Ausgabe 
2.5.1928
 
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Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse

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Datum:

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Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt befchloffenen Dividende an. Reichsbankdiskont 7 Prozent, Lombarbzinsfub 8 Prozent

mit feinen Speck- cinem guten Stück und nur solange

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öfter mal eins dieser schönen Gerichte auf Tisch zu bringen.

an. Das Haschee muh breiig recht herzhast schmecken.

Die Leber wird gehäutet.

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226.5

streifen gespickt, zugleich mit Butter in den Topf gelegt darin gedämpft, bis sie. wenn man mit einer Radel hineinsticht, nicht mehr blutete dann herausgenommen. in einer Schüssel heihgestellt, wird die Soße zu der man nach Belieben auch drei bis vier seingestoffene Wacholderbeeren fügen kann, mit etwas Wasser verdünnt, mit einem Tassenkops saurer Sahne und einem Tee­löffel Kartoffelmehl ungerührt. Will man die Leber lieber braten, fo schneidet man sie in schmale Scheiben, salzt sie schwach, aber gleichmäßig. wälzt sie in Mehl und bratet möglichst schnell schön braun.

Aus dem AmisverkündigunflSblatt.

* DasAmtsoerkiindigungsblatt Nr 11 vom 1 Mai enthält: Straffensperre. Gebühren für das Ausschcllcn von Bekanntmachungen. Schwcinezwischenzählung Landwirtschaftliche Bodenbenutzung. Dienstnochrichten.

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Diskonto-«JeleNschaft Lot DrrSbner Dank . . - - Mitteldeutsche LredUdank Metallbank.........

ReichSdauk.

meffer vorhanden, bann ganz fein schneiden), cocht es mit einem Lössel Butter, etwas Fleisch- suppe, fünf Gewürzkernen, einem Lorbeerblatt, zwei Löffeln Essig und dem nötigen Salz gut durch und rührt mit ein bis zwei Efflöfseln Mehl und fett sein und

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Kopf, Hals und Fühe kocht man zusammen in nicht zu reichlich Wasser mit dem nötigen Salz, zwei mit je drei Kreidenelken gespickten Zwie­beln und ein bis zwei Lorbeerblättern gut weich, löst alle Knochen aus, schneidet das Fleisch von Hals und Kopf zur Sülze in kleine Würfel, kocht es mit all der Brühe durch, fugt etwas Pfeffer, das etwa fehlende Salz (es muh kräftig gesalzen schmecken) hinzu und füllt in kleine Sülznäpfchen. Das abgelöste Fleisch und Die Knorpeln der Fühe werden, indem man ein Ei mit dem nötigen Mehl ohne Wasser oder Milch zu einem ganz dicken Teig verklopst. darin gut umgewälzt und in Butter von beiden Seiten hellbraun gebraten. Reste von Kalbsbraten oder Suppenfleisch lassen sich vorzüglich verwenden. I. zu Ragout, indem wir einige geräucherte Speckscheiben mit ein bis zwei feingeschnittenen Zwiebeln. Gewürz, Lorbeerblatt und Gurken­stücken eine Weile kochen lassen, bann mit ein bis zwei Löffel Mehl zu einer sämigen Söffe, die recht herzhaft säuerlich schmecken muff, anrühren und die groffwürflig geschnittenen Fleischstücke darin gut heiff werden lassen! 2. zu ..Schuster­pastete": auf drei Teile des ganz feinwürflig geschnittenen Kalbfleisches nimmt man einen Teil ebenso feingeschnittene Heringe, vermischt alles gut und legt es zwischen zwei Schichten abge­kochte. in Scheiben geschnittene Kartoffeln in eine mit Butter ausgestrichene Form. Oben über werden Butterstückchen und einige Löffel voll Sahne gegeben. 3n einem heiffen Ofen muh die Pastete baden, bis die Kartoffeln braun sind.

