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Chamberlain in Paris

Europas vielleicht gar nicht zu schlecht sei.

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nach der ständigen Verläufe und Aach.

Das deutsch-sranzöfische Handelsabkommen.

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Die Flaggenfrage int Münchener Stadl rat

feien zusammen 129.

3n einer Wählerversammlung im Kreise Me­mel war der Grohlitauer Peter eit, der feinet»

gestern der Dli^

blick alS gerade eine Messe abgehallen wurde. Vier Personen wurden getötet und mehrere andere

Vier Personen vom BUH getötet

©alafura bei Regoa (Portwil) schlug der Blitz in die Kirche in dem Äugen­

der ^Regierung vorzulegen, wenn er von Genf nach Brüssel zurückkehren wird, wird dieser Sitzung beiwohnen.

o f Onslow, erledigt werden.

Paris, 30. Aug. (WTB.) DerTernps" bespricht den Rücktritt Lord Robert Cecils und vertritt den Standpunkt, dah hier-

Handelsabkommen schon vom 2. September a b anzuwenden ist.

Der belgische Ministerrat und die Franktireursrage.

Brüssel, 30. QIug. (WTB.) 3n einer Sitzung des Ministerrats brachte Minister­präsident 3 a s p a r die ihm von Bänder- velde mitgeteilten Akten über verschiedene Fra­gen der auswärtigen Politik seinen Kollegen zur Kenntnis, insbesondere die von der deut­schen Regierung abgegebene Erklärung über die Einsetzung eines Hntersuchungsaus- schusses in der Franktireursrage. Der Rat beschloß, die Beratung dieser Dokumente in der nächsten Sitzung sortzusehen. Bänder- Velde, der die Absicht bekundete, die Dokumente

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lichen Behörden, die Industriellen und die Arbeiter der Aufgabe des nach der militärischen Besetzung notwendigen wirtschaftlichen Wiederauf­baues gegenübertreten. Es scheine ihm, daß es die bestimmte Politik der deutschen Gemeinden sei, mit den aktiven Organisationen der Industrie zusammen­zuwirken, um die besten Ergebnisse für ihre Städte und die deutsche Industrie im allgemeinen zu er­zielen.

Vriand erst am Samstag in Genf.

Paris, 30. August. (WB.) Außenminister B r i a n d wird erst am 3. September in Genf eintreffen, da er noch an dem am 2. September statt findenden Ministerrat, der sich mit der Tagesordnung der Völkerbundsversamm­lung beschästigen wird, teilzunehmen gedenkt. Die verspätete Abreise Briands nach Genf war bereits in der vorigen Woche vorgesehen.

Glänzender deutscher Wahlsieg im Memellande.

Muiib '-ülour

6Ni ^stehlt , intet J wil

Berlin, 30. Qlug. (Wolff.) Rach der stimmung des Reichsrates am 25. August . nunmehr auch der 21. Ausschuß (Handelsverträge) des Reichstages dem deutsch-französi­schen Handelsabkommen zugestimmt. Rach Artikel 48 des Handelsabkommens ist der Zeitpunkt, von dem an das Handelsabkommen anzuwenden ist zwischen der deutschen und der französischen Regierung zu vereinbaren. Die beiden Regierungen haben demgemäß vereinbart, daß das Handelsabkommen im ganzen vorn 6. September ab. die Bereinbarung der Meist­begünstigung für die Position 45 des deutschen Zvlltarises Weintrauben in Lifte E zum

Aus aller Welt

Die amerikanischen Weltflieger in Belgrad

Das amerikanische FlugzeugStolz von Detroit" mit Öen Weltfliegern Sch lee und Brook an Bord ist gestern um 12 Uhr mittags in Belgrad eingetroffen. Abends veranstaltete die Stadt Belgrad zu Ehren der Flieger einen feierlichen Empfang. Der Weiterflug nach Kon- tantinopel ist für heute früh 4 Ahr geplant.

Lcvincs Bruch mit dem französischen Flieger Drouhin.

