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Botschafter Von Maltzan das Opfer eines Flugzeugunglücks. Absturz des Verkehrsflugzeugs auf der Strecke Berlin - München. Führer und vier Passagiere töllich verunglückt.

Berlin, 23. Sept. (WTV. Drahiberichl.) Aus bisher unbekannten Gründen verunglückte das Flugzeug D 585 der Deutschen Luft- h a n , ü auf der Sirecke BeriinMünchen in der Nähe von Schleiz. Der Flugzeugführer und vier Passagiere sind t o t. Lin Bordmonteur wurde schwer verletzt. Die Kamen der loten sind:

Botschafter Freiherr von Maltzan, Richard Roll von der Reichsbahndirektion

Berlin,

von Arnim, Prokurist und Beckehrsleiter der Deutschen Lufthansa.

O tz m e r, Flugschüler der Berkehrssliegerschule, Chartert, Flugzeugführer.

Der Flugzeugführer L h a r l e t t ist ein Friedens- fliegcr, der viele hunderttausende von Kilometer auf Slreckenflügen zurückgelegt hat. Er ist in lehler Zeit besonders viel auf der Strecke BerlinMünchen ge­flogen.

*

Mit dem Freiherrn von Maltzan, der während seines in der Heimat verbrachten Sommerurlaubs auf so tragische Weise ums Leben kommen mußte, verliert das Deutsche Reich einen seiner fähigsten Diplomaten, dem es nach erfolgreicher Tätigkeit in verschiedenen Amtsstellen des auswärtigen Dienstes auf seinem letzten Posten in Washington gelungen war, nicht nur die durch Kriegs- und Inflationsjahre gelockerten Beziehungen zu dem amtlichen Amerika wieder fester zu knüpfen, sondern auch in weiten Kreisen des amerikanischen Volkes die Sympathie für Deutschland zu wecken.

Ago von Maltzan entstammte dem uralten in Mecklenburg ansässigen Geschlecht der Freiherrn von Maltzan zu Wartenberg und Penzlin. Auf dem meck­

lenburgischen Ritterguts Klein-Darchow wurde er 1877 geboren, studierte Rechtswissenschaft und trat 1906 aus dem preußischen Justizdienst zum diplo­matischen Dienst des Reiches über; 1907 ging er als Legationssekretär nach Rio de Janeiro, 1907 nach Christiania. In den Jahren 1910 und 1911 war er erster Sekretär bei der Botschaft in St. Petersburg und dann von 1913 bis 1917 in P e k i n g, und zwar dort seit Kriegsausbruch als Geschäftsträger. Von hier aus konnte er bereits am 1. August 1914 die berühmt gewordene Meldung über die bevorstehende japanische Kriegserklärung übermitteln, indem er durch offenes Telegramm seinEngage­ment" mitMiß Butterfly" anzeigte.

Nachdem auch China zur Kriegserklärung ge­zwungen worden war, kehrte er nach Deutschland zurü/t, war kurz Stellvertreter des Reichskanzlers im Hauptquartier Ost und dann bis Sommer 1919 an der Gesandtschaft im Haag. Sodann wurde er zum B"vollmächtigten des Auswärtigen Amts für Estland und Lettland mit dem Amtssitz in Königs­berg ernannt, jedoch bald wieder ins' Auswärtige Amt berufen, wo er Referent in der Ostabteilung unter dem Ministerialdirektor Behrendt wurde, der im Gegensatz zu Maltzans Anschauungen eine Po­litik der Absperrung gegen Rußland betrieb.

Im November 1921 trat jedoch Behrendt zurück, und Maltzan wurde nun selbständiger Leiter der O st a b t c i l u n g. Als solcher bereitete er den wäh­rend der Konferenz von Genua am 16. April 1922 abgeschlossenen Vertrag von Rapallo mit Rußland vor, durch den Rußland vor allem auf Reparationsforderungen gegen Deutschland verzich­tete. Im Dezember 1922 wurde dann Freiherr von Maltzan Staatssekretär des Auswärti­gen Amts. Zwei Jahre später (Dezember 1924) wurde er zum Botschafter in Washington ernannt. Verheiratet war Freiherr von Maltzan seit 1914 mit Edith Gruson, einer Enkelin des Erfinders des Gruson-Stahls.

