Einzelbild herunterladen

jlusde

ite aber, wie wir

n.

mit

Die mif)ttauif<6e Kami wobei sich herau» stellt

ilie lieb den Inhalt prüfen.

?Ute, bah er mit einer Der

na nzpo l i t ik auch der Länder

S u r

nehme und

fach anläßlich bet Besold ungset

kauft und Hunderte mässen

abstchttgt, noch batte» eine T,

Preußen der De-

Vie Wetterlage.

ragen zu beschäftigen. Es wurde eine

c» and in Punkt 5

u«nieten gefordert.

arn gro!

j un- e be-

und Gemeinden Stellung nehme und habet die Frag« der BesoldunaSerhö- duna erwähne. Ich glaube nicht, po erklärte der Minister, daß dieses Memorandum dazu

schutzgesetze und der gesamten Wohnungsgesetz- Qebung hat dem Deutschen Gew.rkschaftsbund, die spitzenorganisalion der christlichen (-ewerflchasten, Veranlassung gegeben, sich in einer borstandssrtzung mit diesen I

dclLvertragsverhandlungen beschäftigt schieden« Behauptungen ausgestellt, bii

feftfteUen konnten, nicht den Tatsachen entspreche Es ist bis setzt noch in keiner Weise irgendein le

fuhren könnte, daß die De'oldungSvorlage der Reichsregierung zurückgenommen werden würde. Weiter erklärt der Minister gegenüber den Bedenken, die die Qfclx' . c chatt, der Mittel­stand, die Landwirtschaft und dir Industrie viel-

jjgjnc an:

m». tt^b rM -«re'

ja d W

Seit- J

hedl -r aU 90*

öhung geltend die Befvl- »le, was an- ris ,3um Bor- erreicht haben.

X-** Inj , yfl II*1 S®

*

;.5 ruht"

Reich helfend eingreifen, weil Preußen seine Verwaltung nicht weiter drosseln könne. Auf­wendungen über die Vorlage hinaus konnten nicht beschlossen werden, weil die Regierung da­für die Verantwortung nicht tragen könne.

Vas Mchskabinctt zum Memorandum patter Gilberts.

8 c r l i n , 24. Ott. (WB ) Da» Reichskabinett be­schäftigte sich in der heutigen Sitzung mit der Prüfung des kürzlich dem Reichsfinanzministerium v 0 n d e rn R e p a r a t i 0 n » a g e n t e n übermittelten Memorandums. Zugleich nahm das Kabinett von den Darlegungen Kenntnis, welche der Reichs­finanzminister am 26. b. TL im Hauptausschuß des Reichstags über die Finanzlage des Reiches machen wird.

Das Wohnungsproblem.

Korderungcn des Deutschen ttewerkschaftS- bundco

Tigene Drahtmeldung desGießener Anzeigers".

Berlin, 25. Oft. Die bevorstehende Verhand­lung im Wohnungsausschub des Reichstages über die Neugestaltung der Mieter-

fei

oungserhöhung nur das nachh dere Derufsgruppen hn Derhäl kriegSstartd ihrer Besoldung schon

her Arbeit wegen gänzlicher Unrentabili­tät, besonder» im Srirnmaer Revier. Hier han­delt es sich allo um dauernde Stillegungen.

ws ® - nAr ® IanXl b> unb wxdl

3a, es

BSw ioamt tu 90. aus StciX. 1 xnettv'i jflfürnod D

Sput* »lschev SnDru Mi M

Wu bw Sc tchver.' Mell« Kräften s0 ttch!

