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ist in der Anschaffung kaum teurer als Einzel-Kohlenöfen mit Kaminen. Wegen der Vorteile und der Annehmlichkeiten einer Zentralheizung bedarf es heute
kommenden Winter noch eine solche Anlage anschaffen will, dem sei eine baldige Entschließung empfohlen — Beratung. Projektierung und Ausführung durch:
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Obftvrrsteigernng
Jreifag, den 23. September, vormittags 9* Uhr. soll das der Gemeinde Harbach gehörige Dbft, bestehend aus Aepfeln, Birnen und Zwetschen an Ort und Stelle versteigert werden. 8492D
Anfang am Ortsausgang nach Hattenrod. Harbach, den 20. September 1927.
Bürgermeisterei Harbach. Schomber.
Jönter, Gerichtsvollzieher in Gießen
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Unsere diesjährigen Winter- Tanzkurse itir Anfänger und Fortgeschrittene beginnen am 1. Oktober. Neuer Deutscher Walzer, Yale, Charleston, Black-Bottom, Tango, Slow-Fox und Engi. Waltz werden in vornehmem Stil unterrichtet. Einzel-Unterricht zu jeder Tageszeit.
Gefl. Anmeldungen werden jederzeit entgegengenommen.
To daß unser Schäfer Wenzel jun. jetzt eine Herde von über 450 Stück zu betreuen hat. Bei den engen Feldbereinrgungswegen ist jedoch eine so große Zahl von Weidevieh für einen Schäfer zuviel. Die Gemeinde plant deshalb die Anstellung eines zweiten Schäfers unter gleic^eitiger Teilung der Herde. Bei dem reichlichen Weidefutter in diesem Jahre und dessen guter Qualität stehen unsere Schafe in bestem Zustand und werden von den Händlern sehr begehrt. Für fette Hammel wurden in diesen Tagen je nach Große und Fleischanfatz 50 bis 65 Mark bezahlt.
Kreis Alsfeld.
0^ Alsfeld ,19. Sept. In der Rächt auf Montag gegen 1 Uhr wurde die hiesige Freiwillige Feuerwehr durch die Feuersirene zwecks Hilfeleistung bei einem Brande in dem benachbarten Dorfe Heidelbach alarmiert. Dort war in der zum Pfarrhof gehörigen Pfarreischeune Feuer ausgebrochen, das an den in der Scheune lagernden, zum Teil noch nicht aus- gedroschenen Getreidevorräten reichliche Rahrung fand und sich zu einem gewaltigen Brande entwickelt hatte, als die Motorspritze der Stadt Alsfeld eintraf. Rachdem eine mehrere hundert Meter lange Schlauchleitung bis zu der in der Rahe vorbeifliehenden Schwalm gelegt worden war, ging man an die Bekämpfung des Feuers, das nach etwa vierstündiger Attöeit gelöscht war. Die Scheune brannte weder und war nicht mehr zu retten. Dagegen gelang es, das in unmittelbarer Rähe liegende Pfarrhaus und die Kirche, die vom Feuer ernstlich bedroht waren, dank der hervorragenden Leistung der Alsfelder Motorspritze zu retten. Kleber die Entstehungsursache des Feuers ist nichts bekannt geworden. Der Land', der seine Getreidevorräte in der abgebrannten Scheune hatte, erleidet einen empfindlichen Schaden. Auch dieser Branöfall hat wieder bewiesen, wie notwendig die Anschaffung der Alsfelder Motorspritze gewesen ist.
Homberg a. d. Ohm, 19. Sept. Im benachbarten Wäldershausen fand jetzt die erste diesjährige Obstversteigerung statt. Die Preise konnten durchschnittlich als verhältnismäßig billig angesehen werden. Es wurden bezahlt für einen Korb voll Aepfel am Baum ungefähr eine Mark: Birnen konnte man den Korb voll schon für durchschnittlich 25 Pfennig bekommen.
)( Kirtorf, 19. Sept. Das Obst kommt nun allmählich zum Reifen. Der Ertrag von Dirnen und Aepfeln ist gering, besonders aber der der Zwetschen. Infolge mangelnden Sonnen- scheins in diesem Sommer ist zwecks besserer Ausreise und längerer Haltbarkeit ein späteres Abernten als sonst dringend nötig. Bessere, haltbare Sorten, die unserem rauhen Klima angepaßt finb, dürften hier mehr vorhanden sein So sei denn auf eine Apfelsorte hingewiesen, die nach einem kleinen Dornröschenschlaf jetzt
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Mitt! och, den 21. Sept. 1927, nachm .ags 4.30 Llhr, versteigere ich auf "5t chnung dessen, den es angeht, a. Bal, chofAbendstern einen Waggon Geirer-estroh gegen Barzahlung.
