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J?n ist am OHithTrt*. Säfä® &%£ isS. des SSä Ä

9- Sing bet .Zug

m Hagel getötet.

1 übet ben Mantit. los aus ben Aanatische, t dem Hasen In«* 'pe Qföjrenbcn Insel {ju. i)n..9ils|4iffl|e,i, in seinem sechs Meter le» kn. Romer beabsichtig m Paddelboot p» rsahrt von Assad«« lehrere Stürme üb<*i en eines Scher;«

5 Legnitzs haatQ der !t mit einemhool- m Scherz aus «in \ui r Schutz gina te unb bas rz getrossen, toi yi !U5 'M^roeiflung hierüber bft getötet.

Treppenhaus abytlit*. Banlsiraße in hamdur; \U \tintm b x e\\ a r i j brmAtm vvm etod' Länder in den Licht' ,ind erlitten schwere Lei- i besinnungslosem Zustande irad)t werden.

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)icr gewiesenen Dege bet der Sauberhaltung un» crcr Straßen unb Anlagen mit Hilst, so werden wir

len. 141 nut von 140 aus

icherlich ein weit erfreulicheres Stadtbild bekam, men, als ee gegenwärtig leider vielfach zu be-

könnt. Architekt Wellhausen ist ein geborene« ©ebener

©er 3ungoiebauftrteb begann ge­stern a.il ben oberheftischen Iungviehw«,den bet l'anbroirMa'telammctn. Tiergarten bei jungte

in der

tn ben

Arn-walde geboren, 191b: Italien kündigt Lreibundoertrag.

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SMWEnsMlWSgssZklgkls erfordern heft eine sorgfältige lepgebuog und öeqausl.atiung. Gute Scgldhungm sind nut erreichbar, wenn die enitigee Räbrilio genug ßuigegeöen werden. Der «naahmeschlutz für alle Anzeige« Im Siebener Anzeiger entfallt auf den Nach» mittag vor der Aufnahme, «mpfehiungo. anzeigen müssen, |e nach Umsang und Satz» fchmierigkeilen, zwei die drei läge vorher bestellt fein. Nur mit Sorgfalt und dem not» wendigen Zeitaufwand gesetzte Empfehlungen fiiüein öen renMen Giiolg!

in Oldenburg geboren (gestorben 1841); 1825: der englische Naturforscher Tbonw- i)ud<u - Iralina gebot, n (geilorben 104»); 1»9. Maler und Schriftsteller Richard Secwalt

LUX Seifenflocken geben einen doppelt so starken Schaum, der Gewebe u.Farben schont Deshalb sind sie so ausgiebig und sparsam.

5rj kosteten aus bm heutigen Dochcnmar.t Pfund Butter 190 bit 200. Matte 30 bi» 35, Äök 60 bl* 140. Wiking 35 bl* 43. Weisskraut 30 Rotkraut 45 bis 50. gelbe Rüben 25 bis 50 rote Rüben 20. Spinal 25 bi* 33, Römisch- fohl 20, Spargel 103 b.* 133. Unter-5t»b rabi 12 bis 20. Selo a'.at 120 di* ISO. Tomaten 120. Zwiebeln 25 bi* 33. Schwarzwurzeln 60 bi* 90. Rhabarber 20 bi* 30. <taru> ein 4 bi* 5. Aepsel 15 bis 25 Hörig 53, öu..< Hühner 103 bi* 120; je Stück, liier 11 bis 12. 31u .ic.nobl 63 oi* 150. 3alat 20 bi* 35. Saiatgurien 70 bi* 100. Lauch 5 bi* 25. Gellere 23 bi* 150. das Bund: Radteö-

inerten ift

Die erste feierliche Immatriku­lation an unserer 2 a n d e * u n i v e r s i - t ä t findet am nächsten Samstag, mittag* 12 U&r. im älniversitätsgebäude statt Wie wir hören, r^rspricht das eommerfemeflcr 1928 ein lehr gutes zu werden Bisher liegen schon über 400 Reuanmeldungen vor.

Personalien. Der Landgerichtsrat bei dem Landgericht der Provinz Oberyessm 3 a k ob

tafrn für ^rcitaq, 4 Ma,

Sonnenaufgang 42h Uhr Sonnenuntergang 19.26 Uhr. Äonboufgang 19.06 Uhr. Mond- Untergang 4-35 Uhr.

