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Aus ber provinziathauptsiabt.

® te fren. ben 25. Oktober 1927.

Herbstflurm.

Huich' lagt er unb kommt Don trgeibeo um Vie ®<fc gebogen. Ganz teile kann er feinen 7tu| erheben, tote totnn ein Dogei hn fernen ®rupeiü ruh. I-achtemaft. unb te^ften lugtnbiid schreii er e* bir in bie Obre*. 3* bin da, idx der önirm. der seine trnibe daran bat. etebrnumben ®r beweist die s auch Schrn Wirkt « btr einen Dachtziegel zu Hüben Sbtl Drüben Bim em Henker 7BU ten Tteflame- schtldem ttxeU er. schaukelt sie unb nut eil an ben Oloden Dor allem aber reicht er das Laub ooa ben Bäumen nnrbeit bie oertärbten Blätter durch die Lull, bach es ist. tote wenn Zitronen, toller bahmlchwebeii Barm rasst er fte uilarnmen unb legt he in irgeni einen Dinkel hinein, aber nach einer Welte kommt ihn bie ande r Laune an: <h bläh jetzt Don bet andern Seite unb tmrtt sie auS der Gehör genhrtt wieder hin, au», treibt lir über bie Strafte. dis sie wieder eine andere Zufluchtstätte gefunden haben.

Kommt der X<nb heran, fo tut er. als ob cs ihm nur eine Nächtige Laune gewesen iet 4r verstummt plil'.ch. macht Hrteden mit der Well aber trau ihm nicht. Ganz nnertoartci erhebt er sich wieder, unb seine Stimme ist lauter als auddt ist. als ob er jetzt erst fäne Krall «weisen wolle. <$r rüttelt an den .yenüern. dach angst: che Ämter scheu Hinblicken unb von einem Ungc!>uer träumen 3r bläst tn ben Schomftern hinein, dach das Heuer unwillig flackert Lach mich m Ruh! Wer brauchen ist. vebt den Hut tiefer in bie Stirn herein, kuschelt sich tn den Mantel hinein, stemmt stich dem Sturm entgegen und trautet, in schützende Räume zu kommen

3a. es ist einem doppelt (leb. das behagliche Heim, m dem ber Ösen Wärme strahlt, freund­liches Licht ben Raum erhellt Ganz unvermittelt kommt einem die Erkenntnis, baf) es ein Unsinn war. aut ihm fortzustredrn. bah man fo manche Stunde, Me schönen liefen Inhalt haben formte, perwettelt hat mit schalen Oberflächlichkeiten und dafür noch Opfer brachte. Unb der Wind brau ben höhnt Werm du Lust hast, fo komm nur heraus, ich tmll dich empfanden. Man bart das "Blätter- rauschen und laulch: auf den eigenartigen Sang ber Äatur. Die sich zum Schlafen vorbereitet Unb diese Melodie Hingt bis in den Schlaf hinein

Mitten in der Dacht aber totrb man aus dem Schlaf genffcn. Ans Fenster trommeln schwer K.- .cnrropfen. Der Sturm hat sich seinen Gesellen geholt Run wirten sie mit vereinten Kräften für das Zerstörungswerf. wie es uns ja erscheint

«on;eri de» Gefanavcre n» SeiterttiL

Der Wannergefang. tote er heute gepflegt totrb st ein Kind des 19. Jahrhunderts. War auch schon :m Jahre 1792 unter Karl Faasch die Singakademie in Berlin ins Leben getreten so ist doch als ber eigentliche Geburtstag des Männer gelang- ber 21. Dezember 1808 an dem aus Zelte r s anregung hin ber Brichlutz ge- fastt wurde, in Berlin eine Liedertafel zu grün­den. anzusprechen. Wettere Gründungen in der Proomz folgten, unb die Mitte des 19 Jahr­hunderts 'ah bereits emc weite 'Berbr.itung des Man nerge längs. Ui ine Zeit immer größeren Aus- ichtoungs folgte, bis ber Är:eg die Fortentwick­lung unterbrach. Aber schon gleich nach dem Kriege zeigte sich die Sangesfreude unseres Bol­tes. denn allenthalben wurde der ®dang er- ncut und mit grvtzem Eifer ausgenommen. Hnb er half, manchs schwere Zeit leichter überwinden.