Der wird ift auch!chc dir 6-n; s» * d 3dr.ncT auf 3< jfit nm den. Jiy

ItflV

'chvimgs Umj ujüi Ärty y

M. dem rnü uni « half.

S)lt anjo tet fln: dem Xi 'ch dir bst 2«s

V

*ltx 71 nlwid

Acthcrwellen-Musik

Die Sensation des Berliner Musiklebens bildet augenblicklich eine Vortragsreihe des Leningrader Professors Thsremin, in der er feint neueste Erfindung, die Accherwellen-Musik, demonstriert. Die Technik dieser Aetherwellen Musik ist allerdings ein Geheimnis ihres Erfinders. Es darf jedoch an­genommen werden daß es sich dabei in der Haupt­sache darum handelt, wie bas elektromagne­tische Feld, das durch die Antenne der Appara- tur des Professor Thsremin erzeugt wirb, von dem Vortragenden Künstler mit der Hand durch­schnitten wird. Je nach der Richtung und der Schnelligkeit, mit denen der Arm de» Vortragenden dieses elektromagnetische Feld durchschneibet. wird der Stromkreis, der von der Apparatur durch die Antenne in ihr elektromagnetische» Feld durch den sich bewegenden Arm des Vortragenden durch diesen und feinen andern Arm hindurch mit der Appara­tur geschloffen wird, so induziert, daß mehr ober

* Miete a<- k <lltr CM. J e»< tfr«

Sere Wtrffchafls- mgen mif dem Osten.

Polen m»d tttauen.

(Eigene Drahlmeldung des(Siebener Anzeigers' Berlin, 25. Okt. Schon vor einiger Zeit

nun für bie Wiederaufnahme der Verhandlungen Polen bestimmt worden. Es siebt allerdings zu erwarten, bag dieselben so schnell wie m b g

feit für musikalische Töne ist ebenso selbstverständ­liche Dorau-setz.mg für die Bedienung dieses neu- musikalischen Universalinstruments. Das heimnis, das um diese Tcufik schwebt, ist ober noch keineswegs gelöst worden. Die fast un­heimliche Wandlungsfähigkeit des Ton-

Bayern will sparen.

Protest der Gewerkschaften gegen die Auf. lösung ded Sozialministcriums.

München, 24. Oft (XU.) Zu der in Bayern geplanten Vereinfachung der Staatsverwaltung erfährt die Tclunion, daß da» Sozialministerium aufgeho­ben und feine Aufgaben auf die 2Hinifter.en des Innern und des Aeuhern auf geteilt wer­den sollen, wobei da» Mmisterium deS Beuern ht Zukunft die Bezeichnung StaatSkanzler erhalten würde. Die Rachricht von der geplan­ten Auflösung des Svziolm.nisteriums bat die Organisationen der christlichen Gewerk­schaften und der kacholischen Angestell­ten- und Arbeiterschaft zu einer neuen Kundgebung veranlaßt, m der erklärt wird, daß bet einer Beseitigung oder Aufteilung deS 60» zialmrnisteriums die Landesvorstände der Or­ganisationen dem Drängen ihrer Mitglieder po­litische Konsequenzen zu ziehen, nicht länger Widerstand leisten könnten. Ls wird die Erwartung ausgesprochen, dah der Ernst dieser Warnung nicht unterschützt wird. Inzwischen läßt die Bayerische Dollspar'ei durch ihre Korrespon­denz erklären, dah von feststehenden Be­schlüssen deS Wm.slerrateS bezüglich der Or­ganisation der Ministerien noch keine Rebe sein könne.

Die VesoldunMsonn in preßen.

2er Aiuanzmirrister im Haupiausschutz.

Berlin. 25. Okt. (V.D-Z.) Der Haupt­ausschuh d?s Preußischen Landtages begann mit der Vorberatung der Besoldungs­ordnung und beschloß, die vier Spitzen- organit a tionen der Beamten, nämlich den Deutschen Beamtenbund, dcn Allgemeinen Deut­schen Beamtenbund, den Re.chsound Höherer Be­amten und den Reichsbund der Ziviidicnstbe»ech- tigten zu dem Gesetz zu hören. Der Preu, .sch« Fi- nanzmmister Dr. Höpker-Aschofi gab auf Befragen eine örlUirung zu dem Schritt Parker Gilberts ab, wobei er sich auf die Verbs sent- lichung einer amerikanischen Zeitung bezog, dah der Repacationsagent m seinem Memorandum

Aus aller Welt.

Bildtelegraphie zwischen Berlin und Wien.

