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Die TmpyenvemindeMg am Rhein

wo die Mitwirkenden

eigenen A b-

on erseht durch

Die Misthandlun

franMungen de# Berliner Shrchoars ihrem Kinde bHfrvten schent einmal

Ä ubf d) an

bet Tlabonnabttt>

ba* grobe# Aufsehen

an# Qaiu) geschwemmt, deren 3öentit6t jvdoch nicht feftgeftollt werden tomrte. Ss wurde dann eine zwoit-e Leiche an den Strand getoorfcn und anS den bei ihr Vorgefundenen Papieren konnte feftoeftefft werden, dast e# sich um die deutschen

Aus aller Welt.

Vie IragöMe eines Kinde,

erregte, ö# war eine 'Überaus wertvolle Plastik, reim Teil mit Gips überlegt. thc Maria mit dem Leichnam in Öebcn#grn6e batftvllte. Schon HCItc die Skulptur nach Amerika

zuwafchun, vielmehr zeu^

in die sie sich verwickelten, von der Verdorben

Erklärungen sind hieraus nicht abgegeben roor- öcn. Ls ist zugesagt worden, die Dünsche dem fran- zösischen ftnegsminiieriam weiterzugeven.

ich aber weder der Mann noch Me Frau Dein* gten die Widersprüche.

die Maschinenaewehr-Mblcilung, wogegen zwei 3n- anferie-BatalUone dorthin gelegt werden. 3n

Speyer wird ein 3äger-Batai(lc * '/

ein 3nianfcde-BataiUon.

Demnach werden die I-openkonlingrote der Belgier um etwa 800, der Engländer um etwa 1050, der Franzosen tun etwa 6500 flöpfe ver- mlnbert Die w e i l e r o e r m i n d e r u n g des

zösischen Kricgsmini ieriom weiterzugeben, inzwischen ist dem Generaldelegierten der Reich»-

opt einigen Monaten Gegenstand des k-s enilichen Cfntereffe#. al# das Ehepaar vor dem Gericht stand und zur Verantwortung gezogen werden sollte. Der vroeef) muhte seinerzeit vertagt wer* den, weil einer der Hauptgutachter nicht an- wetend war. Tun standen Ne grausamen Ehe* leute, die ihr Kind zu Tode geprügelt Bitten, erneut vor dem Richter. Dabei wurden die ganzen traurigen Vorgänge, d e sich in dem Kubschscken Hause zugetragen batten, noch ein­mal aus gerollt und die Roheit der beiden Sllern auf gezeigt. An dem Körper der Kindesle che bat man überall Merkmale von Züchtigungen feü- actitUl, blau und rot unterlaufene Striemen. Jlarben aus der Kopchaut, über der Stirn am Halse. Hautabschürfungen und btutuntcrlaukne Flecken an den Stinibohlen. am Ratenrücken, an den Vkundwinkeln. Wangen, am Stifter unb am Hal# Verletzungen und Ri'le wie von Finger­nägeln waren hinter den Ohrmuscheln und im

Racken. Alle diese Verletzungen deuteten aus eine ungewöhnlich graus ame Züchtigung hin. die die Eltern an ihrem Kinde begangen halten. Mit Abneigung und Abscheu konnte man vernehmen, tote Mann und Frau sich gegenseitig reinzuwaschen versuchten und einer aus den an* deren abzuwälzen versuchte, dah er sein mög­lichste# getan habe, um den anderen an seines Grausamkeiten zu verhindern. Dabei vermochte

Berlin, 20. OfL (Dolfs.) 3m Reichstagsaus- schvtz für die besetzten Gebiete gab Staatssekretär Schmid auf Mn frage oan deutschnationaleu and Zentrumsabgcorör.cteu vor Eintritt in die Tages­ordnung Auskunft über die Stärke und Bet* Minderung der Besahungstrappen. 3m Muflrage des Reichsmiuisters für die besetzten Gebiete hat sich der Reichskommissar zu Ge­neral G u i l l a u m a t nach Main; begeben, um dort die deutschen wünsche oorzulragen. Bestimmte

Landwirtschaftliche GiedlungSversuche in Italien.

