Einzelbild herunterladen

bo'tfltftberw vierte Luftschraube unter der Gon­del anbringen. Diese Luftschraube harte eine feickrechte Achse, wurde über Kegelräder vom Mo­tor angmleben und sollte ba^u bienen, bo# Luftschiff zu heben und zu fenfen. Da der Auf­trieb aber genügend war. fo bah btz Mannschaf­ten Mühe Hattert, das Schiff an den Halteseilen zu halten, verzichtete Zagls schliehlich auf die Anbringung btefer Schraube.

An dem Tage wehte ein ziemlich starker Ost­wind von 7,5 Meter in der Sekunde. Als Jaget- den Motor in Vang gesetzt hatte, liehen die Mannschaften die Halteseile los, das Schiff ftieg schnell und fuhr gegen den Wind noch Osten. Durch den starken Fahrwind wurde der Ai men zur linken Schraube schon in 100 Meter Höhe von der Riemenscheibe abgewvrfen, so dah da- Schiff unter der Einwirkung der rechten Schraube einen Ätetd nach Aorben beschrieb Al« es JageU gelungen war, bte Spitze wieder nach Osten zu stellen, fiel auch der Aiemen zur rechten Schraube ab. Aunmehr trieb da» Schiff nach Westen ab. Jagels öffnete das Ventil und fiten bei Milmersdorf, einem jevt eingemeindeten Ber­liner Vorort, mehrmals auf. zog dann noch einmal das Ventil und sprang, ohne Schaden zu nehmen, heraus. Das Lustjchisf wurde durch den Wind auf die Erde niedergedrückt und brach zu einem voll- itänbigen Trümmerhaufen in sich zusammen, so dah es eingeschntolzen werden muhte.

Oie Stillegung der Zigarrenindustrie.

Vom Aeichsverband deutscher Z i - aarrenhersteller geht unS folgende Dar­stellung der Vorkommnisse, die zur Still­legung der Zigarrenindurie geführt haben, au:

Am 1. April b. 3. trat nach voraus gegange­nen langwierigen Verhandlungen zwikchcn Ar­beitgebern und Arbeitnehmern eine reichstarif- liche Aegelung derart in Kraft, dah die Löhne um 7*/i Prozent gegenüber dem vorher gelten­den Tarif erhöht wurden. Es wurde dabei aus­drücklich anerkannt, dah mit dieser 7>/,proz. Er­höhung auch die am 1. Oktober d. 3. zu erwar­tende Mietsteigerung abgegolten werden sollte. Der Taris Hai Gültigkeit bis zum 31 Tlära 1928. Die 2Übersteigerung beträgt seit Abschluß des Tarifvertrages etwa 4 Prozent.

3m September d. 3. machte sich in ver­schiedenen Gegenden Deutschlands eine Lohn- betoegung bemerkbar, die sich schliehlich in Leip­zig und Breslau zu kategorischen Lohnforderun­gen verdichtete. Der Reichsverband deutscher Zi- garrenbersteller hat den Arbeitnehmern nie den geringsten Zweifel darüber gelassen, dah er un- bfblngt auf der 3nnehaltung des Reichstarifs bestehen würde, da sonst eine geregelte Geschäfts- tätiakeit und eine kaufmännisch einwandfreie Kalkulation nicht möglich wäre. Aus dem ganzen Verlauf der Lohnbewegung geht hervor, dah die freie Gewerkschaft, wenngleich sie zunächst zu bremsen schien, doch innerlich sehr stark mit den wilden Streiks, die einsetzten, sympathisierte. Dies kam Har und deutlich zum Ausdruck. alS am 26. Oktober in einer Besprechung zwischen den Spitzenorganisationen der Arbeitgeber und Arbeitnehmer der Zigarreninduftrie der Vor­sitzende der freien Gewerkschaft solgendes er­klärte. »Die entstandenen Lohnstreitigkeiten in den bestreikten Orten durch lokale Zugeständnisse aus der Welt zu schaffen, lehnen wir ab. Wir fordern vielmehr darüber hinaus eine sofortige allgemeine Lohnerhöhung." Die Befürchtung von Arbettgeberseite, dah es sich bei den sogenannten wilden Streiks um eine wvhlvorbereitete Aktion handelte, war damit in vollstent Mähe einge­tragen. Dah die Tlrbeitgebtrjeitc von dem ihr zustehenden Recht der Aussperrung Gebrauch gemacht hat, wirb ihr von keinem objektiv denken­den Menschen verdacht werden können. Erschwe­rend für den Tarifbrttch der Arbeitnehmer fällt ins Gewicht, dah sie ihre ganze Aktion in die Zeit des Weihnachtsgeschäftes gelegt haben, um dadurch die Fabrikanten nach ihrer Auffassung zu zwingen, klein beizugeben und nun ihrerseits unter Tarifbruch in neue Verhandlungen einzu- treten. ES steht also zur Zett gar nicht die Frage ter absoluten Lohnverhältnisse zur Diskussion, sondern eS handelt sich darum, ob durch das tarifwidrige Verhalten der Arbeitnehmer ein Präsedenzfall geschaffen werden soll, der die bisherige Grundlage des gesetzlichen Verhält­nisses zwischen Arbeitgeber imb Arbeitnehmer außer Kraft setzt, wenn einem der beiden Kon­trahenten auS irgendwelchen Gründen dieser AeichStaris nicht mehr paht.