In aller Stille hat die Firma Siemens mit lln:etftüt)ung des Telegraphen-Tech- nischen ReichsamtS und unter Verwendung des Karolusschen Dildtelegraphen llebertra- gungsversuche über 5 teilet hingen und über j^abel angeflellt, die jetzt zu einem gewissen Ab­schluß ge'ührt haben. Die Ergebnisse über je eine auf den TelegraphenLmtem in Berlin und in Wien ausgestellte S.mde- und Empfangs­einrichtung sind so gut gewesen, dah sich bie Post nunmehr mit dem 'Gedanken trägt, von einem nahen Zeitpunkt ab Bilder oder Schrift­sätze gegen eine erschwingliche Gebühr z u r D e - förberung anzunehmen. Es kann also jede Schrift oder Sprache, die bisher mit dem ge­wöhnlichen Telegraphen zu geben nicht möglich war. als Bildtelegramm bildtclcgraphifch versandt werden. Die Sendung wird nicht draht­los. wie zuerst beabsichtigt war, sondern auf der ganzen Strecke von Berlin bis Wien und um- gekehrt über Draht, und zwar über bie

Rur ein kleiner Teil der Beamten erhält »ach der Crh' r)ung das Friedensgehalt. Dr. Höpler-R'.chofs behandelte tociiernin ausführlich

3. Praktische Maßnahmen gegen den Lau- Itoff mudjer unb bie Bodenspekulation.

In Punkt 4 wird die baldige Verabschiedung de» Wobndkimstättengese tz die Senkung der Reuvau

minder hohe bzw. mehr oder minder lautstarke akustische Ä e l l« n , d. h. Tonschwinaungen ent­stehen. (Es ist selbstverständlich, daß auch zur Lu», übimg dieser Kunst eine bestimmte Technik erforder­lich ist, die ein gewisses Maß von Hebung erfordert. Die notwendige Unterschiebsempfinolich-

Entschließung angenommen, die auch dem Reichs- arbeitsminiflerium )ugeleitet wurde, in der es u. a. heißt: Die beabsichtigte Aenderung der einschlä- fligen Gesetze in der von der Regierung ooraeschw- genen - arm halten wir zurzeit für v e r 1 e b 11. Der Deutsche Gewerkschaftsbund vertritt vielmehr bie Auffassung, daß e» zweckmoß g wäre bie be- stehenden und am 31. Dezember d.I. abUnijenben Gesetze ohne wesentliche Aenderung mir zwei Jahre M verlängern. r)inhit:lid) der Förderung der Neubautätigkeit, stellt die Entschließung 'olqende Forderungen auf

1. Sicherstellung der für den Wohnungsbau bestimmten Hau»zinssteuermitiet auf meh­rere Jahre, um eine planmäßige Dohnungs- bautätiakeit zu gewährleisten.

2. Per Wohnungsbau für die minber be­mittelten Schichten zu tragbaren Mieten ist durch bevorzugte Vergebung der Hauszins- »teuer an bie gemeinnützigen Genoffen schäften und Gesellschaften zu förterr

tonnten wir an dieser Stell« im Rahmen eine» Ueberblicfe über bie gesamten Handelsoertragsoer- Handlungen auch auf den Stand unserer Derhand- langen mst einigen der D ft ft a a t e n eingehen. In den letzten lagen hat sich bie OeffentliAteit nament­lich sehr lebhaft mit den beutsch- j) 0 l nilchen Han- -----L und babei oer-

gifteten Füllung versehen war. Die Pvli^l ermittelte als Spender zwei Arbeiter, bk- der Tochter der Familie aLmentenpflichtig sind.

71 eu sch nee In brr Schweiz.

Am Sonntagvorrntttag hat sich im flkbirg« strichweise ziemlich starker Schnec'all eingestellt. Gr reichte etwa 900 Meter herab Die Gott- harbpaßhöh« meldete Montag früh eine« halben Meter Äeufchn«.

Die IntrrnaHonale 0nftschifsahrtsausfkelluug.