1521: ßutber wird auf bte Wand .rg gebracht: 1776 der Philosoph Johann Jnedrich cherban

Berliner Börse.

(Berlin. 3.Mai. (WT2. Funkfpruch) 3m atlaenicinen ist im heutigen Zrühvertehr noch nicht viel loö. Die Tendenz scheint aber freundlich zu bleiben. Besonders für Farben» und Glektrv- werte halt das Interesse des Auslandes an. Die genannten Kurse liegen auf dem hohen gestri­gen Abendnioeau. Farben 282 bis 283 und Sie­mens 329. Am Devisenmarkt nennt man Paris 124.02. Mailand 92,59, Spanien 29,32. da* Pfund 487.95 und den Dollar 4.1810.

großem Umfang die Hilfe der Sanitatstolonne täg­lich in Anspruch genommen wird 3m verflossenen Jahre hat die (Siehener Freiwilltge Sanitötskolonne insgesamt 1555 strankeniranoporte auogesührt; an manchen Tagen wurde das Sanitätsauto bis zu neunmal verlangt. Die Zahl der Hilfesuchenden wachst weiter, so daß die Beschassung eines zweiten Kraftwagens dringend notwendig ift, um den Ret­tungsdienst weiter ordnungsgemäß durchführen zu können. Die Kosten für die Anschafsuna de» Wa­gens müssen zum größten Teil au» freiwilligen Spenden gedeckt werden. Daher bittet die Sanitöts­kolonne vom Roten Kreuz die Mitbürger unserer

erhält 125 Ainder und 40 Fohlen, in Q£<mngt werden am 4 Mat 90 Rinder und 32 Hohl««, in 3cll bei Alsleld am 8. Mai 90 Rinder und 20 Zohlen, in Lauterbach 99 Rinder und 16 Zoh-

auf Marthos bei Drünberg am 10. Mai Rinder und 33 Zohlen ausgetrieben. So- werden di« fünf Jungvieh weiden bezogen insgesamt rund 545 Rindern und rund Zohlen Auf Tiergarten sind aufterdem der Dintcrweldeperiode noch 25 Zohlen. Den stärksten D-?stand wird die Meide Warthof bet (Brünberg mit etwa 175 Tieren haben, da der größte Teil des Gutes etwa 290 Mor­gen al* Weide «ingesät worden ist.M der diesjährigen Wassenanu^ldung von fast tausend Jungtieren mußten viel« Bewerber unb<<t» sichtigt bleiben. Die Zungvlehbestünd« haben sich in den letyten Jahren stark vergrößert. Di« Meiden stehen in erster Linie für die anerkann­ten Rassen zur Verfügung, daher mußte Rie- deriingsvieh ganz ausscheiden. Auch da* Höhew» Vieh konnte nicht restlos ausgenommen werd««. " Auftrieb zum heutigen Arant- furter Schlachtviehmarki. 1 Kuh, 1 Farfe, 1030 Kälber. 120 Schafe, 808 Schweine.

Stadt, freudigen Herzens für einen Zweck beizu­tragen, der zum Allgemeinwohle bient (Siehe gestrige Anzeige)

Der Arbeitsplan der Volkshoch­schule für da* Sommersemester ist hn heutigen Anzeigenteil zu finden. Da* Programm ist so schreibt man uns sehr reichhaltig und vermag jedem etwa* zu geben, der fein Leben besser gestalten und an den Gütern der Kultur teilnehmen will. Die Volkshochschule setzt nie­mandem eine bestimmte Weltanschauung vor. aber sie will jedem helfen, feinen Weg zu finden. Zhre Kurse find allgemein verständlich und er­möglichen auch denjenigen, die von ihrem 14. Le­bensjahr in anstrengender beruflicher Tätigkeit stehen, näheres über die Dinge, die es außer- halb ihre* Derufes noch gibt, zu erfahren. Außer den das ganze Semester durchlaufenden Kursen sind diesmal noch eine Reihe kürzerer Kurse von vier bis fünf Abenden eingeiührt worden. Auch sind einige Lehrwanderungen und lunstgeschichtliche Führungen vorgesehen. 'Die Er­öffnungsfeier findet am Freitag. 4. Mai. unter Mitwirkung des Orchesterverein* 1908 statt.

Staatliche Gewerbe- unb M a - s ch i n e n b a u s ch u l e Gießen. In ber nächsten Woche beginnen die Fachkurse für Mechaniker, Dreher, Maschinenschlosser usw. Man beachte die heutige Anzeige.

