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Aus der Provinzialhauptstadt.

Gießen, den 8. Februar 1928.

Sonniagöerleben.

Die Dämmerung ist in den Qlbenb versunken. Auf das Regennaß dunkler Straßen werfen Laternen langgezogenen Lichtstreifen. deren Gold sich mählich in das Schwarze verliert, wieder und immer wieder. Schritte hallen verloren, grelle Lichtkegel vereinzelter Autos betonen Dun­kelheit und Einsamkeit nur noch stärker, und entferntes Gockengeläut schwebt dumpf über allem, ohne zu erheben. Gibt es etwas Trostloseres, als einen solchen sonntäglichen Abendgang? Sechs Tage sollst du arbeiten, und am siebenten sollst du ruhen. Sechs Tage haben wir gearbeitet, zu Hause, in Kontoren, in Geschäften, auf der Straße, und uns auf den Sonntag gefreut. Brachte er Erfüllung? Oder wieder die ent­täuschende Leere?

And am siebenten sollst du ruhen. Verstummt ist das große Lied nun schwinge, du anderer Rhythmus des Lebens! Freude! Wo ist sie zu finden? Haben wir sie nicht verlernt? Wie das Lachen? Was uns entgegentritt, auf­dringlich, laut, marktschreierisch, ohne inneren Wert: Vergnügen! Aber nicht Freude. Freude ist stark, still und verborgen. Wir können sie nicht sehen, nur ahnen, träumen, hoffen gibt es noch Freude, da es so wenig Lachen gibt? Was wir hören, ist Gelächter, das mit dem Lachen, das aus starken, toarmen Liefen kommt, nichts zu tun hat.Das Lachen spreche ich heilig" sagt Riehsche,ihr höheren Menschen lernt mir lachen."

Vielleicht sind Sonntag und Freude doch zu vielen gekommen, die geborgen in den Mauern ihrer Häuser sitzen, deren Fenster matt- gedämpftes Licht auf die dunkle Straße werfen, und ebenso mattgedämpfte Musikllänge hinaus­schwingen lassen. Musik ist Rhythmus, und Rhythmus ist gelöste Gebundenheit. Das große Lied des Lebens schwingt in den Rhythmen der Arbeit und der Freude. Arbeit und Zweck bestimmen die Bewegtheit der Straße, aber nur an den sechs Tagen der Woche. Am Sonntag ist die Straße tot, weil ohne Rhythmus. Solange es hell ist, mag die Sonne des Tages einen Sonntag vortäuschen, aber wenn die Dämmerung in den Abend versunken ist und nur Laternen langgezogenen Lichtstrcifen werfen, deren Gold sich mählich in das Schwarz verliert, wieder und immer wieder dann geh nicht auf die Straßen, deren Einsamkeit drückt, deren Ge­lächter quält, und deren fremde Häuser aus erleuchteten Fenstern dir von einer Freude er­zählen wollen, die dein Herz am siebenten Tage nicht fand.

Eva von Massow.

Verhütung von Gasvergiftungen.

Die meisten Ursachen von Gasvergiftun­gen sind aus das AusströmenvonLeu ch t- gas zurückzuführen. Treten trotz Vorsichtsmaß­regeln Gasvergiftungen ein, so sind bis zum Eintreffen deS Arztes folgende Vorsichts­maßregeln zu beachten:

1. Man betrete einen mit GaS angefüllten Raum mit angehaltenem Atem, oder binde sich ein feuchtes Tuch vor den Mund, das die gifti­gen Gase festhält.

2. Man öffne in dem vergasten Raume unver­züglich ein Fenster.

3. Einen etwa offenstehenden GaShahn schließe man sofort.

4. Den Verunglückten bringe man auS dem gaserfüllten Raum schleunigst ins Freie.

5. Künstliche Atmung und nach ihrem Ein­setzen, oder aber unmittelbare Zufuhr reinen Sauerstoffs wird in vielen Fällen das Leben wieder zurückbringen können.

Daten für Donnerstag, 9. Februar.

Sonnenaufgang 7.28 Ahr, Sonnenuntergang 17.02 Ahr. Mondaufgang 21.09 Ahr, Mond­untergang 9.17 Ahr.

1789: Franz Taver Gabelsberger, Begründer der deutschen Stenographie, geboren (gestorben 1849). 1834: Der Dichter Felix Dahn in Hamburg geboren (gestorben 1912). 1846: Der Philosoph Theobald Ziegler in Göppingen ge­boren. Der Polarforscher Erich von Drygalski in Königsberg geb. 1909: Marokkoabkommen zwischen Deutschland und Frankreich.

