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des

ebenso Paris mit 122,20 gegen das Pfund.

Berlin, 19 Jan '

Wechselstempels, der besonders belastet wird. Rückgang der Arbei tslosigkeit

° Die auf

rich-London 25,19, Madrid-London Reichsmark stellte sich gegen das 20,465, gegen Kabel auf 4,2165.

30.07. Pfund

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

Telegraphische Auszahlung.

lich« Geldflüssigkeit brachten aber schon Mitte der ersten Stunde eine allgemeine Höherbewe­gung zum Durchbruch. Besonders lebhafte Um» sähe fanden in Montan aktien statt, von denen Rheinstahl und ManneSmann stark in die Höhe gingen. Ferner wurden Bereinigte Glanz st off aktien um weitere 15 Prozent heraufgeseyt, so daß heute ein Kurs von 500 Prozent für dieses Papier erreicht wurde. Am Schiffahrtsmarkte notierten Hapag und Hansa auf Kapitalerhöhungsgerüchte etwa 10 Prozent höher. Don Spezialwerten zogen Schultheiß und Ostwerke um 5 Prozent an. Der Geldmarkt ist weiter außerordentlich flüssig, die Sähe sind unverändert. Tagesgcld fand kaum Unterkunft. 3m Dedisenverkehr lagen die Hauptvaluten kaum verändert und notierten un­gefähr auf der gestrigen Basis.

Börsenknrle.

steigert. Oberschlesische Werte setzten ihre Auf- wärlsbewegung fort. Oberbedarf plus 1,75 Proz. Ain Chemiemarkte bestand für Farben- aktien wieder erhöhtes Interesse; das Papier lag allerdings anfangs etwas schwächer. Elek- t r o a k t i e n . in denen sich die Börse in den letzten Lagen anscheinend etwas überladen hat. schwächten sich infolge von Glattstellungen der Spekulation wieder ab. Lahmeyer minus 2, Sie­mens minus 1.5 Proz. Bankaktien lagen stark vernachlässigt und ohne besondere Verände­rungen. Rur Barmer Bankverein 3 Proz. schwächer, dagegen Bayerische Hypotheken plus 2,5 Proz. Die Werte des Metallbankkonzerns bröckelten leicht ab. Metallbank minus 0.25 Proz.. Metallgesellschatt minus 3 Proz., Scheidcanstalt gut behauptet. Der variable Markt lag gegenüber dem Vortage wesentlich ruhiger. Autoaktien konnten sich bis 3 Prvz. befestigen. Metallwerte ebenfalls höher. Maschinenaktien trotz der weiteren Besserungen in der Maschinenindu­strie unverändert. 3m weiteren Verlaufe kon­zentrierte sich das 3nteresse auf Schiffahrts- und Montanaktien. Hapag und Rordd. Lloyd konnten um weitere je 2.5 Proz. anziehen. Mannesmann plus 3, Rheinstahl plus 1.5 Proz. Der hei­mische Anleihemarkt trat stark in den Hintergrund. Kriegsanleihe 0,92. Auch fremde Renten kaum beachtet. Der Geldmarkt be­hält seine große 'Flüssigkeit bei. Tagesgeld unver­ändert 3 Prcz., Monatsgeld 4-'i bis 6 Proz. 3m Devisenverkehr lagen Madrid und Zürich schwächer. London-Kabel 4,8530 fast unverändert,

d. 3. ab in Kraft. Gegenüber dem Landwirt hat die Ermäßigung, soweit es sich um einen laufen­den ober Lombardkredit handelt, gleichfalls mit Wirkung vom 11. Januar d. 3. ab zu erfolgen. Soweit es sich um Wechseldiskontkredite handelt, tritt die Ermäßigung gegenüber dem Landwirte von der nächsten Prolongation ab ein, mit der Maßgabe, daß, soweit der Wechsel über drei Monate vom 11. 3anuar d. 3. ab gerechnet, läuft, von diesem Tage ab eine Rückvergütung in vollem Umfange zu erfolgen hat. Der Höchst­zinssatz, den der Landwirt bei den Kreditinsti­tuten «Banken, Spark^sen, Genossenschaften) zu zahlen hak. beträgt demnach V/t Proz. einschließ­lich aller Provisionen mit alleiniger Ausnahme

Buntes Allerlei.