Rom, 19. Ott. (WB.) Aus Veranlassung des Ministerpräsidenten hat die Bank der Lombardei eine Anleihe von drei Millionen Lire ausgegeben AUT Errichtung von billigen Wohnhäu - fern in der Nabe von Cagliari aus Sar­dinien. wo durch die Trockenlegung von Sümp­fen große Bodenflächen sürden Ackerbau frei geworden sind, Hundert Familien werden aus der Lombardei nach Sardinien über­siedeln. um dort in der Landwirtschaft tätig zu lein. Dies ist der erste große Versuch, den die saszistische Negierung macht, um aus den Provinzen, die licbersiuß an Arbeitern haben, die überschüssigen Strafte in diejenigen Provinzen zu leiten, die Mangel an solchen Arbeitskräften haben.

Vermögensverwaltung eine Mitteilung zugegangen, nach welcher am 2 5. Oktober die Truppen Ver­schiebung der Bcsahungsarmeen so vor sich gehen wird, daß die einzelnen Kontingente solgendermaßen vermindert werden:

a) Mus der belgischen £ o n e werden etwa 800 Mann aus den Orten Geilenkirchen und Lin­dern zurückgezogen.

b) Die britlfcheRheinarmee räumt 3b- sleia vollständig und zieht aus Königstein einige Kompagnien zurück; (Befainlabgang etwa 1050 Mann.

c) Die französische Rheinarmee nimmt aus Düren einen Dioisionsflab, sowie eine Mrfilterie- Mbtcllung zurück. Dagegen wird ein 3ägcr-Balaillon hierher gelegt. Mus Euskirchen wird ein 3ägcr- Zalaillon zurückgezogen. Mus Koblenz und Lhrenbreitsiein werden zwei Maschinengewehr- 3äger-BataiUone und ein 3nfanterie-Bataillon mit zusammen 1470 Mann zurückgezogen, aus (Ems verschwindet ein 3nfanterie - Bataillon, das aber durch ein anderes erseht wird. Mus Die; werden zwei Bataillone mit zusammen 1496 Mann zurück­gezogen; aus Kreuznach wird ein 5lab zurück­gezogen. in Trier verschwinden der Stab des 33. M.-ft. mit 342 Köpfen, eine Telegraphenabtei­lung, eine Train-Lskadron, ein Muto-Train und eine plonier-Mbtcllung, dagegen kommen ein Dloi- ionvslab und drei Mbtcilungcn Mrtillerie neu hinzu. Mus Main) wird eine Pionier-Kompagnie zurück­gezogen, in Worms wird ein ab ziehender Trup­penteil durch einen neuen erseht. während Dorms-Pfisflighelm von einem Jnfan- (erie-BafaiUon mit 800 Mann befreit wird. 3n Landau werden zwei Truppenteile mit 1280 Mann erseht durch zwei andere, die 758 Mann um- assev, so daß ein Mbgmig von 522 Mann feslzu- lellen isi. Mus Germersheim wird eine Mr- tillerie-Mbteiluna mit 190 Mann zurückgezogen. 3n Neustadt verschwindet das Flieger-Regiment und

luagen über eine Lohnherabfehung al# über eine Lohnerhöhung bebrnget tot

In den letzten Tagen fanben rm Ruchrgetnet eine Reihe von Äonferen^en unö ^ammlunflen ix# »ewerkverein# «V'e' »l, cher Verg. ar bet ter statt, in denen angenommen wurde, tu der c# fyrtz Ruhrgeb.et tagenden 3eriraum#mannetfonteren* -en^ch-en an tue Rea^rung da# drmgende 6t- iuchen, hie den Vertretern de# Deutschen

des toietxr au^unehmoL Dte 2 u f beUerung ber Dergarbeiterlohne muh g^.chze.tig mn dem Inkrafttreten der ^esoldungs^hohung erfolgen. Die Rot der VergarbeUer ist grob und schnelle Hilfe tft de#hcckd dringend nottoentng.