Tanz-Abend Kübel-Steinbach.

Am Montag war in der Neuen Aula ein Tanz- abend zweier einheimischer Künstler: Maria Kübel und Hans E. S l e i n b a ch. Da sie beide aus unserer Stadt sind, müssen wir ihnen besondere Aufmerksamkeit zuwenden, ist es doch nicht ohne Bedeutung, was für eine Kunst auf ihrem Boden wächst. Und da muß man sagen, es geht etwas Er­frischendes von den beiden Tänzern aus. Es ist eine durchaus gesunde Art in ihrem Tanz.

Gerade dieses Suchen der beiden jungen Künstler nach dem Einfachen, Großen ist vielleicht bas, was sie einem am wertvollsten macht, daß sie es nicht immer klar genug tun, ist schade, denn man hat das Gefühl, es ist etwas ganz anderes, als man sonst bei Tänzern sieht, was diese beiden wollen. Sie wollen keine verblüffende äußerliche Technik, keine über­raschenden Leistungen darstellen, sie wollen etwas Echtes und Menschliches und zum Menschen spre­chendes geben.

Wenn sie dann doch dieses Ziel nicht immer einhalten, so berührt es eigentlich schmerzlich, wie z. B. beiSann und Gesicht". Dies sind Dinge, die anderen Tänzern näher liegen, obwohl man auch bei ihnen, sogar bei einer Wigmann, die Frage anschneiden könnte, ob solches auf der künstleri­schen Linie bleibt.

Es ist eigen, sobald die beiden Tänzer nicht den Weg von der inneren Beseelung ausgehrn, verlieren sie auch den äußeren Ablauf der Be­wegungen, dann fließen die Bewegungen nicht mehr folgerichtig durch, sondern sie werden mehr nebeneinander gesetzt. Dies fällt einem umso mehr auf, als da, wo dies nicht der Fall ist, ein neuer edler Stil des Tanzes durch scheint, dem man nur wünschen möchte, daß er wächst und sich Dahn bricht.

Manche Tänze, die lebhafter Art waren, ern­teten großen Beifall. Es ist sehr schade, daß gerade die Tänze, die von großer Schlichtheit und Echtheit w ren, w e z. B. Ge et D n , S rab a . de zurückhaltender ausgenommen wurdem Denn hier sprach sich etwas aus, von dem man sagen kann: So ähnlich muhte eine Deutsche Tanzkunst sein.

An den Kostümen war zu sehen, daß Hans Steinbach Maler ist, es war überhaupt in­teressant zu sehen, wie sich das Malerisch-Künst-

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erfordern stets eine sorgfältige Textgebung und Satzausstattung. Gute Satzleistungen sind nur erreichbar, wenn die Anzeigen irfiBieitig genug nusgegeveu werden. Der Annahmeschluß für alle Anzeigen im Gießener Anzeiger entfällt auf den Nach­mittag vor der Aufnahme. Empfehlungs­anzeigen müssen, je nach Umfang und Satz­schwierigkeiten, zwei bis drei Tage vorher bestellt sein. Nur mit Sorgfalt und dem not­wendigen Zeitaufwand gesetzte Empfehlungen

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lerische bei ihm in einer anderen Kunstform, dem Tanz äußert.

Von großer Zartheit und Vornehmheit war Maria Kübel. Gerade bei ihr konnten oft ganz einfache Bewegungen etwas wundervoU Befreiendes und Beglückendes haben.

Es ist noch des Klavierspiels von Frl. So­phie Bepler aus Wetzlar zu gedenken. Man hört eine so lebendige, beschwingte Musik sonst nur selten. Diese Musik ist schon ein Tanz. Cs war oft sehr schwer, dabei nicht selbst mittonzen zu dürfen. Z.

Bornotizen.

Tageskalender für Mittwoch. Stadk- theater: 7.30 Uhr,Das Konzert" (Ende gegen 10 Uhr). Naturheilverein: 8 Uhr, Katholisches Ver­einshaus, Lichtbilderoortrag. Singsaal des Real­gymnasiums: 8 Uhr, Vortrag. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Heimweh". Astoria-Lichtspiele: Der Polizeispitzel von Chikago".

Volkstümliches Symphonie-Kon­zert. Das auf Veranlassung der Volkshochschule morgen abend in der Neuen Aula stattfindende volks­tümliche Symphonie-Konzert beginnt um 8 Uhr. Für alle Plätze gilt ein Einheitspreis von 50 Pf. (Siehe heutige Anzeige.)

