Ausgabe 
4.1.1928
 
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Die Bedeutung der gronffurtcr Meffe.

DSV Frankfurt a. 'm.. Z. Ian Die In­dustrie- unb 5V.nMfl!()mnifr Frankfurt a. M.- Hanau hatte die Prelle zu einer Besprechung eingeladen, um sie über ihre Stellungnahme

von 523 Kilometer in der Snwde. wonntman bald an der Grenze der für einen Menschen noch erirägluchen ®d4otn£>t^rU beim Durchfahren von Kurv« dürile. Der Sommer brachte

Guropaflüge, die außer m technisch^ Hinsicht j-^ch nur fponlich gewertet werden kLemen. da SnT«t«6r auf kein

«öglich erscheint. Boll Stolz können wir de« Dauerrekord«« einer Iunke r « - maschine gedenken der der L.iftungsfähigkeU und Zuverläl'tgkett der Deutschen Nu^g- und Motorenindustne da« beste Z^gm« auSstell .

An Stelle de« Fluazeuae« scheint da« Luft' schiss zunächst dazu berufen zu leim den Schnett. Weltverkehr zu übel nehmen. In -rr-.-chrtchshaien wird do» >ppel,nlust'chiff L. A. 127 V.bau'stda« für den Verkehr von Spanien nach öuMmcnra bestimm, ist S« wird ein Fällung« vermögen von 105 000 Kubikmeter fyabm und an Stette von Benzin mit Da« betrieben werden.

da Seewesen ist die Leistung Zx« deutschen Bermel,ung«,chisf« .Meteor^ ruhmend zu er­wähnen. da« in zweijahriaer Forschungsarbeit den südlichen Dell de« Atlanti'chenOzean« er- kündet hat. Vicht weniger al« «7 000 Lotungen sowie ein. große daßl anderer Beobachtungen wurden gemacht Dabei haben sich die von deut- schen .Firmen durchgebildeten Scholotver; ähren auf« glänzendste bewährt; ohne sie wäre e« «ans undenkbar gewesen, die gewalttge^Ardei der kartographischen Ausnahme de« Meeres- grunde« -ine« so riesigen Gebiete« in der ver- hältni«mähig kurzen 3rti durr)»usühren.

Mit die lebhasteste Sntwicklung hat da« Vach- r tchtenwesen zu verzeichnen. Deutschland er- hielt nach dem Krieg« sein erste« neue« Amerikaka del. da« von Emden über die Azoren nach den Bereinigten Staaten fuhrt. Die Telegraphiergeschwindigkeit konnte darin aus 1500 Buchstaben in der Minute gesteiaert werden. Der 2u«bau der Fernsprechsernkabel hat in Europa und besonder« in Deutschland weitere Fortschritte gemacht. Bemerkenswerte örcitrnUk waren die Inbetriebnahme der Fernkabel Berlin-Wien und Berlin -Dari«.

Mit Riesenschritten ist die drahtlose Tele­graphie fortgeschritten. England eröffnete den Aichtsunkdienst nach Kapstadt. Drahtlose« Fernfprechen gelang einwandfrei zwischen Berlin und Bueno« Ai re« über 12 000 Kilometer sowie .wischen Holland und Ostindien. Die Bedeutung der kurzen Wellen ist immer mehr erkannt worben. Die Rundsunkaeräte haben wich­tige Fortschritte zu verzeichnen! in Deutschland wurde die Wechftlftromröhre eingeführt; die Ge­räte sind durch Vereinfachung der Bedienung durch einwandfreie Entnahme de« Strome« au« dem Veh vervollkommnet worden. Bemerkens­wert« Ereignisse in Funkübertragungen waren der Beriuch vom Taucher zum Flugzeug zu sprechen und die Uebermittlung de« Welt- meisterschaftSborkampse« au« Amerika. Der Zug­funk dehnt sich weiter auf die Streike Berlin München au«, auch in Italien werden einige wichtige Steeden damit versehen.

Die Bildtelearaphie ist soweit durch- gebtldet worden, hast sie in Frankreich und neuerding« auch in Deutschland (Berlin-Wien) in den öffentlichen Dienst eingestellt werden konnte. Daneben wurden wohlgelungene Ver­suche durchgeführt. zwischen Berlin und Vio de Janeiro Bilder drahtlos zu übermitteln. Der Fernseher wurde erstmalig im Frühjahr zwi­schen Veuhork und Washington vvrgesuhrt, und zwar wurde mit und ohne Draht übertragen.