Volkstümliche Rheinfahrten ver­anstaltet die hiesige Vertretung ber Haoag da» Reisebüro Loeb, in den kommenden Sommer­monaten. Die erste dieser Fahrten soll am 10. Juni ftattfinben. Die Reise geht mit ber Bahn von Gießen bis Mainz, bann mit bem Dampfer bis Koblenz, von bort mit ber Bahn über Limburg zurück nach Gießen. Nähere» ist aus ber gestrigen Anzeige ersichtlich.

(Ein Dertretertag bes Verbandes ehemaliger 80er findet am 5. und 8.Mai hier statt. Zu der Tagung sind auch die Ange­hörigen der Kriegsformationen des Regiments 80 eingeladen. Gesellige Veranstaltungen werden die Stunden ernster Beratungen angenehm umrah­men. Interessenten seien auf die gestrige Anzeige hingewiesen.

Erfolgreiche Teilnahme eine* ge­borenen Gießeners an einem Wert­bewerb Wie man un* mittcilt, erhielt bei einem für sämtliche deutsche Architekten offenen Wettbewerb der Stadt Düsseldorf zur Erlangung von Toventwursskizzen für die Äeubauten des Landesfinanzamtes und de* Polizeipräsidium* in Düsseldorf der Architekt Georg Well- Hausen in Bochum unter 143 Teilnehmern am Wettbewerb den dritten Preis zuer-

Kelfer wurde mit Wirkung vom 1. Mai zum Lai.dgerichtsrat beim La dgencht der Provtnz Star.er.burg u .d gleichzeitig zum Amtsrichter beim Amtsgericht L in Dornstadt cri.a-int Psaroer Di Paul Lautenberg wurd. vom Aultust.nnlstcr.ua'. zum iathollschen Geistlichen an der Fel'.enstrasanstalt Buyd ch ernannt

Evangelisch-kirchliche Nachricht Durch die ^nchenregterung wurde dem P arrer -}an* beging zu «ingelrob die evangelifch« Pfarrstelle zu Ortenberg. Dekanat Büdingen, übertragen

M Du rer- Feiern in den hessischen Schulen. Der hestischc Minister für Kultus unb3t!bungett'<ei'. empfiehlt in einem Rund- eclaß den Lchulbehörden, bis zum Öeginn der Svmmerterien des 403 Todestages Aldrecht Dürers in würdiger Form zu acbenten und hierbei den o4)ül<*m die Persönlichkeit und bas Werk dieses großen deutschen Malers, soweit al* mMlid). napc\ubrin£,e... Den hessischen Schu­len stehe geeignete» Lich.dtldmater.al der hessi­schen Bildstelle in Darmstadt zur Verfügung

Die Freiwillige Sanitätetolenne vorn Roten Kreu schickt dieser Tage Mitglie­der in die Häuser ber Stadt, um Geld zur Anschaf­fung eines zweiten Äranfentraftmagen» zu sam­meln. Es hat sich herausgtstellt. baß ber eine Äraft- mögen nicht mehr imstande ift, allein allen flnfor- berungen au entsprechen, da mit ber Zunahme des Derkehrs sich auch bie UnfäQe mehren. Da» Rote streuz sieht sich einer Aufgabe gegenubergefteat. bie es nur bann ganz erfüllen kann, wenn es im De­llst ausreichender Transportmoglichkeit ift Durch schnelles Fortschaffen des Verunglückten von her Unfallftelle wirb bte Gefahr für bte Verunglückten gemindert, unb oft hängt bas Leben de» Verun­glückten von ber Schnelligkeit bes Äratfroagen» ab. Es bürfte wohl vielen nicht bekannt fein, in wie

eben 20 bi* 30 Pfennig.