Wie derTemps" meldet, hat Frau Le­vi n e gestern vormittag bei ihrem Advokaten für den Flieger Drouhin die EntschädigungS» umme von 100 000 Fr. abzüglich der bereits erhaltenen Borschüsse in Hohe von 20 000 Fr. ausgezahlt, da Levine von dem mit Drouhin abgeschlossenen Vertrag zurücktritt, grau Levine ist darauf nach London abgereist. Levine wird nicht mehr nach Paris zurückkehren. Er hat zur Ausführung b .8 Fluges EnglandAmerika mit derMiß Columbia" den englischen Stieger Hinchcli ffe erwählt.

Das IDetter auf dem Ozean.

Heber dem Atlantischen Ozean herrscht nach wie vor Sturm. Wie die Deutsche Secwarte in Hamburg mitteilt, wird die Wetterlage von einem Sturmwirbel beherrscht, dessen Kern mit dem Barometerstand von 740 Metern auf 58 Grad nördlicher Breite und 30 Grad westlicher Länge liegt. Ein Ausläufer dieses Tiefs reicht bis in das Gebiet der Azoren unb der iberischen Halbinsel. Unter seinem Einfluß herrschen immer noch starke und teils stürmische Südwinde, die erst nördlich vom 40. Längengrad ab abflauen. 3m Gebiet der nordamerikanischen Seen liegt ein weiteres Tief­druckgebiet.

Jünf Schwimmer scheitern bei der ftanat- überquerung.

Wie Havas aus Doulogne meldet, haben die beiden Schwimmerinnen, die am Montagabend 9.30 IHjr von Cap Gris Rez zur Ueberqueruna des Kanals auf gebrochen waren, auf gegeben, und zwar die englische Schwimmerin H a r d i n g nach sechs Stunden fünf Minuten Schwimmzeit und die dänische Schwimmerin 3 ans en nach vier Stunden 21 Minuten. Gestern vormittag sind drei Schwimmer gleichfalls zur Kanal-Heber- querung aufgebrochen, 5.25 Uhr die Engländerin Hawkes, 5.30 Hhr der Schweizer D i t i a und um 5.55 Hhr der Deutsche Dr. Schiff. Hm 8.20 Hhr verschwanden die drei Schwimmer in acht bis zehn Kilometer Entfernung aus dem Gesichtskreise. Diria h l- einen großen Bor­sprung seinen Konkurrenten gegenüber, die nur langsam vorwärtskamen. Einer späteren Meldung zufolge haben auch diese Kanalschwimmer auf­gegeben, und zwar Dr. Schiff um 15.25 Hhr, also nach IP/t Stunden Schwimmzeit.

Vatermord eines zwölfjährigen Jungen.

3n Roitzsch bei Bitterfeld wurde in der vergangenen Rächt der von der Arbeit heim- kehrende Bergarbeiter Apitsch von seinem zwölfjährigen Sohn rücklings mit einem langen Schlachtmesser niedergestochen. Der Stoß wurde mit solcher Wucht geführt, daß die Spitze der Klinge aus der Brust des Mannes wieder her­aus kam. Apitsch wurde sofort in das Kranken­haus Cavlsfeld gebracht und verschied dort trotz aller ärztlichen Bemühungen. Der 3imge entfloh nach der Bluttat, tonnte aber tm Laufe der Rächt gefaßt Werdern Man nimmt an, daß Familien- zwisti^eiten ihn zu der Tat getrieben haben.

Wettervoraussage.

Das umfangreiche Hochdruckgebiet hat sich heute nordöstlich verlagert. Gleichzeitig ist der Luftdruck in seinem Kerngebiet über Schweden weiter angcftiegen und weist dort einen Baro­meterstand von übet 775 Millimeter auf. Die Witterung Mitteleuropas wird zur Zeit von seiner <AU>seife beeinflußt und der Zustrom trockener nordöstlicher bis Ostluft läßt die herr­schende Witterung fortdauern. Später ist bei wechselnder Windströmung stellenweise Gewitter­neigung nicht ausgeschlosfen.

Bvrwiegend heiter, warm und trocken.

Witterungsaussichten für Freitag: Langsam zunehmende Gewitterneigung.

Lufttemperatur: gestern mittag 24,6 Grad Celsius, gestern abend 18,2 Grad Celsius, heute morgen 15,4 Grad Celsius; Maximum 25,0 Grad CelsirÄ, Minimum 13,2 Grad CelsiuS. Gestrig« Sonnenscheindauer: IO3/* Stunden.

