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reidebörse.
5^*' bta SlandSprei'e für I«. 15 TU. emSsiig! vor- iDt schwierig. ®0Mtt ) liarl ffMt Dm. • lehr füll liegt, 5 TU. ermäßigt vor» ßeftagt und toirb w in Keinen Posten ab- flflenfleie sind unver» nfieie, die qan; ge» Wdlichtr. Ton Ion. Oelkuchen etwas <x» Wchrn (1. Qualität. . Prozent Auswuchs i !, gesund, frotttn, bis !5, Weizen (gtrnaert ent FewhtigKit, 22.25 discherl 25. flomrrcr- bis 28, Haler (utfän- iauSländischer^ 2450 zenimHl (inlärbfäei, Scnmtil 34.25 bii
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ffuvffirt am Bein nm.
GietzenerAnzeiger • General-Anzeiger für Oberhessen
tmHl rwt Prrlef: Vrßhl'sche wwb Stetibnukrd R. tauge t» «etzett. 5chrytieftNit- enb GeschäffrRele: S*»!Wr»We T.
l»*fw M Bajriar« fit bi« lagtennewirt bis «AM ^a4>etttag »vrher.
Petit für 1 m MM ftr Injrig«« um 27 mi Srttlt örtlich 8, aewmBrts 10 Beich»pfeaa»g- ftr Be» hlaetanjrig«« roa 70 n m ?r«tM 3S Beichapseamig, Vlc^uortodft 20 *, mehr. ffMfrftalrtnrc.
Dr. JJntbr. Wilh. Pang«. Veeantroonlich für fchtib Dr Ar 7VUtz. Paaet; ftr Feailetoa Dr /^ Iggriet; Sr ben übrigen Irtl fm|t
'umscheia,- flr Mn »n. irgtnlfil Kurt Jy.Umana, sümNtch in Bietzen.
rnglands Kriegsvorbereitungm.
«ei dem Tagebuch bei britifchee Geeeralftabichefi.
tiln ».Oft. (TU.) Dir .ckttlmsche 3dtung- aerttfmltd* einen Hut^ug aus Dem Tagebuch des Mglischen General» Sir Henn» B i 11 o n, dem Etzel Im bnu'dyrn Okneralftabs aus Mm hrroorgecht. datz TMIfon schon vor 1V06 sich gan; aus ben » r t « g gegen Deutschland einacftrllt Mte 5m jahrr 1909 habe Wilson einen entschiedenen schein getan, um eine enge Fühlung mit Dem fssanzösischen General ft ab herbei- yiführen Fach fei von Wilson bei Mm englischen Jentralftdb alt Mr Mann angeführt morMn, Mr ><e verbündeten />eere befehlen merM, -i*w\ Mr Grotz, Rn eg tomme'. 2m Sommer 1911 jobt Wilson Mn 3i#giervng»mitgheöcm f^ofbane. 3rvi) unb Crewe Har zu machen versucht
1 datz man mit den Franzosen gehen müsse.
2. dotz man an demselben Tage tme fle mobil machen müsse und
3 dotz man sümUiche sechs Dl Visionen noch stzrankreich werfen müsse.
Crewe Hove seinen tiiis'übrimgen zuaesttmmt. während (Brrn und ()aftane noch Vorbehalt« V; rxitht Hütten 3n Churchill, Mr damals die Lei- ttmg der ttbtmraltla; übernommen habe, hibr WU- icn einen verständniovollM Felser für seine •rtefleoorbrrethingen gehmhen In Mm Tagebuch ist 'cmer de Webe ton Besuchen die Wilson dem '»utschen A u f m a r i ch ge d t« i in der (Eifel i Htulleie. In Mr zweiten Äumhalfte Me 2ohrc» 1914 habe er mit Offizieren des englischen Sfrtegs- irrte s eine General st absreise in bi e Regend von Amien » veranstaltet. — Die polnische ^Aeiliftta" schreibt zum Schlutz: Diese» fijd) lehre Satz TUI Hon weit über seine Ausleben hinausgegangen lei; er habe seine J fbent-jrb.it nur auf diesen 9on<Hh ein gestellt unb * engltschm Jr>eere, ohne die venoniwörtliche 9k- rkning zu fragen, zu einer Hilf »truppe de» eanzösis chen Heere» ae-inacht. (Er habe r>» Anrecht darauf, unter den Männern, die wirt- ich Me S chu lb am Kriege trügen, mit a n e r ft t r Stelle genannt zu werben.