So kann eine Hausfrau beimGinschlachten" alles aufs beste verwerten. Qlber auch wo nicht geschlachtet wird, ist es zwedmähig, im Frühjahr, wo es bekanntlich das meiste Kalbfleisch gibt,

Emissionspolitik Nachteile bringen kann, notwendig und wünschenswert, daß die Beratungsstelle für Auslandanleihen in Kürze den Auslandmarkt für den Geldbedarf der Kommunen wieder öffnet. Die 'Beratungstelle steht be­kanntlich auf dem Standpunkt, daff zunächst die Ge­samtsumme des inländischen Anleihebedarfes feftge- stellt werden muff und daß erst dann in die Bera­tung der einzelnen Anleihen ihrerseits getreten wird. Dieser Standpunkt kann unseres Erachtens in An­betracht der eingetretenen hohen kommunalen 3n- landverschuldung nicht mehr gerechtfertigt erscheinen. Oie Wirtschaftslage im Monat April.

"Aach den Berichten der preußischen Industrie- und Handelskammern unb des Deutschen Hand­werks- und Gewerbetages weist die Wirt­schaftslage gegenüber dem Dormonat keine Dcränderungen grundsätzlicher Art auf. Die schon in den vorigen Berichten gemel­deten Anzeichen, daff die wirtschaftliche Tätigkeit ihren Höhepunkt überschritten habe, machten sich auch im April verschiedentlich bemerkbar, ohne daß daraus endgültig auf eine wesentliche Aen- derung der Konjunkturlage geschlossen werden muff. Immerhin wird gegenwärtig die saison- mäßig bedingte Wirtschaft durch konjunkturell bedingte Rückgänge in ihrer Auswirkung beein- sluht. Auf dem Daumarkte ist die saison- mähige Belebung bisher noch nicht in dem er­warteten Mähe eingetreten. Aus der Textil­industrie wird teils keine Besserung, teils eine von Detriebseinschränkungen begleitete Der- schlechterung der Geschäftslage gemeldet. Der Ruhrbergbau steht unter der Auswirkung des Lohnschiedsspruches vor der für ihn ent- scheibenden Frage der Kohlenpreisechöhung. 3n der übrigen Wirtschaft bereitet die gefürchtete Klchlenprciserböhung Sorge wegen der Ver­teuerung der Selbstkosten und der da­durch befürchteten Erschwerung des Wettbewerbes gegen das Ausland.

Oie Krage der Kohlenpreiserhöhung.

Das Rheinisch-westfälische Kohlen- s y n d i t a t hat sich bereits mit dem Problem der Reuregeluna der Ruhrkvhl en preise beschäftigt, so bah jetzt dec R e i ch s k o'h l e n r a t das Wort hat. Irgendwelche Beschlüsse seitens des Ruhrbergbaus darüber, welche Erhöhung ge­fordert werden soll, sind noch nicht gefaßt wor­den. Aus den Beratungen des Syndikats hat sich aber ergeben, daff unter möglichster Schonung der Interessen der übrigen Wirt­schaft vorgegangen werden soll. Koks- und Brikettpreise sollen keine Erhöhung erfahren, so daß also für die Eisenindustrie und den Haus- brandverbrauch keine neuen Belastungen ent­stehen. Außerdem will man versuchen, durch die Erhöhung der Synditatsumlage der notwen­dig werdenden Drosselung des Ausland­absatzes ein langsameres Tempo zu geben. An der Tatsache, daß durch die Richtberücksich- tigung des Schmalenbachgutachtens durch den Reichsarbeitsminister dem Bergbau untragbare Lasten aufgebürbet sink), werden aber mögliche Kohlenpreiserhöhungen nichts ändern, ba her- ausgerechnet worden ist. daß sich eine Rentabili­tät in der Theorie nur dann erreichen läßt, wenn der Preis um rund acht Mark hinauf- gesetzt wirb.

Rückgang der Konkurse im April. Nach Mitteilung des Statistischen Reichsamts mür­ben im April durch denReichsanzeiger" 614, im März 791 neue Konkurse, ohne die wegen Masse- mangels abgelehnten Anträge aus Konkurseröffnung, und 239 (266) eröffnete Vergleichsverfahren bekannt- gegeben.

