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t*tbe4rtet.

Arrii Cimburg.

durch Dann

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(Siebener Zugendgericht

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rperverletzung in eine Mark. HUf«weis« zwei

brUlotterie un tct- ch tx>.rb er veckuch n. Die

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Birkenhaarwasser 1.00; Franzbranntwein 0.90, 030;

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Rasierseife, in Dosen, 0.60 und 035; Shampoon, Päckchen 0.15

fdknti* |u 2 Jahren S Monaten Zucht- hau» und tim:'beigem gbrverlu'i verurteilt. Die eitdUonunrr bestätigte dicke« Urteil ti Dol.ftn Umfange

Be: ter Kirchweih« in Ob e r - M ö 11 st a d I am 3 Oh oder war rt uockchen einem Turldfren eu* vielem Ort und einem ia emem Bachbar-

Montagne 1.20; Alter Rotwein 130; Tarragona 130;

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Lauer, Tuchhanblung, Gießen 1

LeltcrswtN 01, 1. Stock. «ein Laden.

Für den Vater:

Hosenträger, blaue Arbeits-Anzüge, Herrensodten \ Beinkleider

Strafkammer Gießen.

Dießen. 20. Dez. Da« Schöffengericht Dießen hatte einen Mann au« Ober- Wtdber«h«im wegen Vornahme unzu^nger Handlungen an Personen unter 14 Jahren in Tateinheit mit Blutschande und versuchter Blut-

Für den

Festtisch: x.

Frellaubersheimcr 130; Schlob Keutzenberg 1.40; Ebenburger 130 Osthofener Riesling 3.00; Niersteiner Galgen berg 330

He Dautil'S. Ort Vi«d«r rt»t i b)w. im ude enK-nb«-m im A^dau "c> Ort entftanb»«

ÄolfcnM be.td- fi bettet.

Hönbach, t.n tt»l flut« IJ ©emodunjtV,

Für die Weihnachtsbäckerei:

Mehl fst Spez 0. Pfd 0.24; Mehl, Auszug 00, Pfd. 0.27; Mehl, prima Auszug. 0.30 Mehl in 5-Pfd-Säckchen 1.65 und 1 45, in 10-Pfd -Säckchcn 3.10 und 2.75

X. Mehl, in 25-Pfund-Säckchen 7.50, 630 Eier 016 und 0.18; Zucker, Kristall, Pfund 032, Zucker, gern, Pfund 034; Puderzucker, r Pfd 0.44; Streuzucker, Pfd 1.60; Kokosnub, gerasp, 4 j

Pfd. 0.64; Haselnufokerne, Pfd.132; Zitronat, k

Pfd 2.00; Orangeat, Pfd. 1.40; Suita- nlnen. 0.60 u. 100; Korinthen, \ ~

"*<< Pfund 030; Rosinen, X

S. grobe, Pfd. 030

irfl.

He Diehzlb' rj hatte fohev iuÄafamo<n <1K rrfr 43CU M'>.

Llndvieh 2: tzjpeine 8 \),

,3'\<ntnoM^r Harburg entfallen 661 (730).

\ 125 (103. Sd-'c 3icfli 216 »Mr M 52« (54®).

aedbachNndAaßensch eidt »arder« chuß cm Hafen lehr zu tubenfo eilens Buch A 0 t wild trat verschiedentlich aut bm»cr D'< 3aat* stab mcksten« an auiwdrtty Iagdherrcm

fchl 0 g «n. Iknnuihd) wird er versuch n. dre Uote abzufetzen - Bor einig.m Tagen wurde hier der befanntc Betrüger 2lugust Will. Ge­boten 1S7o in OflicnftaW. sestgenornmen. UMIl gab sich al« «Fuhrmann Dörrst ein und Men- smaer au« Frankfurt a. M. au« und bat bid ge und auswärtige Delchäftsleute um erhebliche De-

X» 3ugeni waren Schrei..enneifter

Äarl Voigt von Wieset und Qhiguft Wilhelm Hilgarbt von Sieben törig

C n 'ünszehnfähr i ger Schlosser-

1927 mit einem

TDCOl Frank surt a. HL. 20. Dez^ Der Paketabgabelchwindler Liebscher war wieder hier. Trog aller Warnungen In den agesick ungen IN d ihm wieder gelungen, bet Int Mohnung« Inhaberin eine« Brzte« in der Pannedertlraf-.' zwi Papi.rrvllen a-nubrlngcn. wofür er 85 JltT gefordert und prompt erhalten bat. Die spä:«-.- erfolgte Vachfrage in dem angeb­lichen Dechüsi ergab natürlich, bah die Vermle- rrtn allen Schwtn?<l zum Op'vr g-sallen u..ar Der 28 3ahre alte Heinrich Philipp Muth au« Vilbel hat 800 Lose der

liFftM eltufltib2 Sri;

