Einzelbild herunterladen

der Staatsanwaltschaft eingelegte Berufung da -roh erhebt: cher Derdacht-nwmeme da; Ergebnis der Beweisaufnahme zu einer Ueverttührung de» Angeklagten n cht au-reiche

Tin Holzhändler. der wegen Betrug- sich schon w'.ederha': vor den Strafqer>.cht?ri yi ver­antworten hatte, war durch da- Amt-ge^ch: Butzbach wegen mehrerer Betrügere en zu mehr- monatlichen Gefängni-ftra'en verurte-.il worder wogegen er Berufung vertolgte. Anderen Händ­lern gegenüber harre er seine finanziellen Ber- HLltnssle so glänzend darzustellen verbanden dah diese ihm Vertrauen schenkten, was he dann später sehr bitt« büßen muhten Heute wurde er wieder in einem Fall des Betrug- für schul­dig befunden und unter Einbeziehung einer an­deren Gefängnisstrafe zu einer - fomtflrofr von 3 Mona ten 2 Wochen Gefängnis ver­urteilt.

tftbigung recht passiv. Die Strafe jeden der beiden auf j e drei W o rf

* lautete pogen ch e n V e' a n g n I. Dabei ging das Gericht davon ans. dah ruhige

' und flethige Leute wie 6t., die zu ihrer Arbeit gehen, gepen derartige Ausschreitungen geschützt werden müssen. Es handelt sich um einen Ueberfall, ju dem 61. den Angeklagten auch nicht den gering ftrn Anlah gegeben hatte.

Ein fungerJRann, der Drogist I, hatte auf der Strafte mehrfach einen 15jährigen Vehrting ver­hauen, von dem er sich beleidigt fühlte durch üble Nachrede (Bogen zwei Strafbefehle hatte er Ein- fprud) eingelegt. Wegen groben Unfugs wurde er

pflichtig verworfen weil ber Beschuldigte, der wegen «hier auto-Uebertretung angeklagt roar. nicht er­schien. Zwei weitere 6nd)cn wurden vertagt.

zu zweimal 6 Mark ® cibftr a f e verurteilt. Der grobe Unfug wurde darin erblickt, bah er auf offener Strafte Prügelszenen aufgeführt ^atte. bio den Un­willen des Publikums erregten. 5tra*antrag wegen Körperverletzung war nicht gestellt.

Dor Ein pruch eine-) Chauffeure wurde kosten

Amtsgericht Gießen.

* Gießen 17. 3uni. Der Kaufmann L. A aus Gießen hatte al» Konkursverwalter Gehälter an An gestellte der in Konkurs geratenen Firma ausgezahlt es aber unterlassen, die .zehnprozentige Einkomm«- steuer abzuziehen und an dos Finanzamt abzufüh ren. Gegen einen auf A- Mark lautenden 6teuer- strasbescheid des Finanzamt«» hatte er Einspruch eingelegt mit ber Begründung, tm vorliegenden Fall sei er al« Konkursverwalter zu dem Steuerabzug nicht verpflichtet, auch nicht dazu in der Lage ge wesen. Da» Gericht schloß sich seinen Ausführungen nicht an und verurteilte ihn wegen fabrlässiger Steuerhinterziehung zu 21' Mark (Bclbftrafe. im Falle der Uneinbringlichkeit zu vier Tagen Ge fängni». Die Strafe war so gering, weil es sich um eine verhältnismäßig nicht allzu große Summe han­delte, und weil em persönliches Gewinninteresie des Angeklagten gänzlich ausscheibet. Der SerurieHte erklärte, Berufung einlegen zu wollen

