Aus her Provinzialhauptfiaht.
Gießen, b* 20 Oftobrr 1821
Heimat...
3n trc#CTibcr Schöne bndy. der ftetMhaa an, silbern alerter der 5luß. der ihres Jugcnb- Paradieses Gren-e ®ur Als glückverhetzende» Äfaeblat! Koben sich He v-.er Geschwister au» und Süd, au» Oft und West aus der alters- grau« Mhn.' zukarnmevgefunde^i. die sie bin» übertragen soll in ihrer Kindheit Land. Bald liegt das eang gleiche Dell mraukch« hinter ihnen, und auch btt Laut» der Men«chenweit ksing« nur noch gedämpft durch das Blätter» bad? des Walde». der die rüstig Dahrntchrrttend« mj'y.mcmniwn. 3n Scherz und Grnst drängt sich die Erinnerung auf die °Llppen. dde h.er mir ir‘*Tn Schritt lebendiger wird: hat doch hier jeder Baum seine Bedeutung und jede Banl ! tiger» Bolle gespielt in tarn jugendlich n /Mai und den trüben Xraunen jener vier, die iKUtc zum erstenmal wieder gemeinsam die alle .^<nmal suchen Bald flibl das lichter werdende Gehölz den BM in großer» Ferne frei: da hebt ach schon drüben, jen'eits des weilen Diesen- planes das siebe alte Aest den goldenen Xurm- hahn seiner Kirche der höherfteigenden Sonne entgegen. Hnb ba eben? £'ugt da nicht auch aus dem schon herbfilich gefärbten Laub das vertraute Klebe:dach de» alten väterlichen Pfarr- baules hervor? Friede voll wie einst liegt es da. Rur jene ScheuT« dort, deren neues Ziegeldach Io prvtzlg mit dem Bo! der D?gelberren zu ihrer Seile u*tInfen. bringt «ine neue Bote in das alt veriraute Bild, über Dem sich der Herbst- Himmel in stählerner Bläue wölbt. nicht anders, als er es «in Menschenalter zuvor auch schon tat. <Zin neues Drtchlechr nur ist unter ihm Kerang«wachsen ist da» nicht Aachbars Hans, der slachshoonge 3ugendgespiele. der dort zur rechten mit kraftvollem Arm den Pflug durch die dampfenden Schollen führt? Birgt dort nicht des Dindmüllers zahlreiche Familie kn« lebten Früchte des Feldes aus den hochaebvrdelen Dagen? Schnell sind die Dtebvrerfirmt,-n erreicht, schnell verbindet «in Händedruck und «in herzliches Don die Degenwan mir der Tkrgaruren- heit Und wührerch man gemeinsam dem $*ot1 «tgegenzteht. will des Und bl em* kein Dnde werden. Deckt doch auch drüben der Anger, wo sie sich bei jugends rohen Spielen stolz die ersten selbst gewundenen Kränze aus die voll m Kinderlocken drückten, allein schon Onnncrungen di« Fülle. Demge Schritt« werter' da siegt der Dort- teich vor ihnen, auf dessen kristallenem Bücken IW im Dinier so gern die Onge der Schulbänke vergessen lernten. Der Lehrer, ihr L.l>:vr - ja, der lebt auch noch Dort, wo Malven und Levkojen hinter dem grünen Danenzaun fo behaglich hervor lugen, hat ihn» die banfbre Gemeinde. die unter feiner sicheren Hand in Jucht und -er an gewachsen, ein freundliches
Heim geschaffen, erbaut tn Deutschlands dunkelsten Tagen als Beweis dafür, daß doch nicht überall tn unserem Ikitcrlanbe Treue und Bieder
sinn ausgestorben und die Ehrfurcht vor dem Alter für rückständig gilt Und tn schier rührender Anhänglichkeit nimmt sich der gute Hirt« auch heute feinet einstigen x^ögling» an, die doch schon ein Menschenalter hindurch seiner lenkenden Hankesiicht mehr bedürfen. Seines Dreisen» :unuB nicht achtend, führt er fte selbst durch die holperig« Dvrsslr^sten nach dem Pfarrhaus«, da» ihrer Sehnsucht hauptsächlichstes IWl gewesen. Geborgen unter den weitaus ladenden Ä tonen riesiger ÄaÜantenMumc schmiegt es sich in unveränderter Traulichkeit an die cfruurnfpoimme Mauer des Keinen Dotte»rnkerS der schon fv manchen Geiwsien froher Jugendstreiche zu ewiger Bube umschließt. Doch keine Zeil bleibt zum Drübeln ein Dink des gütigen Pfarrherrn und sie betreten das Haus, au» dem sie die ersten Schrvtte in die Dell toten, das HauS. das in allen Stuben, ja in jedem Dinkel feiner Kammern so unendlich viele Erinnerungen birgt, ernste und heitere, all, aber umwoben von jener Patina, wie sie drei Jahrzehnte um alles 23er- aängliche legen. 