Ausgabe 
7.11.1928
 
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Aus der Provinzialhaupistadi.

Gießen, den 7. November 1928.

Geheimrat Pros. Or. Pasch.

Dem Senior der deutschen Mathematiker, dem 86iährigcn Alexander Brill in Tübingen, steht an Jahren zunächst unser (Siebener (Seheimer Hofcat MorikPasch, der am 8. d. M. sein 85. ß e b e n s- j a h r vollendet, und zwar in wunderbarer geistiger Frilche, immer noch in Gedanken beschäftigt mit den Problemen, denen er sich seit Jahrzehnten unaus- gefeilt gewidmet hat, den Fragen nach den Grund­lagen des mathematischen Denkens überhaupt und des geometrischen insbesondere. Er l)at nicht auf- gehört wissenschaftlich zu arbeiten, obgleich ihm die Augen schon se.t längerer $cit nahezu den Dienst versagen, so daß er fast gar nicht mehr lesen kann, sondern genötigt ist, sich vorlesen zu lassen. Allen feinen Freunden ist er dabei ein Vorbild durch den Humor, mit dem er diese so lästigen Beschwerden seines Alters trägt, während er zugleich voller Teil­nahme ifrfür die Leiden und Fredden seiner Freunde und nicht minder für die Nöte des Vaterlandes.

Sein äußerer Lebenslauf ist rasch erzählt. Geboren am 8. November 1843 in Breslau, hat er an der Universität feiner Vaterstadt studiert und 1865 pro­moviert. Er setzte dann mit feinem, schon 1922 ver­storbenen Freunde N o s a n e s die Studien in Berlin fort, habilitierte sich 1870 hier in Gießen, wurde- 1873 außerordentlicher, 1875 ordentlicher Professor, nachdem er ein Extraordinariat in feiner Vaterstadt ausgeschlagen hatte, doch erhielt er erst 1888 das da­mals einzige planmäßige mathematische Ordinariat, als Nachfolgei R i ch a r d B a l tz e r s. Im Frühjahr 1911 trat er in den Ruhestand, um sich ganz seinen wissenschaftlichen Arbeiten widmen zu können.

Im Verlause seiner 38jährigen amtlichen Tätigkeit hat er sich große Verdienste um die Landesunioersität erworben, nicht nur 189394 als Rektor, sondern überhaupt bei all den zahllosen Gelegenheiten, wo man seiner Erfahrung, seiner Geschäftsgewandtheit und feiner nie erlahmenden Arbeitskraft bedurfte, um schwierige Fragen und Geschäfte zu erledigen. Besonders geschätzt war seine Mitwirkung bei Um­arbeitung alter und Abfassung neuer Satzungen. Als väterlicher Freund und Berater der Studenten hat er sich während seiner langjährigen Lehrtätigkeit jederzeit bewiesen, in ganz besonderer Weise aber als Vorsitzender der wissenschaftlichen Prüfungskom­mission, ein Amt, das er volle 18 Jahre inne­gehabt hat.

Aus einer überaus glücklichen Ehe, die der Tod leider schon vor Jahren getrennt hak, sind zwei Töchter hervorgegangen, die ihn jede mit zwei En­keln beglückt haben. Doch ist ihm die eine Tochter bald nach dem Verluste der Gattin durch den Tod ?eraubt worden, und schwere Sorge um die Gesand­elt der andern und um die des einen Enkels be­drückt ihn schon feit längerer Zeit. Ein Glück, daß er sich in seiner Einsamkeit treuer Fürsorge und Pflege erfreut, wie eine Tochter sie ihm kaum besser würde bieten können.

