Botschafter Von Maltzan das Opfer eines Flugzeugunglücks. Absturz des Verkehrsflugzeugs auf der Strecke Berlin - München. Führer und vier Passagiere töllich verunglückt.
Berlin, 23. Sept. (WTV. Drahiberichl.) Aus bisher unbekannten Gründen verunglückte das Flugzeug D 585 der Deutschen Luft- h a n , ü auf der Sirecke Beriin—München in der Nähe von Schleiz. Der Flugzeugführer und vier Passagiere sind t o t. Lin Bordmonteur wurde schwer verletzt. Die Kamen der loten sind:
Botschafter Freiherr von Maltzan, Richard Roll von der Reichsbahndirektion
Berlin,
von Arnim, Prokurist und Beckehrsleiter der Deutschen Lufthansa.
O tz m e r, Flugschüler der Berkehrssliegerschule, Chartert, Flugzeugführer.
Der Flugzeugführer L h a r l e t t ist ein Friedens- fliegcr, der viele hunderttausende von Kilometer auf Slreckenflügen zurückgelegt hat. Er ist in lehler Zeit besonders viel auf der Strecke Berlin—München geflogen.
*
Mit dem Freiherrn von Maltzan, der während seines in der Heimat verbrachten Sommerurlaubs auf so tragische Weise ums Leben kommen mußte, verliert das Deutsche Reich einen seiner fähigsten Diplomaten, dem es nach erfolgreicher Tätigkeit in verschiedenen Amtsstellen des auswärtigen Dienstes auf seinem letzten Posten in Washington gelungen war, nicht nur die durch Kriegs- und Inflationsjahre gelockerten Beziehungen zu dem amtlichen Amerika wieder fester zu knüpfen, sondern auch in weiten Kreisen des amerikanischen Volkes die Sympathie für Deutschland zu wecken.
Ago von Maltzan entstammte dem uralten in Mecklenburg ansässigen Geschlecht der Freiherrn von Maltzan zu Wartenberg und Penzlin. Auf dem meck
lenburgischen Ritterguts Klein-Darchow wurde er 1877 geboren, studierte Rechtswissenschaft und trat 1906 aus dem preußischen Justizdienst zum diplomatischen Dienst des Reiches über; 1907 ging er als Legationssekretär nach Rio de Janeiro, 1907 nach Christiania. In den Jahren 1910 und 1911 war er erster Sekretär bei der Botschaft in St. Petersburg und dann von 1913 bis 1917 in P e k i n g, und zwar dort seit Kriegsausbruch als Geschäftsträger. Von hier aus konnte er bereits am 1. August 1914 die berühmt gewordene Meldung über die bevorstehende japanische Kriegserklärung übermitteln, indem er durch offenes Telegramm sein „Engagement" mit „Miß Butterfly" anzeigte.
Nachdem auch China zur Kriegserklärung gezwungen worden war, kehrte er nach Deutschland zurü/t, war kurz Stellvertreter des Reichskanzlers im Hauptquartier Ost und dann bis Sommer 1919 an der Gesandtschaft im Haag. Sodann wurde er zum B"vollmächtigten des Auswärtigen Amts für Estland und Lettland mit dem Amtssitz in Königsberg ernannt, jedoch bald wieder ins' Auswärtige Amt berufen, wo er Referent in der Ostabteilung unter dem Ministerialdirektor Behrendt wurde, der im Gegensatz zu Maltzans Anschauungen eine Politik der Absperrung gegen Rußland betrieb.
Im November 1921 trat jedoch Behrendt zurück, und Maltzan wurde nun selbständiger Leiter der O st a b t c i l u n g. Als solcher bereitete er den während der Konferenz von Genua am 16. April 1922 abgeschlossenen Vertrag von Rapallo mit Rußland vor, durch den Rußland vor allem auf Reparationsforderungen gegen Deutschland verzichtete. Im Dezember 1922 wurde dann Freiherr von Maltzan Staatssekretär des Auswärtigen Amts. Zwei Jahre später (Dezember 1924) wurde er zum Botschafter in Washington ernannt. Verheiratet war Freiherr von Maltzan seit 1914 mit Edith Gruson, einer Enkelin des Erfinders des Gruson-Stahls.
