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steten. Industrie, hiesiger Gegend, 4 Ml„ Weitz- Ichalige, hiesiger Gegend, 2,81 Mk. pro Zentner. Tendenz ruhig.
25,25 Mark.
frankfurter Kartoffelmarkt
WSR. Frankfurt a. M., 21.0.t Es ko-
Mit 9 Zähren viermal nach Amerika-deinahrl
Das Beispiel großer Abenteurer wirkt an* steckend. Glückt einem ein tolles Stück, so wollen hundert andere es ihm nachmachen.
Der Ruhm der Amerika—Europafahrer liefe den kleinen Hans Hell aus Eottbus nicht schlafen. Der braungebrannte Bengel erzädU unserem Berichterstatter:
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daß die Angabe deS Dachdeckcrmcistrrs der Wahrheit entspräche. Der Junge ift hierna^; schuldig des Dieb:.7hlS. Ls wird jedoch von Strafe abgesehen, da an ihrer Stelle Sr ziehungSmah regeln angeordnet werden sollen, die allein der Persönlichkeit deS erst fünfzehnjährigen Täters und der Sachlage Rechnung tragen können.
Ein weit trüberes Bild als die oben geschilderten Vorfälle bot die Verhandlung gegen vier jugendliche aus Gießen. Der Lehrling E. H. ist Ende vergangenen Jahres vollkommen auf die schiefe Ebene geraten. Aus dem Keiler eines Haukes, in dem sich eine Metzgerei und Wirt- sch-aft befinden und in dem seine Eltern wohnen, entwendete er in einer großen Anzahl von Fällen dem Wirte Et. Evirituosen und Wein, und aus einem Laden in der Wallto-.jtraße in mindestens zwei Fällen Schokolade. Er steht deshalb unter der Anklage des Diebstahls. Drei ankere junge Leute sind angeklagt, daß sie ihres Vorteils wegen diese Sachen, von denen sie wußten oder den Umftdto'en nach annehmen muhten, daß sie mittels einer strafbaren Handlung erlangt waren, angekauft oder sonst an sich gebracht haben. Vach Lage der Sache und nach ihrem eigenen teilwnlen Geständnis waren die drei anderen Angeklagten der Hehlerei schuldi - zu sprechen. Sie haben den gestohlenen Kognak zum Teil auf der Strafe. zum Teil zu Hause, angeblich an Sylvester, getrunken. Der Haupt- täter. der sich in den letzten Monat m. wie anerkannt wurde, belfer geführt hat. urde unt.-r Strafaufschub bei fünfjähriger D ährungsfrist nach dem Anträge des jugendstaatsanwaltes zu einer Gefängnisstrafe von 6 Wochen verurteilt. Ebenso ging das Gericht im übrigen mit dem Staatsanwalt dahin einig, daß ein Angeklagter mit einer Woche Gefängnis, ein weiterer mit 30 Mark Geldstrafe ev. 5 Tagen Gefängnis zu bestrafen, und ein letzter, der bereits über feinen Geisteszustand begutachtet worden ist, wegen offenbar vorhandener geistiger Minderwertigkeit freizusprechen sei. Die Anordnung von Erziehunasmaß- regeln wird auch hier den jugendlichen Missetätern Gelegenheit g den, über ihre Verfehlungen nachsudenken.
^ni-antn i-Gadon 1-rv: »onft.ntia.
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zu kommen. Das letzte Mal bin ich bis aufs Schiff gekommen. Das zweite Mal erwartet« mich ein Grüner in Berlin auf dem Bahnhof. Er fragte mich, wen ich hier suchte. Ich sagte, meinen Vater, und er sagte daraus: ich will dich gleich mitnehmen, und — aus wör's. Das dritte Mal war ich schon in Hamburg, aber mein Kamerad Fritz Fromm sagte einer grau, daß wir nach Amerika wollten Da nahm sie un» mit in ihre Wohnung und telephonierte an di» Polizei.