Hier i* unserer Stadt war wohl der Ge­sa n g D e r e i n ^Heiterkeit von ,eh -r eine der strebsamsten Wänncrchorverem.gunaen. und in dem Konzert am Sonntag in der Aula zeigte t.ch b* frucht langjähriger ernster arbeit unb die Destat.gung des Wahl^pruchs: Erst der Ge­sang bann der Verein.

Ich fann nurNich nicht sagen, welche von den bargebotenen Leistun^n die beste war. Intonation. Aussprache. Dyn^nnk unb fluffofftinfl, alle» überall glich gut unb richtig unaewendei. Hin bezüglich der uffalfung nur zwei Beifptel« betausyigreifen: ..In stiller Rächte undVie liebe Liese", jene» warm und weich, diese» mit wunderschönem Kontrast .yvifchcn

Sieif mb fteinritf) -mb freudig feurig vorgetragen, t-er Chor steh» bur m w»esten aut an erster teile. Er hat den uHrtg de» Konzen» tetnrsi fhtbfamen Eifer urö man ju wr^eftefl' sei neu au»- ste) chnitei ttberiet r >j danken. Aerr B d? a 111 e r bit e» verstanden ch in dem Berent eenen Älcng- körper brrar. «u)tebrr der auf jrben Sinf reagiert, unb dm er so unb nut so zn dem ou»biIben konnte, wa» er tm» am Eotntwg zetg» De Prv- granrrtutem.TenfteUung benxe» guten Geschmack: alle 'l-aHnerdjorfre nde Serben btt Licbereniehung de» früher viel gefuntrrntnWenn die Schwalben Helm wärt» ueben", dankbar begrubt haben. Der Sei'aU de» Publikum» war herzlich.

Zwischen b<n einzelnen Chören spielte fterr schattier r.ntge Bivi i Zoli». bie l vir K. maoze von Beethoven und drei Reinert Etüefe mit gut. r Bu-nlfuna und lauberer Technik Herr 3. K n h o (itnebberg) saeig mit seinem klaren und trogfäbiotn Zeuor sech» Viebtr. Vie stuswohl. die er pttrorfen bc.te. z. gte von gutem Geschmack, unb fein 2»ort rag bewies feine Mupkalits t Auch chm dankten die Zuhörer herzlich.

Am Flügel waltete Zrl. Hella 1R a t e r n u » <Giesten> eine» aulopftrnben Amte« mit viel Geschick und Anpassung. B

k .1 ttwififc.

Ls kv'tc^n auf dem heutiger. Wochenmarkt akuter 18? d.s 200. Matte 30 bis 85. W.rsing 8 tes2. Weihlra/t 4 b 6 12. Rotkraut 10 bi« 15. gelb? Auben 10 bis 15. rote Rüben 8 dis 15. Spina! 25 b.e 30. Asm Ich^ohl 10. Unter-Äobl- rabi 8 b i 10. Aoftnkoh! 45 bis M. Seibfalat 80 di« 100. Tomaten 40 bis 50. Zw edeln 10 bis 15. Meerrettich 40 b s SO. Schivarz vurzeln 40 bl» 50. Yalläpfd 3 bi« 5. Aepfel s bst 25. Dirnen 8 l » 25. Z tot Ischen 15. Cu t.en 15. Hagebutten 5. Busse 33. Hon!g 40 bi» 50. junge Hähne 90 b.» 110. Suppenbühner 103 bis 120. Gänse 100 bst 120JJf. das Pfund. Äale 10 Stück 60 bis 130 M . Tauben 60 bis 70. <J er 17 bi» 18. Dlumtnkobl 20 b S 130. Gnbin Kn 10 bis 25. Obcr-Äoblrobt 5 dis 10 Lauch 5 b < 10. Aettich 10 bie 20. CAlcr c 20 bis 40 Pf. das Stück' Radieschen 10 Pf. das Bund.

