Ausgabe 
6.10.1928
 
Einzelbild herunterladen

Ans der Provinzialhauptstadt.

Gießen, den 6. Oktober 1928.

Oer Schäfer.

Es gab viele, die glaubten, nach den Feld­bereinigungen sei das Ende des Schäfers ge­kommen. Aber sie haben sich geirrt. Man sieht noch in den meisten Gemarkungen grobe Schaf­herden. umheht von den Hunden, gefolgt von dem Hirten. Selbst in den reichsten Gemeinden gibt es immer noch Hänge und Waldblößen, die den genügsamen Schafen Nahrung bieten. Besonders jetzt im Herbst, wenn Aecker und Wiesen geleert sind, ist der Schäfer Herr der Loge. Langsam, gelassenen Schrittes, die Augen auf den Tieren, wandelt er dahin. Dann und wann ertönt ein scharfer Pfiff, der den Hunden gilt, damit sie die Schafe, die sich aus die Accker verirrten, zurücktreiben; manchmal tritt auch die Schippe in Tätigkeit und schleudert den ungehorsamen Tieren ein wenig Erde auf ihr weiches Fell.

Nun steht er still, gestützt auf den langen Stock und schaut würdevoll um sich. _ Es ist, als ob er sagen wollte: 2a, unser Schäferberuf ist der älteste neben dem des Landwirtes. Adams Söhne, Kain und Abel, waren Landwirt und Schäfer, und Schäfer hat es gegeben, so lange die Welt steht. 2a, er hat recht. Er kann sich rühmen, sehr vornehme Vorgänger gehabt zu haben. Waren doch auch die Könige Saul und David Hirten, ehe sie zu ihrem hohen Berufe gesalbt wurden, und bis in die Neuzeit waren berühmte Männer in ihrer 2ugend Hirtenbuben gewesen. (Hans Thoma, Rosegger u.a.) Auch im gar vielen Volksliedern wird uns von Schäfern erzählt.

Wie kommt es eigentlich, daß wir uns unter einem Schäfer immer einen alten Mann vor­stellen? Sind vielleicht die Bilder, die wir kennen, und worauf neben der Herde stets ein eisgrauer Hirte steht, daran schuld? Doch gibt es auch viele junge Schäfer, selbst in der Lüne­burger Heide sah ich solche- älnd auf einer Herbstwanderung durch den Vogelsberg begegne­ten wir weit droben einer großen Schafherde, die von einem jungen Hirten begleitet wurde. Mein 2unge und ich freuten uns der vielen Tiere und schlossen eine Wette ab, wieviel Schäfchen wohl da weideten. 2eder nannte eine Zahl. Dann gingen wir zu dem Schäfer. Mein Sohn hatte besser geschätzt als ich. Es waren über 200 Tiere.Weißt du auch," wandte sich der Schäfer nun an den Knaben,wie man eine Schafherde schnell und sicher zählt? Nicht? Gib acht: Du zählst einfach die Deine und teilst durch vier. Dann hast du es ganz sicher!" Dieser Rat kam meinem 2ungen so verblüffend einfach vor, daß er erstaunt aufschaute. Als er aber das Gesicht des Schäfers sah, wußte er, wie's gemeint war und lachte mit uns. Noch manche Schnurre erzählte uns der lustige Vogelsberger, und mit einem freudigenAuf Wiedersehn I" nahmen wir Wschied.

2a, Humor haben sie nicht alle, die Schäfer, aber eine großartige Ruhe. Sie lassen sich durch nichts aufregen. Das bringt ihr Beruf so mit sich Wer Tag und Nacht da draußen in der Natur steht, der lernt die Ruhe. Gr muß aus­halten bei Sonnenschein, bei Sturm und Regen. Was hülfe ihm Aufregung, Zorn oder gar Furcht? Niemand lernt die Natur tiefer und inniger lieben als der Schäfer, niemand kann so den Zauber des Woldes und die Ruhe der Flur auf sich wirken lassen. Er läßt Donner und Blitz über sich ergehen und sorgt nur für seine Tiere, er steht in strömendem Regen und bietet dem eisigen Nordwind Trotz. Aber er weiß auch tote kaum ein anderer zu erzählen vom Leben und Treiben draußen, die Kräuter kennt er. die nützlichen, die Dogelstimmen sind ihm vertraut.

