Ausgabe 
5.1.1928
 
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tn Wien und Mt tfrma Aron Hirsch Söhne hi Halberstadt «jetzt in Berl«) nls Befttzerra bet Metallocherm'chen Werte Rottleben X4.. bie beide nach einem beftmber« patentier,en Ber- fahr.n hächdUperse Bleimennige der-eilen, ho­ben 'ich tu einer Gemeinschaft auf dem Geb eie ber Bleifarben -usammengeschloften, tnobei der LH ®olbr4.nibt A-G die .Führung überlassen würbe S« würbe beschlossen, zwecks Rationali- fterung ber Erzeugung nut (Ulen zu betreiben.

3ufammenf*luhbeftrebungen in her Velberter SchloßinduSrie. Die 3ufammcnf<$luhbeHrebungen in bet Velberier Schlohindustne nehmen einen starken Fortgang. Reuerbing» Hot sich bie Möbelschloßbranche über bie Preise geeinigt und eine generelle Preis- erhöhung von 10 Prozent beschlossen Auch bie Fabrikanten von Schatullenschl-ssern haben ben Zusammenschluß unter Festsetzung von Mindest- preisen vollzogen. Der Bereinigung geböten neben sämtlichen Velberter Produzenten auch ou«wär- tige Fabrikanten an, sie umsaht allo sämtliche Interessen.

* Sanierung ber Schuhsabrik Herz '2L Frankfurt o.M Die außerordentliche Generalversammlung bie über die bekannte Sanierung zu beschließen hat. wirb aus den 28 Januar einberufen. Ferner sind Wahlen zum Aussichttrat vorgesehen

' Philipp- A.-G.. Franksurt a. M. Aach dem Bericht war der Auftragseingang in dem am 30. Juni abgeschlossenen GeschäftSiahr 1020 27 sür Klaviere und Kunftspielinhrumente befriedigend Wie bereit« gemeldet, ergibt sich noch 10 <87 736) Ulf. Abschreibungen einRein- gewinn von 23 525 Mk der vorgetrogen werden soll lIm Vorjahr wurde der Verlust von 129 271 Mark aut der Reserve gedeckt.) 3m lausenden Iohr habe die Steigerung de« Umsatzes bi« jetzt angehalten <G.-V. Zl.Ianuar.)

'Sunlicht-Gesellschaft A-G M a n n- hetm. Da« Geschästsjohr 1926 27 schließt mit einem Aohgewinn von 1 779 304 <773 849) Mk. Aach 227 279 ( 216 727) Mk Abschreibungen und Verrechnung de« Verlust vortrage- ou« 1925 26 in Höhe von 4fl8 9c4 Mk ergibt sich ein Rein- gewinn von 1 063 061 Mk tim Vorjahre 488 964 Mark Verlust). Hebet die Verwendung werden Annoden nicht gemocht.

frankfurter Börse.

Frankfurt a. M, 5. 3on lenbenj: fest. Noch ber gestrigen Reaktion eröffnete die heutige Börse wieder in fefterer Haltung. Die Stimmung war zuversichtlicher, vor allem im Hinblick aus die Geldmarktlage, da die 6 r I e i d) t c eungweitereFortfchritte machte. Nament- lich Tagesgeld ronr reichlich ongWoten, und in Zu- fammenhong damit wurde auch der Neichsbankaus roeie nicht mehr so ungünstig beurteilt wie gestern. Bei ber allgemein freundlichen Stimmung ichenkte man den fdjon gestern erwähnten günstigen Wirt- lchaft-meldungen mehr Beachtung. Dazu traten noch Berichte de« Stuhlwerksoerbandeo über bie Markt läge, wonach die Beschäftigung noch für längere Leit au»re,cht Die Umsatztätigkeit war wieder lebhafter. Do» Interesse der Spekulation kon­zentrierte sich aus M o n t a n m c r t e. Hier sollen auch wieder Häufe für rheinische Rechnung erfolgt lein. Bevorzugt wurden Horpener und Mannes­mann, die 6 bzw. 5 o. A. anziehen konnten. Phönix plus 2,75 o H, Rheinstohl plus 3,5 v H., Stahl verein piu» 2,5 o. H. Lebhafte Umsätze verzeichneten ferner Farben- und Elektrowerte. ZG- Farben plus 3 v. H 21(1(8., Schuckert, Licht und Kraft je plus 3 v. H, Siemen» plus 4 vH. 21m Ban- t e n m a r 11 traten nur Danat mit piu» 3 v. H efroa - hervor von Dauunternehmungen zogen Holzmann 2,25 v. H. an, Wayß & Freytag dagegen minus 1 vH Schisfahrtsaktien piu» 2 o H. 3 e 11 ft o f f Waldhof piu» 2,25 v H Kali werte blieben gefragt und konnten bis 5 v. H. an- ziehen. Anleiheablösung für Reubcsitz piu» 2,75 o. H. Zolltürken und Anatolier kann ten aus den guten Fortgang der tlirkischen Schulden Verhandlungen sich weiter befestigen. 3m verlause wurde da» Geschäft etwa» stiller. Man erörterte die Möglichkeit einer Dbfontermäfoiflunfl der Bank von England Daraufhin zogen die Kurse weiter etwas an. Später blieb die Haltung behauptet Tagesgeld Hellte sich aus 5,5 v H Am Devisenmarkt waren Pfund und Reichsmark weiter obgeschinacht. Die Reichsmark stellte sich gegen London aus 20,45, aepen Kabel auf 4,1924. London gegen Stabei 4,87775. Paris gegen London 124,02, Mailand 92,30, Madrid fest 28,15