Was ich mithatte? Ein Taschenmesser, Vater, alten Brotbeutel und meine Briefmarkensomm» lunq, weil ich unterwegs immer Marken verkauft Hobe, wenn ich Geld brauchte. Und dann hatte ich mir aus Mutters Küche |a zwei Pfund Kathreiners Malzkaffes mitgenommen, den mit dem Bild vom Pfar-.er Kneipo drauf. Ich hatte ihn mir zu Hause gleich gemahlen. Und ich habe ibn dann so gekocht, wie es hinten auf dem Paket abgedruckt ist. Ganz genau so. Das hat bann immer sehr schon gerochen, genau wie bei uns zu Hause am Kaffeetifch. Mir ist dann immer ganz froh geworden.
Mutter brauchte auch nicht zu schimpfen, weil ich ihr was weggenommen habe. Denn sie lagt ja selbst immer, 12 Tassen Kathreiner kosten nur 5 Pfennige, und sie sagt auch, daß man fefunb bleibt, wenn man immer Kathreiner trinkt. Und ich habe die vier Tage auch fein ausgehalten, bis ich aufs Schiff kam. Also bitte I
Jetzt habe ich eingesehen, daß ich erst auf der Schule was lernen muß. damit ich rtchtia Geld verdienen kann. Sonst komme ich doch nicht bi, nach Amerika."
[ Verkehrsordnung erfordert Rechts gehen!
teils durch die £euaenaUmlage eines Polizei- wach nuiüevs ausreichend erwiesen wurde.
Auf oem Dache eines Wohnhauses in der ßiebigftrabe arbeiteten zu gleicher Zeil Klempner und Dachdecker. Der Dachdeckermeister legte ein T-.'chenin >'er in eine Dachrinne, um es da- lbst kurze Zeit auszubewahren. Ein ÄL-m^rxct- Ehrling. ?er unter 'ehr mangelha'. .r h. ^sl.cher Erziehung nahm das Messer an sich und gab es al.bald zu Synre seinem Vater Li der offenbaren Absicht, zu verhüten, daß es bei ihm selbst gefunden würde. Der Junge wollte anfänglich das Messer ge'imbcn haben, gab aber dann nach Verkündung deS Urteils endlich zu.
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geringeren Sorten leichter Unterkunft finden können, und zwar bei 1 bis 2 Mark höheren Preisen als am Samstag. Westernro.'.gen war in den Forderungen um 10 bis 15 Eents fester gehalten. Arn Lieferungsmartt war Oktoberroggen infolge dringender Deckungen 5 Mark fcfeftigt und auch die späteren S ch rn tourt):n hiervon nicht beeinflußt. Am We.zenmarkt hielt die Geschäfrsstille an, d e Preise sind aber trotz der anhaltenden Schwäche der Auslandmärkte recht gut gehalten. Gutes Jnlandmaterial ist wenig offeriert, b.e Mü" 'en find aber ziemlich zurückhaltend, da das Mehlges >äft keinerlei Anregung dielet. Weizenmetzl ui zu unveränderten Preisen reichlich angeboten und in schleppendem Geschäft. Roggenmehl macht sich mehrfach gefragt und ist in den Ofierten 25 Pf. erhöht, Hafer blieb bei kleinem Angebot stetig. Gerste weiter still. Es not orten (1000 Kilo). Weizen, märkischer. 245 bis 248 Mk.. Olt. 267. Dez. 270,50 bis 270,25. März 272 (fester): Roggen, märkischer, 249 bis 253. Oft. 254,50 bis 253,50, Dez. 249 bis 241,25 bis 248,53, März 251,75 bis 251 (fester): Sommergerste 220 bis 264 (still): tafer, manischer, 205 bis 218 Oester). Oh. 223
ez. 219,50. März 225 (fester): Mais. La Plata, 192 bis 194 (still): Raps 330 d s 335 (belebt); (100 Kilo): Weizenmehl 31,25 i 34,50 «ruhig): Roggenmehl (32,75 bis 34 (lest): Wci.zenlleie 14.25 (etwas fester); Roggenkleie 14,25 bis 14,50 (etwas fester); Dutoriaerbsen 52 bis 57; kleine Erbsen 33 bis 37; Futtererbsen 22 bis 24. Peluschken 21 bis 22: Ackerbohnen 22 bis 24; Wicken 22 bis 24; Lupinen (blau) 14,50 bis 16,50; Rapsluchen 15,90 bis 16.20; Leintuchen 22,60 biS 22.70; Trockenschnitzel 10,50 bis 10,80; Soyaschrol 20,20 bis 20.50; Kartoffelflocken 24,90
Gießener Jugendgericht.