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träge brtwgm Die kommende H.-^ett bat wieder eirw 2 n »ahl von Schwindlern au den Plan geruk-n. So b<ft Ul ein Schwind!.r für etne angxditche Hoch««! K 0 chfra « rR und schemndel! ihnen unter etne» Verwand D.4dbe- tröge ab Din angedl'cher Sngeninrr Huber«, der sich auch Böym nennt, ei^jxmnbli sich bei gröberen rmm Dlühbirnen und vermch 'ie an Wädchenheun-. Schulen ul®, zu verkaufen. Vnber gelingt r# den Schw.ndl *m in v »len Zöllen. Leute frrrtn^u! g .it Da« Versiche­rung« am! hat den Heubau der Ort«- krankenfasse unter der B buigun 1 g n b- migt. dah brr hierfür verunfchlagi: G 'amMut- wand von 5 Millionen auf rund 4 Millio­nen Mark verringert wird.

VaS verlassene Zuchthaus.

DSA Limburg. 20 Der MU knapper Hot sind heute morgen auf der Di«»er vroahe vor SvtttGn an bm Bahnübergang der DeAerwildbahn tne Jafafien eine« Dies- haben er Auto« dem T obe en l re nne n.

-v Rübwr des Au:o« halte bu b TabgelaOene

»Einpo In bie Barriere hi ne in, uhr. b»e ^pHueri aus da« Dlei« ge^chl udTri wurde. Mitten auf dem Dlei« kam da« Auto >um Stehen, -m selben Mom.-nt tau'«? auch 'chon der ! e r»ug von Limburg heran. Der Mtand war 8u kurz, al« dah der Lokomotiv- 'ührerd en Zug noch «um S ehen brng-n tonn Da gelang e« buch1Lb!tch in lthter S künde dem Führer de« 2u;o« den Dagen von der Stelle .u bringen. Io bah ein grobe« Unglück vermieden n-urde. 3n hem'eiben Mom.-nt sauste auch schon der 3ug über die Strecke

«reib Usiage«.

-I Cleeberg. » De» Boe einigen ragen quartierte sich in der Wirtschaft zum Deutschen Haus" ein Frewber unter bem Hamen Maler *X ob r m gn n ein. Dr gab <*l i^erschiedene bt.ligc Vurg-r flnt ju ftnnen. auch wuhte er in der 11mg g nd ziemlich ^*^d Dirtäleule schenkten ihm. .obwohl er zwilchen Licht und Dunkel erschien, ihr vollste« V-Nrauen und bewir eten ihn dem -ntlprechmd Än> hiesige Beamte richtete er Drützc von Uhng.-r Bekannten liut. Die Siche ging ganz gut bi« der Mann

n Sonn' gvormi tag unter Hinterlassung seine« Hute« und seiner Mappe verschwand. Seinem Benehmen nach nim.nt man an, es mit einem steckbrieflich Gesuch, en au tun »u babnv Allgemein fiel au, dis» er sich nicht rasieren lieh und immer die neu' Leitung v-?rlangte. Bekleidet war er mit gelben S t-fein, Spvrtftrümpsen und DÖchfacke Sr trug ziemlich starken unrasierten Bart, auf »er bem fehlte ihm einer der linken Schneibezühne.

Maingau.

in Mainz jm nrrfaulen suchten denn sie ta uen tchon balb in Deldnot, bie ja nicht auü'.ctben konnte Die beiden 3unjen lind zwar de« Be­trug c » 'tu;*:g. werden >edoch. da he sich ionH bisher gut gehibrt haben, nach der vom Jugend- gerichlSgee« gegel*enen Möglichkeit nicht in Strafe genommen, da da« De richt im Hinblick au* ihre D^rsdnlichsett arzlehung«mah- regeln tüt au«ieichend hält über die der Bov- muntfchas:«richler befinden wird.