^Sornotizen.

T a g e s k a l e n b e r für Dienstag. otaMlbeatcr: 7.20 Uhr, kapitan Brastbounds Be tebrung' (Ende 10 Uhr). Handwerker und (Be­rat rbetreibenöe: 8 Uhr, Kaufmannischcs Bertins haus, Strfammlung und Lloelrag. Verband Deut |d)e FrauenNeidung und craucntuliur: 8J0 Uhr, Vorfrag. Lärmer Ersatz aste: 8 Uhr, itaufmän. i id)e» Vereinshou», Tlüghebe. Dtrfammluug. Pa­last LichtspieleDie Unehelichen".

WSA Paerle f-terungtn zum Gräber besuch in Ü l s a i - L o t h r i n g e n. Tas lx»0:icht M-.nffterfun des ZimtNi '.»erös,ent- licht »m ladischen _6taat£anwiger einen ®düb an die Dezirksämter. der folgende» bestimmt: Den reichsfeutkchen elienöligen Gl'ah-Lothrfn- gem, die über aHerfyeiliitn oder am Dub. und Dettag bie Dräb.c von angehörigen in ihrer ehemaligen Heimat betuchen wollen, find die deustchen Pässe «bührentrei auszustellen oder zu verlängern. Jm Znteresse einer be- scheunigten Abfertigung kann auch bie Ver­mittlung der 3Vürf»äir.xr zur 6rlanqung des französischen Sichtvermerk» ;n Tlr.spruch genom­men werden Diese werden Sammelsendungen dem französischen Äcnrulal In Karlsruhe zu­leiten, welches die mit dem Sichtvermerk ver­sehenen Päs'e zur auShändigung an die De- tuchsteltenden an die Dezirlsämter zurückschlckt.

ee Hohe Auszeichnung eines Ar- beitsvetcrantn. Dem Hausdit er Konrad Wenzel. Kirchstraste 13. der um 23.Oktober aus seine 50jährige Tätigkeit in der hit'igen Hirsch- apotbete zurückblicken komiie. wurde dura» den Ehel des Hauses ein an den Jubilar en >! ?tes dgenbänO.ge» Glückwunschschreiben tcs Aeichs- prä iOcnttn von Hindenburg mlätzlich die­ses seltenen Jubiläum» ubcr:«i-d. Oberregie- rungsrat Dr. H e st überbrachte dem Jubilar die Glückwünsche der hessischen Ltaatsregierung mit einer Ghrenurstiude bei Hessischen Minute- rtums für Arbeit und Wirtschaft. Ferner zeich- TKirn noch der Deutsche Apotheker-«.c n und der .-'tessische Olpothekervercin den Zubiiar durch I Ghrenurkunden au».

Persovvlie ffmenirt wurde ber gehret Heinrich i i <t zu Gebern zum Lehrer an ber Volks­schule.u fll bnm. Km» Worm»

" Menlumpcrein ütiehen. Zu unserem rfftngen Serien über bte XtertreUnwrfainmlun« de» enlumrfrfi.i» ist berichtigend zu bemerken, bah ber Ac»<:!vtraa für Anleihe- urb Lparernl een r auf 170 000 Mark, sanbetn auf 750000 Hart fest gesetzt wurde

