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mendeS Auko, beschk mit zwei Herren und Chauf­feur, nahm mit mäßiger Geschwindigkeit die Kurve. Der Führer tonnte jedoch beim Rehmen der Kurve den Wagen nicht genügend nach rechts drücken, angeblich weil die Bremse versagte. In­folgedessen geriet der Wagen gegen einen Sand­haufen, überschlug sich zuerst nach vorn und legte sich dann auf die Seite. Beim Lieberschlagen flog der hinten im Wagen sitzende Heinrich Bra­bant, Automobilvertreter aus Frankfurt <l M., aus dem Wagen gegen einen Telegraphenmast, erlitt einen Schädelbruch und war sofort tot. Der Wagenführer und der andere Insasse sind leicht verletzt. Der Wagen ist vollständig zertrümmert.

WSR. Idstein, 18. Juli. Am Sonntag­morgen nahm der Besuch des 8. B a s s a u i s ch e n Bauerntages einen geradezu beängstigen­den Umfang an. 30 000 bis 40 000 Personen, die teils mit Sonderzügen gekommen waren, bevölkerten das festlich geschmückte Städtchen und den riesigen Festplatz, auf dem schon am Mor­gen HcxAetrieb herrschte. Um 10 Uhr begann die Vertreterversammlung des Aeichslandbundes, ton der als Ehrengäste zahlreiche Vertreter der Deichs- und Staatsbehörden sowie der Kommu­nalverwaltung teilnahmen. Präsident Hepp re­ferierte über die Grundlagen der Landwirtschaft, ihre Ziele und Gegenwartsfragen, sowie über die Bedeutung der Organisation. Der Direktor der Bezirksbauernschast. Dr. Pfisterer, er­stattete den Jahresbericht über die Tätigkeit der Organisation. Den Höhepunkt des Tages bildete ein großer Festzug am Dachmittag mit 52 Gruppen.

Ungesicherte Bahnübergänge.

Das nachstehend besprochene rechtskräftige Urteil der 1. Großen Strafkammer L. G. Zwickau vom 4. April 1927 dürfte für weitere Kreise von Interesse sein.

Der Angeklagte führte' einen Kraftomnibus und hatte an einer ungesicherten Bahn­übergangsstelle einen Zusammenstoß mit einem Zuge einer Schmalspurbahn,^ obwohl er nachgewiesenermaßen eine Stundengeschwindigkeit von 6 Kilometer hatte. Bei dem Zusammenstoß trugen eine Anzahl Fahrgäste körperliche Ver­letzungen davon. Das Schöffengericht Zwickau verurteilte ihn aus § 230 SZGD. zu 4 Monaten Gefängnis, da er insbesondere § 5 der V. O., betreffend das Eisenbahnwesen, vom 1. April 1905, verletzt habe, indem er nicht in angemessener Ent­fernung vor dem Uebergang gehalten und sich über das Herannahen von Zügen vergewissert habe. Auf eingelegte Berufung wurde das angefochtene Urteil aufgehoben und der Ange­klagte aus folgenden Gründen freigesprv- chen:

Das Berufungsgericht ist den Ausführungen des Dorderrichters beigetreten, daß ber Kraft­wagenführer, wie jeder andere Führer von Fahr­zeugen beim Ueberfahren nicht mit Schranken versehener Bahnübergänge die unabweisbare Pflicht hat, sich vergewissern, daß seine Fahrbahn frei und ungefährdet ist. Auch steht Das Berufungsgericht aus dein Standpunkte, daß Diese Vergewisserung in untrüglicher Weise nur vorgcnommen werden kann, wenn der Wagen in angemessener Entfernung vom Bahnübergang wenn auch nur für Augenblicke angehalten und der Motor abgestellt wird. Diese Pflicht be- ruht auf allgemeinen Erwägungen der Verkehrs­sicherheit. Der Angeklagte gibt zu, daß er dieser Verpflichtung nicht nachgekommen ist. Es war Daher Aufgabe des Berufungsgerichtes, festzu­stellen, ob die Vernachlässigung dieser Pflicht im vorkommenden Falle kausal für den Zusammen­stoß gewesen ist. . .