Sicherlich wird man. vom rein menschlichen Standpunkt auS. die ganze Stillegung her Zi- garrendustrie gerade jetzt vor Weihnachten aufs

tiefst» bedauern muffen, Schuld an diesem uner­quicklichen Zustand - da« muh offen ausge­sprochen werden - tragen die wilden Streiks und die Tarifbrüchigkeit der Gewerkschaften. die die volle Verantwortlichkeit für die von ihnen herbei geführte Lage zu tragen haben. .

Die Arbeitgeber sind nach wie vor. wte fie dies 'chon verschiedentlich betont haben, bereit, die ausgeiperrten Betriebe wieder zu öffnen, so­bald von der Arbeitnchmer^eite der in Kraft befindliche Aeichstarif wieder anerkannt wird.

provinzialverband Ober Reffen des hessischen Londgemeindetags.

Am QHcnlagDormittag hielt der Verband feine erste Mitgliederversammlung im Saale des Katholischen Der.'tnshauses in Gie­ßen unter dem Vorsitz von Bürgermeister Dr. Völfing. Alsfeld, ab. Ss waren etwa 250 ober hessische Gemeinden vertreten. Ferner war auf Einladung ber Provinzialdirektor der Provinz Oberbeffen erschienen, die obcrhesti- schen KreiSämter waren nah?zu vollzählig durch ihre Kreisdirektoren vertreten.

D«r erste Punkt der Tagesordnung. das Ge­setz über daS Straftenwesen in Hes­sen . brachte eine sehr umfangreiche und ange­regte Aussprache Der Berichterstatter. Bürger­meister Gon. Heldenbergen, verbreitete fi<b über die AuSwirtungen des Gesetzes in finanzieller Beziehung auf die Gemeinden, wobei er insbeson­dere an dem für die Gemei iden befonders wich­tigen Punft der Kostenverteilung bei dem Umbau und der Unterhaltung der Ortsdurchfahrten Kri­tik übte und die derzeitigen geschlichen Best.m- mungen für die Gemeinden als untragbar deze ch- nete. 3m Lause der Aussprache gab Provinzial- direlior Graes eine ausführliche Darlegung über das gesetzliche System der ProvinziLlstrahen und über die Methoden zu deren Herstellung, woraus zu entnehmen war. dah die Provinz für die kommenden 3ahre ein groftzügiges Kleinpflaster-Programm für ihre Straften vorgesehen hat. Die Provinz sei si- nan,ziell nicht in der Lage, weit ergehende Lasten zu übernehmen. 3m Anschluh an die sehr leb­hafte Debatte wurde einstimmig eine Ent» schliestung angenommen, welche eine Abände­rung des Gesetzes über das Strahenwesen in Hessen dahingehend fordert, dast beim Dau einer neuen Provinzialstrahe die Gemeinden von der kostenlosen Stellung des erforderlichen Geländes befreit werden. Gs wird ferner eine Abänderung des Art. 7 des Gesetzes über das Straftenwefen dahingehend beantragt, dast bei der Herstellung der Ortsdurchfahrten mit Kleinvflaster die Ko­sten zu zwei Drittel von der Provinz und zu einem Drittel von den Gemeinden, anstatt wie jetzt, je zur Hälfte, au tragen sind. Ist die Pfla­sterung der Fahrbahn auf einer gröfteren Breite alS 5 Meter erforderlich, so sind die Kosten hier­für zwischen Provinz und Gemeinden ebenfalls im Verhältnis von zwei Drittel zu einem Drittel au tragen. Mehrfach wurde daraus hingewiesen, dast. wenn der gegenwärtige Verteilungsmahstab der Kosten nicht geändert würde, die kleineren Land­gemeinden niemals zu einer Pflasterung ihrer Ortsdurchfahrten kommen würden.