* Verkauf einer Zellulosefabrik der I.-G- Farbenindustrie. Durch Vermittlung der Bank-Kommanditgesellschaft Grether & Co. in Lörrach ist die Zellulosefabrik Zell am Wiesenthal aus dem Besitz der J.-G.-Farbenindustrie an eine schweizerische Jndustriearuppe iibergegangen.

* Dor dem Ab schluff der vierten Amerikaanleihe für die Landwirt­schaft. Wie wir bereits meldeten, steht die Deutsche Rentenbank-Kreditanstalt seit längerer Zeit in Verhandlungen über den Abschluß einer vierten Amerikaanleihe, die in ihren Modali­täten der dritten Amerika anleihe dieses In­stituts ähnelt. Die Derhandlungen stehen kurz vor dem Abschluß: es handelt sich um einen Betrag von 30 Millionen Dollar mit einer Option auf weitere 5 Mill Dollar. Die Anleihe wirb eine Laufzeit von Acbn Iahren haben unb mit sechs Prozent verzinst werden. Der Emis- sionskurs ist noch nicht bekannt, er dürfte, je­doch. wie uns mitgeteilt wird, etwas höher, also günftiger liegen als die der beiden vor­hergehenden Amerilaanleihen. Mit dieser Anleihe wird sich die Gesamtsumme des von der Deut­

Wirischafi.

Starke Inanspruchnahme des inländischen Anleihemarktes.

Der Monat April zeigt gegenüber dem Vor­monat eine rund 100prozentige Steige­rung der Inanspruchnahme des in­ländischen Anleihemarktes. Dieses starke Ansteigen der Betrag der Inlandanleihen im Monat April wird auf 170 bis 180 Millionen Mark geschätzt ist vornehmlich auf die im Inland auf­gelegten Ko m m u n a l a n le i h e n zurückzuführen. In erster Linie sind es die Städte, die mit der Her­ausgabe eines ganz neuen Anleihetyps in Form von zunächst niedrig verzinslichen Schatzanweisun­gen, später umtauschbar in festverzinsliche sieden- prozentige Anleihen hervorgetrelen sind. Wenn man bedenkt, daff neben dieser starken Inanspruchnahme auch noch ein erhöhter Pfandbriefabsatz eingesetzt hat gibt es doch Hypothekeninstitute klei­neren Umfanges, die in den abgelaufenen vier Mo­naten des Jahres mehr als im ganzen Jahre 1927 an Pfandbriefen obgesetzt haben so müssen sich zweifellos bei Fortdauer dieser Tendenz Span- nungsmomentc in der Aufnahmefähigkeit des Jn- lanbmarftcs ergeben. Allerdings sind die im Monat April aufgelegten Kommunalanleihen zum größten Teil deswegen fo glatt untergebracht worden, weil das Ausland in dem neuen Schatzanwei- I u n g s 11) p mit feinem Umtauschrecht eine lehr günstige Anlage sieht und sich infolge- dessen in besonders starkem Maße an der Aufnahme der Anleil-edeträge beteiligt hat. Run tritt durch die Einräumung des Umtauschrechtes schon jetzt eine Belastung von spateren langfristigen Kommunal­anleihen ein, die sich sogar darüber hinaus auch auf den Auslandmarkt ausdehnen muff, besonders hin- sichtlich der Bedingungen. Es ist also unter den ge­gebenen Verhältnissen, da eine Fortsetzung dieser

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konnten sich dagegen 1 v H erholen. Am R e n tcnmarlt konnte sich reges Geschäft ennvickeln. Deutsche Anleihen blieben gut behauptet. Von Auslandrenten hatten Türken, Serben, Ungarn und Rumänen bei anziehenden Kursen regere Umsätze. Im weiteren Verlauf wurde bas Geschäft still, und die Umjatztätigkeit schränkte sich beträchtlich ein. Auch die anfänglich bevorzugten Elektrowerte waren später angeboten. Siemens und Halske verloren 1 v H., I G. Farben 0,5 v. H AEG. blieben knapp behauptet. Tagesgeld 7,5 vom Hundert. Am Devisenmarkt nennt man Reichsmark gegen Dollar 4,1814, gegen Pfund 20,408, London gegen Kabel 4,8690, Paris 124,02, Mailand 92,58, Madrid 29,34, Holland 12,0990.

t^evliuc. Börse.