Gründungsscier des D H D. De biti^c Cr:.gruppt dtS D.ui<4>nattma^n Hand- lur.gi*gebtHen-2krbanre» beging am Samstag- abend unter aunerord<nNich zahlreicher Dettilt- gung im dichlbrtetzten Saa'.e de» Katholischen Ätr.nn»!,au'es ihre 29 Gründungsteier. T<r erste Teil k-eS geschmackvoll zu'ammengefle.lten >vro- <ramm» wurde etnjekitet durch Ctretd*muhf- »srträ^e unterer Aeich»wehrtapaife unter Leitung von Obcrmuhhneifter Leber und eine kurze Dc- grüfun(j ml Pracht durch den Dertrauensmann der Ort-aruppt. Herrn Hirsch. Es lei bereit» vorweg enrahnt. bah der sehr reichhaltige muh- kali'chc Teil der Zest>ol>re «Streich- und Dias» mn'lk von ktr Deichewehrkapelle in ausgezeich­neter Weise abgewick-U wurde Dca Darbietun­gen wurde langanhalienber. stürmischer DeilaU ae,sllt. ber der «.Spelte zu vielen Einlagen 2Uv last gab. die mit besonderer Delriedigung aus­genommen wurden Einige ernste und heitere Dortiäge de» Herrn Fritz Eberhardt, Main», stellten eine tresslich« Dereicherung he» Programms dar. belohnt durch ledhasten Beifall. Einen tter Hauptpunkte bildete die Festansprache de» Gauvorsteberv Auerbach au» Frank­furt a M. her tn feiner Aede u a Itetontc. hast der Deutfch: a'ikma c Hand!ungsgchil'en-2terband mit feinen 308 000 Mitgliedern bie Derufs- orgam'ation der dcufchen Kautmann-^ehtlsen fei unb bie Giesteier Ort »gruppe mit über 800 Mit­gliedern biet dominiere. Zn langjähriger, ernster und flatteriger Arbeit habe der D. H D. e» er­reichen können, dast bic deutschen Kaufmann»- flcbllfen in sozialer und wirtschaftlicher Dezie- f?ung heute wetentlich belfer flctec.lt feien. We ter Monte der Aebner es fei daS Ziel des D H. D. den deutschen Gedanken auch in Uebedee zu verbreiten unb für das deutfche Kaufmannstum zu wirken. Der D H. D. wolle neben den rein cewerkschaftlichen und sozialpolitischen Ausgaben stark den nationalen und vblkt'chen Gedanken her- au-stellen, ohne parteipolitische Bindungen Er sasse seine Ausgabe nach dielet Dichtung hin in erster Linie als Emiehungsausgabe an den beut- ^autinannsaehilfen. belonder» aber an dem .'aufrnännilchcn Nachwuchs auf. Der D H. D fei niemate ein Freund des feto eiligen Zeitgeistes getocten, sondern er habe immer die Zdce ver­treten au» der er hervorgegangen sei. nämlich die nationale und die Detuss-2dee Der D H. D. 'ei kein Freund von Kompromissen in geistigen .pingen gewesen, und er habe auch alte 2ln- te.r.ung überstanden, als man ihn parteipolitisch abftemix.n wollte. Zum Schlüße ging der Aedner auf die FreiheitS-2dee ein, bi« uns Deutsche niemals verlassen dürfte. D!e Taktik des TTühe- ma/ens unb des Ginlullens in Pazifist.sche Ge- i'anfengänge bezeichnete der Aedner als gesüht- lich. todt sie geeignet fei. das Streben des deut- fefen Dolle» nach Diebererrinaung der wahren völkischev Freiheit zu beeinträchtigen. Die An­sprache fand lebhaften Anklang der zahlreichen Zuhörer. Der zwei!« Teil der Feftfole.« brachte weitere musikalische Bort.äge ber Aeichswehr- late'.le. Den Schluß des Abends it.b« e ein Tall, ber die Teilnehmer noch lange in bester Stim­mung beisammenhielt.

Erweitertes

Schöffengericht Gießen.

Dietzen, 19. OH. Ein junger Landwirt hat sich ipegtn Aotzuchlversuchs au verantwor­ten. Die Deweisaufnahme ergab Die Schuld des Ange klagten. Mit Rücksicht auf feine Zuzend. seine -lnbestraftheit und daraus, datz er bei der Tat betrunken war. billigte ihm das Gericht mildernde Umstände zu und Derurteilte ihn zu 4 Monaten Sesängni » und rechnete ihm bie IlnteduchungShaft nut 5 APochen an.

