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Liften in Angola, «uptauswanderm,-^.?.! giesische, in Atriki^ig-ne tach den Fes.Mjen der s Auswand,rung». den letzten beSen Babu­in der Aeottzugun, rund Farmer yi kv n vergangenen Jah> nat> heulten beläuft sich aus il butth bie lajludjf sie- ugiesischen Behörden bttv Rell)ewefentU6)tr rMrWrn, xotti sich dor äderen Srstr vrW sein« ;n Derhältnrsse ur2 er tsür Ansiedler in hervor-

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raus Der provinzialhaupistadi.

Diehen. den 2. Mai 1928.

(Schont die Anlagen.

Kaum «acht Vie Frühlingszeit wieder den gerufrfamen Aufenchalt im Freien mLgllch. so wird auch schon wieder über unverantwort­liche» Treiben in den öNentlichen Anlagen geklagt Bänke werden mutwillig und böswillig beschädigt. Einfriedungen zerstört Warnungstafeln verkratzt oder beschmiert. Man läßt Hunde in frischen Aalen oder gar in Blu­menbeete hineinlausen. man wirst unordentlich und achtlos Papiedetzen. Orangen- und Dana- nenschalen in die Anlagen ufw

Die ötsentlichen Anlagen sind ein Labsal und Eine ID o b l tat für olle Menschen, die FrühlingSlonne und frische Luft genieben, sich an dem ichwcllenden Drän der Bäume und Diesen, an der Heiterkeit der Blumen und Blüten ersreuen und ein Weilchen in stiller Aaturbelrachtung auf einer Ruhebank rasten wollen.

Alle anständigen Menschen, die den gesund- b« .l.chen. hygienischen und hetrnatlichen Wert vohlgepllegler ölfcntlicher Anlagen zu schätzen wissen, sollten sich zulammentun und den Be­hörden beiten. Anlaaenräuber und An - lagenschänder unschädlich zu machen, die au» «Ligennutz. Rohheit. grober Gedankenlolig- leit sich gegen da» Allgemeinwohl vergehen. Wie verhalte ich mich bei ZeuerSgesahr?

Bei yeueragefahr gilt e» in erster Linie, Nutze w bewahren und vernünftig zu han­deln. Die Feuerwehr must sofort alarmiert wer­den Brennende Räume schließe man dicht ab. Man muß zwischen sich und dem Brandherd möglich viele geschlossene Türen bringen. Sehr wichtig ist, die Tur nach der Treppe stet» geschlossen zu halten, damit die Treppe gangbar bleibt. Ist aber die Treppe nicht mehr zu benutzen, so bleibe man »ururf Gefährdete Personen zeigen sich der Feuer- wehr am fünfter. Niemalp springe man aus Zuruf de» Publikum» herab, sondern man befolge nur die 21 norbnungen der Feuerwehr. In verqualmten Räumen krieche man auf dem Fußboden, ein nasse« Tuch vor Mund untz Nase. Brennende Personen hindere man am tzorllaufen. Man werfe sie zu Boden und wälze sic Die Wei­ter dürfen nicht abgerissen werden, sondern man umhülle den Körper mit Decken ober Kleidern fest und dcgieße bann erst mit Wasser. Der Arzt muh umgehenb gerufen werben.

Ser Gießener Voranschlag für 1928/29.

Die Stadtverwaltung Hot soeben den städtischen Doranschlag für da« Rechnungsjahr 1928 29 der Oesfentlichkeit übergeben. Der Doranschlag schließt in der Önblummc In Einnahme und Ausgabe mit 7 138019,13 Mark, gegen 11 329 001.04 Mark im Rechnungsjahr 1927 ab. Davon entfallen auf die Betriebsrechnung .m neuen GtatS- johr 5 103 260.45 gegen 5 007 561.14 Mark, auf bie DermögenSrechnung 2 034 758.68 Mk gegen 6 321 439,90 Mark. Wie man lieht, ist also in der Vermögensrechnung eine Verminderung de» Voranschlag« von über 4 Millionen Mark zu verzeichnen, während sich bie Betriebsrechnung ungefähr auf der vorjährigen Höhe hält.

Die Verwaltung hat dem Voranschlag eine längere Denkschrift beigefügt, die wir in unserer morgigen Aufgabe zur Kenntnis unserer Leser bringen werben.

taten für Donnerstag, 3. Mat

Sonnenaufgang 4.30 Uhr, Sonnenuntergang 19.25 Uhr. Mondausgang 17,58 Uhr, Monduntergang 1469. der italienische Staatsmann und Geschichts­schreiber Niccolo Mochiaoelli in Florenz geboren (gc-

storben 1527): 1761 der Dichter August von Kotzebue in ®eimar pcbDrtn (gehörten 1819), 1849; der ehemalige Reichs!.. zier Fürst Bulow in Klein Flottbek geboren; 1<76 der Literatur­historiker und uedersetzer Arthur Luther in Drei In Rußland geboren.