Berlin. 1. Mai. Die Grundstimmug der heu­tigen Börse war unverkennbar weiter fest. Im Vormittagsoerkehr hatte das Fehlen von Zeitungen eine gewisse Unsicherheit hervorgerufen, da man über den Verlauf der 'Auslandhörsen nicht im fla ren war. Reuyork speziell hatte aber wieder einen großen Tag, enorme Umsätze und stark« Kurs st eigerungen gehabt, was hier beson­ders hinsichtlich der Diskonterhöhung für morgen beruhigend wirkte, zumal der lagcsgftbfag sich auf 5,5 0.3). ermäßigte Abgesehen von Montan werten, die hinsichtlich der heutigen Besprechun­gen über die Kohlenpreiserhöhung unter Druck lagen, und Kunstseideaktien, die angeblich gegen Elektrowerte von der Spekulation und dem A u s l a n d e gekauft werden, konnte sich die allgemeine Auswärtsbewegung fortsegen. Die Jnteressenkäuse des A u s l a n ö e » am Elektromarkt hallen anscheinend an, der unter Führung von Siemens Kurssteigerungen bis zu 5 v. H. zu verzeichnen hatte. Schon vorbörslich entwickelten sich in Spezialpapieren leb­hafte Umsätze, und Tietz, Karstadt, Bergmann, Motoren Deutz, Kaliaktien und auch J.-G. Farben waren erhöht. Die Börse wußte heute schon, daff der Monatsbericht der Discontogesellschaft günstige Auslassungen über die Wirtschaftslage bringen würde Deutsche Anleihen unoerändert. Ausländer ruhig. '.Rumänen, Russen und Bos- nier eher fester Pfandbriefe oernachläfsigt. Roggenpfandbriefe letzte Kurse, eher Geld. Der Geldmarkt war etwas leichter. Tagesgelb 7,5 bis 9,5 v H., sonst unverändert. Im Verlause zunächst noch eher fester und bis 2 v. H erholst, zeigte sich später wieder allgemein Realisations neigung. Rur Siemens und Svenska, letztere plus 7,50 Mark, blieben fest. Sehr schwach lagen Polyphon mit minus 7 o. H.

Frankfurter ^?treivcbörse.

Frankfurt a. M., 2. Mai. Tendenz^ ruhig Infolge der schwächeren Muslanbnoticrungen ver­kehrte der Frankfurter Produktenmarkt in ruhiger Haltung. Die Händler legten groß« Zurückhaltung an den Tag. Umsätze kamen nur in geringem Maße zustande. Weizen und Roggen waren starker angeboten.Lebhaftere Umsätze halten Fulterm itcl zu verzeichnen. Besonders Weizen- und Rogaenkleie waren sehr lebhaft verlangt, und die Preise hierfür blieben gut behauptet. Es wurden notiert (100 kg) Weizen 27,25 Mark: Roggen, inländ, 29 bis 29,25 Mais (gelb) für Futterzwecke 24 bis 24,50; Mais (gelb) für andere Zwecke 25 bis 25,50; Weizenmehl, suddeutsches (Spezial 0), 38,75 bis 40,25; Roggenmehl 40 bis 41; Weizenkleie 15,65 bis 15,75; Roggenkleie 17,25 bis 17,50 Mark.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 1. Mai. Auch heute vermochte bit Haussebewegung der überseeischen Markte hier keiner­lei Anregung zu bieten, da der Esfektivmarkt weiter lustlose Haltung zeigte und zudem Liverpool einen schwachen Verlauf meldete. Von den zu heute ge­kündigten 2640 Tonnen Weizen wurden 810 Tonnen als unkontraktlich befunden, und daraufhin stellt^sich Maiweizen etwas höher, wahrend die späteren Sich­ten eine Abschwächung erfuhren. Vom Inlande liegt eher etwas reichlicheres Angebot vor, für das weder hier noch zum Export nach Polen Kaufneigung be steht. Die Klagen über schlechten Mehlabsatz und un­rentable Preise dauern an. Auch Roggen ist vom In- lande eher stärker angeboten, die Mühlen zeigen sich angesichts des schlechten Mehlabsatzes auch hierfür wenig ausnahmefähig. Die Roggenlieserungspreise waren bei sehr geringem Geschäft leicht rückgängig Weizen- und Roggenmehle blieben bei unveränderten Offerten fast geschäftslos. Für Hafer hat sich die Marktlage nicht verändert, die Provinzforderuntzen bleiben hoch, während der Konsum in seiner Zurück­haltung verharrt. Gerste sehr still. Es notierten

