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Wandern und Reisen Bäder und Sommerfrischen

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Schönste Sommerfreude:

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Stadt. Badeverwaltung Westerland

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Craben im Sand Von Wexletland!

Empfehlen Sie ihre Gaststätte in unserer Bäderbeilage!

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Prospekte durch die Kurverwaltung!

Hauptniederlage ,n Gießen: Jean Weisel, Sonnenstr. 6, Telephon 88 Badeschriften durch die Kurverwaltung

iu genießen. der verwöhnteste Naturfreund wird )ier über die Fülle der Schönheiten staunen.

bewaldeten Kuppe gelegen, versäume man nicht, die prachtvolle Aussicht hinter der Kirche und von der neu errichteten Terrasse deS HotelS Rod«

der hervorragende gesundheitliche Einflun Weiterlandl beruht auf der wundervollen Wirkung dei reinen Seeklimai und der starken Brandung auf den menschlichen Körper. Die Nerven werden angeregt, der Geist er frucht Sonne. Luft Licht entfernen alle Krank­heitskeime, stimmen den Körper um. ver­jüngen ihn. erhöhen seine Leistungsfähigkeit. Sie werden sich selber dankbar sein, wenn Sie nach Westerland reisen. Auch in diesem Jahre beisst es wie früher schont

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Gegen Sicht, Stein, u. Stoffwechselleiden. Ermäßigte vauschalkuren (mindestens 5 Wochen: Pauschalpreis M.1S9,-. Äewistigung v. Kreditkuren auf Antrag 3m Kurhaus: Wochenpauschalpreis Ml. 80,50; im Badehof: Dockenpauschale Ml. 105,-. Auskunft auch über Hauskuren durch die Badeverwaltung.

Maua Charlotte, Georg Schult», Tel. MdOa 203

Fremdenheim S srmanla, n ud. ^ftper, al. MlddaSt

Kühe, Windmühlen aus der Dämnterung sich heben. Der Fluh ist so breit wie der Bodensee. 3m stillen Wisser glänzt die Mondstrahe. Ver­einzelt gleiten Schiffe wie Schatten vorbei. Die Leuchtfeuer sangen an. jedes in seiner Art. AfS eS ganz dunkel ist, sehen wir die Lichter von Eurhaven Es wird kalt und windig. Die Nordsee kommt. Wir gehen in unsere kleine Kabine.

Am zweiten Tage sehen wir nur das Meer. Wie ist das Schiss nun anders alS im HafenI Dort offen, schief und schmutzig an den Kai ge­drückt: kleiner Teil des verwirrenden Ganzen Hier gesammelt, groh und blank, Mitte der Welt.

Der Himmel ist ohne Wolken. Das Meer blau- grau. glitzernd und ruhig. Die Passagiere sitzen in Korbsesseln aus dem Deck, jeder, wo c» ihm gefällt. Die Norweger gehen still herum und streichen Laternen an. Wir sitzen oben in der sonnigen Kühle zwischen Rettungsboot und Leine und sehen inS schäumende Meer, das leise rauscht. Vom Mast ein wimmernder Ton des Windes. Wir sehen Quallen, sarbig in der Mitte und am Rande tote Spitzen gemustert Sie sind meist zusammen mit seltsamen, endlos langen, fase­rigen. rotbraunen Streifungen des Meeres, die wir immer wieder kreuzen. Linser alter Kapitän, der so oft schon diese Strecke gefahren ist. hat etwas übrig für die Wissenschaft. Er opfert Oel, dos Schiffchen hält, und ein Matrose holt einen Eimer voll der rostigen Brühe heraus. Alle stehen und knien drumherum. Es sind ganz kleine Bläschen, man sieht es deutlich in der Sonne. Makreelen-Laich, meint der Kapitän. Aber er will jedenfalls eine Flasche davon an die Bergen- sche zoologische Station schicken.

von den Hansehäusern (Wirtschaft), über die unS unser Zeichen zum Endziel Marburg führt. Dauer der Wanderung 5 t Stunden.

vledenkopsSackpfeifeHatzfeldDattenberg.