Bornotizcn.

Tage»kaienbersür Mittwoch Stabt- tHeater6legfrieb", Gastspiel de« Hessischen Landes- thealer» zu Darmstadt, von 17.45 bie 22.30 Uhr (Adonnem Borst - L.chtspiethaus. Bah ^bos- stratzcMein Leben für da» Deine",Die Welt ohne Waffen". Asioria Lichts viele: ^Der MiUio- nenschatz unter dem Wolkenkratzer",Die kleinen Madel» von Sleuyort".

Die Stabt bat kein Geld für Bauborleben! Wie bie Stadlverwaitung im heutigen An;etger.:eil b.fanntgibt, ist e» bi* auf weitere» zwecklos, bei ihr Gesuche um Bewilligung von Baadarieben einzureichen, da bie Stabt für neue Gesuche kein Geld hat und überdies die aus dem Jahre 1927 vorliegenden Gesuche größtenteils keine Berücksichtigung finden können. Das sind wenig erfreuliche TOrmentc für die Beseitigung der Woh nungsnot in unserer Stabt. Allerdings wird man dafür vor allem bie unglückseligen Matznohmen der Anleibegenehmigungsstelle in Berlin verantwortlich machen müssen.

Das Maienblaf en Am gestrigen Dien», tagabenb wurde mit der schönen Sitte des Maien- blasen» vom Turme der 7ioha^neskirche in diesem Fohre wieder begonnen. Bekanntlich wurde dieser schöne Brauch auf Anregung von Amtsgerichtsrat Gros im vorigen Jahre zum ersten Male mit Hilfe von Spenden aus der Büraerfchaft für bie Vergütung an bie Musiker burchgesiihrt. Die schöne musikalische Maieugabe hat damals mit Recht leb­hafte Zustimmung gesunden und dazu geführt, daß Amtsgerichtslat Gros in anerkennenswerter Weife auch in diesem Fabre wieder diese Abendmusiken zur Tat werben lieh. Die Kapelle war gestern zum erstenmal burch Mitglieder des Pofaunenchors des Wartburgoereins verstärkt. Line große Menschen- menge hatte sich in den Anlagen bei der Kirche ver- sammelt und lauschte mit Freude den Klängen au» der Höhe. 3n anerkennenswerter Weise hatte auch die Polizei veranlaßt, daß bie Kraft wagen in der Nähe ber Kirche langsam jähren unb das Signal­geben vermeiden, um bie Weihe ber Stunbe nicht zu stören. Hoffentlich findet Amtsgerichtsrat Gros bei feinem weiteren Bemühen um die dankenswerte Fortführung dieses Maienblasens immer die tat- frohe Unterstützung ber Bürgerschaft.

Stiftungen der Freimaurerloge .Ludewig zur Treue'. Anläßlich der Feier ihre- 150 jährigen Destebcn» gedachte die hiesige Freimaurerloge .Ludewig zur Treue", getreu ihrem Grundsätze der tatfrohen Unterstützung hilfsbedürftiger Mitmenschen, auch der bedräng­ten Mitbürger unserer Stabt unb der Klein- linde rfchule in der Diezstraße. Die Loge über­gab der Stadtverwaltung den Betrag von 1000 Mark mit der Destistnnung. daß diese Summe verschämten Armen unserer Stadt zugute kommen soll. Oberbürgermeister Dr. Keller hat au» diesem Anlaß an bie Loge ein Schreiben ge­schickt, in dem er für die Spende namens der Stadtverwaltung dankt, herzliche Glückwünsche zur Jubiläumsfeier übermittelt und gleichzeitig mit anerkennenden Worten zum Ausdruck bringt, daß aus dem Kreise der Loge unserem Gemeinwesen bisher immer reiche Förderung zuteil ge­worden fei. Sine weitere IubiläumSsPente in ansehnlicher Höhe wurde seitens der Loge ihrer Gründung, der Kleinkinderschule in der Diezstrahe zugeführt. Die Mittel zu diesen IubiläumSfpen- oen entstammen einer besonderen Deldsammlung, die von der Logenleitung unter den Logenmit­gliedern veranstaltet wurde.

