Märtyrer der Liebe.
Roman von I. Schneide^-Förstl.
1 Fortsetzung. Nachdruck verboten
Reichmann gab keinen Laut von sich. Wie ein Raubtier umfaßten seine Augen ihre Gestalt, hingen an dem feuchtroten, sinnlichen Munde und der schwer atmenden Brust, welche das tiefausgeschnit- rene Kleid nur ungenügend verdeckte.
.Laufen! Laufen, soweit die Füße nur immer tragen!" schrie es in Reichmann. Aber es war längst au spät. Er war ihr verfallen wie immer, wenn er sie au Gesicht bekam. Seit er mit Elisabeth Merken verlobt war, hatte er sie gemieden, auch nicht versucht, ihren Weg zu kreuzen. Und nun, einen Tag vor seiner Hochzeit, stand er hier, wie ein verliebter Sechsklassist, der auf sein erstes Stelldichein wartet.
Was hatte er um dieses Weibes willen nicht schon alles gelitten! Nachbarskinder waren sie ge- wesen in der Jugendzeit, hatten Blindekuh gespielt und sich hinterm Holoerbusch am Pfarrhaus heimlich geküßt und ewige Treue geschworen. Hatten zusammen im Ententeich des Elterngutes nach Krebsen und Muscheln gesucht, er mit aufgestülpten schmutzigen Kleinsungenhosen, sie mit hochgehobenem, verwaschenem Röckchen. Immer schon Dame, trotz ihrer nackten, dornzerkratzten Füßchen, die nur Sonntags in dünnen, etwas zu großen Zeugstiefeln steckten. Während seiner Studienjahre hatte sie sich krank nach ihm gesehnt und ihn immer schon am Waldrand mit Jubel und Küssen empfangen, wenn er in die Ferien kam. Auf der Hochschule büffelte er Nacht für Nacht, die Tageszeit, welche er nicht im Kolleg verbringen mußte, zu Stundengeben verwendend. Er war nicht aus begütertem Haufe und durfte kein Semester verlieren. Sie hatte versprochen, sich niemals einem anderen als ihm zu schenken, aber nach dem Tode ihrer Eltern — sie war die Aelteste von sechs Geschwistern — wurde ihre Verbindung aussichtslos, zumal sie grenzenlosen Ehrgeiz besaß und hoch hinaus wollte. Auf den Knien hatte er damals um ihre Treue gebettelt, warten sollte sie, bis er sich eine Existenz gegründet hatte. Aber sie mar einer langen Brautzeit abgeneigt und verlobte sich, noch während er sein letztes Se
mester machte, mit einem schwerreichen Gutsbesitzer in den sechziger Jahren.
Damals war er beinahe zum Mörder an ihr geworden. Er hatte sie bei einem ihrer Spaziergänge abgefaßt und sie in wahnwitzigem Zorn und Schmerz gezüchklgt, bis sie um Erbarmen flehte. Da kam er zu Sinnen und bat um Verzeihung. Und sie vergab. Sie liebte ihn noch immer, hatte ihn noch nie so maßlos geliebt, wie in jener Zeit, da sie an den alternden Mann gekettet war. Aber Reichmann nahte sich ihr niemals mehr. Sie sollte keine Ehebrecherin werden durch ihn. Nach kaum dreijähriger Ehe wurde sie Witwe. Da erneute er sein Werben. Sie versprach sich ihm. Nur das Trauerjahr sollte er abwarten. Der große Weltkrieg kam dazwischen. Während er zu Öen Vermißten ge» zählt wurde, ging sie eine zweite Ehe mit dem Hüttenkönig auf Regenbach ein. Er kam zurück, erfuhr es und griff nach dem Revolver. Die Hand Hilbertts entwand ihm denselben in der letzten Sekunde. Aus dieser Zeit datierte ihrer beider Freundschaft, die Reichtum bisher noch keinem geschenkt gehabt. Und er hatte es bisher noch niemals zu bereuen gehabt.
Und nun sah er nach eineinhalbjähriaer Pause diese Frau wieder, die so tiefe Runen in |ei$> Leben geschnitten hatte. Zuweilen haßte er sie mit wilder, ohnmächtiger Wut. In seinem innersten Herzen aber saß noch immer die Liebe. Er hätte sie würgen mögen wie damals, als er sie züchtigte, und hätte doch, wenn ihr Leden in Gefahr gewesen wäre, das seine lachend dafür gegeben.
