Ausgabe 
6.3.1928
 
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Die westdeutschen Siürmsr waren in ihrem Zuspiel genauer, aber vor dem Tor fehlte daS Schuhvermögen. Die Kölner wuchsen über sich selbst hinaus. Die fehlende Technik ersetzten sie durch einen großen Eiser. Schon nach 20 Minuten ging Köln durch Euler, der eine Flanke von Ulrich verwandelte, mit 1:0 in Führung. Fünf Minuten vor der Pause stellte wiederum Euler das Ergebnis auf 2: 0. 3n der zweiten Halbzeit vermochte S w a t o s ch durch einen Bombenschuß das Ergebnis auf 3. 0 zu erhöhen.

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Wirtschaft.

Präsident Mayrisch f-

Luxemburg, 5. März. Der Präsident der Internationalen Rohstahlgemeinschaft, M a y r i s ch , ist auf der Fahrt nach Paris bei Thalons-sur- Morne bei einem Automobilunfall tödlich ver­unglückt.

Mit dem luxemburgischen Großindustriellen Emil Moyrisch ist eine führende europäische Persönlich­keit dahingegangen. Mayrisch war es, der im Sep­tember 1926 die Internationale Rohstahlgemein­schaft in Brüssel zustandebrächte und sich durch die Gründung des deutsch-französischen Studienkomitees um die deutsch-französische Annäherung weiterhin bemühte. Mayrisch, der am 10. November 1862 in Eich (Luxemburg) geboren ist, war von 1885 bis zu seinem Tode im Dienst der Dudelinger Industrie. Don Haus aus Ingenieur, wurde er 1918 der allei­nige Generaldirektor der Vereinigten Hüttenwerke Durbach-Eich-Dudelingen (Arbed). Im Jahre 1920 wurde er ihr Direktionspräsident.

Äon den Schlachtviehmärkten.

3m Hinblick auf das Monatsende und die Fastenzeit in den süddeutschen Gebieten war das Geschäft an den deutschen Schlachtviehmärkien in der jüngsten Berichtswoche immerhin als etwas annehmbarer zu bezeichnen. Die kalte, trockene Wetterlage begünstrgie Mdem neben dem besseren Abschneiden der Frrschfleischmärkte den Absatz, wenn auch von einer nachhaltigen Geschäftsbele-- bung noch nicht gesprochen werden kann.

Die Zufuhren hielten sich zumeist ungefähr im Rahmen. Großvieh wurde in 15 000 Stück aufgetrieben (gegen 14 800 in der Borwoche), Kälber in 20 000 (18 000), Schale in 6500 (7700) und Schweine in 99 800 (102 300) Stück.

Die Rindermärkte setz'.en durchweg vor- m a l um, die Preise lagen mehr als vereinzelt schwach befestigt, plus einen bis zwei Pfennig. Für Kälber waren un allgem.inen die Quo­tierungen der Vorwoche wieder in Geltung. 3n Schafen war die Kauflust nicht erheblich, doch konnten sich die Preise durchgängig auf vor- wöchiger Basis behaupten. QIm Schweine- markt gingen gute Stücke annehmbar, im gan­zen wurde in den oberen Klassen etwas mehr erzielt, doch gingen die Aufschläge nur selten über einen Pfennig hinaus.

Es wurden in Pfennig per Pfund Le­bendgewicht notiert:

Rinder

Kälber

Schafe Scbweine

Berlln

20-62

44-84

30-61

50-59

Bremen

25-61

40-80

40-54

Breslau

15-57

53-80

42-61

46-56

Chemnitz

25-57

60-80

50-80

46-58

Dortmund

25-61

38-88

45-59

Dresden

25-59

60-84

52-65

49-60

Düffeldorf

20-61

45-85

45-63

Elberfeld

20-64

50-85

50-59

Effen

28-61

45-110

50-60

Frankfurt M.

