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Achtung auf den Namen MAGGI und die gelb-rote Packung.

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Helfen Hierzu hat bet Beihilfe oewilliat.

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Kreitz Vicvenkopf.

i KSnlgsberg, 21. Olt. Zu Oct Aus- iinbunq brr Leiche eine- ftanbtDertl» 1 u r I ch e n duf einem Hrlbzi«el-Brrnnofen bd 8 r b a ilt noch mitzuteilen, bao ber <mf io tra» fll*4e ^Deise um bas Leben qefommtne M<nM al- ber SchloNer 3 o f e f Huß aui KöstelwaG« fÄr. Prrhnip» ermittelt würbe Der Mann ex« Im 3ahre 18$0 geboren. Die Briietzung bat auf

be vanbes- tmb Bezirk-sstkll/rgeve iWifte für btfonbere Aufgabengebiet sozialer Für- rge regfte* Interesse und lassen ihm toeit- fl'benbe Fbrberung un?> Unterftügunq )utf>L a>*t- f Sv werden fast durchweg erhebliche Zu- ...Jfe zur Beschäl ung des Führhunbes und t den Reise- unb Verpfl«gungs.'ost<m bte bem 3(inben zur nottoen .tgen Ke Löhnung an ben unb entliehen, gewahrt. Die organi'atcrilch um- l.rllenb n Sefhrt'bunqm ber Arbeitsgemeinschaft tollen sich nur re strotz erfüllen, wenn alle, bie . s angeht, 'ich in gemetn'amer Arbeit zu'am- mensinben. die ^ürforgebebStben, bie Dertreter ber freien Wvhlsahrtspllege unb nicht zuletzt bte Blurben selbst. Die Tätiakrit ber Arveittz- gemeinfabalt erscheint verglichen mit den Ge­samtausgaben unserer Dvhljcihrisdllegr ge- wih nur als ein kleiner Teilausfchnitt unserer loztalen Pflichten, für ben Blinden bebrütet sie mehr, gibt sie ihm doch in ben meisten Fällen crit bie Möglichkeit, sich wirksam in das TDlrt- fchasttz- unb Berufsleben einzuschalten unb sich im groben Maste von öslentltcher UnterfKihung freizuwachen. Tie gibt ihm mit bet Arbeit zu- gleich den Mut Aum freien Schaffen, das Der- irautn au sich fetbft unb feinem Können unb bie juverilcht zur tünltigen Gestaltung feiner Le- bensverhällnllle. To stell! bie leben-volle Mit­arbeit aller Kreise, benen bie Betätigung in ber Wohlfahrtspflege ein innere« Erleben bebeutet. auch auf diesem Teilgebiete ber lürforqe eine nicht hoch genug zu tuertenbe Forderung des Berufs- unb Lebensschicksal- unserer Blinden

chen 21. Ott Nachdem der Gastwirt U I m von hier feinen Wirtschaftsbrireb elngefteilt hat. ist uniert «$cineinbt ohne feglichen Wirtschaft-betrieb

Oöerheffen.

Lanvkrrttz «ictzen.

00 ftleln-ßinben, 21 Ott. Bei ber Ber- Pachtung von Grundstücken, die ben nach ' Frantsurt a. M. verzogenen Seeleuten Wilhelm Weiter-Haus gehören, wurden für bestes Ackerland in ber Klein-Linden er Gemarkung 2,5 Pfennig für ben Quadratmeter geboten. So kostete . in Arier von 1351 Quadratmetern Im Krautseld 31,50 Mark jährlichen Pachtprei-. Eine kleine )Dlcfe mittlerer Qualität von 327 Quadratmetern kam auf 6 Mari. Wesentlich billiger waren die Pachtprcife für bie in ber Gemarkung Diesten lie- <tenden Grundstücke. Wieserrland mittlerer Qua­lität galt 1 bi- 1,5 Pfennig pro Quadratmeter. Ackerland geringer Qualität noch weniger. Es wurden u. a. für einen Acker von 1673 Quabrat» m iet geringer Qualität 10 Mark jährliche Pacht geboten. Eine Wiese im Hehler von 1000 Qua­dratmetern, mittlere Güte, erzielte 10 Mark. Ein Acker besserer vage unb ein kleine- Stück Wiese von insgesamt 1800 Quadratmetern kamen auf 26,50 Mark zu stehen.