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Gerichtsvollzieher in Gießen.
zum Ausdruck zu bringen. Die weitere Feier verlief im Kreise der Familie des Jubilars. Doch hatten es sich der Superintendent von Oberhessen, Oberkirchenrat Wagner, und der Dekan des Dekanats Grünberg. Pfarrer Schmidt, nicht nehmen lassen, zu der Jubiläumsfeier zu erscheinen und ihre herzlichen Glückwünsche persönlich zu überbringen. Der Jubilar, Pfarrer Friedrich Schick, wurde geboren am 15. Oktober 1863 zu Laubach als Sohn des dvrttgen Pfarrers Friedrich Schick. Rach Absolvierung des Gymnasiums studierte Schick auf den Universitäten Marburg, Greifswald und Gießen Theologie, besuchte das Friedberger Pre- frigerfeminar und wurde nach bestandenem Staatsexamen am 18. September 1887 Pfarrverwalter zu Stumpertenrod im Dekanat Alsfeld. 3m März 1890 wurde ihm die Pfarr- stelle zu Burg-Gemünden (Dekanat Grünberg) übertragen, und am 27. September 1905 wurde er P farrer von Queckbvrn 3n allen seinen Gemeinden erwarb sich der bescheidene und treue Mann bald das Vertrauen und die Liebe seiner Pfarrkinder. Von seinen Kollegen im Dekanat, dessen dienstältester Pfarrer der Jubilar ist, wird er wertgeschätzt als treuer Freund und lieber Amtsbruder, wie ihm auch seine offene Art und sein gerader, echt deutscher Sinn in weiteren Kreisen Hochachtung verschaffte.
Wirberg, 19. Sept. Die 50er- Feier der im Jahre 1876/77 im Kirchspiel Wirberg Geborenen fand am Sormtag hier statt. Ein Festgottesdienst vereinte die Konfirmanden des Jahres 1891 mit ihrem alten Seelsorger Pfarrer A h l h e i m - Münster und einer zahlreichen Gemeinde aus allen Dörfern des Kirchspiels. Die Liturgie, bereichert durch zwei Sologesänge, hielt der jetzige Pfarrer des Wirbergs, währerrd die Festpredigt von dem früheren Pfarrer Ahlheim, der vor 31 Jahren vom Wirberg nach Münster zog, gehalten wurde über Matth. 7, 24—29. In herzbewegenden Worten sprach der Prediger über „unser Leben ein Bauen". Zum Schluß sangen die beiden Solisttn- nen, Frl. Ahlheim mti) Frl. Vogt, beides Schülerinnen von Frl. Ida Stammler- Giehen, das Duett: „So nimm denn meine Hände". Der Ortspfarrer schloß die Feier mit dem Segen Eine schlichte Rachfeier mit harmonischem Verlauf fand bei dem Alterskameraden Weihensee in Reinhardshain statt.
ch G r ü n i n g e n, 19. Sept. Gegen die im Hcnühaltsplan unserer Gemeinde (760 Einwohner) vorgesehenen Gehälter der Gemeindebeamten war durch einige Landwirte Einspruch erhoben worden In der letzten Kreisausschuhsitzung des Kreises Gießen wurden die Gehälter mrnmehr wie folgt festgesetzt: Bürgermeister 1600 Mk. (vorher 1600 Mk.), Rechner 1400 Mk. (vorher 1740 Mk.), Flurschütz 1200 Mk. (vorher 2150 Mk.), Polizei di euer 800 Mk. (vorher 960 Mk.), Gemeindeschwester
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Die Angebotsoordrucke werden vom 21. September ab auf unserem Amte, Stephanstraße 18, Zimmer 4, abgegeben, woselbst auch die Zeichnungen und Bedingungen einzusehen sind. 84973
Die Angbeote sind verschlossen, mit enb sprechender Aufschrift versehen, postfrei, bis zum 27. September, norm. 11 llhr, bei uns einzureichen, wo sodann die Öffnung in Gegenwart erschienener werber stattfindet.
Obstversteigerung
Nächsten Mittwoch, den 21. September, mittags 1 Uhr, wird das Obst der Gemeinde Münster, bestehend in Aepfeln, Birnen und Zwetschen, versteigert.
Münster, den 19. September 1927.