25 62

52-77

40-55

50-60

Hamburg

15-60

32-88

45-69

44-56

Hannover

23-60

40-86

30-60

47-57

Husum

_

Karlsruhe

18-61

5732

45-62

Kaffel

25-60

50-70

50-60

Kiel

20-54

25-75

31-62

40-54

Köln

20-62

40-115

52-58

50-64

Leipzig

23-60

50-81

40-64

48-57

Magdeburg

22-58

40-80

30-56

45-58

Mannheim

16-62

48-78

42-48

46-62

München

20-58

66-90

-

44-59

Stettin

15-55

35-77

20-5 2

40-46

Stuttgart

14-62

59-84

42-62

Zwickau

20-56

55-83

45-62

50-59

'Gründung einer Inte ress en ge­rn e i n f ch a f t von Hapaa - Aktionären. Zur Gründung einer Interessengemeinschaft von Hapag-Aktionärcn hört WTB. - Handelsdienst, daß es sich dabei um die Gruppe handelt, die bereits verschiedentlich in Generaloerfammliurgen non Schiffahrtslinien als Opposition aufgetreten ist, ins- befonbere bei der Hapag Die Bestrebungen der Gruppe zielen nicht darauf ab. eine Barausschüt­tung zu erreichen, da man der Auffassung -st. daß die Gesellschaft im eigenen, wie rm allgemein-wirt-

jchasUichen Interesse, die ihr aus der Frejgabeattion zuftießenden Mittel behalten sollte. Man will viel­mehr darauf himvirken, eine Heraufstempelung des Nennwertes der Aktien, oder eine Vergütung in Form eines Bons zu erreichen.

* Aorüdeutscher Lloyd. Globus- Aeederei. Der Aorddeutsche Lloyd verteilt eine Dividende von 8 Prozent gegen 6 Prozent im Vorjahre, und die Globus-Reederei wieder wie im Vorfahre 8 Prozent.

' Hessen-Rassauische Gas-A. - G., Höchst a. M. Die Gesellschaft schlägt aus einem erhöhten Reingewinn von 0,40 (0,28) Mill. Mk. die Verteilung einer Dividende von 7 (i. V. 5y2) Prozent vor.

8 15-Millionen-Dollar-Anleihe der Gelsenkirchener Bergwerks - A. - G. Die Verhandlungen zwischen der Gelsen­kirchener Bergwerks-D.-G. und dem Bankhaus Dillon, Read & Co., Reuyork, über die Ausgabe einer Anleihe sind zum Abschluß gekommen. Zur Auflegung gelangt ein Betrag von 15 Mill. Dollar gleich 63 Mill. Reichsmark in Form von gesicherten Roten. Der Zinsfuß beträgt 6 Prozent: die Laufzeit 6 3ahre. Als Sicher­heit werden Aktien der Vereinigten Stahlwerke- A.-G. hinterlegt.

* Pfandbriefe der Frankfurter Hypothekenbank Wie aus Gmittentenkrei- sen verlautet, sind die in Holland aufgelegten siebenprozentigen Pfandbriefe der Frankfurter Hypothekenbank in Frankfurt am Main sehr ftarf' überzeichnet worden.

* A-SchaaffhausenscherBankverein A.°G. Die Bilanz der A. Schaaffhausenscher Bankverein A-G. per 31. Dezember 1927 schließt mit einem Reingewinn von 2 701 065 Mk. (t D. 3 803 346 Mk.). der sich laut Gewinn- und Ver­lustrechnung folgendermaßen zuscrnmensetzt (alles in Millionen Mark, die Vorj ahrsziffern in Klam­mern): Provisionen 5,96 (5,68). Zinsen-- und Wechsel-Gewinn 4,26 (4.41), Effekten- und Kon- sortial-Sewinn 1,16 (1,58). zusammen 11,56(11,82), von denen Handlungsuntosten mit 6,66 (6,7) und Steuern mit 2,20 (1,34) zu kürzen sind. Es wird vorgsschlagen, wie int Vorjahre eine Dividende von 10 Prozent zu verteilen und 79,443 Ml. (181724 Mk.) auf neue Rechnung vorzutragen.

* Waggonfabrik Rastatt 21.-©, Ra­statt. Bei der Gesellschaft erhöht sich nach 34 800 (28 231) Ml. Abschreibungen der Verlust um 273 932 auf 481 259 Mk. Der Vertrag der Waggonbauvereinigung mit der Reichsbahn hat sich laut Be..icht noch kaum ausgewirkt. Die Be- schästigung war größtenteils ungenügen!). 3m neuen 3ahre habe die Besserung zunächst ange- halien, und es liegen noch für mehrere Monate Aus träge vor. Man hofft, unter dem üblichen Vorbehalt, das laufende 3ahr ohne Verlust ab- schließen zu können.

Aranksnrter Börse.