Aus der Anklagebank saßen der Arbeiter R I. lmd der Friseunneister f). K Sie waren angeklagt wegen gemeinsamer schwerer Körperverletzung, be­gangen an dem ß2|äl)rigcn Arbeiter 6 t e rf e r au» Alten-Buseck. Dieser ging am 6 Januar morgens gegen 4.1.5 Uhr dtirch die Bahnhofstraße, um mit dem 3ua zu seiner Arbeitsstall.' nach Wetzlar zu fahren. 3n der Nähe der Mühlgasie standen drei Männer auf der Straße und urinierten. Stecker trug eine Laterne, die an seiner Jacke befestigt war. Plötzlich trat der ein« der drei auf ihn zu und ver­langte gebieterisch von chm, die Laterne auszu- machen. St. weigerte sich, verbal sich derartiges und erklär»«, er wolle zur Arbeit gehen und in Ruhe ge­lassen werden. Dasselbe wiederholte sich noch mehr, mals, bi» Et. plötzlich von dem ihm seither un­bekannten gepockt. reff gehalten und von den beiden anderen von hinten ms Gesicht geschlagen wurde. Er sank w Boden, erhielt einen Tritt mit dem Fuß, rosste sich wieder auf, wurde wieder zu Boden ge drückt und dabei ständig mißhandelt Schließlich nef er au» Leibeskräftenneuer". Zwei der Täter liefen fort, ber dritte lag auf dem Rücken neben ihm und war daran, die Laterne auszulöschen Diesen, einen etwa» dickeren Mann, erkannte 6t. nun deutlich tm Scheine der Laterne Als sich auch dieser entfernt hotte, setzte St. zunächst seinen Weg fort und mel­dete den Vorfall dem dlensttuenden Polizeiwacht- meister Ri en Hardt. Auf dessen Anraten ging man in ber Wirtschaft Sauer, ber einzigen, bie noch Polizeistunde hatte. Dort traf ber Verletzte die bei­den Angeklagten und erkannte sie einwandfrei als bi« Täter wieder. AI» dritten Täter bezeichnete Sl. den in ber Sitzung erschienenen Zeugen S). Dieser bestritt, setzte sich aber mit den 'Angaben der Zeu­gen St. und R in Diderfprüche, die den Tatverdacht gegen ihn verstärkten. Er blieb deshalb unbeeidigt. Di« Angeklagten bestritten, die Täter gewesen zu sein. Et. müsse sich irren. Sie wurden jedoch als überführt angesehen. Auch war die Art ihrer Vor-

Wirtschaft.

Wochenbericht vom Frankfurter Effektenmarkt.

Rachdem schon in der Woche vorher an der Börse eine ruhigere Beurteilung der Situation zu verzeichnen war. sand in der verflossenen Berich t Swoche vom 13. bi- 18. Juni endlich wieder opttmlstischere Auffas­sung der gesamten Börsenlage statt Beranlas- suna dazu gaben eine aanxe Reihe von günstigen poluildicn und wirtschaftlichen Nachrichten Sic schließlich dazu führten, daß gegen Emde der Woche eine allgemeine AuswärlSbe- weg u n g «infehtc. so baft ein grober £dl der in den letzten Wochen erlittenen Verluste wieder ausgeholt werden formte. Hin en hervorragenden Anteil an diesem Tendenzumschwung frat die Erklärung der Stempelvereinigung gehabt daß da- durch die Krediteinschrünkung »rngestreble Ziel nunmehr vollfonunen erreicht sei. woraus man mit Recht zu schließen dürfen glaubt, daß totih-'re Krediteinschränkungen nicht mehr vor- genommen werden und auch für die Zukunft nicht mehr beabsichtigt sind- Vie vor der Kredit- tlnM)runfuna bestehenden Positionen sind in­zwischen nach den Angaben der Stempelvereini­gung um nicht weniger al- 50 Pro^nk abgebaut Worben, so daß fein Material zu Abbau zwecken mehr an den Markt kam. Fördernd für die all- gemeine TenLrnzbefesttgung war im Zusammen­hang damit auch kn« Tatsache, daß »um Medio 3uni kein« Ürefutlonvn mehr vorgenom­men zu werden brausten. tH stellte sich vielmehr bei der Medioabwi^ung heran», daß seitens der Baissespekulation in Erwartung einer neuen Abschwächung viel Material vorgegeben worden war. das eingedeckt werden mußte, so daß sich anstatt der erwarteten Abschwächung eine Be­festigung einstellte die Nrnb di. oben ange­

führten gür.frgen äußeren Einwirkungen noch verstärkt wurde

Der Geldmarkt hatte an'angS ber Doch« durch feine Anspannung < besonder- Reportgeld war sehr teuer und nur schwer zu haben, sich der Autwärt-Hewegung etwa- bemmenb in den Weg gestellt, aber al- im Laute der Woche de Geldmarkrlage flüssiger wurde, war auch btefee Hindernis für die Erhöhung de- Kur-nlveaus befethgt Außerdem lagen au» ber Montan-, der Kali-, der Maschinen- und der Elektro­industrie sehr günstig« Bericht« über bw Be­schäftigung über bte Hereinnahme umfangreicher Auftrage und über befrietHgenbe Abfchlütt? vor. so daß die Börte nach und noch in eine immer besser? und zuversichtlichere Verfassung geriet.