Tie technisch-wtssenschastliche Forschung zeitigte eine neue Kathodenstrahlröhre, die ausserordentlich kräftige Strahlen zu erzeugen gestattet. Wichtig scheint auch die Erfindung eine« neuen ruhenden Gleichrichter« zu sein, der im wesentlichen nur au« Kupfer, Kupserorid und Blei besteht und der niedrig gespannten Strom mit verhältnismastig hohen Stromstärken gleich­richten kann. Die Ausnahme- und Wiedergabe- verfahren für Sprech Maschinen haben ins­besondere durch Einführung elektrischer Mittel außerordentlich an Reinheit und Klarheit ge­wonnen. so daß In Zukunft wohl mir noch elrf- irisch bespielte Platten erzeugt werden dürsten. Einen beachtenswerten Schnti tat der russische Professor T h e r « m i n mit seiner .W eilen- muH T. bei der die Töne auf elektrischem Wege durch Kopplungsänderungen hon Schwingunqs- kreisen erzeugt werden Darin dürste ein be­deutsamer Ansang sür die zukünftige Entwicklung einer Aundfunkinusik liegen.

zur Bkessesrage W mterd4*rn und Me Gründe darzulegen. dsees der Kammer al« dringend forderlich scheinen lallet nach tme vor für die Frankfurter Meffe Hn- zutreten. Die wirtschaftlichen Berhällnüse der Inflationszeit und der Stabilifierungsbnf« »un­ten ferne Grundlagen für Me Vrurteillmg der Bedeutung der Frankfurter Me-fen bilden. Dre Frankfurter Meilen de« Jahre« 1^27 hätten Lwieien, dah sich die Meffe m stimmten Branchen einen festen Aussteller- und Einkäufer- kreiS erworben hab«, der eine gesunde Grund­lage für eine auS ichtSreiche Sntwidlung der Metten bilde. Da« Bestehen der Meffe habe dazu geführt, dah in Frankfurt a. M. zwilchenstaat- liche WirtfchaftSvertretungen errichtet werden konnten <tme die Ri- erländische Handelskammer, die Deutsch-Italienische und die Deut ch-Turkische Handelskammer», ue Frankfurt a. M. zu einem Sluhpunkt internationaler Wirtschaftsbeziehungen Smacht haben. Die Verhandlungen im Enguete- u-fchust begännen im Februar. Bon Frank­furt a.M. werde dabei die Forderung erhoben werden dah e« in bestimmten Branchen «Schuh und "Leder. Tertilten. Möbel. Genußmittrl) die Führung vor Leipzig erhalte. Besonder« aus­sichtsreich erscheine die Verbindung von Messen mit wirtschaftlichen Aus­stellungen ES könne erwartet werden, dast die Messen sich ach für die Zukunft al« eine wirtschaftlich notwendige Einrichtung erweisen würden uni) e« sich nut um eine älebergangSz.tt »ondele. in der sie auf die Bewilligung von Zuschüssen angewiesen sein werden.

Wirtschaft.

Oie Banken

über daö W.rtschastSjahr 1927.