Das deutsche Luttsahrtwelen hat es sich zue Ausgabe gemacht, in einer angelegten Schau einen Rückblick auf die Oixftmdlung des gefamteu Luftsahrtwescns zu geben. Zu diesem Zwecse soll im nächsten Jahre, «spi-ünglich war an biefte Herbst gedacht, die große uttemattonale Öuft- schifsahrtsausstel'.ung in Berl i n haitftnbm, die nicht nur die Sirtwicklmrg der deutschen Luft­fahrt, sondern auch die der ganzen Welt an- fchaulich vor Augen führmr soll. Ss soll diese Veranstaltung das «Tlugwesen von dem k.einsten Zubehörteil an bis zum vollendeten Apparat zeigen. In fünf Gruppen wird di« Au^stellumz nach fen bisherigea Dispositionen mgetdtt werden. Die erste wird von der Industrie gestellt, in der zweiten werden dur verschir>.>men Verkehrsgesellschaftcn di« önttouflung ihrer Arbeiten schildern, die dritte Gruppe fou auf di« Ausbildung der Piloten frtn* weisen, die vierte Dr»a>pe wird wissenschaft­liches Material bieterr, uiti> di« letzt» Druppe schließlich soll eüw historisch« Zu­sammenstellung des ganzen Flugwesens sein. Hinderlich für die Ausstellung, wenn fk tn Jahr» statt gefunden hätte, wären di« gewesen, t>Lt von der Or.trnlc auf Grund des FriedensvertrageS der deutschen Luft­fahrt auferictii worben waren Da dies« in­zwischen aefallen sind, steht itzrer tntematio;. :^i Ausgestaltung nunTnehr nichts weiter im TBr-«, fo dah die Vorbereitungen bereits jetzt schon m csrvßtzügiger Weise In Ang^'f genommen wer- den können. Schm jetzt finden den Ländern, dis sich an der Au. Stellung beteiliaen sollen, Verhandlung« über hie Art und Weise ihrer Beteiligung statt. Auch die Regierung hat ihre tatkräftigste älnterstützung zugefagt.

die DeäungSirage. Für uc3 zwette kalb« Jahr des raufenden Rechnungoiahres sei m Preußen die Deaung des Mehraufwandes aus der De- ivldunaSerhöhung gesichen, für bafl Jahr 1928 könne Preußen 130 Millionen au3 eigener Kraft übernehmen, für den Restbetrag müsse aber daS

charaktcrs, der mit den THSreminefchen Apparaten erzeugt wind, macht immer wieder auf den Hörer die tiefsten Eindrücke. In den letzten Vortagen hörte man Kammennusikwerke von klassischen urro moder- nen Komponisten in einer Wiedergabe von so voll­kommener Klangschönhcii. wie fie von keiner Geige und keinem Ecllo bisher erreicht wurde. Den Höhe- puntt der Demonstrationsabende bildeten einige Lieder von Schubert, die von Th^rernins Apparaten im Charakter einer Altstimme gefimgen wurden. Immer wieder ist das Publikum von der epochalen Bedeutung dieser wirklich genialen Erlftitnma sicht­lich ergriffen und bringt dem Gelehrten stets von neuem smrnüsche Ovationen. Stets ist der große Konzertsaal der Philharmonie volsttändig ausver-

Der Hochstapler ttglofffletn festgenommeu.

In her vergangenen Rächt sahen mit dec Verfolgung öglo 11 ft ein «DerteU bsauf tragt« Kri­minalbeamte auf ihrer Streife einen Kaufmann, her a I 6 Vermittler zwischen dem Flüchtigen und seiner Geliebten bekannt war. Der Kaufmarm wurde in der Friedrichstraße sestgenommen, und die Friedrichstraße und auch der Bahnhof Friedrichstraße wurde nach vglosfstein-Oerlel ab- gesucht. Gr wurde mit feiner Geliebten a uf g e - funde n und nach dem Polizeipräsidium ge­bracht. 6r bleibt bei seiner Behauptung, daß er sich habe freiwillig stellen wollen. Gr habe unbedingt mit Frau Bonent, feiner Ge­liebten. sprechen müssen, da er befürchtete, daß ihr von feiten ihres Mannes Gefahr drohe. In der vergangenen Rächt hab« er mit ihr ehre AbfchiedSaussprache verabredet.

Sin prin; Schwarzenberg al» wechfelfchwindler entlarvt.