Eine Welle von Fliederduft schwang sich wie ein kosender Hauch zu ihm herüber. Sie stand reglos und lehnte sich schwer atmend gegen einen Pfeiler, der das Sonnendach der Terrasse trug. Ihr Atem schien auszusetzen, eine fahle Blässe zog über ihr Gesicht. Die Lippen spielten ins Blaue. Die fein- geschwungenen Brauen senkten sich über die angst- geöffneten Augen.
„Luft! — Luft!" — Ihre Hände streckten sich, Schutz suchend, ins Leere.
Schon im Gleiten fingen Reichmanns Arme sie auf. Sie war keine geringe Last, aber er fühlte sie kaum und trug sie nach dem Ruhebett, das quer an einem Fenster des Terrassenzimmer stand.
Ihre Augen öffneten sich. Sie erkannte ihn.
„Georg!--Hilf mir!"
„Warum singst du, wenn du Herzkrämpfe bekommst", sagte er barsch.
„Hilf mir, Liebster!"
Er bewegte keine Hand. Seine Stirn war eine Furche, und seine Augen bohrten sich unbarmherzig in die ihren.
„Laß mich nicht sterben!--Um unserer Liebe
willen!"
„Ich schicke dir Hilbertt!"
Ihre Hände tasteten empor; in ihren Augen stand ein einziger Schrei nach Hilfe. Dann fiel ihr Kopf gegen die Ecke des kleinen Tischchens nebenan. Er beugte sich hastig über sie, griff mit schreckenssteifen Fingern nach seiner Brusttasche und entnahm ihr ein Fläschchen, das er entkorkte und einige Sekunden unter ihre sich blähenden Nasenflügel hielt. Sie atmete freier. Er benetzte auch ihre Lippen etwas mit der intensiv riechenden Flüssigkeit. Ein mattes Rot schimmerte auf ihren Wangen, nur die Augen blieben geschlossen.
Reichmann bog sich mit zusammengekniffenen Lippen herab und legte sein eines Ohr an ihr Herz. Es schlug langsam aber fest. Die Augen nicht von ihr wendend, setzte er sich in den Klubsessel nebenan und wartete, bis sie die Lider aufjchlug. Große blaue Augen waren es, mit denen sie ihn umfaßte. Er sah von ihr weg in die Nacht, die zu den Fenstern hereinstarrte.
„Gib mir deine Hand", bat sie matt.
Er erhob sich nicht.
„So wie dich, hab' ich noch keinen geliebt."
Sie sog mühsam den Atem ein, während er hohnvoll auflachte.
„Du weißt, wie ich dich liebe", sagte sie ge- öemütigt.
„Laß die Komödie", warf er grob dazwischen. „Wenn du dich wohl genug fühlst, dann kannst du dich aufsetzen/
Sie gehorchte und versuchte sich aufzurichten. Er sah, wie sie sich verfärbte.
„Bleib liegen!" befahl er.
Ihre Augen bettelten ihn an. Er wollte sie nicht verstc!)en.
„Sag' mir ein liebes Wort, Georg! — Ein einziges nur!"
„Ich weiß keines!"
„Keines mehr von all den Koseworten aus der Kinderzeit?"
„Nein!" stieß er hervor. — „Für dich nicht!"
„Nur noch für die kleine Merken?" Ihre Augen weiteten sich forschend in unoerhüllter Dual.
„Ja!"
Ein leiser, zischender Ton entschlüpfte ihren Zähnen.
„Ihr paßt nicht zusammen. Du, der Riese, und sie, so voll Aartem Schmelz wie eine Eintagsblume. Nur zum Ansehen, nicht für Männerhände. Die sind yi roh."
„Schweig!" schrie er sie an.
„Sie wird nicht lange dein sein! Du wirst sie bald zu den Toten zählen müssen."
„Was geht dich mein und meines Weibes Leben an?" bonnerte er.
Er fühlte falten Schweiß auf feiner Stirn. Elisabeths Gesichtchen hatte Ihn angesehen. Starr und blaß. Seine Hände fielen herab und hingen ohne Semegung. Nclla Renkell sah, wie seine Brust ar- beitete. Ein Aechzen kam aus seinem Mund.