Frankfurt a.M., 6. März. Tendenz: etwas freuiMicher. Bei dem andauernden Fehlen des Prioatpublikums blieb das Geschäft auch im heuti­gen Börsenverkehr klein und im wesentlichen wie­der auf die Kulisse beschränkt. Do diese jedoch nach den gestrigen Blankoabgaben einige Deckungen oor- ncchm, war die Tendenz überwiegend leicht er­holt. Anregend wirkte der Abschluß der 15-Millio- nen-Dollor-Anleih.e bei Gelsenkirchen, auch verwies man aus die Unterzeichnung der Frei­gabebill durch Coolidge. Bor allem boten einige Spezialbewegungen eine Anregung und gaben der Börse ein etwas freundlicheres Aussehen. Rheinbraun wurden lebhaft gefragt und zogen zum ersten Kurs um 7 v. H. an. Auch für Zellstoff- werte bestand einiges Interesse. Zellstoff-Waldhof plus 2 o. H., Aschasienburger plus 2,5 o. H. Auch in Harpener wurden Deckungen vorgenommen (plus 1 v.H.). Am Elektromarkt gewannen Ächt und Kraft 2 o. H., Siemens ebenfalls plus 2 v.H. Im übrigen ergaben sich überwiegend etwa einpro­zentige Kurserholungen. 21m Bankenmarkt gewannen Dana! 2 o. H., Diskonto 1,25 o. H. Bon Montanwerten konnten Mansfelder, Klöck­ner und Rheinstahl je 1 o. H. anziehen. I.-G. - Farben eröffneten leicht befestigt. 2km Auto- werten waren NSU. mit minus 2 v.H. weiter angeboten. Es tauchten Befürchtungen auf, daß das Nichtzustandekommen der 2luslandanleihe eine Ka­pitalzusammenlegung zur Deckung der Bankschulden erforderlich mache. Daimler waren leicht erholt, Kleyer knapp behauptet. Kaliwerte blieben etwas gefragt und höher. Deutsche und auslän­dische Renten still und wenig verändert. Nach den ersten Kursen wurde die Tendenz etwas schwä­cher, wobei man auf den unverändert stei­fen Geldmarkt hinwies. Die Kurse gaben ge­ringfügig nach. Späterhin schrumpfte das Geschäft auf ein Minimum zusammen. Im Devisenoer- kehr setzte die Reichsmark ihre starke Aufwärtsbe­wegung fort. Reichsmark gegen Kabel 4,1820, gegen

London 20,411. Paris gegen London 124,02, Mai­land 92,30, London gegen Kabel 4,8795. Holland 12,1265.

Berliner Börse.

Berlin, 6. März> (Eigener Drahtbericht des Gießener Anzeigers.) Die momentane R e r v o - fität der Börse wird charakterisiert durch mehrprozentige Schwankungen. die im Freiver.ehr festzustellen waren. Vorbörslich eher schwächer tariert, zeigten die ersten amtlichen Kurse bei kleinem Geschäft nur vereinzelt größere Verände­rungen. Duvh Spezialbewegungen wurde die Stimmung etwas freundlicher. Harpener waren auf Secfungen erholt und weiter gefragt: Rhein-- braun konnten 5,50 Prozent anziehen, Borger plus 5 Prozent. Schubert & Salzer plus 4 Pro­zent. Glanzstoff plus 4 Prozent. A.-G. für Ver­kehr plus 3 Prozent. Deutsche Waffen plus 2,13 Prozent. Dagegen erschienen Stolberg-Zink mit mmus-mrnus-Zeichen an den Maklertweln, Heimische Anleihen lagen behauptet. Ausländer nicht einheitlich. Bosnier bis 0,75 Prozent höher. Pfandbriefe ebenfalls still, zumeist aber gehalten. Geld ist immer noch ge­sucht. Man rechnet für Donnerstag mit einer Erhöhung des offiziellen Reportgeldsayes um 0,25 Prozent. Rach den ersten Kursen blieb die Stimmung freundlich, und das Geschäft wurde allgemein etwas belebter. Es entwickelte sich weiter eine Spezialbewegung in Rheinbraun (plus 3 Prozent), Dessauer Gas plus 4 Prozent, Glanzstosf plus 4 Prozent, Deutsche Wallen plus 1 Prozent. Dagegen Polyphon minus 1.5 Pro­zent. Stolberger Zink auf angebliche Dividenden­reduzierung 195 nach 206 Prozent, doch kam keine Rotiz zustande.