Gefahr für die Gesundheit der Anwohner und Pas­santen bilde und zu Hals- und Lungenkatarrhen Veranlassung gebe.

iy.hauptiagungdesLuthmschen Einigung§werke§.

Marburg, 21. Sept. (Sil.) Der zweite Tag der 19. Haupttagung des lutherischen Eini­gungswerkes wurde mit einem liturgischen Mor­gengottesdienst, gehalten von Generalsuperinten- s Lent D. Dettmering (Kassel) eröffnet. 3m übrigen war der Lag für die S p e z i a l k on se­ren z e n freigehalten.

3n einer Sondersitzung über die Hei­de n m i s s i o n sprach der Leiter des Missions- Seminars in Leipzig, Studienrat K ö b e r l e, über die Entwickelung der deutschen Mission nach dem Kriege. Er ging von dem Gedanken aus, daß das Werk der Mission der Gewißheit entspringe, daß Gott in Christus eine Rettung für alle Welt geschaffen habe. Die lutherische Mission, deren Entwickelung mit den größten geistigen und politischen Bewegungen in aller Welt eng verknüpft sei, habe die besondere Aufgabe, auf Grund ihres Bekenntnisses zum dreieinigen Gott die schöpfungsmähige Eigenart der Böller zu achten und zu pflegen und ge­meindebildende, erziehende Arbeit zu leisten. Er­gab dann einen ileberblick über die äußere Ent­wickelung der Mission, die sich allmählich von den schweren Schlägen der Kriegs- und In­flationszeit erhole und die trotz aller Schwierig­keiten in bezug auf die Finanzierung und die Frage des Arbeitsnachwuchses für das Werk eine gute Weiterentwickelung erhoffen ließ. So­dann sprach Missionsinspektor Steck (Äeuen- dettelsau) über «Die neue Zeit draußen und die lutherische Mission" und der Direktor des Landesverbandes für Innere Mis­sion in Sachsen, Pfarrer Wendelin über die Liebestätigkeit b e ri staatsfreien K i r ch e".

Nachdem am Vormittag dann noch die Dia- sp^.a-Pflege behandelt worden war, beschäftigte sich am Nachmittag eine Konferenz mit der Auswanderer- und Seemannsmis- s i o m In seinem Vortrag über die deutsche Auswanderung nach dem Weltkrieg und die Verpflichtung der Heimattirche machte der Di­rektor der evangelisch-lutherischen Auswanderer­mission, Pastor Dr. Wagner (Hamburg), dar­auf aufmerksam, daß jährlich 60 000 bis 70 000 Volksgenossen vielfach evangelischer Konfession durch die wirtschaftliche Lage zum Auswandern genötigt werden. Die Kirche sei verpflichtet, für sie zu sorgen. Sie würde ihrer Verpflichtung nur zum Teil durch die Auswanderer-Mission gerecht. Die Erhaltung des Deutschtums bei den Auswanderern werde nur gewährleistet durch den weiteren Ausbau der Auswandererfürsorge in fernen Ländern, ilebrigens liege es der Kirche ob, dem Vaterland die Kräfte zu erhalten, was vor allem durch eine stärkere Besiedelung des deutschen Ostens möglich sei. Zu gleicher Zeit sprach in einer anderen Sonderkonferenz Pfarrer Hübener überDie gegenwärtigen Beziehu ngen der Kirchen zueinan­der". Er ging aus von der Einigungsarbeit, die se-t 50 Jahren in der lutherischen Kirche be­trieben werde, und behandelte dann das Verhält­nis zur römischen Kirche, wo die Annäherungs­versuche in der Zukunft erfreuliche Früchte brin­gen dürften. Die engen Beziehungen zwischen Lutheranern und Calvinisten seien von der Be­kenntnis stellung der Gemeinden- und Kirchen­körper abhängig und nicht so sehr von der Arbeit der Theologie.

