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res verteilen sich auf 1 068 815 Turner. 428 451 Turnerinnen, 427 815 Knaben und 251 536 Mäd­chen. Da jedoch 6552 Turnvereine, wenigstens im Sommer, eine Schwimmgelegenheit haben, sind es noch nicht einmal 50 Prozent der Turn­vereine, die das Schwimmen ausnutzen. Eigene Badeanlagen haben jetzt 35 Turnvereine ge­schaffen.

Wirtschaft.

* Stand der deutschen Spareinlagen Ende August Ende August 1928 betrug der Be­stand an Spareinlagen bei Den deutschen Sparkassen 6252,3 Millionen Mark, gegen 6074,5 Millionen Mark Ende Juli 1928. Die Zunahme stellte sich mithin auf 177,8 Millionen Mark, während im Juli eine Steigerung um 153,1 Millionen Mark zu verzeichnen war. Die Giro-, Scheck-, Kontokorrent- und Depositeneinlage betrugen Ende August 1365,0 Millionen Mark, gegenüber 1334,5 Millionen Mark Ende Juli.

E i n Verein zur Erhaltung der Frankfurter Wesse. 3n der Frankfurter Handelskammer fand gestern die Gründung des Vereins zur Aufrechterhaltung der Frankfurter Meßen statt. Den Vorsitz übernahm Geheimrat Dr. h. c. A. von Weinberg. Ramens der Messe- und Ausstellungsgesellschaft sprach Stadt­rat Dr. L i n g n a u dem vorbereitenden Ausschuß den Dank aus. Weitere prominente Persönlich­keiten des Frankfurter Wirlschaftsl.bms gehören dem Vorstand des Vereins an. Die Höhe der bis jetzt gezeichneten Beiträge bestätigt in vollem Mähe die in die Gründung des Vereins ge­fetzten Erwartungen und dokumentiert gleichzeitig die Bedeutung, die in Wirtfchaftskreisen der Frankfurter Messe beigelegt wird.

* Verein für Chemische 3ndustrie, Frankfurt a. M. In der angekündigten Auf- sichtsratssihung wurde die bisherige Verhaute lungsgrundlage zur gütlichen Beilegung der Dif- ferenzeir mit der Rortt Mij. genehmigt, doch sind noch einige Besprechungen mit der holländischen Gesellschaft notwendig. Es ist wohl anzunehmen, daß wieder eine Interessengemeinscha t. aller­dings in anderer Form als die bisherige, zu- standekom "t.

* Zus mmenfchlußverhindlangen in der F^uerwehrgeräteindustrie. In Weimar sand eine Zusammenlunft der Firmen statt, die in der Herstellung von Feuerwehr- geräten maßgebend sind. Man hat über Maß­regeln zur Gesundung dieses Industriezweiges beraten. Die Branche tlagt über ungesunde Kon­kurrenzverhältnisse: vor allem beanspruchen unter den Abnehmern die kommunalen Verwaltungen lange Ziele, während der Fabrikant Löhne, Ge­hälter und alle sonstigen älnkosten, Steuern und Zinsen prompt bezahlen müsse. Die führenden Firmen streben nach geordneten Verkaufs- und Zahlungsbedingungen. Man will die kleine Zahl führender Firmen, die in dieser Branche in Frage kommen, zu einem Trust zusammenschließen. Wie hierzu mitgeteilt wird, werden die Ver­handlungen noch fortgesetzt.