Das glücklichere Geschlecht.

Sind Frauen glücklicher als Männer? Diese Frage will Florence A. Kilpatrick zugunsten der edlen Weiblichkeit beantworten, und zwar ist sie zu diesem Ergebnis gekommen, indem sie an ver­schiedenen verkehrsreichen Stellen Londons die Gesichter der Dorübereilenden beobachtete. Beim Studium der Passanten in den Straßen," schreibt sie,habe ich beobachtet, daß das eng­lische Gesicht meist ernst aussieht und nicht selten einen grimmigen Ausdruck ze'gt. Ich muhte dabei an Thackerays Ausspruch denken:Es ist so schwer, einem Engländer klar zu machen, daß er glücklich ist." Wenn man aber Fröhlichkeit auf den Zügen wahrnimmt, so ist das sehr viel häu­figer bei Frauen als bei Männern der Fall. So beobachtete ich in Oxford-street 85 Vorüber­gehende und fand nur vier, die lächelten. Das waren alles Frauen. In Piccadilly konnte ich 10 glücklich dreischauende Gesichter feststellen; davon waren vier lachende junge Mädchen, zwei fröhliche Frauen, eine strahlende weißhaarige Matrone, die augenscheinlich vom Lande war. zwei Jungens und ein behaglich blickender älterer Herr. Auch an andern Stellen war die Mehr­zahl der lachenden und vergnügt blickenden Men­schen weiblichen Geschlechts. Daß die Frauen das Leben von einer weniger ernsten Seite ansehen als die Männer, beweist ja auch die Statistik. Aus den letzten Ziffern über Selbstmorde geht hervor, daß 70 Prozent aller Selbstmorde von Männern ausgeführt werden. Ist aber das Lächeln auf den Lippen für das Glück im Herzen maßgebend? Ein japanisches Sprichwort sagt Männer lachen mit dem Herzen. Frauen nur mit den Lippen." Das lebhaftere, leichtere Tem- perarnent der Frauen verleiht ihnen vielfach ein freudiges Aussehen; sie wissen den Kummer, der auch sie bedrückt, zuruckzudrängen. Aber ge­rade in dieser Verdrängung der trüben Ge­danken, in diesem leichteren Abschütteln der Sor­gen liegt das größere Glück begründet, das man bet der Weiblichkeit findet. Wer ein Lächeln

frankfurter Getreidrbörse.

Frankfurt a. M., 20. Jan. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer. 29.50 bis 29.65; Roggen, inländischer, 25.50 bis 26; Sommergerste, für Brauzwecke, 26 bis 27.50- Hafer, inländ., 20.50 bis 21.50: Mais, gelb, 18.25 bis 18.50; Weizenmehl, inländisches. Spez. 0, 40.50 bis 41; Roggenmehl 37 bis 37.50; Weizenlleie 13; Roggenkleie 13.25 bis 13.50. Tendenz: stetig.

frankfurter Schlachtvieljmarkt.

Frankfurt a. M., 20. Ian. Auftrieb: 65 Rinder, 862 Kälber. 576 Schafe, 340 Schweine. Es wurden notiert: Kälber: Beste Mast- und Saugkälber 75 bis 82 Ml., mittlere Mast- und Saugkälber 65 bis 74, geringe Kälber 53 bis 64. Schafe: Mastlämmer und jüngere Mast- hammel (Weidemast- 42 bis 48. mittlere Mast- lämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 36 bis 41, fleischiges Schafvieh 33 bis 35. Schweine: Vollflcischige Schweine von ca. 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 73 bis 75. von ca. 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 74 bis 76, von ca. 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 73 bis 75, fleischige Schweine von ca. 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 70 bis 73 Ml. Marltverlauf: Kälber und Schafe bei leb­haftem Handel ausverkauft, Schweine bei lang­samem Geschäft geräumt