Die Reihe der Sonderkonferenzen schloß mit der Behandlung der Iu de nm i s s i vn. Mis­sionsdirektor P. von Harling (Leipzig) zeich­nete in feinem Vortrag das heutige Judentum. Die Stellung des Juden werde sich in ehrlichem Ringen' um die Stellung zu Christus trotz seines Sträubens immer mehr Christus nähern.

Wirtschaft.

Deutscher Außenhandel im August und Konjunktur.

Die Börse hat am Mittwoch unter dem Ein­druck der Außenhandelszahlen für den vergan­genen Monat mit einer kräftigen Erhöhung des Kursniveaus, die sich auf fast alle Gebiete des Aktienmarktes erstreckte, geantwortet. Die Besse­rung in der Gestaltung des deutschen Außen­handels, die in der Abnahme der Hande'spassivi- : um 133 Millionen Mark auf 292 Millionen Mark liegt, scheint bei genauer Betrachtung der Gründe der Besserung jedoch nur ein verhältnis­mäßig günstiges Ergebnis zu fein. Denn die

Abnahme der Handelspassivität ist vornehmlich auf den Rückgang der Lebensmittelimporte um 101 Millionen Mark zurückzusühren. Wir hatten in unserem letzten Bericht zur Iulibilanz des Außenhandels bereits darauf hingewiesen, daß mit dem Hereinkommen der deutschen Ernte ein wesentlicher Rückgang der Einfuhr­zahlen eintreten müsse. Es darf auch nicht ver­gessen werden, daß die Monate August und September saisonmäßig die geringsten Importe aufzuweisen haben, und daß sich die Einfuhr­zahlen dann bis zum Dezember wieder stark zu erhöhen pflegen. War also die erhebliche Stei­gerung der Lebensmitteleinfuhr im Juli nur eine saisonmäßige Erscheinung (Verspätung der Ernte) und ergab sie sich dadurch, daß die Passi­vität des deutschen Außenhandels im Juli tat­sächlich um den ansehnlichen Betrag einer 100- Millionen-Mark-Aussuhrsteigerung ohne di? Ver­zögerung der Ernte zurückgegangen war, so muß man bei näherer Untersuchung der Augustergeb- nisse des Außenhandels doch zu der Feststellung kommen, daß im Grunde eine weitere Besserung und damit eine Wendung in der Entwicklung unserer Handelsbilanz nicht eingetreten ist. Die Fertigwaren-Ausfuhr hat insgesamt nur eine geringe Steigerung auszuweisen; in einzelnen Branchen ist ein Rückschlag eingetreten, z. B. ist die Ausfuhr an Maschinen um nicht weniger als 12,5 Millionen Mark zurückgegangen und auch der Export an Walzwerkerzeugnissen und Eisenwaren hat sich wieder um 1.9 Millionen Mark^gesenkt. Auf der andern Seite ist es als erfreulich zu bewerten, daß die Fertigwaren­einfuhr nicht weiter gestiegen ist, sondern um einen, wenn auch geringen Betrag zurückging. Immerhin ist die Entspannung, die man für den Monat August erwartet hatte, erreicht worden, wenn auch die Hoffnungen auf eine Steigerung der Fertigwarenausfuhr, deren Gestaltung allein für die deutsche Zahlungsbilanz ausschlaggebend ist, sich nicht erfüllt haben.