Die Berichte der Großbanken über die wirt­schaftliche Bewegung d « Jahre« 1927 stimmen darin überein, tKiß die deutsche Wirt­schaft in ihrem Wiederaufbau ein gute« 6 t üd vorwärts gekommen ist. ileberein- stimmend wird auf die Bedeutung der deutschen Inlandkonjunklur hingttvie en, wägt nd über den neugeprägten Begriff der ..Meng nkonjunktur" die Urteile nicht gleich find. Dezügl'.ch diese« Schlagworte« und der au« ihm sich ergebenden Folgerungen nach der Gewiimfeite find die Ur­teile der Banken zum gröstten Teil r.cht vorsichtig, da man sich über diese Frage entscheidend erst äußern kann, wenn der Umstellungsprozeß. oder wie er auch genannt wird, der Rationalist rungs- prvzeh. einen gewissen Abschluß erreicht hat. <$« ist wohl auch richtig, mit einem Urteil in dieser rerst zurüdzuhalten, di tHe Abschlüsse der Industriegcfellschaften für den Zeitramn der Hochkonjunktur im großen und ganzen noch fehlen, so daß e« heute schwer ist. zu entscheid.-n. ob die Gewinne au« der D.l.'bung der Konjunktur und dem erhöhten Absatz hinreichten. um die Betriebsmittel zu stärken und darüber hinau« Kapitalreserven zu schassen. Aus dem starken Sinken der Arbeitslosenziffer geht zweifellos her­vor. daß unbeschadet einer Stellungnahme zu der Mengenkvnjunkturfrage die Arb itnehmer'chast ihren Ruhen an der gestiegenen Konjunktur ge­habt hat. Das hat natürlich zu einer Stärkung der Äaruftrafl geführt, aber damit ist noch nicht bewiesen, ob sich die Rentabilität der Unterneh­mungen. die natürlich heute an sich al« gesichert betrachtet werden tarnt, tatsächlich entsprechend der durch die Rationalificrung erzielten Un- koftensenkung erhöht hat. Die Banken sehen darum da« Problem der Kapitalbildung und seine Lösung, sowie die Stärkung der produk­tiven Grundlage al« die Hauptaufgaben de« Jahre« 1928 an und betonen, daß in einem so kapitalarmen Lande wie Deutschland die wirt­schaftlichen Verhältnisse das Primat aller Maß­nahmen. auch der staatS- und sozialpolitischen, sein müssen. Bei der engen Verbindung de« Problem« der Kapitalbildung mit dem der Repa­rationen. de« Transfer« und b?« Export« er­geben sich sür Deutschland nicht nur allgemein wel'i'ürl schädliche Forderungen, sondern auch innerwirtschaftliche, die sich in dem Zusammen­wirken der staatlichen Wirtschaftsführung (Steuer-. Sozial- imd Finanzpolitik, vor allem Verwal- lungsrefvrm) mit der privatwirtfchastlichen auf dem Gebiete der Rationalisierung erschöpfen. Dvr- au-setzung für diese« Zusammenwirken ist und bleibt die Kapitalversorgung und die Verfassung de« Kapitalmarktes Die Banken stimmen darin überein, daß Deutschland zur Aufrechterhaltung seiner Wirtschastskonjunllur, insbesondere eines kauskrästigen Binnenmarktes, auch weiter Auö- iandkapitalien braucht, solange die an sich erfreu­liche innerdeutsche Kapitalbildung nicht größere Formen annimmt Die Landwirtschaft wird in

ßm Berichten der Banken nur wenig beachtet, sie verkennen gewih nicht di« Bedeutung der au« den landwirtschaftlichen Kreisen komrmnrden Kaut- traft für den Binnenmarkt jeöo4UB e« «ne bekannte Tatsache daß die hohe Auf^chmefälug- kett de« mländttchen Martte« un 3aßre 192 * trotz der geringen Kaufkraft der Landwirt schatt tingeltetcn ist. Auch für die ®eftalnmfl be« deuischen Außenhandel« m tten die Brnken der Landwirtschaft nicht die Bedeutung za, Wte e« landwirtschaftlich interellierte Krise tun^, die in der Steigerung der Landwirt'chaftUchcm Produk- tion da« einzige Mittel grgrn b* hvhe Außen- handelspa"ivi:ä: sehen. Man Wcrd auch ^hcer den Mittelweg wählen müssen, näm.ich. dahdurq» erhöh e landwiNlchsftliche Produftion Wehl thc »infuhrseite des Außenhandel« gunsttg beetn- flußt werden kann, daß aber dadurch nicht die positiven Werte in Gestalt von Devisen geschaffen werden, die Deutschland in die L ige verhetzen, fetneu AuSlandSverpflich ungen auS Reparatronen und Auslandanleihen nachzukommen.

Die Wirtschaftslage im Dezem­ber. Rach den Berichten der preußischen In­dustrie- und Handelskammern und deS deutschen Handwerk«- uni) GewetbekammertagS zeigt der letzte Monat de« vergangenen Jahre« die Wirt- fchast noch auf der Höhe die sie im Lause de« Jahre« allmählich erklommen hatte. QUlerbing« machen sich Anzeigen bemerkbar, die al« An­zeichen eine« Rückganges gebeutet werden formen. Hierzu gehören da« starke Steigen der Arbeits­losen auf eine Million, die Vermehrung der Konlurfe seit Oftober. da« weitere Steigen de« Einfuhrüberschüsse« und der Rüdgang de« Auf­tragsbestandes in einzelnen Wirtschaftszweigen. Dennoch deutet die immerhin noch befriedigende Lage in den Schlüsselindustrien darauf hin. daß die rüdläusigen Tendenzen in der Wirtschaft, die teil« faisonmäßig bedingt sind, vor allem dann überwunden werden können, wenn, tote im Berichtsmvnat. große Arbeitskämpfe ver­mieden werden.

