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deshalb der Beschluß gefaxt, baß alte fälligen Gelder bis zum 15. September jeden Jahres eingesandt sein muffen, andernfalls sollen sie durch Postaustrcrg eingezogen toerben. Dieser Be- schlub soll strengstens durchgeführt werden. Sine lebhafte Debatte entspann sich über die Frage, wo das Bundessest 1 928 abgehalten wer­den soll. Ss hatten sich drei Dereine hierzu ge­meldete Mainzlar. Tlorbed und Elimbach. Rach- dem Mainzlar freiwillig verzichtet hatte, fiel die Abstimmung für Climbach aus. Das Fest soll cm 1 Juli 1928 ftattfinden. Als Mafsen- chor soll öort ber Pflcchtchor, der demgemäß zu wählen ist, gelungen werden. Sin Antrag, nur alle zwei Jahre ein Wertungssingen zu veran­stalten, wurde nach l res senden Ausführungen des Dingenten Schomber aus Beuern und des zweiten Bundesvorsitzenden Ebe rle auS Treis mit ollen Stimmen gegen eine abgelehnt. Es «oll dabei bleiben, dah der Bund alljährlich ein WertungSsingen veranstaltet. Das nächstjährige soll mit dem Dundesfest in Clim­bach ftuttfinben. Heber die Frage, nb ein oder zwei Sachverständige zugezogen werden sollen, konnte keine Einigung erzielt werden. Die Der- eiiw sollen ihre Meinung hierüber biS zum 1 DcAember dem Dorstand mitteilen. 3um glei­chen Termin ist auch zu melden, ob nach Punkten gewertet werden soll, oder nur eine Kritik ge­wünscht wird. Schon jetzt wurde beschlossen, dah für d^r Fall, dah die Dereine sich für Kritik- fingen entscheiden, die mündliche Kritik unmittel­bar nach dem Singen in Wegfall kommen, da­gegen den Dereinen eine schriftliche Kritik au» gestellt werden soll. Fällt die Entscheidung für die Punktwertung, so erfolgt noch dem Singen nur eine kurze mündliche Kritik. Die durch eventuelle Zuziehung eines zweiten Wcrtungs- richterS entstehenden Mehrkosten sollen ent- fprechend der Mitglieder 5a hl aus die einzelnen Bundesvereine ausgeschlagen werden. Das Stiftungsfest des Gesangvereins .Teutonia - Dordeck im Jahre 1928 soll von allen Bundesvereinen besucht werden. Das BundeSfest 1 929 erhalt Staufenberg. Der BundeSsängertag soll von jetzt ab jedes Jahr im Oktober ftattfinden. Anträge sind künftig bis spätestens 1. Oktober bei Vermeidung der Richtberücksichtigung beim Dorstand einzu- rcichen. Die Dereine wurden wiederholt an die Einsendung der Bestandserhebungs­listen des .Deutschen Sängerbundes" erinnert. Bis zum 1. Dezember ist dem Dorstand die ge­naue Sänger za hl (Aktive und Passive) zu mel­den. Der Vorsitzende machte alsdann noch einige wichtige Mitteilungen über die Komponisten- verbände .Agma" und .Gema" und forderte zur Zahlung des Beitrags für diese auf. Der gesamte Schrift- und Geldverkehr der Einzel- neretne mit dein .Hessischen Sänger- l'u nd" Hot nur noch über den Bundesvorstand deS . Lumda tal-Sängerbundes" zu geschehen. Nachdem der Dorsitzende noch Bericht über den Provinzialsängertag in Giehen erstattet hatte, schloh er mit Dank für die rege Beteili­gung und für die Liedervorträge des Gesang­vereins Elimbach die anregend verlaufene Tagung.

Kunst und Wiffenschast.

Geheimrat Hermann Muthefius f.

Der im 66. Lebensjahre stehende bekannte Architekt Geh. Rat Dr -Jng. Hermann M u - ihesiuS, wohnhaft in Ricolasfee, wurde einer Berliner Meldung zufolge am gestrigen Mitt­woch beim Heberschreiten der Fahrbahn von einem Straßenbahnwagen ungefähren unb erlitt io schwere Verletzungen, daß er auf dem Dege ins Krankenhaus verstarb. Die Schuld­frage ist noch nicht geflärt.

