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Eegled, der nicht toeniger clls -toter Frauen sich ertöt und dabei jedesmal ziemlich schlechte Er­fahrungen gemacht hatte, bis er jetzt schließlich toor den Schranken des Gerichts steht. Im Jahre 1916 fiel Takacs in russische Gefangenschaft, und als er 1919 Aurüctkehrte, mußte er feststellen, daß seine Frau sich inzwischen mit einem anderen ge­tröstet und, da er alsvermißt" gemeldet war, diesen anderen auch geheiratet hatte. 2lber Ste­phan war kein Mann, der über etwas, das sich nicht ändern läßt, lange trauert. Äurx entschlossen heiratete auch er ein zweites CQlal, doch dauerte sein Glück nur einen Monat lang, denn bald fielen die Rumänen ins Land ein, und seine neue Frau, die sich in einen der fremden Soldaten ver­liebt hatte, zog mit diesem über die Grenze. Da heiratet« Stephan ein drittes Mal, und andert­halb Jahre lebte er zufrieden und glücklich, bis er, nunmehr an Abwechslung gewöhnt, seiner drit­ten Frau überdrüssig wurde, in ein anderes Dorf zog und dort zum viertenmal eine Ehe einging, wobei er unvorsichtig genug war, sich vorher nicht ordnungsgemäß scheiden zu lassen. Da dies auch mit den ungarischen Gesehen nicht zu ver­einbaren ist, so waren die Gerichte übelnehmerisch und luden ihn vor den Kadü Darüber erschrak Stephan dermaßen, daß er auch seiner vierten Frau auS rückte und sich tagelang in den Feldern verborgen h.elt, bis ihn die Gendarmerie auf­spürte und mit Gewalt in den Gerichtssaal schleppte. Run soll er sich verantworten, doch hofft eine teilnehmende Oeffentlichkeit, daß er milde Richter finden wird.

Die Pistole der Comedie Francaise.

Paris.

In der lA^quisitenkammer der berühmten Co­medie Francaise befindet sich eine Pistole vorsint­flutlichen Kalibers. Die verrostete, alte Waffe gelangte vor etwa fünf Jahrzehnten auf eine recht eigenartige Weise in den Besitz des Theaters. Ein unbekannter Schriftsteller beglückte eines Ta­ges die Comedie mit seinem unmöglichen Vers­drama. Das Werk wurde (vor vierzig Jahren soll so etwas noch vorgekommen sein!) sorgfältigst ge­prüft und für unausführbar befunden: daraufhin! teilte der Direktor dem Jünger Apolls höflichst! mit, daß er nicht in der Lage sei, ihn zu entdecken. Der Dramatiker antwortete mit einem Drohbrief: er hätte von der Annahme seines Stückes alles erwartet, nun wollte er, nach der Ablehnung, das Hungern nicht länger ertragen, und würde fick) das Leben nehmen, falls ihm die Direktion nicht unter die Arme greifen könnte. Der Direk­tor hatte ein weiches Herz und entsandte den Se­kretär zu demEinverstandenen". Rachdem sich der Abgesandte der Comedie davon überzeugte, daß sich in der Tat ein Revolver auf dem Schreibtisch des lebensmüden Titanen befand, ließ er diesen schwören, die selbstmörderischen Gedanken aufzugeben, und händigte dem Manne 200 Franken aus. Einige Monate später war­tete dann derGerettete'? mit einem neuen, eben­falls unausführbaren Skück auf, und wiederholte nach erfolgter Ablehnm^ abermals feine* Drohung. Da blieb dem meXchenfrrundlichen Di­rektor wahrhaftig nichts anderes übrig, als die Polizei zu mobilisieren, um dem Schriftsteller die gefährliche Schußwaffe" abnehmen zu lassen. Die Pistole wurde sodann der Requisitenkammer ein* verleibt und erinnert heute noch an die längst entschwundene gute alte Zeit, wo es noch alt- ruiftische Theaterdirektoren gab. . . .

Oberhcffen.

Lc? -kreis (tziesten.

00 Klein-Linden, 2. Nov. In der jüngsten Gemeinderatssitzung stand als einziger Punkt die Prüfung der Gemeinderechnung aus dem Rj. 1925 auf der Tagesordnung. Die Rech­nung fand die Genehmigung des Gemeinderats. Sie schließt in Einnahme mit 101 167,48 Mark, in Aus­gabe mit 62 878,25 Mark ab, so daß ein Rechaungs- rest von 38 789,23 Mark für das folgende Rech­nungsjahr verbleibt. Für das durch Todesfall aus dem Gemeinderat ausgeschiedene Gemeinderats­mitglied Wilhelm Weber wird Wilhelm Ufer als Ersatzmann eintreten.