Arif Grund der vorgenommenen Orts- b es icht igung kam das Gericht zu einer Ver­neinung dieser Frage. Bei der Ortsbesichti­gung hat dos' Gericht trotz gespannter Aufmerk­samkeit und trotz des Llmstandes, daß das zur Verfügung gestellte Auto bis dicht an das Gleis heranfuhr, das Herannahen des fortgesetzt läuten- Den Zuges erst gehört, als die herannahende Lokomotive etwa 2 Meter vor der dort befind­lichen Eisenbahnbrücke sichtbar wurde. Auch wenn Der Angeklagte also seinen Autobus angehalten und den Motor abgestellt hätte, hätte er nach Der Ansicht des Gerichts den Zug rechtzeitig! weder sehen noch hören können. Hiernach sei also Die an sich vorliegende Pflichtvernachlässigung Des Angeklagten für den Zusammenstoß nicht kausal.

Briefkasten der Redaktion.

k. C. PZir empfchlen Ihnen, sich in der An­gelegenheit an das Arbeitsgericht Gießen zu wenden.

Wirtschaft.

Auslandanleihen und Baumc»rkt. Es wurde kürzlich berichtet, daß für den Woh­nungsbau eigentliche Wohnungsbauanleihen in Höhe von rund 100 Mill. Mark im Auslande ausgenommen werden foltert. Die Beratungsstelle für Auslandanleihen hat, obwohl sie in Lieber­einstimmung mit der Deichs bank den Wohnungs- bau im engeren Sinne als unproduktiv bezeichnet, diese Anleihen genehmigt. Von dem Betrage von 100 Mill. Mark sollen 40 Mill. Mark an die öffentlichen Danken gehen, während die restlichen 60 Mill. Mark für die privaten Hypothekenbanken in Frage kommen. Damit werden dem Baumarkt größere Mittel zugänglich gemacht, und die Ge­fahr, daß die Bauprojekte infolge Kapitalmangels zum Stillstand kommen würden, ist vorläufig beseitigt. Trotzdem werden die jetzt zur Verfü­gung stehenden Mittel schnell erschöpft sein, und die Frage über die zukünftige Gestaltung der Kapitalbeschaffung für den Daumarkt kann augen­blicklich nicht beantwortet werden. Die Sicher­stellung der Kapitalmittel bleibt mithin nach Wie vor eine ernste Frage.

* Neue Auslandanleihe des Deut­schen Sparkassen- und Giroverbandes. Der Verband hat mit dem Neuyorker Bankhause Harry Forbes & C o. unverbindliche Vorbespre­chungen zur Aufnahme einer neuen Dollaranleihe gepflogen. Jedoch ist die endgültige Anleihe nicht abgeschlossen, da man den benötigten Betrag heute noch nicht übersehen könne.

* Lieberzeichnung der sechsprozen- tigen Goldobligationen der Deut- schen Rentenbankkreditanstalt. Die in Amsterdam aufgelegten drei Millionen Dollar der sechsprozentigen Goldobligationen der Deut­schen Rentenbank-Kreditanstall sind in solchem Llmfange überzeichnet worden, daß nur auf die großen Zeichnungen Zuteilungen erfolgen können und hierbei noch Reduzierungen vorgenommen werden müssen.

* Auslosung von Anleiheablö­sungsscheinen. Die erste Auslosung der zwei­ten Ausgabe der Auslosungsscheine, der Nummern 30 001 bis 60 000, findet am 31. August 1927 statt, ihre Rückzahlung am 1. Oktober d. I. Die zweite Auslosung der ersten und zweiten Ausgabe, also der Nummern 1 bis 60 000, findet gemeinsam im Oktober d. I. statt. Rückzahlung am 31. Dezember. In beiden Fällen beträgt die Rückzahlung für je 100 Reichsmark Nennwert der Auslosungsscheine 545 Reichsmark.