Vene Fusion im Warenhaus­gewerbe. Die Katz-Textil-A.-G. in Bielefeld hat, wie WTD.-Handelsdienst erfährt, eine Ka- pitalerhöhung vorgenommen, die dem weiteren Ausbau des Katz-Konzerns dienen soll. Der größt« Teil der Wtien wurde von dem Kölner Kaufhaus Michel & Co., QL-®., übernommen, das Sitz im Aufsichtsrat und Vorstand der Ge­sellschaft erhält und gleichzeitig Konzern-An- schluhfivma mit Wirkung vom 1. Oktober d. I. ab geworden ist. Der Harne der Bielefelder Firma wird in ..Katz L Michel, Deptil-A.-G." mngeändevt. Zweck des Zusammenschlusses ist, durch Erhöhung der Konsumentenschaft die Tätig­keit der Gesellschaft auf breiterer und einfluß­reicherer Basis weiterzuführen. Diesem Erwei- terungsplan dient «in umfangreicher Neubau in Bielefeld, der bereits im Oktober fertiggestellt und noch in diesem Iahr« bezogen werden soll. Das umfangreiche Gebäude genügt auch für einen evtl, weiteren Ausbau des Unternehmens. Zur Ausgestaltung der bereits bestehenden Eigen- fabrckation wurde ferner eine Interessen­gemeinschaft mit der Bielefelder Herrenwäsche­fabrik L. I. Hirschfeld beschlossen. Mit anderen Fabrikationsunternehmungen wird wegen weite­rer Anschlüsse verhandelt. Die vor einiger Zeit gegründeten Verkaufshäuser und Vertretungen in Chemnitz, Plauen und Apolda sollen durch ein in Berlin geplantes E-inkaufshaus größten Stils ergänzt werden.

* G ründung des belgischen Tabak­trustes. Unter Mitwirkung der Sociste ®6nerale und der Banque Teige pour l'Gt a ger, sowie der Banque Italo-Belge wurde nunmehr der belgische Tabaktrust (Tabacofina) errichtet.

Die neue Gesellschaft wird mehrer« große Tabak verarbeitende Firmen aufnehmen und die Ra­tionalisierung der Produktion und des Ver­kaufs durchführen.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. OIL, 5. Oft. Tendenz: unsicher. - Die Börse eröffnete in stiller Haltung. Bei dem fast vollkommenen Fehlen der zweiten Hand war die Kulisse weiterhin zu Abgaben ge­neigt und die allgemeine Stimmung war l ust - los und ziemlich unsicher. Einige günstig« Mo­mente konnten kaum eine anregende Wirkung auf die Tendenz ausüben. So wurde di« Zunahme der deutschen Spareinlagen im August, die günstigen Kaliabsatzzifsern und der Bericht des Stahlwerks­verbandes, der eine Besserung des Auslandge­schäftes feststellt, nur wenig beachtet. Auch die Erhöhung der gestrigen Auslandbörsen und die starke Entspannung des Reuyorker Geldmarktes konnte die Stimmung nicht nennenswert be­einflussen. Lediglich nach einigen Spezial- papieren b. stand einiges Intcresse. Vor allem nach Karstadt, die 55 Prozent höher tagen, weiter gefragt waren außerdem Deutsche Linoleum mit plus 1,25 Proz., Berliner Handelsgesellschaft mit plus 1,13 und am Elektromarkt Siemens mit 1,25 Proz. Die übrigen Elektrowerte blieben gut be­hauptet. An den übrigen Märkten traten zu den ersten Kursen meist Qlbschwächungen bis zu 2 Proz. ein. Farben eröffneten 1,60 Proz. niedriger, während Scheideanstalt auf dem erhöhten Kursniveau ter gestrigen Abrndoörse behauptet blieben. Zellstosfwerte gaben je 1 Proz. nach. Am Bankenmarkt tagen Danatbank, De utsche Bank, D i s c o n t o ge s e l l s ch a f t und Dresdner Bank je 1 Proz. niedriger, Reichsbank und Barmer Bank 2 Proz. gedrückt. Montanwerke tagen nicht einheit­lich, Rhe in st a hl mit minus 2,5 Proz. stärker angeboten, Mannesmann minus 1,5 Proz., wächrend Klöckner 0,75 Proz. und Rhein. Braunkohle 1 Proz. anzogen. Am Markte der A u t o a k t i e n gaben RSÜl. 1 Proz. nach, Kleher waren behauptet, Daimler leicht erhöht. Von variablen Werken waren Wayh & Frei­tag 1 Prozent schwächer. Verein für chemische Industrie behauptet. Deutsche Anleihen gaben etwas nach. Von Auslandrenten Anatolier rück­gängig, ungarische Renten etwas verlangt. Im Verlause wurde die Haltung allgemein schwächer, da die Spekulation weiter zu Verkäufen schritt. Bei kleinsten Umsätzen gaben Farben, AEG., Daimler und Reichsbank je 1 Prozent nach Siemens verloren 2,75 Prozent. Am Geld- m a rkt war Tagesgeld zu 6,75 Prozent wieder knapper. Am Devisenmarkt' nannte man Mark gegen Dollar 4.1982, gegen Pfund 20.361, gegen London Kabel 4.848 250, gegen Paris 124.02, gegen Mailand 92.63, gegen Madrid 29.70, gegen Holland 12.0920.

