Ausgabe 
3.8.1928
 
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Aus der Provinzialhaupisiadt.

eit|<n. den 3. August 1938.

Die JohÖ im August.

Stan der (Jrntcnicrb (einen Einzug ball, beginn! ur da» K«vi«r eine <Jeit der Unruhe Sie ausgc« . ,rt,en erlchienen in btn Oulilagen t)äufifl die Sal- bc bat Wild die an Infekten nicht (^gesegneten S^retdetchtüge bevorzugt. In Feld und Flur hingt tu, tzenje. rauen bie Mähmaschine. Mil jeder Garde oirb die Deckung weniger. Dann wechjelt da» LUld In die Walder zuruck

Der Abschuß de» K o t h i r I ch « » bcfliniU. (St um 'Dldu de» Monat» in bie geilte und stellt, wo» Äon- nen und 8u»bau<r anlangt, nunmehr an Den Weid­mann die höchsten Äi.to.'Oerunoen. Drum gilt auch du Jagd aus den heimlichen ' t 4) al» btt Stronc her hirschgerrchien Jagd, vorou-i. tzuüg ist natürlich, daß der pirsch |d)on gefegt hat Der reisende Hafer und die ; ^toi'.iselder desi-en für da» Wild grofu inziehungskrast. Die» gilt auch für da» schwarz- wild- _ _

Da» Kehwild steht noch bi» Mitte b<» Monat», mitunter noch beruhet binau», in der (Brunft. Jetzt ist die .seit gekommen, den braven Äebbod auf die Decke zu legen, nachdem er vorher Gelegenheit gehabt hat. seine guten Anlagen zu vererben Zu allen TageaAeUtn oeripricht der riufenthalt im Revier Er« folg Da, Wild 'st viel ouf den Laufen. Aus der Luche nach der Kicke wechselt der Vock weit umher und taucht ab nie Auoor gesehener Gast in ganz fremden Revieren auf.

Der Hase findet in Kartoffel, und Kubenichlägsn Deckung und schlagt auch dort feine Wochenstubc auf. Der eiste Satz de» Jahre» beteiligt sich bereit» an der Erhaltung der Art

Gegen Ende de» Monat» besinnt meist die Jagd auf br» R , bhuh n. eine Jagd, die vor allem da­durch ihren großen Reiz besitzt, daß der Weidmann sie nur in engster Zusammenarbeit mit seinem treuen nlrrbrinlacn Freund aueübrn kann, dessen Brauch­barkeit fjr da» Ergebnis von ausschlaggebender Be- deutung ist. Lmpfehlen»wert ist e», wenn die Ernte r» erlaubt, den Hund schon vor Iagdbeainn aus Huhn.r «u führen Dcnn die Hühnerjagd stellt an die körperliche Ceiffungefaf)irfeit von 5)err und Hund sehr hohe klnforderungen. für die ein gewisse» Trai­ning sehr gut ist. Auch werden beide ruhiger, wenn nicht sofort geschoben wird, sondern ber Jager sich in aller Ruhe der Führung seine» Hunde» widmen und versuchen kann. Fehler auszumerzen, die Aerger verursachen, wenn es(frnft wird* Schließlich sind leider unsere Hühnerbestände au? mancherlei be- annten und unbekannten Gründen so )unkfgegan­gen, dnh man stundenlang Fehlsuchen riskiert, wenn man sich vorher nicht etwa» über den Bestand an teilen unterrichtet hat

Die Jagd auf Dasserwild, Enten und Sumpf- i d) n e p fe n , ift In vollem Gang Man jagt die Ente im Schilf von Tümpeln. Teichen und Flüssen, findet sie auf Graben und Bachen, erwartet sie bei .Ibenbbeginn an Wasserlachern und Weihern ober auch auf Getreidefeldern, besonder» auf geschnittenen Gerstenäckern, wo sie morgen» und abend» gern zur Aesung einfallen Tie Sumpffchnevsen liegen in nassen oder gewässerten Wiesen, an Fluß- und ®ra- benrdntMrn und ähnlichen Orten.

Da» übrige Federwild bat noch Schonzeit. (Sine Ausnahme macht die W a ld s «d n e p s e in Preußen, wahrend fle In Hessen noch keine Schutzzoll hat.