2vie einst fällt auch beute die Sonne hi schrägen Strahlen durch die niedrigen
Fenster, aber fW spiegelt sich nache mehr in N» Hanf polierten Mrlenmbbetn. die der Urahne ganzer Stolz grüner., und verschwunden ist der zart« Lavendelduft jener guten alten Jrtt ha der Großvater He Dvotzmurier nahm. 23on den Bäumen an Dorten, di« chrr sorgende Hand gepflanzt lachen rotbackige Dplel und saftige Ämri zum rebumranflen .yen'ier herein kaum ist die gern gegebene GrtauHns erteilt, bo v«rfchvnnden sie in den Taschen, den fernen jüngsten ein Grub aus der allen Heimat zu lein. Da mahnt auch schon der müde Jtlang der Klrchenuhr zum Aus- bruch Sin letzter Händedruck, ein letzt cs Tuchc-r- schwenken und bald ist das siebt alte Best in den Aebeln der Biederung verschwunden, durch die allein noch die AbendgloWn den L chetdeechen «n Lebewohl nachrufen. Dgdn.
Die Bautätigkeit in Giehen.
Da die Ausführungen im Anz."
Br. 239 vom 12. b.TJl. nur die Zahlen derjenigen Dohnungen wiedergeben. bW in diesem 3ahr mit Hilse städtischer Darlehen geschassen wurden, soll heut« eine möglichst genaue Zusammenstellung aller tm letzten 3aßr hier erbeuten Dohnungen der C< sentlichkeu be- kannigegeben ©erben. Ds wurden <m4)tei: I Dinzimmerwohnung. 12 Zwcizimmcrwvhnun- gen. 170 Dreizimmerwohnungen 58 B ersimmer- toobnun^cn. *3 Dohnungen mit j« fünl zimmern, 6 desgl. mit je sechs Zimmern 13 Siebenzimmer- wohnungen 2 Dohnungen mit je aa)t Zimmern, 2 desgl. mit je zehn Zimmern. 2 Elfzinunerwoh- nungen und I <jwölizimmerwohnung im ganzen also 316 Wohnungen. Hierin sind die von der Stadt an der Margaretenhülte eingerichteten Botwohnungen nicht mit eingerechnet Oin Blick aus diese Zahlen zeigt bi« gewaltige Arbeit, die von unseren Architekten und Bauhandwerkeru in diesem Jahre wieder geleistet wurde, die man aber noch belfer zu beurteilen vermag, wenn man bedenkt, wela^e Zahl von Bäumen entstanden ist. Diele beträgt, ohne die zugehörigen Heben räume, zusammen 1501. Aber auch noch in anderer Hinsicht sind die obigen Zahlen recht lehrreich. DS wurde dem sozialen Bedürfnis Bebnung getragen, denn bie Anzahl der Klein- und Mittel- Wohnungen überwiegt weil diejenige der gröberen. Das ist sehr zu begrüben, weil eS in Dietzen schon an Klein- und Mutelwohnungen mangeltv. als noch 153 biS 200 Dohnungen leer standen, was darauf zurückzusühren war, dab früher trotz erhebsichem Ucberfluß an großen Wohnungen solche immer wieder errichtet tour- den. Dine fühlbare Erleichterung auf dem Dohnungsmarkt wird eintreten, toerm die oben verzeichneten Wohnungen bezogen werden können. Teilweise sind sie bereit» fertig- gestellt. ein großer Teil geht der Dollendung entgegen. Hoffentlich ist eS möglich, die Bautätigkeit im nächsten Jahre wie in den letzten Jahren zu fördern, damit allen denen, die noch in Untermiete ober in anderen ungeeigneten Bäumen leben müssen, ein eigenes, in gesundheitlicher Hinsicht einwandfreie» Heim zuteil wird.