Wie sich aus der Kurssteigerung für 3 ® Jarbenindustrie um 12 Prozent er­gibt standen dies« Aktien mit im2H t^Lpurlt des allgemeinen 3ntereile» Speziell für diefe» Papier stimulierend und dadurch auch den an­deren Martt anregend waren die Ausführungen deS Direktor- D r ü ckm an n - Berlin von der A-G für 3nduftrie und Technik der aufsehen­erregende Mitteilungen über den inneren Wert ber 3.D -Akt i e machte. Dieter erklärte u. a.. die 3 G dürste bereit- anfangs nächsten 3ahreS in ber Lage fein, schon die Hälfte de» Derbrauche- Deutschlands an Motorbetri ebS- ftoffen zu erzeugen und mit Ruhen in den Handel bringen. Spätesten- ein 3ahr weiter wäre die 3. G sogar wahrscheinlich in der Lage den gesamten deutschen Bedarf an Betriebsstoff zu liefern und vielleicht noch darüber hinaus auch eine aewiffe Menge für den Er Port bereit- stellen zu können. Die Au-fichren des Unterneh­men- würden daher schon auS d.efem Grund« bedeutend fein und in weiterer Dividende- erhöhung ihren Au-druck finden. Auch da- Ar- beiiSproaramm der 3. G. Farben fei durchaus noch nicht erschöpft Da- laufende Betriebsjahr dürfte bann bereit- eine bedeutende Verände­rung erfahren, nachdem nicht nur bie tech­nische. fonbem auch bie wirtschaftliche Anwend­barkeit beS Kvhlenverslüssigung-ver- fahren- erwiesen sei. Diefe Aeuh^ungen waren natürlich fehr geeignet die Börse in allgemeine» Erstaunen zu versetzen, da seinerzeit Geheimrat D u i - b e r g von ber 3. ® Farbeninbustrie von einer Ueberfteigerung ber Aktienkurse sprach Es muß habet abgekartet werden, ob bie Bei- Wallung beS Faroenkonzern- sich die Au-süh- runaen be- ^yerm Brückmann zu eigen macht.

3n politischer Hinsicht war man an ber Börse zwar schließlich enttäuscht, bah e- bem Außenminister Dr. S tresem ann in Gens doch nicht gelungen ist. eine bindende Zusage hin­sichtlich der Derminderung der Befahung-stärke im Rhein land durchzuseyen. aber eS würbe boch beachtet, bah ber Ton in Gens schließlich recht sreunblich war und bie Truppenvelininberung im besetzten Gebiet doch näher in den Bereich der Möglichkeit gerückt ist.

Unter diesen Umständen erscheint e- na­türlich. dah sich bie Kursbesserungen in einem ziemlich breiten Rahmen bewegten, wenn sie auch leinen "Bergleid) mit früheren Kurssteige­rungen bei berart ereignisreichen Wochen au»« halten. Das Geschäft bewegt sich bafür gegen­wärtig in zu engen Grenzen, denn alle die ge­nannten bauftegünftigen Momente waren noch nicht ausreichend, um das Publikum, da- durch die mit ber Krediteinschränkung verbundenen Kursverluste noch sehr verstimmt ist, wieder aus den Plan zu rufen.

3m grohen Durchschnitt betragen die Kur-- bentrungen 5 bis 10 Prozent. Vereinzelte Werte brachten es aber aus erheblich größere Ge­winne. besonders einige Montanwerke, in denen da» Decouvert besonders groß war. So konn­ten z. V. Harpener 15 Prozent gewinnen, Ilse Bergbau 23 Prozent. Wannesmann 10 Prozent, 3. G. Farben 12 Prozent. Deutsche Linoleum 20 Prozent. Siemens u. Halste 11 Prozent und Zellstoff Waldhof 25 Prozent.