Heß, Bürgermeister. 8479D
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Mittwoch, den 21. September 1927 nachmittags 2 Llhr
versteigere ich im „Cötoett", Neuenweg 28, zwangsweise gegen Barzahlung:
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Alle Schuhmacher der Stadt und des Landkreises Gienen, welche mit der Schuh- macherzwangSinnunn für die Stadt und den Landkreis Gießen nichts mehr gemein haben wollen, werden hiermit höflichst ersucht, bis zum 28. Sept. 1927 Unterzeichneten diesbezügliche Mitteilung zugehen zu lasten, damit die Auflösung der Schub- macherzwangStnnung für die Stadt und den Landkreis Gießen baldigst eingelcitet werden kann. Um unnötige Zeit zu ersparen, wolle man seine Unterschrift von der Bürgermeisterei am Orte beglaubigen lasten.
Zuschlagsfrist 8 Tage.
Gießen, am 19. September 1927.
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Kreis Friedberg.
WSR. Ober-Erlenbach, 19. Sept. Der Gemeinderat beschloß in seiner letzten Sitzung einstimmig, sich an der durch die Frankfurter Gasgesellschaft durchzuführenden Gassernverso rgung der oberhessischen Orte im Kreise Friedberg zu beteiligen.
Kreis Büdingen.
# Echz ell, 19. Sept. Das Abturnen des hiesigen Turnvereins, der eines der rührigsten Mitglieder des Gaues „Wetterau" ist, nahm unter Leitung der beiden Turnwcrrte Hermann Reih uni) Wilhelm Christ einen glänzenden Verlaus. Es wurden von der aktiven, der Damen-, der Schüler- und Schülerinnenriege für unsere ländlichen Verhältnisse hervorragende Leistungen erzielt. Besonders gefielen das Keulenschwingen und der glänzend vorgeführte Reigen, sowie der gut einstudierte Volkstanz. Im Drei- kampf der Schüler waren Sieger: 1. Wilhelm Müller und Rudolf Sargt, 2. Heinrich Scheuermann: 3. Ernst Müller, 4. Heinrich Boß: 5. Willi Stoll: 6. Willi Beider. Im Reun- und Zwölftampf errangen: 1. Heinrich Scheuermann; 2. Wilhelm Müller: 3. R. Sargk; 4. E. Müller. Sieger der Schülerrnnenriege im Sechskampf waren: 1. Hedwig Dinding und Alice Schultheiß; 2. Hertha Mögt; 3. Irene Weil und Luise Heller; 4. Ida Muth; 5. Hilde Jung; 6. Pauline Wehrum. Bei den Turne- rhmeit erhielten: 1. Preis Hertha Stoffel; 2. Erna Reih und Marie Graf; 3. Erna Mogk; 4. Hllde Stoll; 5. Maria Herchenröt'her und Hilda Sauer; 6. Dellt Rotschild; 7. Frieda Magel, Erster Sieger in der Oberstufe der Turner im Reun- und Zwölfkampf war Heinrich Mogk. Er erhielt eine vom Turnverein gestiftete Plakette überreicht, die als Wanderpreis gedacht ist und nach dreimaligem ersten Siege als dauernd an den Preisträger übergeht. Im Dreikampf erhielt Heinrich E i ch e l m a n n den 1. Preis, der auch im Siebenkampf 2. Sieger wurde. In der Turner-Unterstufe wurde Gustav Präfried 1. Preisträger.
Kreis Schotten.
# Ulfa, 19. Sept. Bei der Uebergabe der Feldbereinigung vor nahezu zwei Jahren mußte wegen Urbarmachung größerer Ländereien, die seither als Schafweide dienten, eine der beiden Schafherden aufgelöst werden. Auch hatte die Leberegelkrankheit damals viele Opfer gefordert. Zugleich wurde der über 40 Jahre im Dienst stehende Schäfer Wenzel pensioniert. Im letzten Jahre hat nun die Schafzucht hier wieder einen guten Aufschwung genommen,
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Obstversteigerung
der Stadt Gießen.
Mittwoch, den 21. September, und Donnerstag, den 22. September 1927, soll die diesjährige Obsternte öffentlich meistbietend versteigert werden, und zwar: 8422B
Mittwoch, den 21. September 1927: a) vormittags 8% Uhr beginnend von den Bäumen an den Kläranlagen am Wetzlarer Weg, im früheren Throm- scheu Garten am Leihgesterner Weg und am Allen chardtweg.