Tilgung der Auslosungsrechte. Am 31. Dezember wurde mit der Einlösung der im Ok­tober v. I. gezogenen Auslosungsrechte der Anleihe- ablöjungsschuld begonnen. Für die Einlösung ist ein Betrag von rund 134 Millionen Reichsmark aufzw wenden. Damit wird die Tilgung des 15. Teils der ausgegebenen 'Auslosungsrechte der Serie 1 und 2 abgeschlossen. 1928 finden drei Ziehungen der Serie 3 und eine Ziehung der Serien 1 und 2 statt. Die 1928 gezogenen Auslofungsrechie werden zum fünf- fachen '.JlennbctraiK mit Zinsen von 4,5 o. H. für die Jahre 19261928 einaelöst. Ein gezogenes Aus- lofungsrccht über 100 Reichsmark wird daher ein- gelöst mit 567,50 Reichsmark. Der Börsenpreis für 100 Reichsmark Auslofungsrechie beträgt gegen- wärtig für die Auslofungsrechie der Serien 1 und 2 etwa 260 Reichsmark, der Serie 3 275 Reichsmark.

Franlfurter Börse.

Frankfurt a. M., 4. Jan. Tendenz^ Acberwiegonb etwas schwächer. Unter heni Einsluß be« Reich« b-ankauSweise«. der zum Iahresullimo eine Rekordbeanfpruöinlng des In­stitute« cmzeigt. kam die Auswärt«bew>.-gung an der Börse weiter zum Stillstand. Die T c n t> c n 3 war überwiegend ctwaS schwächer, da die Spekulation weiter zu Realisationen schrill. Di<- Berliner Arbitrage soll ziemlich viel Material auf den hiesigen Platz geworfen haben, daS jedoch noch perhältntsniäßig glatt auf genommen werden konnte, da wieder einige Publikum«- aus träge Vorgelegen haben dürften. Gegenüber der starken Beachtung, die der Reich«b<nrfauS- weis fand, blieben verschiedene günstige Kon­junkturnachrichten ohne Einfluß. So wurde i»cr Bericht des Röhrenverbandes über die günstige Korrjunkturlage nicht beachtet, ferner blieb dre Beilegung Ded Konflikte« in der Durchführung der Arbeitszeitverordiiung und der neue große russische Röhrenauftrag für da« deutsche Röhrensynbikal ohne Wirkung. Da« Geschäft war sehr still. Es ergaben fich über­wiegend KurSabschwächungen von 1 bi« 2.5 Prozent gegen die gestriae Abendbörse. I.- G.-F a r b e n blieben knapp behauptet. Lcheide- anstait waren stark angeboten und 4,5 Prozent schwacher Elektrowerte bis 2.5 Prozent gebrüdl. Geösürel minuS 33 Prozent. Am Montan- markt erhielt sich sür Mannesmann einige« Interesse bei behaupteten Kursen. K a l i w e r t e etwa« gefragt und bi« 2.5 Prozent fester auf höhere Dividendenfchähungen bei Salzdetfurth. RüigerSwerke und Süddeutsche Zuder etwa« böber Deutsch« Qlnlelßen niedriger Von Ausländern verkehrten Türken weiter leb- hast und sester. 3m Verlause verstärkte sich die Abgabeneigung und die Kurie gaben allgemein 1 bi« 2 Prozent nach. Am Geldmärkte

machte He Erleichterung Forttchritte. Tage«geld war zu 6 Prozent reichlich angeboten. 3m De­visenverkehr lag da« englische Piunh schwä­cher. Die Reich«mark stellte sich gegen London auf 20.46. gegen Kabel auf 4,1906. London-Kabel 4,8807. Pari« gegen London 124,02, Mailand 92.40. Madrid 23LS.

Bcrliuc. Börse.

Berlin, 4 3an. Der heutige Borfenbegin.". zeigte nicht da« lebha'te Bild tote gestern. Dav Geschäft war ruhig und die Stimmung nicht so freundlich. Dor allem mahnte der Ve.chs- bankauswei« zur Zurüc^altuna. Denn auch d.e Ansichten darüber geteill sind, so bestehl doch Einigkeit darin, daß auch für den Iahresult.mo die Anspannung sehr groß ist. Die Dedung hat um 5 Prozent abgenommen und einen sehr nie­drigen Stand erreicht. Der Bericht der preußi­schen 3ndustrie- und Handelskammern wurde mit einer gewissen Be'riedigung aufflenoinmen Die Spekulation, die fich gestern ziemlich stark engagiert hatte, schritt in stärkerem Maße zu Realisationen, so daß sich die Kur'e überwiegend um 1 bi« 2 Prozent, zum Tvil auch um 3 bis 4 Prozent senkten. Lebhafte« Geschäft hatten 3. G. Farben, ohne daß aber der Kur« beeinfluß: wurde Fester lagen K a l, - werte aus die Vachricht. daß Salzdetfurth wahrscheinlich eine Dividende von 15 Prozent ausschütten werden. Bei größeren Umsätzen waren hier KurSfteia rung.m bi« zu 4.5 Prvzenr au verzeichnen. Auch Berger und Svenska Ligen befestigt, dagegen gaben Schadeaktien 9.50 Mark nach. Stolberg-Zink verloren in Reak­tion auf die letzten Kurssteigerungen 13.5 Pro­zent. Am Geldmarkt blieb Tagegeld mit 5.5 bi« 7 Prozent weiter leicht. Monatsgeld 8 bi« 9 Prozent. Deutsche Anleihen waren leicht erholt. Ausländer überwiegend fester, vor allem Türken und Bosnier Pfandbriefe rußig. 3m Verlaufe wurde - *