Schwächer lag dagegen im allgemeinen der Anleihemarkt, ber besonder» anfang» ber Woche fchars unter Abgaben zu leiden hatte und sich davon bi- zum Wochenende nicht mehr ganz erholen konnte Einzig Schutzgfdietsanleihen schloffen höher. DaS gleiche gilt für die aus­ländischen Renten, di« sich bei sehr kleinem Ge­schäft nur knapp behaupten konnten Etwas leb­hafter umgesetzt wurden nur Macedonicr und Russen, doch waren auch hier mir Maeedonier wesentlich höher.

Aus die Verhältnisse auf dein Geldmarkt sind wir schon näher eingegangen. Tägliches Geld war durchweg mit 5 Prozent zu haben, erst am Zahltag. 17. 3uni, machte sich eine normale Anspannung bemerkbar, die nur vorübergehender Ratur sein dürste Monatsgeld und Report- gell) waren Ende der Woche etwa» reichlicher zur Verfügung, doch bleiben die Zinssätze weiter noch ziemlich hoch.

Auf dem Devisenmarkt lagen bie Ver­hältnisse ganz unverändert gegen die vorange­gangene Woche.

e Der erste Re i chS ba n ka u s we i S nach der Diskonterhöhung. D.e Dis­konterhöhung der Reichsbank bat ihre Wirkung auf bei' Ausweis vom 15. v. MtS. nicht verfehlt. Dieser zeigt eine starke Entlastung ber ReichS- bank Die gesamte Kapitalanlage an Wechseln unb Scheck». Lombard» unb Es selten ist um 247.5 Millionen Mark zurückgegangen. Durch bie gleichwertige Zunahme ber Giroverbindlichkeiten stellt sich bie gesamte Entlastung auf 356.4 Mil­lionen Mark, währenb die Entlastung in ber Dorbergebenben Woche nur 51 Millionen Mark betragen hatte Der gesamt« Rotenumlaus ist auf runb 4.3 Milliarden Mark zurückgegangen, und ba» Deckung-verhäUni- zeigt eine bemerkenswerte Verbesserung Allerbing- hält sich ba» Wechsel- porteseuille im Vergleich gegen ben Vormonat noch über ber 2-Milliarden-Grenze Der Aveck ber Diskonterhöhung bürste nach biefem AuS- toei» was bie Entlastung ber Reichs bank anbe­langt, erreicht werden.

e Die Monatsbilanz der Reich», bahngesellschast für April. Die die Deutsche ReichSbahngesellschaft bekanntgibt, be­trugen ihre Einnahmen im April au» dem 'Jkr- Ionen- und Gepäckverlohr 112540 000 Mk.. an­dern Gütevekehr 257 567 000 Mk.. aus sonstigen Einnahmen 33 046 000 Mk., zusammen 403 173 000 Mark Die Au-gaben beliefen sich auf: für Öen Betrieb unb die Unterhaltung 265 749 OCC Mark für die Erneuerung von ReichSeifenbahnanlageTi 45 924 000 Mk . zusammen 311 673 00 OMark; für Dienst- und ReparationSIchuldverschreibunaeii 45 128 000 Mk. für feste Lasten 14163-X0M' zusammen 370 694 000 Mk.: Rückstellung für Ab­schreibungen 30 000 000 Mk., allgemeine Rückstel­lung zum Ausgleich von AIinderetnnahmen in­

folge Schwankungen be» Verkehrs 2 20V 000 Mk zusammen 403173 000 Mark

* Di e amtliche Grohhandel-in- 6 < « a i f f e r. Die auf den Stichtag bt» 15 3uni berechnet? GrosthandelSinder-lf er bei Star.ht- schen Reich« am iS war gegenüber der Vorwoche mit 138 0 «1382t fast unverändert

* D i « I. -E-Jarbeninbustrie A.-G und die Erklärungen DirektorBrück- manne Die dem W T- B.-Hanbelsdienst von ber Verwaltung ber 3 -G - ^ardeninduftrie A -G mitgetetlt wirb, sind die (ie unterem heutigen Doch«nrückblick von der Franksurter Börse wie- bergegtbenen1 Ausführungen be» Gereraldirel- torS Brückmann über bie Aktien ber 3 -G - Farbeninbustrie 2 -G lediglich als rein persön­lich« Aeufterunaen aufzusasfen imb zu werten.

