;ar«
A.
bequem.'
Wenn in
Weih.
Zuge gewinnt. Se8; Bb6.
Weih
am
Steine Ka5; Se8;
2 Steine Ke4; Td4.
-
Lösung des Problems Nr. 115
wurde das Transformatorenhaus
amerikanischen
Londons. Der
Weih zieht und Weih: 11 Steine
matt.
Shl; Ba5
Herde und Guchenhain zerstört.
sehr groß rst. an der Rück- Chauffeur des
kann passieren, fahre!"
Weih: 3 Schwarz:
höfliche Bitte.
einer Straße Hunderte von Auto
Weih.
setzt in drei Zügen Kcl; Dh8; Lf2, f3;
ii
schau
„Aber ja! ich es mir
Endspiel Nr. 36.
Don W. und M. Platoff.
Schwarz, d
günstig! durch schönes Wetter, seinen Abschluß gesundem Während am zweiten Festtag der Besuch in den Rachmittagsstunden nicht so stark war und erst in den Abendstunden wegen des Feuerwerks anschwoll, brachte der Sonntag einen be» ängstigenden Verkehr, besonders auch von allen Teilen der umliegenden Dörfer. Die Polizei war machtlos bei dem Ansturm auf die Verkehrsautos, obwohl dauernd Wägen der Stadt und der Post liefen. Der-besondere Anziehungspunkt bildete der für Sonntag erstmalig festgesetzte Festzug, der sich um 2 Uhr vom Bahnhof in Bewegung setzte und gleichfalls große Massen Zuschauer angezogen hatte. Während früher städtische Vereine usw. mit geschmückten Wagen den Zug bildeten, waren es diesmal fast ausschließlich die Bauernschaften, die mit teilweise äußerst originell und geschmackvoll hergerichteten Wagen die Masse bildeten. Zwei Musikkapellen waren aufgeboten unb brachten mit ihren Märschen die richtige Stimmung in alle Teilnehmer. An der Spitze des Zuges ritten
rempeln, sich gewissermaßen ins Sn Reuyork, wo die Automisere findet man i^uerdings Schilder wand der Wagen, lesbar für den nachfolgenden Autos:
„Bremsen Sie rechtzeitig! Es daß ich auch mal hinter Ihnen
Amerikanisches.
Don Z. Mach.
1. Db3-a2! usw.
Ein Engländer zeigte .einem Besucher die Sehenswürdigkeiten Amerikaner fand alles recht klein.
„Was sagen Sie denn hierzu?" fragte der Engländer, auf ein großes Gebäude zeigend.
. „Ach," lautete die gleichgültige Antwort, „es ist kein unebenes Gebäude, aber Sie haben hier nur eins. Wir haben deren Taufende in Reu-
Preußen.
Wetzlar, 18. Juli. Das Kreislier » fest hat mit Lein gestrigen Sonntag, be-
Krcis Lauterbach.
fl. Lauterbach, 18. Juli. 3n einer am letzten Sonntag stattgefundenen Dienenzüchterversammlung hielt Lehrer Weber-Maar einen sehr interessanten Vortrag über die Ger- stungsche Futtersaftlehre. Es tst wohl die beste
Schach-Ecke.
Bearbeitet von W. Orbach.
Die Narrenkappe.
Splitter und Sparren vom RedattionStlsch.
Der große Zwerg.
Zwerge sind klein, müssen klein sein. Und jener Mann, der in einer Schaubude einen Zwerg sah und behauptete, das sei gar nichts, er habe schon viel größere Zwerge gesehen, war sicher nicht ganz im Bilde. In Paris lebt ein Zwerg namens Delphin, der nicht nur sehr klein, sondern auch jung und hübsch ist. So kam es, daß ein junges Mädchen sich in ihn verliebte und ihn kurzerhand in seiner Wohnung aufsuchte. Aus Versehen klingelte sie eine Treppe tiefer; es öffnete ein breiter, großer junger Mann, der sie um mehr als einen Kopf überragte. Sie konnte sich das nicht erklären und fragte schüchtern:
„Entschuldigen Sie. aber Sie sind w o h i n i ch*k der Zwerg Delphi n?"