X W i e s e ck, 2. Rov. Als am 1. Juli 1924 das hiesige Postamt in eine Postagentur umgewandelt wurde, Der or unser großes Dorf die D r i e f z u st e l l u n g am Rachmiltag. Dieser sehr druckend empfundene älebelstand ist nach langem Warten nun endlich beteten worden: seit kurzem haben wir wieder zwei wrrktäg iche Zu­stellungen. Zwei Feierstunden in der Kirche bereitete uns gestern der Landesverein für Innere Mis ion mit der Vorführung des Films »Der billige Vorn" zum Vesten d:r neuerbauten ersten hessi'chen K.-üppe'wer. statt der Inneren Mission zu Aieter-Ramstadt. Der Film führte in drei Akten durch eine der ältesten und größten Krüppetensta ten der Inneren Mis­sion, eine (Gründung von Pfarrer Arndt in Volmarstein im Bergischen Land, und war für alt und jung ein Tatbeweis für das Wort Wicherns: »Kein Elend und keine Rot darf auf Erden gefunden werden, wo nicht dir christliche Liebe alles daransetzt, diese Rot zu beheben."

HI Lollar, 2. Nov. Eine öffenlliche Sitzung des Gemeinderates sand gestern ab n) statt. Es ist daraus u. a. folgendes zu berichlen: Weist- bindermeister Friedrich Ringleb sucht um Konzes ion zum Betriebe einer Schankwir schäft für sein Haus Lumdastraße 24 nach. Die Be ürf- nisfrage wird einstimmig besaht. Die Ge­rn e i n d e j a g d ist bis zum Januar 1929 ver­pachtet. Der seitherige Pächter ist verstorben. Dem Schwiegersohn des bisserigen Iagdi chaters, Dr. med. Dietz, ist vom Gemeinderat die Erlaubnis erteilt worden, die Jagd auf Grund des bestehen­den Vertrages bis zum Vertrag Zablauf auszu- üben. Dr. Dietz sucht nun um freihändige Tleber- tragung der Jagd auf weitere 9 Jahre zum bis­herigen Pachtpreis von jährlich 800 Mk. nach. Der Antrag wurde abgelehnt. Die Jagd soll nach vorhcrgegangener Ausschreibung öffentlich verpachtet werden, wobei der Zuschlag unter den drei Meistbietenden Vorbehalten werden soll. Auf Grund eines im Jahre 1926 ge. atzten Beschlusses soll der auf dem alten Fried- Hose ursprünglich für Erbbegräbnisse vorge­sehene Raum derart verwandt wrrdrn, daß dort Dvppelgräber mit 30,ährizer Ciejebauer (ohne weitere Erwerbs Möglichkeit» geschaffen werden. Heber die Höhe der für diese Grabstätten zu zah­lende Gebühr Legt bisher ein gültiger Beschluß nicht vor: vielmehr hat das Kreisamt Gießen, wie auch das Hessische Ministerium des Innern einen im Jahre 1926 festgesetzten Betrag nicht genehmigt und dem Ge.neinderat die Fassung eine- neuen Beschlusses unter Angabe eines zu billigenden Höchstbetrages empfohlen. Rachdem der Gemeinderat in einer früheren Sitzung sich

mit knapper Mehrheit für die Aufrechthaltung des seinerzeit gefaßten Beschlusses entschieden und die Bekanntgabe der Gründe für di: Richt- genehmiaung gefordert hat, gibt der Bürger­meister heute ein Schreiben des K eiternts Gießen bekannt, aus dem zu entnehmen ist, daß die G e- bühr zu hoch ist und daher von ihm, wie vom Hcs ischen Ministerium nicht genehmigt tourde, es auch weiterhin dem Mi. ister des Innern die Ge­nehmigung nicht empfehlen kann und nach wie vor bei seiner bekannten Entscheidung bestehen muß. Rach längerer Aussprache wird ein Der- mittlungsantrag des Gemcinderates Ä ler mit 7 gegen 6 Stimmen abgelehnt. Dem Kreisamt Gießen soll ent p e Hemd berichtet werden.