Der Erzbergbau im Mai D,. Sortie­rung ber Siegerländer Gruben tm Mai bewegt« sich auf ber Höhe de» Vormonats: sie fand glatten Abfay. Di« ®ruber, haben e» sich angelegen fein I aff en. ihre Erzauf ber er t u n gsa nla gen weiter zu vervollkommnen, fo bah he beute Röster mit <a. 60 Prozent Metall zu tiefem in ber Lage find Lahn-Dillgebiet einschlreßlich Oberhessen Wesent­liche 2enr?rungrn in ber Lage be» E fenerz- racrh?» bee Lahn-Dillgebiete- unb Oberhessen» fmb tm Mai gegenüber dem Vormonat nicht ein­getreten.

Börsenkurse.

ÄflUtte-HlIc unj T.r l-MOTO do Str. 30 001-60 cm »o oänr fliUIofuatoät TeuriA« epatärduiteeaülctx

Ctrtb. Teflar-Hnl

*/ Xofliärten ... ?/ ®ertnntxt!ann . . . . Ccrttwr 6anEtl»or<<af<6aft. toonner»- anb »nt>ct.tkinf rannst, und statwaaltxuik . IkHtW? ^anf.

Diltouro)nnnanbtt iTrSbrur löanf . . . . Wricübant. . .....

WtttrlErnrlA« Cnbitbauk . . Cdlrrr-täUfTf Crrdtlanstali NnLSbaok . .

Sochmner Hat Cobcr.i«............

GrUtntirdifnfr Bergwerke. . fccnxncr viral au . . »alirotrft «ldrtr«Ubci. . . Rüllroertr Bdtmetül. . . . . Laorahmir...........

U amtrSuiann...... .

MonSieldrr...........

L brrbtbari

Tboelr vrradan ...... -Hlx-Tiiftl: Vmankobten . . . 9ibrtnliab( ... . . . .

M«bcrf Üontan........

Lrllu« vcrabau......

«errUilgtr eiabtorrtz .

Hamburg ttmercka Paket. . . Norddeutscher Llovo Zemeuaoett Heidelberg . . vbthDD tioUniann......

Inglo Gort »uane .. . Eoldtchmidi . . ßolwcrtoolimg........

5 «» 3ar-n». In duftete . . Rüigerswerte.......

Scheidt anftol«........

Mo ElektrüNStL-Eeielllchakt veramaun ..........

6!:ftr. Lirfrrnngeo 81chl und Straft........

Mato trat uo« rte........

Schocken...... e . .

etanrni h Hat«, .....

Sdlerwertr slrver ..... latmltr HRotortn. ...... Hevltgroftoedi . l'.tqutn......... . . .

Maimdcimer Motoren . . . .

Stanffurtt: Armaturen . . . onfmxBfabnt Brann . . . I'irlaNaescll'chafl Frankfurt. Del. Union iLö........

e»nbfabnf Herz.......

Sichel..............

Zellstoff Lschafteuburg... Zcllston Balbbcf

XtlBffwn 6.1R.

TcrNe

»w-

Mir.

^V

rri

»er*

Xere

Man

n c.

20

11 e.

20- 1.

*

X.

JW.A

17 5

«

17.S

I3,te

*

11.75

*

**

zn

_

IW, 5

|>C

i-

180.71

n:

f32.5

zu

au

IM. 71

Kl 1

167,75

16?. 7i

161

162.4

162.75

IM

114

166.25

M.5

14.1

144

14.