Doch der junge Mann, der die Situation auszunutzen verstand, nickte ernsthaft:
' ’ Rur zu Hause, wissen Sie, mache
Lheorre oer -c.cneiioucpt, Die auo> von allen be- I deutenden Forschern der Reuzeit anerfaimt wird. I Angesichts der Wichtigkeit der Dlütenstaubnah- rung für die Bienenzucht und damit für die Allgemeinheit hat der Bienenzüchterverein em Gesuch an das Kreisamt gerichtet, das Abreihen der blühenden „Kätzchen" durch eine Polizeiverordnung zu verbieten.
Rheinhessen.
Mainz, 13. Juli. (TU.) Der bei der hiesigen Bürgerschaft hochangesehene Beigeordnete und Ehrenbürger der Stadt Mainz, Geheimer Sanitätsrat Dr. Heinrich Ludwig Müller ist in der vergangenen Rächt im Alter von 80 Jahren gestorben. Dr. Müller übte über 50 Jahre seine Praxis aus und stand über 40 Jahre als Stadtverordneter und Beigeordneter im Dienste seiner Heimatstadt.
Mainz, 18. Juli. (TU.) Ein furchtbares Hagelwetter ging am Samstagmittag über einige Gemarkungen Rheinhessens nieder. So wurde bei Stadecken in einer halben Stunde die ganze Ernte vollständig vernichtet. Die Getreidefelder liegen wie gewalzt am Bodtn, kein Fruchtkorn findet man in den Aehren und dazwischen liegen Hagelkörner in der Gröhe eines Hühnereies. Die Weinberge bieten einen wüsten Anblick. Entblättert stehen die Reben an den Stöcken, die Trauben sind abgeschlagen und liegen am Boden. Die Bäume sind ihrer meisten Früchte beraubt. Hasen und Feldhühner liegen tot auf den Feldern. Junge Bäumchen sind von den Hagelkörnern glatt abgeschlagen worden. Am Sonntagnachmittag konnte man stellenweise noch Hagelkörner fußhoch in Feldern und Weinbergen liegen sehen.
WSR. Mainz, 18. Juli. Ein 19jähriger Maurer aus Bretzenheim wurde dieser Tage von einem giftigen I nsek t gestochen, was eine schwere Blutvergiftung zur Folge hatte. Gr mußte zwecks- Operation im Krankenhaus eingeliefert werden.
MONDAMIN
SMs 'Feinste für echte Flammeris und. echte rote Qrutzel tPahele tu 35 und. 65 niemals loset
AN« für die Redaktion bestimmten Mitteilungen. Lösungen usw. sind zu richten an die Schachredaktion des „Gießener Anzeigers".
Problem Nr. 118.
Don O. Duras.
(1. Preis in einem Prager Turnier 1926.) Schwarz.
Stellen im Dorfe ein, ohne jedoch zu zünden. Auf dem Felde schlug der Blitz tn eine Ziegen- tötete vier Tiere. — Im nahen
mobilen hintereinander fahren, und irgendwo eines von ihnen plötzlich abstoppen muß, dann kommt es vor, daß sich einige von hinten an Kreuz fahren.
b4, d2, e3, e7, g2.
Schwarz: 7 Steine Kfl; Lf8; Sg7; Ba6, a7, 17, h5.
York."
„Das wundert mich nicht," erwiderte der Engländer, „das ist eine Irrenanstalt." M. R.
KLZ
^rafonii|in LUDer den
> sprech L.Sfut dir für die
•’SÄä
Tübingen.
**%%&?*« errichtete
» in iegt
lammen diese ärnE
Lobes voll über bie en Qvellenretchtum und die ^ur em Teil der S&Z -wch L
Ml dem roten cerhund bei sich.
- «M, 18.3uli
y,S*n ueinen Landwirt em '.ecke des Diehstallez 'E War durchgeroftrt und rrsleute halfen schnell dar und M Ämd haben Der- 1 ragen.
18. 9uli. 3um lehien ’aren 212 Ferkel und 14 eben, (bei ilaumWchW- die hölfle abgckeg!. Sie i; mit Eigenzucht nahmen nii nach Haus. Die Preise 6 Wochen alte Ferkel 10 vchen alte Ferkel 12 bis 16, alte Feriel 18 bis 27 Ml i je nach Alter und Qua« M. pro Kops bezahlt. - leit einer Woche mit Aus' rt off ein beschäftigt. Der i bis sehn gut bezeichnet iffeln sind selten, nur an men Klotzen. Sic Preise, mfe 9,50 big 10 OSil pro auf 1 M. zurückgegangm i arm Preisrückgang.