Das hier beschriebene, äußerlich so einfache Leben hat sich seit 58 Jahren ohne Unterbrechung im Rahmen unserer Landesuniversität und in unserer Stadt Gießen abgespielt. Trotzdem werden die wenig- sten Gießener wissen, daß sie in Moritz Pasch einen Mitbürger besitzen, der, so anspruchslos er ist und so wenig er jederzeit aus sich macht, doch in

den Kreisen der" Mathematiker der ganzen Welt allgemein bekannt ist. Die wissenschaftlichen Leistun- !ien, die ihm diesen Ruf erworben haben, können reilich hier nur ganz kurz angedeutet werden. Durch eine 1882 erschienenenVorlesungen über neuere Geometrie" hat Pasch eine ganz neue Art der Be­trachtung der Grundlagen der Geometrie entwickelt und ist so Vorläufer, ja Vorbild der großen Zahl derer geworden, die sich in den letzten Jahrzehnten mit den Fragen nach den Grundlagen der Geometrie beschäftigt haben. Die große Rolle, die die Axiomatik in neuerer Zeit auf allen Gebieten der Mathematik gespielt hat und noch immer spielt, ist letzten Endes auf den Anstoß zurückzuführen, den er gegeben hat. Wenn (ein Werk längere Zeit nur bei wenigen die Beachtung fand, die es verdiente, so wurde es dafür nachher um so allgemeiner anerkannt. Man sah ein, daß er für derartige Untersuchungen die Bahn ge­brochen hatte. Der Nome:Vater der Axiomatik", den man ihm wohl scherzweise gegeben hat, wird ihm vielleicht im Ernste verbleiben. Hat er doch selbst noch die Grundlagen der Analysis in ähnlicher Weise behandelt, wie die der Geometrie, und in neuerer Zeit durch eine Reihe kleiner, scharfsinniger Abhand­lungen die einfachsten Bestandteile alles mathematb schenDenkens herauszuschälen versucht. So ist ihm auch bei den zahlreichen Jubiläen, die er hat feiern dürfen, bei seinem 70. und 80. Geburtstage, bei feinem 50sährigen Doktorjubiläum usw. die allgemeine und uneingeschränkte Anerkennung seiner Fach- genossen zuteil geworden. Zum Beispiel haben ihn im Jahre 1923 die Universitäten Freiburg i. B. und 'Frankfurt a. M gleichzeitig ehrenhalber zum Doktor der Naturwissenschaften ernannt.

Möge dem verehrten Jubilar seine geistige Frische unverkürzt erhalten bleiben und uns die Freude, ihn unter uns zu sehen.

Daten für Donnerstag, 8. November.

WSR. Sonnenaufgang 7.05. Sonnenuntergang 16.22. Mondau'gana 2.22. Monduntergang 15.22

1866: Der Schriftsteller und Politiker Heinrich Rippter in Kempten geb.: 1842: Der Sänger Eugen Gura zu Pressern bei Saaz In Böhmen geb. (gest. 1906).

Bornotizen.

Tageskalender für Mittwoch. Stadttheaier:Die Ballerina des Königs". Be­ginn 19.30 Ahr. Lichtspielhaus Bahnhofstraße: Charlie Chaplin inZirkus". Große Do f3* und Kinder-Dorstellung. Astoria-Lichtspiele:Der ileberfall auf den Südexpreß".

K a m me r s p ie lz Yk lu s im Stadt- thea ter Gießen. Die Intendanz teilt uns mit, daß wogen der großen Rcch rage und des außerordentlichen Erfolges der erste Tag des KammerspielzyklusSorrnade in D-Dur für Streichorchester und Pauken" von W. QI. Mozart undDie Mitschuldigen", ein Lustspiel in Dersen des jungen Goethe, am Sonntag. 11. November, nachmittags 3V2 Ahr einmalig wiederholt wird. Die Spielleitung hat Intendant Dr. Prasch. Die musikalischen Darbietungen wer­den vom Collegium musicum der Universität unter Leitung von Dr. T « m « svarh ausgeführt. Das goethe^che. preziöse Kammerspiel wird auch an diesem Nachmittag in der Besetzung der Erst- auftührung gespielt: Goll sWirt), Scherer (So­phie). Arzdorf (Söller). Tannert (Alcest), ßinf- mann (Kellner). Diese einmalige Wiederholung

ist auf Sonntag nachmittag 3Vt Uhr angeseht, um auch auswärtigen Besuchern Gelegenheit zu geben, diese literarisch-künstlerische Veranstaltung zu besuchen. Es wird nochmals darauf aufmerk­sam gemacht, daß diese Kammerspielaufführungen trotz des großen Presse- und Publikumserfvlges zu ganz billigen Preisen (0,501,50 Wk.) statt- linde t.