Gefahr für die Gesundheit der Anwohner und Passanten bilde und zu Hals- und Lungenkatarrhen Veranlassung gebe.
iy.hauptiagungdesLuthmschen Einigung§werke§.
Marburg, 21. Sept. (Sil.) Der zweite Tag der 19. Haupttagung des lutherischen Einigungswerkes wurde mit einem liturgischen Morgengottesdienst, gehalten von Generalsuperinten- s Lent D. Dettmering (Kassel) eröffnet. 3m übrigen war der Lag für die S p e z i a l k on seren z e n freigehalten.
3n einer Sondersitzung über die Heide n m i s s i o n sprach der Leiter des Missions- Seminars in Leipzig, Studienrat K ö b e r l e, über die Entwickelung der deutschen Mission nach dem Kriege. Er ging von dem Gedanken aus, daß das Werk der Mission der Gewißheit entspringe, daß Gott in Christus eine Rettung für alle Welt geschaffen habe. Die lutherische Mission, deren Entwickelung mit den größten geistigen und politischen Bewegungen in aller Welt eng verknüpft sei, habe die besondere Aufgabe, auf Grund ihres Bekenntnisses zum dreieinigen Gott die schöpfungsmähige Eigenart der Böller zu achten und zu pflegen und gemeindebildende, erziehende Arbeit zu leisten. Ergab dann einen ileberblick über die äußere Entwickelung der Mission, die sich allmählich von den schweren Schlägen der Kriegs- und Inflationszeit erhole und die trotz aller Schwierigkeiten in bezug auf die Finanzierung und die Frage des Arbeitsnachwuchses für das Werk eine gute Weiterentwickelung erhoffen ließ. Sodann sprach Missionsinspektor Steck (Äeuen- dettelsau) über «Die neue Zeit draußen und die lutherische Mission" und der Direktor des Landesverbandes für Innere Mission in Sachsen, Pfarrer Wendelin über die „Liebestätigkeit b e ri staatsfreien K i r ch e".
Nachdem am Vormittag dann noch die Dia- sp^.a-Pflege behandelt worden war, beschäftigte sich am Nachmittag eine Konferenz mit der Auswanderer- und Seemannsmis- s i o m In seinem Vortrag über die deutsche Auswanderung nach dem Weltkrieg und die Verpflichtung der Heimattirche machte der Direktor der evangelisch-lutherischen Auswanderermission, Pastor Dr. Wagner (Hamburg), darauf aufmerksam, daß jährlich 60 000 bis 70 000 Volksgenossen vielfach evangelischer Konfession durch die wirtschaftliche Lage zum Auswandern genötigt werden. Die Kirche sei verpflichtet, für sie zu sorgen. Sie würde ihrer Verpflichtung nur zum Teil durch die Auswanderer-Mission gerecht. Die Erhaltung des Deutschtums bei den Auswanderern werde nur gewährleistet durch den weiteren Ausbau der Auswandererfürsorge in fernen Ländern, ilebrigens liege es der Kirche ob, dem Vaterland die Kräfte zu erhalten, was vor allem durch eine stärkere Besiedelung des deutschen Ostens möglich sei. Zu gleicher Zeit sprach in einer anderen Sonderkonferenz Pfarrer Hübener über „Die gegenwärtigen Beziehu ngen der Kirchen zueinander". Er ging aus von der Einigungsarbeit, die se-t 50 Jahren in der lutherischen Kirche betrieben werde, und behandelte dann das Verhältnis zur römischen Kirche, wo die Annäherungsversuche in der Zukunft erfreuliche Früchte bringen dürften. Die engen Beziehungen zwischen Lutheranern und Calvinisten seien von der Bekenntnis stellung der Gemeinden- und Kirchenkörper abhängig und nicht so sehr von der Arbeit der Theologie.
Die Reihe der Sonderkonferenzen schloß mit der Behandlung der Iu de nm i s s i vn. Missionsdirektor P. von Harling (Leipzig) zeichnete in feinem Vortrag das heutige Judentum. Die Stellung des Juden werde sich in ehrlichem Ringen' um die Stellung zu Christus trotz seines Sträubens immer mehr Christus nähern.
Wirtschaft.
Deutscher Außenhandel im August und Konjunktur.