In Prag ist der 30jährige Prinz Gdmoüd SchwarzeTibera, der Sproß eines der ältesten böhmischen Adeis^chicchter. wegen Wechfel- fchwindelS verhaftet worden. Der Prinz, der eine Ehvristin geheiratet hatte, lebte auf großem Fuße. Als feine Schulden ins Unermeß­liche wuchsen, ließ er sich auf zehn Wechsel für eine fingierte Firma Ncfyn Rativnal-Re- giftrierkaffen bei der Rational Eash Register <5o. aushänhigen Die Kaffen verkaufte er weiter Als der Prinz verhaftet würbe, gefiand er, mit Komplizen einen Ginbruch bei dem Kaffen- gefchäft beabfichftgi zu haben. Der Grbprinz Schwarumberg bemüht fich durch Wiederaut- madiuiig der von feinem Bruder verursachten Schäden diesen von der Anklage zu befreien.

Die Uatrrfkßlagungen In Düsseldorf

Die 11 n*.<r'<bLigung»affäre in Dusielborf zieht immer weitere Kreise Wie das ,B. T." meldet, hat die Untersuchung ergeben, daß auch b e der Stadt Unterschlagungen, und zwar in Höhe von 320 000 Mar', verüb' worden sind. Rechnet man die Unter*chlagung bei der R c - gierungshauptkas se hinzu, fo beträgt di« Höhe der unterschlagenen Gelder 720000 Mark Zweieinhalb Jahre Zuäitha«, für Aktenbeseitiaung.

Die Große 6twframmet am Berliner Land- gcricht III beschäfrige sich gestern mit eorrm besonders schweren Fall von Attenbefeitigung Angellagt war der Kanzieiangestellte Müller des C barlottcnburger Amtsgericht In zahlreichen Fällen hatte dicker Verurteilten die Be- scitiguna ihrer Strafakten a n ge­be t c n und sie in hrer Gegen wo n ver­brannt. Müller war in allen Fällen geständig. Die Straf kämm er erkannte auf 2 Jahre 6 Mo­nate Zuchthaus sowie mehrjährigen l^rverlust.

Bel einem Kinobrand 21 Perfonen gelötet.

3r Jammerfor» (Finnland) brach am Sonnlagobcnb im Meschincnraum eine» Kinos rin Brand au», bir auf ben Zuschauerraum übersprang. Fünfzig auf dein Balkon er ibliche Personen konn­ten das Freie nicht mehr crrrichcn unb ,prangen in» Parkett hinunter Eine Anzayl von Zuschauern kamen 1 n ben Flammen um, währcnb viele lebensgefährlich versetzt wurden. Einige der 9er-

rvovitueiaflc.

®ie Dorörinaenb« Kaltluft an der Rückleist des östlichen Zfff< hat In den gestrigen Mn aas' stunden Deut 'chland überflutet und zritweifcs iiaren fowie Temperaturruckgang mit sich ge­bracht. Durch haS weiter« Vordrmgrn des narb* westlich«n Tiefs haben die Winde bereits w:es«r nach eübtt^hen umgedreht Trotz des lühlichnt Hochs. daS beträchtlich an Ausdehnung gewonnen hat und in dcffcn Bereich auch unser Ge. >et zur .seit liegt, wird uns die Südwest-LuftströnnmG des Tiris bei etwas anftrigenbtn Temperatur«» Bewölkung und Riederschläge zuführen.

Wettervoraussage Meist welttg mit zeit­weisen Riederschlägen, T 7mperatur-n zunächst etwas anfteig<-nl>.

Wit erunaSausfichten für Donnerstag: Ver­änderliches Wetter mit Regenschauern, Tempe­raturrückgang

Lufttemperaturen am 24. Oktober: mittag» 10 Grad Celsius, abends 0 Grab Celsius: am 25. Drtx morgen» 7,1 Grab Eristu».

letzten find bereit» gritorben. Die GefoTTftzaU b* Todesopfer beträgt 21.

Explosion bei einer Siitzlichfaafnahme.

Bei einer Mitzlichtausnahm« auf einer Kirmes in Zaandam ,Holland» erplokiene plötzlich aus noch unbekannter Ur*adx das Magne'ium her Blitzlichtlampe. Durch die Splitter des Photo­graph napparates wurde eine grobe Anzahl 'Per­sonen verletzt. Gin lSjährigcr Junge ist seine» Verletzungen erlegen und zwei weiter« Ver­letzt« chweben in Lebensgefahr.

