rockenberg, Oppers­hofen bis zur Grenze des inneren Schutzbezirks für die Heilquellen zu 'Bad-Rauheim und die Löwenquelle bei Schwalheim. Der äußere Schutz­bezirk umfaßt alle genannten Gemarkungen, sowie alle zwischen diesen und den beiden inneren Schutzbezirken gelegenen Gemarkungen.

Die Tiefe, bis zu welcher innerhalb der be­zeichneten Gemarkungen Ausgrabungen und unterirdische Arbeiten ohne freiSamt» loche Genehmigung gestattet sind, wird für die inneren Schutz bezirke auf 5 Meter, für den äuße­ren Schutzbezirk auf 60 Meter festgesetzt. Jedoch bleibt innerhalb der Fluren. 1 bis 6 und 15 der Gemarkung Bilbel die Schutztiefe von 51 Meter bestehen, wie sie durch die Verordnung vom 23. April 1910 festgesetzt ist. Diese Verordnung ist sofort in Kraft getreten.

Oie Kraftfahrzeuge in Hessen.

Rach dem Stand vom 1. Juli 1928 gab es in Hessen 8647 Krafträder (einschließlich 1825 Kleinkrafträder), 7209 Personenkraft­wagen (einschließlich Kraftomnibusse) und 2314 Lastkraftwagen. Rach der Einwohnerzäh­lung vom Juni 1925 kommen in Hessen auf jeden 156. Einwohner ein Kraftrad (1927 auf je 200 Einwohner). Auf je 186 Einwohner ein Per­sonenkraftwagen (1927 auf je 265), auf 583 Ein­wohner ein Lastkraftwagen (1927 auf je 707). Durchschnittlich ist somit seit 1927 eine Zu­nahme de r Kraftfahrzeuge um rund ein Drittelzu verzeichnen. Die meisten Kraft­räder werden in Starkenburg benutzt. Hier entfällt auf 140 Einwohner ein Kraftrad, in

Hubertusfeier 4928

herrühren, die dazu gonnenen Weidtoerk.

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mann im Damen der Prämiierungskommission über die Ausstellung. Die Erfolge der Vereins­tätigkeit konnten kaum besser dargetan werden, als durch diese interne Ausstellung. Diese zerfiel in zwei Telle:Streife 1928" undAlters­bestimmung beim Rehwild". Richt weniger als 40 Mitglieder des Vereins hatten freiwillig ihre Böcke aus 1928 gebracht, sodaß genau 103 Böcke aus diesem Jahr zur Schau stan­den und in ihrer Gesamtheit das Bild eines sehr erfreulichen Durchschnittes abgaten. Das ist aber wichtig. Der Weidmann lehnt es stets ab, die Jagd als einen Sport zu bezeichnen, bei dem es auf Erzielung von Höchstleistungen ankommt. Die

