Ausgabe 
5.12.1928
 
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Silvester-Sonderreise vom 29. Dez. bis 3. Januar

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Eintracht" im vollbesetzten großen Saal des schäften auf dem Gebiet des elektrischen Koch- ,.Hessischen Hofes" einen Schubert-Kon­zert » A b e n d, bei bem Frau Dr. Schmidt- Müllei.- (Soprans mitwirkte. Der Verein und die Solistin gaben ihr Bestes und wurden durch reichen Beifall belohnt.

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eine Sonderschau der neuesten Errungen- und Heizwesens im GasthausZum Gambrinus" arrangiert worden, die sich eines lebhaften Zu­spruchs erfreute. In allen Geschäften wurden bei einem Einkauf von 2 Mk. an Gutscheine verteilt, mit denen man, je nach Glück, ein Ge­schenk erhalten konnte, das von den Geschäfts­leuten gestiftet und im Möbelhaus Steinhäuser ausgestellt worden war. Die ersten drei Ge­schenke bestanden aus einer Rähmaschine, einer Chaiselongue und einem größeren Grammophon- apparat: sie kamen in die Orte Ober-Mörlen, Pohl-Göns und Hoch-Weisel. Die Geschäftswelt ist von dem Derkehrstag vollauf befriedigt. Abends veranstaltete der Gesangverein

befinden sich ab 6 Dezember 1928 in der

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Prospekte

Die Wohlfahrtsbriefmarken.

Durch Kauf beim städt. Wohlfahrtsamt fördert man die Gießener Aoihilfe!

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Iv Größte Vie Oamenlaschen, Geldbeutel, Brieftaschen, Zigarrenetuis,

SettevSwes 26 Gegvündet 1398 tgetetüStoe» 26 Jlusivaftl Schulranzen usw., sowie Ausrüstungen für ^e.^eise sind stets RerfsavtrSel Seine LLdsswKven ein wiMommsnssMeShnaOtsseMsniß

Bekanntmachnng.

Vonnervtag, d n 6. Dezember 1928, nach­mittags 3 Uhr, wird hier öffentlich meist bietend gegen Barzahlung sackweise ein Waggon Thomas-Schlackenmehl (15 000 Kilogramm), der teilweise genäßt ist, ver­kauft. Versteigerung voraussichtlich be­stimmt. 10632D

Güterabfertigung Abendstern.

der Ausgabe von Wohlfahrtsbriefmarten für die Deutsche Rothilfe eintrat, belief sich auf 1 513 000 Mark und wurde dem Herrn Reichspräsidenten für Sozial- und Kleinrentnerfürsorge zur Ver­fügung gestellt.

Am 15. Rovember d. 3- setzte die Reichspost die bekannte mehrfarbige Serie mit Wappen der deutschen Länder durch Ausgabe von fünf neuen Marken zugunsten der Deut­schen Rothilfe fort. Der Wohlfahrtszuschlag be­trägt unverändert 100 v. H. deS Frankierungs­wertes.

Eine erfo.gversprecherrde Heuerung ist die Her­ausgabe einer mehrfarbigen Bildpo st karte mit eingedruckter Wohlfohrtsbriefmarke zu 8 Pf. Diele Karte, nach dem Entwurf des Ateliers ©enger, Berlin, trägt aus der Vorderseite ne­ben dem Raum für die Anschrift des Empfängers das Bild eines schreitenden Knaben, der zwei goldene Kleeblätter als Symbole des Glücks in den Händen hält, und die UnterschriftIch bringe Glück". Oberhalb des Bildes weisen die WorteDeutsche Rothllse" auf den Wohlsahrts- zweck dieser Bildpostkarte hin. Die Karte wird zum Preise von 15 Pf. verkauft. Sie soll be­sonders als Glückwunschkarte dienen und eignet sich vorzüglich für die Weihnachts- und Reujahrsglückwünsche.