Ser Sronbergcr Zwischenfall. Irr Täter botn britische« Militärgericht frcigesproche«
Dleebaben, 24. Oft. (IM.) Der englische 9>1 bat <B a r 11 d , Mr am 9. OftoMr b. 3. den f flbbuter f) a a e In Cronbcrg durch einen Stotz vor >cn Ceib ,u BoMn streckte, wobei sich haa» eine 4»ert s di n b t l r. e r I c I, II n q jujog. an brr.n Tilgen er Narb, ist deute vom englischen ftrieg»- ,a richt in wie,da den f r t i g e | p r o d) r n worden. Mich Mr Vuosoge der an Mm Zusammenstotz M- r-Ugten Engländer hätten sie an Mm Abend oer- ■ b e n 11 i d) den (Barten betreten, in dem te o o n Oaa» qeflelll wurden Sie hatten sich Mn Mm Jelbhulcr bedroht gefühlt. Garlick hätte •i i0 5 den Spanier (lotfenfro u nben und baut einen Stotz vor den Leid gegeben, woraus Mr Zeldhuter bin gefallen sei. fieiner der Be- iHigtrn hätte geqlaubl. dah Mm Mann dabei etwa» ►f«heben sei. (Ein al» Zeuge vernommener Cron- wrger eir rechnet gibt an. feine Bedrohung • i n leiten de» Haas deiner fl ;u Haden. Oaa» tobe die (Englär'rr nur zur Hebe qeflelll. bar- ms baM Gartick ihm Mn Stock enlrllfen unb ihn zu !»>Mn geflohen (Ein ?lr<t. der die Leiche sofort un- I—fuebte. hat leftgefleUt. datz f>aa» durch den Schlag 's Hft Mn Leib ohnmächtig arworden sei. und sich I t I dem Stur, einen Schädelbruch z u - «trogen baM. an dessen Zeigen er bann starb ffSirllrf wurde mit der Br. rünbung freigefprothen. Mfj et sich bedroht gefühlt und in Tlotreehr , eha n del t bade
Lloyd George über die Abrüstung
Tatz LZettrüsten der grotze« Nationen ! ein glatter Bertrauenobrnch gegenüber den Llcinen.
London, 24. Oft. (TU.) Lloyd George hielt | «ute vor der englischen Völferdund»liga eine '.Hebt t *t die «brustung»sroge. in Mr er »uerst einmal i -tontr. batz kein L'anb |o unmittelbar an einem m-olgteichen Arbeiten de» Volferdunbe» intercHiert ss». rott gerade Grotzbritannien. Wenn heute roieMr t n ernsten Gefahren für den europäischen Zriebrn < sprechen werde, so müsse man leider ffftftcllen, das) jar sehr schwere Gefahren drohen. Die Demonstration der kleinen Nationen : -.f Mr legten Soiterbunbetagung für cd)ieMg«' riijtsbarfflt unb Abrüstung mußte al» iehr de- :ottn?rotrt empfunden werden. L'loq> George er- fürte, datz man sich beim Friedensichluß i) t » 3o b r e • 19 19 in Vari» burchau? em g -awesen sei. später gewisse (Ergänzungen - «ch votnchmen zu müssen. Ä l I e i n d e r V ö l k e t- 5 i n b sei in bet Lage, die durch die Ziehung Mr -•«uen Grenzen entstandenen Schwierigkeiten beengen. Wohl fei e» unangenehm unb unerwünscht. Tratet an Mn ZrtedenSvertlägen bcrum»umäk.n Lrrvpa komme dadurch nur in einen Dauerzu- % mb der Unruhe Jeder Berfuch zu einer Ac- | , sivn eine« Tkrtragei müsse vorsichtig •nb biSkrel unternommen werden. <5in -leidender Stiebe sei aber für Europa eine lln- ^-glichkeit. solange nicht jedeS ben Stieben be- ^benbe Anrecht bi objektiver und rechtliche-. H'.tcrfu<hung von einem (Delta^tung genießenben r-ibunal geprüft werbe. Tie Hauptschwierig- ?ct liege aber nicht darin, bah die StiebeniPer- trlgt eine schtoffe Auslegung erfahren, die gröhte
Oer Doffchafterposten in Washington.
