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April. An gestrigen nur secht Änoben, litrt. 3m Schuljahr sige Schale mit nut tanb. Auch in Äituen- - kn AachvuchS stark i Schulhautneubaaet. e Schülrrzahl 130 eit sogar bis aus 160 tat Jahrgänge wieder Schuljahr wie früber, til Mi Mrm ein-

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Zum Morde in Offdilln

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unb wir- durch den Briefträger bestellt. Der Werktagszug 3 509. an Höhn 13.52. bringt Poft, die am Zug« abgeholt wird, befördert aber nur die Poft weiter, die man selbst in den Briefkasten der Bahnpoft wirft. Außerdem hat die O.P. D. die Anbringung eines weiteren Briefkastens zugesagt, dahingegen hat sie die »weite Zustellung und die Verlängerung der Schalt er stunden der Schalter ist ge­öffnet von 8 biS 10.30 und von 15.30 bi» 1730 LIHr abgelehnt.

~ Hörnsheim. ?. Avril. ^eht wurde btc «ifcherei in den öttentttchen GewWem der hiesigen Gemarkung trtleebach. Schwindb^) und Mühlgraben) auf eine fechsiähnge Sritbauer neu verpachtet. Es Hieb Lehtbietender mit einet ZahreSpacht von 156 Mark H. Rosen­thal I Wetzlar,. Die bisherige Pacht betrug 51 Mark jährlich. Scr Pächter muh alliabrlich 1000 etüd Sorellcnbrut. oder eine entsprechende An- zahl Setzlinge au»setzen. .

8 * Hochelheim. 3. Aprü. Bet der Der- pachtung de» S i sch e r e i rech tS in dem Schwtndbach der btdiflen »marfung blieb Höchftbietender mit jährlich 300 Mark L. Todt ,Wetzlar, Der Zuschlag wurde im Berpachtungs- ffÄML Die bi.b«ri,eP°ch. bekug 1-0 Mark Dem Pächter ist vertraglich die Der- Pflichtung auferlegt, jedes ^ahr 1000 Stück Fo­rellenbrut oder eine entsprechende Anzahl Setz- linge auszusehen. Die Pachtdauer beträgt 6 Sabre

Drlttrcis.

U Sisemroth. 2. April Die ^it dem 1 Januar unbesetzte P f a r r st c l l e S i s e m- roth ist seit gestern durch Pfarrer Werner von Höchst a. Main besetzt worden. Der neue Ssarrer traf am Donnerstag hier em. Zum willkommen des neuen Seelen Hirten wurde die­sem am Freitagabend durch die Gemeinde die Begrühung in Form eines feierlichen Dtändd>ens dargcbracht. Der hiesige Posaunenchor verschonte die Feier durch den Dortrag einiger Choräle^ Hierauf sprach der Kirchenkuster den DiNlom menSgruh. Pfarrer Werner hieltdann eben» fall» eine Ansprache an seine zukünftige De mcindr. er dankte für die feierliche Begrüßung und erbat sich da» Vertrauen der Gemeinde.

Lberwesterwaldkreis.

D H ö h n, 3. April. Die in den Nachkriegsjahren getroffenen S p a r m a b n ahm en d er P o st haben, wie vielerorts, so auch hier eine bedeu­tende Verschlechterung der Po st Ver­hältnisse im Vergleich S^r Vorkriegszeit mit sich gebracht. Sine Driefträgerstclle ist abgebaut, die zweite Bestellung ist aufgehoben, die Sonn» togSbeftellung ist gefallen, die Schaltcrdienst- stunden der Agentur sind wesentlich verringert u bfll. m. Roch vor nicht langer Zeit konnte man die unglaubliche Beobachtung machen, daß ein Brief, der nach der Entleerung des Brief- kostens am SamStag nachmittag um 6 ilbr eingeworfen wurde, bis Montag abend 6 Ubr liegen blieb, dann mit dem Postzug nach Westerburg befördert wurde, von wo er erst am Dienstag vormittag weiterging. Aus wiederholte Reklamationen hin sind im Laufe der letzten Zeit kleine Besserungen eingetreten. 3n der jüngsten Zeit hat sich der hiesige Wester- toafb- und BerkehrSverein der An­gelegenheit angenommen und nach Sammlung einer großen Reihe von Unterschriften an die Oberpostdircktion nach Frankfurt gewandt. Die von der O. P. D. in Aussicht gestellten Bes­serungen sind nun in die Tat umgesetzt: der S o n n t a g s v o r m i 11 a g s z u g 6.29 llhr ist Postzug für ankommende und abgehende Post

Lleberfall auf eine Frankfurter Steuerkaffe.