* Vom süddeutschen Tabakmarkt. Llnter dem Einflüsse der Witterung der letzten Zeit haben sich die jungen Tabakpflanzen recht günstig weiterentwickelt, soweit es sich um die Frühsetzlinge handelt, während die Spätsehlinge noch etwas zurück sind. Mit der Bekämpfung der besonders in Baben aufgetretenen sogmannten Froschaugenkrankheit ist man eifrig beschäftigt. Die Abrufe des 1926er fermentierten Tabaks gehen flott ein. Das zur Versendung" gelangende Otta* terrat wird durchweg mit sehr gut bezeichnet. Besonders gut eignet sich der Tabak zu Fein­schnitt, so daß die Rachfrage nach 1926er Ta­baken recht rege ist. Diese gesteigerte Rachfvage stößt aber auf ein nur noch geringes Angebot, die Preise liegen daher recht fest. Schneidegut mittlerer Sorte stellte sich auf etwa 125 bis 135 Mk., beste Ware auf etwa 130 bis 150 Mk. Geringeres Material war zu 120 Mk. zu haben. In älteren Tabaken ist angesichts dieser Preis­lage und des Mangels an 1926er die Rachfrage weiter recht gut geblieben. Die Preise hierfür sind aber im allgemeinen ebenso wie am Rippen­markt unverändert geblieben.

l* Aufschwung der Bergwerke im Lahntal. Nachdem die Erz- und Silberbergwerke Braubach-Ems-Friedrickssegen wieder mit voller Belegschaft arbeiten, yat die Firma Krupp ihre Halden am Lahnsteiner Rheinhafen wieder in Tä­tigkeit gesetzt."Mittels Bahn werden die Erze an die Lahnmündung gebracht und von dort aus den Hal­den ins Ruhrgebiet zur Verarbeitung,auf Schiffe verfrachtet.

Die Reuregelung der Spar­kasse naufwertung in Preußen. Die Aufwertung ist für sämtliche preußischen Spar­kassen nach einem Einheitssatz angeordnet worden. In Preußen wird voraussichtlich die Aufwertung der Sparguthaben zu einem Einheitssatz von 15 Prozent vorgcschrieben werden mit der Maß­gabe, daß zunächst jede Sparkasse ohne Rücksicht auf ihre eigene Aufwertungsmasse einen Auf- wertungssah von 12,5 Prozent aus eigener Kraft mit Hilfe eines entsprechenden Zuschusses des Garantieverbandes aufzubringen hat. Diejenigen Sparkassen aber, die in der Lage sind, auf Grund ihrer eigenen Aufwertungsmasse meht als die 15 Prozent aufzubringen, sollen gehalten sein, dieses Mehr an einen Ausgleichsstock abzuführen,

woraus dann diejenigen Sparkassen, die einen Aufwertungssatz von 15 Prozent nicht aufbringen können, Zuschüsse erhalten, aber nur zur Deckung pes Fehlbetrages zwischen 12,5 bis 15 Prozent.

* Keine Vereinigung der deut­schen Mühlen Werke. Zu den in letzter Zeit erschienenen Rachrichten, die von der in Kürze bevorstehenden Gründung einer deutschen Mühlen­vereinigung A.-G. zu berichten wußten, wird von bestunterrichteter Seite mitgeteilt, daß seit einigen Monaten nur unverbindliche Vorbespre­chungen geführt worden sind, die dahin zielten, die stark auseinandergehenden Interessen der deutschen Mühlen in einer Zentralstelle zu ver­einigen, nachdem die Bestrebungen der örtlichen Gruppen, eine Verbesserung der Lage der Mühlenindustrie herbeizuführen, vollständig er­gebnislos gewesen sind. Zu eigentlichen Verhand­lungen ist es nicht gekommen, und die gerade in der letzten Zeit aufgetauchten Schwierigkeiten ha­ben dazu geführt, daß die Vorbesprechungen ab­gebrochen wurden. Auch die Rachrichten von der Llebernahme privater Mühlen bzw. ganzer Mühlengruppen sind vollständig aus der Luft gegriffen.