Einen oberhessischen Heimat­abend veranstaltet bi- Ortsgruppe Gießen bes Deutschnationalen Hcmblungsgehilfen - Derbanbes morgen, Donnerstag abend, im Katholischen Vereins­halls. Träger der Veranstaltung ist Georg Heß von Leihgestern. Näheres im heutigen Anzeigenteil.

*

** Der deutsche Generalkonsul in Melbourne, Dr. Büsing, hält am Montag, 13. Februar, Sprechstunden für die Firmen ab, die am Handelsverkehr mit A u st r a l i e n be­teiligt sind. Zum Bezirk der Reichsnachrichten­stelle für Außenhandel in Frankfurt a. M. ge­hören Hessen-Rassau mit Ausnahme des In­dustrie- und Handelskammerbe-i.ks Ka sel und der Freistaat Hessen. Firmen, die die Sprechstunden, die von 9 bis 1 Ahr und 4 bis 6 Ahr stattfinden,- besuchen woUen, werden ge­beten, dies der Reichsnachrichtenstelle für Außen­handel, Frankfurt a. M.. Börse (Zimmer 43) bis zum 10. ds. Mts. mitzuteilen, damit eine Ver­teilung der Besucher auf die zur Verfügung stehende Zeit stattfiirden kann.

Jubiläen beim Bahnhof Gießen. Gestern vormittag fand im ehemaligen Fürsten­bau des hiesigen Bahnhofs die Aeberrcichung von Glückwunschschreiben des Reichspräsidenten von Hindenburg, des Generaldirektors der Reichsbahngesellschaft Dorpmüller und des Direktionspräsidenten Dr. Roser (Frankfurt) an sechs Beamte statt, die 40 und mehr Jahre im Dienste der Reichsbahnvcrwaltung stehen. Es sind dies die Reichsbahn-Obersekrctäre Stamm, Klebe, Heinrich Schmidt. Gese- k u s, sämtlich aus Gießen, August L u h - Klein- Linden und Zugführer Bork- Lützellinden. Die Aeberreichung der Glückwunschschreiben nahm Reichsbahnrat Wilke vom Detriebsamt 1 Gie­ßen vor. Den Reichsbahn-Amtmännern D ö e r und Entzeroth wurden die Glückwunschschrei­ben für 40 und mehr Jahre Dienstzeit bereits vor einigen Tagen überreicht. .

Städtische Holz Versteigerung. Bei der gestrigen Holzversteigerung im Gießener Stadtwald bei Annerod wurden folgende Durch­schnittspreise erzielt: Duchenscheiter 16,50 Mk.. Cichenscheiter 9,40 Mk., Duchenknüppel 12 Mk.. Cichenknüppel 8 Mk-, Buchenstöcke 7 Mk-, Eichen­stöcke 5,80 Mk. je Raummeter: Buchenreisig 30 Mark, Eichenreisig 20 Mk. je 100 Wellen: Bohnenstangen 7. Klasse 12 Mk., 8. Klasse 8 Mk. je 100 Stück.

' Beschneiden der Hecken. Die an ösfentlichen Fahr- oder Fußwegen liegenden Hecken müssen bis zum 1. März auf 1,25 Meter Höhe und 0,50 Meter Breite zurückgeschnitten werden. Die Garten- und Feldbesitzer seien auf diese Vorschrift besonders hingewiesen. Zuwider­handlungen sind strafbar. Rach dem 1. März, insbesondere im Sommer, dürfen lebende Hecken nicht beschnitten werden.

Don der Gießener Studenten­schaft. In der Gießener D. C. S. V. hielt am Sonntag gelegentlich eines Ausflugs nach Kloster Arnsburg Dr. E h r e n st e i n. Assistent am psychologischen Institut der hiesigen Universität, einen Vortrag über das ThemaDie natürliche und die christliche Werttafel". Der Redner per-, stand es, in spannender Weise seine Zuhörer mit dem überaus schwierigen, aber hochinter­essanten Gebiet neuester wissenschaftlicher For­schung vertraut zu machen. Es schloß sich eine rege Diskussion an, und es ist zu hoffen, daß dieses Problem und seine Lösung auch weiteren Kreisen zugänglich gemacht wird. Mit dem 2lus- fluq war eine Besichtigung des Klosters unter fachmännischer Führung verbunden.

Berliner Börse.