tyrantfurtcr Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 6. März. Die allgemeine Stimmung ist recht fest. Besonders Hafer in guten Qualitäten ist gesucht, und der Preis, der bereits gestern eine Erhöhung erfahren hat. zog weiter um 0,50 Mark an. Auch Mais liegt sehr fest. 3n Weizen ziehen die Preise ebenfalls an, doch sind die» Umsätze nicht bedeutend. Mehle zeigen etwas freundlichere Stimmung, das Geschäft belebt sich etwas. Kleie unverändert. Futter-' und Rachmehle etwas fester. Es wurden notiert: Weizen 1, gut, gesund, trocken, bis zu 1 Prozent Auswuchs, 26; Roggen 25,75; Som­mergerste für Brauzwecke 29 bis 31,50; inländ. Hafer 25 bis 26; Mais (gelb) für Futterzwecke 23 bis 23,25; Mais (gelb) für andere Zwecke 25,50 bis 25,75; Weizenmehl, süddeutsches Spe­zial 0, 37,50 bis 38; Roggenmehl 35,25 bis 37,50; Weizenkleie 14,10 bis 14,25; Roggenkleie 15 bis 15,25 Mk.

Frankfurter Kartoffelrnurkt.

Frankfurt a. M., 5. März. Das Geschäft am Kartoffelmarkt war flau, die Preise eher nachgebend. Industrie hiesiger Gegend notierten 3,40 Mark je 50 Kilogramm.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 5. Mürz. Die zu heute erfolgten An­dienungen, die zum größten Teil als kontraktlich befunden wurden, und zu morgen in Aussicht ge­stellte weitere Kündigungen größeren Umfanges wirkten trotz der besseren Auslandmeidungen am hiesigen Produktenmarkte einer Befestigung ent­gegen. Das inländische Angebot von Brotgetreide macht sicb immer knapper, da die Lanbwirtsihaft bei dem schönen Wetter mit Bestellungsarbeiten be­schäftigt ist; die Nachfrage der Mühlen hat sich in­folge des besseren Mehlgeschästes belebt und das angebotene Material findet zu Samstagpreisen schlank Unterkunft. Arn ßieferungsmarEte waren die Preise für Weizen und Roggen nur unwesent­lich verändert. Sowohl Weizen- als auch Roggen­mehl begegnen entschieden desierer Nachfrage, uer- einzelt sind auch etwas höhere Preise zu erzieltzn. Die Abnahme aus alten Kontrakten soll ebenfalls glatter von statten gehen. Hafer ist in den Forde rungen weiter hoch gehalten, Umsätze infolge Zu­rückhaltung der Käufer jedoch nur ziemlich klein. Gerste still.

Aus dem Amisverkündigungsbtaii.

* Das Amts verkünd igungs blatt Nr. 16 vom 2. März enthüll: Straßensperre; Tarif für die Benutzung der Kreisabdeckerei; Versicherungspflicht der Handarbeitslehrerinnen: Feldbereinigungen Bergheim und Haufen.

Rundfunkprogramm.

Mittwoch, 7. März.

13,30 bis 14.30: Von Kassel: Mittagsständchen der Kasseler Hausiapelle. 15,30 bis 16: Die

Stunde der Fügend. 16,30 bis 17,45: Konzert des Rundfunkorchesters: Reue Operetten. 17,45 bis 18,05: Die Bücherstunde. 18,45 bis 19,15: Vortrag von Pfarrer Taesler. 19,15 bis 19'45: Französischer Sprachunterricht. 19,45 bis 20: Senckenberg-Viertelstunde. 20: Von Stuttgart: Sinfonie-Konzert. Anschließend: Von Kassel: Kammernrusik.

Donnerstag, 8. März.

13,30 bis 14,30: Von Kassel: Mittagsstandchen der Kasseler Hauslapelle. 15,30 bis 16: Die Stunde der Fügend. 16,30 bis 17,45: Konzert des Rundfunkorchesters: Leoncavallo. 17,45 bis 18,05: Die Lesestunde. 18,30 bis 18,45: Von Kassel: DieStunde Haus und ©arten:Som­merblumen, Vortrag von Garteningenieur Karl Hinze. 18,45 bis 19.15: Von Kassel:Leonard Delson, der Philosoph als Erzieher, Vortrag von Dr. Erich Lewinsii. 19,15 bis 19,45: Vortrags­zyklus des Gewertschastsbundes der Angestellten: Der Angestellte und seine Organisation in Staat und Wirtschaft, Vorttag von Armin Gehner, Geschäftsführer des G. d. A. 20,15 ^bis 21,15: Nach Stuttgart: Violin-Konzert. 21,15 bis 22'15: Nach Stuttgart: Roda Roda. Vorttag aus eige­nen Werken, Schwänke und Schnurren, Satiren und Gleichnisse. 22,30 bis 23: Von Berlin (nach Stuttgart): Tanzkursus. Anschließend bis 0,30: Don Berlin (nach Stuttgart): Tanzmusik.