tkrliiut fvörse.

'Berlin, 5. 3an. Im Gegensatz au der gcstri- gen Börse war die Stimmung heute Wieden wesentlich freundlich er und beruhig­ter Die weiter fortgeschrittene (Jr leidste* e u n fl am Geldmarkt hat die Tendenz gün­stig beeinslusit. Tagesgeld war au 5 bi« 7 Pro­bat stark angeboten, Monat-geld obixe Umsätze

Buntes Allerlei.

<iu Hau» au» Bierflaschen.

Od gibt ein Hau«, dessen Mauern ganz au» Bierflaschen erbaut sind, unb zwar tm .trtxfnen" Amerika Die«» Denkmal eine« gefunden Durste« wurde aber natürlich n.cht in ber Zeit de« Aiko* holverbote« errichtet, sondern lehr viel früher, in jenen Tagen, da man in ben Bereinigten Staaten noch im Alkohol 'chwamm. In der 3eit bei groben Goldräusche» um die Mitte de» vorigen Jahrhundert« schossen Dutzende von Städten in den Golt gröber gegen den empor. Manche von ihnen lind lebhaft« Städte gewor­den. andere aber wieder völlig vom E.dboden verschwunden oder seit langem verlassen. ®ine solche v.rlasfene Goidgräberstadt befindet sich im Chen des TodeStale« in der Amargosa- TDüftc. Sie hieß Rhyolit und konnte sich emft einer Bevölkerung von 10000 Seelen rühmen. Heute tst sie verlassen, und die Häuser sind zum groben Teil verfallen. Aber ein Gebäude steht noch in guter Grhaltunq da eg ist da« Hau» au» Bierftaschen. An Stelle ter Ziegel hat der unbekannte Baumeister uiuäfolige leere Bier- llalchen benutzt die er al« billige« Baumaterial in den einst blühenden Trinkstätten unb Tanz- lokalen sammelte. Dieser Bierflaschenpalast ist ein interessante« Monument, da« an jene Epoche de« Gold- und Bierraufches erinnert, von dem die Geschichten Bret Harte» erzählen Heute freilich hört man nicht mehr das Delächtec der Xririlenben und da« Dudeln d?r Tanzmusik, son­dern nur noch einen feinen glä fernen Kllang, bie Melodie, bie der Wüstenwind auf den leeren Flaschen spielt.

Unterhaltung mit einem Holzwurm.

(Sin hoher englischer Beamter, der frühere Direktor des englischen Arbeitsamts, Sir Frank Baines. hat lich einen merkwürdigen Sport aus­erwählt. (Sr war bei der Wiederherstellung einiger Teile de« Palastes von Hampton Tourt beschäftigt, dessen Holzwerk durch zahlreiche Holz­würmer zerstört wird. Um sich nun die ein­samen Arbeitsstunden angenehmer zu gestalten, hat er einem dieser .Totenwürmer' , der sich in seinem Bureau häuslich niedergelassen hatte und dort das merkwürdige Klopsen ertönen lieb, durch das die Männchen ihre Weibchen hcrbei- rusen. in seiner Klopfsprache geantwortet und ihn nach längerer Zeit so weitdressiert", dab der Wurm aus sein Klopsen antwortet. Ts war sehr schwierig, den richtigen Rhythmus heraus- zufinden. Seit bas aber gelungen ist. antwortet ihm der Wurm sofort, wenn er klopft. Eine Besucherin, bie er an seiner Unterhaltung mit dem Totenwurm teilnehmen lieb, bemerkte be­geistert' .Wa« find Sie doch für ein Teufels­kerl, dab Sie einem solchen Wurm das bei­gebracht haben!" - Wir können unS für die Glaubwürdigkeit dieser Geschichte nicht verbürgen. Sollte sie wahr sein, bann must man sich wun­

dern wofür so ein hoher englischer Beamter noch nebenher Zeit finbet

Rom» neues Stadtviertel.