Berlin, 8. Febr. (WTB. Funkspruch.) Im heu­tigen Vormittagsverkehr kann von Geschäft kaum die Rede sein, da die Spekulation sich äußerste Zurück Haltung auferlegt. Eine ausgesprochene Tendenz ist daher noch nicht erkennbar. Man tariert gestrige Abendkurse. I.-G.-Farben zirka 259. Am Devisen markt hört man Paris gegen London mit 124,02 bis 124,025, London gegen Kabel 4,8724 bis 4,8729, Reichsmark gegen London 20,4240, Madrid gegen London 28,64 bis 28,69, Reichsmark gegen Kabel 4,19125 bis 4,19175.

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Sodener und Du wirst den quälenden Hustenreiz los sein.

Weiße Zähne

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(Driginalbrief bet unserem Notar hinterlegt.)

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Stück, 14,32 fm

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Lteinstraße 13.

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Lehmgrube, Abt. 12, Mark, Abt. 11: An der Rabenauer Straße, Abt. 14 und 15:

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Stück, 53,47 fm Stück, 167,99 fm Stück, 91,24 fm Stück, 25,82 fm

3,28 fm

0,29 fm

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M. Ch. Mühlstein, Meßen, AnderMar- oaretenbütte 24.

Fichte

Fichte

Fichte

3. Reisffangen:

4. Klasse 164 Stück,

5. Klas c 22 Stück,

6. Klas e 97 Stück,

7. Klas e 190 Stück, (Bohnenstangen)

4. Scheit rm:

Fichte Fichte Fichte Fichte

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DIESELMOTOREN

VON 5 bis 1 5 0 0 PS

Fichte Fichte Fichte

Stelle versteigert werden:

Jorfforte:

Auto

Tag und Nacht.

Tel. 1744. 0085

Nutz-und Brennholzversteigerung.

Aus den Waldungen der Stadt 2lUen- dorf a. d. £ba. (Försterei II) soll am Mitt­woch, dem 15. d. M., von vormittags 9 Uhr an, nachverzeichnetes Holz an Ort und

Stück, 34,83 fm

Stück, 95,81 fm

Stück, 102,99 fm

Stück, 73,23 fm

Stück, 27,12 fm

lachschen Saale in Lieber b. G. aus dem Distrikt helfholz: Stammholz Fichte la-, lb» u. 22-Klasse 26 St. mit 7,62 fm. Derbstangen 1. Klasse Fichte 10 St. Scheitholz rm: Buche 59. Prü­gelholz rm: Buche 177; Eiche 47; Kie­fer 12. Reisholz Wellen: Buche 6510; Eiche 4510; Kiefer 500. Anfang 11 Uhr. Mittwoch, den 15. Februar, aus dem Distrikt Zßelscheid an Ort und Stelle: Stammholz Fichte la-- und Ib-Klasse 7 St. mit 1,08 fm. Derbstangen Fichte 1. Klasse 35 St.; 2. Klasse 35 St.; 3. Klasse 234 St. Reisstangen Fichte 4. Klasse 1120 St. Bohnenstangen Fichte zirka 1000 St. Prügelholz rm: Buche 15; Eiche 21. Reisholz Wellen: Buche 500; Eiche 3850. Anfang 11 Uhr bei Nutzholz Nr. 1.

Ueberjeugen Sie sich zuerst durch Kauf einer Tube zu 60 Pfg., groß« Tube 1 Ml. Thlorodonl-Zahnbürsien 1.25 Mk., für Kinder 70 Pfg. Chlorodoni-Mundwasser Flasche 1.25 Mk. Zu haben in allen Chlorodont-Derkaufsstellen. Man verlange nur echt Thloro- bont und weis« jeden Ersatz dafür zurück.

Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde JXonnen- rolh für Rj. 1928 liegt vom Donnerstag, dem 9. d. M., ab eine Woche zur Einsicht der Interessenten auf dem Amtszimmer des Bürgermeisters offen. Einwendungen können während dieser Zeit schriftlich oder zu Protokoll während der üblichen Dienst­stunden vorgebracht werden. 1477D

Es ist die Erhebung einer Umlage be­schlossen, zu der auch die Ausmärker bei- zutragsn haben.

Nonnenroth, den 7. Februar 1928.

Hessische Bürgermeisterei.

Hoppe.

11 Stück Hainbuchen- und Elsbeeren­stammholz 2. u. 3. Kl. (N), 3,54 fm, 5065 cm Durchmesser.

Eichennutzscheiter 1. u. 2. Kl. (N), 10,4 rm.

