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cf. Heuchelheim, 19. Sept. Rege D tdtigteit herrscht gegenwärtig in der Heine« strafte und in dec Gießener Strafte. Acht neue Häuser sind hier in Entstehen begriffen. Die Bauherren sind sämtlich Mitglieder der Dau« und Siedlungsgesellschaft. Ortsgruppe Heuchel­heim. Ein Neubau, der Don der Darmstädter Bau« und Siedlungsgesellschaft mit zinslosem Gclde ausgeführt wird, ist im Rohbau fertig. Auch in der Ernst- und der Wilhelmstrafte ist je ein Reubau Im Rohbau fertig, so daß in diesem Jahre 11 neue Häuser hier gebaut werden. Rach deren Fertigstellung dürfte die Wohnungsnot, die hier nicht mehr so stark fühlbar ist. fast vollständig behoben fein.

is. Steinbach. 19. Sept. Wir berichteten

34 Ringen erhielt Wagnermeister Johannes Schäfer von hier,- 2. Preis Wilhelm Lepper (Alten«Dufeef) 33 Ringe! 3. Preis Dr. med. Arthur Dieh (Lollar) 33Äinge; 4. P Rudolf Müller (Launsbach) 32 Ringe: 5. P Konrad Pfeffer (Lollar) 32 Ringe; 6. P

inodell 71. Die Schuftleistungen sind durchweg als gut zu bezeichnen. Es erzielten: 1. Preis mit 36 Ringen Karl Keller, 2. Preis, ebenfalls 36 Ringe: Wilhelm Grölz (Reisckoffer): 35 Ringe schossen: Johannes Reif, 3. Preis: Karl Weimer 4., Heinrich Dierau 5, Ludtyia Mohr ll. 6. PreiS: 7.. 8., 9., 10, 11. und 12. Preis erhielten nachei nmrder mit 34 Ringen: Schönau (Giehen), Konrad Löws (Frohn­hausen), dafob Reif, Zecher (Staufenberg), Ludwig Grölz, Ludwig Mohr 1., Sieger mit 33 Ringen waren: Wilhelm Mohr, Ludwig Euler, Wilhelm Riedel (Frohnhausen), Heinrich Mohr, Karl Schneider, Ludwig Jung. Heinrich Preis, Ludwig Weimer.

Alten-Buseck, 19. Sept. Auf der Landwirtschaftlichen Landesaus­stellung in Darmstadt hat unsere Gemeinde für dort ausgestelltes Obst die grofte sil­berne Medaille erhalten, ein Deweis für

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8 A l t e n - D u s e ck, 19. Sept. Bekanntlich betreibt die Firma H. Klingspor, G. M. b. H. im hiesigen Opperschen Saale seit vorigem Jahre eine Zigarrenfabrik, die einen erfreu­lichen Aufschwung genommen hat. Da der Opper« sche Saal der einzige am Ort ist, der zu Der- anftaltungen größeren Ümsanges sich eignet, so sind die hiesigen Dereine durch den Ausfall des Saales der Möglichkeit zur Abhaltung ihrer Festlichkeiten usw. verlustig gegangen. Sn dan­kenswerter Weise hat die Firma diesem Mangel bisher Rechnung getragen und sowohl dem Der- Pächter. wie auch ben Vereinen den Saal bei Bedarf zur Benutzung üüerlaffen, was auch in diesem Winterhalbjahr wieder der Fall sein dürfte. Das Entgegenkommen der Firma wird hier dankbar anetfamit.