ri. Nieder-Bessingen, 2. Noo. Unsere Ge- meinte hotte früher nur vier Kirchenvor- st e h e r: auch bei der letzten Wahl durfte sie auf besondere Bewilligung des Dekanatsausschusses bei dieser Zahl bleiben. Bei ter gestrigen Neuwahl wurde zum ersten Mole auf Grund der neuen hes­sischen Kirchenverfassung die Zahl auf sechs erhöht. Da von den seitherigen vier Kirchenvorstehern zwei gestorben sind, und einer den Wunsch aussprach, man solle von seiner Wiederwahl absehen, besteht ter Kirchenvor st and außer dem wiedergewähl- ten Alt-Beigeordneten Heinrich Roth V., der schon seit Jahren ausführendes Mitglied des Kirchenvor­standes ist, aus fünf neuen Mitgliedern, nämlich Konrad Klös, Georg Hau, Heinrich Zimmer, Heinr. Klös lll., Adam Bruck II.

Kreis Friedberg.

WSR. Friedberg, 2. Rov. Die große Eisenbahnbrücke, die auf der Strecke Fried­bergHanau b:i A s s e n h e i m über die R i d d a führt, wird gegenwärtig abgebrochen und durch eine neue ersetzt. Die Ausführung der Ar­beiten ist der Firma Dyckerhoff L Wied­mann übertragen worden. Die Assenheimer Drücke soll vor langer Zeit einmal die höchste Deutschlands gewesen sein.

2$. Bad-Rauheim, 2. Rov. Die heutige öffentliche Stadtverordnetenversamm­lung bewilligte rund 15 000 Mark für die Instandsetzung zweier städtischer Häuser in der Karlstraße und im Ernst-Ludwig-Ring. Als erste Etappe des neuen Krankenhauses am Hochwalde ist der Bau eines neuzeitlichen Isolier- Hauses zur Zeit in Ausführung. Es hat sich als notwendig erwiesen, gleichzeitig in einem besonderen Dau Räume für die Aufbewahrung Der Kelchen und für de -Unterbringung von Ge­rät zu schassen. Die Versammlung stimmte dem Plane zu und stellte einen Kredit von 37 OiO Mk. zur Verfügung. Durch die zwischen Staat und Stadt getroffene De.elung über die Elektrizitäts­versorgung des Jahres 1928 ist es möglich, die Preise für Licht und Strom herab- z u s e h e n. Es lagen dazu verschiedene Anträge vor. Annahme fand ein von Bürgermeister Dr. A h l im Verlause der Aussprache dorgebrachter Vorschlag. In der in letzter Zeit viel be­sprochenen Frage der Zusammenarbeit von Friedberg und Bad -Rauheim bei der Lösung bedeutsamer kommunalpoli.ischer Aus­gaben konnte offiziell noch nichts geschehen, da die Friedberger Stadtverordnetenversammlung zu den Anregungen und Vorschlägen Dr. Ahls noch keine Stellung genommen hat. Daß die Angelegenheit aber bereits im Fluh ist, beweist eiie gemeinsame Sitzung der sozialdemokra­tischen Stadtverordnetenfrakionen belle.' Städte. Dabei wurde das Verhältnis Friedbe.g Dad-Rnußeim eingehend besprochen, mit dem Ergebnis, daß sich beide Fraktionen verpf.ichteten, in Zukunft zusammenzuarbeiten in allen Fragen, die beide Städte gemeinsam be­rühren. Als Zukunftsaufgaben wurden u. a. bezeichnet die gemeinsame Errichtung eines Schlachthauses, einer modernen Gasanstalt, die Schaffung eines Stadions für beide Städte, der Ausbau der Autvmobilverbindung, nachdem die vor dem Krieg projektierte Elektrische kaum noch diskutabel sein dürfte. Auch die Revidierung der Bebauungspläne beider Stadtverwaltungen in der Richtung, daß ein Zusammenwachsen der Rachbarstädte gefördert werden wird, wurde er­örtert. Als Ziel der Entwicklung sieht man die Verschmelzung der beiden Gemeinwesen zu einem wictfchastlich leistungsfähigen Ganzen an in einer Form, die die besondere Eigenart jeder Stadt berücksichtigt. Rächste Woche veranstaltet die hiesig: Ortsgruppe terDeutschenVolks- partei einen kommunalpolitischen Abend, der ebenfalls zu dem Problem Dad - Rauheim Friedberg Stellung nehmen wird. Don den Referenten wird Landtagsabge­ordneter Dr. Aiepoth (Schlitz) über allge­meine Kommunalpolitik und Stadtverordneter Hotelier Krauß über lokale Fragen sprechen.