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 19. Ian. Die Tendenz für 'Brot­getreide hat sich am Berliner Markt wieder all­gemein befestigt. Im Verfolg der höheren aus­ländischen Cif-Forderungen offerierte die Pro­vinz sehr knapp und in den Preisen erhöht, so daß die Deckungsfrage in Weizen zwischen l'/s und 2 Mark höher liegenden Preisen anlegen mußte. Auch Roggen für März über 2 Mark, Mai 2 Mark, und Juli 1 Mark befestigt. Am Lokomarkt büeb allerdings die Lustlosigkeit vor­herrschend. die wohl ihre Erklärung in der Hauptsache in dem wenig befriedigenden laufen­den Mehlabsatz findet. Die Lage für Hafer und Gerste behält im großen und ganzen das ruhige Aussehen der Vortage. Kleie dagegen zu ftei- genden Dotierungen gefragt. In Hülsenfrüchten, Hilfsfutterstoffen und sonstigen Artikeln ist die Situation anhaltend ruhig, die Preise nicht groß verändert. Es notierten pro 1000 Kilogramm: Weizen fmärL) 265 bis 269, Roggen 246 bis 250, Sommergerste 217 bis 243. Wintergerste 194 bis 207, Hafer (mark.) 180 bis 190, Mais, lolo Berlin. 185 bis 187; für je 100 Kilogramm: Weizenmehl 35 bis 37.75. Roggenmehl 34.50 bis 36.50. Weizenkleie 14 bis 14.25, Roggenkleie 14 bis 14.25, Diktoriaerbfen 52 bis 66, kleine Speise­erbsen 30 bis 32, Futtererbsen 21 bis 24, Pe­luschken 21 bis 22.50, Ackerbohnen 20 bis 21.50 Wicken 23 bis 24.50. Lupinen (blau) 15.50 bis 16.50, Lupinen (gelb) 16 bis 17, Serradelle (neu) 32 bis 34. Rapskuchen 16.20 bis 16.30.

Geld

4,105

45 111,89 20,395

10.76 167,98

18,30 iU7,2(i

69.26

2,21 112,02

81,17 67,83 12.44 73,52

or,e.

, Frankfurt, 20. Ian. Tendenz: Anfangs abgeschwacht, im Verlaufe fest. - Dach mehr- faepen vorbörslichen Schwankungen, besonders in den .Hauptwerten war die Börse bei Beginn des offiziellen Verkehrs überwiegend abgefchwächt Eine Ausnahme bildeten Schiffahrts- aktien. von denen Hapag 0 75 Dro» unh N°rdd. Lloyd 0.5 Pro? an^ogem Montan. altien lagen ebenfalls fest in Dachwirkung fccr Transaktion Rheinstahl-I -G.-Farben so­wie der bestätigten Thyssenschen Käufe in Man- neSmannaktien für Rechnung des Stahltrustes Fester lagen vor allem Rhein-Slbe-Werte. von denen Gelsenkirchen 2,5 Proz.. Deutsch-Luxem- burg 0J5 Proz. und Klöckner 1,12 Proz. an- a°ÄCT^raan^man A lebhaften Umsätzen nur 0,25 Proz. hoher, im Verlaufe jedoch stärker ge-

Brier

4,215 68,75

112,45

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168,8?

18,40 107,74

M.öt;

2,25 112,58

81,57 68,17

13,5' 73, >8

im Ru hrbergbau. Die Zahl der erwerbs­losen Bergarbeiter und der Hauptunterstüyungs- cmpfänger hat erfreulicherweise in den letzten Monaten stark abgenommen. Die Zahl der arbeit» suchenden Bergleute ist von 22 018 am 15. Oktober < darunter 19 030 Hauptunterstützungsempfänger) auf 14110 (11948) Mitte Dezember zurückgegan- gen. Am 15. Dovember 1926 waren von den arbeitsuchenden Bergleuten 1218 volleistungs- söhige Kohlenhauer, und zwar nach den eigenen Angaben der Arbeitsuchenden bzw. nach den ärzt­lichen Untersuchungen. Am 15. Dezember war diese Zahl bereits auf 701 zurückgegangen. In­zwischen ist aber zweifellos noch eine weitere Verminderung eingetreten.