fortgesetzte Realisationen weiter schwächer und die ersten Kurse würben noch um 1 bis 2 Pro­zent, vereinzelt auch um 3 Prozent unter­schritten.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M.. 4. Ion. Die erhöhten AuSlandSforderungen hatten zur Folge, dost die Desamtlage in Getreide und Mehl etwa« fester war, was auch in den amtlichen Votterungen für Weizen- und Roggenmebi zum Au kam. Der Llbfchluß blieb jedoch nach wie vor flein. Von Futtermitteln lagen Wei.zenkleie be­sonders befestigt. SS notierten: Weizen 1. gut. gesund, trocken, bis zu 1 Prozent AuSwuch« 25.25; Weizen 2, gut, gesund, trocken, bi« zu 3 Prozent Auswuchs, 23,75 bis 24; Weizen 3 geringere Befcha fcnheit, bU zu 23'£ro;ent Feuch­tigkeit, 22,25 bl« 22,75; Roggen, inL, 25; Som­mergerste für Brauzwecke 27 bis 28.50; Hafer, ml., 22,75 bi« 24; Mai«, gell», 20,75; für andere Zwecke 21,50; Weizenmehl, inL, Spezial 0, 37.50 Roggenmehl 35 bi« 36. Weizenkleie 14 bis 14.25; Roagm! <ie 15.25 bi« 15,50.

B' icr ^LohnTtcnbdrfc.

Berlin «?an. Die oom Auslande vorlieg.i

den Dlferienur Weizen und Roggen lauteten be­trächtlich!.*'- als gestern bzw Samstag, und ou<h die inlänbifdjti: Forderungen für Brotgetreide war. n erhöht. Das Angebot von der Provinz Hot sich gegen gestern eher wieder etwa» verringert, die Mühlen bekunden auch kcincsweg» dringende Nachfrage, da sich da» Mehlgelchäst immer noch nicht beleben will Auch über die Abnahme von Mehl au» alten Äcn trotten wird nach wie vor Klage geführt. Am Lief, rungsmarft konnten die Preise für Weizen und Roggen auf Grund der festeren Auslandmeldungen leicht anztehen. Am Hasermarft ist da» flngtbot nur gering, da an der Küste wieder höhere Preis zu erzielen sind. E» besteht rege Rachfrage feiten des Konsum?, der sich mich bereit zeigt, höhere For berungen zu bewilligen Gerste Immer noch ziemlich still. Es notierten (1000 kg) Weizen, märkische- (74,5 kg/hl-Gewicht), 236 bl» 239 Mark, Mär, 274, Mai 278 (fester). Roggen, märkischer (6*f icg/hl-Ge wicht), 238 bi» 241, März 263,50 bi» 264,50, Mai 267,75 bi» 268 (fester); Sommergerste 220 bl» 265 (behauptet); Hafer, märkllcher. 203 bi« 213, März 230, Mai 238,50 (fest): Mai», La Plata, 219 bi» 221 (fest); Rap» 345 bi« 350 (ruhig). (100 kg) Weizenmehl 30,75 bl» 34 (ruhig): Roggenmehl 31^0 bi» 34 (ruhig); Weizcnkleie 15 (behauptet); Roggen fiele 15 (behauptet). Biftorlaerblen 51 bi» 57: kleine Erbsen 32 bi» 35; Futtererbsen 21 bi» 22: Pelusch fen 20 bi» 21, Aderbohnen 20 bi» 21; Widen 21 bi« 24. Lupinen, blau, 14 bi« 14,75; Lupinen, gell', 15,70 bi» 16.16. Rapskuchen 19,7" bl» 1 suchen 22,80 bis 22,50; Trodcnschnitzel 12,20 bl» 12,40; Sooaschrot 21,10 bl» 21,70; ÄartoffelUtxfen 23,90 bl» 24,20 Mark

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Zistern geben die Höhe der zuletzt beschlostenen Dividende an. Reichsbankdiskont 7 Prozent. Lombard;in«suß 8 Prozent.

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