(Eigener Drahtbericht de» -Vletzener Lnzeiger»^.
Berlin, 25. Oft. Da» Interesse für Mn Rach folger M» auf tragische Weise au» dem Leben geschiedenen Botschafter» Freiherrn v. Maltzan wächst in Mm Matze, in dem da» Interegnum in Mr Wa'hingtoner Doisck-aft sich verlängert, cheute greift ein amerikanischer Blatt, Baltimore 6 u n*. mit einem Leitanifel in die Aroge ein, in welchem e» Mn Mrzetiigen Mutschen Generalfonsul in Reuyork, ftrrm o. Lewinsfi, auf da» ange- legenllchste für blefen Posten empfiehlt. Allerdings nut Mr Bemerfung, e» lomme einem amerikanischen Blatt nicht zu. einer fremden Regierung bet der Frage Mr Besetzung eine» Boilchasterpostcns Rat- schläge zu erteilen, aber doch mit der osiensichtlichen Absicht, eben die» zu tun. Da» Blatt schreibt bann weiter Rur wenige nach Mm Kriege in offizieller tilgen,d)oft nach Amerika entsandte Mutsche Burger hätten mehr für die Wiederherstellung brr Mutsch, amerikanischen Beziehungen getan ab Lewinski. In ständiger Zusammenarbeit mit dem Botschafter Diet- fflb hab, ,r den Abschluh Me ersten deufsch-ameri- fani,d<n j) a n b e I » d e r t r a g e » vorbereitet. Ferner habe er e» verstanden, private amerikanische Ansprüche gegen Deutschland von 1,25 Milliarden Dollar auf IW) Millionen Dollar herabzusetzen. sowie eine Bfrftänbiguna mit Mr amerikanischen Filmindustrie über Kriegshetzfilme herbelzusühren, dergestalt, datz heute in ter gon en Welt fein ameri- । konischer flricg»,ilm mehr gezeigt werde, der nicht vorher ihm ober seinen Beamten zur Begutachtung Vorgelegen hätte. Seine intime Freundschaft mit ))onghton. Mellon unb Dawe» sowie sein, Herz- sichen Beziehungen zu allen Washingtoner Behörden l,r'-cn iur seine eventuelle Botschas'.ertätigkeit das Beste erhoffen. Denn e» irgend jemand möglich sei. die Frage der Rückgabe deutschen Eigentum» und der Weiterentwicklung des Dawe»- plane» in einem für Deutschland günstige" Sinne zu lösen, bann sei e» Lewinski möglich.