Wir benutzen den Frühzug nach Biedenwpf. Wer dieses schöne Fleckchen Erde noch nicht kennt, sahre schon tags zuvor hin. Don D. gehen wir dem roten Strich nach auf die 674 Meter hohe Sackpfeife, den höchsten Berg des Hinterlandes. Der vor etlichen Jahren neu errichtete Aus- sichtSturm bietet herrliche Fernsicht nach dem Sauerland und den Hinterländer Bergen. Das Wegezeichen leitet uns weiter nach dem im Eder­tal an gewaltigen Felsen cmgeschmiegten Hatz­feld, einer aufblühenden Sommerfrische, sodann auf dem linken Ufer der Eder weiter über volz- hausen noch Dattenberg. 3n B., hoch auf einer

Bad-Nauheim

Hotel-Restaurant Gaudes

Out bürgerliches Haus Gartenwirtschaft N70D

Touristen bestens empfohlen

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OnhlnR Onfä Mnrhiifn Herr!. Aussicht Marburgs. Qualitäten uClilOÖ*baIujnarOlIfy allererster Güte. - Auto-Halteplatz

freilich nicht von der Kühle verlockt, öertn es ist unerträglich schwül, sondern von der langen Dämmerung. Mädchen mit leichtsinnigen Pro- vinzgesichtern und in veralteter Mode bummeln mit eleganten Fünglingen, und Hasenmänner schlendern umher. DaS Licht der Dämmerung mischt sich mit dem der vielen Ladenfenfter, aus denen kleinstädtische Auslagen prunken. Oben im Grünen die berühmte gotischeDomkirke". Sie ist aus Stein, und über dem Portal blicken ernste alte Gesichter. Auf einmal eine ganz steile Strohe zu einem Turm, vor denr Kanonen stehen. Vier Jungen hocken da und verstecken Zigaretten Wir sehen l-crab auf den Hasen und suchen unser Schiff. Wir gehen weiter Da ist ntxf) eine rote Backsteinkirche. Eine breite Straße steigt zwischen den niederen weihen Häuschen gegen den Himmel und hört auf. Abwärts sehen wir fast überall Wasser. Ganz oben eine seltsame weihe Holzkirchc am Friedhof ES wird tnmfel. wir gehen zurück. Leichtsinnige Autos mit lachen' den Mädchen grunzen vorbei. Wieder der Dom. Eine Art kleine Alster ist davor, daran sitzen die alten Leute in schwarzen Scharen auf gereihten Bänken. Am Kai glänzt daS Wasser wie Perlmutter blau und rot, und Speicherlichter gegenüber machen gelbe Schlangenlinien darauf. Kalte, üble Schwirle lagert aus dem Wasser. Das Deck des Schiffes ist nah. Wir gehen in die brennend heihe Kabine. 3m Schlafe fahren wir ab.

ermöglicht eS jedermann, auf Grund der preiswerten Pauschalkuren, seine Erholungszeit in den reizvollen Bergen und Wäldern Ober- ÄX'Ä Senedlttus.Svrudel

Frauenleiden sowie Stoffwechselstörungen, Ischias und Rheumatismus, pauschaipreise im ganz neu erbauten und modern eingerichteten Kur- yause, Pension (einschließlich Nachmittagskaffee), Bäder, Trinkkur usw.: 3 Wochen Mark 145.-, 2 Wochen Mark 100.-, 1 Woche Mark 55.-

Am dritten Tage sahren wir immer an der K ü st c entlang. Links glitzert daS dunkelblaue Meer unter der Sonne, rechts lagert in 10 bis 20 Kilometer Entfernung daS Land. Wir sind so weit davon, das; die Schären mit dem Festland verschmelzen, die Fjordeingänge verslachen und von der Tiefe nichts zu sehen ist alS eine rötlich graue Kette vorn und eine blaue hinten Wo das Meer angrenzt, hat die Ebbe einen schmalen gelblichen Streifen bsohgelegt.

Stundenlang gleitet diese Mauer vorüber, eine blaue Sichel, lints aus dem Horizont auftauchend, rechts untergehend.

Mödenschwärme folgen uns. Wir fahren mit dem Ofttoinb, so dah es schwül und still ist.

Rach der allmählichen Wendung nach Rorden tritt das Gebirge in grauen, zerklüfteten Klötzen ein wenig zurück, niedere Ebenen. Wiesen, weite Dörfer vor sich lassend, das Meer wird still, dah es Schiffe spiegelt, und ein weiter, blauer, abendlicher Schärengarten nimmt uns aus. Schiffe kommen uns entgegen. Wir nähern unS der großen Hafenstadt Stavanger.