Die Tat eines maskierten Räubers. Selbstmord bei der Festnahme.

Lpd. F r a n k s u r t a. Tt, 3. April. Heute oonrnb tag gegen 12 Uhr drang der 25jähr,ge Fabrik­arbeiter Albert Zimmermann aus der Wingert- ftraße 7 in die R ie d e r m ä 1 de r S tc u e r zahi­st e 11 e in der Konrad-HLHnisch-Schule ein. Don befanden sich zurzeit gerade die Mietgelder von den städtischen Hausern der Rieder- mald-Kolonie. Zimmermann, der sich mit einer schwarzen Maske unkenntlich gemacht hatte, bedrohte die Beamten mit vorgehaltenem Re­volver und floh mit einer größeren Summe geraubten Geldes auf feinem Rade. Der gerade vorbeikommende Polizeioberwacht­meister B lasche verfolgte, unterstützt von einem Zivilisten mit Motorrad, den Fllichbgen. Mehrere Schüsse wurden gewechselt, von denen aber keiner sein Ziel erreichte. Als die Un­ebenheit des Geländes eine weitere 2ierfolgung mit dem Motorrad unmöglich machte, gab der Beamte fünfzehn Schüsse aus seinem Revolver auf den Fliehenden ab, die jedoch ihr Ziel verfehl­ten, da Zimmermann fortdauernd im Zickzack fuhr. Der Beamte, der seine ganze Munitton versd)ossen hatte, nahm jetzt die Verfolgung zu Fuß auf, konnte aber den Räuber, der durch die Straßen nad) der Innenstadt roste, nicht mehr erreichen. Mittlerweile wurden die Polizeireviere der Innenstadt verstän­digt und von allen Seiten setzte nun die Verfolgung ein. Erst auf dem Borne- platz wurde der Flüchtling von einem Markt­arbeiter namens Otto Lang vom Rade ge­rissen. In diesem Augenblick brachte sich Zimmer­mann einen Schuß in die Schläfe bei. Er mürbe schwerverletzt ins Heilig-Geist-Hospital trans- portiert, wo er um 1.20 Uhr verstarb. Don dem geraubten (ffe1d in Höhe von 6635 Mark war nichts verloren. Der Betrag wurde der Eteuerkasse wieder zurückerstattet.

Lpd. Dillenburg, 3. April. Die Ermitt­lungen in der Mordsache Ortmann haben " ergeben, daß der Tater zur Beseitigung seines Opfers Blausäure angewandt hat. Obgleich der verhaftete Jakob Schadt noch leugnet, das Derbrechen an der Witwe Lina

Ortmann verübt zu haben, reichen die anqeR«TT- ten Ermittlungen doch zu seiner Llcberführung aus.

Das hessische Steuervorauszahlungsgesetz.

Der Amtliche Hessisch« Pressedienst teilt mit: Der Landtag hat das Steuervoraus- zahlungsgeseh nunmehr beschlossen. Hiernach sind die hessischen Landessteuern (staatliche Grundsteuer. Gewerbesteuer. Svndergebäudesteuer) in der seitherigen Höhe auch für 1928 zu entrichten. Sie werden durch besonderen Steuerbescheid angefordert werden, der dem Steuerpstichtigen im Laufe der nächsten Wochen zugestellt wird. Das Steuervvrauszahlungsge. seh enthält in seinem zweiten Abschnitt die Bor­schrift. daß die Dorauszahlungen auf die Grund-. Gewerbe- und Sondergebauoesteuer für 1927. ebenso wie die vorläufige Gewerbesteuer für 1926 vom Ertrag und vom Bermdgen und die vorläufige Gewerbesteuer für 1925 vom Ertrag al» endgültige S t e ue r s ch u l d i g ke i t dieser drei Jahre gelten.