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schen Rentenbank-Krcditanstatt für die deutsche Landwirtschaft aufgenommenen langfristigen Ka­pitals im Auslände auf rund 135 Millionen Dollar gleich rund 570 Millionen Mark stellen. Es schwebt bereits jetzt wieder ein neues Anleihe­projekt. das Meliorationszwecken dienen soll, welches jedoch, wie uns von zuständiger Seite mitgeteilt wird, wegen seines besonderen An­leihezweckes noch längerer Verhandlungen bedarf.

-GroffkraftwerkFranken A.-G., Nürn­berg. Nach dem Bericht des Vorstandes erzielle die Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Ueberschuff von 712 800 Mark, der sich ungefähr auf der Höhe des Dorjahrsüberschuffes bewegt. Die Ge­sellschaft schlägt vor, wiederum 9 v. H. Dividende auf die Stammaktien und 6 v. H. Dividende auf die Vorzugsaktien zu verteilen. Das Ergebnis des ab­gelaufenen Geschäftsjahres könne als befriedigend bezeichnet werden.

Elektrizitäts A.-G. norm, öd) udert & C o., Nürnberg. In der Aufsichtsratssitzung wurde der Geschästsabschluh zum 31. März 1928 vorgelegt. Der Geschäftsgewinn des Iahres 1927 28 beträgt 5 509 727.07 Mk.. der sich durch die Zurechnung des Gewinnvortrages vom Vor­jahre in Sjöfc von 156 846,71 aiff insgesamt 5 666 573,78 Mk. erhöht. Rach Stteichung von 1 028 734,39 Mk. für allgemeine Verwaltung, Steuern, Zinsen, Ankosten und Abschreibungen auf Gebäude ergibt sich ein Reingewinn von 4 637 839,39 Mk. Der auf Mittwoch, 23. Mai. einzuberufenden Generalversammlung soll vor­geschlagen werden: 8 Proz. Dividende aus 50 380 400 Mk. dividcndenberechtigte Stammaktien gleich 4 030 732 Mk. und 4 Proz. Zinsen aus Genuhrechte für Altgeschästc in Reichsanleihe der Schuckertgesellschaft und der mit ihr fusionier­ten Kontinentalen Gesellschaft für elektrische Linker nehmen gleich 58 888 Mk. Zum Vorttag auf neue Rechnung gelangen 192 079,39 Mk.

* D ie Preußische Central-Boden­kredit-A.-G. zu Berlin (egt, wie aus dem heutigen Anzeigenteil ersichtlich, bis zum 22. Mai 5 000 000 Mk. 8prozentige Gold- Kom- munal-Schuldverschreibungen vom Iahre 1 927 zur öffentlichen Zeichnung auf. Bis zum 1. Februar 1933 ist eine Kündigung ausgeschlossen, eine Auslosung darf bis dahin nur in Höhe derjenigen Beträge erfolgen, welche auf die den Schuldverschreibungen als Deckung dienenden Darlcchne durch Tilgungsbeittäge bei der Gesellschaft einaehen. Die Tilgung der ge­samten Anleihe muh bis 1. April 1958 beendet sein. Die Konnnunal-Schuldverschreibungen der Gesellschaft sind nach Preußischem Gesetz mündel­sicher und werden von der Reichsbank beliehen. Sie sind ausgeferttgt in Abschnitten zu 5000, 2000, 1000, 500, 200 und 100 Mk.: die Zinsscheine sind halbjährlich zahlbar, der zunächst fällige am 1. Oktober 1928. Der Zeichnungskurs ist auf 95.25 Prozent festgesetzt. An der Börse sind diese Goldschuldverschrechungen bereits eingeführt; ihr Kurs notierte letzthin 96 Prozent. Die Abnahme der zugeteilten Stücke kann nach Wahl der Zeich­ner sofort oder bis zum 15. Iuni 1928 erfolgen. Zeichnungsstellen find an allen Börsenplätzen und mehreren anderen Orten eingerichtet. Der Prospekt gibt an. daß das eingezahlte Grund- lapital der Gesellschaft 18 200 000 Mk. beträgt und am 31. März 1927 ein Bestand von 86 973 740 Mk. erworbene Gold-Kommunal-Dar- lehne vvrhanden war. wogegen 91 047 799 Mk. Gold-Schuldverschreibungen sich im Umlaufe be­fanden.