Der Jagdschutz erfordert gleiche 21uhnert|amtcU wie seither Man beobachte Beeren und Pilzsammler. Auch bei Den Erntearbeiten ereignet sich manche», wo» nicht im Iogdinteresse liegt. Desgleichen muß die Riedersagd weiter vor ihren wichtigsten tierischen Feinden geschützt werden. Gleichgültigkeit ihnen gegenüber schließt eir gutes Iagdsahr au».

Hubertus.

(Sfu&icnfabrf (Siebener Professoren und Studenten nach Trier.

3m Anschluß an die von Frau Professor Bis- bet abgebaLttncn Hebungen über römckche ®rab- unb6cenbenhnaler sand vom 26. bi» 28 3uli ein bodkntereflanttr Lehrausflug statt an bem (ich die Universität« Professoren Bieder, Gundel, Heb di na. Herzog und Jt a l b fleisch, ber Musurnsdircktor Prosefsor Helmte der Seminarassistent Dr Güngeri ch unb 32 Studierende der klasltlchen Philologie und Archäologie beteiligten. Ziel der Nelle war Trist, bis einzige Stadt in Deutschland. bis noch hochragende Bauten au» ber Admer.zsil auf» luweiten hat. so hochragende, bah sie noch heute bie modernen Bauten von Irrer samt und sonders überragen. Der leine Zeit unb keine Mittel bot. um nach Italien zu reifen, kann in dieser allen

Raubüberfall auf einen Kaffenbolen.

Am hellen Tage in der Bismarckstraße beraubt. - Oie Tater im Auto geflohen.

Dec Polizei bericht meldet:

Heute vormittag gegen 10 Uhr morde der Kas­se n b o t e einer hiesigen Sank, al» er von der ReiMvbank zu seiner Dunfl(tette zurückkehren wollte, in der Bismarckstraße von zwei unbe­kannten leiern überfallen.

Der Kassen bäte ging mit zwei Aktenmappen unter dem Arm. die nur (Befdbäftepapiere ent­hielten. auf dem östlichen Jufofleig der Süd- anlag. zu. Etwa in der Mitte zwUchen Louystratze und Südanlage kamen ihm zn»ei H.t un»pedoncn im langsamen Schritt entgegen.

Al» die beiden in gleicher hohe mit dem Kassen­dolen waren, stürzte sich der kleinere von beiden aus den Kafsenbolen, entriß diesem die beiden Aktenmappen, worauf beide auf ein in unmittelbarer Jlc!>e flehende» Auto zusprangen

Der Kassenbckte lief den beiden nach und tonnte, ehe die Täter da» Auto erreichten, dem einen eine Aktentasche wieder entreißen. Der bis

dahin untätig < 'wej.-ue Taler drehte sich boraushin um und hielt b*-n ftai rnbottn mit vorgehal- lenem Revolver im Schach, bis fein Komptize im Auto war und den AI »tot in Bewegung gesetzt hatte.

Ruv sprang ber imeilc Täter auch in den Wagen, worauf He in rat*, m Tempo in südlicher Rid>- tung die BismardH a.ze dovonfuheen.

Der eine Täter »if t 70 bis 1.10 Meier grofj, bat zurückgekämmlr '' d.- haare, blasses, ovales Ge- ficht und trug I. tlrn Anzug, ohne Kopfbedeckung. Der zweite ist 1,6» vis 1.70 Meter grofz, hat dunkle haare und war rrit dunklem Anzug bekleidet, ohne ftopfbrbcdnng. Beide liier find etwa 30 Jahre rM Der Kraftwagen rojr ein allerer, offener, schwarzer Adlerwagen. Da» polizeiliche Kennzeichen Ist n.cht bekannt.

Personen, die sachdienliche Mitteilungen zur läler- ermittlung machen können, werden gebeten, der Ari- minalablrilunfl umgehend Nachricht zu geben.

AeNbenz bet römischen ÄaUcr einen Eindruck von ber Pracht antiut Städte erhalten. Dazu tonunt bie Anmut ber Landlchaft unb für tkn Freund eines guten Trop'rns bau Produkt Den von den Aömern eingesührien 'Drinbaues!