am 'echzehniLhnge« München bzw sein ge- fezltcher Vertreter hat gegen einen aml«gcn*)t- Uchen Strafbesehl Etnlpruch eingelegt, in dem c* beschul, igt truebe. am lörOunl in übermüsug schneller Deschwlntigkei» die Äalerallee in Die­sen bmabfle'ahrvn zu sein, ohne dazu die rechie .Fahrbahn einzuhalter wodur a ein VeichSwehr- soldat miteinen .zahrrad umgcahren und led- tere« start beschädigt wurde. Per an sich zwar lall alltäglich Vorkommen.e «tuU wurde insofern dramatisch, al« die Beschuldigte die Tat bebrüt und eine mit ihrer Schwetfer wohlbekannte Zeu­gin. sowie der .irschidtgte T.e,ch«wehrsoldat m beeug au bie wirkliche Täterin es fim al« solche auch die Schwester ter B.'sch »ldigten oach Bngabe de« Soldaten in 3rage Angaben machten, bie lich teilweise 10 schar widertprachen. das» eine Protokollierung der Aussagen not­wendig wurde, da eine ovesapliche oderahr- lüssfg lal'che Side«verl<tiung nicht ausgeschlos'on ist. 3tpeu« Ladung weiterer Leugen wurde die Sache üuSgcfeht und In die Äanuarsidung h'« Jugendgericht« lertagt De, .^oll »<igt. wio twrk' Hg deugen mit ibrvn Auslaaen v. r Derichr sein sollen da es nicht ausgeschlollen tlt. das, 'ich au« tiefer srüheren 'Bagatelle ein Bee- ahren wegen Meineide« entwickelt

Tie lebte Verhandlung entrollte ein be­dauerliche« Bild sittlichen Ti sslandoZ in aew.f en Kreisen der Vevöilerung. «Lin ft< bzehn.ahn.»er. olfcn'tchtlich etwa» belchr'nkt.-r. aber doch für fein Tun i>erantwor1licher junger Mensch für den bereit» die Jürsorge. rziehuna für »ulüssig erklärt worben ist. hat sich unzuchtige Hand­lungen an fu igen Vkä^chen zuschulden kommen lassen. Mi! »>edauern muhte im Lause der Ver­handlung festgestellt werden, bah e« in der Bild­lichkeit mindeten« einer verheirateten ,tu- chauerin gelegen Hütte, frühzeitig tnamenb ein- zugreien. Dafi diese« nicht geschah, sand tch-irss Vüge Da d<r Angellagte bereit» iederzeit auf Grund he» Fürsorge.r^ehungübc'chlu'se» in ge­eignet erscheinender Weise behandelt werden kann, und er sich in den letilen Mprnlen gut aelüjrt hat wurde gegen ihn nur auf eine De - ängnisstrase von drei Monaten er­kannt. und vorerst Slra'aussettung unter fünf­jähriger Bewahrung«rist bewilligt

lehrllng hat ----. -

Lerzer 0 l. da» er von einem erwachsenen Verwand teil für zwei Mark «faul! batte, auf einem Wege in her VZHe Diesten» nach Spähen geschvslen. Dabei verhielt er fl4> äusterst leicht- fertig. Io dasz er eire n zwölfsöhrigen Jungen, der 'ich zufällig mit seinem Bruder zu ihm ge­feilt hatte, durch den rechten Unterarm schob Sehr leicht Hütte ichlimmere» Unheil angerichtet wer! en können. Der Lehrling, dellen Ollern eine grobe .stinderschar besihen. und von dem Dor- handenein der Wale nicht» wuhteii. ist der fahrlüssigen « ö r p e r v e r l e v u n g . de« Schieben»- an Orten, an denen Men'chen zu ver- kehro.i p legen und der .^uwiderhandluna gegen die Verordnung vom 17. Dezember 1918 ange­nagt. die den Verkauf und da« Tragen von Stob-. Hieb- oder Schubwassen. fowie von Mu­nition verbietet. Lediglich im Hinblick au» Jet ne bisherige gerichtliche Unbestralihnt und bie Ver­mögenslage feiner Dl lern wird brr Angeklagte wegen fahrlässiger KörDerverletjun, in eine Deldstrase von 10 Mark, bil-iwetle zwei Tage De anants. wegen verbotenen dJ)it^cn» in eine Strafe von 8 Mark, hilf-weise ^wei Tage Halt und wegen verbotenen Waffenbefihe« in eine Deldstrafe von 10 Mark. 6Uf*- weife zwei Ta« Hast verurteilt. Vleichzeitig wurde die Schaywalfe eingezvgen.

