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Rinder 18-56 25-59 18-55 22-56 26-62 23-59 20-64 18-62 28-62 24-62 14-62 20-61

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Berlins Börse.

Berlin, 7. Mai. Zu Beginn Woche lagen besondere Anregungen Das Interesse des Auslandes

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Wirtschaft.

Von den Gchlachtviehmärkten.

Das Geschäft an den deutschen Schlachtvieh­märkten hat In der verflossenen Berichtswvcye weiter nachgelassen. Dos warme Wetter ver­anlaßte die Käufer, äußerst vorsichtig zu sein. Bis auf Schafe waren alle Gattungen für den verkleinerten Bedarf zu reichlich angeboten, so daß die Märkte sich für die Einsender über­wiegend verlustbringend gestalteten. Ein ange­regter Handel kam nur selten zustande, zumal auch die Fleischgroßmärkte und die Kühlhäuser durchweg nicht geräumt waren.

Die Auftriebszahlen stellen sich für Großvieh auf 16 250 (17 000). für Kälber auf 21 403 (21 200). für Schafe auf 6300 (8100) und für Schweine auf 89 900 (97 100).

Die Preisgestaltung für Rinder war durchweg nach unten gerichtet. Alle Klassen, besonders Bullen, büßten etwas ein. Die Kälbermärkte ver­liefen ebenfalls nicht besonders. Alle Qualitäten ließen leicht nach. Mittlere und geringere Ware

Kunst und Wissenschaft.

ärenef-Uraufführung in Wiesbaden.

Das Staotstheoter in Wiesbaden eröffnete die diesjährige Maifestwoche mit der U r a u f f ü b r u n g dreier Einakter von Ernst K r e n e k:Der Dik­tator",Das geheime Königreich" undDie Ehre der Nation". Im Auditorium sah man eine ganze Reihe hervorragender Persönlichkeiten, u. a. den preußischen Kultusminister Professor Dr. Becker, General­musikdirektor Schuricht, die Intendanten Legal und Weichert, Kapellmeister Furtwängler, Dr. Alfons Poguet und Stadtrot Dr. Michel. Die Einakter sanden eine keineswegs unbestrittene Aufnahme.

Großhandelsindex­ziffer. Die auf den Stichtag des 2. Mai berech-

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Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Dividende an. Reichsbankdiskont 7 Prozent, LombardzinSfuh 8 Prozent.

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ymt höh r Pfandbriefmarkt ruhig. Sine Tendenz war noch nicht erkennbar. Auslän­der nichl einheitlich Anatolier etwaS schwächer. Bosnier fester. Merikaner leichter. Tagesgeld 7 bis 3.5 Prozent, Monatsgeld 7.5 bis 8.5 Pro- zent. Warenwechsel 6,93 bis 7 Prozent. 3m Der- laufe wurde die Tendenz uneinheitlich. Das Ge­schäft konnte sich unter Führung von Siemens und Karstadt im allgemeinen beleben. Schiffe

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können gute Oualiläisfilme verlangen. Auch vom geschäftlichen Standpunkt betrachtet, dürste Ihr Programm verfehlt sein, denn Sie vertreiben sich damit eine große Besucherzahl oft gerade die eifr.gsten anstatt sich durch hochwertige Filme diejenigen Kreise zu erobern, die auch heute noch dem Film argwöhnisch gegenüberstehen. Mißachten Sie diese Zeilen nicht ganz, denn Sie sind nicht Aeußcrung eines einzelnen, sondern vielen Film- anbängern aus dem Herzen gesprochen. Hoffen wir aus Ihre geneigte Einsicht und auf Besserung. Ein eifriges Publikum wird Ihnen danken.

Ein Filmfreund.

und Danken hatten größere Umsätze. S lek t r o- werte waren bis 1,5 Prozent erholt. Glanzstoff zogen um weitere 5 Prozent an. Siemens gingen etwa 6 Prozent über Anfang hinaus, wobei wieder die mögliche Einführung in Reuyork als Grund genannt wurde. Zellstoff Waldhof waren 5 Prozent erholt. Doch schienen ander­seits die ^Imsturzvorbereitungen des Prinzen Ca­rol von Rumänien auf die Kursgestaltung zu wirken und die AllgemointendenA nach unten zu beeinflussen. Die im Freiverkehr gehandelten Kunstseidewerte wurden zu folgenden Kursen ge­handelte Demberg 157 bis 158 Dollar, Enka Shares 78 bis 79.