Gegen neun laufen wir ein. Hinter der großen Bucht, vor dem grauvioletten Gebirge, sehen wir lauter Holzhäuser, rote und weihe. Unheimliche, hohe Speicher mit Krangiebeln sieben vorne. Eins der vielen Schiffe fährt ab nach Bergen. Hundert Menschen in abendlicher Bewegung.

Wir gehen in die Stadt. Es ist halb Zehn. Wie in Italien sind die Strahen vollerMenschen,

Staatlich. Kin haus, Otto Baumgarten, iel. Nidda 9t>

Fremdenheim Jrie, Zentralheizung, iei. Nidda 237

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sehr zuverlässig au6.

Wie er auf der Elbe allein ist, wird er schöner. Die Laderäume sind geschlossen, das Deck gesäubert, er fährt schnell und ruhig. Das groffe Hamburg weicht zurück: rechts dehnt sich sonnig, mit Ease« und Musik, ein endloser Badestrand. Bis es einsamer und breiter wird. Wielen.

hohen Berg, der uns schon lange leitet.

Rach einer Wendung sehen wir sie auf etranal ganz. Zwischen hohen graugrünen Bergen ist ftt tote in einem Tuche auf gehängt gelagert. Sie feiern ein Fest dort, eine Warenmesse, deshalb leuchtet überall die schöne rote Fahne mit dem blauen, weihgerandeten Kreuz Eine Haldinsel springt vor und in den beiden Duchten liegen groffe und kleine Schiffe. Die Fenster der frol- zernen und steinernen Häuser glitzern. Wir den­ken: Die schöne, grobe, festliche Stadt! Die See­fahrt hat ein Ende

Wanderfahrten.

collarStaufenbergFrauenbergMarburg.

Von Lollar, unserem Ausgangspunkr, toanbem wir auf guter, aussichtsreicher Straffe über Burg Staufenberg, blauen Punkten nach, durch Felo und Wald, am Hof Fortbach vorüber nach Hach­born, wo gute Einkehr ist. Durch einen Tkll ches schönen EbSdorfer Grundes gelangen wir hierauf zum Frauenberg, von dessen Ruine wir eine umfassende prächtige Aussicht geniehen. In bei­den Wirtschaften, oben und etwas weiter unten, ist man gut aufgehoben. Dom Frauenberg folgen wir jetzt blauen Kreuzen, die un6 über den Lichteküppel führen Leider ist die früher so hübsche Aussicht von hier stark verwachsen. Um so schöner ist der Blick auf die alte Musenstadt

Fahri nach Norwegen.

Don Martin Wagenschein.

Wir fahren mit einem kleinen norwegischen Frachtdampfer, der nur zehn Passagiere nimmt. Das ist die billigste legitime Gelegenheit, nach Westnorwegen zu kommen, und zugleich die schönste. Von Radiogrräuschen und den Sitten reicher Leute ungestört, findet man hier nur was nötig ist.

Wie er an einem verstohlenen Kai des Ham­burger Hafens liegt, kaum 100 Meter lang, schief, schmutzig, Apfelsinen, Häute und Maschinen ladend, innerlich dunkel und steil, sieht er nickt

Rachmittags eine leichte Trübung Wellen fom- men von rechts und Schiffe quer zu unserer Rich­tung. Das ist das Skagerrak. Das Brausen und Wimmern wird stärker: man kann Menschen­lärm und Karussell heraushören wenn man will. Vraune Segelboote schwan en. Schwedische Fischer, sagt der Offizier. Sie bleiben monatelang drau- ffen. fangen Flundern und salzen sie ein. bis daS Boot voll ist

Führen wir doch noch lange auf drm Meer! Führen wir doch nach Amerika! Wir fürchten die Sensation des Landes.

Aber sie kommt, noch heute. Abends um neun sehen wir im Rorden eine ganz niedere, ge­zackte. blauc Mauer, ein Sechstel etwa des Hori­zontes erfüllend. Die Enden rechts und links, verdunsten, versinken. Das ist die südlichste Küste Rorweaeus.