London, 31. Slug. (WTB. Funkspruch.) Times" berichtet aus Paris, dort fei man der Ansicht, daß die Sache der Abrüstung sich nur langsam von der Reihe von Rückschlägen erholen werde, die sie erhalten habe. Ein großer Teil der französischen öffentlichen Meinung neige zu der Auffassung, daß dies tm augenblicklichen Zustande

verletzt.

Die Wetterlage.

Unterstützungen und alle Energien hierfür zu ge­winnen. Es handelt sich um nichts weniger, als den Weltfrieden auf legalem Wege zu fundieren. Die zivilisierten Völker müssen das geistliche und geistige Erbe in seiner Gesamtheit zu beurteilen isrncn, das allen gehört, und müssen sich bewußt sein, daß sie dadurch in keiner Weise sich an ihrem nationalen Genius vergreifen. Es genügt aber nicht, das Werk zu beurteilen und zu mehren, man muß es auch sicherstellen.

Ls ist Zeil, zu begreifen, daß für die zivilisierte weit der Frieden nicht ein Luxus ist, sondern eine vitale Notwendigkeit.

Ueberlegung, Vernunft und guter Wille sind die wenig glänzenden Waffen des Friedensdieners, und ihre Handhabung ist von äußerster Delikatesse. Wer dem Frieden dienen will, muß sich ihm voll­kommen hingeben und in dieser vollkommenen Selbstaufgabe, wie sie allein eine leidenschaftliche Liebe zu ihm eingeben kann, muß er noch bereit sein, die Anschuldigung, ein lauer Patriot zu sein, über sich ergehen lassen. Wer dem Frieden dienen will, muß bereit sein, gegen zwei Fronten zu kämp­fen, denn gleichzeitig muß er das Mißtrauen einer Landsleute bekämpfen, und das Ausland von feiner ehrlichen Absicht überzeugen, ohne selbst ein Opfer der Täuschung hinsichtlich des guten Glaubens zu werden, den man ihm bekundet. Briand wandte sich zum Schluß an die Mitglieder der Interparla­mentarischen Union mit der Aufforderung, heimzu­kehren und sich von diesem Gedanken leiten zu lassen. Was Frankreich betreffe, fo sei es von einem brennenden Friedenswunsche beseelt. Die Interparlamentarische Union müsse mit den Bestre­bungen des Völkerbundes Hand in Hand gehen. Man müsse anderen den Skeptismus und die Ironie überlassen. Dor der Schwelle einer großen Hoff­nung begrüße ich, so schloß Briand, in Ihnen die Diener der edelsten Sache. Der Frieden ist unter den Umständen, in denen wir uns befinden, nicht der Friede zwischen Nationen, er ist auch der soziale Friede, die beste Barrikade, hinter der die Zivili­sation sich verteidigen kann, die solideste Grcnznzehr gegen den Bürgerkrieg, die Barbarei und die Anar­chie. Auf den Weltfrieden erhebe ich mein Glas!

Als Briand geendet hatte, erhoben sich die 700 Delegierten und brachten ihm minutenlange stürmische Ovationen dar.

Rach Briand nahm der deutsche Dele­gierte Reichstagsabgeordneter Prälat H l i tz k a das Wort, der ausführte: Rationale und inter­nationale Bestrebungen widerstreben einander nicht. Richtig aufgefaßt, fördern sie einander. Gute internationale Beziehungen hinwiederum sind notwendig, um die eigene Ra­tion zu erhalten und vorwärts zu bringen.

Frieden wollen wir für die Gegenwart und füt die Zukunft.

Wir sind bestrebt, die Heranwachsende Ration für den Frieden zu erziehen. Das deutsche Volk in seiner ausschlaggebenden Mehrheit steht ehrlich in der heiligen Allianz zur E r h a l t u n g des Friedens.

Löbe

über außenpolitische Fragen.