Boi notizen.

lageskalenber für Donnerstag Deutsche l'olf»Partei: Lteffentliche Wahloeriamm lung, Rednerin Frau Reichstagsabgeorbnete Mag, 8.30 Uhr un Lass Leib Damen-Aereinigung 1877 78: Husammenkunst abends 7.30 Uhr Schützen- Haus. Lichtspillhau» Bahnhosttraßc: Mein Leben für bat Deine. Die Welt ohne Waffen. Astoria- Ltchtspiele Die Tochter bes Kunstreiters. Die Der- borbenen. _

©aftlpiel 21 ft a Nielsen im Stabt- theater Gießen. Au» bem Stabttheater- bureau wirb uns geschrieben Am Freitag, 4. Mai, gastiert h l a Nielsen im Stabtcheater. Es ist ber Imenbanz gelungen, die große Filmtragöbin, bie sich mu eigenem Ensemble auf einer Welttournee befinbet, für einen Abend zu ver­pflichten. Asta Nielsen ist bekannllich nicht nur da, Ftlmgenie sie hat als Erste bem Fllm bas Große der dramatischen Note auhie^roungen, ionbern neben ihrer wunderbaren Schwarz Weiß- ftunft bot sie eine faszinierende fprechschauspiele- rische Begabung. Das Genie ber Gebärde begleitet eine herrliche Altstimme, bie die vereinigte An­ziehungskraft des Männlichen und des Weiblichen vereinigen soll. Der leicht dänische Akzent gibt ihrer Sprechatt eine äußerst aparte Note. Für das Gießener Gastspiel hatdie merkwürdige Dänin mu den großen Augen" eine ihrer besten Rollen Die Äomelienbame" von Peter Dumas gewählt. Die Äamelienbarne war stets das Paradestück großer Schauspielerinnen und ist sicher für die meisterhafte Gcfühlsskala ber Nielsen eine befon- bers interessante Rolle.

Dcutfcbnationale Q5olf*partel Nächsten Sametag. 5. Mai, abends 8.15 Uhr. spricht im Eas6 Leib der Spitzenkandidat für Hessen, General von Preuschen. Darmstadt, über .Die Reich*tag*wahl. (Stehe heu­tige Anzeige.)

Haltet bie Straßen unb Anlagen sauber! Don ber Gtabtoerroaltung wirb uns ge­trieben:Dos beste Werbematerial In einer Stadt sind saubere Straßen, Plätze unb Anlagen. Von ihrem Aussehen wirb unwillkürlich auf die Gesin­nung der Gesamtbevölkerung geschlossen. Die Stadt­verwaltung tut ihr möglichstes nach dieser Richtung. Sie muß aber auch von der Bürgerschaft darin un­terstützt werden. Sie bittet deshalb eindringlich, Einwickelpapier, Apfelsinen., Eier- und Ob st schalen nicht gedankenlos auf ben Straßen, ben Anlagen, insbefonbere bei den Ruhebänken, roegjuroerfen. Die Stadtverwal­tung wird nach unb nach eine größere Anzahl von Papierkörben aufhängen, die bem Schutz ber Bevölkerung empfohlen werden. Die Stadtverwal­tung hofft, daß diese Papierkörbe nicht wie in früheren Jahren mutwillig zerstört ober ihr Inhalt in alle Dinbe zerstreut wird " Dieser Appell der Verwaltung an die Bürgerschaft ist sehr begrüßens­wert. Wir möchten hoffen unb wünschen, daß bie durchaus zutreffenden Worte ber Verwaltung über­all unb stets die ernsteste Beachtung finden. Wenn eher Einwohner auf dem von der Stadtverwaltung

Aus der Provinzialhauptfiadt.

Gießen, den 3. Mai 1928.