*

Frankfurter Börse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".)

Frankfurt a. M., 19. Juli. Tenöestz: Erholt. Die Börse eröffnete heute etwas erholt bei weiter sehr stillem Gesrhäft. Ver­schiedene Momente regten die Stimmung wesent­lich an, so daß die Kulisse heute etwas Unter» nehmungslust zeigte. Die Beendigung des Verkehrs st reikes in Oe st erreich be­weist, daß die Verhältnisse sich wieder kon­solidieren. Der Vierteljahrsbericht d<?r nieder­rheinisch-westfälischen Industrie- urö Handels­kammern bezeichnet die Wirtschaftslage an Rhein und Ruhr als günstig. Vor allem werden auch die Meldungen, daß I. G. Farben in Mann­heim tatsächlich Verhandlungen mit der Standard- Oil-Companh führt, viel besprochen. Verschiedene Verhandlungen über neue deutsche Ausländs­anleihen lassen für die Zukunft die Hoffnungen auf eine Entspannung des deutschen Geldmarktes berechtigt erscheinen, doch hemmt die augenblick­lich noch starke Versteifung des Geldmarktes eine lebhafte Entwicklung des Geschäftes. Das Privatpublikum bleibt der Börse weiter fast vollkommen fern, so daß sich gegenüber der gestrigen Abendbörse im allgemeinen nur Kurs­erholungen bis zu 1 Prozent durchsetzen konnten. Etwas größere Umsätze wiesen I. G. Farben auf, die um 4 Prozent anzogen. Stärker gesteigert waren auch Scheideanstalt mit plus 5 Prozent. Auf den Rentenmärk­ten herrschte weiter große Geschäftsstille, nur Türk en wieder etwas fester. Gleich nach Fest­setzung der ersten Kurse konnte sich das Geschäft etwas beleben, als der neue 'Sei^ßbant« ausweis bekannt wurde, der eine weitere Ent­spannung zeigt (eine Abnahme der Wechsel­bestände um 81 Millionen Mark und größere Deckung der Roten durch Devisen und Gold). Für die führenden Werte, besonders I. G. Far­ben und RHeinstahl, waren Besserungen bis zu 2,5 Prozent zu verzeichnen. Im weiteren Ver­laufe ging das Geschäft stärker zurück, die Kurse blieben jedoch gehalten. Geld ist weiter gesucht. Tagesgeld 7 Prozent. Im Devisenverkehr stellte sich die Reichsmark gegen London auf 20,415, gegen Kabel auf 4,2030. Paris gegen London 124,01, Mailand 89,40, Madrid 28,39.

Berliner Börse.

Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".