Alsdann folgte ein Referat von Bürgermeister Müller, ilfenbom, über das Gesetz über die Abmarkungen. Der Referent gab einen Meberblid über die Entwicklung des hessischen DermessungswesenS und kam zu dem Ergebnis, dast das neue Gesetz in mancher Beziehung den Gemeinden und den Grundbesitzern wichtige Rechte genannten habe und dast eine Verbill gung der DermessungSkosten zu erstreben sei. Der Red­ner verlangte eine Revision des Gesetzes. Die Versammlung beschloft. das Reserat d m Vorstand deS Verbandes alS 'Material für seine demnäch- ftige Stellungnahme zu übrrwiisen.

Hieraus folgte ein Vortrag von Bürgermeister Dr. V ö l s i n g . Alsfeld, über die Aus Wer­tung der Gemeinde schulden. Der Vor­tragende erläuterte zunächst die individuelle Aus­wertung und deren Merkmale, die sich zwischen 12,5 0 o und 25 ' bewegt, gab sodann einen lieberblick über die Rechtsprechung des Reichs­gerichts in der Frage der Aufwertung der Schuldscheindarlehen, die eine schwere und unge­rechte Belastung gerade für die kleineren und leistungsschwachen Gemeinden bedeute, und berich­tete schliehlich über die Schritte, die der Reichs­städtebund und der Deutsche Landgemeindetag deswegen unternommen hätten. 3m Anschluft an den Vortrag gab Kreis ftcktvr G h. Rat Doeck- mann. Schotten, einige weitere Erläuterungen hierzu.

Bürgermeister Dr. V ö l s i n g berichtete so­dann über den Stand der Reform der hessischen Verwaltungsge setze und gab dabei eine Ueberfidjt über die vorgesehene

neue hefsische Gemeindeordnung und m*befcwthcce über den gegermürtig vorliegend en Entwurf eines Gesetzes über die RechtSverhäftinfle der Ge­meindebeamten, den er al« nicht befriedigend bezeichnete. An den Berich, 'chloh sich eint rege Aussprache an. in welcher die groben Lchw eng- letten bei der Regelung ber Rechtsverhältnisse der Gemeindebeamren zum Ausdruck tarnen.

Wirtschaft.

Ser deutsche Außenhandel im Ottober.

Der deutsche Auftenhand el zeigt im Oktober im reinen Tarenrctfehr einen 81 n- fuhrüberschuf von 234 Dill. Rm. gegen 242 Mill Rm. im Vormonat.

Die Einfuhr im reinen Waren­verkehr zeigt int Oktober gegenüber dem 'Vor­monat eine Zunahme um 70 Mill. Rm Daran sind beteiligt: Lebensmittel und Getränke mit 19 Mill. Rm.. Rohstcfie und halbfertige Waren mit 27 Mill, und Fertigwaren mit 24 Mill. Rm Die Ausfuhr hat im Oktober im allgemeinen ihre Auia»ärtSbewkgung fortgesetzt und li?gt um 223 Mlll. Rm. über der Ausfuhr des Vor­monats. Gestiegen ist die Ausfuhr an Lebens­mitteln um 6 Mill. Rm. und die Fertigwaren- ausfuhr um 25 Mill Rm. Die Rohstoff aussuhr zeigt dagegen eine leichte Ilbschwächurg.

Weiterer Abbauprozeß an der Börse.