Zremdenvonstellung im Stadttheater.
Einmalige Nusführung von 5frauff Operette „Oie Fledermaus".
Don der Derwaltung des Oicfjcner Stabt- kheaters wird uns geschrieben:
Bleich bei ihrem ersten Erscheinen auf der Bühne hat sich „Die Fledermaus" den Kamen ber Königin der Operetten erworben, und diesen Ehrentitel kann ihr dis heute kein anderes Werk dieser Gattung streitig machen. Eine unerschöpfliche iTÜdf entzückender, prickelnder Melodien, ein fioth r, lustiger Tert vereinigen sich in der „Fledermaus" zu einem Meisterwerk, dos nie oeraltrt und alle paar Fahre nrieber gegeben werden kann.
Die Ankündigung dieser Aufführung Hot deshalb auch wieder das Irbhafieftf Interesse erregt, zumal do sie als Fremben-Dorstellung herauskomnii und deshalb zu ermäßigten Preisen gegeben wird Ausdrücklich sei darauf hingewielen, daß auch dieses Werk im Abonnement nicht wiederholt wirb
Äicßmrr t^o(br*martti>rrrfc.
G» kosteten aut dem heutigen DvchenmarA Dotier 200 bis 210. JKaiic 30 Hs 35. 5UW (10 Stück) 60 bis 133. Deitzkrout 10. Botkruut 12 bis 15. gelbe Otüben 15 rote Hüben 10 bis 12. Spinat 30. Bömsichkohl 10. Unter-Kohl raH 6 Hs 10. Bv»en!ohl 40. Feldsalat S0 bis 100, Tomaten 40 Hs 50. Zwiebeln 10 Hs 15. Meer- retuch 40 Hs 80. Schwarzwurzeln 40 bU 50. KürHs 8 Hs 10. Kartvlleln 5 bis 6. 2fcp‘H 10 Hs 15. Birnen 10 Hs 15. Zwettchen 15 Hs 18, Honig 45 Hs 5? 2UHe 40 junge Hähne 100. Suppenhühner 100. GänW 103 Pf de» Pfund Sier lo Hs 17. Blumenkohl 20 bi» 133. Snb.tncn 10 Hs 23 Ober-Kohlrabi 5 bis 10. Lauch 5 bis 10. Bettech 10 Hs 20. Sellerie 23 bis 40 Ps das Stück. Badieschen Bö 13 Pf
Hor»otizeu.
Tageskalender für Donnerstag. 3oßanne<1aal brr Zobarrnessirche. 8 Uhr: 2k>r- trog. Palast-Lichtspiele . Faust". 2lftvrta-L>cht- fptele: .Fred, der Defürcht,-te'
ee Neue Schulbezeichnung. Da» hessische Landesamt für da» 'Bilbungemelen gibt bekannt, daß die Landeabougewetklchule Darmstadt fortan die Dezeickmung .Jj.’herr Landesdaufchule" fuhren wird, (»tlcichztitig ist die Baugewerkschulc zu Bingen in hessisch« Höhere Bauschule" umbenannt worden
Der Beubau des Direktorwohn» Haus«» beim Elektrizitätswerk ist nach nur sechswöchiger Bonität »gleit schon so weil gediehen. dab gestern Bichtfest gefeiert werden konnte. 3m Laufe der nächsten Doche soll da» Dach eingedeckt werden, hierauf will man teilweise mit den 3rmcnarbeiten b.ginnen, jedoch soll der 25au im Dinter in der Hauptsache gründlich zum Austrvcknen gelangen.