Arankfurtcr Getreidebörse.

Frankfurt a. M.. 7. Mai. Der Frank­furter Produktenmarkt verkehrte bei kleinem Ge­schäft in ruhiger 5 al tu; g. Obwohl die amerikani­schen Märkte höhere 2Lixcungen melden, blieb eine Auswirkung vollkommen aus. Futtermittel weiter stark begehrt. Ss wurden notiert: Wei­zen 1. gut, gesund, trexfen, bis zu 1 Proz. Aus­wuchs 27; Roggen 28,75 bis 29; Hafer, inländ. 27,75 bis 28,25; Mais (gelb) für Futterzwecke 24,50 bis 25; Mais (gelb) für andere Zwecke 25; Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0 33,25 bis 40; Roggenmehl 39,75 bis 41; Weizenkleie 15,75 bis 16; Roggenkleie 17,50 bis 17,75; Erbsen, je nach Qualität für Speisezwecke 32 bis 60; Linsen, je nach Qualität für Speise-wecke 55 bis 105; Heu, süddeutsches, gut, gesund, trocken 8,50 bis 9; Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt 4,75; Weizen- und Roggenstroh, gebündelt 4; Treber, getrocknet 19,25 bis 19,75. Tendenz: ruhig. Futtermittel fest.

Frankfurter Lchlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 7. Mai. Auftrieb: Rinder 1328 Stück; darunter 290 Ochsen, 62 Bullen, 631 Kühe, 335 Färsen; Kälber 588; Schafe 39; Schweine 5538. Rinder. Ochsen: vollsleischige, ausgemäftete, höchsten Schlachtwerts: jüngere 59 bis 62, ältere 55 bis 58; sonstige oollfleischige: jüngere 51 bis 54, ältere 46 bis 50. Bullen: jüngere, oollfleischige, höchsten Schlachtwerts 50 bis 54, sonstige oollfleischige oder ausgemästete 45 bis 49, fleischige 35 bis 40; Kühe: jüngere, oollfleischige höchsten Schlachtwerts 43 bjs 48, sonstige voll- fleischige oder ausgemästete 37 bis 42, fleischige 32 bis 36, gering genährte 25 bis 31; Färsen: voll- fleischi;?, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 59 bis 63, oollfleischige 54 bis 58, fleischige 48 bis 53, Kälber: beste Mast- und Saugkälber 70 bis 75, mittlere Mast- und Saugkälber 63 bis 69, geringe Kälber 52 bis 62. Schwein e. Fettschweine über 300 Pfund Lebendgewicht 54 bis 56, oollfleischige Schweine von ca. 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 55 bis 56, von ca. 200 bis 240 Pfund Lebend­gewicht 56 bis 57, von ca. 160 bis 200 Pfund Le­bendgewicht 55 bis 58, fleischige Schweine von ca. 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 52 bis 55, Sauen 43 bis 48. Marktverlauf: Rinder ruhig, nahezu ausverkauft. Kälber ruhig, ausver­kauft. Scyweine mäßig-rege, geräumt.

nete Großhandelsindexziffer des Statistischen Reichsamts ist mit 140,2 gegenüber der Vorwoche (139,9) um 0,2 v. H. gestiegen. Bon den Haupt­gruppen war die Indexziffer für Agrarstoffe mit 134,3 (134,1) nahezu unverändert, während die­jenige für Kolonialwaren sich um 0,7 v. H. auf 136,3 (135,4) erhöht hat. Di« Indexziffer für in­dustrielle Rohstoffe und Halbwaren ist um 0,2 v. H. auf 134,6 (134,3) gestiegen. Die Indexziffer für industrielle Fertigivaren stellte sich auf 158,0 (167,8).