Und tote kann er mit den kranken Tieren um­gehen! 3d) sah oft, daß Schäfer lahme oder verwundete Lämmchen auf ihren Armen der Herde nachtrugen. Sie gehen nicht gleich zum Arzt. Sie helfen sich meist selber. Auch die Land­leute haben großes Vertrauen zu ihrem Schäfer, und gar manchen guten Rat holen sie sich bei ihm.

2ch weiß aus meiner 2ugendzeit, es ist schon sehr lange her, als wir eine kranke Kuh hatten, daß meine Mutter einen Weg von vier Stunden machte, um sich Rat frei einem Schäfer in der Wetterau zu holen. Es war ein achtzigjähriger

Mann, aber berühmt als Menschen- und Vieharzt. Er konnte die Kräuter und Wurzeln und wußte Tränklein zu bereiten, die nicht nur für das Vieh, sondern auch für die Menschen gut waren. Die Arznei und die Ratschläge, die meine Mutter mit nach Hause brachte, haben uns damals ge­holfen!

Auch als Wetterprophet steht der Schäfer m hohem Ansehen. Kein Wunder, wer immer da draußen Lbt, wer Wolken und Winde beob­achtet, der sieht und empfindet mehr als wir Augenblicksmenschen.

Was wäre der Schäfer aber ohne seine Hunde? Hast du schon einmal auf das Freundschaftsver­hältnis zwischen Herr und Tier geachtet? Wie redlich sie jeden Bissen teilen, wenn der 2unge das Mittagessen hinausgetragen hat zum Vater? Da sitzen sie vor ihrer Hütte und speisen gemein­schaftlich. ohne die Herde aus den Augen zu lassen. Und nachts, wenn der Schäfer in seinem Wagen schläft, tritt der treue Hund für ihn ein und umkreist die Hürde.

2ch sah dieser Tage ein merkwürdiges Bild­chen in einer Rundfunkzeitung. Da sitzt ein Schäfer auf einem Abhang und hat die Hörer auf seinen Ohren, der Hut liegt neben ihm, die Pfeise ist ihm ausgegangen vor Verwunderung. Hebet der Schäferhütte ist die Antenne gespannt und auf dem Trittbrett steht der Röhrenapparat. Der Hund aber schielt erstaunt nach seinem Herrn, Sen er nicht wieder erkennt.Ein moderner Schäfer," meinte mein Freund, «diese Erfindung ist tatsächlich etwas für feinen stillen Beruf."

Ob's wahr ist? Sollten es unsere Schäfer nicht lieber mit Ludwig älhlcmd halten und mit ihm sprechen:

.... 2ch bin allein auf weiter Flur. Noch eine Morgenglocke nur, Nun Stille nah und fern." L.

Der Winterfahrplan

-es Gießener Anzeigers wird von heute an in der beliebten Taschenbuch­form an alle Bezieher unserer Zeitung kosten­los abgegeben. Das unentbehrlich gewordene Heftchen ist gegenüber der Sommerausgabe ver­bessert und erweitert, es umfaßt jetzt 40 Seiten. 2n übersichtlicher Anordnung sind alle Zugverbin­dungen der Bahnlinien enthalten, die Gießen zum Mittel- oder Ausgangspunkt haben. Cs seien genannt die Linien bis Frankfurt, bis Fulda, bis Gelnhausen, bis Kassel und bis Kölin. Die Fernlinien weisen die Ankunfts- und Ab­fahrtzeiten der großstädtischen Endstationen auf. 2m übrigen sind auch alle wichtigen Anschluh- strecken über das oberhessische Fahrplangebiet hinaus aufgeführt, wie Frankfurt Darmstadt, Mainz, Höchst, Wiesbaden, Bebra und Limburg. Die Kraftwagenfahrpläne sind auf das ganze oberhessische Gebiet unter Einschluß der benachbarten preußischen Post- und Privat­linien erweitert.