•• Die ReichtbundKrleaerfiedliing teilt uns zu unserem Bericht über die Bautätigkeit am Kugelberg berichtigend mit: von der Siedlung werden „Am Kugelberg" 20 Wohnhäuser, insgesamt 60 Wohnungen, erbaut Die Innenarbeiten sind letzt schon in Angriff genommen. Die Beziehbarkett der Wahnunaen erfolgt nicht tm Sommer 1928, sondern Anfang Januar 1928.
•• E i n Maikäfer wurde uns gestern oon Herrn Nitter, Ludwtgsplatz 4, überbracht, ber ben braunen Gesellen gestern morgen in der Sandgrube bei der Liebigshöhe vorgesunden hatte.
ee Der Dau M ain-B Hein-Lahn- Zu l da d«S Derband«» sür deutsche Jugendherbergen hielt, einet Stnladung der Gietzciier Ortsgruppe fotgeird. am 15. und 16 Oktober auf dem HoHerodskopf eine Ikruxil- tungsauSfchtibsitzung ab. Die Tagung war lehr aut besuchte etwa 40 Teilnehmer au» allen Teilen des weiten Gaugebietes waren der Dinladung gefolgt. Der Samstagabend war einer geschäftlichen Sitzung gewidmet, tn der wichtige Fragen de» Ausbaues deS HerbergSvetze» und der Ausbildung vvn Dandersühvern besprochen wurden. Sin Bericht über Obefßeffen ergab, dab in diesem Gebiet jetzt 13 Jugendherbergen vorhanden sind, di« im vergangenen Jafrre insgesamt mehr alS 6000 Aebernachnmgen auszuwe.sen hatten, ein« Zahl, btc nach den bi» jetzt vorliegenden Drgeb,nssen in 1928 toefentlkb übertroffen werden durfte. Der Zustand dieser Herbergen ist im allgemeinen uefriebigenb, einige (5) sind sehr vollkommen au»geftattet. bei einer kleinen Zahl wird eS Aufgabe des DerbandeS fein, bis zum nächsten Frühjahr durch 2keuher- richttmg und Beschul I sirng anf-erer BäumllchLeiten gute JeichÄtnisie zu schaffen. Der Geschäftsbericht über doS erste Halbjahr zeigte, baß in allen Teilen deS DaueS lebhaft am Ausbau der Herbergen gearbeitet wird und daß das Derk rüstig voranschreitet. Am Sonntag führte ein 23ortrag von Dr. Flörke ein tn die önttoiefiung der 23 gelsberglattbschaft. Daran schloß sich die Be- sichtigung der von der Ortsgruppe Dießen ausgebauten HoherodSkopfherberge, bie vor fast genau drei Jahren, nämlich am 12. Oktober 1924, ihrer Bestimmung übergeben werden konnte und seitdem bereit» fast 3000 jugendlichen Wanderern Obdach gewährt hat. X(gemein wurde
trnntamif. üwf <■# dem o«w<che»vtzen Scherek- zertzäuschen hier gefchasien woed«i ist. Olach- den» di« ."V-rbevge in d.elen Zahre einen schmucken 2luden ar strich und eiektrilche Bc .euchtuug er* halten har, rarwi ihr Auslxn» als adgetchloff« actren Am Sonnragnachcmnag wanderten bte Xe-.lneßtnrr bei prachtvollem Herbstwetter zur Herchenhainer Höhe, wo das im Sommer 1926 ber Benutzung übergebene Jugendheim des 25. H E . das als 3ugen htxibetyr zu den Bedingungen des Bcrbanhe» «ur Bcrfügung stehe, einer chkigung unterzog« wurde. Di« voebitd- liche Veifhmg unferv» DeHngsveoeurs sand all- gemein IVtnunVrunq Hoch konnten die Teilnehmer am faxten Olachmittag dem maiertichen Büdtng^i einen kurze. Besuch aMtattex wo man sich trennte um nun btt 31nreglnWk die M> gut verlaufene X^ping gegeben hatte, im 2to- veitsgediet des «nur. nm unvirk« zu lassen.