Günstige Zahlungsbedingungen (Stun­dung des Kaufgeldes evtl, bis 11. No­vember 1928. 14766

Loseeinteilungen nebst Verkaufsbedin­gungen können von unterzeichneter Stelle unentgeltlich bezogen werden.

Gießen, den 7. Februar 1928.

Der Oberbürgermeister.

I. V.: Dr. Rosenberg.

MANNHEIM, WALDHOFSTRASSE 24

Teleph.Nr.54121,Telegr.-Adr.Oelmotor

Holzsubmission.

Die Gemeinde Ettingshausen verkauft im Wege schriftlichen Angebots folgende Holz- lortimente: 1461D

Fichte, rund: 84,5; gefpalten: 36.

5. Knüppel rm:

Buche 4; Eiche 80; Kiefer 3,5; Fichte 41,5.

6. Reisig rm:

1. Klasse (Knüppelreisig): Fichte 16,5.

2. Klasse (Stammreisig): Buche 75; Eiche 518.

4. Klasse (Schlagreisig) Fichte 30.

Die Zusammenkunft ist vormittags 9 Uhr auf der Kreisstraße ClimbachBeuern, am Alten Beuerner Weg.

Allendorf a. d. Lda., 7. Februar 1928.

Hessische Bürgermeisterei Allendorf.R e i n

LIEFERWERKE:

MANNHEIM - MÜNCHEN - KARLSRUHE/B. - ANSBACH/BAY.

Ofenschirme engl. Kohlenkasten Ofenvorsetzer, Kohlenfüller Edgar Borrmann, Gießen Eisenwaren, Haus- und Küchengeräte

Holzversteigerung.

Die Fürstlich Solmsische Oberförsterei

Hohensolms versteigert: 1442D

1. Dienstag, den 14. Februar, im (0er-

(Übler Mundgeruch beseitigt)

(®n Urteil von Dielen): 2ch möchte noch bemerken, dah ich fest langen Jahren nur Chlorodont-Zahnpaste gebrauche, da mich keine andere Paste, mag sie noch einen so hoch klingenden Namen tragen, so befriedigt wie diese. Ich bin 45 Jahre, bis auf ein paar gezogene Backenzähne habe ich keinen einzigen schlechten Zahn. Trotzdem ich sehr starker Raucher bin, wundern sich meine Be­kannten über das blendend weihe Aussehen meiner Zähne und über mein sonst noch volles tadelloses Debltz, um welches ich viel beneidet werde. Sell über 25 Jahren kenne ich keine Zahn- schmerzen. Vielleicht interessiert sie dies. Flensburg. H. L.

la.ftlajfe Id-Klasse 2a.ftlaffe 2b-Klasse

1. Stämme:

la-Klasse 86 Stück, 11,65 fm

Ib-Klasse 45 Stück, 11,86 fm

2a-Klasse 5 Stück, 2,90 fm

2. Derbstangen:

1. Klasse 271 Stück, 24,39 fm

2. Klasse 201 Stück, 12,06 im

3. Klasse 423 Stück, 12,69 fm

DIE BILLIGSTE ANTRIEBSKRAFT FÜR GEWERBE UND INDUSTRIE

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VORN. BENZ ABT. STATIONÄRER MOTORENBAU

VERKAUFSBÜRO:

Holzversteigerung.

Dienstag, den 14. Februar 1928, vor- mittags 9)4 Uhr, werden im Saale des Gastwirts Heinrich Theiß III., Rübblngs- hausen, aus den Waldungen der Dr. E. Wagner Erben, Forstort Ampel 3, 4, 5, 9, 10, 11, 17, 20 und 22 versteigert: Nuhscheiter rm: Eiche, 2 m lang, 3; Nuhknüppel rm: Eiche, 2 m lang, 20. Scheiter rm: Buche 1. Klasse 170, 2. Klasse 12; Eiche 30; Fichte 2. Klasse 17.

Knüppel rm: Buche 220, Eiche 41, Fichte 1. Klasse 19, 2. Klasse 10; Kiefer 4.

Reisig: Buche 350; Eiche 150; Erle 6.

Stöcke rm: Buche 35; Eiche 13; Fichte 2.

Die mit roter Delfarbe unterstrichenen Nummern kommen nicht zur Versteige rung. Das Holz kann vorher besichtigt wer den. Spätere Beanstandungen werden nichi angenommen. Nähere Auskunft erteilt Herr Förster Kalberlah, Nüddingshausen.

Londorf, den 6. Februar 1928.