Berliner Börse.

Berlin, 5. Oft. Die schwachen Börsen der letzten Tage und vor allem die starken Schwankungen in Neunork und an den übrigen Auslandbörsen haben die Unsicherheit zu Beginn des heutigen Vormittags- Verkehrs noch verstärkt. Fehlenden Orders standen weiter Entlastungsk;ufe gegenüber, so daß sich die hohen im heutigen Vormittagsverkehr genannten Kurse nicht behaupten konnten, sie wurden auf einige günstige Nachrichten bei kleinen Umsätzen herauf- gesprochen, vielleicht war auch seitens der Spekula­tion, die gestern starke Abgaben vorgenommen hatte, wieder gedeckt worden. Ein guter Bericht des Stahl­werksverbandes, der eine Besserung des Ausland- geschästes aufweift weiter steigende Tendenz der Spareinlagen im Reiche, neue Verhandlungen zur Schaffung eines europäischen Oelmonopols, gute Kaliabsatzziffern für September regten anscheinend, ebenso wie der feste Neuyorker Börsenschluß, bei er­leichtertem Tagesgeldsatze von 6^5 v. Sy an. Die Ab­schwächungen zu Beginn der Börse begründete man mit ungünstigen Meldungen in den Reparationsver­handlungen, vor allem dürste aber die Interesse­losigkeit des Publikums ausschlaggebend gewesen sein. Eine einheitliche Tendenz setzte sich nicht durch, die Veränderungen gegen gestern mittag waren im all­gemeinen klein, vereinzelt konnte man aber Ab­schwächungen bis zu 3 v. H. feststellen. Darüber hin­aus verloren Schlesische Bergwerk 3,5 d. Sy, Svenska 4 Mark, Bembera 4 und Schuckert 4,5 v. Sy Relativ fest eröffneten Deutsche Waf­fen, Deutsche Linoleum, Karstadt und Polyphon. Deutsche Anleihen waren eher schwächer. Altbesitzanleche wegen der Auslosung nicht notiert. Ausländer geschäftslos. Pfandbrief- markt gehalten. Roggenpfandbriefe schwächer. Der Geldmarkt war weiter leichter. Tägliches Geld 6 bis 8 v. Sy, Monatsgeld 8,25 bis 9,25 v. H. Waren­wechsel etwa 7 v. Sy Der Verlauf neiate weiter zur Schwäche. Eine Ausnahme hierbei machten Glanz- ft o f f, die, angeblich auf Deckungskäufe, 6,5 v. Sy

über Anfang umgingen, Erdöl, Polyphon, Karstadt und R h e i n ft a h l, doch hietten sich die Befferungen bei diesen Papieren im Rohmen von 1 ü.Sy

F rrkfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. OIL, 5. Oft. Der Frankfurter Prvdufteurnarft verkehrte zum Wochenschluß in weiter freundlicher und fester Haltung. Auf die abermals erhöhten Auslandmeldungen konnte sich heute die festere Tendenz der Woche weiter fort­setzen. Namentlich Weizen und Roggen, die gestern geringfügig angeboten waren, zogen heute 0,25 Mk. an. Hafer und Mais schlossen sich dieser Preisbewegung ebenfalls mit 0,25 ML an. Futtermittel lebhafter gefragt. Es notierten: Weizen 23,25 bis 23,50; Roggen 22,75 bis 23; Sommergerste für Brauzwecke 25,50; Hafer, in­ländischer, 22,75 bis 23,25; Mais (gelb) für Futterzwecke 21,25 bis 21,50; Weizenmehl süd­deutsches, Spezial 0, 33,75 bis 34; Roggenmehl 31 bis 31,25; Weizenkleie 14,25 bis 14,40; Rog­genkleie 14,25 bis 14,50. Tendenz: Fest.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 4. Oft. Das verhältnismäßig kleine Inlondangebot von Brotgetreide, namentlich von Weizen, und die geringe Kauflust der Mühlen, die nach wie vor über schleppendes Mehlgeschäft klagen, halten die ülmsatztätigfeit am Platze rn engen Grenzen. Dagegen besteht nach der Küste weiter gute Frag« für Weizen zur Deckung er­folgter Exportabschlüsse. Die Forderungen waren ziemlich unverändert. Gebote waren jedoch unter Dem Eindruck der schwächeren Auslandmeldungen nur auf ermäßigtem Preisniveau zu erhallen. Roggen hat, da das Exportgeschäft noch nicht wieder voll in Gang gekommen ist, schwierigen Absatz. Mehle werden nur für den laufenden Bedarf getauft, bei Geboten sind die Mühlen zu Preiskonzessionen bereit. Hafer wird am Platze vom Konsum vorsichtig gekauft, das Angebot ist jedoch weiter klein, da die Küste nach wie vor zur Komplettierung der für den Export ver­kauften Partien Ware an sich zieht und auch höhere Preise b w lügt. G.rsten haben unr«.ändert ruhiges Geschäft. Der Lieferungsmarkt verkehrte für beite Drotgetreitearten in matterer Haltung. Roggen und auch Weizen hatten Preiseinbußen bis 1,50 Mark zu verzeichnen, besonders gedrückt lag Oktoberroggen bei einem Preisverlust von 2,50 Mark. Bon den heute besichtigten 30 Tonnen Weizen und 240 Tonnen Roggen konnten nur 30 Tonnen Weizen und 60 Tonnen Roggen für kontraktlich lieferbar erklärt werden. Es notierten für je 1000 kg: Weizen, märt., (74,5-kg/bl-Ge- wicht, östliche Stationen über Notiz) 208 bis 211, Oft. 222,50 bis 222, Dez. 232,50 bis 232, März 238,75 B.; Roggen märt, (69-kg/tü-Gewicht, öst­liche Stationen über Notiz) 206 bis 209, Oft. 219, Dez. 227, März 235,50 (matter); Braugerste 231 bis 251 (stetig); Futtergerste 200 bis 211; Hafer, mark., 194 bis 205, Oft. 209 bis 207.

Buntes Allerlei.

Tödlicher Schlag mit der Tapelenrolle.

Auf einem Berliner Aeubau schlug bei einer harmlosen Hänselei ein Tapezierer sei­nem Kollegen im Scherz mit einer Tapeten­rolle auf den Kopf. Beite arbeiteten dann weiter und besuchten sogar nach Feierabend 7wch eine Wirtschaft, um ein Glas Bier zu trinken. Am nächsten Tage erkrankte ter Geschlagene schwer und starb noch im Laufe des glei­chen Tages. Bei ter Obduktion ter Leiche wurde festgestellt, daß ter Tod durch Ge­hirnblutung herbeigeführt worden war. Wahrscheinlich hat der leichte Schlag teSbatb so verhängnisvolle Folgen gehabt, weil ter Getötete sich früher einmal bei einem Sturz mit dem Motorrad eine Kopfverletzung zugezogen hatte. Entlarvung eines falschen Rechtsanwaltes in Wien.