40 Jofyrt Zrauenverem vom Listen «reut für Oeuifche über See.

2Un 30 Apnl touren e* 43 Jahre, daß unter bemBarnen .Deutscher Frauenverern für Atan- kenpsteae in ben Kolonien sich ein« Bereinigung aebilbet Halle, deren ütrbestuugleit aus der uaen Geschichte unserer deutschen Aolonten tcht uxMubentcn ist Du größten Schwierig- feiten. mUbenen bte deutschen Pioniere In un- fere» Aolonten zu Lunhlen ballen, oestairden in öen ihnen unbekannten klimatifchen Gefahren und Den daraus entftebenben schweren Aranfbeiien. deren Vekämpfung sich der Frauenverein vom Roten Rreuz für Deutsche über 3 e e zur wichtigsten Aufgabe machte. Sc begann 'eine Tätigkeit im Fahre 1888 mit der Entsen­dung von Schwestern unb ber Errichtung von Xrankenbäustzrn In t) st - AsriIa. Wenig Väter wurde feine Arbeit auch in Reu-Gu» ine-i nötig, wo das Schwarzwafferfteber in en zuerst geliebelten Häfen Stephansort unb irtedrich-UilhelmS-Hasen schwere Opfer forderte. <,ine damals als erste Dorthin entsandte Schwe­ster. Auguste H e r z e r. lebt noch beule 72 Jahre all an der Stätte, an der sie viele 3aprc hindurch Überaus viel Gutes für bte deutschen Ansiedler hat tun können. 3n Süd - west-As rika legte Schwester Augustine Dornscheidt den Drundstein sür eine überaus ersprießliche Tätigkeit des Dereins. 3n T o g o lieferte der Verein die innere Einrichtung für das Rachtigalkrankenhau* unb beteiligte sich an dem Ausbau des stattlichen Aönigin-E-h7.r- lotte-^rankenhaufes in Lome. Auch für da* Ätanlcnhau* in Duala in Kamerun wurde die Innere Einrichtung geliefert. Samoa unb Tsingtau wurden nicht vergessen. 1906 konnte der Verein bann in Südweft-Afrika das so i-beraus segensreiche Prinzessin Marte-sLabriele Rupprecht-Erholungsheim schäften und 1910 in Äwakvpmund einen Älnbergarten errichten, den leitbem der Landesverband Helfen zu seinem Pflegekind machte und ihm nach Schluß des Krieges das Material und die innere ®tn- richtuna zu einem Aeubau schickte

Bei Äusbruch des Krieges umfaßte ber Verein 100 Schwestern, von denen 68 tn ben Kolonien tätig waren Sie alle wurden bem Ärteg&btenft zur Verfügung gestellt. Durch Erlaß des Äai- lerlichen Gouverneurs für Deutsch-Cstafrika wur­den dem Frauenverein sämtliche Regierung*- krankcnhäuser. sowie die vorhanbencn Bestände an Sanitätsmalerial für die Ausübung seiner Tätigleit zur Verfügung gestellt. Der Verein bat bann in den kommenden Fahren eine! leb- haste Tätigkeit entfaltet, um allen Anforde­rungen der Hospitäler gerecht |u werden. Durch die Absperrung unserer Kolonien vom Mutter- lande befand sich der Vorstand des Vereins lange Zeit ganz in ilnfenntni* über die Vor­gänge über See unb erst ganz allmählich Orangen die traurigen "Nachrichten au* den Konzentra­tionslagern zu ihm. In die die Engländer die deutschen Bewohner der Kolonien aeschleppt hatten. Auch Belgier und Franzosen behandelten ihre Gefangenen nicht kn-ster. Der Verein ent­faltete in dieser Zeit eine rege HilfstStigkeft für die In den Konzentrationslagern Schmach­tenden. Die au* den Kolonien Zurücttehvenden wurden vom Bevein in Genf und Rotterdam empfangen unb ihnen die erste Hifte gebracht.

31 ad) Schluß bes Krieges hat ber Verein seine Tätigkeit erneut ausgenommen unb eine Reiye von Schwestern sowohl in die Debiete unserer früheren Kolonien, namentlich Südwest-Afrika ge­sandt. wie auch in die großen deutschen Sied­lungen Brasiliens, Lhile* und Peru*. Schließ­lich sind auch noch Schwestern des Vereins u. a. tätig in Ubina. in Nordamerika unb in der Türkei. Weich wichtiger Faktor ber Frau- entxrein vom Roten Kreuz in der Arbeit für unsere deutschen Land*leute im Ausland ist, tarn so recht zum Ausdruck bei dem Festakt, mit dem ber Verein in Berlin die Feier seines 40 jährigen Bestehen* beging. Für die verhinderte Vorsitzende. Frau Herzogin Adolf- Bbrich zu Mecklenburg, sprach Frau .arö Sei tz, die Gattin des ehemaligen rneuri Sübwest-Asriias. Den besonderen Danf des Roten Nreuzes für das treue Wirken bet vom Verein entsandten Schwestern stattete der Präsident des Roten Kreuzes von Winter- selbt, ab. Auch die Gießener Orts­gruppe wird, wie wir hären, das 40 jäh­rige Bestehen des Vereins durch eine besondere Veranstaltung am 14. Mai sestlich begehen, »in guter Kenner Deuftch-Südwestafrikas. der Wind- Huker Arzt, Dr Brenner, ber seit Jahr­zehnten in der deutschen Kolonie eine führende Rolle spielt, wird in einem Lichtbildervortrag über die Lage der Deutschen in Südwest sprechen Rühe res wirb noch tm Anzeigenteil bekannt gegeben werben

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