Der Crzoergbau im Dezember 1 9 26. Bei den Siegerländer Eisenstein- gruben sind im Dezember 1926 noch über 600 Bergarbeiter neu eingestellt worden, nachdem die Etaatsbeihilse bis April 1927 verlängert worden ist. Die von Monat zu Monat gesei­gerte Förderung der Gruben geht voll in den Verbrauch, und es kommen auch, nachdein der Cisenbahnwagenmangel aufgehört hat, die Vor­räte zum Versand. Entsprechend einem lebhafter einsetzenden Abruf ging der Eisensteinversand aus dem Lahn» und Sillgebiet während des Monats Dezember auf dem Bahn- und Wasserwege glatt vonstatten. Besonders gegen Ende des Monats Dezember trat ein größeres Interesse für hier gefördertes Eisenerz zutage; der Absatz besserte sich wesentlich. In entspre­chendem Maße zeigte auch das finanzielle Ergeb­nis der Grubenbetriebe ein günstigeres Bild.

*Ema g", Elektrizitäts-Akt. -Ges, Frankfurt a. M. Die Verhandlungen der Ge­sellschaft mit dem Rheinisch-Westfäli­schen Elektrizitätswerk sind, wie der DHD. erfährt, in ein entscheidendes Stadium ge­rückt. Das RWE. wird die 304 000 RM. Dorrats- aftien derEmag" zu 10 Proz. über den Börsen­kurs übernehmen und dagegen noch derEmag" für längere Zeit feste Aufträge geben, so daß für 1927 eine volle Beschäftigung des Unter­nehmens bereits gesichert ist. Daneben beab­sichtigt dieEmag", einen Teil ihres günstig ge­legenen Geländes zu veräußern, so daß durch diese Transaktion eine fast vollkommene Liqui­dität ihres Status erreicht wird. Für das ab­gelaufene Jahr ist wieder mit einer Dividende zu rechnen (i. D. 5 Proz.). Letzter Börsenkurs 0,548 Billionen Prozent gleich 91,33 Goldprozent.

Rheinische Stahlwerke. Wie der WTB.-Handelsdienst erfährt, werden die Rhei­nischen Stahlwerke der demnächstigen General­versammlung die Konsolidierung ihres Kapital­kontos dergestalt Vorschlägen, daß von den noch im Besitz der Gesellschaft befindlichen rund 35 Millionen Dorratsaktien 10 Millionen einge- Aogen werden, um das Aktienkapital von 160 Millionen RM. auf den endgültigen Betrag von 150 Millionen RM. herabzumindern. Rund 16 Millionen Dorratsaktien sind bekanntlich beim Vankkonsortiuin der Gesellschaft hinterlegt, um die Ansprüche der Obligationsinhaber aus der Wandelanleihe des Jahres 1925 im Betrag von 21 Mill. RM. zu sichern. Die restlichen rund 9 Mill. RM. sollen demnächst an die I.-G.- Farbenindustrie begeben werden, um dafür 7 500 000 RM. junge Aktien dieser Gesellschaft * hereinzunehmen. Der Aufsichtsrat hat dieser, die Vorratsaktienfrage klärenden Lösung zugestimmt und die entsprechenden Verabredungen zwischen den beiderseitigen Vorständen inzwischen getrof­fen. Dadurch wird das enge Verhältnis zwischen beiden Gesellschaften noch vertieft, ohne daß die Rheinstahl ihre Selbständigkeit aufgibt. Die I.-G. war schon bisher der ausschlaggebende Groß­aktionär der Rhein. Stahlwerke. Diese werden demnächst in der Beteiligung bei der I.-G. im Nennwert von 19 500 000 RM. ein höchst wert­volles Aktivurn ihrer Bilanz besitzen. Damit finden auch die Meldungen ihre Erledigung, die von Verhandlungen über den Erwerb von Rhein- stahlaktien aus dem Besitz der sogenannten Qlren- berggruppe wissen wollten. Derartige Verhand­lungen haben Überhaupt nicht stattgefunden.

* Internationale Arbeitsgemein- jchaftinderKunftseidenindustrie. Lon- dauerDailn Expreß" erfährt, daß zwischen der großen britischen Kunstseidesirnia Courtaulds, der bedeutenden italienischen Kunstseidengesellschast Snia Viszofa und den Vereinigten Glanzstoff-Fabriken (Deutschland) eine Arbeitsgemeinschaft abgeschlossen worden sei. Das Abkommen werde sofort in Kraft treten.