Berlin, 19. Juli. Die gemeldete Beilegung der Streiks in Wien und die Bestätigung der I. G.-Farben von Verhandlungen'mit der <5tan- dard-Oil-Companh hat int Vormittagsverkehr eine freundliche Grund st immung zur Folge gehabt. Die Spekulation schritt nach den gestrigen Leerverkäufen zu Deckungen, während der Orders- eingang bei den Banken weiter minimal war. Zu den ersten Kursen war daher das Geschäft nur klein und die Tendenz nicht einheitlich. Rebenwerte schwächten sich gegen gestern um 1 bis 3 Proz. ab. Die Hauptspekulationspapiere lagen etwas erholt, gegenüber dem gestrigen Mittagsstande jedoch nur wenig verändert. Frei­gabewerte etwas schwächer. Der Geldmarkt ist unverändert. Tagesgeld 7 bis 8V2 Proz., Monatsgeld 8 bis 9 Proz. Man rechnet für morgen mit-einer Erleichterung des Geldmarktes, da der 20. Juli Zieltag für hereinkommende Auslandgelder sein soll. Im Devisenver­kehr stellte sich die Reichsmark gegen Kabel auf 4.2040. Heimische Renten lagen ruhig. Aus­länder uneinheitlich. Im Verlaufe bekam dieDörse eine Anregung durch den Reichsbankaus­weis, der eine Llbnahme der Wechselbestände und eine Zunahme der Devisenbestände brachte.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt o. M.. 19. Juli. Die ermäßigte/ Auslandpreise sind fast ohne Einfluß auf die heutige Marktlage geblieben. Dec amtliche De" zenmehlpreis wurde um 0,25 Mark ermäßigt. Die der Süddeutschen Mühlenvereinigung angc- hörenden Mühlen gaben keine verschiedenen An­gebote für alte und neue Ernte mehr heraus, sondern fordern für Juli- bis Oktober-Lieferungen 40 Mark. Das Futtermittelgeschäft ist unver­ändert. Es wurden notiert: Weizen. Wetterauer. 31 nom.; Roggen, inländ., 27 bis 27,50 nom. Hafer, inländ.,. 26; Hafer, ausländ., 23,50 bis 26; Mais (gelb) 18,75 bis 19; Weizenmehl, in­ländisches, Spezial 0. 40 bis 40,50; Roggenmeh'. 37,75 bis 38; Weizenkleie 13; Roggenkleie 14 bis 14,25 Mk. Tendenz: Ruhig.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 18. Juli. (WB.) Die Cifofferter lauteten heute fester und da sich auch die Witte rung wieder ungünstig gestaltete, griff hier ein Befestigung Platz, nachdem am 5 ante tag i> Verkehr von Bureau zu Bureau sehr-schwach: Stimmung geherrscht hatte. /Besonders war Juli roggen am Samstag sehr schwach veranlagt g- wesen. Es kamen Llmsätze zu 245,50 Mr. zustande Heute waren die Forderungen für Westernrogge etwas erhöht, und daraufhin konnte Iuli-Rogoe mit 246,50 Mk. und die Herbstsichten ungefäh auf Fveitag-Riveau eröffnen. Weizen war - 1 bis 1,50 Mk. befestigt. Bei den Provinz mühten hat sich das Mehlgeschäft e^was gebesse:' und daher findet Auslandweizen bei etwa höheren Preisen Beachtung. Reuweizen ist sei schwach offeriert, da die Abgeber Befürchtungc hegen, hinsichtlich der Qualität auf die gleichem Schwierigkeiten zu stoßen wie im Vorjahre. In landroggen findet auf Medionotierung bei de in der Provinz gelegenen Mühlen HntcrTunft Reuroggen findet gute Abnahme. Das Mehl geschäft ist immer noch sehr ruhig. Hafer ist immer noch gut offeriert und vom Konsum gut gefragt. Gerste hat weiterhin ruhiges Geschäft Es notierten (1000 Kilo): Weizen, märt., Jul: 294,50 bis 294 Mk., September 271, Oktobe 269,75 bis 269,25; Roggen, märk. 240 bis 255 Juli 246,50 bis 245,25 bis 245,50, September 231 Oktober 231; Wintergerste und Futtergerste 192 bis 193; Hafer, märk. 252 bis 260; Raps 315 bis 325; Mais, La Plata 186 bis 188; für je 100 Kilogramm: Weizenmehl 35,75 bis 37,75; Roggenmehl 33,75 bis 35,50; Weizeniteie 13,25; Roggenkleie 15 bis 15,25; Diktoriaerbsen 44 bis 48; kleine Erbsen 28 bis 32.

Vermischtes.

Woher stammt die Bezeichnung Dollar?