Lin D-3uq-Dteb fcflgenommrn.

Beamte des iZ senoah Überwachungsdienstes verhaftcieu in einer Berliner Pension den 20jL^ rigen Karl Ludwig, der in ben letzten Tagen mehrere l)-Zugdieb'tähle verübt hart-. Im Be­sitz» des Verhafteten bFanden sich die Koffer einer Studentin, die Reifctasch: der ®attm eines Direktors der Leuna-Werke und die Dapiere ebnes Bankbeamten, der seine Brieftafche in einem 6afe am Potsdamer Platz ein gebüßt hatte.

Grubenunglück.

Durch herabfallenbes Gestein würben auf b«r Zech« M a n sf «ld" bei ßangenbreer }»«i Berg­arbeiter getötet Die beiden Leichen find ge­borgen. Ein brittcr geriet fo tief unter bie Irüm- mer, bah e» bisher nicht gelungen ist, ihn zu bergen.

Li« heimtückisch« Spende.

In Halberstadt wurde einer Familie ün Auftrage eines unbekannten Spenders e 1 n Paket mit Kond itorwaren überreicht

I i ch ausgenommen werben, bock sind zur Zeit bie Grunblagen bazu noch nicht voustänbig oorhanden. Das Reichskabinett wirb inbessen sich voraussichtlich schon in den nächsten Tagen mit ber Frag« befassen unb insbefonb«re bieAu » wähl ber deutschen D e l e g a t i 0 n zu ben D«rhanblung«n treffen. Roch- bem bie Rieberlafsunasfrag« In einer für Deutschlanb erträgllchen Weise geregelt worben ift, erwarten nunmehr bie Polen, baß Deutschlanb rin Angebot über bie Höhe bes von ihm -u gewährenben Rontingente für bie Einfuhr von Kohlen unb Schweinefleisch macht Gegenüber bie- (er polnischen Erwartung wirb von beutfcher Seite crHän, baß bie Regelung be» Rfeberlassungsrechtes eine absolute R 0 t w e n d l g k e i t gewesen sei unb nicht etwa a(» Kampensattonsobjekt bei ben Der- Handlungen über die aoberen noch nicht geregelten Fragen bee Hanbelsoerlrog» oerwenbet werben fön- nen. Die Frage bes Kohlen konttnaent» bürft« noch einige Schwierigkeiten bereiten, (eboch ift hier eine praktisch« Lösung nicht ausgeschloflen. Welt kompll- Werter ll«gen bk Dinge in der Frage ber Linst'hr polnischer Agrar Produkt«, inebesonder» ber Ein­fuhr von Schweinefleisch, da in tiefer Frage auch im Reichskabinett die Gegensätze scharf auseinander- stoßen. Das unsere Verbantiungeo mit Litauen betrifft, so Hot sich In tiefem Falle noch nicht da» ge­ringste ereigne!, was als eine Fühlungnahme ange- lohen werden könnte. Die litauische Regierung scheint letzt andere Sorgen au haben, denn sonst hätte sie |a eigentlich auch bie so bringende Memel- frage langst bereinigen müssen. E» Ift außerordent­lich bedauerlich, baß ev b l s j e tz t n 0 ch n i ch t e l n- mal zur Bildung des Direktorium» kommen konnte, denn damit ist es auch noch nicht möglich gewesen, die Arbeiten des Landtags aufzu- nehmen. Man darf gespannt sein, wann sich die litauische Regierung entschließen wird, Ihre Der- sprechimgen einzulösen.

Deutschlands Wirischasillche Scheinblüte.

3»r deutschen Unleihepolitik.