Paris, 31. Qlug. (WTB. Funkspruch.) Reichstagspräsident Lobe hat einem Vertreter desPetit P a r i s i e n" gegenüber Erklärun­gen abgegeben, in denen es heißt: Die erste Etappe, die man überschritten habe, sei die Hnterzeichnung des deu t s ch-f r anK ös ischen Handelsvertrages gewesen, die zweite Etappe, das wisse man in Frankreich wie in England, müsse die Räumung des Rhein­landes sein, und die dritte und letzte Etappe werde erreicht sein, wenn weder Frankreich noch Deutschland vonein­ander etwas fordern, noch einander etwas zu gewähren haben würden, wenn sie sich neuen internationalen Aufgaben gegenüber befinden werden. Unter Hinweis auf die Ostgrenzen könne man behaupten, daß man die A e n d e - rung der jetzigen Lage in Deutschland einstimmig wünsche. Selbstverständlich würde diese Aenderung nur durch friedliche Mittel in­mitten des Völlerbundes erreicht werden. Er wäre erfreut wenn nach der Unterzeichnung oes deutsch-französischen Handelsvertrages e i n deutsch-polnischer Wirtschaftsver­trag abgeschlossen würde. Auf die Frage, wie er über den Anschluß Oesterreichs denke, antwortet« Lobe, seine Auffassung sei bekannt. Er sei für den Anschluß, aber ebenso wie hinsichtlich der Ostgrenzen wolle er, daß dieser Anschluß durch friedliche Mittel erreicht werde.

Frankreich

und die Abrüstungsfrage.

München, 30. Aug. (WB.) Dom Münche­ner Stadtrat war vor kurze>m der Beschluß gefaßt worden, bei besonderen Anlässen nur in den bayrischen und Münchener Farben zu flaggen, nachdem ein Antrag, bei sämtlichen Ge­legenheiten die Farben schwarz - rot - goEb und schwarz-weiß-rot zu hissen, abgelehnt worden war.

durch nicht die Aufrichtigkeit des Friedens­willens der englischen Regierung verringert wird, noch der Wert der Anstrengungen, die sie zusammen mit Frankreich entfalte, um den Frie­den in Europa auf einer soliden Grundlage im Rahmen der abgeschlossenen Verträge aufzurich-

ÄÄ I S5."ÄÄin S.VCin mit

dn' Ql brü st ung noch nicht g e n ü g e n d dem Besuch des Neuyorker Bürgermeisters und der

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(ElWltiChC (Einbrüche worden, daß bet dem Besuch der amerikanischen Re-

.____ba ft eure auf den städtischen Gebäuden die offizielle

faßt CiftCni ^Bcjllu) JtyCinlCinuCe Reichsflagge gehißt werde. In der heutigen flnnhnn 31 9fua lWTB Funkfvmch) Der Debatte betonte Oberbürgermeister Scharnagl,

Sekreterer' L SXäVeW

Ä f» & mit 2! Uen » St.m.

er habe tiefe Eindrücke erhalten von dem Mut I men abgetehnt.

und von der Entschlosienheit, mit dem die öffent- 1 "

Die Sitzung des Uerchskabinetts.

Berlin, 30. Qlug. (Wolfs.) Unter Vorsitz des Reichsministers Dr. Gehler fand heute in der Reichskanzlei eine Sitzung des Reichs­kabinetts statt, an der die Reichsminister Dr. Curtius, Dr. Koch. Schiele und Dr. Stresemann teilnahmen, während die übri­gen Ressorts durch die Staatssekretäre vertreten waren. Das Kabinett nahm im Anschluß an die ausführliche Kabinettserörterung vom 10. August die Ausführungen des Reichsauhenmini- sters über die bevorstehende Genfer Ta­gung des Rates und der Vollversammlung des Völlerbundes und die dabei zu beobachtende Hal­tung der deutschen Delegation entgegen und be­schäftigte sich dann mit verschiedenen laufenden Angelegenheiten.

3n der Sitzung des Reichskabinetts ist, wie da« B T" meldet auch die durch die neuen , _

polnischen Kampfzoll« geschaffene Lage M emel, 30. Aug. (Wolff.) Die WI; besprochen worden. Beschlüsse wurden in der Beteiligung ist in den ersten drei Dormit- Sihungs die bereits um 7,1 Hhr beendet war, tagsstunden im ganzen Memelgebiete nicht sehr nicht aefaßt rege gewesen, was darauf zuruckzusuhren ist,