-ErneuteHerabsetzungdesDiskont- satzes der Bank von Frankreich?Petit Journal" glaubt zu wissen, daß zur Zeit die Mög. lichkeit einer weiteren Herabsetzung des Diskont­satzes der Bank von Frankreich, der bereits am 23. Dezember von 71 auf 6 Proz. ermäßigt worden war, geprüft werde.

' Eine 7proz. Anleihe der fran- höfischen Staatseisenbahnen. Zwi­schen der französischen Regierung und der Schwelzerischen Kreditanstalt in Zürich ist ein Vertrag abgeschlossen worden betreffend die' Ucbemabme einer internationalen siebenprozen- tl^en iDA tw-rr- bcr französischen Staatsbahnen von 130 Millionen Franken Schweizer Wäh­rung. Don der Anleihe werden 25 Millionen ,n ^5 !°"?<:ferner 25 Millionen in Schweden Mr öffentlichen Ernis ion gelangen. Weitere 50 Millionen Franken sind bereits mit Sperre im Ausland und bei Versicherungsgesellschaften feft Plaziert, so daß noch 30 Millionen Franken zur Unterbringung in der Schweiz durch ein Bankenkonsortium zur Dersügung stehen.

Berliner Börse.

. D e r l i n, 20. Ian. Dach uneinheitlicher Er- ofsnungStendenz wurde die Haltung der Aktien- markte erneut überwiegend fest. Einige DDt.r1S.t flc Aktienbesitzer schritten zu den ersten amtlichen Kursen zu Gewinnsicherungen, so daß T^oenz zunächst nicht einheitlich war. Eine Anzahl von Spezialhaussen und die ungewöhn-

Amertkanffche Note« ..... Betniskde Noten..... , .

Tanffche Roten Englische Noten. ...... ftramöliidR Roten......

Holländische Noten frialtcnische Noten......

Norwegische Noten Deiitsch-Ocstcrr.. 5 ioo Kronen Rumänische Noten Schwedische Noten . . . Schwerer Noten.......

Spanische Noten Tschechoslowakische Noten . Ungarische Noten .....

Aranksurti.

5e/ Deutsche Rcichsanletbe . 4% Deutsch? RcichSanleine . S/»% Deutsche Reichsanleihe 3% Deutsche Reichsanleibe DculscheSoarprämiciianiethe 4°/0 Preußische «onsolS . . 4% Heiken 3WA Hessen..........

3°/0 Hessen..........

Deutsche Vertb. Dollar-An l. dio. Doll.-Schatz-AMreisng. .

4% Zolltürkcn ........

5% Acldnierikaner

Berliner Haud-.lSqcsellschaft. tz'onrmer;- und Pnvat-Bank Tarmst. und Ranonalbank . Deutsche Baut Diskonto liommanbit .... Dresdner Bank Metallbau! Mitteldeutsche Creditbank. . Lcsierreichische Grcbüanflatt. Reichöbank. ....

Bochumer Guß .......

Buderutz . . .....

Caro .............

Tcolsch-Lurembnrg......

Gelsenkirchener Bergwerke. . Harpcner Bergbau......

ötalnoerke AscherSleben.... Kaliwerk Westeregeln Vaurahiitte Mannesmann.........

Manüielder. .

Cbcrbctmn Phoiiir Bergbau Rheinische Braunkohlen . . . lHl)cinfml)t...........

RicbeS Montan Tcllns Bergbau . Bereinigte Stahlwerke.... Hamburg Amerika Paket. . . Norddeutscher Llovd . ... Cli-ramische Werke Albin . .

^icmeiltwerk Heidelberg . . Philipv Hotzmann

Anglo Cent Guano.....

Chemische Mayer Alaptn. . . Goldschmidt Holzverkohlung.........

fr (9- frorbrn-frudustrie. . . Rütgerswerkc Scheideanstal« Alla. ElektriziiätS-Gesellschasl Bergmann...........

Elektr. Lieferungen...... Licht und Kraft ....... Mainkrastwrrke Schuckcrl........

Siemens <fc Halske Adlcrwerke Kleyer ...... Daimler Motoren. . .... Heyligenstacdl Meguin. Mannheimer Motoren....