8. Juli. Zur Verschönerung Gemeinde den Weiter im Luch aus hygienischen (Brün- h geworden, da das stehende he einen unangenehmen Se- >ine SrJtftäüe für Schnaken -en Mnal am Vahnhof an> ilienhaus der tonie « Die Snnenarfeiten sollen , daß es,bis jum l.Ditober Außer den sechs von der Te- mmaen ist hier noch em ibn- eben jo stick» verschiedene An> em e.'i-cüt worden.
SÄetken. LMtoSellig«'®1; w i*er3iS
Je iS er damit die W t*
*
is «*;“ 5 ch-< * auszugleich^ „ t getan,
r e' . ^er der vel' LASS
Ä-M
‘lxa>^n
Aus der Schachwett.
Internationales Schachturnier zu kecskemet.
In der ^-Siegergruppe des Kecslemeter Turniers siegte erwartungsgemäß Aljechin, Paris, + 12; den 2. bis 3. Preis teilen Steiner, Budapest, und Rimzowitsch, Kopenhagen + UVa". 4. wurde Asztalos, Serajewo + 91/«; 5. bis 6. bis 7. Dr. Vajda, Budapest; Kmoch, Wien; Ahues, Berlin, Sl/2-, Gilg, Mährisch-Ostrau, mit 8 Punkten steht an letzter Stelle.
In der B-Siegergruppe gelangte Tartakower, Paris, mit 9*/, Punkten vor Grünfeld, Wien. + 8l/2 an die Spitze; 3. bis 4. Preisträger wurden Jates, London, und Takacs, Miscoles, 4- 8; es folgen: 5. Dcrndtson, Kopenhagen, 4- 7Vr! 6. bis 7. Vukovics, Zagreb, und Colle, Brussel, + 6VS; an letzter Stelle steht Brinck- mann, Kiel, + 51/«.
Im internationalen Hauptturnier gewann den 1. Preis und somit die Meisterwürde des ungarischen Echachbundes Regctschinskh 4- 6.
den Gemarkungen Wingershausen, Rainrod und Eichelsdorf wurde durch Hagelschlag großer Schaden an dem Getreide angerichtet. Ein wolkenbruchartiger Regen begleitete das Unwetter, so daß Heu, Brenn- und Nutzholz wegoeschwemmt wurden. Auf dem Felde beschäftigte Leute wateten kniehoch im Wasser, das ihnen den Heimweg sperrte. Die Nidda stieg in kürzester Zeit um etwa lj Meter, so daß der M ' nungsdienst Ueberschwemmungsgefahr meldete. An gefährdeten Stellen fetzten Räumungsarbeiten ein, die sich aber als überflüssig erwiesen, da die Nidda ihre Ufer nicht überstieg. Wo das Unwetter am heftigsten wütete, ist alles Bindematerial von Chausseen und Wegen weggespült, daß sämtliche Steine freiliegen. — Etwa 5 0 Kuraäste aus Bad-Nau- Heim unternahmen am heutigen Sonntag mittels Autos eine Besichtigungsfahrt durch den Vogelsberg, die sie über Lauterbach, Schotten und Gedern führte. Auä) verschiedene Ausländer nahmen daran teil. Es ist begrüßenswert, daß auch in dem Weltbad Nauheim sich das Interesse regt, den kaum gekannten Vogelsberg kennenzulernen.
Schotten, 18. Juli. Etwa 50 Studen-
ytatuHyi, m ---------- —' bl. Herbornseelbach (Dillkreis), 18. Juli.