31

-J9/J5

212.5

«.9

1 *

M *

8*

16'

l»8.5

168

-

117 1

116

11*

116

*

170

171,5

174.5

171,5

ZO2

207.5

202.75

11

172

172.5

176

177

75

75

113.9

IMjSj

164.75

1*

131.75

131.75

132

1X4.5

M

97.75

97

1«

126

127

126,4

166

167.5

267.«5

tw

201

201

3)1

*

162

165

118

142.5

142

151

189 75

141 5

139.4

141.5

1.19.5

141

140

10,5

142.5

152

*

189.75

191,5

189.5

l»2

-

-

-

13,.75

75

75

-

-

.'*4

i84.75

w

«6

92.75

90.5

91

1

2U5

207

-

178.75

IW. 25

179.3

I81

IK2

l«3

IM

1*7.9

17*

17*

176 5

176.5

197.5

IV»

130

MB

-

1*1.5

181,9

1*1.25

»3|

«1.5

265.5

M.25

130

>29

130

127.5

121

122.5

130.75

1,75

:i

49

'

*

E

B-B

30

70

>

115,75

116

75

-

77,75

*

207

201

3)4

.94

:oi

296.5

3)3 75

o-ranti'urtcr Börse.

((Stgenet Drahtbertchl de- »Gießener Anzeigers"^ Frankfurt, 20. 3uni. Tendenz: Fester.

Rach vorbörslich schwächeren Umfälyen trat zum amtlichen Beginn unter Führung von Spezial­werten ein durchaus irischerer Zug an der Börse hervor. Anregend wirkten auch die Rekorb- zissern ber Eisen- und Stahlindustr e, sowie er­höhte Ruhrkohlensörderung. Die Zellftosswerte lehnten sich stärker an die Berliner Bewegung ber Kunstseidenaktien an, da bei letzteren be­reits eine sehr wahrscheinliche Prei-steigerniig vorweg eskomptiert werde. Daneben traten Frei- gabeatticn stark in den Dordergrutid, so vor allem Schifsahrlswerte und auf Berliner Käufe noch Scheideanstaltaktien. Immerhin war das Geschäft nicht allzu groß, da der Orbereingang gering war. Die Rede Poincarö» mahnte zur Zu­rückhaltung. überhaupt wird die politische Lage nicht allzu rosig betrachtet, ba ba» Genfer Ergebnis für Deutschlaiid allzu mager ausge­fallen ist. Rach anfänglicher GeschäftSbelebiing stockten di« Llmsätz« saft völlig. Die ansänglich?:i Gewinne von 1 bi» l*/e Prozent, die zunäd)st für Spezialwerte noch um 1 bi» 3 Prozent über­schritten würben konnten im Verlaufe nicht ganz aehalten werden. Rekorbgewtnne hatten Zell­stoff Waldhof mit 10 Prozent, wozu un Verlaufe noch 4 Prozent kamen, die jedoch später wieder verloren gingen.Die Farben-Aktien setzten 8 . Prozent höher em, gewannen noch rasch l*/t Prozent, gingen jedoch wieder um den Gesamtgewinn zurück Von Elektro- werten, die gleichfalls sehr hohe waten, zogen AEG. um 1A, Schuckert und S emen» u. Halske um IV, Prozent^er an. Von Montan- werten lagen Gelsenkirchen, Harpen?c. Wan er­mann und Rhern-Braun etwas höher, dagegen 3lfe Bergbau um 11 Prozent. Ils« Genusi!ch<ine um 5 Prozent niedriger Bon S ch i f s a h r ts- wert e n gewannen Rord-Lloyd :nSgefamt 6 Prozent, wovon sie w.eder 2 Prozent her- gaben Anleihen äußerst still. Fremd« Renten umsatzloS. Der Geldmarkt zeigte flüssige» Lagesgeld b«i 5 Prozent, dagegen noch Rachsrage nach ?lionat»geld bei S> . bis 8' , Prozent. Privatdi-kvnt y,'N Warenwechsel 5* . Prozent. Devisen ohne besondere Anregung und unverändert.

Berliner Börse.

(Eigener Drahtbericht de» .Giehener Anzeigers^.)

Berlin. 20. Juni Di« Börse «öffnete heute in etwa» a barsch wächter Haltung Man sühn die Verftim::rung aus Mt Red« PvincarSs In Vuneville zuriick Da» voll­kommene Ausbleiben von Publikattonsorders War von ungünstigem Sinsluß. Auf ber anderen Seite Wies man auf Mt Rekordleistung ber Etsen-

und Stahlindustrie im Mal und bie Erhöhung der Arb« tstüligkell in ber Ruhrkvb'.mförderunE hin. 3nfolgebe"en ist bie anfänglidK Verstim­mung Wieder einer freundlicheren Beur:e.lang der Sörkmlagt gewichen Di? ersten amtlichen

_________Banknoten.

Serlm. 18 <tt»m

Zurediftnuben brr Redaktion.