Englische Stimmen.

London, 19. Oft. IWTD.) Die Corning Post- ichreibl, wenn der Streik in den deutichen jtohlcnbergmcrken anbauere, werde er einewohl- tuen be Wirkung auf den britischen Kohlenhandel ausüben. Aber abgesehen da­von sei ber Streik auch deshalb für den britischen Kohlenhandel bemerkenswert, well er als Beweis angesehen werbe, daß die Nationalisierung der Zodustrie weder niedrige Löhne noch industrielle (=ir<digrc;tcn verhindere. Die deutschen Bergleute, die »ach dem Natianattsierungssystem arbetteten, streikten gegen einen Lohn von 6 «ch.llmg

'j<encc pro Schicht, während die brtt'schen Lohne durchschnittlich 10 Schilling 7 Pence betrugen.

Oie Lohnverhandlungen

ber Xeichsarbeiter vertagt.

Berlin, 20. Oft. (Priv-Tel.) Die für den gestri­gen Mittwoch angesetzte Besprechuna des N e i ch s f i n a n z m i n i st e rs mit den Tariforgan», fationen der Reichsarbciter zur Neureaelung der Lcchne konnte nicht stattftnden, weil lautDar- roärts' der Minister im letzten Augenblick zu einer Kadinettssttzung gerufen wurde. Der Finanzminister fnptc jedoch den Organisationen zu, daß die Bespre­chung in den nächsten tagen, wenn irgend möglich Noch im Lause dieser Woche stattfindet.

Beginnende Wahlkampagne in England.

Lad liberale Aktionsprogramm.

' London, 19. Oft. (2H.) Da# britische Ka­binett beschäftigte sich mit den Vorbereitungen für die Herb st ses si on de# Parlamente#, die am 8 Rovcrnber beghrnt. Obwohl die Herbst* f cf Hon keine Gegenstände von sehr weittragender Vedeutung zu erledigen hat, da sowohl die OberhauSresvrm wie die Herab­setzung des WghlalterS der Frauen erst in der Session nach den Weihnachtsferien bd) cm beit werden, entwickeln die Parteien eine ziemliche Regsamkeit, um sich eine möglichst gün- ftfgc Plattform für die langsam ihre Schatten ootau#toerfenbe Wahlkampaane zu ver­schaffen. 4>ic Liberalen wollen hinter den Konservativen, die auf dem Wege über da# WirtschaftSkomttee der konservativen Fvattion und be# SparkomiteeS be# Kabinetts einen größeren Dell de# verlorenen politischen Terrain# zurück- Ennen hoffen, nicht zurückstehen. Das libe» lanifest, das von dem Präsidenten der na- iberoten Vereinigung, der Fcaueuvereim- gMnn unb der Olga der 3imgltberalcn unter* zotchnei ist, bildet die Drundlape unb den Aus- taf' zu neuer liberaler Aktivität, für die aegtit- wÜrtig nach Ansicht Weiler politischer Kreise der Augenblick sehr günstig ist. Znnerpvlitisch steht das liberale Landprogramm im Vorder­grund, austenpolitisch Abrüstung# - und Gchied#gericht#fragen. Obwohl c# nicht an Ctimmcn sehlt, die da# liberale Programm nicht weitgehend genug finden, wird eine Polttik aus der Grundlage be# Manifeste# al# der bedeu- tatbfte Beitrag für die Erhaltung des Frieden# bezeichnet, den Drohbritannien seit dem Kriege brachte. Der Vorsitzende der nationalliberalen Vereinigung. Sir Eharie# Hob House, erklärte, dah die Liberalen al# Partei nicht die zweite Geige nach der Arbeiterpartei spielen könnten. Er glaube, bah der Llberali#muS jetzt eine einzig­artige Gelegenheit habe, seinen Ginfluh auf dem Oanbe auszudchnen. Es habe noch niemals ein Parteinumisesl gegeben, da# in so geringem Matze von Parieiwünschen und Pqrteibestre^m- «n diktiert gewesen sei, wie da# jetzige liberale Manifest.

bau unb die Verschlechterung ihrer eigenen wirt­schaftlichen Verhältnisse herbeiführen sauen. Es ist eine gewisse N e s i st e n z der militärischen Stellen gegen ihren eigenen Abbau bemerkbar. Das ist menschlich begreiflich, wird aber blc Erfüllung ber übernommenen Verpflichtungen nicht hindern dürfen.