-Personalien, Ernannt wurden der Ge- wcrbeamtmann beim GeMerbeaufsichtSamt Offen­bach Gewerterat Dr. (Irwin Mcver zu Offen- buch mit Wirkung vom 1. Juni 1928 an zum Vorstand des GewcrbeaustichtSamt» zu Dießen, unter Belassung feiner seitherigen Amtsbezeich­nung als .Dewer'.erat": der Vorstand de» Gr- werbeau^ich'.samtS Worm» Gewerberat Dr. Wil­helm Schneider zu Worms mit Wirkung vom 1. Juni 1928 an zum Obergewerberat unter Belastung in feiner seitherigen Dienststelle: der Schulamtsanwarter Wilhelm Müller au» Poht-Gviis, KreiS Friedberg, zum Lehrer an der Volksschule zu Mettenheim. KreiS Worm». Verletzt wurde der Gewerbe am trnan bei dem GewerbeaussichtSamt Gießen Gewerberat Salat mit Wirkung vom 1. Ouni 1923 an in gleicher Dienßeiaenschast an da» GewerbeaussichtSamt Offenbach

' Schont bie Blumen und Wältzerl Aus Alten Buscck wird uns geschrieben: ,Am Sonntag war ter benachbarte H a n g 11 ft e t n von früh bi» zum Nachmittag von vielen Spazier- gangem besucht, die alle den im herrlichsten Früh- ling-grün prangenden Wald duichzoaen. Leiter mußte man aber schon bald nach dem Betreten ter schattigen Dege auf Schritt un> Tritt die Beob­achtung machen, daß von verständnislofen Men- schen zwar bie vielfarbigen Blumen, wie Frühling»- waldrose, Lungenkraut, Buschwindröschen, Wald- Veilchen ufw. gepflückt, aber nach einiger Zeit schon wieder auf ten Boden geworfen worden waren unb burch bie heißen Sonnenstrahlen balb zum Ver­dorren gebracht wurden. Jedem Naturfreund blutete bei tem Anblick dieser sterbenden Frühlingsboten das Herz, öe ergeht an alle Besucher des Hanget- steins, mögen es Kinder oder Erwachsene sein, der Mahnruf: Laßt doch die Blumen und Zweige an ihrem Platze!" Was hier mit Recht für den Hangelstein gesagt ist, gilt in gleichem Maße auch für Die übrigen Teile unserer Wälder und Wiesent

" Oeff entlich e Bücherdalle 3m April wurden 1111 Bände ausgeliehen. Davon kommen auf: Erzählende Literatur 648, Zeit- Ichristen 92. Iugendschristen 105, Literaturge­schichte 5, Gedichte und Dramen 26. Länder- unb Völkerkunde 36. Kulturgelchichte 12, Geschichte und Biographien 56. Kunstgeschichte 20, Natur­wissenschaft und Technologie 31, Heer- und See­wesen 5. HauS- und Landwirtschaft 11, Gesund- heitSlehre 3, Religion u nb Philosophie 23. StaatSwissenschatt 9. Sprachwissenschaft 8, Fremd­sprachliches 21 Bände. Vach au-wärtS kamen 11 Bände.

Zel t-VolkS-Mission. 3n dem großen heimeligen Zelt am Schiffenberger Weg sprach gestern abend Rektor Trappmann auS Bonn über daS Thema. »WaS ist der Mensch?" Aus­gehend von der Behauptung mancher Vatur- forscher: der Vlensch gehöre inS Tierreich, er sei das Schlußglied in der langen SntwicklungS- kette der Lebewesen, zeigte der Redner, dah im Knochenbau, in ber Muskulatur, im Ver­vensystem. VerdauungSapparat. AtmungSorgan und VluttreiSlauf der Tiere und Menschen eine auffallende ^lebeveinstünmung bestehe: daß so­gar in den Sinneswerkzeugen Gesicht der Raubvögel, Spürfinn des HundeS, Ortssinn der Zugvögel die Menschen von den Tieren über­troffen würden. Trotzdem bestehe ein himmel­weiter Unterschied, der sich in der geistigen Begabung, in der Kunst, in der Religion, vor allem in der Sprache der Menschen offenbare. Die Vaturwissenschast könne diesen Llnterschied nicht erklären. Aufschluß gebe uns nur das göttliche Wort, das den Menschen hinstelle al» ein besonderes Geschöpf, entstanden nach dem göttlichen Ratschluß: .Lasset unS Menschen machen, ein Bild, daS un» gleich fei." Infolge des göttlichen Hauches sei der Mensch die Krone der Schöpfung, der alle Kräfte ber Vatur be­lausche und in seinen Dienst zwinge. Zwar fei

durch die Sünde viel von der Gottähnlichkeit im Menlchcn zerstört unb aÖc eigene 2tn- Hrtngung könnte die MenIchen nicht au» bet Diennherrfchaft unb Kerkerhaft ber feindlichen Gewalten befreien In Ghnstu» Id un» der Srlöler edchtenen. der alle, bie sich ihrer Sünde schämen und sich nach Freiheit sehnen, au» den inneren Hemmungen und Bindungen erlös« und ste zu einem frohen, starken Dasein führe. Heute abend spricht der Redner über da« Thema .Der Grundton ter Menschenseele". Man beachte die heutige Anzeige.