Man will wissen, daß die BezeichnungDol­lar" als amerikanische Geldeinheit von einem Manne eingeführt wurde, der aus der Stad'. Dollar in der schottischen Grafschaft Clackmannan stammte. Dieser Mann wanderte im Jahre 1790 nach Amerika aus und soll es angeblich durchgefetzt haben, die amerikanische Geldeinheit nach seiner Vaterstadt zu benennen. Andere wiederum meinen, daß die Bezeichnung Dollar von dem deutschen Taler" abgeleitet worden sei.

Rundfunk-Programm

des Frankfurter Senders.

(Aus derRadio-LImschau".)

Mittwoch, 20. Juli.

15.3016.00 Llhr: Die Stunde der Jugend 16.3017.45 Llhr: Konzert des Hausorchesters: Rossini. 17.4518.15 Llhr: Die Bücherstunde. - 18.30-19.00 Llhr:Zur Charakteristik des Schin- derhannes", Vortrag von Dr. Walter Diener. 19.0019.25 Llhr: Die Schachstunde. 19.25 bis 19.30 Llhr: Wirtschaftsmeldungen. 19.3020.00 Llhr: Stenographischer Fortbildungskursus für Anfänger und Fortgeschrittene.20.00 bis 20.15 Llhr: Senckenbergviertelstunde:Die geologische Ausnahme der Llmgegend von Frankfurt", Vor­trag von Dr. Franz Michels-Berlin. 20.15 Llhr. Gastspiel der Sander-Graef-Bühne:Alt Wien", Operette in drei Akten von Gustav Kadel- burg und Julius Wilhelm.

Verantwortlich für Lokales, Provinz und Wirtschaft i. V. Dr. Hans Thyriot.

Sommerkur fUr

MerwesaBermieB««

und Nervös-Erschöpfte. Spezlalkuranslall Hofbelm Ira Taunus bei Frankfurt a. M. Prospekte durch Dr. M. Schulze - Kahleyss, Nervenarzt.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloffenen Dividende an. Deichsbankdiskont 6 Prozent, Lombardzinsfuß 7 Prozent.

Frankfurt a. M.

Berlin

Schlich Kurs

-Uhr- Kurs

Schluß- Kurs

Anfang Kurs

Datum:

18. 7.

19. 7.

18. 7.

19. 7.

6°/o Dt. Rcichsanlcihr v. 1927 D'- Aul. Ablös. Schuld mit

86.5

21 US los -Rechten . .... TcSgl. ohne Ausl^s.-Rechten 7°/a irixmtj. Hyp.-Bk. Gotdvf unkündbar biS 1932 ....

295

18,75

295,5

295,5

17,5

295.5

-

-

-

4Wo Rheinische Hhp-Bank

Liqu -Äoldps ....

81 E- G nbg. VorkriegS-Ob-

-

-

liganonen, rückzahlbar 1932

_

4% Schweiz. Bundcsb.-Anl.

_

4% Oesteretchische Goldrtc. .

1,5

4.20°/, Österreich. Silberne. . 4"'/o Oesterreich, cinhciil. Rte

_

5,9

_

4°/o Ungarische Solürlc. . .

______.

_

25,9

25 8

4°/o Ungarische Staattzr. D. 1910

_

22,65

4/»°/n desgl. von 1913 . . .

24 SH

4% Ungarische Kronenrte . .

\

__

i 9

4°/> Türk. Zollanlcihe v 1911 4°/0 Tuck. Bagdadbahn-Anl.

14,13

14,26

14.25

Serie 1.......

4u/ desgl. Serie II.....

-

18.76 16,1

17,76

4° o Rumänen convert. Rte.

_

413°/o Rumänen Goldanl. .

von 1913 .........