5 r a n l f u r t a M, 23. Rov. lenben): schwacher An der heutigen Borst machte der A b v a u p r o zeft der R u r f e weitere und stärkere Fortschritte. Wiederum durfte der herrschende Auftragsmangel in erster Linie für die schwache Haftung die Ursache sein. Die zweite Hand fehlte fast vollkommen, und die Zurückhaltung der Spekulation ist im Zunehmen begriffen. E» zeigte sich eine wachsende Unsicherheit. Man ver­wies auf die Möglichkeit einer Regierungs­krise im Zusammenhang mit den bestehenden Un ftimmiflfeiten im Kabinett, dann beachtete man die Verstimmung der R e u n o r f e r Märkte für deutsche Anleihen, wahrend die Tatsache, dast infolge der raschen Kabinettsbildung in Belgien die Brüsseler Börse von einem Kurseinbruch verschont blieb, keinen Eindruck hlnterlieh. Die Mitteilung, wo­nach die wichtigsten amerikanischen Emissionshäuser zur Frage weiterer deutscher Auslandonleihen Siel- lung nehmen wollen, wirkte nicht beruhigend. Bei Festsetzung der ersten Kurse überwog wieder das Angebot, so dast gegenüber der gestrigen Abendbörse durchschnittliche Einbuften von 1 bi» 3 o. H. zu verzeichnen waren. Am (fbemtemarM lagen J.-G.-Farben 4 v. H. schwächer von Montan- werten waren besonders Rheinvraun mit minus 4 o. H. stärker gedrückt. Zellstoff Waldhof lagen sehr schwach mit minus 10 v. H Ain heimi­schen Anleihe markt blieben Ablösungsschuld ohne Auslosungrecht behauptet. Kriegsanleihe waen etwas an. Ausländische Renten umsatzlos 3m weiteren Verlause blieb die Stimmung unsicher, und die Kurse gingen weiter zurück. Da auch |eht von einer Inlcroentionstötigkeit nichts zu merken war, gaben die Kurse weiter um 1 bis 2 v. H nach Der Geldmarkt war kaum verändert. Tage­geld 5J v. H. Im D e o i f e n v e r k e b r lag dos eng­lische Pfund etwas schwacher. Die Reichsmark no­tierte gegen Kabel 4,1868, gegen London 20,422. London gegen kabel 4,87625. Paris gegen London 124,03, Mailand 89,55, Madrid 28,79.

Berlin, 23. Rov. Man frittr für heul i Reaktion auf Mo geflr.gc Abschwächung i > ' , einer ©rfjolimg gerechnet, wohl in ber Hossnuv 7 bast die Banken intervenirrey toürbni. jum dadurch die Spekulation zu Deckungen bercmla* « würde. SS lagen einige günstige Mel­dungen vor. so die Rcubildung des bdgif eben Kabinetts, der Abschluß der deutsch-polnischen Wirtschaftsverhcinblungen.. Melkungen über die Freigabe des deutschen Eigentums in Amerika usw. Da aber immer noch in e.nigen Spezial- toerteu gröbere Abgaben i>orgenommen wurden unb die erwartet en Interventionen ausblieben, wurde die Tendenz bei Fest­setzung der ersten Kurse allgemein schwa­cher. Bei den Hauptwerken gingen die Verluste über 5<'o hinaus. SHeideanstalt i*erlor n 10 °o, Spritwerte 9 hzw 15 . Löwe 8 . D limler no­tierten zunächst minuo-minus. später 81 (mi­nus 525 f,o). Vei Reben wert n gingen de Kurs­abschläge selten über 2 hinaus. Heimische Anleihen nachgebend. Ausländer zumeist behauptet. Psandbriefe lagen eher tchwä- Her. Der Geldmarkt lag unverändert. Rach den ersten Kursen konnte sich embe tlid) eine leichte Erholung durchsetzen, später wurde die Haltung aber wieder unsicher, b.i das Pr.vat- Publikum angeblich mit kleineren Verkäufen am Marlte war.

F-rnukfurrer Hrtrcibcboric.

Frankfurt a. M. 23. Rov Die Rachfrag, nach Weizen ist bester g.morben. Gute Qual täte wurden über Rotiz bezahlt. Weizenmehl A;.g Ueir.es Geschäft, doch find d. Preise um 025 erhöh! tnerbeu Roggenmehl ist gut gesucht brt 'mveränderlen Preisen. Das G 'chäft in Kleie i': lebhaft, auch für spätere Ivnr.ine. Futtermehl. Iteger. ruhig Gs wurden nor.cn Weizen, I Qua lität, 26 Dk.: Weizen, 2. Qualität, 24 50 -24.75. Weiten. Wei.'erauer 22.5023JO; Roggen, in* ländischer 25 53 25 75; Commer^erftr. fürBrau- Zweck* 26 50 2tv Hafer, inländischer. 22 75 Ire 23.75. Dais (gelb) 20.50 23 75; Weizenmehl. länd'fches. Spezial 0. 33 38JO; Roggen mehl 33 bis 36. Weizenkle.e 13J0; Roggenllne 14 5015 Tendenz; fest.