($in neuer Zwischenfall im besetzten Gebiet.

Kusel, 19. Oki. Wie jetzt durch Zeugen­aussagen einwandfrei festgestellt ist. wurde vor einigen Tagen der schtoerkriegsve'letzte Landwirt und Fuhrmann Seiler au# Pfeffelbach bei Baumholder bei der Durchfahrt durch die Stadt Kusel von dem Führer einer durchreitenden französischen Truppe schimpflich mihhan* d e l t. Seiler hielt mit seinem Pserdegespann auf der rechten Strahenseite dicht am erhöhten Fußsteig, um die französische Truppe horbei- zulalsen. Einer der Führer der Truppe ritt an seinen Wagen heran unb bat Seiler, ihm seine Peitsche zu geben, was dieser auch ahnungs­los tat Darauf schlug ihm der Franzose m i t der Veitsche mitten ins Gesicht. Die französische Truppe begleitete diesen Vorfall mit höhnischem Gelachter.

heit ihrer Charaktere, die In blinder Wut über eheliche Zwistigkeiten oder geschäftliche Mih- erfolge diese an ihrem Kinde auslieben, bi# e# an deren Folgen zugrunde ging und starb. Eine phsychologische (Miänmg für diese Grau- amfeiten vermochten sich selbst die Sachverstän­digen nur schwerlich zu geben, sie nehmen nur an. dab völlige moralische Mindertoertigkeir, ver- tnrnben mit hochgradiger Rervofität der Ehe­leute zu ihren Mibhandlungen geführt bat. Rach etwa einstündiger Deratung erkannte da# Gericht gegen Frau Kubfch tocaen gefährlicher Körperverletzung auf zwei Fahre Gefäng- n t S unter Anrechnung von vier Monaten imb drei Wochen verbüßte Untersuchungshast. Der Mitangeklagte Ehemann Kubfch tourbc, wie auch der Staatsanwalt beantragt hatte, frei- gefprochen.

Bombenanschlag auf einen mexikanischen Perscmenzug.

Au# Mexiko ein getroffene Reisende berich­ten, daß mexikanische Aufständische vor einigen Tagen einen Dombenanfck^ag auf einen Personen- zug südlich von San Loui# Potofi ver* übt haben. Der ilebetfall, an dem sich etwa 100 Rebellen beteiligten, ereignete sich am Diens- taamorgen. Die QtebeQen legten zwei Dyna- mitbomben aus die Schienen. Die eine explodierte unter einem Personenwagen, die an­dere ritz die Schienen auf. Die Reisenden der ersten Klasse Hieben unbehelligt. Die Rebellen erbeuteten bei der Plünderung des Gepäckwa­gen etwa 10 000 Pesos. Acht Personen wurden getötet, ftehn verwundet. Der Kon­sul der Vereinigten Staaten benachrichtigte da# Staatsdepartement, datz bei dem Bombenanschlag der Prit sche Deneralvertoalter der Vergwerke von Amajac in dem Distrikt Raharit gefan­gen genommen wurde. Die Aufstand.schen verlangen ein Lösegeld von 5000 Pesos, torb- rtgcnfall# sie den britischen General Verwalter 1 Men würden.

Abbruch desGermania"-Fluges?