Berlin 31. Aug. (Eigener Drahtbericht des dah die Landbevölkerung die das Hauptkontin- GießAnz) 3n der gestrigen Reichskabinettstt- gent der Wahler.chaft stellt, das heute besonders auna kam der Reichsaußenminister bei schone Wetter zur Bergung der Ernte benutzt seinem Referat insbAmdere auch auf die be- Die Volkspartei lieh durch die Straßen der Stad schlossene Verminderung der Besät- einen Wagen fahren, der mit Kindern beseht ,unas truvven im Rheinland zu sprechen, war und auf dem sich ein Plakat befand nut der W Wer lLk^rL L Sitzuna ÄX Aufschrift: Denkt an und! Dieser Wagen geben« Kommunique läßt die völlige Ein- wurde von der Polizei angehalten und die rnütigkeit des Kabinetts Über die von Dr. Kinder muhten auf Anordnung des Kviegskom- Streftmann ausgestellten Richtlinien erken- Mandanten den Wagm verlassen. Richt ver- nen. Es besteht schon jetzt kaum noch ein Zweifel, boten hat dagegen der Knegskommandant bte daß in den Besprechungen, die die Auhenmimsfer Wahlpropaganda auf dem Lande unter den in Genf führen werden, das Thema der Trup- Schu kindern in der Schule. 3n Pur- penverminderung nicht zur Sprache chellen und Schinken haben zwei groh- kommen wird. Dagegen hält man es in unter- litauisch eingestellte Lehrer gestern richteten Kreisen für wahrscheinlich, dah die Propagandazettel an ^e Schulkinder verteilt Frage der vollen Rh« i n l a n d r au m ung Mein« l, 31. Aug. (MJ ©egen 1.15 Htyr einer längeren Erörterung unterzogen wird, ©in lag das vorläufige G es a mH! t (g e b nid Ergebnis in diesem Punkte im Sinne Deutsch- der Wahlen aus der Stadt Memel vor. lands wird freilich für recht zweifelhaft gehalten, Wahlberechtigt waren 20 100 (bei den Landtags- und man weist darauf hin. daß vor den Reu- wählen im Oktober 1925 19 778: bte Ziffern wählen zur französischen Kammer an die Au » Oktober 1925 sind auch weiterhin als Vergleichs- rollunq der Frage der Rheinlandräumung ernst- zahlen anzuwenden). Gewählt haben 14 591 lich nicht gedacht werden kann. Dr. Strese» (17113), so dah dl« Wahlbeteiligung etwa 73 mann wird auf der Genfer Tagung jedoch (85) Prozent betragt. Von den 14 591 Sttrnrnm Gelegenheit haben noch einmal den deutschen entfalten auf dl« Memellän dis ch e V 0 l f d- Standpmikt ausführlich klarzulegen. Eine for- Part ei 8548 (12 ^2). Landwi^fchaftsparfei 740 melle amtliche Mitteilung über die Herab «etzung (209), Sozialdemokratische Vartei 1349 (2948), der Defatzungstruppen ist bisher in Berlin noch Kommunisten 2292 (1143) und auf die Partei zur nicht eingetroffen Man nimmt in politischen Abwehr des Aufwertungsruins (Kombrinkparfei) Kreisen daher an, daß sie evtl, dem deutschen 88 (0), dte litauischen Parteien zusammen 1^0 Außenminister in Genf direkt übergeben wird. (564) Trotz der bedeutend geringeren Wahl- Was den Zeitpimkt angeht, bis zu dem die beteiligung ist das Bild ungefähr das gleiche ge- fraglichen 10 000 Mann aus dem Rheinlande | blieben tote 1925. Was feit 1925 durch die zurückgezogen sind, so glaubt man, dah die Der- Option verloren gegangen ist, ist diesmal erseht minderung bis zum 1. Oktober durch- worden durch die zugewanderten litauischen geführt sein kann. Staatsbürger die gemäß der Genfer Verein­

barung mitwahlen durften, obwohl sie noch nicht

Abreise der deutschen Delegation das Bürgerrecht des Memelgebietes besitzen.