Ein Arbeiter unb ein Händler find der Untersagung «ine» Sabrrahe» b*to brr Hehle­rei durch Ankauf desselben beschuldigt. Ersterer hat ein Rad, an dem sich le n Verkäufer das

Eigentumsvscht batte, an den Händ­

ler toc rr.'crftaiHt. el*p un ertchtagen. und bahrt chterrm auch einen gefälschten Kaufvertrag, nach dem da» Rad lein Ö.gentum \nn foCe. voeae'egt. Ster Arbeiter erhäi: wegen lln:ed<blaaunj u?.b Urfur.be-. . ldKng s Wochen GeIängnls. Der Händler wirv von ber Anklage ber Hetz erei freige< p röche n. Wenn der Ankaussprrts auch rech: grr.na war. Io lei ihm doch nicht nachzuwe-' en., hast er gewustt habe, da» Xab lei ruUti» stratbavtr Handlung erlangt worden.

3toc. mehrtach auch wegen D ebstatzls vor­bestrafte Hock)'::pter hatten sich Im Jahre 1924 zur Zeit des Olrrttefwgrdte» in Dab-Rauheiick tn einem vornehmen Ho tat c ml »g tert, der eine aU Prvfrtic'r der Med wn. der andere als lein aififten! Sie rmachten lick) an eine vermögend« 5rou. bie dort b.e Kur gebrauchte unb in dem- lekden Hotel wohnte, heran und wahren als an« gebliche 2erzie deren Ik-rtniutn ju geiv. uim. Als eines Dbend« bcibc Angeklagte mit brr Dame im Theaier tonltr.^ ver. eh der eine bie Log« begab sich per Auto in bat Hotel, betet« das Zimmer ber Frau unb stahl aus deren Koller deren Schmuck In beträchtl.cktem Wert. Alstemn begab er sich in» Theater zurück. Später, noch in berfeiben 2uid>i cndrmtm sich beide Angeklagten, ihren wert io en Koller m Hotrf zurucklalsenb. per Auto aut Dau heim da Ite angeblich noch in Frankfurt eine Operation honunebmen hatten. Olach langen Ermittlungen gelang es des Haupttäters, her ben Ssteb'tahl ausgclührl - des .Prolessors" - ha dHalt zu werden. Er wurde bereit» poc Monaten zu 2 Jahren Ge| ängnls verurteilt. Heul« hatte sich der Teilnehmer der .Alliftenzarzi" iu verantworten. Er wurde nach längerer stter- banMung aus Grund eines schlüssigen 3nbnim- bewci'os zu 1 Jahr 6 Monaten Gelting» ni» verurteilt, auherbem wurden ihm die bür« aerlichen Ehrenrechte aus die Dauer von fünf Jahren aberfannt. 3ur Ueberführung trugen na­mentlich auch bei b e Aussage be» Einbrechers und Fassndenkietier .s Walb, der vor kurzer Zeit in Berlin wegen schwerer Einbrüche In Swinemünde. Heringsdors unb aus der Insel Rügen zu 12 Iahrvn Zuchthaus öerurteilt wurde und in der heutigen ^.-rbaiibjang als Zeug« auftrat Dieser halte die beiden Hochstapler In Vab Swinemünde kennengelernl. vs loUtcn In Verl in mehrere Einbrüche ausgesührt wert en. I5alb hielt aber später seine neuen Dekannien für Einbrüche mchi .gct.gntt'. weil zu feige. Sie tviefen nun Wal) auf bi« Gelegenheit In Vab-Rauhcim hin. Ss wurde tterabreth*:. datz die beiden beul gen Angellagten nach 21 anheim rorau*rci|en unb einen D.edslahl oort>erei!en sollten. Letzterer findnyerte b.c ersteren und gab ihnen 700 b.S 800 Mk. AI» Wald aber nach Rauhe!m kam. sah er, datz das .Ding", das _ge' rcht u erden sollte, sich nicht für ihn eigen«; er reiftt alsbald wieder nach Berlin zurück, nicht ohne hie anderen energisch an Rückzahlung des vorgefchosseeen Geldes, zu mahnen. Gr bestätigt feu!.*. das, ii« ihm auch von einem .Schlag", den ic bei brr obenflcnanntei Dame zu machen gf- t ächt en. gesprochen hätten. Sie seien ohne Geld actocte t unb hätten etwas unternehmen müssen. Aus Grund bteler Angaben In Verbindung mit rer übrigen höchst belastenden Dewe-i saus nähme gewann ha» Gericht die lieberzeugunq hon der Schuld de» Angeklagten und säilte ob-ges Urteil.