„Du hast mein ganzes Leben verpfuscht", stöhnte er. „Du bist schuld an allem! Meine Jugend hast du zerschlagen! Belogen hast du mich, betrogen! Ich habe das Glauben verlernt und das Hoffen, und meine Liebe zu Elisabeth ist besudelt durch dich. Schlecht hast du mich gemacht durch deine Liebe! Es wäre besser gewesen, ich hätte dich Jemals vollends erwürgt!"
Sie glitt vor ihm in die Knie. Ihre Hände tasteten an seiner Brust herauf. Ihr Kopf wühlte sich an feine Schulter und suchte Platz an seinem Herzen.
„Ich komme mit dir, wenn du es haben willst? Die Wege, die du gehst, will ich dir nachbetteln! Ich will alles für dich dulden!"
Sein Körper bog sich zusammen in schüttelnder Erregung.
,La, tu’s noch ganz! Halb hast du mich schon zugrunde gerichtet!" sagte er lallend.
„Wir wollen uns in einen Winkel verkriechen!" sprach sie hastend auf ihn ein. „Nur du und ich. Niemand soll uns finden! Alles will ich dir sein!"
„Schweig!"
Sie reckte sich an ihm empor und krallte die Hände an seinem Rock fest.
(Fortsetzung folgt.)
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Bekanntmachung.
. Der Voranschlag der israelitischen Reli- 1 gionSgemeinbe Gießen für das Rechnungs- y jahr 1927 liegt zur Einsicht der Beteiligten ad)t Tage lang auf dem Bureau des Unter- zeichneten (Alicenstraße 2) offen.
Nur während dieser Frist können Einwendungen gegen den Inhalt erhoben werden.
Gießen, den 22. Februar 1927.
Der Vorstand der israelitischen Religionsgemeinde Gießen.
Louis MarcuS. 1786D
Holzsubmission.
AuS den Waldungen der Gemeinde Annerod soll folgendes Holz auf dem Wege deS schriftlichen Angebots verkauft werden:
Abt. 19 LoS 1 Kiefernstämme 2. Klasse 1 Stück 0,98 fm Schnittholz
Abt. 19 LoS 2 Kiefernstämme 3. Klasse 2 Stück 0,94 fm Schnittholz
Abt. 19 Los 3 Kiefernstämme 3. Klasse 2 Stück 1,88 fm Bauholz
Abt. 14 u. 19 Los 4 Kiefernstämme 4. Kl. 10 Stück 6,70 fm Bauholz
Abt. 19 LoS 6 Kiefernstämme 5. Klasse 1 Stück 0,28 fm Bauholz
Abt. 3 Los 6 Fichtenstämme 3. Klasse 1 Stück 1,54 fm Bauholz
Abt. Verschiedene Los 7 Fichtenstämme 4. Klasse 10 Stück 8,56 fm Bauholz
Abt. 8 LoS 8 Fichtenstämme 5a-Klasse 40 Stück 18,59 fm Bauholz
Abt. Verschiedene LoS 9 Fichtenstämme 52-Klasse 53 Stück 20,83 fm Bauholz
Abt. 8 LoS 10 Kiefernstämme 5d-Klasse 114 Stück 26,43 fm Bauholz
Abt. Verschiedene Los 11 Fichtenstämme 5d-Klasse 46 Stück 13,97 fm Bauholz
Abt. 5a Los 12 Fichten-Derbstangen 1. Klasse 184 Stück 15,20 fm
Abt. 6a LoS 13 Fichten-Derbstangen 1. Klasse 183 Stück 16,50 fm
Abt. 8 u. 4 LoS 14 Fichten-Derbstangen 2. Klasse 56 Stück 6,73 fm.
Angebote sind pro Festmeter, nach Losen, Sortiment und Klassen getrennt, bis zum Dienstag, den 1. März 1927, nachmittags 2 Uhr, oei der unterzeichneten Bürgermeisterei einzuretchen, wo anschließend die Eröffnung erfolgt. Tie Verkaufsbedin- gungen werden vorher bekannt gegeben, auch liegen dieselben vor dem obengenannten Zeitpunkt bei unS zur Einsicht offen.
Vorherige Besichtigung deS Holzes wird empfohlen, da spätere Einwendungen nicht berücksichtigt werden können.
DaS Schnitt- und Bauholz ist entrindet und ohne Rinde gemessen.
Annerod; am 21. Februar 1927.
Bürgermeisterei Annerod.