Öotocit baS anterilanifdx Matt Auch bet unS tn Deutfchk-.nb ist ber OTamt MS 5>rni v Qe» winfki g(Hd) tn ben erlten $oien wn£>
eS besteht in her Tal nur eint Stimme bafür, bah wir eS hier mit einem unserer fähigsten Auslandsvertreter zu hm Haden, äme andere Hraae ist eS. ob das allein fchem (Tu#rci<t>‘ tun Mn AnfoeM'nnqen MS Waf-in^ hmtr PofwnS gerch’ zu werden. Dee Aeuyorker CbmeraTrcmful hat. soviel uns belamti, eine Amerikanerin zu r Gattin Auf Mn ersten Mick könnte MS gleichfalls ein PlnS tn. ,einer Qualifikation für Washington barstellen. 2lber wer Me unendlich kompilierten gefeil» schastüch^m Berhältn.sse in Mr amerikanischen HauptstaM kennt, ben wird babei ein gelinder Zweifel Mlchleichcn. Denn um alS Amerifaner'.n ersorberlich ist, um Mn Posten MalganS voll auSzusüllen. muh man möglichst urnndtcCbar von ben 'öilflcroätem abftammen unb minbeftcr.i zu dem Hetntn .Fsf der Upper Ftve gehören, b. h zu ben Milliardären ober MilliardärS- famil.eu, die ben Ton angeben. Äaem man diese Anforderung nicht erfüllen, fo ist man alS (Datün eines fremden Botschafters besser Ausländerin. Heb-rbieS ist ber beste Generalkonsul nicht ohne weiteres auch Mr beste Defandre ober Botschafter, das haben wir oft genug in ben tKrqangencn Jahren beobachtet 3n jedem Salle bät-.e die amen konische Presse Herrn v. Lrwtnski mehr amuiyt. wenn sie mit ben unverblümten Smpscch.un^en ein toenig zurückgebalten hätte.
3nAiri,d)cn ift immer noch der frühere Ae chS- finanzmimster Dr Aeinhold ..Spchenkandi- bat". Wenn sich Dr. Aeinhold fo sehr bci.nnt, bevor er «ich für oder gegen die Kandidatur entscheidet. io bat bas öDhi seine Sru.tde in beit politischen Ambitionen deS ^ugendiichen »rministerS. der nicht unmäsiig gern an die Peripherie der deutschen politischen Sreig-
nisse ginge, obwohl ihvr in»wifchen gleichfalls von Amerika, wo er sich vor kurzem zu Vkudien- zwecken ausgehalten hat. bescheinigt worden ist. datz er dort mit feiner grosien wirtfchastitchen Sachkenntnis vortrefflichen Eindruck gemacht habe.
AIS tnedcrc Ädn7ibat.-n werden immer noch genannt, freilich ohne bah sie selbst irgendwie dazu Stellung genommen hätten, die beiden ehemaligen AeichSkanzler Dr. Luther unb Cuno. Bei Cuno, bem (Mnemlbireftor der Hapag. spricht offen har 7>aS Interesse brr Mu’- schtm LchifahrtSloeise nut. Luther ber in Ameristi gewth willkommen wäre, wird tn absehbarer Seit wohl in Mr He mal selbst an bedeutendem Posten gebraucht werben, chcnanni werben noch der ehemaUge AeichSkommifsar für die besetzten (^eb.ete, Fürst Hatzselbt und ber Herzog Adolf Zrie brich zu Mecklenburg. der sich alS «SäuMmtur von Togo bewährte.
Wieder ein denWer Klub in Asm
Pir LinwcShungtzfcicr.