Frankfurter Armaturen . . . Konservenfabrik Braun . . Metallgesell'chaft Frankfurt. Per. Union 81.«(S Schuhiabrik Herz.......

Sichel..............

Zellstoff Aschaffenburg.... Zellstoff Walühof.......

Huckenabrit Frankenthal . .

Budmabrit Waghäusel . . .

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Geld

1 Brief

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Bucn.^AircS

1,738

1,742

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Brss-Amw

58,55

58.69

58,56

58,70

Gbrifttania.

107,34

107,60

107,27

107,53

Koprnbnacii

112,21

112,49

112,27

112,55

Eklxkbolm . Hclssngfors.

112,38

112,66

112,44

112,70

10,592

10,632

10,595

10,63.5

fr kalten . . .

18,25

18.29

18,27

18.31

London. . .

20,439

20,491

20,442

20,494

Ncunork . .

4,211

16,725

4,221

4,212

4,222

Parts....

Schweiz ..

16,745

16,73

16,77

61,10

Bl.bO

81,145

81.34.5

Cvauirn.

67,91

68,09

67,96

68,14

Japan . . . Rio de fran Wien in D--

2.055

2,059

2.05.5

2.059

0,493

0.497

0,493

0.495

abflcit

59.365

59,512

59,375

59,515

Pran .... Scljrab . .

12,468

12,508

12,472

12,512

7.412

7.432

7.41

7,43

Budapest. .

73,69

73,87

73,68

73,86

Bulaaricn

3.04

3.05

3,017

3,047

Lissabon . .

21,545

21,595

21,545

21,595

Danzin. . .

81,52

81.72

81,55

81,75

Honftantin.

2,12

2,13

2,122

2,132

Athen. . . Tanada .

5.39

5.41

5,49

5,51

4.201

4.211

4,201

4,211

Urn nah

4,245

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1.245

4.255

Cairo .

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21.006 n t n o t e

20,959 n.

21,001

zur Schau trägt, wer sich mit guten Mur über die Unzulänglichkeiten dieses Daseins hinweg- setzt. der ist schon auf dem besten Wege zur inneren Heiterkeit zu gelangen, und so darf man getrost die Frauen das glücklichere Geschlecht nennen "

3n den Händen der Sklavenhändler.

Sie Küste von Dordwestafrika, die in frü­heren Zeiten als Hauptschlupfwinkel der See­räuber und Sklavenhändler bekannt war, ist auch heute noch nicht von diesen abenteuerlichen Ver­brechern so frei, wie man wohl nach so vielen Jahren der französischen Herrschaft annehmen möchte. Das zeigt das Schicksal dreier franzö­sischer Flieger, über das der Präsident der Heereskommission der französischen Kammer, Ge­neral Girod, aufsehenerregende Mitteilungen machte. Die modernen Sklavenhändler sind zu einer solchen Landplage geworden, daß die fran- zösische Regierung beabsichtigt, Fluggeschwader an der Küste Bomben auf die Verbrecher ab- Werken zu lassen. Im vergangenen Monat wurde ein französisches Flugzeug, das den regelmäßigen Dienst zwischen Casablanca und Dakar versieht, gezwungen, in der Wüste nahe der Küste zu landen. Der Flieger Gourp und sein Mechaniker Pintado versuchten, die Maschine auszubeffern. und ein anderes Flugzeug, das von dem Flieger Grable geleitet wurde, kam ihnen zu Hilfe. Wäh- rend der Arbeit wurden sie plötzlich von einer Schar maurischer Sklavenhändler überrascht, die zehn gefesselte Sklaven aus den benachbarten Dörfern mit sich führten. Da Tote nicht reden können, und die Mauren eine Anzeige ihrer Untaten fürchteten, eröffneten fic ein Gewehr­feuer gegen die Flieger, durch das Grable und Pintado getötet wurden. Gourp erhielt eine schwere Wunde im Bein, blieb aber bei Bewußt­sein. Einer der Mauren, der französisch sprach, bot ihm im geheimen an, sein Leben zu retten, wenn er eine Summe von 10 000 Frank bezahle. Der verwundete Flieger wurde dann drei Wochen lang von den Sklavenhändlern teils mitgefahren, teils mitgeschleppt und stand furchtbare Qualen aus. Als die Sklavenhändler in die Dähe einer französischen Patrouille kamen, ließen sie ihn sterbend zurück. Er wurde von der Potrouille nach Casablanca gebracht und lebte noch zwei Tage, während deren er noch einen Bericht über das Verbrechen gab.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gen- .ri';r rc;n:r!?i 'I.voN ng.)