Der Historisch, Verein ’ür Hessen bo! in seinen er len dieSwinr rllch« 23ortrofl in Darmsiad: einem hochli.!«- Klonten 25c,frag zur Geschichte unserer ober» befsischen Heimat Psarrrr Dr Iannasch aus Lübeck sahrte mit feinen fesselnden Ausführungen über .Zinzendvrs und die Herrnhuter in der 2De tierau" «in sefsKndes Siück o »er»
hesi «scher Kirch«- und Kulturgeschichte i>or Augen. Danach war Ztnzendor'. der Stis er ber Herrnhuter Brudergcvieind. 1130 dem Rus« d.'s .Propheten" Johann Friedrich Avck au» H i m- bach gefolgt, um kurze Zeit bei ben .3nlpir.ee» ten" tn der TBctterau zu tneilcn. Die enhgühlge Hebertieblung Zinzendorts in He Bükst»ger Gegend erfolgte 173o nach der Betreibung aus Sachfeni Das duldsame Büdtngrr Drasenhaus nahm die ganze Pilgrrgemrtnde auf, deren erste Biederlasiung d,e Bonneburg wurde Dirte mußte aber nach kürzester Zeit a.-räum: werden, und da» Meerholzllche Schloß Marienborn wurde jetzt der Mittelpunkt der Bruderg.-mcinde. 1741 zählt« die arbeitsam« Demrtnde bereit» 300 Seel« Das ben Grafen von Büdingen und Bkeerholz gewährte Darlehen eines Holländer» tn Höhe von 330 003 Dulden enn»>g! chte die Abrundung der Güter in M arienb orn und den Srwerb bo» Geländes .auf dem Hag . wo die neue Siedlung Herrnhag n\t- stand. Dirtcr Ort wurde bald da» H.iuptquartier der Brüder, das von Zinzendvrf begründete theologische Seminar verblieb in Marienborn Bon dem Detrerauer Zentrum aus entfalteten Me Brüder eine großzügige, toeltumfbanntnbe Mls- sionstäkigsitt. B.H-utsame Synoden wurden h.ec abgcßaltcn. die aus all« Wellgegenden brtchlckt waren. Mi» dem äußeren Glanz kam aber unvermerkt eine innere Krisis, die dazu sühr c. datz 1750 die Auswandenmg aus dem Büdlnger Lande durch Gras Gustav Friedrich angeordnet wurde, nachdem the'-er 1749 gelegmtlich einer ihm zugedachten Huldigung an« Absage an Zinzendvrs verlangt hatte, die aber von den Brüdern abgelehn! worden war. 1753 waren die Büdingcr Orte der Brüdergemeinde, bte au lammen etwa 1000 IkübcT zählten, geräumt. '2}tartenbom hirtt sich noch Hs 1769. in welchem 3aßet dort letztmalig eine Synode statt fand, von der der junge Goethe nachhalfige Dindrinke mlinahm. Be- katmtltch bat der bekannte obe^essifche Dvlks- Ichrtftstrtler O. Dlaubrecht sPfarter Budolf Oder, geb Dießen 31. Oktober 1807. feit 1335 Pfarrer tn Lindhetm, woirtbst er am 13 Oktober 1859 starb) ein fesselnde» Buch über .Ztimendorf tn der Detkerau" geschrieben, dellen 2leubeTau6gabc vor einigen 3aßren tm Brunnen- Berlag Dietzen und Bafel erfolgte.
Berliner Börse.
Berlin, 20. Oft sWTB. Funkspruch) Die freundliche Stimmung, bie sich an ber gestrigen ‘Zlbenbbrrfe burchgesctzl hotte, erhalt sich auch heute vormittag Don feiten ber Spekulation fchelnt bas Deckungsbeburfni» fortzubestehen, doch fehlt do» Pu- dltkum gänzlich am Markte Die nur gesprochene!» Kurse halten sich aus dem Niveau der letzten ssronk- furter Notierungen Farben härt man mit 2M,5, Schultheiß 420, Oftrocrfe 400, Nhetnstahl 193. Am Deoisenmartt nennt man Landon gegen Paris mit 124,08, Mailand 80,10, Brüste! 34,9-, Madrid 28,40, London gegen Kabel 4,871 ä
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