MuthesiuS wurde am 20. April 1851 in Groh-Reuhausen geboren, studierte an der Tech­nischen Hochschule in Berlin Architektur, gehörte dem Meister-Atelier von En de an unb war dann vier Jahre lang als Architekt in Japan tätig. Danach war er sieben Jahre hindurch der deut­schen Botschast in London attachiert, wo er sich mit der englischen Wohnkultur eng vertraut machte. Dann kam er noch Berlin in das Mini­sterium für Handel und Gewerbe, als Referent für die preußische Baugewerkschule, wo er sich in 25sähriger Tätigkeit um die allerdings nicht ganz durchgeführte Reform der staatlichen Gewerbe-, Handwerker- und Baugewerkschule verdient machte. Die ebenfalls von ihm angestrebte Re­form des Architektenstudiums blieb unaus­geführt. Rach Erreichung der Altersgrenze trat er 1926 in den Ruhestand, blieb aber als Dozent an der Handelshochschule Berlin sowie als Mit­glied der Akademie deS Bauwesens weiter tätig.

Als ausübender Architekt und als Schrift­steller ist der Verstorbene vorwiegend im L a n

Hausbau hervorgetreten. Ars er zu Anfang des Jahrhunderts die Idee des Landhausgedan- kens zu propagieren begann, fand er wenig Tradition vor. auf der er hätte weiterbauen können. Worauf es ihm zunächst ankam. war die Steigerung und Erweckung der Bauherrn- ansprüche. die Propagierung ber Idee gefunden und komfortablen Wohnens in Verbindung mit Ratur und Gartenkunst. In einer Reihe von Werken hat Muthettus seine Vorschläge und Er­fahrung^ niedergelegt. Den italienischen .Reise- eindrücken" folgten .Architektonische Zeitbetrach- Lungen" -1900;. .Die englische Baukunst der Gegenwart" (1902a .Kultur und Kunst", .Land­haus und Garten" (1910) und .Das englische Haus'. Rach dem Kriege erschienen als weitere Anregungen zum Wohnungsbau: .Wie baue ich mein Haus?" (3. Auflage 1919). »Kann ich auch jetzt noch mein Haus bauen? (1920) und .Die schöne Wohnung'" (1922).

Große Strafkammer Gießen.

Giehen. 25. Oft. Ein Landwirt war vom Schöffengericht Giehen wegen Betrugs in 13 Fällen zu einer Oefamtgcfäng- nisstrafe von fünf Monaten verurteilt worden. Er hatte in verschiedenen Dörfern bei Landwirten vorgesprochen, sich als approbierter Tierheilkundiger und Doktor, nebenbei auch als Spezialarzt für Geschlechtskrankheiten ausg:gcben. Ratschläge erteilt, Rezepte versaht und sich feine wertlose Tätigkeit hoch honorieren lassen. In der Berufungsinstanz gab er sich als unzurechnungs­fähig er zitterte ostentativ und redete kein Wort. Da nach dem Gutachten zweier Sachver­ständiger an seiner Zurechnungsfähirkeit kein Zweifel ist, wurde feine Berufung zu» rückgewiefen.

Auf die Berufung der Staatsanwaltschaft wurde ein Schäferknecht, der vom Schöffengericht wegen .fortgesetzten Sittlichkcttsverbrechens", be­gangen an zwei Kindern, verurteilt toorben war, gemäß der feststehenden Rechtsprechung des Reichsgerichts w.gen zweier selbständiger Sittlichkeitsverbrechen zu zweimal sechs Monaten Gefängnis verurteilt, die mit Rücksicht auf das vorgerückte Alter des An­geklagten auf sechs Monate eine Woche Gefängnis zurückgeführl wurden. Die Ver­handlung fand unter Ausschluß der Oeffent- lichkeit statt.

Wirtschaft.

Die Lage

ber deutschen Eisen- und Stahlindustrie.