l.)Lang-G ön«, 21. Ott. Unsere Wasser­versorgung lässt seit ber trockenen Witte­rung der letzten Wochen sehr zu wünschen übrig 3n ben Häher gelegenen Ort-teilen hatten schon die gan-e Zeit Die Sinwohner nachmittags fast kein Wasser, besonders DamStags, wenn Deneralveinlgung im Dorfe war. Run aber ist fo wenig ba, dast Ne St rasten um den Bahnhof unb besonders die Obergaffe fast ohne Wasser lind, hdchstentz während weniger Stunden am Morgen. Man nimmt an, dast die Aostrlei- tung an manchen Stellen brüchig ist, unb will demnächst mit einer burebgrdfenben Aus» tK-nerung beginnen. 3n ber Obergasse wurden Mc zwei allen Pumpen, an die man bald nicht mehr dachte, neu Hergerichtei. Der Kar­toffeln erlauf geht rüstig weiter. Täglich werden Waggons efngelabcn. Der Preis steigt Akan erhält für gute Speifekartosfeln bereit- 4.20 Mk. und mehr.

Steffe lb ad), 22 Oki Wie wir hören, Ist über die hiesigen MainWeser-Basalt- werke ber Konkurs eröffnet worden. Die Ar­beit in dem Werk wurde vorübergehend stillgelegt, man hofft aber, das; ber Betrieb In den nächsten Tagen wieder ausgenommen werden kann, so daß die betroffen« Arbeiterschaft bald wieder ihre Der dienstnwglichleit haben wird.

* Lich, 21. OTt. Gin Jubiläum her Arbei t In ber Brauerei Ihrlng-M ei­ch ivr legte v3eugni« ab von dem guten SIn­nernehmen, das Iichaber unb Angestellte dieses Hanfes verbindet. Prokurist Fritz Wagner konnte auf eine dreißigjährige ersprießliche Tä­tigkeit Im Dienste des Unternehmens Aurüifbtlden und wurde aus diesem Anlast von den Herren erbring unb Melchior, wie auch von den An- .gestellten unb der Aibesterschast durch wertvolle (Haben geehrt. Da Fritz Wagner feine Arbeit und i3rfabruna auch feinen Mitbürgern feder- zrli beveittoilug zur DersÜgung stellte er gehört seit Jahren bem Demelirderat an unb ist Direktor bet Vicher Bank G. m. b. H -, fo sonnte die Qlntellnafmte weiterer Kreise an,einem Jbrenhigc nicht fttten. Sie kam In zahlreichen Glückwünschen unb YHuinengaben jum Arisdruck. ?le Feuerwehr Wartete mit Musst, ber Bogeitz- erger Hödenkiub ntit einem gelungenen Ständ­en auf; auch eine Abordnung bet Gl ebener Yünf|laer aris ber Altersklasse des Irtbilars hatte sich »ue Feier eingesunden.

Kreitz Friedberg.

Butzbach, 21. Ott. Da A v i wl l d in den IDalbgcMeten betz norböstllchen TarrnuS nur noch gaiu vereinzelt vorkvnnnt, ist es al« Seltenheit anzufprechen. bah ein Iagdpäch- ter im Markwald bet Weeperseiben einen ka­pitalen achtender Hirsch zur Strecke ge­bracht hat.

Kreitz viidingen.

De,nlngs. 21. Ott. Schon längere 3elt sind Bebrebungen im Gange, den abseits von ber Bahn gelegenen Orten bessere Berkehrs-