Güte des Kopfschmuckes gibt vielmehr ein Bild des allgemeinen Zustandes des Waldstandes, der gehoben wird, wenn die Qualität der Trophäe verbessert wird. In diesem Sinne soll eine solche Ausstellung zeigen, was erreicht werden kann. Demi das Wild ist ein Produkt des Bodens, auf dem es lebt. In seine natürliche Entwicklung greift der Mensch mit der Büchse regulierend ein. Damit dieses Regulieren aber so erfolgt, wie es -u einer Vorwärtsentwickelung nötig ist, sind solche Ausstellungen nötig, die einen Vergleich gestatten. Darum ift es besonders begrüßenswert, daß so viele Herren durch Hergäbe ihrer Tro­phäen halfen, das Bild möglichst vollständig zu gestalten. Die beurteUente Kommission konnte besonders gute Stücke mit Medaillen bedenken. Die Goldene Medaille bekam ein von Herrn Sauer (Gießen) gestreckter Dock, dem der Träger der Silbernen Medaille, ge­streckt im Revier von Rechtsanwalt Albrecht, kaum nach stand. Auch eine Bronze-Medaille er­rang dieses Revier, während eine weitere einem Dock des Herrn Otto Rinn und eine dritte einem des Herrn Heinz Keißner zuerkannt wurde. Eine Sehenswürdigkeit besonderer Art war die Altersbestimmung beim Rehwild. Hier hitte Reg.-Rat Freiherr Schenk zu Schweinsberg (Gießen) 50 Docke im Alter von 1 bis 15 Jahren mit Gehörn und Gebiß ausgestellt, eine Ausstellung, die die Ausfüh­rungen des Geheimrats Prof. Dr. Olt auf das teste unterstützte und zugleich in einer äußeren Form geboten tourte, die allgemeine Dewunde- rung erweckte und der Äusdruck verliehen tourte durch Prämiierung mit ter Silbernen Hu­bertus -Medaille. Einer besonderen Er­wähnung bedarf noch eine Ausstellung des Frei- herrn Roeder von Diersburg: Strecke aus dem Jagdbezirk Rabenau. Sie zttgte keine Preisböcke", sondern wollte im Gegenteil vor Qlugen sichren, wie ter Abschuß in einem Revier durch geführt werden muß, in dem aus irgend­welchen Gründen zahlreiche schlecht veranlagte Döcke Vorkommen und sich zum Teil, da infolge tes schlechten Aussehens als jung angesprochen, in ein höheres Alter durchgemogelt haben. ®m solcher Abschuß verlangt ein Personal, das mit offenen Augen den Waldbestand prüft und solche abschußreisen Stücke erkennt. Sn dieser Hinsicht würde die Tätigkeit des Försters Kämmerer (Londorf) besonders anerkannt. Mll dem Gllick- wunsch an die Preisttäger verband Herr Hoff­mann den Dank für die nicht geringe Klein­arbeit, die zum Zustandekommen ter Ausstellung in würdigem Rahmen durch die Herren August Kilbinger und Studienrat Holzel geleistet Worten war, und gab ter Hoffnung Ausdruck, daß solch wichtiges Matericll den Mitgliedern noch mehr gezeigt werden könne, da es geeignet sei, in ganz hervorragendem Maße belehrend und erzieherisch zu Wirten.

Ein ausgezeichnetes Musilprvgramm unrrahmte die Ausführungen ter Redner. Später ergriff Geh. Rat Olt nochmals das Wort, und zwar zu ter Frage ter geschichtlichen Entwickelung ter Geweihe, die er auf das beste durch Dorzeigen von Funden aus dem Miocän beleuchten konnte.

Leiter sind die alten schönen Jagdfignale mebr und mehr verschwunden Sie zu erhalten und auch wieder ter Praxis zuzuführen, sollte versucht werden. Anregen dazu wollte der Vor­stand dadurch, daß er die Signale in ter Reihe ter Programm stücke den Festteilnehmern zu Ge­hör brachte.

Daß man im übrigen nicht nur Belehrung zu geben und zu bekommen suchte, fontem daß Froh» sinn, Jagdwitz und Jagdlied auch zur Geltung kamen, durfte kaum besonders erwähnt werden müssen. Das gehört zu echter Jägerart. Lind fr ist Hubertustag wieder einmal vorbei. Möge alles Gehörte und Geschaute auf guten Voten fallen zum Ruhen ter deutschen Jagd.

Der Hubertustag (3.Rov.) wurde von den imHubertus". Verein weilgerechter Jäger, Sih Sieben, vereinigten Jägern aus Gießen und Umgebung in herkömmlicher Weise festlich begangen. Rach einem frvhrn Jagdtag versam­melten sich etwa 90 Mitglieder und Gäste im Saale des HotelsHindenburg", dessen Rische von Tannengrün umrahmt eine Geweihausstel­lung aus drei großen Tafeln zeigte. Sie bildete naturgemäß den Mittelpunkt tes weidmännischen Interesses.