Eine Kuriosität aus Alt-Gießen.

Johann Melchior Wickenacker, ein Gießener Findling aus alter Zeil.

Ende November des 2ahres 1737 gab es in der Stadt Gießen ein Grrede, das von Haus zu Haus umlief. 2n einem Wickenacker auf dem Seltersberge hatte man ein neu­geborenes Kind gefunden. Man nahm an, daß die grausame Mutter ei-pe herumziehende Person sei. Nun entstanden große Erwägungen, ob das Kind getauft fei oder nicht. Schließlüch entschied das Fürstliche Konsistorium, das seinen Sih in Gießen hatte, daß das Kind getauft und ihm einvölliger" Name beigelegt werden sollte. Der ©tabtmagiftrat nahm diese Angelegenheit in die Hand. An der Spitze der städtischen Ver­waltung stand damals als Bürgermeister der im 2ahre 1749 im Alber von 75 2ahren verstor­bene Bäckermeister 2ohann Moritz Völcker ' (die Bürgermeister wechselten in der alten Zett von 2ahr zu 2ahr und wurden au-8 den Mftb-- gliedevn des Schöffenrates gewählt). Völcker be- aufbragte dieRatsverwandten" (Schöffenräte), 2vhann Melchior Stohr und 2ohann Kaspar Müller, bei der Taufe als Gevattern mi't- zuwirken. Stohr war Wollenweber und starb, 50 2ahve alt, im 2ahre 1742. Müller starb, 64 2ahre alt, im Jahve 1752, er war Fürstlicher Postmeister, vermutlich gehörte er der Familie an, die in vielen 2ahrzehrrten und noch weit in

das 19. (Jahrhundert hinein das GasthausZum Einhorn" besah. Das Kind erhielt den Namen 2 o h a nn Melchior Wickenacker und wurde am 22. November 1737 getauft. Was aus diesem Findling später geworden ist, konnte nicht festgestellt werden.

Bornotizen.

TageSkalender für SamStag. Ver­ein ehern. 116er, großer Begrühungsabend, an­schließend Ball, Cafe Leib, 8 llhr. Freiw. Gailfche Feuerwehr, Feier des 73. Gründungs­tages, Kathol. Vereinshaus, 8 Uhr. Tv. von 1846, ordentliche Hauptversammlung im Post- keller, 8.30 llhr. Lichtspielhaus, Bahnhof­straße:Angst". Astoria-Lichtspiele:Der Polizeiflieger von Kalifornien".

Lageskalender für Sonntag. Stadttheater:Arm wie eine Kirchenmaus". An­fang 18 Llhr, Ende 20.15 Ufjr. Liebigshöhe: Großes Militärkonzert, nachm. 4 bis 7 llhr. MTV. Familienabend, Cafe Leib. 6 llhr. Gießener Radsahrerverein 1885 e. V., Absähren, 2 Uhr. Hessischer Hof: anschl. Familienzusammen- kunft. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: .Angst". Astoria-Lichtspiele:Der Polizeiflieger von Kalifornien".

RezitationsabendDieLeidendes jungen Werthe r". 9m Rahmen des Gießener Ferienkurses rezitiert der Zentendant des Gießener Stadttheaters, Dr. Rolf Prasch, GoethesDie Leiden des jungen Werther". Der Dortrag wird auf etwa eine Stunde konzentriert werden.

Die Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde veröffentlicht im heutigen An­zeigenteil das Verzeichnis chrer Vorträge im Winterhalbjahr 1928/29. 3n der Ankündigung find auch Angaben über die Eintrittsbedingungen zu den Vorträgen enthalten. Man beachte die Anzeige.