Paris. 24. Oft (XU.) D«r .TRattn" vor- öffcmNtcht «inen längeren Auffatz Sauerwrius über M« d«u t sch« Anletyepvlittf, bie nach feiner Meinung mit ehret politische unb Wlrtfck-aftSkris« enben müsse. Sauerwetn gibt dann «tn« ilnterrrfhmg mit dem Direktor ber Gommer-- imh Privatbank, Kurt Sobernhetm, wieder, ber ihm u. a erklärt habe: Während bte An- leihebegehvenden mrr die Dortelle einer solche» Operation dervorhösien und voll« Drw«- gungsfr«iheit durch die Unterftühimg beS misl'ändischen Geldes verlmtglen, halten Dr. <Scxid?l und biesenfgen, die genügend kritif<chm Geist hätten, um ihn zu unterfingen, bie Lasten her Zukunft und nicht einfach den unmittel­baren Rutzen im Auge. Gs sei klar, daß ein Staat, der, wie Deutschland, einen großen Tril seines Kapitals durch ben Krieg, die Rachkriegs- zcit, B s^tzurrg und Inflation verloren habe, seine Wirtschaft nicht auS eigenen Mit­teln wieder auf bauen könne. Deshalb habe man anfangs das Herei Meßen fremden Kapitals für die Aufrechterhaltung der Währung zmnDvllcrr- kurS von 4.20 Mark begünstigt, aber man fei jetzt auf einem Punkt der Sättigung angelangt, wo die Zulaffung neuer Anleihen ohne Unterschied für die Zmunft große Be­fürchtungen bezüglich her für die Ver­zinsung und Amortisierung notwen­digen Devisen rechtfertige. Für die deutsche Arbeiterschaft erkläre sich daraus eine befriedi­gende Aktivität und ein teiltoeife ungerechtfertig­ter Konfun, Gs habe ben Anschein eines blü­henden Geschäftsganges erweckt, der durch bie wahre Lage Deutschlands nicht be­gründet sei.

Die Wiederaufnahme der Arbeit im Vraunlohlenbergbau.

Hall«, 24. OIL (Wolff.) Rach Mitteilung der Zentral st rrikleitung ist dl« Arbeit im mittel­deutschen Braunkohleilbergbau heute früh über­all wieder ausgenommen worden. D« Vereinbarung, sämtlich« Leute wieder «inzustellen. ist nicht durchweg nach­gekommen worden. Zwisck^n den Vertrag-Par­teien sind jedoch Verhandlungen im Gange um diese Unstimmigkeiten eS handelt sich um einige Fälle im Senftenberger unb Halleschen Revier zu beseitigen. Wie von 'Arbeitgeberseite zu ben Unstimmigkeiten über die Wiedereinstrilung von Bergleuten mitgeteilt wird, hat der Arbeitgel er- Derbanb sich nur dazu verpflichtet unb sich nur dazu verpflichten können, auf feine Mit­glieder einsuwirfen, alle Leute wieder einzuftellen. Tiefem Wunfche steht ober daS Der- sprechen gegenüber. daS bie Werke ben während des Streiks neu «ingestellten Arbeitern ge­geben haben, sie bei Beendigung des Streik- nicht zu entlassen. GS ist aber zu hossen. daß diese UnfHmmlgfeiteix bei gelegt lverden.

Born Deutschen Braunkohlen-Industrie-Ver­ein wird s«m«r mit geteilt, daß bei der Wieder- aufnahme der Arbeft im Kasseler Revier die Arbeiter eine groß« Zurückhaltung zeig­ten. Sv fuhren auf der Grub«Mbnchebera" nur 30 Vrojteru der Belegschaft am Montag m der Frütz'ch'icht an. Aus anderen Gruben machten die Belegschaften die Aufnahme der Arbeit von der Grsullung gvwifler Bedingungen abhängig. Sie bezogen sich meist auf die Gntlohnung oder Gingrupv.erung Di« WerUritungen lehnten aber Verhandlungen ab. Teilweise waren dte Werke auch nicht in der Lage, alle Arbeiter wieder «inzustellen. meistens deshalb, weil während des Stiflftand«» Grubenbauten durch Rutschungen und Zudriichgchen zerstört worden waren. Jii an­deren Fällen verbot sich die Wiederaufnahme

» Berliner nujent- übrigen deutschen Großstädte zu machen und auch hort feine geniale Erfindung zu demonstrieren.

ich« wieder ab; ( Betnbiaung ournee durch

o

''denZ'tl. 1921 74 abends