Die Börse hat am Mittwoch unter dem Eindruck der Außenhandelszahlen für den vergangenen Monat mit einer kräftigen Erhöhung des Kursniveaus, die sich auf fast alle Gebiete des Aktienmarktes erstreckte, geantwortet. Die Besserung in der Gestaltung des deutschen Außenhandels, die in der Abnahme der Hande'spassivi- tä: um 133 Millionen Mark auf 292 Millionen Mark liegt, scheint bei genauer Betrachtung der Gründe der Besserung jedoch nur ein verhältnismäßig günstiges Ergebnis zu fein. Denn die
Abnahme der Handelspassivität ist vornehmlich auf den Rückgang der Lebensmittelimporte um 101 Millionen Mark zurückzusühren. Wir hatten in unserem letzten Bericht zur Iulibilanz des Außenhandels bereits darauf hingewiesen, daß mit dem Hereinkommen der deutschen Ernte ein wesentlicher Rückgang der Einfuhrzahlen eintreten müsse. Es darf auch nicht vergessen werden, daß die Monate August und September saisonmäßig die geringsten Importe aufzuweisen haben, und daß sich die Einfuhrzahlen dann bis zum Dezember wieder stark zu erhöhen pflegen. War also die erhebliche Steigerung der Lebensmitteleinfuhr im Juli nur eine saisonmäßige Erscheinung (Verspätung der Ernte) und ergab sie sich dadurch, daß die Passivität des deutschen Außenhandels im Juli tatsächlich um den ansehnlichen Betrag einer 100- Millionen-Mark-Aussuhrsteigerung ohne di? Verzögerung der Ernte zurückgegangen war, so muß man bei näherer Untersuchung der Augustergeb- nisse des Außenhandels doch zu der Feststellung kommen, daß im Grunde eine weitere Besserung und damit eine Wendung in der Entwicklung unserer Handelsbilanz nicht eingetreten ist. Die Fertigwaren-Ausfuhr hat insgesamt nur eine geringe Steigerung auszuweisen; in einzelnen Branchen ist ein Rückschlag eingetreten, z. B. ist die Ausfuhr an Maschinen um nicht weniger als 12,5 Millionen Mark zurückgegangen und auch der Export an Walzwerkerzeugnissen und Eisenwaren hat sich wieder um 1.9 Millionen Mark^gesenkt. Auf der andern Seite ist es als erfreulich zu bewerten, daß die Fertigwareneinfuhr nicht weiter gestiegen ist, sondern um einen, wenn auch geringen Betrag zurückging. Immerhin ist die Entspannung, die man für den Monat August erwartet hatte, erreicht worden, wenn auch die Hoffnungen auf eine Steigerung der Fertigwarenausfuhr, deren Gestaltung allein für die deutsche Zahlungsbilanz ausschlaggebend ist, sich nicht erfüllt haben.
Was die Inlandkonjunktur anbelangt, so beweist die fast unveränderte Einfuhr an Rohstoffen und halbfertigen Waren, daß Beschäftigungsgrad und Rohstoffbedarf in den einzelnen Wirtschaftszweigen günstig geblieben sind. Der In- landmarkt hat also seine Aufnahmefähigkeit bei- behalten. Eine interessante Entwicklung zeigen die Außenhandelszahlen bei Textilien. Die Einfuhr an Textilrohstoffen ist um fast 30 Millionen Mark zurückgegangen, und zwar Wolle mit 14,1
und Baumwolle mit 10,5 Millionen Mark. Anderseits ist die Ausfuhr von Textilgeweben bei Wolle und Baumwolle nicht unbeträchtlich gestiegen. Aus dieser Tatsache kann man zweifellos schließen, daß der Höhepunkt der Textilkonjunktur überschritten sein muß und daß die Textilindustrie dem Export eine erhöhte Aufmerksamkeit widmet. Die Ein- und Ausfuhr der landwirtschaftlichen Erzeugnisse dürfte auch die Septemberbilanz des Außenhandels entscheidend beeinflussen. Wenn man bedenkt, daß durch eine Verminderung der Einfuhr, so notwendig sie an und für sich ist und so sehr man den Bestrebungen und Maßnahmen zur Steigerung der Erzeugung aus der heimischen Scholle beistimmen muß, das Problem des Außenhandels in Deutschland nicht gelöst werden kann, so wird auch das verhältnismäßig günstige Ergebnis des Außenhandels im August nicht die Besorgnisse beseitigen können, die sich aus der Passivität des Außenhandels für die Gestaltung der Zahlungsbilanz ergeben.