Zur Abwicklung der seither bis zur endgültigen Veranlagung gestundeten Steuern find folgende Anordnungen ergangen: Aicht zu erlassen sind diejenigen Posten, bei denen die Stundung den Zweck hatte, die Zahlung nur einstweilen hinauSzuschieben. 3ft aber die Stundung von dem Finanzamt genehmigt worden, weil dem Steuerpflichtigen ein Steuererlaß gewährt worden wäre, wenn ihm Rechtsmittel gegen die Dvraus- zahlung zugestanden hätten, oder weil noch An­sicht des Finanzamts die endgültige Steuerver­anlagung zu einer Verminderung der Steuer­last führen mühte, so ist nunmehr der Erlaß im Billigkeitswege insoweit auszusühren. als er be­rechtigt erscheint. Gewerbesteuern 1926 von Anlagen und Betriebskapital sollen im allge­meinen im DiMgkeitSwege dann erlassen werden, trenn wenigstens ein Viertel des grundlegenden Vermögensbetrages verloren gegangen ist. Die vorläufige Gewerbefteucr 1925 oder 1926 vom Ertrag ist auS Billigkeitsgründen dann ganz zu erlassen, wenn nachweisbar in dem betreffen­den Steuerj.ihr oder Geschäftsjahr keinerlei Er­trag erzielt worden ist. wobei als Erttag das gewerbliche Einkommen im Sinne des Einkom­men» und Körperschaftssteuergesetzes, jedoch nach sinngemäßer Berichtigung gemäß den Vorschriften des Gewerbesteuergesehentwurfes für 1928 zu gelten hat. Hat ein Steuerpflichligrr durch hohe Entnahmen oder sonstwie absichtlich dazu beifletragen. daß kein Gewerbeertrag im steuerlichen Sinne vorhanden ist. so wird die Ent­scheidung über einen Billigkeitserlaß an Ge­werbeertragssteuern in der Regel abschlägig lauten. Ist zwar ein Gewerbeertrag erzielt wor­den, steht er aber außer Verhältnis zur Ge- werbeertragssteuer. so sollen sich die Finanz­ämter danach richten, ob die staatliche und kom­munale Gewerbeertragssteuer zusammengerechnet den Gewerbeertrag zu hoch belasten würden.

Höher al» 20 Prozent soll der Ertrag nicht belastet (cm. Demgemäß würde anteilig <m Bil- ligkcitscrlaß an staatlicher Gewerbeertragssteuer zu berechnen sein. DaS gleiche gilt sinngenräb auch für diejenigen Gewerbesteuerpflichtigen, bei denen die Gewerbesteuern für 1925 bis 192Z nicht gestundet, sondern gezahlt worden sind, sofern sic nachweisen können, daß di-? oben ge­nannten DotzauSsetzungen bei ihnen zutteffen.

Die GewerbefteuervorauSzahlung für 1927 mußte vorläufig noch in der Schwede bleiben, weii sie nach einer besonderen Vor­schrift des Gesetzes der Gewerbesteuerschuldigkeit für 1928 angepaßt werden sott. Die Gewerbesteuer für 1927 soll hiernach in keinem Falle höher sein als fünf Viertel der Gewerbesteuer für 1928. Die Gewerbesteuer für 1928 kann aber erst im Laufe dieses Jahres festgestellt werden, nachdem der Landtag den ihm vorliegenden Ge­werbesteuergesetzentwurf verabschiedet Haden wird. Auch die bisher aus Anlaß der Untoetter- schaden nur gestundeten staatlichen Grund­steuern werden nunmehr endgültig nieder­geschlagen werden.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Gründonnerstag, den 5. April.

Stadlkirche. 7.45 Uhr: Pfarrer Becker; Beichte und hl. Abendmahl für Matthäus, und Mariusgernelnde. 3ohannkskird)e. 7.45: Pfarrer Ausfeld; Beichte und hl. Abendmahl für Lukas- und Johannes« gemeinde. Diefeck. 9: Beichte. Vahendorn- Strinbcrg. 9: Pafsions-Kindergottesdienst. Cid). 9: Gottesdienst mit Beichte; Stiftspfarrer Schor- lemmer.

äati)o!ische Gemeinden.

Mittwoch, den 4. April.

Gießen. 4.30 und 7 Uhr: Beichte.

Gründonnerstag, den 5. April.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 630, 7, 7.30 und 8: Austeilung der hl. Kommunion; 9: Hochamt; darauf stille Anbetungsstunden bis abends 6 Uhr; abends 6 Uhr: Andacht.

Israelitisch: Gcrnrlnden.

JsraeNfische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Donnerstag, -5., und Freitag, 6. April. Donnerstag: Pasfahfeft. Lorabend 7 Uhr; morgens 8.30; Predig t. Freitag: Vorabend 7; morgens 8.30; Predigt. Samstag, 7. April: Vorabend 7; morgens 8.30; abends 7.15 und 7.55.

Der Frühling ist da!

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