Was die Inlandkonjunktur anbelangt, so be­weist die fast unveränderte Einfuhr an Rohstoffen und halbfertigen Waren, daß Beschäftigungs­grad und Rohstoffbedarf in den einzelnen Wirt­schaftszweigen günstig geblieben sind. Der In- landmarkt hat also seine Aufnahmefähigkeit bei- behalten. Eine interessante Entwicklung zeigen die Außenhandelszahlen bei Textilien. Die Ein­fuhr an Textilrohstoffen ist um fast 30 Millionen Mark zurückgegangen, und zwar Wolle mit 14,1

und Baumwolle mit 10,5 Millionen Mark. Anderseits ist die Ausfuhr von Textilgeweben bei Wolle und Baumwolle nicht unbeträchtlich ge­stiegen. Aus dieser Tatsache kann man zweifel­los schließen, daß der Höhepunkt der Textil­konjunktur überschritten sein muß und daß die Textilindustrie dem Export eine erhöhte Auf­merksamkeit widmet. Die Ein- und Ausfuhr der landwirtschaftlichen Erzeugnisse dürfte auch die Septemberbilanz des Außenhandels entscheidend beeinflussen. Wenn man bedenkt, daß durch eine Verminderung der Einfuhr, so notwendig sie an und für sich ist und so sehr man den Bestrebun­gen und Maßnahmen zur Steigerung der Erzeu­gung aus der heimischen Scholle beistimmen muß, das Problem des Außenhandels in Deutschland nicht gelöst werden kann, so wird auch das ver­hältnismäßig günstige Ergebnis des Außen­handels im August nicht die Besorgnisse be­seitigen können, die sich aus der Passivität des Außenhandels für die Gestaltung der Zahlungs­bilanz ergeben.

* Erntevorschätzung für Hafer und Hülsenfrüchte. Die Statistische Korrespondenz veröffentlicht eine Erntevorschätzung für Hafer und Hülsenfrüchte im Vergleich mit der Novemberschät- zung des vorhergegangenen Jahres. In der Zusam­menstellung ist der Unterschied gegen die November­schätzung des vorhergegangenen Jahres mit plus oder minus angegeben. Es werden die Erntemengen geschätzt in Doppelzentner: für Hafer auf 44 246 232, minus 98 077, Erbsen 1 252 925, plus 155 502, Speisebohnen 57979, plus 4444, Ackerbohnen 998281, plus 55 248.

* Deutsche Bank. In der gestrigen Sitzung des Aufsichtsrats der Deutschen Bank wurde über das verflossene Semester berichtet. Das Gewinn­ergebnis war befriedigend.

FranksurLcr Börse.

Frankfurt a. M., 23. Sept. Tendenz: schwächer. Während noch im Vorbörsenverkehr die anhaltende Nachfrage nach Clektrowerten die Tendenz gestützt hatte, erfuhr die Stimmung zum offiziellen Börienbeginn eine allgemeine Abschwächung bei kleinsten Um­sätzen. Immer wieder steht der Auftrags­mangel von feiten der Privatkund­schaf t der Entwickelung des Geschäftes hemmend im Wege, so daß auch die berufsmäßigen Börsen­kreise starke Zurückhaltung übten. Im Vorder­