»

_

Allg Deutsche Eisenbahn 4/3

87.5

Hamburg-Amerika Pake' . . ü

147.75

148,25

148.25

148

Hamb.-Südain Dampisch. .8

329,5

2J0

Hansa Dampfschiff . . .6

-

228.25

229

Norddeutscher Llond . . 6

Allg. Deutsche Eredilanst.. 10

148.75

148,5

148.75

148,25

110,2b

151.25

150,5

Barm r Bankverein . . io

157

155

155

154,75

Berliner HandelSgesellsch. 12

-

251

250

Commerz- und Pnvat-Bk. 11

182

181

182

180

Darm st. u. Rationalbank. 12

241

242,75

243

242

Deutsche Bank......10

167.75

166,75

168,25

167

Diölonto-Gesellschafl Aut. 10

163.5

163

163,6

163

Dresdner Bank......10

171.5

172

173

Mitteldeutsche Kreditbank . 9

255

256

252

wtetallbank..........t>

Ri-ichvbanl.........10

146,75

170.5

147,25

146

148

Frankfurt a SEQ.

Berlin

Schlich- Kurs

l'Uhr. Kurs

Schluß. Kurs

Anfang Kurs

___________ Datum:

18.7.

19. 7.

18. 7.

19. 7.

A. E G............

185,5

186.75

187,25

186.75

Bergmann ..........g

194

197

194,5

Elektr. Lieferungen . . . . io

187

188.25

187,5

Licht und .Kraft ...... io

198.5

196.5

198

196

Felten.t Guilleaume ... .6 Ges. f. Elcktr. Untern. . . lu

140,25

142

142,75

142

242.4

Hamb. Elektr. Werke . . . io

_

165

165.13

Rhein. Elektr. ......8

Schles. Elektr........io

Schucken...... .... 7

168

199

284,5

180

196,75

197,75 .'85,5

182

167

188,5

200

286,5 l 8,25

167

167

Siemens & Halske .... 16

Tran:radio..... 8

Labmcttcr L To. ...... .9

198

287,5

138

182

BuderuS...........

122,65

122,5

123

122

Deutsche Erdöl ...... .s,

158.25

158.75

159

158,5

Essener Steinkohle.....8

178,5

174 5

Gelsenkirchener . f. I. .5

172

172

172,5

17L5

Harpener... ...... .8

Hocsch Eisen ........ .5

'09,5

110

211,76

168,75

183

274

169,25

181

195

131,75

Ilse Bergbau . ........

_

272

Klöcknerwcrke ....... .5

Köln-Ncuessen ......5'/,

170

17U5

183 5

Mannesmann . . .f. I. 4

Mansleldcr..........7

Oberschles. Eisenb. Bedarf 0

195 >32 104

194,13.

132 106,75

195,75

132,5

105.13

Oberscoles. Kokswerke . . .0

Phönix Bergbau. f. V« I 3

>28.5

128,75

103 130.25

102.75

129

272

223

Rheinische Braunkohlen . 10

Rheinstahl.........0

Riebeck Montan.......6

.'81,5 .17

272

220

179.5

283,5

220

178.5

140 25

36,9

Bereinigte Stahlw. f.S 3

Otavi Minen......1 sh

>10

139,75

37

179

140.2a

37,75

Kali ÄschcrSlcben ... .10

_

KaliWestercgeln..... 10

IböüP

187,5

19] 9

188.5

241.5

Kaliwerk Salzdetfurth. . 12

I G Marien-Industrie. 10

Dynamit Nobel ......0

310,5

14,25

314.5

152.25

3>9,5

152,5

Ccheideanstalt..... . .8

212.25

.17

Goldschmidt..... 5

Rütgerswcrke ........ 0

137.6

101

136

101

137.5

136,13

Metallgeiellichaft.....10

189

Banknoten.

Frankfurt a.T?.| Berkrn

Schlag» Ku,s

1-Nhr- Jhir»

SchlutzN Anfang

fcnt«

, Kars

18. 7.

19. 7.

18.7.

Philipp Holzmann . . . . y>

201

201

201,6

200

Heidelberger Gement . .

158,25

158

Gement Karlstadt......k

Watch & Freitag ..... 10

174,25

174.5

Schultheis Patzenhofer. . 15

Ostwerke...........