verhältnlfse zu schcstken. 'Äem auch durch die rührige $ätiflfeii ber Äommiffion für den Bahnbau durchdaS Seemenial iDüdin- gen Ober-'Seemen1 t;e Aus'.cht besteht dast ole Durchführung emrögllcht wird, Io rann doch nur bie einstweilige Ginsühmng einer Kraft- wagenverbindung bem unhaltbaren Zu­stand ber Abgeschlofsenhelt unseres Ortes ab- hesten. Dieter Tage hat nun bie Geine nde* Demxiltunq Wenings einen regcimüfi gen Auto­verkehr Büdingen Wenings durch Bew!lligu,g eines q-65 er en Beitrag- ficher- gestellt. wuri-e feftgelegt, daß ab 1. Novem­ber eine einmalige Fahrt täglich von Wenings nach M e r k e n s r i tz unb dreimalige Fahrt von Wenings nach B ü b i n g e n eingerichtet wird. Damit ist den Arbeitern, bie im Eisenwerk Hirzenhain beschäftigt lind, morgen« Fahr­gelegenheit zur Bahn gegeben, auch haben die Schüler bet Savbwirifch.'fts-, Gewerbe- unb an* derer höheren Schulen der Orte 'Kinberbügen, Wolservom. Xefenrob, Bindfachsen und Wenings direkten Anschluß mit H n- unb Rückfahrt nach Büdingen. Südlich ist Dreimalige Anlchlustgele- genbeit an die Züge Gelnhausen Frankfurt und Stockheim Giesten gegeben. Zugleich Ist zu er­warten, dast die Post- und Paketbrfbrberung eine wefent.tche Berbesserung erfahr'n dürfte. Folgender Fahrplan ist emFItne (en feft- gelegt, ber gewitz die D lligung aller 3ntcref1en- ten findet: Ab Wenings 5.45 nach Merlenfritz. zurück von hort 6 Uhr: ab WeningS 6.05 nach Büdingen über Dindfachicn, Kefenrod, Wolfer­born und Rinderbügen, an 7.15; ab Büdingen 6.30 Über Kefenrod. Bindsachfen, an WeningS

9.45, ab Wenings 12 wer Bindfachken. an Bü­bingen 13: ab Büdingen 1340 Über Kekenrvd. Bindfachsen, an Wenings 14.40; ab W^ings 1630 üoer Bindfachfen. Ankunft Büdingen 1ZJ0; ab Büdingen 20 30 über Bindfachten, Ankunf: Wenings 21J0. Hieraus ist ersichtlich, datz ben Reifenden von ben letzten Abendzügen noch FahrgelegeTchelt gegeben Ist.

Mveiö Schotten.

va ubach, 21. Ott Wie f. Z. berichtet wurde i n Mai b. 3. bas erste am Fust bet RamSbergS, an ber O't:dte beS OoerseeS erbaute Wohnhaus bezogen. Runmehr ist baneben ein anderes Haus im Rohbau ftigge- stellt worben. Borau^ ichtlich wird am Ostrand des Oberfees benrnäcbfl ein br.ttes Wohnhaus in UnqrM genommen. Bor zwei Jahrzehnten hatte Kunstmaler Felir Kligstein auf ber Südwrf>feite des Ramsbergs, oberhalb des Stein- bruchs ein Atel er mit einem Rebmraum ge­baut. Hieran hat der Künstler jetzt noch drei Rimmer mit Küche und Zubehör angebaut. 3m Laufe des Winters wird die 3nneneinrid^hmg ausgeführt werben. 3n diesen Tagen haben die Grdarbeiten zur Errichtung einetz Wobnhcukes In derKalfersiraheim Krampfra fcyen ©ar­ten neben der Hohmaitnfchcn Fabrik begonnen. Unmittelbar am Krampfradich«n Anw.sten wird eine Dutoncrnae (Im Äe(Ietgefu)oh) gebaut. Das Haus tr rb zurückgestellt unb davor ein Tergartcn angelegt wer! en.

Mrcie Lauterbach.

WSR. Lauterbach. 21. Ott. Die zur Zell Im Gange befindlichen Pflasterarbeiten

Berufs- -----,

har, und die Tätigkeit ber Arbeitsgemeinschaft bedeutet eine immerwährende Mahnung an alle BottSgenesfen, den Blinden bei ber Beschaffung ine» Füh bunc-s zu helfen. Borsitzender der Deut'chen Arbeilsgemcinfchaft »ur Beschaffung von Führhunden ist der Oberbürgermeister von Göttingen der allen Interessenten mit Rat und Tat zur Veite steht.