Oer Raketenwagen der Opetwerke.

^licflrr Raab wird ald rrftrr Mcnsch in örn Weltraum qrschosscn

WSV. Rüsselsheim. 1. Mai. Die Vor­bereitungen zum er st en Start de» Opel- Raketenrennwagen« auf der Avus stehen kurz vor dem Abschluß. Der neue Wagen, ter auf Grund ber Ergebnisse ber Versuchsfahrten auf ter Opelrennbahn konstruiert wurde, ist bereit« soweit fertiggestellt worden, daß mit einem Start auf ter Avus am 18. Mai zu rech­nen ist. Vach Absolvierung ter Versuchsfahrten auf ter AvuS, die natürlich nur Verhältnis» mäftig flerinfle Geschwindigkeiten zulassen, wird der Wagen zu einem Angriff auf den Automobilweltrekord eingesetzt toerten. Der Wagen wird von Fritz v. Opel gesteuert.

Ebenso schreitet der Bau ter ersten Luft­rakete schnell vorwärts. Schon feit Wochen laufen Hunderte von Gesuchen von Leuten ein, die sich ul« Passagiere für ein Weltraumschiff zur Verfügung stellen. Ingenieure, Flieger, ehe­malige Offiziere, ja sogar zahlreiche Damen er­klären sich bereit, ihr Leben für die neue Id« einzusetzen. Unter all ten Gesuchen haben sich die Opelwerte für ten bekannten Flieger Raab entschieden, mit tem heute ein entsprschenter Vertrag abgeschlossen worden ist. R a a v wird also ter erste Mensch sein, ter mit Ra- tetenfraft in die Stratosphäre ge­schossen wirb.

Hilfsmaßnahmen für die hessischen Llnwettergeschidigten.

WSV. Darmstadt, 1. Mai. Wie die L a n b- wirtschaft-lammer Darmstadt mitteilt, bat sie sofort nach ter Unwetterkata­strophe an ter Bergstraße und in Rheinhessen eine Besichtigung ter be­troffenen Gebiete vornehmen lallen, um ten Landwirten mit Rat unb Tat teiftehen zu können. Die LandwirtschaftSkammer wirb insbesondere dafür sorgen, bah für die Ambestellung ter gänzlich vernichteten Felder die nötigen Saatgutmengen, wie Kartoffeln, Hafer unb Futtermittel, durch ihre Saatgutstelle 6c- schafft werden. VähereS ist bei der Landwirt- fchaftSkammer Darmstadt zu erfragen.

Im Landtag ist vom Hessischen Land­bund ein Antrag eingegangen, in tem die Regierung ersucht wird. 1. den Umfang ter entstandenen Schäden alsbald festzustellen und Hilfsmaßnahmen umgehend in die Wege zu leiten, 2. Mittel zur Venbeschaffung von Saat­gut zur Verfügung zu stellen. 3 die Lantessteuem in ten betroffenen Gemeinten auf Antrag zu stunden und gegebenenfalls zu erlassen. 4. auf die Reichs reg i^rung einzuwirken, daß diese die ReichSsteuem stundet unb erläßt, 5. die Vot- standSaktton für die im vorigen Jahre betroffenen Bezirke auf die neu geschädigten Gebiete au«- zutehnen

verwende!

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Schmerzeh los.*

bei ErUHwn^krsnk- f hettne: Hexensctiufl, Kheaete

Knet-, Kopf-, Zahn-

SdMewn Wedenkrampf. GMedersdwierzen, ih. Hestm und Sdinepfen Aadi »°r

Bfftkh bet Hfut'üdien Man verUnge Oberall aTed r * 11 a> CARMOL. Preis Mk. I.»

Ehem. GerSdorff- züsiliere (80er) unb Angehörige der Krieg«- formafiöntn de« Regt«. 80 werd, nebst Angehörigen zur Teilnahme an dem am 5. und 6.27101 mSießen stattstndend.

Ikrtrrtertag de« Verbandes ehern. 80er herzl. elngcladen. Am 5. Mal, abend« 8 llhr musikal. Abendunter-aitg. i. Hotel Schütz. Am 6.Mai, norm. 11 llhr, Frühschopven nn Hotel Schütz mit anfchlies.endem gemcinsamen Mittagesicn unb Ai- * i <um Gleiberg. Der Vorstand.

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