Im Goethe-Bund liest am morgigen Donnerstag der bedeutende flämische Dichter Felix Timmermans. Der Dichter verdankt feinen Weltruf vor allem dem herrlichen »Pallie- ter". Seine bedeutendsten Romane sind:S>aS Jesuskind in Flandern",Der Pfarrer vom blühenden Weinberg" und sein soeben im Insel­verlag erschienener RomanPieter Druegel". Die hiesigen Literaturfreunde werden diesen vom Goethe-Bund vermittelten Dichterabend sicher­lich begrüßen. (Siehe heutige Anzeige.)

* Gruß aus demGraf Zeppelin" an denGießener Anzeige r". Der Bordmon- teur Philipp Lenz an Bord des LuftschiffesGraf Zeppelin", der wie kürzlich von uns berichtet aus dem benachbarten Klein-Linden stammt und die Amerikafahrt des Luftschiffes mitmachte, hat am Montagfrüh auch an der Fahrt Friedrichs­hafenBerlin über Gießen teilgenommen. Herr Lenz übermittelte uns von diesem Flug einen Kartengruß folgenden Wortlauts:DemGießener Anzeiger", sowie allen Bekannten in Gießen und Klein-Linden recht herzliche Luftpost-Grüße vom Graf Zeppelin". Philipp Lenz, Bordmonteur auf L. Z. 127 Graf Zeppelin." Herr Lenz bemerkt wei­ter auf der Karte, daß er die MU' lung infolge der Dunkelheit über Gießen leider nicht abmerfen konnte. Die Karte ging uns vom Berliner Lufthafen Staaken aus zu. Die Grüße dieses treuen Sohnes feiner Heimat, über die wir uns gefreut haben, geben wir hiermit an feine Bekannten weiter.

Q3erbefferung unserer Fe u er - siche rheits-Einrichtungen. Um bei Drandsällen in unserer Stadt noch besser als bisher gerüstet zu fein, hat die Stadtverwaltung nach Beschluß der Stadtverordnetenversammlung jetzt einen neuen Feueclösch-Qlpparat getauft, der gestern nachmittag auf Oswaldsgarten den Ver­tretern der städtischen Körperschaften, den Feuer- wehrsachverständigen, der Presse usw. im prak­tischen Gebrauche vorne ührt wurde. Es handelt sich dabei um den Minimax-Schaum-G^ ercttor, bei dem die Bekämpfung der Flammen durch Einwirkung von Schaum vorgenommen wid. Der von unserer Si cht eutooebene Apparat ermöglicht eine Schaumleistung bis 3003 Liter in der Minute. Der Apparat wird durch die übliche Schlauchleitung an dm Hydranten angeschlos.en. In ein Kesselgefäß im oberen Test des Appa­rates wird das Dchaumpulver eingeschüttet, das bei der Inbetriebnahme der Apparatur durch einen Trichter in den unteren Kessel des Appa­rates geleitet wird, sich dort mit dem einströmen- den Wasser vermischt und dann als dicker Schaum auf die Flammen gespritzt wird. Durch die Schaumentwicklung werden di« Flammen im Handumdrehen erstickt, so daß di« Brände sehr rasch gelöscht werden können. Dieses Löschver­fahren bietet auch den Vorteil, daß bei Haus­und Zimmerbränden die Einwirkung des Wasters stark herabgemindert werden kann, da der Lösch- schaum nut 10 Prozent Wasser enthält, nach