Schlimme Straßenzustände im Riegelpfad.

Daß verschiedene Straßen der Stadt Gießen in letzter Zeit erneut hergerichtet werden, ist sehr zu begrüßen. Verschiedene Herren Stadtväter gingen bei dem trockenen Wetter letzten Herbst durch den R i e g e l p f a d. Schade, daß sich diese Herren nicht jetzt das Straßenblld einmal an- sehen. Kein richtiger Bürgersteig; daselbst steht Wasser oft tagelang. Die Straße ist durch das Fuhrwerk zum Ausfüllen des Aulweges grund­los, voll Löcher und Schlamm. Wehe den Leuten, die diesen Weg benutzen Knüffen, besonders bann, wenn ein Auto kommt, ilnö die armen Haus­frauen, die auf Reinlichkeit halten, find ge­zwungen, fast täglich ihre für andere häusliche Arbeiten so notwendige Zeit zum Fensterpuhen zu opfern. Wir können nicht verstehen, warum man die Anwohner des Riegelpfades in dieser Hinsicht so stiefmütterlich behandelt. Es wäre an der Zeit, daß hier so bald wie möglich Abhilfe geschaffen würde. Vielleicht ließe es sich ermög­lichen, daß der Bürgersteig ähnlich wie in der oberen Ebelstraße angelegt und die Straße in Ordnung geschafft würde. Der augenblickliche Zu­stand ist jedenfalls unhaltbar.

Viele Bewohner des Riegelpfades.

Rundfunk-Programm

des frankfurter Senders.

(Aus der .Radio-Umschau".)

Freitag, 21. Januar:

3.30 bis 4 Ufjr: Die Stunde der Jugend. 4.30 bis 5.45 Ubr: Hausfrauennachmittag. »Ro­mantisches aus dem Blumengarten", Vortrag von Rektor Merkel. 5.45 bis 6.05 älhr: Die Lese­stunde. 6.15 bis 6.45 ilfjr: Funkhochschule,lieber Ermüdungserscheinungen und ihre Ursachen". Vortrag von Prof. Dr. phil. et med. Erich Stern- Gießen. 6.45 bis 7.15 Uhr: Italienischer Sprach­unterricht. 8.15 Uhr:Am Teetisch". Lustspiel in drei Akten von Carl Sloboda.

Kirchliche Nachrichten.

Israelitische Gemeinden

Isr.ReligionSgemeinbr. Gottssd. f. d.Synagoge (Südanlage). Samstag, den 22. Ian. 1927. Vorabend: 5.00, morgens: 9.00. Abends; 5.15 und 5.55.

Gottesdienst der isr. ReligionSgesellschafr. Sabbatfeier, den 22. Jan. 1927. Freitag abend 4 40, Samstag vormittag 8.30, nachm. 3.30, Sabbataus­gang 5.55, Wochengottesdienst: morgens 7.00, abends

Letzte Nachrichten.

Dr. Marx gibt seinen Auftrag zurück.

Berlin, 20. Jan. (TU. Drahtmeldung.) Arnt.ich wird rnitgeteilt: 3n Fortführung der auf Bildung einer Regierung der Mitte gerich­teten Bemühungen halte heule morgen der Reichskanzler erneut eine eingehende Be­sprechung mit dem Führer der Fraktion 6er Deutschen Dollspartei, dem Abg. Scholz. In den Mittagstunden erstattete der Reichskanzler dem Reichspräsidenten Bericht üle? das Ergebnis seiner bisherigen Sondierungen. An­gesichts der Widerstände, auf die er bei seinen Bemühungen um die Bildung einer Regierung der Mitte gestoßen ist, lece der Reichskanzler den ihm gewordenen Austrag in die Hände des Reichspräsidenten zurück. Der Reichspräsident hat sich seine weiteren Entschlüsse Vorbehalten.

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