G r u n d st ü ck » k a u f ber freien Aufwer - tung unterliegen. Bei ber Aufwertuna eines (tzrunostückskaufpreises Ist vom Vertragspreise aus zttgehen unb ber feinem Inneren Werte zur Zeit feiner Vereinbarung fetzt entsprechende Geldwert zu ermitteln. Für die Aufwertung darf nicht dos entscheidende Olcwicht daraus gelegt werden, welchen Preis ber Verkäufer gegenwärtig für das Grundstück erzielen könnte, es ist vielmehr von bem verein, barten Kaufpreis auszugehen. Der gegenwärtige Grundstückswert kann mir für bie Bemeffuna des inneren Wertes, welchen gegenwärtig der Kaufpreis hat, Bedeutung haben. Ergibt sich bei Prüfung des Gegenwartswertes des Grundstücks, daß der in der Inflationszeit festgesetzte Preis außer allem Ler- tzältnls zum Werte des Grundstücks steht, fo wird ber Aufwertuna ein höherer Galdmarkwert des ver­einbarten Kaufpreise» zugrunde zu legen fein, als derjenige, der sich bei Umrechnung nur nach ben Reichsrichtzahlen ergibt. I st ein in der Vor­kriegszeit abgeschlossener Grund­stückskauf jetzt zu erfüllen, s o kann nicht einfach die Vortriegcmark mit der Reichsmark ersetzt werden, wie vielfach angenommen wird, vielmehr ist auch in solchen Fällen die Aufwertuna nach aUgc- meinen Grundsätzen oorzunehmen. IReichsaerichts. entfdjeibung vom 22. Dezember 1926.) Die Aufwer­tung eines bereits gezahlten Grundftückskaufprelfes hat nach denselben Grundsätzen zu erfolgen, wie Die Aufwertung eines noch zu zahlenden Preise».

Als frühester, für die Aufwertung In Betracht komme der Zeitpunkt Ist ber 15. August 1 922 crntzusehen. Srst mit bem katastrophalen Sturze ber Txark fett August 1922 würbe bas Mißver­hältnis zwischen ßeiftung unb Gegenleistung so groß, ban man an bem Satze .Mark gleich Mark' nicht mehr festhdlten konnte.

Oine für bie Ausivertung nach ben allge­meinen Vorschriften wichtige Entscheidung hat bas Reichsgericht am 26. April 1927 gefällt. Gs stellt hier ben Grundsatz aus, wenn bei einem längfi abgetoidellen Geschäft ber Gläubiger durch langzeitiges Stiilschiveigen in bem Schulvn.r ben Glauben erweckl hat, daß er daS Geschiift für erledigt erachte unb dieser sich darauf einstellt, so verstSsit es gegen Treu und Glauben, wenn er plötzlich doch mit einem Aufwertungsverlangen an ihn herantritt. Gs ist überhaupt lehrreich für bte Einsicht in Art und Wesen der Tätigkeit ber Gerichte, bte Entwicklung zu verfolgen, welche bie Rechtsprechung In der ÄuswertungOfsage ge­nommen hat. Sie ist nur zögernd und tastend Dotgegangen, Inden, ft« nach Anhaltspunkten suchte, die ein Abweichen von dem Satze »Mark aleich Qllarr zu rechtsertigcn fchicnen. Allmählich festigte sich die Aufwertui^srechtsprcchuna immer mehr, unb unverkennbar tritt der Gestchtsvurckt hervor, die Rechte des Gläubigers stär­ker zu schützen. Interessant ist in dieser Be­ziehung das bekannte Urteil des Reichsgerichts vom 26. April 1927. bai den Recht <sah auHteltt: Es besteht lein allgemeiner Grundsatz, dast ber Gläubiger eine in entwertetem Gelbe geleistete Zahlung als Erfüllung gelten lassen muh, wenn er beim Gmpsang derselben keinen Borbehalt ge- nuubt bat. 3n ber v v r b eb a 11 lo s e n TL n - nähme einer Zahlung ist keinDerzicht aus eine Rachzahlung zu finden. Der Gläubiger braucht die in entwertetem Gelbe geleisteten 3ab- lungen mindestens au« der Zeit nach Mitte des Jahres 1 92 2 nicht mehr als vollwenige Zahlungen gelten lallen