Noch einer dem Berliner Vertreter ber '21 f | o, c i a t e b Prest zugegangenen Information soll ber Begleiter Könneckes, <Ä r o f Sotms-Laubach, sich in dem Flugzeug eine B e r l e tz u ng zugezogen haben. Äonnerfe habe sich daher entschlossen, Graf Solms mit dem Flugzeug nach Bagdad zu brin­gen. von wo aus ernachDeutschlandzurück- befördert werden soll. Es wird mit ber Mög­lichkeit gerechnet, dost diese Verletzung des Grasen den Abbruch des®ermania"-tiluges zur Folge haben wird.

5rod deutsche Faltbaotiahrer im Schwarzen Meer ertrunken

Zwei Deutsche namrn# Johann Martin und Heinrich Leopold Vogler au# Bruchsal, die in einem Faltboot die Reise um Europa untern ebnen wollten, sind aut trogt kfx Weite um# Leben gekommen. Am 17 Oftober brocken st« von Konstanza auf. um rjrtikfcft r.ixb I flaut in Opel zu tähren Vald darauf I tt*rt* in der Rühe von Konstanza cne Leiche

71 o flau bang eines TTerkehrsstugzeuges.

Da# Verkehrsflugzeug D 1137 mutzte auf der Strecke HannoverKassel in der Rähe von Hamroverfch-Münden tnfotae unsich­tigen Wetter# eine Rotstntdung vorncymen. Da da# Flugzeug auf unebenen Boden geriet, bra­chen hierbei der Propeller und da# Fahrgestell. Der Pilot und die Insassen blieben unverletzt. Der Apparat wurde nach Kassel gebracht.

Die Opfer von Affing geborgen.

Nach angestrengten Bemühungen rourtfen die bei dem Schlostbrovd in Affing verschütteten fünf Toten geborgen. Die Leichen, die sämtlich furchtbar oerstürnmeft sind, wurden gegen Abend im gemein­samen Trcmerzug von der Unglücksstätte zur Dorf- kirchc gebrackst, mo sie bis zur Beerdigung am Frei­tag aufgebahrt bleiben. Der Besitzer des zerstörten Schlosses, Freiherr von Gravenrech, hat ficb bereit- erklärt, bie Kosten der Beerdigung der Todesopfer zu übernehmen und außerdem den IstTtterdliebenen weitestgehende Unterstützung zuteil werden zu lassen.

Als bliade Schiffspassagiere fast verhungert.

In Nizza hat man auf einem aus Algier ankommenden Dampfer zehn halbverhun­gerte Araber entdeckt, die mit Hilfe eines Matrosen, dem sie 5000 Franken bezahlt hatten, nach Frank­reich verschifft worden waren. Der Mattose hatte sie unterwegs ohne jede Nahrung gelassen. Er wurde festgenommen.

Die fünf Koffer des reisenden Einbrechers.

Aus dem Anhalter Dahnhos in Berlin wurde ein aus ber Tschechoslowakei gebürtiger 24 Jahre aller reisender Einbrecher Ernst (9erftenber- ger feftgenommen, der die Lagerscheine für fünf Koffer mit Diebesgut bei sich trug. Ger- ftenberger, der dreimal den Beamten zu entschlüp­fen nenuchle, hat zuletzt in Quedlinburg unb Nordhausen Einbrüche verübt, von denen er zwei zugibt. Nach Annahme der Polizei ist er ober für die letzten acht Einbrüche in Quedlinburg und für 14 auf genau die gleiche Art verübte D.llen- einbrüche in Nordhausen verantwortlich. Wahr­scheinlich hat er auch in Frankfurt, Mün­chen, Stuttgart, Raffel und Halber­stadtgearbeitet*. U. a. fand man bei ihm ein Verzeichnis der Bankiersvillen in Frankfurt a. M.

Das Urteil geacn den früheren Direktor der Dünelborfer kunfihalle.