3m Schlafe hören wir Äetien rasseln Wir sind in Christian sand Sie laden wohl die 2lp,el- sinen aus Wir schlafen weiter und toerben gegen Morgen wieder wach vom Heulen der Pfeife. Wir sahren ab Schlaftrunken sehe ich durch daS kleine runde Fenster eine bleiche Holzkirche. Seltsam, die Glocke hängt drauffen vor der Tür.

T¥Höhenluftkurort I Jll Hl | iin württemb. Kchwariwaid.

* 72q ra u d. M. zwischen Wildbad n. Badon.Baden, In schöner, ruhiger Lage, inmitten herrLTannenhochwakLmlt prlchu Fernsicht. Heilkr. Gebirireklima, bee. geeignet f.ervöie, Bari«, Bierea- o. Äithmaleldinfle. Kurant Lesezimmer. Gute Gaethöre. «ahl- relche Privntwohnungen. Prospekte durch die Karverwaltaat.

Bad Salzhaufen Ohprheffen

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Heine Stunde Bahnfahrt von Oloflen

1 Kohlensäurehaltige Solquellen, Lithium-, Stahl-, Schwefelquellen, Inhalatorium, Höhensonne.

Sonnenbad. Altbev-fthrt bei Herzleiden, Arterienverkalkung Ischias, r ervenlelden, hachltls und anderen Kinderkrankheiten. Angenehmer, ruhiger u preiswerter Kuraufenthalt, über 30 Morgen großer Kurpark 3471s, Werbeschriften durch Haaslacho Badedlrektion-

Der vierte Tag Zerschlagen von dec heiffen Rächt gehen wir an Deck und haben wieder ein neues Bild. Das Land hat uns halb schon aus­genommen, wir sind in den Schären der West­küste. Wir fahren in einem Kanal von ein paar Kilometer Breite, rechts und links tauchen breite, hie und da bewaldete Bergrücken aus dem Meer. Man sieht nicht immer, sind es Inseln oder Festland. Bisweilen münden Seitenkanale und einmal zeigt man uns rechts ein« breite, flache Bucht, die nachher irgendwie um Ecken in den Hardanger Fjord führen soll.

Die Sonne sticht. Das Meer ist glatt. Wir sehen viele schöne glasige Quallen darin. Ein Schiss nach dem anbern kommt unS auS Ber­gen entgegen. Mittags sollen wir dort sein Immer mehr rote Landhäuser stehen auf den Schären. Die kleinen Wiesen davor sind leuchtend j grün. Alle haben die norwegische Fahne an einer langen Stange vor drm Hause gehifft. , . -

denn es ist Sonntag und die Bergener sind aufs Don Dattenberg per Bahn über .yrantenberg Land gefahren. 3n Motorbooten sitzen ste rn I zurück oder wer nach vierstündtger Wanderung weiffen Anzügen und winken und lassen sich I noch nicht müde tst. gehe den grünen Dreiecken von unseren Wellen schaukeln. Wir fahren in nach Über Berghofen nach Ernsthausen und von einen tiefen gewundenen Fjord, in den noch da per Bahn über Marburg nach Gieffen. Don andere münden Die Stadt liegt hinter dem > Diedenlopf Autopostverbindung nnl Dattenberg.

-Wenn die Hände rüden von bc8 Werktags Last Und Erquickung du suchst von städtischer Hast, Dann sehnend die Seele zur gerne dringt, Wo Mutter Natur ste erfrischend umschlingt. Wir kennen ein Plätzchen, das Gottes Hand In unendlicher Güte setzte ins Land.

Wo Quellen geschwätzig sprudeln und springen Uni> Böglein dir goldige Lieder singen.

Wo bald du vergissest deö Alltags Spur

Fn gottgesegneter sel'ger Natur. . _

Wo die Stunden dtr stieben in kindlichem Glück, Wo du träumst dich in Märchenländer zurück. Wo fröhlich die Angel du wirfst vom Gestade, Wo der Schlttztluh dich lockt zu erauickendem Bade. Wo Eichen rauschen ein uraltes Lied, Wo ein Lehnen dich bt» in den Himmel zieht, Ein heiliges Sehnen.--

O ittll'S und komm'

In der Sch ttzer Wälder herrlichen Dom. Luftkurort Sch Ute altderstbmt.

Prospekt durch BerkehrSverein Schlitz iOberhessenl. ___

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Zur Haustrinkkur: bei Nierenleiden, Harnsäure, Eiweiss, Zucker

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