* Dor neuen deutschen Ausland- anleihen in Reuyork. Rach einer Meldung des Vertreters des W. T. B. in Reuyork schwe- . den gegentoärtig Verhandlungen über die Auf­legung einer ganzen Reihe von neuen deutschen Anleihen. Es handelt sich um Emissionen pri­vater Gesellschaften, die also der Zustimmung der Beratungsstelle für Auslandanleihen nicht unter­liegen, und um 20 Millionen Dollar-Roten des bayerischen Staates. Man schätzt die demnächst stattfindenden Emissionen auf insgesamt 70 bis 100 Millionen Dollars. Die aus diesen Anleihen fließenden Beträge werden zur Entlastung der Deldmarltlage beitragen, da man im allgemeinen damit rechnen kann, daß die Anleihenehmer die Beträge, die sie nicht unmittelbar sofort gebrau­chen, kurzfristig anlegen.

* Weitere Betriebsentlassungen im Ruhrbergbau. Die ZechenProsper",Rö­misch I undRömisch II",Arenberg-Fortfetzung" in Bottrop undZentrum" in Wattenscheid der Rheinischen Stahlwerke A.-G. sehen sich gezwun­gen, zum 15. Mai insgesamt 244 Bergleuten zu kündigen.

* Bon der neuen fünfpro3entigen Anke i h e der Stadt Dortmund. Wie WTB.-Handelsdienst aus Emissionsbankkreisen er- fahrt gehen die Zeichnungen auf die fünf Millio- nen Reichsmari 5prozentige Schatzanweisungen der -vtadt Dortmund in so reichlichem Maße ein, daß

sich auf die alten Favoriten. Mit Ausnahme von Warenhausaktien, Spritwerten, Siemens und einigen Rebenwerten bewegte sich das Ge­schäft in sehr ruhigen Bahnen, und die Kurse zeigten überwiegend nur geringe Ver­änderungen. Die vorliegenden ungünstigen außen­politischen Rachrichten hatten zunächst keinen Ein­fluß. Mit besonderen Veränderungen fielen auf Hansa, Schubert und Salzer, Braubank, Lorenz. Ostwerke. Schultheis. Leonhard Tietz, die 3 bis 4 Prozent höher lagen, Glanzstoff, die 6 Pro­zent gewinnen konnten. Deutsche Anleihen