Freitag, 9. Marz.

13 bis 14: Schallplatten-Konzert. 15,30 bis 16: Die Stunde der Jugend. 16,30 bis 17,45: Haus- frauen-Rachmittag: Programm u. a_:Haus­haltungsbücher der Geschichte. Vortrag von Dr Georg Schott. 17,45 bis 18,05: Die Lesestunde. 18,3.0 bis 19: Stunde des Südwestdeutsch:nRadio- Clubs. 19 bis 19,30: Zur Verminderung der Autounfälle, Vorttag von Wertmeister Karl Eger. 19,30 bis 19,50: Zwanzig Minuten Fort­schritte in Wissenschaft und Technik. 20: Dom großen Saal des Saalbaues (nach Stuttgart): Konzert der Wuseumsaesellschast. Anschließend: Von Kassel:Heitere Kleinig eiten", Vortragen­der: Dr. Allos, Hannover. Darauf: Von Kcsisel: Spättonzert der Kasseler Haus apelle.

Samstag, 10. Marz.

13 bis 14: Von Kassel: Mittagsstandchen der Kasseler Haustapelle. 15,30 bis 16: Die Stunde der Fugend. 16,30 bis 17,45: Konzert des Rund­funkorchesters: Reue Tanzmusik. 17,45 bis 18,05: die Lesestunde. 18,30 bis 18.45: Der Briefkasten. 18,45 bis 19,15: Funthochschule:Deutsche Dich­tung um 1100, Vorttag von Professor Dr. H. Raumann. 19,15 bis 19,45: Stenographis cher Fortbildungskursus für Anfänger und Srortge- schrittene (SLtat von 80 Silben auswärts). 19,45 bis 20,15: Stunde des Frankfurter Bundes für Volksbildung:Recht und Sittlichkeit, Vortrag von Rechtsanwalt Dr. PH. Rothbarth. 20.15 bis 22,15: Bunter Abend. 22,30 bis 23: Von Berlin (nach Stuttgart): Tanzkursus. Anschlie­ßend bis 0,30: Von Berlin (nach Stuttgart): Tanzmusik.

Letzte Nachrichten.

Gründung der Lhristl.-nationalen Bauern­partei. - ReichSiagsadg. Karl Sepp aus der S. 5. p. ausgeschieden.

Berlin, 6. 2Räq. (TU. Drahtmeldung.) von der Christlich-nationalen Bauernpartei wird mitge- teill, daß der Vorstand der Bezirksbauernschaft für Nassau und den kreis Dehlar in Ausführung eines früheren Beschlusses seiner Vertreterversammiung die Gründung der Christlich.nationa­len Bauernpartei vollzogen hat. Der Vor­stand der Partei hat in liebereinffimmung mit dem Vorstand der Bezirksbauernschaft deren Vorsitzen­den, dem Reichstagsabgeordneten Sari Hepp-Scel- bach die Spihenkandidatur der Reichstags- lisie der Christlich-nationalen Bauernpartei ange­tragen. Der Abg. Hepp hat diese Kandidatur ange­nommen. 3m Zusammenhang damit wird der TU. von der Deutschen Volkspartei mitgeteilt, daß der Abg. Hepp aus der Deutschen Volks­partei und deren Reichstagsfraktion ausge schieden ist.

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Kurszettel öer Berliner und Frankfurter Börse.

Die butter den Papieren angelübrten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Aeichvbankdiskont 7 Prozent, Lombardzinsfuh 8 Prozent.

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Berlin. 5 März

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Berlin 5. März

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Brief

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Norwegische Noten. .... Deuksch-Qcsierr., 5i00 Kronen Numä.nische Noten......

Schwedische Noten . .

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Spanische Noten.......

Tschechoslowakische Noten . .

Ungarische Noten . .

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Auszahlung.

5. Mar;

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39,01 12,412

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1,960 4.503

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4.180 4,284 20.95