Letzte Nachrichten.

Lin Millionen - Zollbinteriiebmi^tpeozet.

Mrfängnie- unb tNi Humen itrafru.

WSR. Mainz 23. Rov Die beiten Teil­haber der Klofterbrennerei ..Maria- k r o n". Daniel R ö b l i n g in Oppen Heun unh Beter Wirth in Mainz, sowie zwei Angesteilt> her Firma hatten sich vor dem hiesigen Gench» wegen Zollhinterziehung reip. B a n b t n- « chmuggels zu verantworten. Die Gestllfchaft üt,r:e über zwei Jahre von sechs 3u#tanMlnneT Branntwein mit einem Ackohoigehalt bis 96Vvl.- . roz zu dessen Einfuhr keine Erlaubnis vorlag. unter der salschen DeklarationBranntwein 2» Vol -Proz." ein. Die Sendungen, die unter Hm Zuziehung der Eingangsabga^en einen Wert von über 20 Millionen Mark hatten, wurden bei ber in Oppenheim Borge ommenen Zollabfertigung als Branntwein zu ermäßigtem Zollsatz von 10 Mark für den Doppelzentner ve.zollt, während fie als hochprozentiges Destillat einem Zollsatz von 1002 Mk. für den Doppelzentner unterlagen DemReife wurde dadurch ein Zoll von 13.4 Millionen Mark entzogen. ferner wurde der Monopvlausgleich von 55 Millionen Mark nicht bezahlt. Durm eine kunstvolle Vorrichtung im Rohr des Kettelt wurde bei der Probeentnahme her Zollager«' ccnbe 'Beamte getäuscht Rabling gab feine Straftat zu. während Wirth in me Machen ich-.i-ten feines Teilhabers keinen E nbttck gi-ft,»" haben will. Die beiden AngeftelUen gesta"d<n ein. von her Täuschung der Zollbeamten Kenn' nis gehabt zu haben. Sie hätten mftgewirt' we­ste befürchten muftken, andernfalls ihre Stest,-"- zu veriieren. Der Sohn Otto des P?v7r Wirth, der als Mittäter gift, ist flüTt*- Gestern spät abends wurde das ti r I e 11 fällt. Es lautet für Rödli ng aus , ehn TI - n a l c Gefängnis unh 6 2 099 950 TTI. Geldstrafe evtl weiter ein Jahr Ge­fängnis und 20 049 Q7^ TI L Werl­er f a h . für Wirth auf fünf Monate Gefängnis unb 14 269 050 IRL Geld­strafe evtl, weitere drei JKouate Gefängnis und 4 691 675 Mk Werterfatz. für Ro11 - mann und Grötzinger auf je einen Mona' CMängnit und 3 616 268 TT! G.ibstrafe evtl, weiter einen Monat Gefängnis imb 4 691 675 Dk Werterfatz.

Ctrancnbohriunqlücf in Kassel.

Äaffel. 23. Rov i WSR -Drahtm?i ung ) Ein folgenschweres Strastenbahn- unglück ereignete sich heute vormittao geq.n JO llfir au* bet nach dem Herkules fübrenxr Berg st recke der Herkukesbahn. Bei bet Haltestelle Reu-Hoflanb Itiefi aus bisher unb* kannter Ursache ein talwärts fafrrenber Wagen der Herkules bahn mit einem entgegenkommenden Wagen derselben Linie, in dem lich eine grofw Anzahl Kinder bes.rnd. die sich zum Schliitschub* lauf auf dem Gelände beim Herkules begeben wollten, zusammen. 14 Äinber wurden ver­letzt. davon zwei schiver. Die Verletzten wur­den in bas Roic-Kreu.,-Krankenhaus gebracht. Rähcre Einzelheiten fehlen noch.

hjnqsonzekhen

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

______________________Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe bet zuletzt befchlolsenen Divibende an. Reichsbankdiskont 7 Prozent. Lombardzinsftltz 8 Profil

i>ranffnrto M

Berlin

trenffun a.M

t nlu»

zrantknna. 2-

Verttn

1---T

S-1

te. -

3*iüT Mur»

1 UhT- ! Mur»

bdilufb Uufxing

Mur* Mer»

ädjlu . i.um.