Berliner Börse.

DerUn, 25 Oki. (DTV. Funksvnuch ' Rach ben gefthaen schweren Kurseinbrüchen an der Bärfe macht sich im Heutigen VormittagsverkcHr eine leichte Beruhigung bem.Tfbar. Das Deichasl ist sehr gering Um'ätze nur in Farben. ®elf ircl unb Glanz'toff. Die Kurie halten sich ungelähr auf Ihm Riveau der Frankfurter X>cnbborie. Farben 263 bis 264. Gesfürel 256. Glanzstoff 568 eher Geld. Am Devisenmarkt hör! man Lonbon-Kabel mit 4,8713, Paris gegen London 124 0^. Madrib 28,35, Mailand 89,10 unb Br. frl '4 99.

Wlnlt-i kur nie

Nervenkranke und Ner>a»-Lrtch3pfle. 5y<iterk*reu»4xU Hälfet M* |M T.uu Im trank u*1 e m Pr<.»ptfet« du: j Dr. M. ^chulxe-Kahlcyee, Seivcnarz

Gestatten Sie, Ihnen meinen tiefgefühlten aufrichtigen Dank für die Einführung der Lukatatefrudit auszusprechen. |j) vermute, da8 Sie von allen Selten mit Dankschreiben bombardiert werden, denn die Wirkung von Lukutate ist^geradezu unglaublich vielseitig. Nicht nur die Drüsen werden entgiftet, sondern der ganze Korpus mit allem drum und dran wird restlos In den Jugendzustand zurüd<datiert.

Ich bin 52 Jahre alt und war an Leib und Seele erschöpft, in der Verzweiflung habe Ich alte möglichen Kuren vergeblich gemacht Ich will Ihnen keine lange Geschichte erzlblen. Ich habe alle fllteribeschwerden: Arterien Verkalkung, Druck im Hinterkopfe, Asthma, starke Verschleimungen der Lunge und des Magens, erhöhte Herztätigkeit, schlappe Nerven, teige Verdauung, Verstopfung, kurz os mitgemacht. Id) versichere Ihnen nun . »er aufrichtig, daß ich mit Lukutate uaa ganze Sammelsurium von Krankheiten des Alters zum Teufel gefegt habe, soga die Hlmorrhoiden sind glnzlld) wr* sd>wunden. Für diese Befreiung bin id> Ihnen von Herzen dankbar.

Das Tollste was dn getreten ist, Kopf« und Bart haare haben einen hoben Prozentsatz ihrer Gretoenferbe vei nr und nlbem sich der Jugendflrbung. Id) fühle mich gegenwärtig wie ein 25-30 Jähriger und bin der Qbermütigsti iw Orthester, treibe Unfug und kenne keine Ermüdung mehr. Im Punkto Arbeitslust bin ich nicht zu bändigen, fremdsprachige Vokabeln, die ich längst vergessen hatte, tauchen wieder auf, kurz daa Gedächtnis funktioniert tadellos, ebenso bat da- Hucmli*: und Gehör eine Stärkung aufzuweisen. Ihr ergeb er "er R. S<hn Kammermusiker

dan wählt |e nach Geschmack oder wechselt:

s L ; sle-Geiee-Frflrkte, Ar< . Mk. 175

dHo be»e Pedaee ...... Mk LU

x Lukutate-BouilIonwdriel tr d«e. drr *M w wV* fte Korpulatfe a4 Dtefeer-krr Mk. 175

i. Lokatale-Mark, teenweu* »u Broten*Hd> tos ... . Mk 175

t Lukutate-Beerensaft (m tnaiedw 2etnrud«r).... Mk IN k Lakutate-lftark konzeutrierl ....... Mk. 7.

e. Lukutate für Tiere...................Mk 175

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WILHELM HILLER,efcrw.amittrt.W.rli«, HHNNOVBR, MmKta a* O-^eOe-Oerw-DtSI «SitetPt