* A.-G. für Zellstoff- und Papier- fabrikation. Aschaffenburg. Rach dem Bericht für das Geschäftsjahr 1927 konnten die Fabrikate der Gesellschaft bei voller Beschäftigung gung des Unternehmens glatt abgeseht werden. Die starke Auslandskonkurrenz, besonders die der nordischen Länder, brachte für die Erzeug- nisse einen nicht unwesentlichen Preisrückgang. Es wird ein Reingewinn von rund 2 Mill. Mark auSgewielen. das sind zirka 0,3 Millionen Mark mehr als im Vorjahre. Hieraus wird die Ver­teilung einer Dividende von 12 (10) Prozent vorgeschlagen Zum Vortrag auf neue Rech­nung verbleiben 0,28 (025) Mill. Mark. Die während des Geschäftsjahres eingeführten ver­schiedenen Reuerungen haben die erwarteten Vor­teile gebracht und den erhöhten Anforderungen entsprochen. Die ülnkosten für Steuern und so­ziale Lasten liegen mit 2,3 Millionen Mark (ohne ^Imsahsteuer) um eine Millionn Mark höher als im Vorjahre. Heber den Geschäfts­gang des laufenden Jahres werden keine An­gaben gemacht. Generalversammlung 23. Mai.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 7. Mai. Zu Beginn der neuen Woche eröffnete die Börse in fester Hal­tung. Die weiteren Käufe des Auslan­des übten einen günstigen Eindruck auf das Ge­samtbild aus. Die Grundstimmung ist als f e ft zu bezeichnen, doch mahnte auf der anderen Seite der immer noch angespannte Geldmarkt zur Zurückhaltung, auch war von einer Beteiligung des privaten Publikums am Börsengeschäft nichts zu merken, so daß die K u r s g e ft a 11 u n g nicht einheitlich war. Rach einer vorüderaehenden kleinen Abschwächung, die durch größere Abgaben der Spekulation veranlaßt wurde, machte sich bei etwas ermäßigtem Kursnioeau Deckungsbegehr be­merkbar, und das Geschäft nahm in einigen Spe­zi a l w e r t e n oft ein größeres Ausmaß an. So waren, vor allem von Schweizer und ame­rikanischer Seite, Elektrowerte bevorzugt. Unter Führung von Siemens & Halske waren hier Kursgewinne von 1 bis 2,25 v. H. zu verzeichnen. Auch Schuckert lagen im Einklang damit 1,5 v. H., Lahmeyer 1 v. H., Rheag 1,4 und Licht 6- Kraft 1,25 v.H. gebessert. Am Chemiemarkt war die Kursgeftaltung nicht einheitlich. I. - G. - F a r - b e n lagen stark vernachlässigt und 1 v. H. schwä­cher. Scheideanstalt dagegen waren lebhafter ver­langt und 2 0. H. gebessert. Th. Goldschmidt ver­loren 2,5 v. H. Montanwerte lagen im An­gebot und meist bis 1 0. H. schwächer. Von K a l i - werten waren Aschersleben mit einem Gewinn von 1 v.H. gesucht. Am Bankenmarkt konnte sich unter Bevorzugung von Barmer Dank und Danat-Bank ein recht lebhaftes Geschäft entwickeln. Auch Discontogesellschast uno Dresdner Bank zogen bis 0,75 0.H. an. Don Schiffahrtswerten waren Norddeutscher Lloyd mit plus 1,5 v. H. ver­langt. Bon Bauunternehmungen lagen Wayß 8- Freytag mit 3 v. H. stärker verlangt. Holz­mann gut behauptet. Deutsche Erdöl mit minus 2 v. H. und Miog nach der starken Kurssteigerung vom Samstag mit minus 3 v. H. angeboten. Wald­hof waren 1 0. H. gebessert. Bei regeren Umsätzen zogen Karstadt 3 v. H. an. Don Aut 0 aktien waren NSU. mit 1,5 0. H. lebhafter verlangt, Adlerwerke dagegen eher etwas schwächer. Am Rentenmarkt waren in Ablösung für Neu­besitz ziemlich rege Umsätze. Der Kurs hierfür konnte im Verlaufe 0,75 0.H. gewinnen. An­leihen dagegen vernachlässigt und eher schwä­cher. Im weiteren Verlauf wurde das Geschäft im allgemeinen sehr still. Nur Siemens waren weiter bei einem erneuten Kursgewinn von 4 v. H. gesucht. I.-G.-Farben weiter vernachlässigt. Auf Käufe für Berliner Rechnung konnten Daimler im Verlaufe bis 4,5 v. H. anzieyen. Tagesgeld unver­ändert, 7 v.H. Am Devisenmarkt nennt man Reichsmark gegen Dollar 4,1795, gegen Pfund 20,405, London gegen Kabel 4,8810, Paris 124,02,

Oluf die hübschen Ausführungen de» Film­freundes möchte ich folgendes erwidern.

Solange die Welt besteht, wird es Geschmack geben, nicht nur bei Thea terstückeiz^. nicht nur bei Filmen, sondern auch bei Frauen und Gegen­ständen. Daher kommt es. daß bei jedem ein­zelnen Programm, das ich gespielt habe und auch in der Zukunft spielen werde, ein Teil der Besucher begeistert sein wird, der andere eiit- seht. Ich möchte gleich vorausschicken. daß der von Ihnen kritisierte Film .Mein Leben für das Deine' im gesamten Ausland die Marke eines sogenannten Spitzenfilms erhalten hat. Es ist noch gar nicht lange her, da brachte ich meinem lieben Gießener Publikum den Film Metropolis". Es wird Ihnen nicht uninter­essant sein, wenn ich Ihnen mitteile, daß auch über diesen Film, nicht nur in Gießen, sondern in der ganzen Welt, die Ansichten sehr geteilt waren, und es ist sehr aut. daß eS so ist, dem, sonst würde es keine Kritik mehr geben unä man könnte gute Filme von weniger guten über­haupt nicht mehr unterscheiden.