8 0 Prozent des a u h e r p o st a l c s ch e n Ertrags erhalten die örtlichenVer- triebsstellen, aber nur dann, wenn öle Marken auch durch sie bezogen werden. Oertliche Dertriebsstelle der Stadt Gießen ist das städtische Wohlfahrts­amt. ® a r t e » ft r a 6 e 2 . Zimmer R r. 8. Die Einwohnerschaft Gießens wird gebeten, von den Wohlfahrtsbriefmarken und Glückspostkarten auch in diesem Jahre ausgiebig Gebrauch zu ma­chen und sie nur durch das Wohl­fahrtsamt. Garten st raße 2. Zim- mer Rr. 8, zu beziehen.

Den Erwerbsgesellschaften sei in diesem Zu­sammenhänge noch gesagt, daß nach einer Ent­scheidung des Reichs-Finanzhoses vom 23. 3. 27 Aufwendungen für gemeinnützige und wohl­tätige Zwecke wozu auch die Wohlsahrtsbrief- marlen zu rechnen sein werden bei der Körper­schaftssteuer als Werbungskosten abzugsfähig sind.

Bekanntmachung.

In unser Handelsregister, Abteilung B, wurde am 30. November 1928 bei der Firma hessische Keramische Manufaktur, AkUeugesellscvaft In Gießen, folgendes em- geträgen: Die Firma ist erloschen. 10648D

Gießen, den 3. Dezember 1928. Hessisches Amtsgericht.

Wirhaben uns vermählt und befinden uns ab morgen auf der Hochzeitsreise im Lichtspielhaus, Bahnhofstraße, woselbst wir unsere lustigen Flitterwochen

verleben werden. - Dir bitten Sie, an unserer lustigen Flitterwochenreise teilzunehmen.

Dr.MaxSchulz FrauDr.KäteSchulz geb.Mühlberg (Harald Paulsen) (Margot Lands)

terS beitragen. Den Preisrichtern stehen über 50 wertvolle Preise zur Verfügung, die fast ausnahmslos von Freunden und Gönnern der Zuchtbestrebungen gestiftet worden sind.

* Garbenteich, 4. Dez. Heute vormittag in der elften Sunde verunglückte der Land­wirt Karl Wallbott von hier im Pferde­stall bei der Pflege seines erkrankten Pfndes. Das Tier lag seit einigen Tagen krank im Stalle darnieder. Als es heute vormittag einmal auf­gehoben werden sollte und Wallbott, um es zu stützen fein linkes Bein unter das bereits zur Hälfte hochgehobene Tier stelle, stürzte dieses plötzlich wieder zusammen und brach dabei seinem bedauernswerlen Herrn den linken Unterschenkel. Der Verunglück e mußte von der Gießener Freiwilligen Scmllätskolonne vom Roten Kreuz mit dem städtischem Sanitätsauto dec Chirurgischen Klinik in Gießen zugeführt werden.

y Daubringen, 4. Dez. Am Sonntag wurde am Schlüsse des Adventsgottesdienstes die feier­liche Verpflichtung des neugewählten Gesamt-Kirchenvorstandes des Kirch­spiels Kirchberg vorgenommcn. Von der hiesigen Gemeinde ist der Wagnermeister E. Dort wie­dergewählt und der derzeitigeBürge rm et fier Preis neu hinzugewählt und in sein Amt ein* geführt worden.

WSN. Grünberg, 4. Dez. Gegen die Fest­setzung der Einheitswerte der Steuerbehörde hielten hier die Mittelstandsoereinigung und der Landbund gemeinsam eine Protest - Versammlung ob. Aus den Ausführungen der Redner ging hervor, daß die Steuerbehörde zahl­reiche landwirtschaftlich genutzte Grundstücke und Gärten als Bauplätze einftufte, sogar Hinter­land von Bauplätzen zum vollen Bauplatzwert ein- schätzte. Gegen dieses Vorgehen der Steuerbehörde wurde entschieden Einspruch erhoben.