Zusammenkunft findet um 8% Uhr vormittags an den Kläranlagen stall. Die Birnen am Allen Hardtweg werden an denKläranlagen mitversteigert. b) Nachmittags 2‘/, Uhr beginnend von den Bäumen am Alten Steinbacher Weg, am Lutherberg, an der Licyer Straße, im Lärchenwäldchen und an der Sandgrube bei der Liebigshöhe.
Zusammenkunft in der Licher Straße an der Wirtschaft „Zur Stadt Lich".
Donnerstag, den 22. September 1927:
Vormittags 8% Uhr beginnend, von den Bäumen im städtischen Obstbaumstück hinter der Kaserne.
Zusammenkunft vormittags 8% Uhr in der Licher Sttaße an der Wirtschaft „Zur Stadt Lich".
Gießen, den 14. September 1927. Der Oberbürgermeister.
I. B.: Dr. Rosenberg.
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Die bei Erbauung eines Rathauses für die Gemeinde Garbenteich vorkommenden Rohbauarbeiten sollen auf Grund der Reichsverdingungsordnung im öffentlichen Wettbewerb ausgeschrieben werden:
1. Erd- und Maurerarbeiten (u. a.
25 cbm Erdaushub, 31 cbm Bruchstein-, 112 cbm Backsteinmauerwerk).
2. Zimmerarbeiten (u.a. 31 cbm Bauholz, 1600 m Verzimmerung).
3. Eifenlieferung (1400 kg Träger).
4. Grobschlosferarbeiten (180 kg Anker, Schrauben usw.).
5. Dachdeckerarbeiten (280 qm Ziegeldach).
6. Zpenglerarbeiten (45 m Hcingekandel,
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wieder mehr hier zur Geltung kommt. Durch ehren früher hier wohnenden Junggesellen (genannt „Dürbecks Onkel") wurden viele gute Sorten eingeführt. Unter diesen befand sich auch eine Sorte, die von Besitzern der Bäume mehrfach auf Obstausstellungen gezeigt und dort prämiiert wurde. Jedoch konnte der Rame des Apfels nicht festgestellt werden. Daher wurde die Einführung eines Lokalnamens empfohlen der mit „Onkel Theodor" gewählt wurde.' Der Baum ist gesund, hat schönen Wuchs, die Früchte zeigen bei vorzüglichem Geschmack große Haltbarkeit bis zum Rachwinter. Die Sorte „Onkel Theodor" eignet sich besonders zur Wei- terverbreittmg in unserer Gegend.
<5 Erbenhausen, 19. Sept. Da in unserem Orte der Roggen vor der Regenzeit eingeerntet werde konnte, ist dieser besonders als 'S a a t r o g - g e n geeignet. Daher suchen auswärtige Landwirte hier Roggen zu kaufen und bezahlen für den Zentner 14 Mark.
h- Ehringshausen, 19. Sept. Dieser Tage wurde ein 54 Jahre alter verheirateter Mann aus Maulbach unter der Anschuldigung des Sittlichkeitsverbre- chens an einem 1 3j ährigen Mädchen verhaftet. Als die Gendarmerie aus Homberg zu seiner Festnahme schreiten wollte, hatte er es vorgezogen, zu verschwinden. Am anderen Morgen stellte er sich aber selbst der Polizei, die ihn sofort verhaftete.
Rheinhessen.
WSR. Mainz, 19. Sept. Die Ausstel lung „Haus, Herd, Garten" hat fick) eines außerordentlichen Erfolges zu erfreuen. Am Sonntag wurde bereits die Besucherzahl von 100 000 überschritten.
Preußen.
Der Frankfurter Iuwelendieb verhaftet.
WSR. Frankfurt a. M., 19. Sept. Als Dieb der in der Villa des Bankiers Hvmber - ger.in der Friedrichstraße gestohlenen Juwelen im Gesamtwerte von rund 80000 Mark konnte der 19jährige Otto Preß ermittelt und fest genommen werden. Der jugendliche Dieb ist geständig. Er gibt an, daß er in Abwesenheit der Hausbewohner mittels Rach- schlüssels in die Villa eingedrungen ist. Die gestohlenen Juwelen will er jedoch nicht mehr besitzen, sondern sie, in einen kleinen blauen Sack verpackt, an einem kleinen Teich in der Rähe der Zeppelinallee fortgeworfen haben. Seitens der Polizei glaubt man jedoch nicht an die Gc schichte von den fortgeworfenen Juwelen. Die Vernehmung des Einbrechers dauert noch ar
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