Horn. 1787 D
NutzholzversteigeiMg
Freitag, den 4. März 1927, werden im Saale des Gambrinus zu Nidda, von vormittags 10 Uhr ab, nachstehende Nutzhölzer aus verschiedenen Distrikten des Staatswaldes öffentlich versteigert:
Schnittholz fm: Buche 3. 7 St. 5,80; Kiefer: 1. 1 St. 0,98; 2.3 St. 1,81; 3. 7 <St. 5,75; Lärche: 1. 1 ©t. 2,05; 2. 4 St. 6,63; 3. 23 St. 23,04; Fichte: 2. 9 St. 10,07; 3. 19 St. 14,59; Stammholz fm: Esche 2. 1 St. 0,89; 3. 1 St. 0,51; 4. 7 St. 2,47; 5. 9 St. 2,19; 6. 7 St. 0,89: Buche: 4. 1 St. 0,22; 6. 5 St. 2,44; Hainbuche: 6. 1 St. 0,17; Ahorn: 4. 3 St. 1,41; 6. 1 St. 0,21; Erle: 6. 6 St. 0,96; Kirschbaum: 6. 1 St. 0,13; Bauholz fm: Kiefer: 3. 2 St. 1,75; 4. 5 St. 3,30; 5. 10 St. 5,28; Lärche: 2. 1 St. 0,98; 4. 24 St. 19,11; 5. 41 St. 28,29; Fichte: 3. 15 St. 24,87; 4. 81 St. 90,22; 5a. 136 St. 91,77; 5b. 203 St. 62,07; Terbstangen fm: Esche: 1. 5 St. 0,46; 2. 4 St. 0,13; Buche: 2. 32 St. 0,80; Fichte: 1. 215 St. 18,62; 2. 25 St. 1,33; Bohnen- stangeu Fichte: 370 St.; Nutzscheit rm: Eiche 1. 2; 2. 4; Buche 2. 31,5; Fichte in Schichten 78,7 rm.
Tas Buchenholz liegt im Harbwald. Auszüge über Kiefern, Lärchen und Fichten stehen gegen eine Gebühr von 1 RM. zur Verfügung. Das Holz ist vorher anzusehen. Nachträgliche Reklamationen sind nicht zulässig. Nähere Auskunft durch die Herren Förster und daS unterzeichnete Forstamt. 1789 D
Hessisches Forstamt Nidda.
Nutzholzversteigmmg
Die Oberförsterei Strupbach versteigert am Dienstag, dem 1. März 1927, vormittags von 10 Uhr ab, in der Wirtschaft Gerlach in Bieber, aus den Förstereien Königsberg und Bieber:
Eichen: 45 Stämme 1. und 2. Klasse — 24 fm; 12 Stämme 3. und 4. Klasse ---- 14 fm; 3 Stämme 6. und 7. Klasse — 3,5 fm; 3 Stämme 8. und 9. Klasse — 4,5 fm (darunter 4 A»Stämme); 8 rm Küferholz.
Buchen: 63 Stämme 2. bis 5. Klasse — 46 fm; größtenteils sehr gute Stämme.
Nadelholz: 539 Stämme — 134 fm Klasse la bis 4b; Bauholz bzw. Grubenholz, wenig Schneidstämme. 170 Stangen 1., 166 Stangen 2., 199 Stangen 3. und 5 Stangen 4. Klasse. Sämtliches Nadelholz ist geschält.
Nähere Auskunft über das zur Versteigerung kommende Holz geben Herr Hegemeister Manß in Fh. Haina und Herr Förster Feußner in Bieber (Post Rodheim a. d. Bieber). 1807V
9flHüöHoWenWro!ifl
Donnerstag, den 24. Februar 1927, sollen aus dem V'llinger Gemeindewald aus den Distrikten Buchwald, Schlaghaus und Blaustück
22,31 fm Eichenbau- und Wagnerholz 4. bis 6. Klasse
0,25 „ Eichenderbstangen
0,26 „ Buchenderbstangen
44,07 „ Fichtenstämme 5a- und 5b-Kl.
2,99 „ Fichtenderbstangen
6,20 „ Fichtenreisstangen
750 St. Fichten-Bohnenstangen
2,— fm Lärchen- und Kiefernstämme, 5 Klasse
öffentisch versteigert werden.
Zusammenkupft am Waldeingang der Straße Villingen—Hungen.
Beginn der Versteigerung 9% Uhr.
Villingen, den 17. Februar 1927.