3n der Sitzung vom 21. Ofiobct wirkten als Jugendschöffen mit Oderpostselretär Robert Heck von Gießen und Schreiner Karl Voigt von Gießen.
Am Abend des 22. Juni verübten sechs junge Leute auf dem Ostoaldsgarlen dadurch groben Unfug, daß sie einen anderen jungen Menschen auf dem Ptahe umhertrugen, dabei lärmten und einen Menschenauflauf verursachten. <jnxi von ihnen Haven gegen einen Strafbefehl, der gegen sie erlassen wurde, Einspruch eingelegt, der je-
Delressenden teils durch ihre eigenen Angaben,
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Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Zistern geben die Höhe der zuletzt befchlostenen Dividende an. — ReichZbankdiSlont 7 Prozent. Lombardzinsfuß S Prozent.
Wirtschaft.
•6inneuer2rahtDtrfauf5oerbanb 3n Berlin Haden Verhandlungen ftattgefunben, die bezweckten, eine Prcicoerftändipang für viereckiges Dr b-peilech- herbeizusuhren. Alle größeren Erzeu- flCr haben an diesen Verhandlungen tcilgenommen und sich bereit erklärt, unen Pcrkaufsoerband ,u bilden der dem Trahkoerband Düsseldorf angeschlos- len werden soll. Heber die wichtigsten Punkte wurde eine Einigung erzielt.
• Stillegung einer Schachtanlage. Die Bereinigten Stahlwerke A. G. haben sich entschlossen, ihre Schachtanlaa, „Friedrich Thyssen 1 bis 6" in Hamborn als Förderanlage stillzulegen und sie nur als Seilfahrt- und Wetterjchacht zu benutzen. Der größte Teil der Belegschaft wird nach den näheren Schnchtanlogen der Gruppe Hamborn i rkc; werden, während ein kleiner Teil zur Entlassung kommen mutz. ,
• Mannesmannröhrenwerke Düsseldorf. In der Au'sichtSratSsihung der Mannesmannröhrenwerke Düsseldorf teilte die Verwaltung. wie der WTV.-Handelskienst erfährt, mii, daß die Beschäftigung im laufendem Geschäftsjahr biS jetzt im allgemeinen zufnevenftel- lend war. Die Ablieferungen her Hüttenwerke betrugen Im ersten «Semester 1927 30 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 1926. die Kohlenablt:- fcrungen toaren 24 Prozent höher. Die rgcbmlfe haben sich indessen, befon>?r8 infolge der ungenügenden Verkaufspreise für Kohlen, nach und nach ungünstiger gestaltet. Dem Gesamt rgebms deS laufenden Geschäftsjahre- w-rden die günstigen (Sr-iebniHe der ersten Monate zugute kommen. in denen die Folgen deS englischen Streiks noch nachwirkten. .
• Süddeutsche Drahtindustrie A. (9., Mannheim-Waldhof. Der Abschluß ein- schließlich des Dortrages beträgt 134 669 Mk. Davon fallen als Abschreibungen 48 321 Mk. verwendet werden. Auf das Aktienkapital von 900 000 Mk. wird eine Dividende von 6 Prozent verteilt, wahrend 32 .347 Mk. auf neue Rechnung oorgetragen werden sollen. Der am 1. Januar in Wirkung getretene Drahtverband arbeite zur Zufriedenheit.