Die Verhandlung eines Erpresserprozesses in Wien, die Dienstag stattfinden sollte, nahm eine ungewohnte Wendung, da der Richter mitteilen mußte, daß der von den beiden Angeklagten bestellte Verteidiger, der angebliche Anwalt Dr. Josef Löwenstein, vor einigen Tagen als Betrüger entlarvtund verhaftet worden sei. Wie das Neue Wiener Journal" dazu mitteilt, hat Löwen­stein nicht nur in diesem Prozeß, sondern in einer ganzen Reihe anderer, die teilweise über ein Jahr zurückliegen, die Rolle eines Verteidigers gespielt, ohne irgendwie dazu befugt *u fein. Darunter be­fand sich eine Reihe größerer Prozesse, die seinerzeit Aufsehen erregt haben. Dor allem eine Verhandlung, die mit den Wiener Juliunruhen im Zusammenhang stand. Die Folgen der Schwindeleien Löwensteins seien noch gar nicht abzusehen, da unter Umständen Dutzende von Urteilen hinfällig wer­den würden. Besonders pikant sei auch der Um­stand, daß Löwenstein schon seit Jahresfrist von dem gleichen Gericht wegen Betrugs

steckbrieflich verfolgt ist. Dos Blatt meint. Löwenstein habe sich in dem Augenblick, wo der Steckbrief gegen ihn erlassen wurde, sozusagen i n bie Höhle des Löwen, das yeißt, in das Landesgericht selbst begeben und wahrscheinlich ae­robe beshalb sich seiner Verhaftung entziehen kön­nen. Die Entlarvung Löwensteins erfolgte b u r ch einen Gerichtsdiener, dem der angeblich« Rechtsanwalt verdächtig oorgefommen war. Er ver­langte ihm die Legitimation ab. Löwenstein war derart überrumpelt, daß er sofort über feine wahre Persönlichkeit Auskunft gao.

Die lelephonfreudigen Schweden.

Rächst San Fra n z i s k o, in tem auf je hundert Einwohner 31 Lelephonabonnenten kom­men, besitzt Stockholm proz«ntual die mei­sten Fernsprecher, nämlich 29 auf j« hun­dert Einwohner. Trotzdem nimmt die Zahl der Telephonabonnenten noch ständig zu. Allein in diesem Iahre hat sie sich in der schwedischen Hauptstadt um 15 000 vermehrt. 79 neue Telephonzentralen mußten im Lande eingerich­tet werden. DaS gesamte in der Telephonindu- strie investierte Kapital beläuft sich auf 310 Millionen Kronen und verzinst sich regelmäßig mit 6,48 Prozent.

Kunst und Wissenschaft.

Die Genossenschaft deutscher Tonseher ehrt Richard Strauß. ...

Die Genoss«nschaft deutscher Ton- f«tz e r in Berlin hat in ter Versammlung ihres erweiterten Dorstantes am Mittwoch Dr. Richard Strauß, der anläßlich der Erst­aufführung sein:r »Aeghptischen Helena" zurzeit in Berlin, weilt, für seine 25jährigr ehrenamtliche Tätigkeit als Vorsitzender der Ge­nossenschaft deutscher Tonsetzer ein« Goldene Medaille nach einem Entwurf von Prof. Ernst W e n ck als besondere Ehrengabe und Anerkennung für seine Verdienste um die Ge­nossenschaft überreicht.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt bie Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Ein Notruf aus Klein-Linden.

* Klein-Linden, 4. Oft. Seit Wochen ist es den Bewohnern der unteren Frankfurter Straße, namentlich in den Rächten zum Sonn- und Montag, nicht möglich, zu schlafen. BiS zur Mitternachtsstunde ziehen Gruppen jun­ger Leute beiderlei Geschlechts singend und johlend ohne Unterbrechung diese Straße herauf und herunter. Hierbei wer­den die schamlosesten, zum Teil selbst gedichteten Lieder zu Gehör gebracht. Die in jener Straße zahlreich wohnenden Eisenba hnbed ien- n et en , deren verantwortungsvoller Dienst zu jeder Tages- und Rachtzeit beginnt, sind ge­zwungen, diesen Dienst unausgeruht anzutreten. Die maßgebenden Stellen würden sich großen Dank erwerben, wenn sie ihr Augenmerk einmal auf diesen standalösen Zustand richteten und dem Unfug ein Ende bereiteten.

Viele Anwohner, die nachts gern schlafen möchten.

Rundfunkprogramm

des Frankfurter Senders.

(Aus derRadio-Umschau".)

Samstag, 6. Oktober.