Hess. Bürgermeisterei Villingen: ______________Pauli.__1677V AMiMOIM Mtzlltz. witnnf In GMklMnW.
Es wird nochmals auf den am 26. Februar d. I. in der Gastwirtschaft Friedrich Schmidt zu Großrechtcnbach stattfindenden gemeinschaftlichen Nutzholzverkauf der Gemeinden Weidenhausen, Volpertshausen, Vollnkirchen, Reiskirchen, Münchholzhausen, Hörnsheim, Kleinrechtenbach, Großrechtenbach und Lützellinden hingewiesen.
Bei Weidenhausen muß es heißen:
5 Eichenstämme Kl. 2 — 1,36 fm,
13 „ Kl. 3 -- 5,30 „
5 „ Kl. 4 = 2,88 „
1 Eichenstamm Kl. 6 = 1,25 „
Großrechtenbach, den 22. Februar 1927.
Der Bürgermeister: ____________Schneider._______1799V
Nutzholz-Verkauf.
Dienstag, den 1. März, vorm. 10 Uhr, kommt auf hiesigem Rathaus aus dem Schuybezirk Cleeberg und Weiperfelden folgendes Nutzholz zum Verkauf:
Distrikt 38 (Mohrswald):
69 Eichenstämme 34,44 fm (darunter schöne Schneidstämme) mit 66 cm Durchm.
Aus verschiedenen Distrikten: 90 Eichen- stämrne 36 fm (Wagnerholz), 22 rm Eichen- Nutzscheit und Knüppel 2,4 m lang, 11 Buchen- und Hainbuchenstämme6,63frn.
Distrikt 19 (Gaulskopf und Totalität): 230 Nadelholzstämme 80 fm, und 180 Stangen 1. Klasse, daran anschließend im Wege des schriftlichen Angebots nachm. 2 Uhr.
Los Nr. 1 Distrikt 11 (Markwald): 64 Fichtenstämme 41,11 fm.
Los Nr. 2 Distrikt 5a: 317 Fichtenstämme 96,33 fm.
Los Nr. 3 Distrikt 6a: 131 Fichtenstämme 37,80 fm, und Totalitätanfall (Markwald) bis zu 30 fm.
Los Nr. 4 Distrikt 22 (Gaulskopf): 189 Fichtenstämme und 24 Stangen 1. Kl., 61,93 fm, und daselbst Totalitätanfall bis 25 fm.
LoS Nr. 5 Distrikt 25 (Gaulskopf): 289 Fichtenstämme und 21 Stangen 1. Kl., 99,94 fm.
Die Gebote müssen für jedes Los getrennt per Festmeter mit dem Vermerk, daß die Verkaufsbedingungen anerkannt werden, bis zum obengenannten Termin eingereicht werden. Auch ist ein Sammelgebot für mehrere Lose und sämtliche Lose zulässig. Der Zuschlag bleibt für jedes LoS besonders Vorbehalten. Tas Holz ist geschält, die Kosten des Schälens werden besonders gerechnet und sind innerhalb 8 Tagen nach der Genehmigung an den Unterzeichneten zu zahlen. Auskunft erteilen Förster Schneider, Cleeberg, Förster Müller, Weiperfelden, sowie der Unterzeichnete. Autoverbindung von Butzbach nach Cleeberg über Niederkleen kann benutzt werden.
Cleeberg, den 22. Februar 1927.
Der Bürgermeister:
Höhn. 1J02 D
Eröffnung de;
Aulobu;-Verkehr; Liehen-Annerod am 24. Februar 11341
Fahrzeiten: 6.00,7.00,10.30,3.00,5.30,6.30,7.30 ab Ludwigsplatz
Meiner verehrten Kundschaft von Gießen bringe ich in empfehlende Erinnerung: Prima Speisen, wie Hausmacherwurst, Rippchen, Haspel usw. la Apfelwein eigener Kelterei, la Biere v. (Siebener Brauhaus Jeden Donnerstag frisch geschlachtet, ab 3 Uhr n. warme Wurst
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Denken Sie an sich selbst
In erster Linie, Indem Sie schon beim ersten Hustenreiz einige W Y B E R T - Tabletten in den Mund nehmen! Noch besser aber Ist es, wenn Sie das Übel gar nicht abwarten, sondern vorbeugen, indem Sie ständig W Y B E R T - Tabletten bei sich tragen.
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