Mussolini unb der Gouverneur von Rom haben den neuen . Hundertmill Ionen dolla rplan für die Verschönerung Rom«, durch den bie radi­kalsten Reformen im Arabern der ewigen Stadt bewirkt werden tollen, genehmigt. Der Plan, der von dem Architekten Armando Braftni ent­worfen wurde, sieht u. o. die Enteignung und den Abbruch einer Gruppe von Gebäuden, die tm Zentrum der Stadt zwei Millionen Quadrat- hib bedecken, vor. Die Hälfte ber auf diese Weise 'reigemachten Fläche wird für bte Anlegung eines groben monumentalen Platze« bestimmt. ?-er .Muftolini-Forum" genannt werden, sowie für einen groben Boulevard der .Bia Imperiale" heißen soll. Die ubrigbleibende Mill.vn Cua- hratfub wird Privatleuten verkauft werden, die kern neuen Stadtviertel ein grandiose« Aus- '.-hen verleihen wollen. Unter den neuen Bauten, die auf dem Mussolini-Forum und in bet Via Imperiale sich erheben werden, besinden flch em neue« Operngebäude, eine Post- unb Tele­graphenzentrale, ein neue« Gebäude für die Handelskammer, eine neue Effektenbörse, eine gedeckte Markthalle und öffentliche Bäder.

Dreizehn läge auf einer Tonne im Meer.

Schreckliche Leiden und Entbehrungen hatten die Ueberlebenben von ber Mannschaft eine« Dampfers auszustehen, die kürzlich im Indischen Ozean von dem italienischen Dampfer .Pilsna" 500 Kilometer von Bombay entfernt, gerettet wurden. Der Schoner, der eine Besatzung von 14 Mohammedanern besah wurde in einem Zyklon zum Wrack, und da die Rettungsboote weggewaschen waren, so benutzten die Unglück­lichen die zwei groben leeren Daksertonnen zu ihrer Rettung und liehen sie in See. Auf der einen Tonne befand sich der Kapitän mit seinen sieben Söhnen. Sie hatten nur ein paar Zwie­backe unb etwas Wasser, unb nachdem dieser kleine Vorrat erschöpft war. waren sie in ber zusammengekrümmten Lage, in der sie sich an» geklammert sesthielten. den entsetzlichsten Qualen von Hunger, Durst unb Müdigkeit ausgesetzt. Drei ber Söhne starben, aber ba ber Vater ihnen ein richtige« mohammebaltische« Begräbni« sichern wollte, gestattete er nicht, dah bie Lei­chen ins Wasser geworfen wurden. Zu allem Unglück kam noch die furchtbare Gefahr durch Haifische, die daS gebrechliche Fahrzeug um­kreisten. Schiff auf Schiss fuhr vorüber, ohne ihre Hilferufe zu hören, unb erst, nachdem sie 13 Taye ausgehallen hatten, wurden sie von dem italientschen Dampfer gerettet und in Aden ge­landet. Von denen, bie sich auf der anderen Tonne zu retten verbucht hatten, fehlt bisher jede Spur.