Aom. 24 Oft. (XU.) Die Seiet ber Entweihung btt Xlubräume ber Deutschen Verein igung Im Hause bet Deutschen Schule am CamBtagabenb hat einen sehr würl^igen Verlauf qe.toimr.tn. Der SefHaal war mtl Pflanzen und Mn Büixm von Ebert unb Hindenburg geschmückt. AuS der dautschen Ao'.onie. die jetzt über 1000 Z^öpfc zählt, und auS ber dsterredchi- (chen Kolonie hatten sich zahlreiche Mitglieder
eingdimMn. darunter der Bvt«cha ter beim Qut- rtnal. Ireiheer v. Teuta tb mit Gemah» '.in. und ben Herren ber bml'chen Bol'chaft. fremder Vvtsch^'ten beim Heiligen S:uhl Dr D.cgv v. ‘Bergen; für ben l>eurlaübten bape- r. chen (Gesandten Baron Qiitter v ®rün- ft c t n , Stie.Mt.on»fefretär Dr. Kühn, bet - stcrrech.-ch« ®e’anbtc Egger unb A.ichSlunz- ler Sürft Bülow Auea bk Deutsche Schule. l^aS pr.-u^.'che Hiftorifci'e 3nltiiut. da» Deutsche Arch.rvivg^ck>e Institut waren vertreten. Aach- l-em ein Zck.m d e ^mtflehunz unb ben Ba.i Ms KludS gezeigt baue, begt .sitc ber stellvertretenM Borfchende Schicker die AnwefenMn unb ge- dachie mit warmen Dorten deS vor kurzem verstorbenen ersten VorlchenMn. Professor Ame- 1 u n g vr ga.' den Dank ber Aolonit bem Botschafter ffreiljerrn von Vleurath gegenüber für feine umsichtige Hilf« zum Au»druck, durch die in erster Linie die Gründung Mr Deutschen Bereini- ! gung in Born zustande gekommen sei. In seiner I Entgegnung sprach Mr Botschafter, Mr den (Ehren-
v.'i-sitz führte, seine FreuM au», datz nach längerer Arbeit und vertrauensvollem ^ufommeiiaehen der Kolonie heute die Mutsche Bereiniguna nom» eine Tatsache geworden sei, ein würdiger Aul-druck de» Deutschtum» im Au»lanM, ein Synchol der Ein- mutigfeit in Mr Kolonie, die ihre onterl-ndifche Trci c über all? Partelunterschlede stelle Don.-ch banf'.e der österreichische Mefandt« (Egger, datz e Mitglieder der österreichischen Kolonie da- gleiche (Sastrecht im Hause hätten und betonte die gelftiie Gemein'chaft der beiden Völker. Beide Reden wnrMn mit merklichem Beifall ausgenommen
Wer sind Deutschlands beste Kunden?
Eigene Drahtmeldung be* ..Gietzener Anzeiger»'.
Berlin, 25 Ott DaS statistische QHa’.erwl über ben Mutschen Qlu6ent>;mM! gibt bei <nt- speechenMr öcrgltcbentnfl sehr tntcreflarue Anhaltspunkte dafür, mit welchrn ß&nbcm wir die gunftigften HandelsMzl^inqen unterhalten Man kümmert lieb tn ber vtegt( mir um hie Pauschal- zahlen, stellt fest, ob hi« HamMlSbila^ aktiv ober jKiffio ist, trotzdem baJ Me ent»
scheiMnl^- Wichtigkeit hat, Me man feil ber CNt- f^tionSz'Nt dieser Frage beimihi. unb veraistt darüber, die wichtigsten Detail- herauSzufuchen. Ein Derglcoh der drei ersten Halbjahre 1925, 1926 unb 1927 ergibt nun folgende- Bildt
Der einzige Weltteil, in dem untere Ausfuhr unsere Einfuhr übertraf, ist Europa. Unb zwar ist da- erst seit 1926 ber Fall- Europa ist aber auch Mr Weltteil, mit Mm wir überhaupt ben größten Teil un'eveS Auhen- hanbelS tätigen, nämlich in ben Met bezeichneten Halbjahren 1 9 2 5 3433 von insgesamt (?829 Millionen Einfuhr. 3085 von 4129 Millvv- iien Ausfuhr, 1 926 2<C0 von 4224 Millionen E.nfuhr, 3342 von 4795 Blillivnen Ausfuhr. 1 92 7 3454 von 3734 Millionen Einfuhr. 3683 von 5001 Millionen AuSstuhr. Dte Handetobilanz innerhalb Europas ist allo 1925 mit 347 Millionen passiv, 1926 mit 1272 Millionen aktiv, 1927 mit 229 Millionen aktiv