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Frankfurt n. M , 25. Okt. Tendenz: erholt. — Bereits vorbörslich konnte sich die Tendenz nach den gestrigen scharfen Rur»cinbrüd)cn allgemeiner h o (e n , ba nadi den starken Blankonbgaben einiges Dcckungsbedürfnis bestand. Es schien, als ob die überaus nervöse €limmung des Vortages eine wesentliche Beruhigung erfahren habe. Zu Beginn des offiziellen Verkehrs tourte jedoch die Haltung wieder z i e m 1 i ch u n s i ch e r. Die Aufrollung der Repara tionsfrage und hie Warnung des Reparationsagen ten wirkten weiter beunruhigend. Angeblich fall auch das Ausland größere Verkäufe vorgenommen haben, im Zusammenhang mit den Verlusten bei her Banquc d'alsace et de Lorringe in Straßburg. Unter fort gesetzten Schwankungen eroaben sich bei der Fest setzung der ersten 5turfe überwiegend Erholungen von zwei bis sechs Prozent. I.-G Farben konnten bei lebhaftem Geschäft 6,5 Prozent anziehen, ebenso Gesfürel plus 7,5 Prozent, Siemens plus 7,75 Prozent Die.übrigen Elektrowerte lagen 2 bis 4 Prozent hoher Am Montan markt gab es überwiegend Kurserholungen von 3 bis 6 Prozent. Mannesmann etwas gefragt und plus 5,75 Prozent Weiter ahgeschwächt waren Dresdner Bank, minus 1 Prozent, Kalt Aschersleben minus 2 Prozent, Ze- ment Heidelberg minus 2 Prozent. Don 2( u t o ro c r- t e n gaben Stiener 1.5 Prozent nach. Don Bauunter, nehmungen lagen Wanß & Frentag 6 Prozent gehäuft. Holzmann konnten sich sedoch um 4 Prozent befestigen Heimische Renken überwiegend angeboten. Später wurde die Haltung allgemein schmö- cher. ba neue Abgaben vorgenommen würben. Auch heute war von einer Interventionstätigkeit der G--,'s'banken kaum etwas zu merken. Später konnten sich die Kurse eine Kleinigkeit erholen, hoch blieb bas Geschäft klein, und man übte weiter Zurückhaltung Am G e l b m a r k i war Tagesgelb zu 6 Prozent weiter angeboten. Monatsgelb unoeränbert knapp Am Devisenmärkte notierte ble Reichsmark gegen Stabe! 4,1875. gegen London 20,403 Paris gegen Conbon 124,06, Mailanb 89,125, Madrid 28,36. Conbon gegen Kabel 4,8713.
'Betli nc. B^rfe.
Berlin, 25. Oft. Die im heutigen Dormittags verkehr erwartete Erholung ift nur zum Teil eingetreten. Für die gestern im Frankfurter Abend verkehr besonders stark gebrückten Werte waren zwar' Erholungen bis zu 10 Prozent festzustellen, doch Ingen die Aebenwerte gegenüber den gestrigen ichwa chen Schlußkursen nur wenig verändert, teilweise noch niedriger. Die heutige Bewegung ist rein börsentechnisch zu bewerten. Den Deckuna, n standen weitere Sclbfte-'ehitionen gegenüber, doch hielten sich beide etwa die Wooge. Eine Interventionstätigkeit
Eingesandt.
(Für Form und i.let unter dieser Rubrik
sichenden Artikel mmt Sie Redaktion dem Publikum qegenuk V' > rnrtung.)
(Eine Anfrage an die Polizei.
Ein wirklich schöner und gcnuhrelcher Spaziergang zieht sich zwischen der Cohn und dem Damm der Main-Weser-Bahn, von den Mühlen bis nach der Babenburg zu, hin. Don er- holungsbcbürftigcn Spaziergängern aller Art, aber auch hauptsächlich von ben Besitzern der anliegenden Gärten und ihren Frauen und Kindern wird der Weg lebhaft begangen. Ceiber scheint her stille Frieden dieses Weges auf immer dahin zu sein. Fau chende Autos und Motorräder Hullen die Gegend zeitweise in graue Staubwolken und stellen bei ihrem rasenden Tempo auf dem schmalen Pfad eine große Gefahr für ältere, gebrechliche Leute und für Kinder bar. Doch bamit nicht genug. Der Weg wirb von Pferdefuhrwerken aller Art, oft im schnellsten Trabe, befahren, wobei bie Pferde häufig vor vorbeifahrenben Eisendahnzügen scheuen Lose Viehtronsporte, Milch wie Foselvieh, werden burchgetrieben, wobei ber stellenweise nur brei Meter breite Weg (zum Beispiel an ber Schmalljchen Eishalle) vollständig gesperrt wird und
der Großbanken ®ar nur in ben iellensten Fällen zu bemerken, und bann auch rur in ben ihnen nabe ftebenben IM.rten. HeimischeAnleihen ruhig. Von Ausländern Türken teilweise minus — minus. Pfandbriefe überwiegend weiter ange boten Der Geldmarkt war unverändert. Im I'erlcufe wurde die Tendenz allgemein schwächer Ersetzten anscheinend wieder stärkere (frefutionen in den führenden Werren ein, so daß diese 3erlufle von 5 bis 8 Prozent hatten. Die Stimmung wurde wieder sehr nervös und die Kursentwickkung stark schwankend.