Kreis ^'rdingen.

f! Büdingen, 2.Nov. Den Bemühungen der Stadtverwaltung ist es gelungen, das Hessische Künstlertheater, unter Leitung von H. Meißner, für mehrere Winteroorstellungen in unserer Stadt zu gewinnen. Am Samstag findet die Aufführung des LustspielsDie Gegenkandidaten" von Ludwig Fulda statt.

# ülnter-Widdersheim, 2. Rov. ilnfer kleines Dors zählt ein Dutzend alterCeute, von denen Philipp Schäfer III. das höchste Alter mit 85 Jahren aufzuweisen hat. Die beiten nächsten sind Adam Dinding V. und Ludwig Michel 1., beide Schulkameraden, die bereits 82 Lenze haben kommen und gehen sehen. Am rüstigsten von diesen ist der letztere, der von morgens srüh bis zum Abend noch mit Feldarbeit beschäftigt ist und sich nicht Wohl fühlt, toenn er nicht im Freien arbeiten kann. In dm letzten 65 Jahren war er niemals krank. Roch weitere alte Männer mit 81 Jahren kann unsere Ge­meinde ausweisen, die auch noch körperlich und geistig verhältnismäßig rüstig sind. Die älteste Einwohnerin, die Landwirtsehefrau Katha­rine Elisabeth Michel, Eomrte ihren 81.Ge­burtstag feiern.

Kreis Alsfeld.

-er. Homberg a. d. Ohm, 2. Rov. Der ju­gendliche Arbeiter Georg Lotz, der bei tem Landwirt Hermann Schweller beschäftigt war, stürzte vom Scheunengerüst sehr unglücklich ab. Mitglieder ter Sanitatskolonne leisteten die erste Hilfe und brachten den namentlich am Hintertopfe Schwerverletzten in die elter­liche Wohnung, wo er bewußtlos darnieder liegt. 3n dieser Woche hat die Allgemeine Fortbildungsschule, die von Landwirts­söhnen, Arbeitern und Kaufmannslehrlingen be­sucht wird, chren Anfang genommen, ebenso auch die Wädchenfortbildungsschule. Sie wird von den beiden jüngsten, aus ter Volksschule ent­lassenen Jahrgängen ter Mädchen besucht. Die Gewerbliche Fortbildungsschule, in ter nur Lehr-

Rätsel-Ecke.

Blumenrätsel.

an au da del del e e e e eh en ge ka kel koi la lev li Ii nar preis re reu ri ri rin se se sy ven weisz zi zis.

Aus vorstehenden 33 Silben bilde man elf drei­silbige Blumennamen, die in bestimmter Reihenfolge zu einem Kranz gewunden werden sollen, der an einem christlichen Gedenktag Verwendung finden soll. Welcher Tag ist gemeint?

Kreuzworträtsel.

9

11

10

13

1*

16

11

19

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Von links nach rechts:

1. Festkleidung: 4. Kartenspiel: 8. Göttin: 9. tie­risches Produkt: 10. englischer Dichter; 12. andere Bezeichnung für Untiefe; 13. Tafelgeschirr; 15. Sing- stimme; 18. andere Bezeichnung für Geistesgaben; 21. Fuß des Raubvogels: 23. anderes Wort für Geschenk; 24. deutscher Heerführer aus dem Welt­kriege; 25. Wurfspieß; 26. Grenzgebirge; 27. Körper­organ.

Von oben nach unten:

1. Besucher: 2. europäische Hauptstadt, 3. Titel­held eines Shakespeareschen Dramas; 4. Name eines Wochentages; 5. Futterpflanze; 6. englisches Bier; 7. musikalische Bezeichnung; 11. preußischer General- feldmarschall: 14. Nebenfluß des Rheins; 16. Kör« perorgan; 17. Schlingpflanze: 18. weiblicher Per­sonenname: 19. andere Bezeichnung für Besoldung; 20. kleines Raubtier; 22. anderes Wort für Ansehn.

Ortsnamcn-Btldungsrätsel.

Au Au Bach Berg Borg Burg Deck Fell Furt Furt Herz Hof Horst Kohl Neu Ober Pass Schwein Sieg Wohl.