Die Lage der deutschen Eisen- und S t a h l i n d u st r i e ist auf der Tagtmg des Hauptvorstandes des Vereins Deutscher Eisen- und Stahlindustrieller beleuchtet worden, die gestern gemeinsam mit dem Fachgruppen.ius- schuß der eisen- und stahlschaffenden Industrie abgehalten worden ist. Rach dem Bericht liegen zwar zur Zeit noch genügend Aufträge für Hochöfen, Stahl- und Walzwerke vor, aber die .Mengenkonjunktur" hat die erhoff­ten Gewinne nicht gebracht. Die deutsche Eisenindustrie ist im Vergleich zu den östlichen und westlichen Rachbarländern sowohl hinsicht­lich der Kosten der Kapitalisierung, wie der Kosten der Löhne, Steuern, (Stfenbaßntartfe und sozialen Abgaben außerordentlich stark oorbefaft - t. Die Syndikate haben die schwierige Aufgabe, der Exportförderung zu dienen, die sie in ber Zeit der Krise des Jahres 1926 ebenso gut gelöst haben, wie sie im Lause des Jahres 1927 ihrer Aufgabe gerecht geworden sind, die Versorgung heimischer Verbraucher in ber Zeit wachsender Rachfrage sicherzustellen. Das Realeinkommen der ©ifenarbeiter ist seit Ende 1924 auf die Höhe des Realeinkommens deS besten Vorlriegsjahres gebracht worden, zum Teil sogar darüber hinaus. Alle Maßnahmen behördlicher Arbeitszeit­verkürzung und Lohnerhöhung ge­fährden die Fortführung der unbedingt erforder­lichen technischen ©nttoiifhmg und des Ausbaues der Betriebe. Es erscheint an der Zeit, der Wirtschaft auf Jahre hinaus eine Schon­zeit zu sichern. In bezug auf die Ausland- anleihen erscheint es als dringendste Aus­gabe der Regierungspolitik, die Ausgaben für alle öffentlichen Zwecke auf das unbedingt not­wendige Maß zu beschranken und für alle Zu­kunft die Einrichtung einer innerdeutschen Finanzkontrolle sicherzustellen, um die Ge­fahr ausländischer Einmischung zu vermeiden. In dem Bericht über die Aenderungen der Eisenbahngütertarife wurde hervorge- hoben, daß weitere Frachtermäßigungen auf nahe Entfernungen, eine weitere Verbilligung der Ab­fertigungsgebühren, eine beschleunigte Reuord­

nung ber Frachten für Elfen und Stahl im Rah­men der neueingerichteten Tarifklasse D1 und eine weitere Ausdehnung, sowie Tkrbilligung der Ausnahmetarife dringend erforderlich seien. Hinllchtlich der Ergebnisse der Handelsvertrags- Politik wurde darauf hingew.elen. daß d e deutsche eisenschaffende Industrie für das Zustandekommen des Handelsvertrages mit Frankreich im Inter­esse der Eisenverarbeitung erhebliche Opfer ge­bracht habe.

Schuhfabrik Herz fl. 0., Frank­furt a. M Der Abschluß zum 30. Juni 1927 er­gibt einen Verlust von 134 528 Mk. (i. V. 21 591 Mark Reingewinn), der aus den Reserven gedeckt werden soll. Das Aktienkapital der Gesellschaft be­trägt 1,54 Mill. Mk. Die diesjährige H. V. findet am 28. November statt.

Rheinisch - Westfälische Elektrizi­tätswerke. Die A R.-Sitzung des RWE. be­schloß, der G. D. am 30. November die Verteilung einer Dividende von 9 (8) Prozent auf die 135,6 Mill. Mk. Inhaber- und 15 Prozent (12 Proztt auf die 4,4 Mill. Mk. Namensaktioen vorzufchlagen. ferner Erhöhuna des Grundkapitals um 15 Mill, 'ulart auf insgesamt 155 Mill. Mk. Die Erhöhung sei notwendig geworden in der Hauptsache infolge verschiedener Neuerwerbungen.

Günstige Beschäftigung in der Tuch- und Wollindustrie. Die Rachfrage in der Tuch- und Wollindustrie ist lebhaft und der AufttagSeingang befriedigend, so daß ins­gesamt die Beschafttgungslage nach wie vor als günstig bezeichnet werden kann. Der Absatz der Produktion findet in erster Linie auf dem Jn- landsmarkt statt, dagegen läßt daS Exportgeschäft auch weiterhin zu wünschen übrig: eine Besserung ist bisher nicht cingetrctcn. In verschiedenen Produkttonsgebieten herrscht empsindlicher Hlan> gel an Facharbeitern.

Berliner Börse.