Aranksurtcr (Mrcitcböric.
Frankfurt a. M , 25. Dh. Weizen und Wei zenmehl liegen weiter schwacher. Zu den amtlich notierten Preisen ist Weizenmehl kaum anzubringen, und man rechnet mit einer weiteren Ermäßigung in den nächsten lagen. Ein Umschwung ist in Kleie cmgelretcn. Die Tendenz ift wesentlich gebessert. Feine Kleie liegt weiter verhältnismäßig ruhig, da gegen ist grobe Kleie stark gefragt. Auch Hafer zeigte eine freundliche Stimmung, so daß man eine Preis erhöhung erwartet. Im übrigen ist das Geschäft unverändert. Es wurden notiert: Weizen, 1. Dualität, 25,50 Marl; Weizen, 2. Dualität, 24,25; Weizen, Wetterauer, geringere Beschaffenheit (bis 23 Prozent Feuchtigkeit) 23,25 bis 23,50; Roggen, inländischer, 25: Sommergerste für Brauzwecke 26 bis 28; Hafer, inländischer, 22,75 dis 24; Hafer, ausländisch r, 24,50 bis 25; Mais (gelb) 19; Weizenmehl, inländisches (Spezial 0) 37,75 bis 38; Roggenmehl 34,25 bis 35; Wcizenlleie 12,75; Roggenkleie 13,75 Mark.
Berliner ovuktenbörse.
Berlin, 24. Okt. Der Roggenmaickl beanspruchte auch heute wieder das Haup: Interesse. Die Auswärtsbewegung d r Preise für Roggen hielt weiter an, da die A ..infte von IDe'tcrn- rcggen vom Konsum und vom Wiedererport absorbiert werden, so daß Andienungen immer
auch keine Ausweichgelegenheit vorhanden ist. Schreiber dieser Zeilen beobachtete vor einiger Zeit einen Fafeltransport, vor dem eine Frau mit Kinderwagen und Kinder au» den Bahndamm kletterten und flüch- ten mußte, wollte sie nicht riskieren. dem bösartigen Tier vor die Horner zu geraten. Zetzt wurde wieder- um ein Transport von etwa acht Stuck Rindvieh lose durchgetrieben, über welche der Treiber völlig die Gewalt verloren hatte und die sich in der Um- Hegend des Wegs, in der Rudiamenjchen Wiese, im Hose des Hauses „Rudersport" ujw. heruuuritben. Auch hier mußten Frauen flüchten. Mann den unhaltbaren Zuständen auf diesem schmalen Wege nicht ein Ende gemacht werden, bevor sich ein größere» Unglück ereignet? Ein Anlieger.
Letzte Nachrichten.
EntgleisungeinesGtraßenbahnwagens
Heute mittag geaen 1 Uhr entgleiste in der Cicher Straße ein Wagen der Elektrischen Straßenbahn. Der Unfall schzuu noch den In- formotionen, die uns bis zur Stunde oorliegen, glimpflich abgelaufen zu fein. Personen tarnen, wie bis jetzt bekannt, nicht zu Schaden.
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12 bis 1 Uhr mittags. 5 bl» 7 Uhr nachmittag» Samstag nachmittag geschloßen
Für unofdangl eingksaudte ZUanufftiple ohne bfific ügle® RQ<fpoTlo wird keine Gewähr übernommen
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