Der Goethe-Bund lädt, wie aus dem heutigen Anzeigenteil zu ersehen ist, zu seinem dies- winterlichen Vortragsprogramm ein. chatten die Be­strebungen des Goethe-Bundes als literarische In­teressengemeinschaft, so schreibt man uns zu dieser Einladung, seither in immer weiteren Kreisen unserer Gießener Bürgerschaft in stetig wachsendem Maße Anerkennung und Beachtung gefunden, so dürfte das kommende Dortragsprogramm, das sich im Rückblick auf seine künstlerische Bedeutung und Größe nur ganz große Städte und Kulturzentren leisten können, zu den schönsten Erwartungen berechtigen. Durch die Begründung einer engen Arbeitsgemeinschaft mit dem Stadttheater konnte das Vortragsprogramm des Goethe-Bundes eine wertvolle Ergänzung erhalten: ein Kammerspielzyklus wird eine Reihe von litera­risch und dramaturgisch wertvollen Feinheiten brin­gen, die auf dem Spielplan des Theaters aus man­cherlei Gründen nicht erscheinen können. Weiterhin erhalten die Bundesmitglieder bei dem Gastspiel der Berliner Kammeroper und bei den dramaturgischen Vorträgen des Stadttheaters weitgehende Eintritts­vergünstigungen. (Siehe heutige Anzeige.)

Mrlitärkonzert auf der Liebigs­höhe. Am morgigen Sonntag, nachmittags von 4 llhr ab. konzertiert unsere Militärka­pelle unter Leitung des Obermufikmeisters- b e r auf der Liebigshöhe. Das Programm bringt im ersten Teil Streichmusik, im zweiten Teile Darbietungen mit Blasinstrumenten. Cs ist ein sehr abwechslungsreiches und kvnzertlich hoch­stehendes Programm gewählt worden, das allen Besuchern genußreiche Stunden bereiten wird. (Siehe Anzeige.)

Volkstümliches Konzert. Am Dienstag, 16. Oktober, findet im Katholischen Vereinshaus ein volkstümliches Konzert statt, bei dem Solisten von auswärts und die Kapelle unseres Bataillons unter Leitung des Ober­musikmeisters Löber vor die Oeffentlichkeit treten werden. Die Vortragsfolge wird auch hochgestellten Anforderungen in vollem Maße ge­recht werden. Interessenten seien auf die heutige Anzeige hingewiesen.

** Die Versicherungspflicht nach dem Arbeitslosenversicherungsgesetz. Dom Versicherungsamt der Stadt Gießen wird uns ge­schrieben: Infolge Erweiterung der versicherungs­pflichtigen Höchstgrenze in der Angestelltenversiche­rung auf 700 Mark monatlich wird vielfach ange­nommen, daß seither in allen Derficherungszweigen versicherungsfreie Personen, die mehr als 500 Mark monatliches Einkommen hatten und jetzt unter 700 Mark bleiben, ohne weiteres versicherungspflichtig nach dem Arbeitslosenoersicherungsgesetz geworden

leien. Das ist falsch. Waren beispielsweise seither Betriebsdirektoren, Handlungsbevollmächtigte u. a. oersicherungsfrei in der Kranken- und Arbeitslosen­versicherung, weil sie zu den Personen gehören, die der Krankenversicherung überhaupt nicht unter­liegen, da sie nicht mit ausführenden Arbeiten vor­wiegend materieller Art, sondern mit höheren, mehr geistigen, wissenschaftlichen Arbeiten beschäftigt sind und sich durch ihre Stellung über die Betriebs­beamten, Werkmeister u. a. Angestellten in gleicher oder ähnlicher Stellung erheben, so sind sie es auch heute noch, nachdem sie als leitende Angestellte wegen ihres Einkommens unter 700 Mark monat­lich oersicherungspflichtig nach dem Angestelltenver- ficherungsgefetz geworden sind.

** Gegen den Unfug an Feuermel­dern. Das Hessische Amtsgericht Gießen verurteilte den Studenten K. Z. in Gießen wegen Einschlagens einer Feuermeldescheibe zu 100 Mark Strafe evtl. 20 Tagen Haft und zu den Kosten des Verfahrens. Das strenge Vorgehen des Gerichts mag anderen Unfuglustigen zur Warnung dienen.