Aus vorgenannten 20 Wörtern sollen zehn Orts­namen gebildet r erden in der Weise, daß immer zwei ter Wörter einen Ortsnamen ergeben.

Rösselsprung.

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so

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nicht

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dich

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doch

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heim

pfän

stiehlst

gieb

schen

laß

daß

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ver

gieb

zielst

nem

ger

lich

nach

dank

doch

-u

daß

du

den

magst

sei

du

Namcnverstcckrätsel.

In jedem der nachstehenden Sätze ist ein männlicher Personenname versteckt enthalten.

1. Es war sein Glück, daß er milde Richter hatte.

2. Gern flieg er bereits In früher Morgenstunde auf die Berge.

3. An die See darf nicht gehen, wer nervös ist.

4. Sage mal, Berta, du willst studieren?

5. Eine Waldwanderung gewährt stets Erholung.

6. Von diesem Zeug entnahm er einen größeren Posten.

Rätsel.

Es geht ein Mädchen in ein Han», Zur Tür kommt es I; rein. Und drinnen sieht ein Mann heraus Aus einem Fensterlein.

Dem zeigt es etwas, weiß und glatt Und bittet ihn ums Wort, Und als es dies erhallen hat. Wirft es dies wieder fort.

Und schneid'ft dem Wort mit fester Hand Du Kopf und Fuß nun ab. Weißt auf der Stelle du das Land^ Wo solches sich begab.

Auslösungen.

Verwandlungsaufgabe.

Sexta Salta Saite Waise Prise Prima.

Iüllrälsel.

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Vexierbild.

Bild links drehen, dann ist das Pferd, gebildet vom Reiter, von dem Rasen und der Hürde, zu sehen.

Kreuzworträtsel.

rarasfiL. sraniM 1*113013 13Q33 araaa araas HBiHBOBBQQ n ri

arataamaßicia ranraci ffifssfa aaaa raasE

Fehlaufgabe.

Thalia Helikon Elise Alibi

Trillion Elite Relief. Theater.

Sprichworl-Versieckralsel. Morgenstunde hat Gold im Munde.

Scharade.

Allein.

Oie Narrenkappe.

Splitter und Sparren vom Redaktion St isch.

Angler.

Einen Hecht habe ich geangelt, sage ich dir einen Hecht!"

Wie groß war er denn?"

Der größte Hecht, ten du je gesehen hast." Ra, zeige ihn doch mal mit ten Händen." Der Angler sah sich das Zimmer an:Da müssen wir rausgehen!"

(Eine literarische Neuigkeit.

In tem Dersteigerungskatalog von Büchern und Graphiken, ten eine Berliner Firma vor kurzem verschickte, wird angezeigt:Rilke, Rainer Maria. Das Studentenbuch, enthaltend die drec Bücher: vom mönchischen Leben, von der Pilgerschaft, von ter Armut und vom Tote." Das sind sehr merkwürdige Studenten, die ganz unstudentischen Idealen nachstreben. Sollte am Ente RilkesStundenbuch" gemeint fein?

Die Geschmäcker sind verschieden.

In meiner Bude im Berliner Rorden so wird in Reclams Universum erzählt steht eine Photographie des berühmten Kopfes ter Re- fretete, ter schönen ägyptischen Königin. Ruft da neulich die neue Aufwartefrau, ein urberliner Typ von 2l/f Zentnern, aufgeregt die Wirtin herein, und orese findet die Frau mit eingestemm­ten Armen vor dem Bild und hört, wie sie Im Ton höchster Verachtung sagt:Ree, neel Au seh'n Se sich doch bloß mal tet Weechen an! Hn mit so wat jeht der junge Herr? Ree, ten hätt' ick ooch en besseren Ieschmack zugetraut!"

linge unterrichtet werten, setzt ihren Unterricht das ganze Jahr hindurch fort. Die hiesige Fort­bildungsschule umfaßt im ganzen sechs Klassen, davon sind des Raummangels wegen drei in der Stadthalle untergeb rächt. Ein geplanter R e u - bau soll diesem Äebelstante abyelfen.

± Mücke, 2. Noo. Wie alljährlich, so werten auch in diesem Jahre auf unserer Station wieder Lebensmittel für das Elisabeths nft ist in Darmstadt verladen. Aus ten Kirchspielen Ober- Ohmen, Ulrichstein, Groß-Eichen und Stumpertenrod trafen hochbeladene Wagen ein, um den Waggon zu füllen.