12 bl» 1 Uhr mittag». 5 bl» 1 Uhr nachmittag» Samtlag nachmittag gestossen

Jür anwrfaegi rngdaabtr manelfr Igle ohne brigelägte» Rückporto wirb frtnr G-eroähr ü vernommen

« n i<lgr ao aflraae find lediglich en bk Geschäft, fl eile ,u clditm

verantwortlich

für tu Feuilleton L B. Dr. ör. B Lange

^chlachtviehuiarrr.

(Eigener Drahtbericht des ..Gietzener AnzelgerKE.)

Frankfurt a. M, 20. Oum Aufgeti .ven Waren 1403 Rinder, dahinter 2^1 Ochfen 80 Bullen. 63 Kühe. 324 .Zärfen, 55S Kälber 5100 Schweine. 90 Schafe. Ochsen, vollfleischige. au »gern, höchsten SchlochNvrrts jun «cre 60 bie »>. ältere 61 bis 65, fonftige vollslei'chig« längere 55 bis 60. ältere "0 bi» 54 Bullen, jüngere, vollflei- fch'g«. höchsten Schlachtwrrl» 90 bi» 63. fonftige vollfleifchig« ober cuisgemästete 55 bi» 5^ Äühe. jüngere, vvllsleifchige. böchften Schlachtwert53 bi» 53. sonstige i-ollfletsch.ge ober ausgemasiere 45 bis 52, fleischig« 33 bi» 44. Färfen. voll- fleischige. Giu3g?TiiafKte. höchsten Schlachtwerl» 65 bl» 63. iwlllleischlge 53 bi» 61 fleisch«ge 51 bis 67; Kälber, beste Mast- unb Saugkälber 78 bi» 83. mittlere Mast- unb Saugkälber 70 bis 77. geringe Kälber 60 bl» 64. Schweine ,Sett- schweine über 300 Psb «eben»gern*<bt unb voll- fleischig« Schwein« von ca. 240 bi» 300 Pjb Lebendgewicht 58 bi» c>0. vollfleischige Schverr» von ca. 160 bis 240 Ptb. Lebrndgewche 60 bis 61 von ca 120 bi« 160 Psb Lebenbg«vicht 59 bi» 60. Marktverlauf Rinder ruhig und Ueber- ftanb. Schweine langsam und llebecft.i'.d. Käl­ber langsam unb ausverkaust. fette Schweine schwer verkäuflich.

Uranksnrl.'r Uo.vC.8cuvric.

Frankfurt. 20. Juni. E» wurden notiert Weizen iDett., 3125 bis 31.53 Mk. Koggen dnl.i 29 25 b 29,50. Hafer (inL) 26. Hasertauol.) 2425 bis 2650. HUuA (gelb) 19. Weizenmehl (inl. Spezial 0) 42. Rogaenn^hl 39^ bi» 40. Weizenlleie 13^5 Roggenlleie 18 bis 16L0 Mk. Tendenz: Stetig

Berliner ProvilkicttdSrse.

Berlin, l1'. 3uni Ta» Geschäft im Berliner Produktenhandel erfährt wiederum keinerlei Be­lebung, da sich bei den niedrigeren Au»londfor- derungcn unb der warmen Witterung da» Haupt­interesse nur auf dir allrrdringendslen Anschasfun- 8m konzentriere Liesenmgsweizen wurde zum ersten kur» 0,50 bi» 1 Mk schwächer, auch Roggen, mit Lusnahm« be» etwa« srsleren Oktober nicht ganz behauptet Mehl hat nur gennae» Konsumgeschöst. Futtrrmittr' ohn. große Vreieocränbeninfl Bk o,rhältnl»maftig hohen Forderungen de« Inland«» sinb nicht ober nur ichwer zu erreichen. (I, würben notiert (1000 Kilogramm): Roggen 278 bi» 2Ni Mk Sommergerste 241 bi» 275; Wintergerste 241 bi» 275; Futtergerfte 241 bi« 275: flafer, nmrtifcher, 2-M bi» 260. Mai, loco beritt,. 191 bi, IM; (100 Kilo- gramm): W«izenmeht 37.-V) bi, 39L0; Roggenmehl 35,50 bi, 37.5"; Wrnrnkleie 15 bi, 15.25; Roggen- Neie 1750 dir 17,75; Bthohaerbfrn 42 bi, 55; Nein« epeii<rrb|cn 27 bi» 3»'; Futtererbsrn 22 di» 23; Peliuchken 20 bi« 22. Ackerdohnen 21 bi» 2-3; Dicken 22 bi« 2450; Lupinen, blau, 15 bi, 10.