Die leilnetsner an der S Indiens ah rt wurden ganz shstemattsch In bie Herrlichteilen des alten Trier cingefübrt. Ein Tortrag des Mufeums» dircktors Prosesior Krüger belehrte sie über die historische Entwicklung der von Kaiser Augustus gegrünbeten Kolonie ber Ireverer. eines ger­manischen Stammes, der allerdings früh Sprache unb Kultur der gallischen Kelten, bann ber Römer angenommen bat Daß aber der Untergrund ihrer Kultur immer germanisch geblieben ist, haben die neuen Ausgrabungen von Prosessor Locschcke erwiesen, ber einen groben Heiligen Bezirk aufgebedt hat, in dem In etwa 40 Tem­peln unb Kapellen einheimische Götter verehrt wurden, die bereite vor bem Eindringen der römischen Kultur aus Holz errichtete Heiligtümer gehabt haben. Diese wurden unter bem Einfluß ber entwickelten römischen Baukunst in Stein erneuert, behielten aber bie einheimische Form des Quabrat/ mit um lausender Halle im Gegen­satz zu btn gestreckten römischen Tempeln bei. alcu gesunden sind ein Heiligtum des orientalischen Älrthra», des größten Äonfurrenlen des Christen- tums. bas in Troer bereits 337 n. Ehr. vollständig geiicgt hatte, ein Theater unb das älteste deutsche Tvohnhaus ausränfifdxr Feit Mes bieses wurde am Nachmittag des ersten Tages durch Borlrag unb Führung von Professor Loeschcke erläutert

Am zweiten Tag wurden das Amphitheater durch Professor Äeunt, die Dillen durch Pro­fessor Steiner erklärt Nachmittags wurde die Prachtvilla von Hennig besucht, deren Mosaik Szenen zeigt, wie sie sich Im Trierer Amphitheater bei den Kämpfen zwischen Tier und Tier. Mensch und Tier. Mensch und Mensch abgespielt haben. DiÄe Dilla, mit ursprünglich 602 Meter Säulen­hallen an der Front, kann uns zeigen, tote es im Altertum an den Abhängen der Mosel aus- gesehen haben must, als sich nach der Schilderung des Ausonius Billa an Billa rechte Dazwischen erläuterte Prosessor Kruger die fva. 3geter Säule, einen schon von Goethe besucyten urtb erklärten Gradpf etter von 24 Meter Höhe, der mit der je 16 jenen an- der Mythologie und aus bem täglichen Leben der Treuerer geschmückt ist. Weitere Bilder dieses Lebens der reichen Handelsleute, die durch Moselwein und Tuch­fabrikation große Derinögrn und Landsitze sich erwerben konnten, zeigen die Denkmäler aus QTewnagen. Diese waren in ein schon ganz in der Form einer deutschen Burg errichtetes Kastell ko nstanttni scher Zeit verbaut gesunden unb im Museum geborgen toorben. Eine sranzösische Fliegerbombe hat sie ün Weltkrieg zerschmetleri. was den Gelehrten m Trier Deranlassung ge­geben hat. auf Drunb weiterer Forschung sie neu unb richtiger ali vorher nneber zusammen- zusetzen.

Den brüten Tag waren tue gewaltigsten ®in- brücke Vorbehalten, bie Bettachtung der allen Homer bauten. An den aus dem 2. Jahrhundert n Ehr stammenden Barbarathermcn erläuterte Prosessor Krüger aus Grund von neuen

Forschungen, die er gemeinsam mit Professor Krencker in Hom und Afrika angestellt Hal, Baulorm und Gebrauch ber römischen Bader 5>te KMlerlHermen gaben bann den Cinbrud eines Prunkraums biefer Babepaläste, wie ihn nicht einmal bie berühmten Thermen bes C-aracalla in Hom zu bieten vermögen. Nachmittags bekam man burch die ungeheure Derbe und Höhe der Basilika, den Kemoau des Doms, die Liebfrauen­kirche und die trotzt« Porta Nigra Aaumetn- brude, die nicht mehr zu überbieten find. Sie können sich getrost denen der PeterSkirche und von Santa Maria degli Angel» in Hom, d h. einem von Michelangelo auügebautcn Thermenbau, an bie Sette stellen.

Taten für Lamotag, 4. August

Sonnenaufgang 4 28 Uhr, Sonnenuntergang 19.43 Uhr Tlonbaufgang 21.25 Uhr, Mondunterggng 7.21 Uhr

1792: der Dichter Percy Shelley in Ficldplacc ge­boren (gestorben 1822); 1848. General Otto von ttinmid), Eroberer von Lüttich, 7. August 1914, ge­boren (gestorben 1915); 1870: Sieg der Preußen und Bayern über die Franzosen bei Weißenburg; 1915: die Oesterreicher erobern Iwangorod

LZornottzen.