Neuerung des am meisten in Frage kommenden Samstag unb Sonntag weihte unsere Gemeinde Teiles des Ortsleitungsnehes vornehmen zu las- £>te neuerbaute Turnhalle ein. Samstagabend sen, wobei die Eisendrähte durch solche von fanb unter reger Beteiligung der Einwohner Kupfer ersetzt werden. Die Arbeiten werden in tote auch auswärtiger Vereine die Weihe der Kürze in Angriff genommen werden. | Halle statt. Die Feier nahm in allen ihren
Aus dem Kleebachtal, 18. Juli. Teilen einen erhebenden Verlauf. Sonntagmittag Gleichzeitig mit der Heuernte hat man in gruppierte sich ein stattlicher Festzug im Ort. unserer Gegend in diesem Jahre die Winter- Die Weihe klang mit einem allgemeinen Volks- «erste geschnitten. Obwohl die Heuernte durch feste aus. Die Halle wurde 1925 begonnen.
ungünstige Witterung unliebsam in die Länge bl. Driedorf (Dillkreis), 18. Juli. Bei gezogen wurde sind doch die Erträge bei kaum dem am Samstagmittag über unsere Gegend nennenswerter Einbuße an Qualität als sehr I gezogene Gewitter schlug der Blitz an drei
ObcrttchttLreis.
Ems, 18. Juli. Es ist seit einiger Zeit ausgefallen, daß die Lahn durch das Ablassen von Ammoniakwasser verunreinigt wird. Reben den gesundheitlichen Schädigungen, die dadurch für die unterhalb des Wehres Badenden entstehen können, wird auch die Fischerei in der Lahn dadurch bedroht. Wenn auch die größeren Fische nicht davon zugrunde gehen, so macht sich doch bei den gefangenen Fischen ein sehr unangenehmer Beigeschmack bemerkbar, der die Fische ungenießbar, wenn nicht überhaupt den Genuß für die Gesundheit gefährlich macht. 2lbhilfe wird besonders aus Fischerkreisen gefordert.
Kreis Limburc..
WSR. Limburg, 19. Juli. Der Bierverleger Jakob K n ö g e l wurde beim Füttern eines Pferdes von dem Tiere in den Unterarm gebissen, der ihm dabei glatt abgerissen wurde Er mutzte sich im Krantenhause einer Operation unterziehen und ist jetzt an den Folgen g e - storben.
WSR. Diez. 17. Juli. Beim Mähen auf einer Wiese holte im benachbarten Herschbach ein Schnitter zu weit aus, wobei er ein auf der Erde liegendes 13jähriges Mädchen so unglücklich traf, daß ihm die Halsschlagader geöffnet wurde. Ehe ärztliche Hilfezur Stelle war, hatte sich das bedauernswerte Mädchen verblutet
.viainflau.
WSR. Frankfurta. M., 18. Juli. Zwischen Berkersheim und Breungesheim geriet gestern nacht ein Auto ins Schleudern, überschlug sich und begrub den Führer unter sich. Er wurde schwerverletzt im Krankenhaaus eingeliefert. — Bei Mainkur rannte gestern ein Motorradler in vollem Tempo infolge eines Steuerfehlers gegen ein Lastauto. Schwer, verletzt mußte er ins Krankenhaus eingelieferl werden. Das Fahrzeug wurde völlig zertrümmert.
WSR. Bad Homburg. 18. Juli. Heute abend gegen 9 11 br ereignete sich auf der Saal' burg-Chaussee zwischen Saalburg und Dornholzhausen unmittelbar am Zollstock (der ersten Kurve hinter der Saalburg) ein schweres Automobilunglück. Ein von der Saalburg form»
te i und Studentinnen aus Marburg statteten am Samstag und Sonntag dem Vogelsberg einen Besuch ab. Es handelte sich um das Botanische Institut der Universität Oltar- barg, das zum Studium der interessanten Pflanzenwelt unseres Heimatgebirges in unsere Berge gekommen war. Die Exkursion, die von Prof. Dr. Claußen geführt wurde, ging von Freienseen aus und führte über Altenhain zunächst nach Ulrichstein, 'wo übernachtet wurde. Der zweite Tag brachte die Teilnehmer durch den Oberwald nach Schotten. Die meisten der Teilnehmer weilten z' erstenmal im Vogelsberg; sie waren überrascht nicht nur von der reichen botanischen Ausbeute, sondern auch von den landschaftlichen Schönheiten, die der hvhe Vogelsberg bietet.
0 Groß »Eichen, 18. Juli. Zu dem Bericht in Rr. 160 des „Gieß. Anz." über das Gauturnfest in Heuchelheim wird uns nachträglich geschrieben: An dem Musterriegenturnen beteiligte sich auch die Schülerriege des Turnvereins Groß-Eichen. Mit 106 Punkten war sie die beste Schülerriege, die da war. Es ist dies um so mehr anzuerkennen, als es sich um einen kleinen Landverein im Vogelsberge handelt, wo leider unser deutsches Turnen noch wenig festen Boden gefaßt hat. Möge dieser schöne Erfolg dazu beitragen, der edlen Tum- sache auch im Vogelsberge neue Freunde zu gewinnen.