Kreis Friedberg.

pb. Butzbach, 3.Dez. Der gestrige Der­kehrstag, der unter der Bezeichnung:G e - schenk- und Lichtfest" seitens des Verkehrs­ausschusses der Stadt in Gemeinschaft mit den Geschäftsleuten aller Branchen in die Wege ge­leitet worden war, darf als voller Erfolg gebucht werden. Von der Geschäftswelt waren die Schaufenster durchweg geschmackvoll ausge­legt worden. Die Schaufenster boten bei bengali­scher Befeuchtung ein äußerst ansprechendes Bild. Schon kurz nach Mittag brachte die Aittoverkehrs- gesellschaft Freitag fortwährend aus allen Rich­tungen kauf- und schaulustiges Publikum in die Stadt, so daß verschiedene Geschäfte zeitweise des starken Andranges wegen geschlossen wer- den mußten. Für Unterhaltung des Publikums sorgte ein Stand-Konzert der Feuerwehrkapelle, sowie Sondervorstellungen der Kinos. Mit dem Eintritt der Dunkelheit erstrahlten die Haupt­verkehrsstraßen, d':e Bahnhofs--. Weiseier, Wetz­larer Straße, sowie der Marktplatz in festlicher Beleuchtung. Ein reizendes Bild, wie es nur in einer altertümlichen Stadt wie Butzbach ge­boten werden kann. Em Illuminations­wagen, den die bereinigten Installateure her­gerichtet hatten, bewegte sich gespensterhast wie ein Geisterschiff durch die belebten Straßen und erhöhte noch den Eindruck der farbigen Licht­fülle. Seitens der Installateure war auch

Donnerstag, 0.6. Seiemöet 1928, nMMW 2 nur

versteigere ich imLöwen". Reuen- wea 28 dahier, zwangsweise gegen Barzahlung:

1 Bücherschrank, 1 Kredenz, 1 Schreib- felretär, 1 komplette Ladeneinrichtung, 1 Schreibtisch, 1 Wanduhr,1 Sprech- maschine, 1 gr. Wagen, l «lecher- schrank, 1 Nähmaschine, Älublofa, 100 m Kleiderstoffe, 7 Blatt Sohlleder.

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Im Vergleich zu den großen Summen, die von den öffentlichen Körperschaften Reich, Ländern. Gemeinden, Versicherungsträgern zur Fürsorge für die notleidenden Bevölkerungs­kreise aufgewendet werden, erscheinen die Er­träge von Spendensammlungen für Wohlfahrts­zwecke heule verschwindend gering. Trotzdem kön­nen besonders die Träger der Wohlfahrtspflege nicht daraus verzichten, durch öffentliche Samm­lungen verschiedenster Art Mittel für ihre Für­sorgearbeit zu beschassen. Drei Gründe werden immer wieder für die Rotwendigfeit von Spen­densammlungen angeführt: erstens der dringende Bedarf an Fürsorgemitteln überhaupt, der trotz der großen Aufwendungen von Steuerrnitteln nicht hinreichend befriedigt werden kann: zwei­tens die Möglichkeit, mit ergänzenden Mit­teln auS Spendensammlungen schneller und durch­greifender zu helfen, als es manchmal durch Beihilfen aus öffentlichen Mitteln geschehen kann: schließlich der Gesichtspunkt, daß Spendensamm­lungen zur sozialen Solidarität erziehen, die wirtschaftlich Stärkeren zum Eintreten für hills- bedürftige Mitbürger anspornen, eine Aufgabe, der sich die Träger der Wohlfahrtspflege nach der Verringerung und Umschichtung der Ver­mögen und Einkommen noch größerem Eifer widmen müssen als früher.

Diese Gründe haben die Organe der öffent­lichen und freien Wohlfahrtspflege, die in der Deutschen Roth Ilse arbeitsgemeinschaftlich ver­einigt sind, veranlaßt, insbesondere auch den Wohlfahrtsbriefmarken wachsende Auf­merksamkeit zuzuwenden und ihre Einbürgerung in Deutschland zu fördern.