z»' c Aus den Landbezirken liegen bisher

nach nut die Ergebnisse aus einem Viertel der

Berlin 30 Aug. (WTB.) 'Reichsminister Stimmenbezirke vor. Es ergibt sich da vor- Dr. Stresemann hat sich heute 18.25 Hhr läufig folgendes Bild: Volkspartei 4431, Öattb* in Begleitung von Staatssekretär Dr. v. Schu- wirtschaftspartei 4944, Sozialdemokrat^ 1792, bert, Ministerialdirektor Dr. Gaus, sowie Kommun^ 476 Kombrinkpartei 430, litauische Staatssekretär Dr. P ün der, Staatssekretär Dr. Parteien ^598. An Hand des Wahlergebnisses Weidmann und einer Anzahl von Sachref«- der Stadt Memel läßt sich Voraussagen, daß auch reuten nach Genf begeben. Zum Abschied hatten auf dem Lande di« Zusammensetzung der Par- sich Ministerialdirektor Dr. Schneider, Mi- teien sich E ^el ^^n wir^Diebishn vor- nisterialdirektor Dr. Köpke und der stellver- liegenden Wahlergebnisse ergeben jedenfalls tote- tretende Chef der Presseabteilung der Reichs- ber eimm glanzenden S"g der beut- regierung, Geheimrat v. Daligand, auf dem schen Kultur gemeinschaft im Memel- Bahnsteig eingefunden. 9 ®a8 vorläufige Ergebnis der Stimmen-

Deutsche Anträge in Genf. abgabe in § et) betrug ist folgendes: Volks- veuiiuje «ntruyv m I Partei 1052, Landwirtschaftspartei 249, Sozial- Genf, 30.August. (Wolff.) Bet dem General- d^mokraten 485, Kommunisten 19, litauische Par- fetretariat des Völkerbundes ist ein Schrei­ben der Reichsregterung mit verschiedenen A n - trägen eingelaufen, bie sich auf die Regelung der internationalenHandelsgeri'^^''''''' feit beziehen. Die Reichsregierung bittet, daß ihr verschiedene Anträge bei den Beratungen über diese Frage in der bevorstehenden Völkerbundsoersamm- lung mit zur Beratung gestellt werden.

zeit den Oberwachtmeister Heidemann meuchlings nieder geschossen hatte und vom Kriegsgericht freigesprochen worden war, von einigen jungen Leuten geohrfeigt worden, weil er in der Versammlung litauisch sprechen wollte. Oluf Anordnung des Kriegs- fommanbanten wurden wegen des Vorfalls am um T.4a0rlM I Ämtir^Ä.BCt6a,tCt

eingetroffen und wurde am Rordbahnhof von ,

Außenminister Briand empfangen. Chamber- Ministerwahl in Mecklenburg. Iain begab sich Mreft in die engüsche Botschaft. S ch w e r i n, 30. Aug. (Wolff.) 3ustizminister

Außenminister Briand doll heute vo^s^ag Moller war vor einigen Tagen von seinem

Geschäftsträger, den spanischen ^lmte zurückgetrelen. da im Landtage ein kvmmu- ^atschofter Qu inoneg QUnrn nistisches Mihtrauensvotum gegen ihn mit Unter-

französischen Botschafter in Warschau Laroche |t^ung ^er Rechten angenommen war. Bei der empfangen. I heutigen Reuwahl eines Ministers waren

Oum «Nücktritt Cecils. 50 Abgeordnete zugegen. Bei dem ersten Wahl- JtuailFlll gang wurden abgegeben: Auf den Abg. Dr.

London, 30. Qlug. (Wolff.) Chamber- Moller (Dem.) 24, auf den Qlbg. Studienrat Iain gab vor der Ablahrt nach Genf in einer Dr. Wolff (Dn.) 23, auf den Abg. Molt» Hnterrebung mit Pressevertreter seinem De- mann (Soz.) zwei und auf den Kommunisten dauern darüber Ausdruck, daß Cecil an -2Rar Hölz eine Stimme. Bei der Stichwahl der Delegation nicht teilnehme. Er fügte hinzu: zwischen Dr. Moller und Dr. Wolff erhielt Dr. ,3ch bin nicht der Ansicht, bah sein Fernbleiben Moller 24 Stimmen, Dr. Wolff 23, Molttnann unbebingt notwendig war." Wie verlautet, wer- eine und Max Holz ebenfalls eine Stimm«, den Cecils Aufgaben wahrscheinlich durch den Dr. Moller ist somit wiedergewählt. Hnterstaaissekrelär im Äricgdminifterium, Earl

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