Um 7 Uhr ergriff Geh. Rat Prof. Dr. Olt das Wort, um im Anschluß an ten Teil der Aus­stellung, ter sich mit dem Rehalter beschäftigte, auf das Wesen und die hohe Bedeutung dör Frage ter Altersbestimmung bei Reh­wild einzugehen. Er wies darauf hin, wie man durch Markierung von Wild gelernt habe, daß es ganz falsch fei, In den Stadien Spießer, Gabler, Sechser die normalen Entwicklungsstufen des Rehgehörnes zu sehen, sondern daß es eine Frage der Veranlagung tes Individuums, oder eines ganzen Schlages sei, ob das Sechsergehörn schon im ersten Jahre gebildet würde, oder viel­leicht in anderen Fällen nie zu einer befriedigen­den Ausbildung tonune. Die Veranlagung seines Wlldstandes zu beurteilen, ist eine Fähigkeit, die sich jeder Revierinhaber zu erwerben suchen muß. Dazu aber ist es nötig, daß er die Gebiß- abnuhung beobachten und Verwerten lernt. Die durch Tafeln unterstützten Ausführungen tourten mit dem dankbaren Interesse aufgenommen, dessen ter Redner im Kreise der Hubertusmitglieter stets versichert sein kann.

Dann riefen bte Hörner zu Tisch. Während tes Schüsseltreibens ergriff ter 1. Vorsitzende tes Vereins, August Pascoe (Dutenhofen), das Wort und begrüßte Mitglieder und Gäste. Sein Dank galt allen, die irgendwie durch Stiftungen oder Mitarbeit zum Gelingen des Festes bei­getragen hatten. Er betonte dann die Bedeutung tes Tages für den Weidmann und verknüpfte die Idee der Hubertussage mit der Tätigkeit tes Vereins, der sich ten Schuhheisigen der Jagd Aum Paten erwählt hat. 6r- führte u. a. aus, daß die DezeichnungWeidgerechter Säger nicht bedeuten solle, daß der Verein diese Bezeich­nung durchaus für alle seine Mitglieder als ge­gebene Tatsache in Anspruch nehmen könne und dürfe, sondern daß damit vielmehr die Ziel­setzung gegeben sei. Demzufolge erstrebe der Ver­ein in ter Zeit seines Bestehens seit nunmehr acht Jahren unentwegt, den weidmännischen Geist zu pflegen, ihn zu wecken bei allen, in denen das Gefühl dafür vorhanden sei, unb so in gemeinsamer Arbeit hinzuwirken auf eine Veredlung des Weidwerks. Dieses Ziel läßt sich nicht von einem Tag auf den anderen erreichen, es wird sich wahrscheinlich auch nie vollkommen erreichen lassen. Aber es kann ohne

Selbstlob gesagt werten, daß die vom Verein ausgehenden Anregungen, mögen sie nun von Vorträgen, Schießübungen, Hunteprüfungen u. a. schon reiche Fruchte getragen haben, ermutigen, weiterzuarbeiten am be- Werk. Horrido galt dem deutschen sprach dann Oekoiromierat Hoff-

Oberhefsen auf 170 und in R Hern Hessen auf 172 Einwohner. Die meisten Personenkraft­wagen werten in Rheinhessen gefahren. Dort entfällt auf jeden 15. Einwohner ein Personen­kraftwagen, in Oberhessen auf jeden 198. und in Starkenburg auf jeden 205. Einwohner. Mtt Lastkraftwagen steht wiederum Rheinhessen an

erster Stelle. Dort entfällt auf 400 Einwohner ein Lastkraftwagen, dann folgt Starkenburg auf 666 und Oberhesien auf 828 Einwohner.

Von ten einzelnen Kreisen steht mit Krafträdern Groß-Gerau an erster Stelle. Dort entfällt auf jeden 83. Einwohner ein Kraftrad. Es folgen Darmstadt auf 133, Offen»

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bach auf 137. Gießen auf 141. Lauterbach auf 152, Schotten auf 155. Alzey auf 159. Worms auf 161, Heppenheim auf 173, Düdingen auf 180. Bingen auf 184, Mainz auf 185. Bensheim auf 188, Friedberg auf 193. Erbach auf 194. Dieburg auf 212. Alsfeld auf 217 und an letzter Stelle steht Oppenheim, wo auf 240 Einwohner ein Kraftrad entfällt.