der Ablöschung des Brandes von der Brand­stelle weggenommen werden kann und mithin der Wasserschaden als minimal anzusehen ist. Bei der gestrigen Dorführung hatte man einen riejigen Scheiterhausen errichtet und dicht daneben einen großen Kalibottich, der mit Benzin und Del gefüllt war, aufgestellt. Gewalttge Flammen loderten unter riesiger Rauchentwicklung empor. Zunächst wurde beim Löschen der Botttch mit Benzin und Oel aufs Korn genommen, dessen Flammen wenige Sekunden nach dem Einströmen des Schaumes bereits unterdrückt toaren. Dann kam der Scheiterhaufen dran, der ebenfalls inner­halb weniger Minuten abgelöscht war. Das neue Löschversahven hatte damit feine volle Leistungs­kraft klar erwiesen. Allgemein wurde der Apparat als sehr brauchbar und zweckmäßig anerkannt. Die neue Einrichtung, die man im Interesse der erhöhten Feuersicherheit in unserer Stadt nur be­grüßen tann, wird namentlich bei der Bekämpfung von Flüs igkettsbcänden. wie Petroleum, Benzin, Benzol usw. sehr gute Dienste leisten können.

D i e automobile Müllabfuhr. Für die Umstellung unserer städtischen Müllabfuhr auf automobilen Betrieb hat die Stadt bekannt­lich zwei Automobil-Müllabfuhrwagen erworben. Gestern nachmittag hatten wir ®dcgenf>ett, eines dieser Fahrzeuge im Depot der Städtischen Feuerwache am Oswaldsgarten zu besichtigen. Die Wagen, die bekanntlich in nächster Zeit in Dienst gestellt werden, sind In ihrem Oberbau kesselartig gestaltet. In diesem Kessel arbeitet, unter Antrieb vom Motor des Wagens her, eine sog. Schnecke, die den an der Rücksette des Wagens eingeschütteten Müll nach vorne treibt und allmählich lagen weise zusammenpreßt. So­bald der sechs Sonnen fastende Wagen gefüllt ist, wird er auf dem Abladeplatz durch Rück­wärtsdrehen der Schnecke, wiederum unter An­trieb vom Motor her, entleert. Die Einfüllung des Mülls ist dank der sinnreichen Konstruktion unter Vermeidung aller Staubentwicklung mög­lich. Das Entladen der Wagen geht viel rascher als bisher vor sich. Die Vorteile der neuen Ein­richtung sind also recht beträchtlich.

** Dienstjubiläum. Gestern begingen di« bei der Güterabfertigung Gießen tätigen Reichsbahn- oberfetretäre L. Bernhard und Hcb. Schmidt in voller Rüstigkeit ihr vierzigjähriges Dienstjubi­läum. Der Vorstand der (Güterabfertigung überreichte den Jubilaren im Beisein aller Beamten die von, Reichspräsidenten, vom Generaldirektor der Reichs- bahngesellschaft und dem Präsidenten der Reichsbahn- direktion Frankfurt a. M. eingegangenen Anerken- nungs- und Glückwunfchlchreiben, beglückwünschte sie selbst und sprach die Hoffnung aus, daß ihnen dieser Jubeltag noch viele Jahre in froher Erinnerung bleiben möge. Die Kollegen schlossen sich dem Glück­wunsch an und erfreuten die Jubilare noch durch Ueberreichung von Geschenken.

** Straßensperre. Di« Alice st raße zwischen Frankfurter Straß« und Ludwigstraße wird vom Mittwoch ab auf di« Dauer von 14 Ta­gen zur -Dornahm« von Ettaßenbauarbeiten ge­sperrt. Die Sperrung der Wilhelm st raß« wird nach Llblauf dieser Woche aufgehoben.

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CT- dv. J/Utw nSxyrvtt&Mfcr. 2 5.