8,50 Proz. Warenwechsel ?l/8 Proz. ES lagen heute verschiedene anregende Momente vor. denen man allein Beachtung schenkte, ohne auf die nicht so günstigen Nachrichten zu achten. Der Bericht de« Stahlwerlsverbande« für Dezember, in dem mitgeteilt wird, bah die Nachfrage be­deutend umfangreicher geworden ist. die Steige­rung ber StahltrustbonbS in Rcuyork, bie glän­zenden Ziffern des Kaliabfatze« im Dezember und ba« gute AnSlandgefchäft haben im Verein mit ber Hoffnung, bah ber englische Bankdiskont heute vielleicht ermäßigt wirb, bie Unter­nehmungslust wieder stärker unge­faßt. Reben zahlreichen Publikumsaufträgen waren es Wohl zum größten Teil Deckungen ber Spekulation, bie gestern vorgegeben hatte. Leb­haft ging es am Farben- und Slekt ro- markte zu. Siemen« zog bei größeren Um­sätzen 4 Proz. an. 3m allgemeinen lagen bie ersten Kurse 1 bis 3 Proz. über gestrigem Schluß. Vereinzelt waren auch Kursrückgänge festzustellen, so für Schlesische Zink, Stolberger Zink. Deutsch-Atlantische. Am Montanmarkt wurden MaimeSmann. Harpener und Rheinstahl lebhaft umgesetzt Deutsche Anleihen fester. Ausländer überwiegend weiter beiestigt. Ss zeigte sich auch Interesse sür 7 und bprozenlige Goldpfandbriefe. 3m Verlaufe nahm ba« Geschäft weiter an Umlang zu bei neuen Kurs­steigerungen von 1 bis 2 Proz. ManneSrnan.i piu« 2.5. Harpener piu« 3 Proz.

frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 5. 3an. Bei stillem Ge­schäft war bie Marktlage fast vollkommen un­verändert <5« wurden notiert: Weizen 1, gut. gesund, trocken, bi« zu 1 Proz. Auswuchs 25.25. Weizen 2. gut. gesund trocken, bi« zu 3 Proz

Auswuchs 23,75 bi« 24, Weizen geringer.* Beschaffenheit, bi« zu 23 Proz. F jLi* 22 25 bis 22.75. Roggen, inländ. 25.

für Brauzwecke 27 bis 28.50, Hafer na,' 22 1 biS 24, MaiS (?) für Futterzweck 2? 7: andere Zwecke 21.50, Weizenmehl, inländisch < Spezial 0 37.25 br« 37.50. Roggenmehl 35 bi« 3? Weizenkleie 14 bis 1425, Roggenkleie 15 2" b # 15,50.

tyinntiurtcv Lchlachtviehmartt.

Frankfurt, 5. 3an. Auftrieb: 64 Rinder 758 Kalber, 319 Schafe, 808 Schweine. Ääl ber: Beste Mast- und Saugkälber 75 bi« 78 Mk: mittlere Mast- unb Saugkälber 68 bis 74. ge­ringe Kälber 54 bis 67. Schafe: Mastlämmer und jüngere Masthämmel iWeidemast) 45 bi« 49 mittlere Mastlämmer. ältere Masthämmel unb gut genährte Schafe 37 bi- 44. fleischige« Schaf­vieh 30 bi- 35. - Schweine: Fettschweine über 300 Pfund Lebendgewicht 56 bi« 58. vollfleifchlge Schweine t>on etwa 160 bi« 300 Pfund Lebend­gewicht 55 bi« 57: fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 52 bi« 54 Mk

Marktverkauf: Kälber und Schafe mäßig rege: Schweine schleppend, ausverkaust

Berliner Produtkenbörfc.

Berlin, 4. Jan. Bon ben überseeischen Termin markten lagen festere Meldungen vor, bie schwäche­ren Liverpooler (Eröffnungemelbungen wirkten baber hier einigermaßen enttäuschend. Die Auslanbsorbe rungen für Weizen unb Roggen waren roieberum nicht unwesentlich erhöht, ber Konsum bekundet regere Nachfrage für bereits im Lanbe definbliche Partien. Da» Znlanbangebot beider Brotgetreide- arten, auch bessere Qualitäten, war völlig aus­reichend,, die Forderungen lauteten jedoch hoher.

unb bie Mühlen bewilligten auch für aut.. M.ne al von Leizen unb loggen eine Marl Inder - Preitz als gestern Geringe Qualitäten sind dagegen rch wie vor schwierig abzufetzen. Der Lieferung-marlt eröffnete für Weizen fester, für Roggen gut b. - bouptet. Mehl liegt zu gelingen Prcne- rngd aten, bas Geschäft beschrankt lich w-iter aut bie D.ckung bes bringenbften Konsum» vereinzelt härt man von besserer Nachfrage, Abfchluve scheitern aber zu meist an der Preisfrage. Hafer liegt weiter feft bei sehr kleinem Angebot und guter Uonuimaadijraqf. Gerste hat in guten Mitte lau.

Brau zwecke eignen, heilere» Gesck» .-: Zndusi rie- .. > Futtergersten lauten jedoch brir.aenb angeboten.

Gchöffcngerichi Gießen.