n Dm men waren aneder die Spezia Papiere, die «ine Äurebdeftigurg zeigten Sv (r:cjcn Bam­berg auf 538 (plus 14 Prozent) und Vereinigte Glanzstoff au1 665 iptu» 10 Prozent Rach den ersten amtlichen Rvtierungen trat noch Gewinn- miinabmcn ein« gering« Äbschwähur.g ein tue aber an der freundlichen Grundsnmmung nichis ändem tomtie Am Geldmarkt fmb Ne Ber- bältniffe un-eräiden. Tagesgeld au 450 bis 653. Monatsgeld stellt sich auf 8 bi» 9 Prozent. Am iruemat.cnalea Devisenmarkt war der Geschäftsgang ebenfalls khr ruhig, fo hast nm* nenSwerte AeÄderungen nicht r.-.traten Mark ist in Reuyork 422

Debifennnarkt Berlin -Frankfurt a. 'HL Telegraodilch« Aus a a b : n g

IS.

> am

Nm: licht n<r»

A02t.rB38

fleu-.ia?

hl4tu; ©ru

©r-» Aai» C6r;1ur::

TiS

K.M »>.97

169. XJ

1.714

103.19

168.-1 ilS l«'.M

%

4W.lt

»TDrnN-.XB

13.71

IH.»I

111.7.

IU. «2

>U.M

1U.lt

112.91

II U

(xlftri-.-tl

.6.616

16.644

16.614

16.6-4

JJtoIeu . .

a.«

U.51

0.471

U.5l>

J.u*

Ä.C.

20-54

»ert ..

«.ax.

4.JX.5

4.115

4.2U

ib.:o

16.14

16.k:

16.145

*1.065

91.TZ5

'I.06

1.21

esani-t

!.)!

71,16

11. u

72.17

Hcpcn .

1.971

1 -Ml

t.-c«

in

*?*» br D -1

<K5

1.4»

'Ml

.4M9

S:<3 1.1 I«

Cef: at;r:

x.n

4»,19

w.rt

H.19

frag ...

!<.<*>

lMÖ9

>1.4»

U.lt

©<Ura> .

7.4.»

7. tr:

-.4'7

7.UU

©NWI

-J.4J

."5.57

1.M

.»44

-.6-

.-41

,-f ..

49.»

-D.M

-9.91

Tar/; . . .

81.55

81.71

«1.34

81.N

teuft atm

2.1*5

2.1».

r.»u

2.N77

Hl ber . .

5,714

5.7S»

5.747

5.754

<UnaM

«.zu

4.311

4.319

t.34«

Qm Uso

«.21

6.124

4.21»

4,2X4

<atrc

te.te

14.«

.'Lee

2I.M

ümmtoadite -Neue . , . . ,

6,225

M .O otrn..... , «

M.8O

T sriltfk *etra ......

112. M

>13.90

in /i'bt *oun........

»0.435

».!,»

j»n-ru tt "'-or'a ......

14.6J7

ß- !2Ndttch« . ..........

ISO. . 4

flt.'.lkrtiltfrr - atm......

O.»*

Rotrc,;HtK 9>'3ltn . ...

ll«,83

184.17

T<iitl4-C,ftcir ,»100 frtwi

«O.M

n.n

Rumdniftbc 97oe,n . ....

1,54

1.«

Sckrw<!>ckch, *Soun......

113.77

IU.19

B<6nxiirr Wortn.......

81.02

1

6rant!(6-Jloim.......

Äottn .

11.44

il.M

voganfch« 'Aocta . .

n.si

73.41

CI c A P ETTE N P 4.UP|k ßojianjoglo Russis<h+tui?i<is'd7