?!? Lösung ber Auf^rlungssrage ist leben- falls eine« ber schwierigsten rechtlichen und wirt« schiftllchen Prodigewesen, das je einem Parlament unterbreitet worden ist, unb für bie Gerichte und Me Aufwertungsstellen erwuchs daraus eine Fülle von eullchneibenden Ein^el- fraaen, welche an bie Rechtlprechuna bie höchsten Anforderungen stellte. So begrein'.ch es vom ÄtandpunV ber Gläubiger in, dast sie ihr« Rechte Immer ntxfi zu verbestem suchen, fo ist es iedoch anberUrieits bis zu einem gemifen Grade eine Staatsnvlwenbigkeit. dast auf bem Gebie:e der Aufwertung endlich einmal Ruhe eintritt, wenn sich ba« Wirtschaftsleben weiter festigen loll.

auf der Strafe OauterBc chBlltzenrost mustten einget cllt werden, weil ie Pflasterer in den Streik getreten fino Die Arbeiter. Me größtenteils in Frankfurt a. 3L anfällig lind, hatten eine Grhbhung ihre- Stundenlobnes um 3 Plennig ge ordert, die seitens der Arbeitgeber nicht bewilligt wurde Ta die Strafenst'errc Lau­terbach Blitzenrod eine grofre B-rkehr^störung bedeutet unb das allgemeine Derlchr-interrff« eine Berzkaerang der P!lasterarin,:en i.ner- wünlcht crf®ei.Tfn labt, tft eine baldige 5nrV- gung ber beiden Parteien lehr ,u wünfchn.

* Schlitz, 21. Olt. Da die Im Sommer'.chr» plan auf der Strecke Bad Salzschlirf Schlitz an Sonn- und Frierlagen gefahrener, Frühzüge während des Winter- wieder aUnfällen. Irllen. um dcn Wunsche t ber Bevöl­kerung Rechnung zu tragen, zu denselben Zeiten lünflig Kraftpvstfabrten ausgefühn n^er- den. Wenn diese Fahrten auch In erster ßinle der Postbeförderung dienen, so sollen «le dech gleichAeitig ben Rrilenden eine Mö,',lichkeii bie- len, die zwischen fünf und sechs Uhr vormittag« in BadalVd>ltrf derkc^r<mden F<6"üge nach Fulda und Gieren auch S o n n t a i - b». ueir. zu et reichen. Die Führten werden nach folgendem Plan audgelührt: Schlitz iPvstamtl ab 4.54 llftr, Schlitz (Bezirls parkal'e» ab 4.55. Ab»"eig Bet S» Haufen ab 5, Riederstvll «Schule ab 5 05, stey- bauten sHauS Sipbell ab 5 08. Bad Sllzlch'irf i,Dl. Wunder") ab 5.14. Bad Snl>'ch'lrl tBahn­hof) an 5.15 llfir Bad 6 ilA'chliri .Baonhof) ab 5.55 Uhr. Bad öahfd)lirl I.Bl. Wunder'^ ab 5.56. Uettbaufen i.^cu« Sippe! > ab 6 01. 7!le* derftvll lSchule- ab 6 04, Al')wein Dernsbauien ab 6.09. Schlitz <Bezi> fs'parf. 'rf ab 6 15. S^Ntz «Postamt) an 616 Ußr. Tic Führten werden nur an Sonn- unb Feiertagen auge­führt. *

Rheinhessen.

WSR. Main,. 21 Oft Gin Stallknecht versetzte im Streit einem 1 3 1 ä f> r l g c n Schü­ler. mit dem Messer einen Stich In Dem Rücken, der die Ounge verletzte. Der Scheoer» Perlebte wurde ins Kr.inttnliau- gebrac! 1 wo ex in brforgniserresteirf lüft '"b darvi'det liegt.

vpd. Worms. 21. Oft 1711.) Di" Siübl .-r- waliung ist mit einem grr' züglaen Projett nu Schaffung eines Schwimmbades Licht-Luftbades und daran an' 'lehend eine« Stadions vor d e Oeffenllich' !' ge­treten. Ob der Plan aber ,ur Berw -'slchun^ kommt, ist noch frngllch.

Preußen.

Oer Mord in Hedamar.