Der frühere Direktor der Düffeldorfer Kunst- Halle. Marrin Hackenbroich, wurde wegen fortgefetzter Untreue und gewinnsüchtiger Privat- urkundensälfchung in zwei Fällen zuneunMo- na ten Oefänani# und zur Tragung der Kosten des Dersavren# verurteilt. Das Gericht bezeichnete die Unrerfchlagungen Hackenbroichs als eine infame Tat. die die notleldenden Künstler während des Ruhckampfe# ihrer kargen Unterstützung beraubt habe. Rur tocil Hackenbroich nicht vorbestraft war. wurde von einer Zuchthausstrafe abgesehen

Cine gestohlene Madonna wieder entdeckt.

Aus einer Erfurter Ausstellung wurde vor wahren em aus dem 15. Jahrhundert ftammen-

franjöfifdyen Kontingents soll dadurch erreicht wer­den, datz einmal die Manufchaften, die feit der letz­ten Einstellung in Mbgang gekommen sind, nicht wieder erseht werden, datz ferner iw Hauern- ber roeoiaer Betreten eingestellt wer­den und dan die Berroaltangsbienft- ft e 111 e n entsprechend der Verminderung der Truppeniiärke verkleinert werden. Zusgesamt fall die Befahungsstärke sich tünftig auf 60 000 Mann stellen. Ob die vollen 10 000 Mann Verminderung erreicht werden, kann heute nach nicht abfchlichend gesagt werden. 6» liegt indes bisher kein Grund vor, an der loyalen Durchführung der gegebenen Zusage ju zweifeln.

Damit hat also endlich der Staatssekretär des Tliniftenums für die besetzten Gebiete in die Dis­kussion der Presse über die Durchführung der Truppenoerminderung etwas Ordnung gebracht. Obwohl eine ganz bündige Erklärung über die tat­sächliche Zurückziehung der genauen Zahl von 10 000 Mann auch jetzt nicht erfolgt ist, während andererseits die Gesamlz.ffer ber Besatzung mit 60 000 Mann ausdrücklich bestätigt wird, kann man aus dem Plan der Truppenblslozierung entnehmen, daß die Gegenfeiie gewillt ist, die neuerdings über­nommenen DerpfUchtungen einzuhalten. Insbeson­dere aber wird damit die Behauptung entkräftet, die von einer französischen Zeitung ausgefprengt wurde, daß nämlich die Absicht bestanden habe, die bereits im Juli, also vor dem neuen Abkommen zurück- genommenen 4000 Mann auf die neue Truppen- Verminderung anzurechnen 2s geht natürlich mit dieser Transaktion wie mit so mancher anderen.

verkauft toerfet. doch die 'Berfrmbfungai zerschlugen sich und das Bild wurde nach feinem llrfprungsvrt. der Kirche voa Vrohball- Hauser bei Erfurt, wieder zu rück gebracht. Qei» her müssen nun inzwischen D.eor auf bk wert­volle Plastik aufmerksam aewvrden fein, denn eine# Raches wurde die Kirche erbrochen unb das Madonnenbild geraubt Durch einen Zufall wurde es wieder aufaehmfren. ®# war durch Hehler zu einem Kasseler Kunst- Händler geraten, der von dem D-.ebstabl nichts wutzte und das Objekt dem Hexischen Landes- mufexnn anbot too man Wort die Skulptur er* kannte. Leider gelang es noch nicht, auch be# Einbrecher# Habbast zu werden.

Auch Prenzel boxt sich aus der Ehe.

3n den Dvxerehen scheint eine öp.bemee ausgebrochen zu fein. Nachdem erst vor kurze« Vreitensträter das Ehejoch zu drücken be­gann und er die ShescheidungSllage gegen feine Frau eingereicht hatte, ist jetzt auch Prenzel in feine Fuhtapfen getre en unb hat toegm eh?» widrigen Verhaltens ferner Frau, Zern 2 n - dra, die Scheidungsklage gegen f e eing^reicht. Fern Rndra beabsichtigt übr gen», demn.chst zur Sprechbühne überzugehen. Sie wird noch in der kommenden Saison im Klanen Theater, Unter den Linderr, auftreten.