Tageskalender für Freitag. Licht­spielhaus, Bahnhofstraße: ,Jjeut tanzt Tlarietf". Astoria-LlchtsptelcDie Geheimagentin von Neu- york".

" Der Bauersche Gesangverein t. 2k hatte am letzten Dienstag seine Mitglieder zu einer Zusammenkunft in da» Drretnsheim3um Onkek Franz" etngekaden, wöbe» der 1. Vorsitzende, L. Bellos, über da» 10 Deutsche Sängerbunbc^feU in Wien Bericht erstattete. Von dendauern" be- telligten sich an diesem Bundessest 21 aktive San- Ser, Chormeister und weitere 12 passive Mitglieder, runter 3 Domen. Der Vortragende schilderte zu­nächst die eindrucksvolle Fahrt zur Fcslskadt, die ab Würzburg im Sonderzug erfolgte, lchilberte die Begeisterung, mit welcher die österreichische Vevölke- rung vom Grenzübertritt an bi» zum Neisezlel die deutschen Sänger begrüßte. Ueber die Unterbrin­gung in Wien war er mit allen übrigen Teilneh- niern de» Lobe» voll Die gastfreundlichen, lieben» würdigen Wiener hatten olle» aufgeboten, ihren Gästen den Aufenthalt in Wien so angenehm wie nur möglich zu machen. Unter Führung eine» Wie­ner Herrn wurden die Hauptsehenswürdigkeiten be­sichtigt. Die aktiven Sanger wirkten an der über­wältigenden dritten fiauptauffübrung mit, die dem Anschlußgedanken galt unb bie in der riesigen Sän­gerhalle etwa 40 000 Sänger aus dem Podium unb mehr al« boppelt so viel« Zuhörer in ber Halle sah In bem großen Fcstzua, dessen Teilnehmer zahl auf 220 000 Sänger mit 9000 Fahnen geschätzt mürbe, unb ber etwa 9 Stunben dauerte, wurden die Bauern", die daran mit der Fahne teilnahmen, stürmisch begrüßt unb immer wicber erscholl ber StufHeil Gießen, Heil Oberhesten?" Dir miige- führte Fahne wurde im Anschluß an ben Fesljug mit ber E(f)ubert-TtebaiIIe oeschmückl Das schone Dien, in dem man unoergeßfiche Stunden verlebt unb erhebende Eindrücke empfangen hatte, wurde am Montag, 23. Juli, verlassen unb im Anschluß daran eine Sängerfahrt nach Salzburg, Berchtes-

gaben mit Königsee, Chiemsee mit Herrenchiemsee unb München unternommen. In Wien sowohl als auch auf ber anschließenden Sänger,ahn ertönte von ber stimmlich gut zusammengetttztcn narr- schar manch srohe» Lieb, unb den Sangern, befon- ber» Ihrem ausgezeichneten Tenor. (Tun dichter <ehern Mitglied be» hirflgen Stabltbeater») wurde reicher Beifall zuteil. Am Freitag, 27 Juli, kehrten bie Sanger abend» zurück, em Bahnhof empfangen von ben zurückgebliebenen Sange»brudern, bie e»

'-'ch! hüllen nrbm< n lasten, bi.

ber zurückgebliebenen Fahne unb mit Musik einzu- bcleiL (Ein großer leit der Gießener Berölkerung hatte sich am Bahnhof versammelt, und im 3ud gmg e» bann zum Bereinstokal, wo man noch einige frohe Stunden zusammen verbrachte

I m Lichtspielhaus Bahnhof st raße sp»U man eben einen der großen Schlager ber Saison _Ae u I tanzt MarieI f . Mariett ckt Lya Mara, unb btt Softrott, ber ben glichen Namen führt wie brr Lufttpielfilm, ist o rhvthm.fch unb melodiös instrumentiert, hast das volle Haus am liebsten mitsingcn unb mit- lanzen möchte. D.e Heg le von Fe! nik Ift stimmungsvoll und tschnilch aut ber Höhe, nur bas Tempo bisweilen *ür einen Flimmerstreiseu und muntern Spielfilm etwas schleppend Dos Manuskript schrieben Carlsen unb H aas noch einer 3bet von Dajba: khis Ganze ist so ctwack wie..Schluck unb 3ou aus holländisch Aber mU einem weiblicher 3au. der eben hier Moriett hecht. Mit allerlei hübschen (Unfällen und einem so ausgefprochcnen happy end. daß männiallch ebtgung das Lotal verläßt. Aus der übrigen Brietzung verdienen vor allem Bo­bs r t s , Liedtke, ® e r r o n unb Harrtz Halm einen befonberen Hinweis