* Erntevorschätzung für Hafer und Hülsenfrüchte. Die Statistische Korrespondenz veröffentlicht eine Erntevorschätzung für Hafer und Hülsenfrüchte im Vergleich mit der Novemberschät- zung des vorhergegangenen Jahres. In der Zusammenstellung ist der Unterschied gegen die Novemberschätzung des vorhergegangenen Jahres mit plus oder minus angegeben. Es werden die Erntemengen geschätzt in Doppelzentner: für Hafer auf 44 246 232, minus 98 077, Erbsen 1 252 925, plus 155 502, Speisebohnen 57979, plus 4444, Ackerbohnen 998281, plus 55 248.
* Deutsche Bank. In der gestrigen Sitzung des Aufsichtsrats der Deutschen Bank wurde über das verflossene Semester berichtet. Das Gewinnergebnis war befriedigend.
FranksurLcr Börse.
Frankfurt a. M., 23. Sept. Tendenz: schwächer. — Während noch im Vorbörsenverkehr die anhaltende Nachfrage nach Clektrowerten die Tendenz gestützt hatte, erfuhr die Stimmung zum offiziellen Börienbeginn eine allgemeine Abschwächung bei kleinsten Umsätzen. Immer wieder steht der Auftragsmangel von feiten der Privatkundschaf t der Entwickelung des Geschäftes hemmend im Wege, so daß auch die berufsmäßigen Börsenkreise starke Zurückhaltung übten. Im Vorder
gründe der Besorgnisse steht immer noch der Geldmarkt, dessen Entwickelung zum Quartals-Ultimo sehr ungewiß erscheint. Man wies darauf hin. daß durch das wttter? Hereinströmen von Ausländsanleihen keine Hilfe mehr zu erwarten sei. So schritt die Spekulation einmal zur Realisation der gestrigen Kursgewinne, außerdem dürften auch von den Baissiers Blankoabgaben vorgenommen worden sein. Gegenüber dem gestrigen Abendniveau verzeichneten fast alle Marktgebiete durchschnittliche Kursverluste von 1 bis 2 Prozent. Besonders stark im Angebot lagen I. G. Farben mit minus 3 Prozent und vor allem Zellstoff-Wald- h v f mit minus 5 Proz. in Realisation der gestrigen Gewinne. Stark abgeschwächt waren D a r n a t minus 4,5 Prozent und Gelsenkirchen minus 2,75 Prozent. Gut behauptet blieben Kaliwerte und die Metallbankgruppe. Am Elektro- markt konnten sich Bergmann, Gessürel (Ges. für elektr. Untern.), und Licht und Kraft girl behaupten. Rach Voigt & Haeffner bestand Nachfrage, so daß das Papier um 6,5 Prozent an ziehen konnte. An den Rentenmärkten i'i die Haltung ruhiger geworden. Für Russen ec hielt sich Interesse, ebensö für Serben. Deuts e Anleihen fast ohne Umsä^-e. Im te:it.r:. Verlaufe machte die Abwärtsbewegung zunäch. noch Fortschritte, doch stellte sich spater auf dem ermäßigten Kursniveau, namentlich für Elektro teerte, etwas Deckungsbegehr ein. Die Kurse konnten teilweise bis zu 1 Prozent anziehen. I.G.-Farben blieben fast unverändert. Am Geldmarkt stellte sich Tagesgeld bei unverändert reichlichem Angebot auf 6 Prozent. Am Devisenmarkt lag die Reichsmark weiter außerordentlich fest mit 4,1935 gegen Kabel und 20,412 gegen London. Paris gegen London 124,02, Mailand 89,25 und Madrid 27,93.
Berliner Börse.