*«» Mut»

jdiiuk. Anfang »irrt

Mut»

UST Mur»

»o ii* Bnlang

wr* hur»

VaUSnonch,Äctcn ,li l!.-itg-»e Äotra . . Äonveoi's« ÄOfTK . .

Jriit'tt Ccirrr .1100 fftoBrn tmnuntkche Äetai......

rische Koten.....

JdiwiKt ÄNtn.......

er>cnH6« ÄotTH.......

7"2-Lo<lciraktsche Äotr« . . llnaanich« Kotin

Devif.nmartl Berlm

Xelegrapb'Kbe

IM.75 «1.79

112.47

I1S1

-Studat

Aus,9b

199,4 a.M

Tannin

n. ii ?3 ii.

tt II. 33. 11.

T-M !»-

tt. II. | 23 II

11 23 11

Tamm:

32. 11 33.11

3.11 28.11

in. i 69.1

*1* D' nnctiiantfUff o IW? Tt «:tl *bU'| eAulö nm Uueto' -9<fd)(rn

Idol o? , ftu«l | -.««choi V . Rra. h Hvp -t» Q*o dpi untui-6bor di <932

1 . . tUtKl-iniD# Vsv «Cant 9<aa -Vo dv«

Fff» ata VorhKj».Ct iiaattenciL rudtobtsar iw.- « . 6*<t>n'eU ym-brlu slal < e Cifttrtttfc'1<fi< Moldn, 4 »F, Cfftrrr it»i gtlp.-rn» < Cvhcrrrl* <m tld Stic 4 Unn.utf»c 0'Olhric 4',Unoarili2fCtn-Mr v 191 i

Ung.iri|t6< Hronrnrtf 4°' lurt Sc'lanfritx o 1011 4 : lurt - In!

s nr 1

C t*f it Ctrl. !l < Rlim.'.nkri fonom Rn <«. Rumänen i»c!d.nl von i»i»

Rda T<u-ufc fffKnUa?n 4', f-amt'itr.i 'Suitnla sux- u Vimr Sudom Tatnp Ich n b.jnic TnnuMtbiH t

y.or6t*uil<t<r riouD 6

Bllo Tfntfe? fftreiiarQ K <*ann t Banlvcnin n

Berlin,» Hand<l»a,l,lNch. I.

und tzrIvai-61 i Tflrmft u Nanonatsank U T cmlch, t*anf lu

T'Stonic tsesklllchat, tzn» 10 StriMiu iv

iVn», reunch, ffrtv.ibant - BVctoiiNint ...... »

6ek»<t>anf ..... . i

40.5 1.' 1

H

79.25

M

»'

XI 1.55

21

2i. t;.

ü

i.Ts

5.2

14.25

LM.75

151.5 IW lt< Hl

IV

I2S 1*7

i II 1 1 1 lliliiiiß III 1 l S11"111S11ki

*7,25

50.7

12.3

2.1

12.1

1» 13

191.5

135.5

IS.5

151.35

151.5

19*. 3

1 li-

lll.75

1H 19t

"M

50,9 11.9

23.0

2.N5 11.9

12.25

129 25 |K- IM

134.13 137 ir

Ii»

195. J 117

II- III

127

197,23

tt- ff ® .....7

Ffrymann ........

ffirhr. Lieferungen . . lu Sui! unt Ära-t ... io ^. itm ,t i>u:a oume . 6

- o!ek r Untrrx . !v vam'.' '6irtir Evert, . Io iftvein fflktrr .... 9

Schirl, fflttrr ... . lu <#urttn ...... .7

VlbOttlKT Z Co .....9

Frdee » ..... v

jeuilch« ffrS-M.......

v Hentr S tinfoble . . 5 <r<if;fittr<6,:'fT f. 9 < hanxr.n ... s

bo-:fiO fftl,H .........

aiit Berowa ......

fttcxtn rrotrh ...... .5

S.'l - Stkuefien . . I-

1 nniw»mann ,f I « r.'anl.lder

CtxdÄUf ff<i<nb- f. bar i CbenAl, tcflarrf, o

Pdüou Brra -n» f I 5 4<k'iul4, rraunto^eu »< tNOrin'iabl o

KhM iKcr.i:n i

t<«reinietr etattrr t 'n 3 J L tanHier . . | -t

«ainsch^sikd« . i.