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9807D

Gießener Radfahrer-Vereinl885 e.V

Wir setzen unsere Mitglieder davon in Kenntnis, dafe unser lieber, treuer Freund

Herr Adolf Deibel

innerhalb weniger Stunden durch eine tückische Krankheit aus unserer Mitte gerissen wurde. Als einen der Eifrigsten unseres Vereins werden wir ihn nie vergessen. Der Vorstand

Die Beerdigung findet Donnerstag, 8. Nov., nachtn. 2 Uhr statt. Wir bitten um recht zahlr. Beteiligung

Gesangverein Heiterkeit

Gegründet 1878.

Unser treues Mitglied

Herr Adolf Deibel

ist nach kurzer, schwerer Krankheit sanft entschlafen. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 8. November, nachmittags 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. Der Vorstand.

07908

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, sowie für die so zahlreich erwiesenen Blumen- speuden beim Heiinganffe unseres lieben Ent­geh iftfenen sauen wir auf diesem Wege unseren herzlichen Dank

Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen:

Helene Pfeil upd Kinder.

Gießen, den 7. November 1928.

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Oern

Gerichtsvollzieher in Gießen, Steinstraße 13.

Konkursverfahren.

In dem Konkursverfahren über das Vermögen der Firma Jaber & Schreiner G. nt b. f). in Gießen wird zur Prüfung der angemeldeten Forderungen Termin auf 9805D

Donnerstag, den 15. November 1928, vormittags 9 Uhr

vor dem Amtsgericht in Giehen, Zimmer 106, anberaumt.

Gießen, den 27. Oktober 1928. Hessisches Amtsgericht.

Gießen (Ludwigstraße 11), den 6. November 1928.

Die Beerdigung findet Donnerstag, den 8. November, nachm. 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen.

im Alter von 30 Jahren.

Frau Gretel Deibel geb. Börner nebst Kind

Familie August Deibel

Familie Adolf Börner.

Gestern abend 7 Uhr entschlief plötzlich und unerwartet mein innlgstgeliebter Mann, der gute Vater seines Kindes, unser Heber Sohn, Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Onkel

Herr Adolf Deibel

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Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem schweren Verluste unserer Heben Tochter

Else

sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers und die überaus zahlreichen Kranz- und Blumenspenden, sprechen wir aut diesem Wege, da es uns leider unmöglich ist, jedem einzelnen zu danken, unseren innigsten Dank aus.

In tiefem Leid:

Familie Friedrich Schäfer.

Glefien, den 7. November 1928.

07919

07900

Herzlichen Dank für die zahlreichen Aufmerksamkeiten an­läßlich unserer goldenen Hochzeit. Otto Gaßmann und Frau.

Großen-Linden, den 7. November 1928. 0791S

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Noniursversahren.

lieber das Vermögen der Firma 3. öllmann, Inhaber Alfred Brumlif, Möbelwacen - Versandhaus in Giehen, Bahnhofstraße 29, wird heute, am 6. No­vember 1928, nachmittags 4 Uhr, das Konkursverfahren eröffnet. 9808D | Der Kaufmann Louis AUHoff sen. la Gießen, Walltorstraße 16, wird zum Kon­kursverwalter ernannt.

Konkursforderungen sind bis zum 26. Rovemver 1928 bei dem Gericht an- zumelden.

Es wird zur Beschlußfassung über dia Beibehaltung des ernannten oder di« Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubiaeraus- schuffes und eintretenden Falls über die in § 132 der Konkursordnung bezeichne­ten Gegenstände und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf

Donnerstag, den 6. Dezember 1928, vormittags 9 Uhr

vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 106, Termin anberaumt.

Allen Personen, welche eine zur Kon­kursmasse gehörige Sache in Besitz hoben oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen ober zu leisten, auch die Verpflichtung auserlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in An­spruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 26. November 1928 Anzeige zu machen.

Hessisches Amtsgericht in Gießen, j