Vom S ta dttheater wird uns mit- ge teilt, daß das G-esaintgaftspiel des Neuen Operetten-TheaterS aus Frankfurt a. M..Grä­fin Eva", am Dienstag, 9. d. TR., 1 9 Va itfcc be­ginnt (nicht 19V« H^r, tote seither veröffentlicht).

Eine Personen st ands- und Be­triebsaufnahme findet am 10. Oktober durch Beamte des hiesigen Polizeiamtes auf Veranlassung der Stadtverwaltung statt. Die Er­hebung wird im heutigen Anzeigenteil angekün- digt. '

"Die nächsten Viehmärkte in Gie­ßen finden am Dienstag und Mittwoch kommen­der Woche statt. Am Dienstag ist Rindvieh- (Nuhvieh-)Markt, am Mittwoch Schweinemarkt.

** E i n Protest des Gewerbeoereins. Man berichtet uns: Der Vorstand des Gewerbe­vereins hielt in diesen Tagen eine Sitzung ab, in der nach Erledigung der verschiedensten geschäftlichen Fragen die Art der Ausschreibung der Umbauarbeiten an der Provinzial-Pflegeanstalt schärfsten Protest auslöste. Die Erregung über diese geringe Rücksicht­nahme auf das hiesige Handwerk wurde noch größer, als bekannt wurde, daß mehrere hiesige Schreiner' meister, die nach Friedberg gefahren waren, um die nur dort erhältlichen Unterlagen zu holen, überhaupt keine Unterlagen mehr einholen konnten.

** Besitzwechsel. Die Firma Reils & Kraft, Auto-Reparaturanstalt, hat das frühere Schneidersche Anwesen Marburger Straße 8 käuflich erworben.

* Eine Achtzigjährige. Am kommen­den Montag, 8. Oktober, begeht Frau Marie Schäfer W w., Eichgärten 31 wohnhaft, ihren 80. Geburtstag. Frau Schäf er, die aus Lang- Göns stammt, ist durch ihr Festhalten an der heimatlichen Tracht in weiten Kreisen unserer Bürgerschaft bekanntgeworden.

* Motorradunfall. Gestern abend gegen Vj8 Ahr fuhr ein auswärttger Motorradler in der gesperrten Kaiserallee gegen eine nicht er­leuchtete Schranke und stürzte dabei von seinem Rade. Einem glücklichen Zufall ist es zu danken, daß der Fahrer nur leichte Kopfverletzungen babontrug. Es dürfte sich empfehlen, die dort angebrachten Derkehrsschttder und Schranken während der Nacht aut zu -rleuchten, damit der Verkehr nicht gefährdet wird.

** EinS onder^ug nach dem sonnigen Süden wird im hiesigen Anzeigenteil von der Gießener Vertretung Der Hapag (Reisebureau Loeb) angekündigt. 2ntereffenten seien auf die Anzeige besonders hingewiesen.

(Weitere Lokalnachrichten Im 2. Blatt.)

Sprechstunden der Redaktion.

12 bis 1 Uhr mittags, 5 dis 7 Uhr nachmittags. Samstag nachmittag geschlossen.

/Was ist Togal?

Togal-Tabletten sind ein hervorragendes Mittel gegen Rheuma, Gicht, Ischias, Grippe, Nerven- u. Kopfschmerz, Erkältungs­krankheiten Z

Schädigen Sie sich nicht durch minderwertige Mittel. Heber 5000 Aerzte anerkennen die her­vorragende Wirkung des Togal. Fragen Sie Ihren Arzt. 2n allen Apotheken Mark 1.40

^ 0,46 Chto-, 1X6 Litb- 74.3 Add- acet aal, ad 100 AmyL

t

DER GEIST

KUR

i LEBTINSEINEM ;

FABRIKAT

I rjlcI^L auf KosLn. Inlyills npLpn "Nur* LmniaLrLoe Er*

gut, euusr

ge^ert.Nur Lmnjal^rigc Er- faJ^rung jw^el den.

1

^LEISTUNG.

J-lucy m, sc^enwareiL ajJenLarl

GOLDENEN MITTELWEG.,I