Unter den eurvpüi'chen Ländern stehen Grotz- b r i t a n n l c n unb Holland sowohl bei ber Einfuhr, wie bei der AnS'uhr obenan. Mährend Deulschlanb in der ersten Hälfte 1925 für 571 Millionen auS England bezog unb für 4t3 Millionen dorthin auSführte. also mit 103 Millionen passiv War lauten die ack'prechenden <jahlen für die erste Halste der folgenden Jahre 255 gegen 537 unb 453 gegen 569 Miltzoiren. ergeben also einen AuSfuhrüberschus) für 1 2ö von 262 Millionen iengnscher Ädblenftreif) unb 116 Millionen 1927. Mit Holland war die Bilanz
tn allen drei Sohren aktiv 356 gegen 469 . 219 gegen 537. 318 gegen 528 Millionen also «tn PluS von 113, 318 unb 210 Millionen. Don 21 euro- päiichen Ländern toarei tn der ersten Hälfte 1925 deuUche AuSiuhrüberfchüM au verzÄchnen in 11 Ländern. 1926 tn 16 Ländern, 1927 bagegen nur noch In 10 Ländern. Dauernd über Wog die deNüch: Ausfuhr auher tn Holland noch in Schweden, der Schwei». Oesterreich. Avrwegen, Ungarn und Finnland, bk absolut höchsten Ääuf« In Deutschland wurden in der ersten Hälfte 1925 von HollaTch. Großbritannien, Polen (231 Millionen/, Tschechoslowakei (215), Schweiz >211). Italien (166).Dä> aarf(lh2). Oesterreich (158) unb Sch.veden (153) gemacht. 1926 ver'chiebt sich die Liste etwas, nach Drost- britannlen unb Holland nrtl je 537 Million« n folgt Italien mit 245. btc Tschechoslowai, > mit 220. die Schweiz mit 212. Schweden mi: 1 i. Zänemarf mit 179. ©oWjettublanb mit 164. Oeftenxtd) mit 156 unb Belgien mit 121 Millionen 1927 sind starke C tet aerung r n ,u verzeichnen. Aach (Lngland unb yotlanb (»iiifcm f. o.) folgen Italien mit 234. Frankreich mit 229, Tfchecho'lvi-.»akei mit 228. Schweiz mit 219. Schwe- ben mit 185. Belgien mit 180. Dänemark mit 172. Österreich mit 162 unb Sowjetrustland ult 132 Millionen. Der kleinste Kunbe Dcut^ch- lands in Europa war. was der Kuriosität halber ebenfalls verzeitchnet werMn soll. Estland. baS für 9.6 12.7. dzw. 9.2 Millionen Mark In Mn drei verglichenen Halbjahren kaufte' der kleinste Lieferant war Litauen mit 11.6. 6,8, bzw. 11 9 Millionen Der relativ befteÄunbc. d h betjenige. bei dem prozentual die deutsche Ausfuhr am stärksten die Einfuhr überwog war Oesterreich der relativ schlechteste, bei Mm baS umgekehrte Verhältnis vorlag. war 1925 Spanien. 1926 Polen, 1927 Spanien unb Auhland
Gefahr liege in Mr Minderbertenbe- Handlung in Mn annektierten Gebieten unb tn der andauernden Aheinlanbbefetzung Deutschland habe den ehrlichen und erfolgreichen Deriuch gemacht, die ihm auferfegten Ver- pllichtuvaen zu erfüllen. Lloyd George gab feiner grof n S.-*rge Ausdruck darüber datz diele Be- fah-ira ’ age m den nächsten Jahren für ben < uropä r en Frieden keine angenehmen Mittungen haben werM. Am schlimmsten 2ber sei die f.agnintc Aichtbeachtung der Verträge im Hinblick auf die allgemeine Ab- r ü ft u n g Verstärktes 2iürten der verschieden en Staaten stelle eine schwere Schwächung bc» Völ- ' u. unbei bar. Der gegonwärt ga Umfani bet Rüstungen in Europa sei ein glatter Ter- trauenSbruch sei'enS der Hat innen, b e nach Mm ? .nege in ben Bölfcrbunb c nartreien sind, um in erster Linie d e Unvcrleyl.chteit ber Ier-
1 tiäge zu sichern. Solange eS gro'ze Aüstungen gäbe, w.-rde eS auch groh: Ärieg? gebm.
Die Schätze des Tölen INeereS.