Altenhain, 18. Juli. Hier und auch sonstwo im Vogelsberg beobachtet man an den Stachelbeersträuchern zum Teil einen Schädling, der in manchen Gärten größeren Schaden anrichtet. Es handelt sich um den ameriloni« sch en Stachelbeerpilz, der die Früchte und Blätter befällt, mit einem graubraunen Farbton belegt und unbrauchbar macht.
)—( Ruppertsburg, 18. Juli. In der abgelaufenen Woche überzogen fast täglich sehr schwere Gewitter unsere Gemarkung. Ganz besonders am Samstagmittag hielten die Un- weiter, die mit äußerst starlen, wollenbruchartigen Regengüssen und heftigen elektrischen Entladungen verbunden waren, stundenlang an. Die Horloff stieg an manchen Stellen fast einen Meter hoch. Gewaltige lehmige Wassermassen, in denen Latten, Reisig, Ballen, ja sogar Stallhasen und Hühner schwammen, kamen von dem Rachbarorte Gonterskirchen her, wo anscheirrend ein Wolkenbruch niedergegangen war. Hier haben die Gewitter keinen bedeutenden Schaden angerichtet.
)—( Gonterskirchen, 18. Juli. Herr Johs. Gilbert, Kesselheizer von hier, steht 53 Jahre lang im Dienste des Vereins für chemische Industrie, Fabrik Friedrichshütte. Reichspräsid:nt v. Hindenburg hat ihm auf. diesem Anlaß ein in herzlichen Worien gebabe eö Anerkennui'ss- u .d Gl'ckwu.ischschr?ii en zugehen lassen. Der G. ehrte ist noch sehr rüstig. — Der Arbeiter Johs.'Ludwig hat vor kurzem sein 25 jährigcS Arbeitsjubiläum gve c t. Er erhielt an diesem Tage ein Anerlennungs- diplom von Seiten der Direktion und das Übliche Geldgeschenk.
Kreis Alsfeld.'
L Alsfeld, 18. Juli. Das Werbeschwimm- fest des Gietzeirer Schwimmvereins hat gute Früchse gezeillgt: Am vergangenen Freitag wurde in einer gut besuchten Versammlung im „Deutschen Haus" der „Alsfelder Schwirnm- verein" gegründet und der Bertritt des Vereins zum Deutschen Schwimmverband beschlossen. Der Verein wird bereits im August mit einer Schwimmveranstal'.ung an die Öffentlichkeit treten und 'Dürfte dadurch dem Schwimmsport in Alsfeld neue Anhänger zuführen. 6
w Nieder- Gemünden, 18.Juli. Gegenwärtig werden Turm und Dach oer hiesigen Kirche einer gründlichen Reparatur unterzogen. Sehr schwierig und gefährlich gestellten sich die Ausbessernngen am Turm und Turmknopf. Hrer mußte um die Arbeiten leichter bewältigen zu können ein besonderes Gerüst angebracht werden Auch das auf der Turmspitze stehende Kreuz mit Wetterfahne wird erneuert und mußte zu diesem Zweck ganz heruntergeholt werden
w Büßfeld, 18. Juli. An der großen Reite r v e r a n fl a l t u n g in Fulda am Sonntag beteiligte sich auch die Reitabteilung Dutzfeld- Hombura mit den Reitern Dock- Schadenbach, B e'ck e r - Maulbach, Becker- Rieder-Gemun- den Dörr- Bleidenrod und Weber- Gonters- bau'en Die Reiter wurden am Samstag in j Ehringshausen gemeinschaftlich mit Reitern der Abicilung Kirdorf—Ober-Gleen verladen. Die Ein- auartierung der Pferde und Mannschaften er- -■ claie in der Artilleriekaserne Fulda. Die Reiter '■mnien bei verhältnismäßig starker Konkurrenz , trüge Preise erzielen. Insbesondere gilt dies - Bock-Schadenbach, der mit seiner schönen \ enburger Stute einigemal preisgekrönt wurde. Die Abteilung insgesamt konnte bei der Reiter- prüfung den vierten Preis erzielen.