Zwei Dirhener Buden wurden von der in ihrem Alter häufig austretenden Wand.rlust er­saht. Der allere von ihnen kam auf den Ge­danken. mit Fahrrädern, die sie noch nicht be­sahen nach dein Bodensee zu fahren, der jün­gere schloh sich ihm ohne weitere« an. Sie enl- ssehen in einem Geschäft unter unwahren Dvr- fpiegeiungen zw:t Däder. die sie bald darauf

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docke Mienftcicn Schweia-r zu einer vemen Bitöeinantecketzung "ccmtnen. Din Dritter wollte Frieden stttten. zog den Schweizer mit In den S'juiCu:.,; und redete ihn gut zu. Dicker rth ich aber Irö fein Mck er und schlug umtch Dabe, schnitt er einem unbeteiligt dastehenden junger. Mann beinahe den linken raumen ab. Dir em ankeren stach er den Oberarm durch und ging er flüchtig. Aus die Zurufe der Leute, ihn fei zuhalten, wollte ein ihm ent­gegenkommender Mann die« tun. erhielt aber einen Stich tn den Arm und e.nen tiefen Lchnitt in» Sinn. Da» Lnt«gerichl .Znedberg haue den Schwerzer wegen ÜSrperverlcstung in drei füllen zu 4 , Monat Dckünnri« verurteilt Die Straf­kammer erhöhte mit Bücdicht auf die Delö irlich- keit der Tal die Strafe auf S' , M 0 n a t e D e -

paeden vnl« 5ibr.!bau

31 Sirtiix Daß

all MaoU rtichtrt uab Qfa. adesielle & Dasserl.i. uni) Zusa«. kntre.che ».nnch. tt ober toenlg. r 1 ©emeinWail

O.Dev Imoon» ' Rritfltt»<r. roortrag ftatt

DSV Die» a. d. Lahn. 20. Dez. «infam und seriellen steht da» einstige ducht- hau«, m dem in der langen 3eü leine« Be­stehen« immer fo ein rege« Leben berckchte. Pte letzten Strafgefangenen, etnigc von der franzöfilchen und englischen Befatzung»- behörb« Derurterlte. find in da» Koblenzer Defängni » übeckührt worden. Tut etn flttne« Kommando C:tafgegangener be« ßentralaefäng- ntl'e« Zreiend-.e, ist n>ch mit 3u|räu- mung«arbeiten befcha tigt. ©in Frösteln überlAut einem, wenn man die leeren, kahlen Zellen sieht und daran denkt, wieviel mensch­liche« Glend, wieviel 'Xeuetränen sie im Laufe der vielen Jahre gcehen. w.eviel zerdrochene Lnstenzen ihr verp.ufchte« Leben dort bckchlof- fen haben Die De töte sollen anderen Anstal­ten überwiesen werden Unter dem Inventar befinden 'tch auch die srüher so blutig ver­wendeten ..Zuchtha u « pei11chen' und da« .Schliestzeug".chwcre Ketten und dicke eiferne Stangen, an deren Gnde die Hand­gelenke de» S rütllng» gechlofsen wurden Dicke« Schliehzcug allein wog 14 Pund. Danz gcköhr- llche, widerspenstige Verbrecher wurden über- ble« mittel» Äettcn an eiserne A 1 nge im Fustboden angckchlollen. Fürchterlich, bar­barisch geradezu waren die au» dicken fieber- ftreien geflochtenen ..Zuchthau-peitschen". Mle oft sie in Tükigleit treten mufften, geht au« den alten Rechnungen und Akten hervor. 1785 wurden die zwei ersten Peitschen angddxiflt. 1789 war bereit« eine neue nötig. Äctn Wun­der. erhielten die ^Schwerverbrecher' bei Ihrer Ankunft doch den sog ..Willkomm- in Destalt Peitschendieben auf der ..Zucht­dank" auf den unbekleideten Körper, und die­selbe Behandlung bei ihrer Sntlassung al« ..Ab- schied". Ö« ist schon lange her. bah die körper­liche Züchtigung al« Strafmittel nicht mehr zur Anwendung kam. Diese traurigen Zeichen einer barbarischen Justiz sollen dem V a s s a u i s ch e n Lande« mufeum überwielen »eben.