* Gießen. 4. 3an Ein Landw rt aut-

Gelnhaar war auf UnterhaltSleistung für ein außereheliche« Ä.nb in Anspruch genc worden Um nicht verurteilt zu werden, redet er einem anderen jungen Mann zu. er solle doch vor Gericht bei seiner Vernehmung al* Zeuge angeben, er habe auch mit der Rmbeimutt.r verkehrt, er wußte ganz genau, daß Gas nicht wahr fei. Der junge Dnann gab aber dem Amtsgericht Gelenberg die Wahrheit an und erzählte auch von dielen BeeinslusungSveriuchen durch den Beklagten. Wegen versuchter Verleitung zum Meineid wurde der Landwirt heute zu 1 3 ahr Zuchthau « ver­urteilt

Der Schwager eine» hieslgen Einwohner« hatte in mehreren Fällen Bekannte von diesem burd?. Täuschungen veranlaßt, ihm Geldbeträge angeb­lich für seinen Schwager auszuhändigen Unte Einbeziehung einer anderen Strafe erhielt »r 8 Monate Gefängnis wegen Betrug« und Urkundenfälschung.

Kirche und Schule.

8 Babenhausen, 4. 3an. Am Reujabtr tag verabschiedete f i ch im Gottesdienst der seitherige Ortögeiftlichc. Bfarrtr B r i e g leb. in einer zu Herzen gehenden Abschtcde- predigt. der der Tert Matth. 9. V 35 38 zu» gründe lag. von feiner Gemeinde. Die .Kirch- war dicht gefüllt. Pfarrer Br; eg leb, ein direkter Rachkonnne de« bekannten BoNSdichter« Wart Brieg ach König im Obenwald ver­

letzt. Die Gemeinde lieht den eifrigen, pllicht- treuen Seelsorger mit g oßem dauern schön nach so kurzer Zeit, nach knapp fünf 3ahren von hier scheiden. Er hat sich in der schweren Zeil nach dem Kriege mit Ersoig für 0. Neuerung der Prospektpseifen an unterer Orgel eingesetzt io daß diese nun wieder ihren alten schön.» 5tlang bat. Die vier Filialorte untere« großen KirchlPiel« verdanken ihm die Emführung rege! mäßiger VredigtgotteSdienste. auch der Jugend war er stets ein wurme. Freund und gute Seelsorger und hat ihr mit d<r Veranstaltmig von 3ugendabenden gedient. D.e besten Dünsche bei ganzen Gemeinde begleiten unseren allseits b liebten Seelsorger und feine Familie auf ft- neue Stelle nn Odenwald

Kunst unb Wiffenschast.

Professor J. C. Helberg f.

Au» Kopenhagen wirb gemelbet: Der «he malige Professor für klassische Phlloloaie an ber Kopenhagener Universität, I. L. H e i b . r g , ist am Mittwoch.im Älter von 73 Jahren g e ft o r ben. Professor Helberg war Mitglieb ber Berliner Akademie, ber Gesellschaft ber Wissenschaften In Gnt fingen, ber Bayerischen Akademie ber Wissenschaften. Dr. h.c. ber Universitäten In Leipzig unb Berlin

Au» dem Darmstädter ftunfllrben

Der Sarmiiädler Maler Ribcrt Hartmann feiert jetzt seinen 60. Geburtstag. Sr ist der Sohn eine« Odenwälder Elfenbeinschnitzer« und eir? fing den ersten Llnterricht in der Malerei bei dem 3agdmaler Kehrer in Erbach, dann be suchte er die Kunstgewerbeschule in München und die dortige Privat-Malschule von Fritz Fehr 3m 3ahre 1901 übernahm Hartmann da» Lehr­amt für Malerei an der Technischen Hochschule in Darmstadt al« Rachfolger von Prof. Aug Roack. Hartmann ist hauptsäch.ich Landschaft»- maler Auch al« Bildhauer hat er lich erfolg­reich betätigt.

Nirckliche Jtachridffen.

Israelitische rreligionsgefellschafl. Sabbotjeier den 7 Zanuar Freitag abend 4.20 Uhr: Samstag vor­mittag 8.30 Uhr: nachmittags 3 30 Uhr: Sabbat ausgang 5.35 Uhr Wochengottesdienst morgens 7 10, abends 4 Uhr

Israelitische lleligionsgemeiiide. Sattesdienst in der Synagoge (Sfibanlage). Samstag, 7 3anu<v Bor abend 4 30 Uhr: morgen» 9 Uhr: Predigt: abends 4.5-5 und 5.35 Uhr

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