Die bisherigen Ergebnisse der Ausgabe von Wohlfahrtsbriefmarken in Deutschland sind auch an den Erfahrungen in der Schweiz, in Holland, Schweden, Oesterreich und anderen Ländern gemessen durchaus ermutigend. Die vier Ausgaben deutscher Wohlfahrtsbriefmarken feit 1924 haben der Wohlfahrtspflege fast 5 Mil­lionen Reichsmark zugeführt. Der Absatz stieg von 5 Millionen Stück im Jahre 1924 auf über 12 Millionen Stück bei den im September 1927 anläßlich des 80. Geburtstages des Herrn Reiwspräsidenlen ausgegebenen Hindenburg- Wvhlsahrtsbriesmarken und -Postkarten. Der Er­trag dieser Serie, durch die eine Unterbredjung

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Preußen.

Kreis Biedenkopf.

* Rodheim a. d. Bieber, 3. Dez. Für Freitagabend hatte die GefolgschaftBie­bertal" des Iungdeutschen Ordens

zu einer Versammlung nach Rvdheim emgcladen, für die der Großkomcur der Großballei Hessen- Rassau-Waldeck, Hauptmann a. D. Stoß ne r, als Redner gewonnen war. Er sprach über Ziel und Kampf des Iungdeutschen Ordens". Bon der Schilderung einer Reich s- tagssihung. die höchst unerfreuliche Bilder zeigte, ausgehend, unterwarf er bai- parteipolitische Le­ben in Deutschland einer scharfen Beurteilung. Er führte u. a. aus:Alle Gewalt gebt vom Volke aus!" so sagt die Weimarer Verfassung. Diese Gewalt besteht aber nur darin, daß der deutsche Staatsbürger alle paar Jahre einmal, oder auch öfter, einen Zettel mit einem Kreuz­chen hinter unbekannten Ramen in die Wahl­urne legen darf. Sonst hat er keinerlei Rechte im Staate. Die Aufstellung der Wahllisten gebt von privaten Vereinen, den Parteien aus, die aber schon die Kosten der Wahl aus den Bei­trägen ihrer Mi glieder unmöglich aufbringen kön­nen. Infolgedessen stehen die Parteien unter der Hei-rschast der Geldgeber. Diese im Dunkeln bleibenden Geldgeber sind es. die heute die Macht in den Händen haben. Es ist durchaus denkbar, daß ausländisches Geld auf dem Wege über die Partei bei deutschen Wahlen den größten ©in- sluß ausüben kann. So sieht die Gewalt, die vom deutschen Volke ausgeht, in Wirklichkeit aus. Rach der Reichsversassung ist her Abgeordnete nur vor seinem Gewissen verantwortlich Eine sehr schöne Bestimmung! Aber vor seinen Wäh­lern braucht er sich nicht zu verantworten. Unter­worfen ist er jedoch dem Fraktionszwang. Die Fraktion steht als Parteieinrichtung auch unter der Herrschaft des Geldes. Wo bleibt hier die Gewissensfreiheit des Abgeordneten? So ist in diesen beiden Punkten die Weimarer Beriassung schon längst außer Kraft gesetzt. Auch die Be­ziehungen Deutschlands zu dem Auslande stehen vielfach unter der Herrschaft der Geldmächte. Das zeigte sich deutlich beim Abschlüsse des log. Eisenpaktes. Poli ische Borteile für das deutfche Volk wurden hierbei überhaupt nicht angestrebt, obwohl sie durchaus möglich waren. Diesen un- hrilvollcn Kräften hat sich der Iungdeutsche Orden immer entgegengestellt. Schwer war fein Kampf, aber die Erkenntnis im deutschen Volke wächst. Muß in dieser Richtung der Orden ver­neinen, und er verneint vor allem das heutige parlamentarische System und die Herrschaft des Geldes, so weist er auch Wege zur Besserung. Dem heutigen verhängnisvollen System setzt er seinen auf Rachbarschaft und Gemeinschaft ge­gründeten Staatsaufbau entgegen, den der Ho^> meister des Ordens, Artur Mahraun, in ban Iungdeutschen Manifeste" geschildert hat." Die Aussprache, die sich an den Vortrag anschloß, war von strenger Sachlichkeit und von Ackstnna des gegnerischen Standpunktes getragen. Gründe und Gegengründe wurden ruhig und sachlich behandelt. Die Versammlung war sehr gut be­sucht: die Teilnehmer folg en allen Ausführungen mit größter Aufmerksamkeit.

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