gründe der Besorgnisse steht immer noch der Geldmarkt, dessen Entwickelung zum Quar­tals-Ultimo sehr ungewiß erscheint. Man wies darauf hin. daß durch das wttter? Hereinströmen von Ausländsanleihen keine Hilfe mehr zu er­warten sei. So schritt die Spekulation einmal zur Realisation der gestrigen Kursgewinne, außerdem dürften auch von den Baissiers Blankoabgaben vorgenommen worden sein. Gegenüber dem ge­strigen Abendniveau verzeichneten fast alle Marktgebiete durchschnittliche Kursver­luste von 1 bis 2 Prozent. Besonders stark im Angebot lagen I. G. Farben mit minus 3 Prozent und vor allem Zellstoff-Wald- h v f mit minus 5 Proz. in Realisation der gestri­gen Gewinne. Stark abgeschwächt waren D a r n a t minus 4,5 Prozent und Gelsenkirchen minus 2,75 Prozent. Gut behauptet blieben Kaliwerte und die Metallbankgruppe. Am Elektro- markt konnten sich Bergmann, Gessürel (Ges. für elektr. Untern.), und Licht und Kraft girl behaupten. Rach Voigt & Haeffner bestand Nach­frage, so daß das Papier um 6,5 Prozent an ziehen konnte. An den Rentenmärkten i'i die Haltung ruhiger geworden. Für Russen ec hielt sich Interesse, ebensö für Serben. Deuts e Anleihen fast ohne Umsä^-e. Im te:it.r:. Verlaufe machte die Abwärtsbewegung zunäch. noch Fortschritte, doch stellte sich spater auf dem ermäßigten Kursniveau, namentlich für Elektro teerte, etwas Deckungsbegehr ein. Die Kurse konnten teilweise bis zu 1 Prozent anziehen. I.G.-Farben blieben fast unverändert. Am Geldmarkt stellte sich Tagesgeld bei unver­ändert reichlichem Angebot auf 6 Prozent. Am Devisenmarkt lag die Reichsmark weiter außerordentlich fest mit 4,1935 gegen Kabel und 20,412 gegen London. Paris gegen London 124,02, Mailand 89,25 und Madrid 27,93.

Berliner Börse.

Berlin, 23. Sept. Die bald nicht mehr zu übertreffende Geschäfts! v.figkeit hat heute zu den ersten Kurse:: zu einer allge­meinen Abschwächung geführt. Selbst die noch vorbörslich favorisierten Elektrowerte konnten ihre höchsten Kurse nicht behaupten und lagen im Angebot. Die vorliegenden ziemlich günstig lautenden Meldungen aus dems Ruhr­bergbau und die Rekordziffern der Deut­schen Rohstahlgeteinnung hatten keinen Einfluß auf das Geschäft. Dagegen enttäuschten die gestrige.: Auslassungen der Deutsche:: Bank. Die Kursabschteächungen betrugen im allgemei­nen bis zu 2 Prozent. Fester lagen nur Gesfürel (Gesellschaft für elektrische Unternehmungen) plus 2 Prozent und Voigt Haeffner plus 7 Prozent. Bemberg, Ostwerke und Mitteldeutsche lagen 4 Prozent und darüber gedrückt. Heimische Anleihen und Ausländer ruhig. Russen und Rumänen eher fester. Pfandbriefe geschäfts­los bei gehaltenen Kursen. Am Devisen- markt herrschte starkes Angebot in Devisen, so daß sich die Reichsmark weiter befestigen konnte; sie erreichte gegen Kabel einen Kurs von 4,1945. Dieser Kurs ist nur Viooo («in Promille) vom Goldpunkt entfernt. Im Börßenverlaufe gaben die Esfcktenkurse weiter nach Löwe minus 3 Pro­zent, Siemens minus 1,5 Prozent, Voigt & Haeff- ner verloren jetzt 6 Prozent und stellten sich auf 202 Prozent.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M, 23. Sept. Die Dörte verlies kehr ruhig bei unveränderten Prrijcr. Lediglich hochwertige Futtermittel sind etto e gefragt. Die Kartoffelpreise sind gedrückt. D Kartoffelernte ist quantitativ sehr gut, doch ist ein großer Teil nur zu Futterzwecken verwend­bar. da die große Feuchtigkeit leicht zum Q3e. - derben führen dürfte. Es wurden notiert: Weiz >' Wetterauer 26,25 bis 26,50, Roggen, inländisch 24,75, Sommergerste für Brauzwecke 26 bis 23. Hafer, inländ. 22,50 bis 24, Hafer, ausländ. 21 bis 25, Mais, gelb 19 bis 19,25. Weizenmehl, inländ.. Spezial 0 39 bis 39,25, Roggenmehl 35 bis 35,50, Deizenlleie 13 bis 13.25. Roggenkleie 13,75.

Der Arumpsretter kommt.

Die gestern an dieser Stelle veröffentlichte freu­dige Nachricht für jede feinbestrumpfte Dame hat sicher allseitig Beachtung gesunden.