Rah®t rtr-i' n a

RHiwrf 2 0 ® a« en l<

13e.-.av ... o

etnt 3i a ! . . .

i'Old'chm.V» .......

Sidt6<t#irr:tt......v

vr,:avse,a chtti.....U

115.5

144.4 110 255

IM 215

146.5

81 HO

127 173

131.75

97.17

V MD 144

lin

147.5

«14

114.25 IM 5

-

ISIS 11» 251 5

1X5

151.25 143

78 106.25

125.3 171.5

107

IS* 95.1 79.73

199.25 14*

Ml

144.5

24D

116.4 171

H5 145

III 257

136.1 IM II» 156

21*.5 113,9 148.23

82 75 HZ».3

125 137.»

171 133 IW IIS

133.5 131,75

M *8.5 SD.S 145,73

97.3» 35.9

0»

113.3

99,75

113.75 16h HU

Kl 25

IM. 23 115.4

133.36 143

841.5 112

14*.5

11 105.5

12« 171

130.5

IW 137.5

A

»7.5

ho :: in

«6

it* IM.<7 »1.25

rJ9

96.4

t« mer .

£'no<lD«ri,r ffrmtaf . >

itewni Äcdftabt avß 1 Ärcita.. |-

Ta-xnHf»: U

tkr fflanistost ... ! femder >

fPair..»? . . . |.

Jfilhofi Nnva'«adura l ülartc: nbur^-r Saflci 7 eflaurr Qk: »

1 craiUr Ti'otcta . . . c I <mai tttüraxTfr luoa ... c

kUdir trorur . . 1

Äst 9 -icnaptll . (

Crrn-t i »rsfrel.....

V,om ....

focs. m .... . t

Srcn ..♦nta .... v -»n». t; .....

£<Dliatn6«5i ......>

w>un:tcn< .

rtfcnxdt ..... >

isotahafnrertfc ...... »

«tat ...... i

';<farfu:eo ...... n 1'iteiß n -3 . ... »

3k»t - - .....i

t«ii A .... e

eeb» -UkL: .....c

Ban

13/» 130 190 130.25

ttl.4

117.75

83.5

79.*5

TJ

111 24 *3.2-

115.75 13*.5

W.»

ian

196.5

otrn.

....."""f"?

Ml Mn

<84.75

IK.23 119.25 151.35 *.23

69.5

- 112.3

151 »

III

*3.75

99

Wl Lt7

Ä E tt

i r Bf 11111 iBii?-;t*a5e5E-!lMB 111 =

1.397 112.9.

*9.11

-.71

78.M

Q. M.

n a

U Äoatr

23 Mtcotr.

d ins« Äon renj «»*10 t*rv

fleni*, Ketteten» «et»__6r -

ÄU1I vowBtea.r moca . . - »OKU .. z M b« .14998 - -u v» »' <>' ! 1 ; *** 1 ,<M - . - A im» . f d . ia. Ä . »< ante -'Haben Tanp» o »n »cu. <au . . CanoM Um e*e Ur.

'T«.U 1*9.13

1.7* 1.7»

111.14 Hl.*

112.31 IU.U

112,7« 111.«

Im.iw 10.55«

»».** 96,446

Ll*l 4. IW.

14.445 ILIA.

«M.M

79.9» 71.82

1.917 1,931

u. tr> 0,691

49.97 39,99

U.M 17.47

73.> 73.12

tua»

»1.53 M.71

r. i> t. le*

5.594 5 3.»

1,19" II*

4.MM

50.93 5V.97

1.7,7

111.If 113. U 117,77 10.6*

«.«;

4.1*1 14.41 «.67

1.911 -.499

M.N

7.869

5 M.

u.

n.i L* 1»

1.9 i.M

y»

7.1

3.M 3».

1 H

* *

1 «

i

f 7 «

o b*

*

>« r.

170.4 l-v'

** M.5

76 73.5

t^CTttTL ?! mCODC

.193 3.394 LI1*

t.n

ii l.k 39.1

luwrifanfr*t Kctta.....

feieti* Ji.'ttn......

Tanftch« Ästet......

ÄctzB.......

1 Ä

\t:.u ®,N6