Berlin, 23. Sept. Die bald nicht mehr zu übertreffende Geschäfts! v.figkeit hat heute zu den ersten Kurse:: zu einer allgemeinen Abschwächung geführt. Selbst die noch vorbörslich favorisierten Elektrowerte konnten ihre höchsten Kurse nicht behaupten und lagen im Angebot. Die vorliegenden ziemlich günstig lautenden Meldungen aus dems Ruhrbergbau und die Rekordziffern der Deutschen Rohstahlgeteinnung hatten keinen Einfluß auf das Geschäft. Dagegen enttäuschten die gestrige.: Auslassungen der Deutsche:: Bank. Die Kursabschteächungen betrugen im allgemeinen bis zu 2 Prozent. Fester lagen nur Gesfürel (Gesellschaft für elektrische Unternehmungen) plus 2 Prozent und Voigt Haeffner plus 7 Prozent. Bemberg, Ostwerke und Mitteldeutsche lagen 4 Prozent und darüber gedrückt. Heimische Anleihen und Ausländer ruhig. Russen und Rumänen eher fester. Pfandbriefe geschäftslos bei gehaltenen Kursen. Am Devisen- markt herrschte starkes Angebot in Devisen, so daß sich die Reichsmark weiter befestigen konnte; sie erreichte gegen Kabel einen Kurs von 4,1945. Dieser Kurs ist nur Viooo («in Promille) vom Goldpunkt entfernt. Im Börßenverlaufe gaben die Esfcktenkurse weiter nach Löwe minus 3 Prozent, Siemens minus 1,5 Prozent, Voigt & Haeff- ner verloren jetzt 6 Prozent und stellten sich auf 202 Prozent.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M, 23. Sept. Die Dörte verlies kehr ruhig bei unveränderten Prrijcr. Lediglich hochwertige Futtermittel sind etto e gefragt. Die Kartoffelpreise sind gedrückt. D Kartoffelernte ist quantitativ sehr gut, doch ist ein großer Teil nur zu Futterzwecken verwendbar. da die große Feuchtigkeit leicht zum Q3e. - derben führen dürfte. Es wurden notiert: Weiz >' Wetterauer 26,25 bis 26,50, Roggen, inländisch 24,75, Sommergerste für Brauzwecke 26 bis 23. Hafer, inländ. 22,50 bis 24, Hafer, ausländ. 21 bis 25, Mais, gelb 19 bis 19,25. Weizenmehl, inländ.. Spezial 0 39 bis 39,25, Roggenmehl 35 bis 35,50, Deizenlleie 13 bis 13.25. Roggenkleie 13,75.
Der Arumpsretter kommt.
Die gestern an dieser Stelle veröffentlichte freudige Nachricht für jede feinbestrumpfte Dame hat sicher allseitig Beachtung gesunden.
Der gesetzlich geschützte »Nur- Strumpfrelter* macht seinem Namen wirklich alle Ehre. Gr ist eine ganz neue Errungenschaft, auf die heute in der Zeit der seinen Strümpfe keine Dame verzichten kann. Das Herunterlaufen der Maschen wird aus eine ganz verblüffend einfache Art (durch das Auftupfen eines Tropfens der geheimnisvollen Flüssigkeit) im Augenblick au'gehalten. 18560a
Morgen erfahren unsere Leser mehr darüber.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Berlin, 22 Sevtdr.
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a. M.
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt
Telegraphische Auszahlung.
Bantnofen.
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-i'ut.22 2cvtbr.
Diskonto-Gesellschaft Ank. 10
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NIuteldeutlche Kreditbank 0
Metallbau! ■ . lieichsdank ■ .
Dividende an. — Reichsbankdiskont 6 Prozent, Lombardzinssuh 7 Prozent.
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Amcrckmmche Noten Belgische Noten . . Däuiiche Noten . . Englische Noten
AUg. Deutsche Credilanst.. lu Barm r Bankverein
Berliner HandelSqesellsch. Commerz- und Privat-Bk. Darmst. u. Naitonaloank
Deutsche Bank......
französische Noten......
Holländische Noten....
Italienische Noten......
Norwegische Noten......
Deutsch-Testerr.,Li00 Kronen Rumänische Noten......
Schwedische Noten • . • • • Schweizer Noten.......
Spanische Noten.......
Tschechoslowakische Noten . - Ungarische Noten • ■
6% Dt. NcichSanlethe v. 1927 T' Anl Adlos Schuld mit Aurlos -Rechten . . .
D .ägl. ohne AuSles.-Rechten 7* > Franks. Hyp.-Bl. Eo.dpf unkündbar bi« 1932 .... Wo Rheinische Lkw -Bank t'iqu -Goidps ....