Der gesetzlich geschützte »Nur- Strumpfrelter* macht seinem Namen wirklich alle Ehre. Gr ist eine ganz neue Errungenschaft, auf die heute in der Zeit der seinen Strümpfe keine Dame verzichten kann. Das Herunterlaufen der Maschen wird aus eine ganz verblüffend einfache Art (durch das Auftupfen eines Tropfens der geheimnisvollen Flüssigkeit) im Augenblick au'gehalten. 18560a

Morgen erfahren unsere Leser mehr darüber.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Berlin, 22 Sevtdr.

Damm-

a. M.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt

Telegraphische Auszahlung.

Bantnofen.

io

-i'ut.22 2cvtbr.

Diskonto-Gesellschaft Ank. 10

C6clb

TreSdncr Bank

lo

NIuteldeutlche Kreditbank 0

Metallbau! . lieichsdank .

Dividende an. Reichsbankdiskont 6 Prozent, Lombardzinssuh 7 Prozent.

die

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den

der

io

12

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4.182

58.18

112.03

20.392

Amcrckmmche Noten Belgische Noten . . Däuiiche Noten . . Englische Noten

AUg. Deutsche Credilanst.. lu Barm r Bankverein

Berliner HandelSqesellsch. Commerz- und Privat-Bk. Darmst. u. Naitonaloank

Deutsche Bank......

französische Noten......

Holländische Noten....

Italienische Noten......

Norwegische Noten......

Deutsch-Testerr.,Li00 Kronen Rumänische Noten......

Schwedische Noten . Schweizer Noten.......

Spanische Noten.......

Tschechoslowakische Noten . - Ungarische Noten

6% Dt. NcichSanlethe v. 1927 T' Anl Adlos Schuld mit Aurlos -Rechten . . .

D .ägl. ohne AuSles.-Rechten 7* > Franks. Hyp.-Bl. Eo.dpf unkündbar bi« 1932 .... Wo Rheinische Lkw -Bank t'iqu -Goidps ....

A E. G abg Dorkricgs-Ob- Ugalionen. rückzahlbar 1932 4° > Schweiz. Bundesb.-Anl. 4% Lesteretchische Eoldrte 4,20°/« Oefterr. ich. Silbcrrte . « o Oesterreich, tinocul. Rte 4" > Ungarische fflolörle 4" Ungarische Stoaler. v.1910 4«/,% deSgl. von 1913 . . . 4% Ungarische .«ronenrte . . 4°/ Türk, üollanleihe v 1911 4% Türk Bagdadbahn. Anl.

Serie I......

4°, o dcsgl. Serie II . . 4°0 Rumänen convcrt. Rte. 41 ,°/0 Rumänen Goldanl. .

von 1913........

Alla Deutsche Eisenbahn .4'/, Lamburg-Amcrika Patel. . 6 H.imd.-Südam Dampjsch .8 Hansa Dampfschiff . . . .6 Norddeutscher Lloyd . . 6

Brie'

4.202

58,42

112.47

20 4*2

Geld

Brief

16.424

16.507

167.76

168.44

22.87

22,97

110,38

110,82

58.95

59,19

2,595

2,615

112,42

112,88

80,66

80.98

73,05

73,35

12.38

12,44

73.26

73.56

Frankfurt a.M.

Berlm

S-ranffurta. 9)f.| Berlin

Schlug, fiurs

1-llbr. fiuro

Schluß Anfang Kur» 1 -iure

Schluß Kurs

-Uhr. Kurs

Scylub- Knrs

Anfang Kurs

22. 9.

23. 9.

22. 9.

23. 9

Datum:

22. 9.

23. 9.

2 t. 9.

23. 9.

87.25

_

87.5

-

......7

184

182.75

183.»