6,30: Morgengymnastik. 13 bis 14: Rach Stutt­gart: Schallplatten-Konzert: Buntes Programm. 14,35 bis 15 35: ©tunte ter Iugend. 15,55 bis 16,05: Hausfrauendienst. 16,35 bis 18,05: Rach Stuttgart: Klassische Operetten, Konzert des Rundfunkorchesters. 18,10 bis 18,30: Lesestunde. 18,30 bis 19: Briefkasten. 19 bis 19,30: Steno­graphischer Fortbildungskursus füp Anfänger und Fortgeschrittene (Diktat von 80 Silben aufwärts). 19,30 bis 20: ©tunte des Frankfurter Bundes für Volksbildung:Der Sport als Erziehungsmittel", Vortrag von Direktor Dr. Hans Geifow. 20 bis 21: Von Stuttgart: Hausmusik auf alten In­strumenten. 21: Rach Stuttgart: Operetten- Abend. Anschließend bis 0,30: Tanzmusik.

Sprechstunden der Redaktion

12 bis 1 Uhr mittags, 5 bis 7 Uhr nachmittags. Samstag nachmittag geschlossen.

Anzeigenauftröge sind lediglich an die Geschäftsstelle zu richten.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte ohne beigefügtes Rückporto wird keine Gewähr übernommen.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höh« der zuletzt beschlossenen Dividende an. Deichsbankdiskont 7 Prozent, Lombardzinsfuß 8 Prozent.

Jranhfutt a. M

Berlin

Frankfurt a. M

Berlin

Frankfurt a. M

Berlin

Berlin. 4 Oktober

(Seid

Brief

Franzöliiche -Jloieu.....

Holländische Noten......

Italienische Noten......

Norivegische Noten.....

Deuksch-Oesterr, A too Kronen Rumänische Noten......

Schwedische Noten ...... Schweiler Noten ....... Spanische Noten ....... Tschechoslowakische Noten . .

Ungarische Noten .

Devijenmartt Berlin

Telegravhilche

16,3h 167,86

22.04

111.60

58,93

2.53

111.95

80,54

68.31

12,385

72.94

Arankfuri 3 u 6 a a b

nns 168,49

22.09 112,04

69,17

2,55 113.39 80,96 68.59

12,445

78.24 a. 23.

b n a.

Schluß» Kur»

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Datum

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Datum: |

4 10. |

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0.

Datum:

4. 10.

5. 10.

| 4. 10. | 5. 10.

6% Li. ReichLou leihe o. 1927 .

Dl. 8lnl.-tibldi.-Sd)ulb mtl 8u6- los.-Rechten -

DeSgl. ohne AuSlos^Rechle . . .

7% yranlf. Hyp.-Bt Soldps. un­kündbar bi» 1932 . -

iy,% Rhein«che Hyv.-D-mk Ltqu> Soldps. . .

8LS.<y abg. B ortriegS-Obligatiou., rückzahlbar 1932

4% Schweiz. BundeSb.-Anl.. . . 4% Oesterreichischr Goldrie.. . . 4,20% Lelterr. Silberne.....

4% Oesterreich, einheitl. Rte.

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75,25

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Eleklr. Lieferungen.....10

Licht und Kraft ...» - 10 Helten ch Guilleaume. . 6 Ges. f. Eieltr. Untern.. . 10 Hamb. Elektr. Werte .... 10 Rhein. Elektr...... . . 9

Schics. Elettr. . ...... 10 Schuckert . ........ 8

Tranüradio ....... 8

Labmeher L To.. ..... 10

Buderur .......... 6

Essener Steinkohle......8

Gelsenkirchener ... J. H 3- 4 Harpener. . ........ 6 Hoesch Eisen. ........ 8 Ilse Bergbau ....... .8 klöcknerwerke . ...... 7 Köln-Neuesten ...... V Mannesmann . ....... 8 Mansselber .......7

Oberschles. Eisenb. Bedarf... 5 Oberschles. LoUwerke . . . S Phönix Bergbau ... b'/r