Wenn ich zur Erö snurg meines Lichtspiel­hauses versprochen habe, nur die Spitzenfilme der Weltproduktion zu bringen, so kann ich Ihnen versickern, daß ich mein Programm durch­aus durchführen werde. Selbstverständlich ist es der Filmindustrie nicht möglich, jeden Monat einenBen Hur" oderMetropolis" zu fabri­zieren, denn dafür sorgt die ungerechtfertigt zu hoch erhobene Vergnügungssteuer. In der kurzen Zeit, da das Lichtspielhaus wieder er­öffnet ist, habe ich u. a. folgende Spitzenfilme gebracht:Wolgaschisfer",Metropolis". .Der Weltkrieg".Der Kahensteg",Königin Louise", Der alte Fritz",Das tanzende Wien", .Die Sache mit Schorrsiegel". Alle weiteren Filme von Bedeutung gelangen in Kürze in meinem Lichtspielhaus zur Aufführung.

Sehr nett würde ich es von Ihnen, mein lieber Filmfreund und Kritiker, finden, wenn Sie mich einmal persönlich besuchen und Ihr Inkognito lüften würden. Denn nachdem ich bereits 20 2ahre mein Geschäft betreibe, kann ich Ihnen noch viel mehr Interessantes und NetteS mit­teilen. Ich bin fest davon überzeugt, daß wir sehr gute Freunde werden. Anregungen auS dem Kreise des Publikums können nie schaden, und ich bin der letzte, der derartige Dinge mißachtet, oder der Ansicht ist, daß ein Laie sich in solche Sachen nicht zu mischen hat. Denn ich kann Ihnen ein altes Geheimnis gleich verraten: "Nicht die Fabrikanten, nicht die Theaterbefitzer. fonoem bai Publikum allein und nochmals da» Publikum bestimmt, was ein Film wert ist, und nur auf Grund dieser Stimme können wir ver­bessern. Darum wollen wir alle mithelfen, und unser unbekannter Filmfreund wird der glück­lichste Mensch auf Erden fein.

Hochachtungsvoll

A. Henrich, Besitzer des Lichtspielhauses. 1. Vorsitzender deS Landesverbandes der Süd­deutschen Lichtspieltheater-Besitzer von Hessen und Hessen-Nassau.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

An die Direktion des Lichtspielhauses.

Bei der Aufführung des FilmsM ein Leben für das Deine hat Ihnen ja das Publikum sein Mißfallen an der Vorführung eines solchen Kitsches schon kundaetau.

Wenn Sie bei Eröffnung Ihres Theaters ver­sprachen, nur die Spitzenfilme der Weltproduktion zu bringen, und setzen Ihren Besuchern dann einen solchen Kitsch vor, so möchte ich doch einmal ein gutgemeintes Mahnwort an Sie richten. Die mei- sten Filme, die Sie in letzter Zeit brachten, waren übrigens minderwertig und erreichten kaum den Durchschnitt. Glauben Sie denn, mit solchen Stücken auf die Dauer aufwarten zu können? Glauben Sie, damit sich Ihr Publikum In der jetzt beginnenden flauen Geschäftszeit zu halten? Glauben Sie, das Kinopublitum wäre über die Filmproduktion so schlecht orientiert, daß es Ihre in letzter Zeit ge­brachten Filme als Spitzenfilme ansieht? Es kann nicht jeder Film ein Spitzenfilm jein, aber wir

war mehr gedrückt als bessere. Schafe behaup­teten dank des geringeren Auftriebes die letzten Dotierungen. Am Schweinemarkt brachte dex müde Geschäftsgang durchgängig um einige Pfennig abgeschwächte Preise.

----- Besitzer des Lichtspiel- hau'es Gelegenheit gegeben, zu diesem Ein­gesandt sogleich Stellung zu nehmen. Gr übermittelt uns die nachstehenden AuS- führungen. D. Red.

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Norwegische Roten......

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68,61

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Rumänische Roten......

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Schwedische Roten......

111,76

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Schweiler Roten.......

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Spanische Roten.......

Tschechoslowakische Roten . .

69,33

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112,01

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4,176

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