SPD. chadamar, 21. Ott. Gestern nach» mittag sand die Sezierung der t ldx- d r bon dem Kraftwagenb sitzer r t 5 ermer? t.n Fl u bon Borstel (g<f<i,,l<beiie Dunke- statt Die Frau ist durch einen einzigen St ch mit einem Dotchmesser In bie Hauptblut aber der Blrnst ge» tätet worden. Die Zeugenvernehmung, die gestern bis zum ttxiten Qfi>enb andauerte, ergib, >ast Jarth sich schon feit einig't Zeit mit bem Ge­danken trug, die Frau zu ermorden, ch-irttz ist ein gefäyriicher Heiratsfchwlndler. bet biS vor einem halben Zahr im Zuchthaus ge- leffen hatte. Dor zwei Monaten war er zu ber Frau ins Haus gezogen: er dttte fit vollständig ausgepiündert. Als bie Frau sich desba a schon vor einiger Zeit von ihm trennen wollte, hat er den Gntschlutz grfaf)L fit zu ermorden. Seit fünf Wochen trug er ständig ein Dolchmeller bet sich Mehrmals äuherte er sich: .3 ch mache e« toi e Angerstein" unb einmal sagte er .Au« diesem Hause gehe ich nicht h?rau-. e« müht« denn fein als Leich ober um auf8 Schlot AU gehen." Der Tater, ber 51 Zähre alt Ist. sitzt im Lanvgerichtsgefäng llS In Limburg.

Kreis Wetzlar.

O Hochelheim 21. Ott Zur Graäiuiung ber Lehrmll!el für die hiesige Schule Hal dis ®emrinbe etnetT Lichtbild apvarai beschafft. ®« handelt sich um ein Hpidiallop, welches von ber Firma Leih in Wetzlar geliefert wurde. Gin Teil ber Ans^sfuna-kosten tourbe durch ben Gr lös aus bet Beranualttmg verschieb, ner Licht­bild voi träge in der Oemrinbe bestri t-n.

t Öü he Hinten, 21. Ott. Der Gemeinde» r a t beschäftigte sich In feiner jüngsten Sitzung mit ber Vergebung der Arbeiten zum R e u bau eines Bullenstalles für bie hlellg« ©emelnbe: er beschloh, die einzelnen Arbeiten dem jeweiligen Wenig st fordern den zu übertragen. Gs sind dies: Maurerarbeiten ber Unternehmet 3 ö r 6 von hier, Zimmerarbeiten die Firma Spengler S Mdglich von hier, Dachbecker­arbeiten der Unternehmer Georg A 11 e n d d r * s e r Klempnerarbeiten der Spengler und In­stallateur Karl Belten von hier und Schmiede­arbeiten der Schmiedemeister Ludwig Schnorr von hier. Gs werben somit sämtllck-e Arbeiten von ortsansälfigen Handwerkern au?geführt. Dir InOWgrifsnahme der Bauarbeiten soll sofort er­folgen. Als Frist für bie Beendigung bet Maurerarbeiten wurde der 1. Dezember und al« Termin für die Fertigstellung der Zimmerer- und Dackdeckerarbelten ber 15. Dezember be­stimmt Rach den Angeboten ber Unternehmer, denen der Zuschlag erteilt ist. wird Uch bie Gelamtbaukostenlumme auf rund 18 000 Mark

üblichen Maßstäbe auszugehen und von Ihm aus die Cntschclduna zu treffen. Vielmehr soll der Richter stets In erster Linie von den Umständen des Einzel- falles ausgehen und diese allseitig beachten.

Cin auf dem Gebiete der freien Aufwertung be> sonders wichtiger und häufig vorkommender Fall Ist die 'Aufwertung oon st.aufgeldforde- r u n a e n au, G r u n d st ü ck » k ä u f e n. Hier hat das Reichsgericht den Grundsatz zum Ausdrilck ge­bracht, dab n i ch t h y p o t h e k a r 1.....

Kaufte st forderungen

Sie AechWechiW über die freie Ausiveriung

Bon Bürgermeister Dr. D S ls I n g - AkSfeld.