England sichen sich das Uusbeuluagsrecht
2 o n b o n, 23. Ch. XU ) Di- die ^Lunday- TimeS" hören, hat Mr Kampf zwilchen britischen, amerikar.sichen und europäischen Synd katen über die Ausbeutung ber Mineralfchätze im Toten Meer mit dem Sieg beS britischen S v n d i k a t S geendet. Durch den Ab'ch'.uh Mr Verhandlungen zwischen der Geleilfchast und dem englischen Solonialmütiftertum auf Mr einen Seite unb den ^Regierungen von Palästina unb TranS
jorbanien auf der enberen Seite erhält England baÄ Ausbeutungsrecht für em< der größten und wertvollsten Mmeralgeliiete Mr Dclt. D e Vcr- banblungen begannen bereits zu der .-jeit, eie (2tr 5)erMrt Samuel noch Obedommiffar von Palästina war unb wurden unter Mr Verwaltung Lord PlumerS fortgefetzt. Die für die Ausbeutung Mr Schätze zu bildende Delellfchasi erhä!t den Hamer. ..ArrsbeutungSgefellfchasi für baS Tote THrct“. Ihre AnteUe werden nicht für ben Handel oder den Ankauf an Mr Börse frei- gegeben.
Ausschluß
Trotzkis und Sinowjews.
ZloBtau. 25 Oft (Molff. Funk'pruch- Daü vc,. gte Plermm MS <-enrra'.ko-ni:ceS unb Mr .^enrralkonrrvllkommsision Mr ScOcheruuion bat Lvn AuSfchluh StnowjewS unb Trotzkis be- fchloNen. Der B<4chluh weift bar auf hin, dah man gegenüber beiden r.ne weitgehende Duldsamkeit u,» b A a ch g i e b i g fe i t bc- durch an ben Taz l^te. datz man hnen dir Mdglichke-ck gab. ihr Versprechen über die Lossagung txxn FraktionSkamps einzuhalten unb (t4> damals auf eine Verwahrung, die die letzte war. belchränkte Trotzki unb Sinowjeto betrogen jedoch Ldermal- die Partei und ver- ler.xn in gröblichster Meile ihre übernommenen Verpf.-chtungen. indem sie ben Sraktionökarnpf gegen die Partei unb deren Einheit auf eine
Stufe brachten, die an die Gründung einer neuen Partei gemeinsam mit ben bürgerlichen Intellektuellen grenzte. DaS Plenum beichlotz. ba* gesamte Material über die 'er-aranstifche Tätigkeit ber Führer ber ^lvnkischon Opposition ebenso Wie Mr Gruppe em- mo^^-Saprenow bem 15. Parteikongretz zur Prüfung zu unterbreiten.
Der prager Gesandtenmord.
Mi en. 25. Oft. (T. U.» Die llnterluchung Mr Ttorbta in Prag dem der bärtige G-'andre Albaniens Sena Beg zum Opfer fiel, hat unter Mitw.r'ung der österreichischen P^lL^i daS überraschertM örgebmj gezeit gt, dah d r Mörder MS Prager albanischen Gesandten vor feiner Fahrt nach Prag eine Begegnung mit bem Diener albanischen Konsul. 6a - racci, gehabt hat 2>ie er steht jetzt unter Mm Verdacht. Mitwisser M< 'Präger Gesandten- :nordeS gewesen zu fe.n. Dx : D rbacht orrtärft sich dadurch, datz Saraeci. olis er noch 1925 Konsul in Italien war, mit ber Ermordung be6 albanischen älnterrlcht 6,n ! nisterS in Bari in Jusamm enhang gestanden hat. Der Mörder des Minsi ers war ein Vetter MS ÄonfuI«. der ermorb..-ic Minister ebenfalls wie ber kürzlich ermorb-te Preger Geland.? ein Gegner des albanischen Diktators Achmed Iogu. llebnge i5 ist der Minister- mörder damals, obwohl er auf frischer Tat ertappt worden war, freigesprochen worden