.Dei den Personenkraftwagen stehen d:e drei Provinzstädte an erster Stelle. Es ent­fällt in Darmstadt auf 128, in Gießen auf. 132 und in Mainz auf 134 Einwohner ein Per­sonenkraftwagen. Dann folgen Worms auf 153, Mzey auf 153, Groß-Gerau auf 192, Bingen auf 192, Friedberg auf 208. Offenbach auf 220, Oppenheim auf 244, Bensheim auf 245, AlSfeld auf 277, Erbach auf 277. Büdingen auf 290, Lauterbach auf 299, Schotten auf 338. Heppen- Henn auf 397 und zuletzt Dieburg auf 445 Ein­wohner ein Personenkraftwagen.

Bei ten Lastkraftwagen steht Kreis Main­au erster Stelle. Es entfällt dort auf 297 Ein-, toohner ein Lastkraftwagen, dann folgt Kreis Dingen auf 357 Einwohner, Darmstadt auf 410, Friedberg auf 443, Groß-Gerau auf 462, WormS auf 496, Alzey auf 578, Gießen auf 800. Oppenheim auf 818, Dens heim auf 828. Offen­bach auf 831, Dieburg auf 1006, Lauterbach auft 1032, Erbach auf 1132. Heppenheim auf 1488. Schotten auf 2007, Düdingen auf 3085 und an letzter Stelle folgt Kreis Alsfeld auf 3431 Ein­wohner ein Lastkraftwagen.

Eingesandt.

(Für Form und Jnhall aller unter dieser Rubrck stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Die Befeud)(ung der landwirtschaftlichen Fuhrwerke auf den Proolnzialstrahen.

Das Kreisamt Gießen I>a.t eine Polizeiverord­nung erlassen, nach ter alle Fuhrwerke, die von ter Feldbestellung httmkehren, oder mit ter Einbringung der Feldfrüchte beschäftigt sind, btt eintretenter Dunkei Heck auf den Provinzialstraßen beleuchtet fein müssen. Wäre ame Umfrage wegen ter praktischen Durchführung dieser Maßnahme veranlaßt worden, so hätten praktische Landwirte die Sache als unmöglich bezeichnet, es sei denn, die Rentabilität der Landwirtschaft wird erst sicherge stellt, damit die Möglichkeit gegeben ist, die achtstündige Arbeitszeit einzuführen. Auch wäre hier eine Zwangseinführung ter Versiche­rung Legen Ernteschadigung durch Witterungs­verhältnisse am Platze. Solange dir behördliche Fürsorge diese Vorbedingung außer acht läßt, muh die Landwirtschaft es als neue Fessel be­zeichnen, die ihr angelegt wird, um das zu er­reichen, was man von chr fordert, nämlich die Volksernährung immer mehr unabhängig vom Auslände zu machen und sicherzustellen. Ferner wäre zu erwägen, ob nicht die Fahrgeschwindig­keit der Autos bet Rachtzeit etwas gemindert werten könnte. Dann wären bei der jetzigen Be­leuchtung ter Autos Anglücksfälle ausgeschlossen. Ich habe mich im Kreisausschuh mit allen mir zu Gebote stehenden Mitteln gegen diese Polizei­verordnung gewandt, leitet war Herr Abgeord­neter Fenchel in Darmstadt festgehalten, und ich als einziger Landwirt stand allein.

Dommersheim, Langsdorf, M. d. Kreisausschusses.

Chronische Stuhlverstopfnng.

Von Dr. med. Stadion, Halle.

Bei chronischer Stuhloerstopfung oder Hartleibig- feit werden durch ausbleibenden Stuhlgang die un­brauchbaren Bestandteile der Nahrung zu lange im Darm zurückgehalten. Der Darm füllt sich daher über­mäßig an und übt auf andere Organe einen lästigen Druck aus, der häufig Beklemmungen und alfge meines Unbehagen bervorrust. Außerdem gelangen Gärungs- und Fäulnisstoffe aus dem Darminhalt in das Blut, verbreiten sich im ganzen Körper und können ebenfalls viele Beschwerden verursachen. Es ist daher ratsam, Hartleibigkeit rechtzeitig zu be­kämpfen, und zwar durch Gebrauch eines rein pflanz- lichen Abführmittels, wie es die vielsach bewährten Apotheker Richard Brandt's Schweizerpillen sind. Sie bewirken in milder und doch zuverlässiger Weise, daß der Stuhlgang regelmäßig und aus­reichend erfolgt. 4115V

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