L_ Nieder-Ohmen, 2. Mo. Gestern konnten hier zum erstenmal 41 Knaben und Mädchen in ter Schule eines warmen Frühstücks sich er- Ireuen, nachdem vor einigen Tagen zwei Schwe- tem hier wellten, um auf Grund ter Gesundhells- >ogen und der häuslichen Derhällniste die Test- nehmerlisten zusammenzustellen. Die Kinder erhallen je einen halben Schoppen Milch und ein Brötchen.

Kreis Lauterbach.

P. Schlitz, 2. Rov. Kirchentoorstand und Kirchengemeintevertretung hielten dieser Tage im Evangellfchen Gemeintesaal eine gemeinsame Sitzung ab. Rechtem Oberamtsrichter Dr. S a ck und Lehrer W e g e l als Vertreter des Kirchrn- cbors b^to. des Evangelischen Bundes in die Kirch:ngemeintevertretung berufen worden wa­ren, wurde die Kirchenvor st andswahl vorgenommen, die folgendes Ergebnis hatte: Wietergewählt wurden Geh.-Rat Wahl, Hut­macher Hühn, Portier Eisenbach, Fabrikant Baumgärtner, Kaufmann Kirch.r, Kantor Bohl und Schreinermeister Fend, während als achtes Mitglied Kaufmann Wahl neu eintrat.

Preußen.

Gustav Nagel f.

WSN. Hersfeld, 2.Nov. Nach einer Meldung derHersfelder Zeitung" ist terNcllurapostel guftaf nagel in Farnroda vom Schlage aetroffen worden. Er hatte die dortige Kirmes besucht, wurde dann aber von einem landarmen gebeten, den Platz zu verlassen, damit kein Mem schenauflauf entstehe und die kirmesordnuna nicht gestört werde. Darauf ging Nagel In der Richtung

nach tem Gasthof Wittgenstein weiter. Vor der Tür des Gasthofes traf ihn der Schlag; er fiel tot um.

lviaingau.

WSR. Frankfurt a. M., 2. Rov. Die Bi­lanz nebst Gewinn- und Der ustrechnung tet Städtischen Bühnen A.-G. für das* Ge­schäftsjahr 1927/28 schließt un er Berück ichtigung des aus 1923/27 borgetra^e ei Ver ustes von 389 6c2 69 Mk. und d:r b:wil igten Subventionen mit einem ungedeckten Betrag von 124 795,79 Mk. ab.

Spielplan der Frankfurter Theater.

Opernhaus. Sonntag, 4. Rov.. von 18 bis 22'/, Uhr: Der Ring d:s Ritelungen. Erster Tag: Die Walküre. Monlag, 5.. von 20 bis 23: Hoffmanns Erzählungen. Dienstag, 6., von 19'/, bis nach 22*/3: Manon. Mittwoch, 7.. von 19'/, bis 22'/4: Fidelio. Donnerstag, 8.. von 20 bis 22%: Amelia oder Ein Maskenball. Freitag, 9.. von -191/, bis gegen 22'/,: Cosi fan tutte. Samstag. 10., von 19'/, bis nach 22'/,: Marga­rethe. Sonntag. 11., von 19'/, bis nach 22'/,: Der Zigeunerbaron. Montag. 12 von 20 bis nach 22/,: Der Troubadour.

Schauspielhaus. Sonntag, 4. Rov., von 15'/, bis 18 Uhr: Alt-Heidelberg. Don 20 bis nach 22: Dantons Tod. Montag, 5., von 20 bis nach 22; DantonS Tod. Dienstag, 8., von 20 bis nach 22: Gelegenheit macht Liebe. Mitt­woch, 7., von 20 bi8 gegen 22'/,: Die Liebe auf tem Lande. Vorher: Der erste Branntwein- brenncr. Donnerstag, 8., von 20 bis nach 22: Dantons Tod. Freitag. 9.. von 20 bis gegen 22'/,: Der brave Soldat Schwejk. Samstag, 10.. 20 bi® nach 22: Gelegenheit macht Liebe. Sonntag. 11 von 15 bis 17'/,: Schinderhannes. Von 20 bi- gegen 22'/,: Der brave Soldat Schwejk. Mon­tag, 12., von 20 bis gegen 22'/, Der brave Soldat Schwejk.

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