184

Bcrgmaiin ........8

195

196

196.5

197.4

54,75

55

65

Slcftr. Lieferungen . . . 10

-

187

186,75

15.25

15.9

15.4

Licht und iirart......10

211

21i

210.25

210,5

Fclleir & GuM aume .... 6

1375

137

137,5

-

-

Ges r. Elck.r- Urnern . . 10

Ha nb. Elektr. Werke . . 10

278

279

277.5

279.5

165.75

165,25

78.75

Rhein. Elektr .... 8

162,75

162

163.5

Schief. Elektr........lo

171,5

171,5

84

Schlickert . ...... 7

203,5

202,25

203

201,5

Siemens & Halske .... 16

.96,5

294 75

296.4

297

29,75

6.5

29.75

Tran radio.........8

132

131.25

Labmever L Co. .... 9

179,5

180,75

182,4

_

Buder ö ......0

108.5

108

108

26 8

27

27.25

Deutsche Erdöl........

141i

148 6

24.13

24.13

24.75

Essener Steinkohle.....8

-

155

156

24.9

24.75

Gelsenkirchener . f. »/« I. 4

151,6

I48.75j

151,25

(.'0.13

2.925

2.4

2,9

Harvener .....8

202,5

203

203

203

-

14,5

Hoesch Eisen ....... 5

Ilse Bergbau........8

-

246,5

18

Klocknerwerke ...... .5

159

158

15.25

15,5

skölu-Nenefsen ... 51/»

176

177

-

-

Mannesmann .f. V, I 4

171,75

171

172

172.2!

Manselder.........7

127

129,25

128.65

19

-

18,5

Oderschles. Eisenb. Bedarf 0

109

107

87

87.5

149 7,i

Oberschles. Kokswerke . . . 0

102.5

102

149.75

149,7;

150.4

Phönix Bergbau f '/, I 3

109 65

09.25

110

110

2:3.75

230 25

Rheinische Braunkohlen . 10

247

242

.-46

244.13

23C 15t 5 144,25

Rheinstahl . o

193

191

192,5

191,5

Riebeck Montan ......6

176 6

173

144

144.75

145,5

249

174 75

230 5

Bereinigte Stahlw. f. Vi 9 3

Otavi Psinen . . . . 1 sh

124

124.5

33,9

34

246 75

liali Aschersleben ... 10

171.5

171.5

170,25

174.25

231.7

173 '27

KaliWestereqetn . . 10

Kaliwerk Salzdetfurth . . 12

182

183

182

182

229

245,5

166

156.75

165

155,5

166,75

157,13

165.5

156.5

I E Warben Industrie. io Dynamit Nobel ..... o

295

293

295,5

141

294,25

163.5

162

163.75

162.5

Scheid-anüail........8

.08,6

242.5

^38

Goldschmidt .......5

129

129 5

129

139.13 17?

139

(>9 25

95.5

95

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172

171.6

Merällgeselllchaft . .... 10

19V

Frankfurt a M

Berlin

Schlus; Kurs

j l'Uhr.

' Kurs

Schluh. Kurs

Anfang 1 Kurs

Datum:

22. 9.

| 23. 9.

22. 9.

| 23. 9-

Blulwv Holzmann . . . Heidelberger Gement . .

198

197 S

197

19?

8

Gement Karlstadt.....

- 8

191

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-

Ü'flDB <t Freitag

IC

161,5

161,5

-

Schulibels Payenhofer. .

15

426.5

426

Ostwerke..... . . .

12

404

400

Ber. Or.lanzstosf . . . .

15

724

719

Bemberg..........

8

586

583

Zellsto': Waldhos.....

12

113,75

13,5

316

314

Zellstoff Aschan'eubura . .

10

200

200 5

198,5

Charlottenburger Wasser.

7

139 9

essauer Gas . . ....

8

195.75

195.23

Daimler Motoren. . . . .

0

119

118.5

U9.5

Demag . ......

0

87

85.5

Lldlerwerke öklever. . . . .

0

108

106

108,25

106,75

Ludw. roeicc . » . .

L

-

271

276

Nat. Automobil......