Rheinische Braunkohle» ... 10 Rheinstahl t. % Jahr 4%

Krebeck Montan .....7,3

Vereinigte Stahlt». ..... 6 Otavi Minen . ..... t sh Kali Ascher-leben ..... 10

Kaki Westeregeln ...... 10 Kaliwerk EaUdetswNH ... U>

3. ®. garbeu-IndastN, ... 13 Dynamit Nobel ....... 5 Scheideonstalt..... . f 9

Goldschmidt ....... 6 OlütflctltDcde

Moiallgesellschaft......U

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208

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272.5

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401

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87.5

127,5

260

121

132,75 117

95.5

286

.148,5

95.5

297.5

299

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103.35

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208.5

314

402,25

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131.25

116.4

95,5

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146

363,13

212

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207 181.25 327.75

156.5 272.5 152.5

163.26 211.25

213.5 100.5

152.75

173 87,25

142

128

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139 113.13 115.ö

«5.Ö 286,25 147,25

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207

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241.75

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54

296

298

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263.25

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104

106,25

Philipp Hoizmann ...... 7 Heidelberger Ccmeul .... 10 Cemeni Karlstadt ...... 8

Wayß L Freitag ...... 10

Schultheis Patzenholer ... 15

Okwerke....... 12

Der. BlmySoss ...... 18

Bembcrg...... 14

Kellstoss Waldhos.....12

Zellstoss Ajchassenbur- ... 12 Charlottenburger Wasser ... 7 Dessauer GaS..... 8

Daimler Motoren ...... 0

Adlerwerke Klever ...... 5

Luvw. Loewe . ...... 10 Nat. Automobil ....... 0 Cicnfldn 4 Koppel . .... 5 Leonhard Tietz ...... 8 Bamag^Meguin . ...... 0 Franks. Maschine« ...... 6 Griyner 11

Heyligenstaedt ....... o IunghanS. ....... .4 Lechwerke. . ....... 8

Mainkrastwerkr ....... 8

Miag ...... 10

Nekms ulmer .....8

Peters Union . 4 ...... 8 Gebr. Roeder . ...... 10 Botgl ch Haeffna ...... 8 Eüdd. Buder ........8

Baut

Hl

137

170

142,5

297 318

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17 5 77

126

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110.5

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150

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187.5

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93,75

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81,48 2,174

5,435 4.20

I 30» ÖÖ

168,47 1.7h3 58.29

111.76 111,62 412.17 10,559 51,95« 20,339 4,1950

16,39 >0,72 68,41

1.913 0.5015

69,010 42,434

7,368 73,145

3,030 18,93 81.29 2.168 5.425 1,193 4.266 -0.86

168,51 1,767 58,41

111.98 111.04 112,39 10,679

21. »95 20,379 4,2030

46,43 80,88

68.55

1.917 0.6036

09,135 12,454

7,384

78,285 3.036

18,97

81.45

2.173

6,435

4.201 4,274 N.W

4% Ungarische Siaatsr. v. 1910 . 4%% besgl. von 1913.....

4% Ungarische Kronenrte.....

4% Türk. Zollanleihe v. 1911 . . 4% luetische Bagvadbohn-Anl.,

Serie 1 . .

4% de«gl. Serie 11 ....

4% Rumänen converi. Rte. . . - V/,% Rumänen Goldonl. von 1913

Ollß. Deursche Eisen'xrhn . 4% tzamburg-Ainerika ßatd . . . 8 Hamb.-Slibam. Dampstch. 8 Hansa Dampsschiss . W

Norddeutscher Lloyd .... 8 Slllg Deutsche Sreditan 8. - . 10 Barmer Baalverein ... 10 Berliner Handelsgesellsch. . 12

Commerz- und Privat-Bank. 11 Darm st. q. Nationalbanl . . 12 Deutsche San! ... 10

Ditlonto-GeseUschaft Aut.. . 10 Dre«dner Ban! ... 10

vttttrldeutsche Creditbaol ... 9 Metallbau! . . .......8

...... 12

Berltti, 4. Oktober

<^elv

Brie»

Ämerikainichc No«» ..... Belvischc Noten ....... Dänische Noten ........ Snylrsch« »oten........

4,176

58,20

111,58

30,322

68,44

112,02

20,403