460

431,5

7. 1,6

460

439.75

729

Der. Glanzstoff . .... 15

Bemberg.......... $

1 1 1

Zellstoff Waldhof.....12

Zellstoff Aschaffenburg . . 10

Charlottenburger Wasser. 7

J25,5

325,75

327

325

210

208

158.9

158,5

Dessauer GaS ...... 8

Daimler Motoren.....0

Demag............

Adlerwerke ökleyer. .... 0

131

127,75

117,75

129,5

118

210,25

130

130

210,25

128.25

99,25

Ludw. Loewe . . ..... lf

Rat. Automobil.......

280,85

280.25

_

127.13

129,5

Orenstein & Koppel.... 4

.

141,9

Linke Hofmann ...... 0

-

--

Leonhard Tietz. . . . . . x

Bamag-Meguin...... 0

_

_

170,5

171

-

46,6

Franks. Maschinen .... 0

Gritzner ........ . ;

80

122

80.25

Hehliaenstaedt ....... ö

24

.

Junghans...... . e

124

_

Lechwcrke....... . x

Mainkraftwcrke ...... s

128

_

_

Mmg...... 10

Nekarsulmer ........ r

144,5

145

145,25

_

124.5

123

125.25

Peters Union ....... z

Gcbr. Roeder ....... ir

122,5

123

122

Voigt & Haeffner ..... 6 Sndd. Zucker........

136,5

152,5

138.25

151.5

137,6

153,9

Berlin. 18 Juli.

I "Seid

Brie'.

Ämerikanilche Roten.....

4 ,88

4.208

Belgische Nöten .......

58,53

58,77

Dänische Noten .......

112,29

Englische Noten.......

80.385

20,465

Dedrseamartt Drrlm -Frankfurt a. TL

Berlin. 15. Juli-

Geld

«rief

Z-ranzoftsche Noten......

16,64

16,6 1

Holländische Noten......

168,18

168,86

Italienische Noten......

Norwegische Noten......

22.85

108,43

22.95

'M

2.69

Deutsch-Ocsterr.,5100 Kronen

Rumänische Noten......

59.15

2,57

Schwedische Noten......

112,37

112,83

Schweizer Noten.......

80,97

81.24

Spanische Noten.......

Tschechoslowakische Noten . .

71 61

71,89

12.45

12,61

Ungarische Noten.......

73,20

73,60

Telegraphische Auszahlung.

18. Juli.

19. Juli-

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Brief

Geld

Brief

Amft.'Roti

Buen.»Aires

168,62

1,«86

168,86

1,790

'M

168,66

1.788

Brss.-Antw

38,48

58,60

58,365

58,485

Ehristiania

108,59

108,81

108,37

108,59

Kopenhagen

H2,54

112,76

112,84

112,56

Stockholm .

112,64

16,593

112,86

112,48

112,70

Helstngfors

10,585

10,605

Italien. .

22,82

22,815

22,855

London. . .

20,42

20,46

<0,19

<0,43

Neuhork . .

1,2065

4,2145

4,200

4,208

Paris....

16,46

16,50

16,44

16,48

Schwei; . .

f0,995

bl,155

80,835

80,995

Spanien . .

71,84

71,98

71.83

71,97

Japan .. . Rio de Jan.

1,985

1,989

1,973

1.977

.495

0,497

0,496

0,498

Wien in D--

/

Ceft. abgest

>9,14

39,26

59,13

59,2»

Prag ....

'2,47

'2,49

12,45

'2,47

Belgrad . -

7,398

7,412

7,390

7,404

Budapest. .

Bulgarien .

73,34 .,042

73,48

0,048

73,25

3,037

73,39

3,043

Lissabon . .

20,78

20,82

20.78

20,82

TanUg. . .

-Konstantin.

81,44

81,60

81,30

81,46

.,158

2,162

2,151

2,165

Athen. . .

5,634

5,646

5,594

5,606

Canada .

4,200

4,208

4.19t

4.19'

Uruguay . .

Tatro

4.136

4.144

4,136

4.144

1.0.95

20 99

20.917

20.957