Berlin, 27. Olt. (Eigener Draht bericht des Gief ener Anzeigers.) Heute, am Tage der Prä­mienerklärungen und der ßtquibationen, blieb die Spekulation sehr zurückhaltend. Deckungen und kleine Käufe der Großbanken, teilweise auch für ausländische Rechnung, führten vereinzelt zu KurSbesserungen. ohne daß jedoch die Abweichungen gegen gestern über 2 Prozent hinausgingen. Für SvenkaS unb Schade-Aktien bestand weiter Interesse, erstere konnten um 22 Mark, letztere um 9 Mark an­ziehen Andererseits lagen Berger mit einem Verlust von 5,25 Prozent erheblich schwächer. Auch Dessauer Gas gedrückt. Heimische An­leihen rußig. Ausländer behauptet, teil­weise etwas fester. Pfandbriefe eher schwächer. Am Geldmarkt zogen die Sätze im Hinblick auf den Ultimo an und zwar für Tagesgeld aus 6 vis 7,5 Prozent, für Monats- gelb auf 8 bis 9,5 Prozent. Warenwechsel 7,25 Prozent und darüber. Rach Festsetzung der ersten Rotierungen zogen die Kurse bei etwas leb­hafterem Geschäft bis zu 2 Prozent an. 3m Verlaufe wurde es aber wieder rußig, und diese Gewinne verwandelten sich zumeist in klei­nere Verluste. Elektrowerte blieben biS auf Gesfürel und Siemens relattv aut gehalten. Es tauchten Befürchtungen auf, daß der Pri­vatdiskontsatz erhöbt werden könnte, was in Anbetracht deS bevorstehenden Zahltages er­klärlich wäre.

Urantsurtcr Börse.

Frankfurt a. M.. 27. Ott. Tendenz: uns icher. An der heutigen Börse blieb bte Grundstimmung ziemlich unsicher. Bei allgemeiner Zurückhaltung der Spekulation und dem Fehlen deS Publikums bewegten sich die H in s ä tz e i n engsten Grenzen. Die Hltimo- Positionen dürsten größtenleils gelöst sein, so daß zum heutigen Prämienerklärungstag nicht mehr viel Material herauskam. Immerhin genügte das wenige angebotene Material, um bei der herrschenden Ausnahmeunlust einen Druck auf das Kursniveau auszuüben. Auf dem ermäßigten Kursniveau zeigte die Spekulation dann eher etwas Reigung zu Deckungen, zumal die Mel­dung. wonach die chemische Industrie eine gute Beschäftigung aufweist, eine gewisse Anregung bot. Stimulierend wirkte auch die Rachricht über den Plan der Stadt Berlin, eine 120-Millionen- Anleihe im Auslande aufzunehmen, doch herrscht in Börsenkreisen bei der zu beobachtenden Emis- sionsmüdigkeit im AuSlande über den Erfolg einer berart.gen Anleihe eine gewisse Skepsis. Den optimistischen Ausführungen des Finanz­ministers Dr. Köhler begegnete man nicht ohne Zweifel Das K u r s b i l d gestaltete sich bei Festsetzung der ersten Rotierungen nicht einheitlich, doch überwogen Abschwächungen von 1 biS 2 Prozent. Am Elektromarkt.

wo die Deckungen ein etwas größeres Ausmaß annahmen und auch Auslandkäufe vorgenommen worden sein sollen, überwogen die Kursvefesti- »ungen. Bergmann plus 2.25 Prozent Die übrigen Slchrotoertc blieben gut behaupt«. Monlanwerte e.5 fneter. durchschnittlich 1 bis 2 Prozent niedriger, nur Klöckner plus 1 Pro­zent. Minnesmann behauptet. Scheideanstalt wa­ren erneut angeboten und 4 Prozent schwächer. Don Bau-Hnternehm ungen tonnten Ze­ment Heidelberg 0.5 Prozent und Wayft & Frey- lag 1 Prozent an ziehen. Am heimischen An­leihemarkt blieben Ablösungsschuld behaup­tet Im weiteren Börfenverlaufe oerßärtte sich das Angebot, und die Kurse gaben allgemein nach. J -G -Farben verloren 2 Prozent. Rhein­stahl minus 3 Prozent. Gesfürel wurden wieder stark in Mitleidenschaft gezogen und gaben 6 Pro­sen: nach. Der Geldmarkt war infolge des Ultimos angespannt, doch konnte da- Angebot in T^gesgcld der gesteigerten Rachfrage glatt genügen Der Sah blieb unverändert Im D e - Visen verkehr waren Devisen wieder stärker angeboten, fo daß sich die ReichSmar^auf 4 1330 gegen Kabel und 20.391 gegen London beseitigen konnten. London-Kabel schwächte sich auf 4 8696 ab. Paris gegen London 124 04 Mailand 89.20. Madrid 28.46.

frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M.. 27 Oft. Die Marktlage ist ziemlich unverändert. Hafer in guten Quali­täten ist gesucht und wird auch über den no­tierten Preis bezahlt. Futtermehle liegen sehr ruhig, dagegen Kleie, btfonbert Rvggenkleie. besser gefragt. DaS W.'izcnmchlgcschäft blieb bei starker Zurückhaltung des Konsums weiter sehr still. Es wurden notiert: Weizen. 1 Qualität 25.50. 2. Qualität 24 25. Wetterauer, geringere Beschaffenheit 22.75 bis 23.50 Roggen, inländ 25 bis 2555. Sommergerste für Brauzwecke 26 bis 28, Hafer, inländ. 22 75 bis 24. ausländ. 24.50 biS 25. Mais, gelb 19 bis 1925. Weizen­mehl. inländ.. Spezial 0 37.75 biS 38. Roggen­mehl 34,25 biS 35. Deizenkleie 12.75. Roggen­kleie 13,75.

»Frankfurter Lchlachtvicliinarkl.

Frankfurt a. M. 27. Oft. Auftrieb 41 Rinder, 730 Kälber. 810 Schafe. Schweine Es wurden bezahlt für 100 Pfd. Lebendgewicht Kälber: Beste Mast- und Saugkälber 78 bis 82. mittlere Mast- und Saugkälber 71 bis 77, geringe Kälber 62 bis 70. Schafe: Mastlämmer und jüngere Masthämmel Weidemast 45 bis 48, mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schaf i8 bis 44. fleischiges Schaf- Vieh 33 bis 37, gering genährtes Schafvieh 25 bis 30. Schweine: Boll fleischige Schweine von ca. 240 bis 300 Pfd. Lebendgewicht 64 bis 65. von ca. 200 bis 240 Pfd. 63 biS 65, von ca. 160 biS 200 Pfd. 62 bis 64. fleifchige von ca. 120 bis 160 Pfd. Lebendgewicht 58 bis 61. Sauen 52 bis 59 Oljarttverlauf: Kälber und Schafe ruhig ausverkauft. Schiveive schleppend, nicht ganz geräumt.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publiki'm gege ' * t n 'm hmg.)

Mangelhafter Zustand der Alinlfffraße.

Die Hlinifftraße oberhalb der Frankfurt,i Straße befindet sich zur Zeit in einem sehr schlechten Zustand. Schwerkranke, Die über die hochstehenden Schnchtdeckel und die unebene Straße befördert wer­den, sind nicht zu beneiden. Könnte nicht diese Zu- fußrftraße asphaltiert werden? Der Dank vieler Schwerkranken wäre der zuständigen Verwaltung gewiß. K. ®.

Rundfunkprogramm.

Freitag, 28. Oktober.

13 bis 14 Hhr Schallplatt en-Konzert Fort­setzung des Wunschkonzerts. 15.30 bis 16 Ubr: Die Stunde der Jugend. 16.30 btS 17.45 Hhr Hausfrauen-Rachmittag. veranstaltet vom Frank- furtcr HauSsrauenverein. Programm u. a .Knigge und die Hausfrau". Vortrag von Dr Dora Edinger. 17.45 b.S 18.05 Hhr: Die Leie« stunde. 18.30 bis 19 Hhr: Stunde des Südwest- deutschen Radiollubs. 19 biS 19.30 Hhr: Steno» graphischer Fortbildungskurses für Anfänger und Fortgeschrittene (Diktat von 80 Silben auswärtSi. 19.30 bi» 19.50 Hhr: Zwanzig Minuten Fort­schritte in Wissenschaft und Technik. 19.50 bis 20 Hhr: Film-Wochenschau. 20 Hhr: Heber­tragung auS dem großen Saal deS SaalbaueS: Dritte» FreitagS-Konzert der Frankfurter Mu» seumsgesellfchaft. Anschließend: Hebertragung von Kassel: Heitere Stunde. Daraus biS 0.30 Hhr Hebertragung von Kassel: Tanzmusik.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angc'ührten Zistern geben die Höhe der zuletzt beschloffenen Dividende an. - Reichsbankdiskont 7 Prozent. Lornbardztnsfuh 8 Prozent.

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