die Mitglieder des Wetzlarer Reitvereins in schmucken Jockeittachten, dann folgten die Mitglieder des Vorstandes und Festkomitees in geschmückten Landauern. Ihnen folgten die Wagen der einzelnen Bauernschaften aus der weiteren und näheren Umgebung. Wir sahen Wagen der Bauernschaften Wetzlar, Aßlar, Leun, Burgsolms, Albs- hausen, Groß-Rechtenbach, Garbenheim, Oberb'el, Hof Altenberg usw. Sie alle stellten mit teilweise großem Geschmack und Witz Bilder aus Landwirt- I gut ,u bezeichnen; das gleiche gilt von der Win- schäft und Viehzucht aus alter und neuer oeit dar, tergerste. Rach dem jetzigen Stand der übrigen und konnten mit ihrer oft äußerst humorvolle^ F,> los rächte zu urteilen, stech dem Landwirt in Art so recht eine Stimmung ocrbereiten, toie ste Jahre eine überaus reiche Ernte bevor,
sich dann später auf dem Festplatz in bester Art Winterroggen und Weizen sind in Halm und zeigte. Hier entwickelte srch alsdann bis wert nach Aehre prächtig gediehen, die vorjährig stark in Mitternacht ein fröhliches' Treiben, wie man es Erscheinung getretene Rofllrankheit des Weizens eben nur bei einem von allen Schichten der Be- nur gan?/ vereinzelt festzustellen. 'Auch
volkerung getragenen Volksfest gewöhnt ist. Kin- Stand der Sommerfrucht ist ein sehr derspiele, Tanz und andere Vergnügungen, Buden günftiger; das oft mastige Wachstum derselben aller möglichen und unmöglichen Gattung halfen ^at bisher noch zu keinen größeren Lagerungen! mit, die Stunden auf dem schönen Festplatz rasch geführt. Hackfrüchte und Kartoffeln verfließen zu lassen. Sv ist das Ochsenfest auch in haben sich bei der feuchten Witterung gut her- diesem Jahre seinem Charakter als eKtes Volks- abgetan, erstere zeigen oft eine starke Ver- fest treu geblieben. unkrautuna, während bei den Kartoffeln ver-
—ö— Wetzlar, 18. .Juli. Durch einen befon- einzelt infolge Verwendung fehlerhaften Saat- beren~ Zuschuß der Rheinprovinz in Höhe von gutes Klagen über lückenhaften Stand laut wer- 8000 Mark war es der hiesigen evangelischen Ge- den. Der erste Schnitt des Rotklees und der meinde auch in diesem Jahre möglich, die In- Luzerne brachte solche hohen Erträge, daß standsetzungsarbeiten an ihrem Got- der Klee zum großen Teile gedorrt werden t e s h a u s, der alten fnifjeren Franziskanerkirche mußte, und die niedrigen Heugraspreise wesent- am Schillerplatz weiterhin forizusetzen. 11. a. hat lich beeinflußt wurden.
man die alten, vielfach durchlöcherten Fenster Kreis ' ■ieöCttfoVb
durch neue ersetzt, die, aus Heinen Scheiben mit m • n ; ir nm; n„ hör orhnrt-
W Ä??* 7 feHu?
durch Anlage einer Grünanlage durch die Stadt- wie das Kmd m die Aborignlage ^mmen tf ÄS L S ä
tesdienstliche Benutzung der Kirche in absehbarer C l o o s ^'eßen übe .
sssäöRä«” -skä»; jäm
~18‘ Umgebung eingefunden. Es tarnen 450 Bäume
r l€Ltrel-l$CÖ zum Ausgebot. Durchschnittlich kam das Pfund
bet Einführung des e^ktttschen L^cht^ m Etsm Qm Q3numc ,u 35 Pfennig. Es wurden Bäume mit erbaut. Da sich in den letzten Zähren starre gg unb ntehr Mark bezahlt; für die Gemeinde Betriebsmänael, ttne «Heblrche Stromverluste, dne Einnahme.
zuckendes Licht und ahnltche llebelstande heraus- gebildet haben, sieht ssch die hiesige Gemeinde | «lUirei».
genötigt, in diesem Jahre eine gründliche Sr-
h
g
8
5
g
e
6
6
2
h
b