Brrefeoermittlang für ausfcheidende ffecres- unb polizciangehorige

Der Äeidjspräfibent hat das Protektorat über eine Reichsorganifatton für eine perfomube Berufsoermittlung übernommen, die als die hier­für bestimmte 6p>tzenorganifation der deutschen Wirtschaft die Unterbringung der aus dem Heere und der Polizei Ausschei­denden zum Ziele hat. Zum Vorsitzenden des Berwaltungsrates wurde der frühere Rcichskanzlsr Dr. Cuno, Vorsitzender des Direktorium» der f)apag, in Hamburg gewählt. Die Leitung der Ge­schäfte liegt nach rote vor in den Händen Direktor Otto R o m b e r g «, der seit der Gründung im Jahre 1915 Vorstand der Organisation tft.

1t Pfund Lifen im Magen.

Ein 17jährige» Mädchen, da» schon längere Zett an Magenbeschwerden litt, wurde im Lkrankenhaus m Idar operiert. Dabei fand man im Magen Nägel, Stopfnadeln und fiaarnabele im Gewicht von etwa H Pfund. Da bas Mädchen sich nicht erinnern kann, derartige Dinge gegen*® zu Haden, ist anzunehmen, datz sie sich schon fett frühester Kindheit im Magen befinden.

Eine neue italienische 7lordpolexpedttton.

Die italienische Rordpolexpedtlton. von bet schon feit einiger Zeit gesprochen wurde, ist nunmehr desinittv gesichert. Die Stadt Mai­land wird aus eigenen Mitteln die Kosten auf- bringen, die auf mehrere Millionen Live ver­anschlagt werden. Die Regierung stellt ein Lust­schiff zur Perfügung, ein Schwellerfchifs der .Rorge". mit dem Amundsen und Rvbile den Rordpvlflug 1926 unternahmen. Venera! Rv­bile wird voraussichtlich die Fübrung über­nehmen. Robife begründet die Ttottoendigkett einer neuen Pvlarext^ditivn damit, dah die not* toegisch-itallenische Expedition de# vorigen Jah­ve# nur da# Ziel hatte, festzustallen, ob zwischen dem Rordpol und Alaska offene# Meer ober Festland sei. Für weiteroeh.nde geographische Beobachtungen und wistenschastllche Forschungen habe weder die Zett gereichr, noch seien die not­wendigen Vorbereitunaen rochtzeitta getroffen worden. Die neue itttienitche c^rpedition habe sonst bedeutende geographische Aufgaben.

Die Wetterlage.

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z Wettervoraussage.

Der Rordsee-Teilwirbel hat sich, tote das gesamte rrördliche Drucks all gebiet, ostwärts ver­lagert Die vordrrngende Kaltlust an ferner Rückseite war heute morgen über der Rordfee bisDar.entart zu erternten. 3m Westen setzt Varometeransl ieg em und deutet auf den Vor­st oh hohen Druckes. Untere Wetterlage dürfte formt einer Beruhigung entgegengehen und hadt Sewvi tur.gsatouchme durfte einsetzen. Dabe. #r hen die Temperaturen durch nächtliches Am* klaren zurück und die Desahr leichten Rachtsrostt# ist für the nächsten Tage vorhanden.

Wettervoraussage: Rächt# Temperaturrk^ gang bis zum Sefnerpunkt fitllcntotUc21lorg«n* nebef, tagsüber wollig mit Aufheuerung und meist trocken.

Witterungsausfichten für Samstage 3n höheren Lagen leichte Rachtfrostgefahr. zeltweite wolsig und meist trocken

Lufttemperaturen am 19. Oktober mittags 1X2 Krad Celsius, abends 8,4 Grad Celsius, am 20 OkL: morgens 9,3 Arad Celsius Cldtemperaluren bi 10 Zentimeter Tiefe am 19. Oktober: atrends 8,o Arad Celsius: am 20 Oktober: morgens Arad Celsius Maximum 11J5 Grad Celsius, Minimum ip Arad Celsius. Niederschläge 0,1 MDimeter.