6

117.25

115.5

Orenstein L Kovvel . . . .

4

133.5

133,65

Linke Howianu . . . .. .

0

Leonbard Tietz . ....

6

161

169

Bamag-Meguin......

0

45.5

45

Frankr. Mi lch-nen . . . .

0

72.5

"Iriyner . . . . .

7

113,5

112,5

Hevligenfiaedt ......

v

34 25

kkunghans ......

Lechwerke. .......

6

108.25

107,75

8

120

L'lainkroftwerke......

8

122.1

Miag ..........

10

134

135

Nekarlulmer ......

8

U2,2o

114 75

PeterS Union .....

8

115.5

116 5

ßebt. Roeder ......

10

140.5

Voigt 4 Haeffner ....

6

196.5

202

200

208

Südd Zucker ...

0

138.75

138,75

22. Sevtbr.

23. Ceptbr.

'Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Keld

'Brief

Geld

Briet

Amit.-Non

168,06

<68,14

168,01

168,35

Buen.-Aire-5

1,791

1,795

1,790

1.794

Brsf-'Antw

58,475

>8,495

»8,41

18,53

Ehristiania

110,64

10,86

110,49

110,71

Kopenhagen

112,28

,12, .0

112,26

112,48

Stockholm .

112,72

112,94

112,69

U2,9i

Helsingfors.

>0,56

>0,585

10,60

10,58

Italien . .

22,855

.2,895

22,843

22,885

London. . .

-'0,397

10,437

41,3.4

<0,43

Neuyork . .

4,193a

1,2015

4,190

4,198

Paris....

16,44

16,48

16,465

16.50a

Schweiz . .

"0.83

)ü,99

50,79

10,95

Spanien . .

73,30

73,44

72,98

73,12

yapan .. . Rio de Jan. Wien in D -

1,956

1,960

1,957

1.961

>.4995

1.5015

1.499

9.501

Ccft. abges:

39,11

»9,23

»9,09

59.21

Prag ....

2,429

12,449

12,422

12,442

Belgrad . .

7,387

7,401

<,386

7,400

Budapest. . Bul'orieu

<3,35

.3,49

<3,33

73,47

J.U24

3,030

3.032

3,038

1'iüabon

W,51

20,55

>0.58

20,62

Danzig.

81.3:

81.48

81,27

81,43

Konst..ntin.

,140

2,144

->,143

2,149

Silben. . .

,491

5,506

5,544

5,556

Eanada

«.196

4,204

4.195

4.203

llruonat)

1.22b

4.2.(4

4.206

4,214

Tatro

0.015

20.955

20.945

20-985

jrr. 224 <

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Deutschland« schattet von dem Tamil wild ach tischt" Schaft beeinslus,-" gesunden Stetitzt man unter m bea* P1 abjäM zujamn unbernttn^t- dem Termin der blmt unserer «mit betrachtet Wahlagitation ' vielleicht liegt der Seite der vierten Kabinet Und die Dppo Schuld, wenn d Deutschnationale,

Seinerzeit ko lesen, tafc man d Üch ausjumitten beste Hflftations bei den Dahl« Opposition zu i nicht länger nx Sommerftrien licheo Spiel, da mngskoulition gen wurden aus Len über Nach! glaubte, in ih Sprenguna der Vorgeschichte d und Deutschnat genug Blößen, werden braucht das Leben schw die berühmten Sommermona« Linken immer man glaubte, ix wo einmal eint' redftn USea abf] W der Kali,. owoyl bei den I große Teile der Inbrunst diese (

gar nicht au mit der ihm ei' erklärt hat, das noaiition seiner aachen. Aber h

die Parten Wspolitit näh 5_r wohlwollend Me. Und es i Lebensfähigkeit iS? '\R.rar Wer das tze» -'Richtlinien" al oem breiten Fo °'ederholl wui ^-gen Außens wurden.

Ztarf 1-ende Bank Analen das ^LOtoieinfam M unter alle Partei Ssn®

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