<e» Kesselbach , 19. Sept. In der Gastwirt­schaft von Ziohs. Höchst fand gestern hier der diesjährige ordentliche Dängertag des Ohnr-Luindatalsängerbundes unter der Leitung des Vorsitzenden Becker (Kessel­bach) statt. Aus dem Geschäftsbericht des Vorsitzenden war zu entnehmen, daft der Bund im vorigen Jahre drei Vorstandsfitzungen ab­hielt: ferner wurden ein Wertungssingen und Bundesfest in Atzenhain und zwei Diügenten- tagungen veranstaltet. Der Bund setzte sich aus 24 Vereinen zusammen. Reu beig-'treten ist Rup­pertenrod, so daft der Bund zur Zeit aus 25 Dundesvereinen mit einer aktiven Mitgliederzahl von rund 750 besteht. Aus der Rechnungs­ablage ergab sich, daft die Kasse mit einem Aeberschuh von etwa 90 Mk. ins neue ©e«

Diedrich (Lardenbach) mit Stimmenmehrheit gewählt. Das nächstjährige Dun desfest verbunden mit WertungSsingen findet in H berg statt. Gewünscht wurde, daft die Be staltung schon möglichst im Frühjahr staltsindet, da den Vereinen im Lause deS Winters besser Gelegenheit zur Entfaltung ihrer Tätigkeit ge­boten ist. Den Bericht über dis Provinzial­tagung des Hess. Sängerbundes in Gieften erstattete Müller (Groft-Eichen). Er­gänzt wurde dieser Bericht durch den Vorsitzenden Decker (Kesselbach), der in den engeren Vor­stand des Bundes gewählt wurde, unö durch Herrn ® e n g n a ge l (Grünberg). Letzterer ent- warf in grvftenZügen die Wege und Ziele dssHfr. Sängerbundes. Der anschlieftende gemütliche Leil wurde durch Chöre des Gesangvereins Kesseldach verschönt.

Oueckborn, 19. Sept. Gestern, an unserem Kirchweihtage, feierte unser OrtSgiib- lieber, Pfarrer Schick, sein 40jähriges AmtSjubiläum. 3m Gottesdienst, ten Pfarrer Ries von Ettingshausen hieltz fand eine Gedenkfeier statt, dir durch den schönen Gesang unseres Männergesangvereins unter Leitung unseres LehreS Jochem festlich aus- aestaltet wurde. Von Gemeindeglisdern war dcr Altar mit prächtigen Dlumensträuften geschmückt worden. Zum Schlüsse des Gottesdienstes sprach Bürgermeister Albert an der Spitze deS Kirchen Vorstandes dem 3ubilar die herzlichen Glückwünsche der Gemeinde ans. wobei er der Hosfnung Ausdruck gab, daft der verehrte Geist­liche noch lange in Treuen zum Segen der Ge­meinde mitten möge. Pfarrer Schick, der durch die Feiet, beten Vorbereitung-n In aller S'ille getroffen waren, völlig überrascht wurde, daicktr für alle freundliche Liebe und verstand es, auch den heiligen Ernst eines solchen Pfarrjubiläums

in voriger Woche von einer schneeweiften Schwalbe. Diese wurde nun dieser Tage hier t o i ausgefunden. Das Tierchen befand sich jeden­falls schon auf der Recke nach dem Süden. Am Fuhe trug es einen Ring mit dem Zeichen: Biolog. Helgoland Rr. 63 374.

Lollar. 19. Sept. Der Veteranen- und Kriegerverein Lollar veranstaltete an den letzten Sonntagen ein Preisschieften, das sich einer regen Beteiligung hiesiger und auswärtiger Schieftfreunde erfreute. Es wurden durchweg recht gute Ergebnisse erzielt. Geschossen

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§ Daubringen, 19. Sept. Der hiesige Kriegerverein beendete nach mehrmaligem Schiehen gestern sein diesjähriges Preis­schieften. Geschossen wurde mit Gewehr-

fteigerungen hinauSzuschieben, versuchte et immer wieder. Gelder aufzutreiben, und es. erscheint nicht ausgeschlossen, daft er dazu die unterschla­gene Summe verwandt hat. Müller soll sehr be­scheiden gelebt und für sich nichts Besonderes beansprucht haben. Sein Eigentum ist bis auf das Lebensnotwendige gepfändet worden und unter den Hammer kommen.

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