Stabtthcater Gießen Aus dem SladttAeaterbureau wird uns geschrieben: Als ^we tes Gastspiel von Auguste Prasch-Greven- rerg. Thrennnlglied des Meininger LandeS- choaters. geht am Dienstag. 7. August, D. S. Maughams Komödie . Fiiioen Sie. daß Con­stance sich richtig verhält?" in Szene. Frau Prasch-Grevenderg hat die Holle der MrS. Cul- per bereits in der Berliner Ausführung an ben Aeinhardltmhnkn mit außervrbenilich großem Er­folg -vspielt Das Stück würbe in ber Komöbi«, Berlin, über hundertmal aufgesührl

Ä a n a l b o u am Kugelberg. Seit etwa 14 lagen werden an dem von der Militäroer- toaltung errichteten stattlichen Wohngebäude entlang eifrig (frborbeiten betrieben. Um mcitere» Bauge­lände aufzuschließen, gilt ec. in dieser Nichiimg fine Straße zu bauen, in welcher vorerst die Rana- lifierung zur Ausführung kommt. Auf einer Strecke von 150 Meter Länge und 3 Meter Tiefe ist rin Graben ausaeworfen, welcher inmitten der Schutzen- housstraße in einen noch lieferen Schacht nuinbet. Die geplante Straße soll später in den Psad zwi- schen Kaserne und städtischer Dbftbaumanlage ein- münden.

Dis Hühnerpest in Gießen er­loschen. Das Hri'ischepoli.velamt teilt mit. Die Hühnerpest in Dem Hühnervestanb be« Julius Brückel In Dießen Nobheimer Strafte 6. ist erloschen. Die Gehöstesperrc ist ausgehoben

" Don der Lahn. Heutige Wasserwarme der Lohn 20 Grad Celsius

Kirchliche Nachrichten.

Jsraelittschs ReHglonsgfmclnbe. Gottesdienst in ber Synagoge (Sübonlaflt). Samstag, 4 August. Dar- abend 7.30 Uhr; morgens 8.80 Uhr; abends 8 20 unb 9 Uhr.

Israelitische Keligioasgesellschofl. Sabbatseier den 4. August. Freitag abend 7,30; Samstag vormittag 8 Uhr; nachmittag» 4JO Uhr; oabbatausgang 9 Uhr. Wochengottesdienst morgen» 6.15 Uhr; abend» 7 Uhr.

Seelig s ftiniu Kaffee-sui-i» Essenz löst die aromatischen Destandtelle der Kaffee­bohne restlos; somit völlige Ausnützung, Ber- dilligung des Settänkt und Ihr Kaffee schmeckt nochmal so gut Dd#ui«n>* eil! btt tetenim «SDtS-

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Während der Riese schlief, suchte ich in der Höhle nach einem Werkzeug, um das Ungeheuer im Schlafe zu töten. Dabei fand ich mit größtem Erstaunen einige Ballen wertvollster Tabake von einer Schönheit, wie ich sie nie vorher gesehen hatte. Durch die Hoffnung auf den seltenen Schatz angefeuert, ergriffen wir zwei Bratspieße, machten die Spitzen in dem Feuer rotglühend und stachen sie dem schlafenden Riesen in die Augen. Er tobte und brüllte vor Schmerzen und stürzte ins Freie. Heimlich benutzten wir, mit den Tabakballen beladen, den geöffneten Ausgang und erreichten unversehrt das verlassene Schiff.

Laßt uns Allah loben und preisen fflr die Genüsse, die uns schon auf Erden beseligen. Wiederum, liebe Freunde, fühlte ich mich für meine Leiden überreichlich be­lohnt; denn der kostbare Tabak ergab das edelste Aroma meiner innig geliebten

CIGARETTE

SAJLEM

AUSLESE

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