Als Im Jahre 1925 das große Werk der Auswertungsgc'etzgc^ung in Kraft trat, waren sich die Praktiker bald 'lar darüber, daß diese neue Materie bei bet Fülle von Ginzelfragon, welche die Auswertung von Ansprüchen mit sich brachte, die Auswertungsstellen und die Ge­richte in erheblichem Maße in Anspruch neh­men würde. Biele Aulwcrtungsproftes e schwe­ben noch. Auch die Aufwertungsnovelle zu ben Aufwcrtungsg. et)en, die als Gesetz über bie Verzinsung aufgetvcr clcr Hypotheken und ihre Umwandlung In Grunüschulden, sowie übet Bor- zugSrenten vom 9. Zull 1927 bezeichnet ist, Hal wieder neue Zweifel gebracht und zu Streitig­keiten angeregt. Eines der umstrittensten Ge­biete aus bem groben Komplex der Aufwertung ist zweifellos die freie Aufwertun g.'Unter diesem Begriff versteht man die Aufwertung von Ansprüchen austerhalb der Auf­wertungsgesetze, im Gegenlatz zu der ge­setzlichen Aufwertung.

Die Auswertung anderer als der in den Päragraphen 461 deS AufWertungSg?setzes be­zeichneten Ansprüche richtet lich bekanntlich nach den allgemeinen Vorschriften (8 62 be« Auf- wertungsgesetzess. Unter diesen allgemeinen Vor­schriften sind die durch die Recksilpvochung ent­wickelten Grundsätze des bürgerl chen Rechts in der Aufwertungsfrage zu derstch?n. Die aesetz- liche Grundlage sscr die freie Auswertung oilbet der § 242 des Bürgerlichen Gesetzbuchs, welcher lautet:

Der Schuldner ist verpflichtet, bW Lei­stung so xu bewirken, tre Treu und Glauben nrtt Rücksicht auf bie VerkehrssteHe es er­fordern."

Dies« Aufwertung soll gemäß ben Anfor­derungen von Treu unb Glauben die Rachleile ausgleichen, die für dcn Gläubiger auS dem Ver» fall der Währung entstanden s-ind. Dabei sind, wie das Re!chsgericht in einer Entscheidung auS- führt, die gesamten Verhältnisse, nicht etwa nur die Interessen der Gläubiger, zu berücksichtigen. Daher kann es nicht als rechtlich nottvendig an­erkannt werden, dast bet Gläubiger stets ben vollen Betrag erhalten mülle, der lich bei rech- irungsmähiger Aufwertung des ihm geschuldeten Betrages zahlenmastig ergibt.

Wie oben ausgeführi, steht die freie Aufwertung unter dem Zeichen des Begriffs von Treu und Glauben, d. h. es must ein billiger Ausgleich der Interessen beider Parteien nach den gesamten Um­ständen des Falles gesucht werden. Es must ein Er­gebnis erstrebt werden, bei welchem weder dem Gläubiger, noch dem Lckuldner durch bie Geldent­wertung eine ungerechte Bereicherung oder eine der Sachlage nicht entsprechende Schädigung zuteil wird. Es ist namentlich auch zu berilckfichtlgen, ob und in welchem Maste der Gläublaer wahrscheinlich In der Lage gewesen wäre, das Geld vor der Entwertung zu schützen. Die veraltete und als irrig erkannte Reqls- auffassung, die In he in SatzMark gleich Mark" ihren Ausdruck gefunden hat, hat für die heutige Beurteilung nur nach Bedeutung, soweit Fragen des verschuldens bei ublehnuna des Aufwertungs- verlangens ober des Beginns des Verjshrunasab- laufo zu entscheiden Nnd. iReichsgerichtsenticheldung vom 23. Januar 1926.) Mastgebend ist Im auaeinel« nen für ben Zeitpunkt der Aufwertung nicht die Fälligkeit der Forderung, sondern die Zeit ihrer Entstehung. Cs kann daher für die Aufwertung in der Regel nur der Goldmarkwert der Forderung zur Zeit des verlragsabschlusies mastgebend fein.

Was nun den A u f w e r t u n g s m a st st a b an langt fo Ist es nach der Auffsffung des Reichsgerichts grundsätzlich verfehlt, für bie Auswertung siinächst von einem ber verschiedenen sich darbietenden und

Einfach In gut - t Liter kochendem Wasser aufgelöst, gibt der Würfel kräftige Fleischbrühe mm Trinken und Kochen, zum

Verbessern oder Verlängern von Suppen und So2en aller Art.