A E. G abg Dorkricgs-Ob- Ugalionen. rückzahlbar 1932 4° > Schweiz. Bundesb.-Anl. 4% Lesteretchische Eoldrte 4,20°/« Oefterr. ich. Silbcrrte . « o Oesterreich, tinocul. Rte 4" > Ungarische fflolörle 4" Ungarische Stoaler. v.1910 4«/,% deSgl. von 1913 . . . 4% Ungarische .«ronenrte . . 4°/ Türk, üollanleihe v 1911 4% Türk Bagdadbahn. Anl.
Serie I......
4°, o dcsgl. Serie II . . 4°0 Rumänen convcrt. Rte. 41 ,°/0 Rumänen Goldanl. .
von 1913........
Alla Deutsche Eisenbahn .4'/, Lamburg-Amcrika Patel. . 6 H.imd.-Südam Dampjsch .8 Hansa Dampfschiff . . . .6 Norddeutscher Lloyd . . 6
Brie'
4.202
58,42
112.47
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Geld
Brief
16.424
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110,38
110,82
58.95
59,19
2,595
2,615
112,42
112,88
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80.98
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Frankfurt a.M.
Berlm
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Datum:
22. 9.
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—
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—
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247
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191
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6
196.5
202
200
208
Südd Zucker ...
0
138.75
138,75
—
22. Sevtbr.
23. Ceptbr.
'Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Keld
'Brief
Geld
Briet
Amit.-Non
168,06
<68,14
168,01
168,35
Buen.-Aire-5
1,791
1,795
1,790
1.794
Brsf-'Antw
58,475
>8,495
»8,41
18,53
Ehristiania
110,64
10,86
110,49
110,71
Kopenhagen
112,28
,12, .0
112,26
112,48
Stockholm .
112,72
112,94
112,69
U2,9i
Helsingfors.
>0,56
>0,585
10,60
10,58
Italien . .
22,855
.2,895
22,843
22,885
London. . .
-'0,397
10,437
41,3.4
<0,43
Neuyork . .
4,193a
1,2015
4,190
4,198
Paris....
16,44
16,48
16,465
16.50a
Schweiz . .
"0.83
)ü,99
50,79
10,95
Spanien . .
73,30
73,44
72,98
73,12
yapan .. . Rio de Jan. Wien in D -
1,956
1,960
1,957
1.961
>.4995
1.5015
1.499
9.501
Ccft. abges:
39,11
»9,23
»9,09
59.21
Prag ....
2,429
12,449
12,422
12,442
Belgrad . .
7,387
7,401
<,386
7,400
Budapest. . Bul'orieu
<3,35
.3,49
<3,33
73,47
J.U24
3,030
3.032
3,038
1'iüabon
W,51
20,55
>0.58
20,62
Danzig.
81.3:
81.48
81,27
81,43
Konst..ntin.
,140
2,144
->,143
2,149
Silben. . .
,491
5,506
5,544
5,556
Eanada
«.196
4,204
4.195
4.203
llruonat)
1.22b
4.2.(4
4.206
4,214
Tatro
0.015
20.955
20.945
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Deutschland« schattet von dem Tamil wild ach tischt" Schaft beeinslus,-" gesunden Stetitzt man unter m bea* P’1 abjäM zujamn unbernttn^t™- dem Termin der blmt unserer «mit betrachtet Wahlagitation ' vielleicht liegt ■ der Seite der vierten Kabinet Und die Dppo Schuld, wenn d Deutschnationale,
Seinerzeit ko lesen, tafc man d Üch ausjumitten beste Hflftations bei den Dahl« Opposition zu i nicht länger nx Sommerftrien licheo Spiel, da mngskoulition gen wurden aus Len über Nach! glaubte, in ih Sprenguna der Vorgeschichte d und Deutschnat genug Blößen, werden braucht das Leben schw die berühmten Sommermona« Linken immer man glaubte, ix wo einmal eint' redftn USea abf] W der Kali,. owoyl bei den I große Teile der Inbrunst diese (
gar nicht au mit der ihm ei' erklärt hat, das noaiition seiner aachen. Aber h
die Parten Wspolitit näh 5_r wohlwollend Me. Und es i Lebensfähigkeit iS? '\R.rar Wer das tze» -'Richtlinien" al oem breiten Fo °'ederholl wui ^-gen Außens wurden.
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