L ö b e r, Forstmeister. 1474D

32-Klasse

3b-Klasse

LaubnutzholzVersteigerung

der Stabt Gießen.

Aus den Waldungen der Stadt Gießen sollen am Donnerstag, dem 23. Februar 1928 vormittags 10% Uhr

in der GastwirtschaftZur Liebigshöhe" in Gießen versteigert werden:

52 Stuck Eichensbammholz 2. Kl. (A u. N),

Siefernabschnitte.

Ib-Klasse 9 Stück, 2,23 fm 2s-Klasse 33 Stück, 13,20 fm 2b-Klasse 24 Stück, 12,96 fm

Aichtenabschnitte.

2a-Klasse 8 Stück, 2,91 fm 2b-Klasse 3 Stück, 2,33 fm Fichtenderbstangen.

1. Klasse 164 Stück, 14,76 fm

2. Klasse 625 Stück, 37,50 fm

3. Klasse 2485 Stück, 74,55 fm

Angebote sind in Reichsmark pro Fest- Meter, getrennt nach Sortiment und Klas­sen, mit der AufschriftHolzsubmission" bis spätestens Samstag, den 11. Jebruar 1928, nachmittags 2 Uhr, bei unterzeichneter Bürgermeisterei einzureichen. Die Eröff­nung findet zu vorerwähnter Zeit auf dem Rathaus statt. Mit der Einreichung des Angebots unterwirft sich der Käufer den Verkaufsbedingungen, welche bei uns ein­gesehen werden können. Man bittet, bas Holz vorher anzusehen. Dasselbe wirb auf Verlangen von Herrn Förster Keil oorge- zeigt. Etwaige spätere Reklamationen wer­den nicht berücksichtigt.

Ettingshausen, den 8. Februar 1928. Hessische Bürgermeisterei Ettingshausen.

O p p e r.

Kiefernstämme (Langholz).

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Holzversteigerung

der Gemeinde Krofdorf

am Montag, dem 13. Jebruar 1918, bei Gastwirt Moos in Krofdorf, vormittags von 10 Uhr ab, öffentlich meistbietend: Distrikt 2e: Seiles, 12a: Kloswald, 13b: Steinbusch links, 14a: Leschenwald, 22c: Schinnhecken.

Eiche:

41 rm Schichtnutzholz, 2 m lang, 2 rm 4 m lg. (Wagendeichseln), 155 rm Scheit und Knüppel, 547 rm Reisig.

Buche:

206 rm Scheit und Knüppel, 558 rm Reisig, 2. und 3. Klasse.

Nadelholz

(auch au- dem Sammelhieb): 27 rm Rollscheit und Knüppel, 249 rm Reisig.

Distrikt 8a: Krokel, 236: Bruchdell: Aichte:

10 Stämme, Kl. la, 2 Stämme, Kl. lb, 1,64 fm,

3261 Derbstangen 1. bis 3. Kl.

680 Stangen 4. Kl.

7 rm Knüppel,

138 rm Reisig 2. und 3. Kl.

Das Nutzholz kommt zuerst zum Verkauf. Bedingungen im Termin. 1475V

Krofdorf, den 6. Februar 1928.

Der Bürgermeister.

24,56 fm, 2029 cm Duchmesser.

107 Stück Eichenstammholz 3. Kl. (A u.N), 60,56 fm, 3039 cm Durchmesser.

45 Stück Eichenstammholz 4. Kl. (A u.N), 37,36 fm, 4049 cm Durchmesser.

Stück Eichenstammholz 5. u. 6. Kl. (A u. N), 7,96 fm, 5065 cm Durchmesser. Stück Buchenstammholz 3. Kl., (A u. N), 24,25 fm, 3039 cm Durchmesser. Stück Buchenstammholz 4. Kl. (A u. N), 24,46 fm, 4049 cm Durchmesser. Stück Buchenstammholz 5. u. 6. Kl. (A u. N), 10,82 fm, 5065 cm Durchmesser.

Donnerstag, den 9. Februar nachmittags 2 Uhr, versteigere ich im Löwen" Neuenweg 28, zwangsweise gegen Barzahlung:

1 Klavier, 1 Eisschrank, 1 Büfett, einen Aktenschrank, 3 Schreibtische. 1 Kleider' schrank. 1 Vertiko, 3 Sofas, i Waschtijch, 1 Nähmaschine, 1 Bett, 1 Damensahrrad, 1 Spiegel, 27 Schlachtmesser, 4 Etnleg- schweine.

Dern

Gerichtsvollzieher in Gießen