Aranksurtcr Börse.

Frankfurt a. M., 2. Mai. Tendenz: weiter freundlich. Die heutige Börse eröffnete in wei - ter freundltcher Haltung. Die erneuten Käufe des Auslandes gaben der Börse eine tarke Stütze, die Grundstimmung war f e st. Da ich aber die Bankkundschaft noch nicht besonders tart am Geschäft beteiligte, blieben die Umsätze klein. Verschiedentlich war bei der Spekulation Zurückhaltung zu erkennen, da von außen her jede 2(nregung fehlte. Das an den Markt kommende Material wurde leicht ausgenommen. Besonders lebhaftes Geschäft, unter Führung von Siemens & Halske (plus 4,5 v. H.), hatten die E l e k tro- werte, hauptsächlich wurden hier Jnteressen- käufe des Auslandes vorgenommen. Auch Gesfürel mit 2,25, AEG. mit 1,5, Licht unb Kraft plus 1,25, Rheag plus 2, Schuckert plus 0,75 o. H. stärker verlangt. Am C h e m i e m a r f t waren I. - G. - Farden mit plus 2 o. H., Scheideanstalt mit plus 2,25 v. H., Mannesmann mit plus 0,75 vom H. stärker verlangt Gelsenkirchen gaben 1,5 vom H. nach, Harpener 0,5 und Phönix 0,75 v. H. Am Bankenmarkt waren Danatbank angebo ten minus 1 v. H., während Deutsche Bank 1 v. H. anzogen. Schiffahrtswerte lagen angeboten und vernachlässigt Kaliwerte weiter gefragt. Westeregeln plus 3 v. H Von den A u t o w e r t e n waren Adlerwerke leicht abgeschwächt. Daimler

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145.5

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111

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Temag.......

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50.5

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Adlerwerke Kleher- . . .

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2. Mai

Amtliche Notierung

Ärmliche Notierung

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1,785

1,789

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(Ebrrttiania

111,81

112,03

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H2.03

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112.02

112,24

112,03

112.L-

Stockholm

113,o:

112.25

112,04

112.26

10.5-8

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10,150

10.153

Italien. .

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C. <145

London. . .

20,379

20.419

20,321

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1.1770

4.1850

4.1775

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Pari- ....

Schwrii . .

16.43

80.48

16,47

80,64

16,425

80,47

16,445

80,43

Spanien .

69,56

69.70

69.40

69.54

Japan . . Rio de Jan.

1.979

5035

1.983 0.5055

1.977 0.5025

1.981

0.5045

Wien in D -- Lrst- abflrft

-6.78

»8.90

-8,7«

»8,88

Sfc::

12,977

7.353

12,397

7,367

12,379

7,358

13,399

7,373

Vudapest.

73,M

73,07

72,M

3,085

8nLi arten

>,017

3.0-23

3,019 17,78

yrflabon . .

17,48

17,52

17,83

Laruta. . . »onftaiutn.

81.49

2,138

81,65

2,132

5,455

81,48

2,132

81.64

2,136

Alben. . .

',445

5,475

5,485

Tanada .

4.175

1.18-1

4,174

4,183

Uroaaay. - totro . . -

4.3»

20.945

4.321

20.908

4,329

20,948