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8 e t r.: Urliste für die Schöffen und Ge­schworenen für 1928.

Mit Genehmigung des hessischen Mini­steriums der Justiz roerben-in die alljähr­lich aufzustellende Urliste für die Schafen und Geschworenen nicht mehr sämtliche schöffensähige Personen der Stadt Gießen ausgenommen, sondern im voraus be­stimmte Gruppen, die sich aus den An­fangsbuchstaben der Namen ergeben. Für das Jahr 1928 umfaßt die Urliste die schöffenfähigen Personen mit den An­fangsbuchstaben3K"; sie liegt von Freitag, den 19. August bis einschließlich Freitag, den 26. August 1927, auf dem Stadthaus, Bergstraße 20 Zimmer Nr. 12 während der Geschäftsstunden zu jedermanns Einsicht offen. Innerhalb dieser Frist kann gegen die Nichtigkeit und Vollständigkeit der Urliste Einspruch er­hoben werden. 75336

Gießen, den 17. August 1927.

Der Oberbürgermeister. I. V.: Dr. Sei b.

Zwangsversteigerung. T

Die nachstehend bezeichneten Grundstücke Grundbuch für Eberstadt, Blatt 29:

Ordn.-Nr. 71, Flur IX, Nr. 117, Kulturart Grabgarten, Grasgarten, Gewann In den Stophelswiesen, 887, 440 qm, Be­trag der Schätzung 600 Rm.;

Ordn.-Nr. 72, Flur IX, Nr. 95, Kulrurart Acker, Wiese, Gewann In den Stophels­wiesen, 3317, 431 qm, Betrag der Schät­zung 2400 Rm.,

die zur Zeit der Eintragung des Versteige- rungsvermerks auf den Namen des Säge- Werksbesitzer Karl Rinker in Nonnen- roth im Grundbuch eingetragen waren, sollen 75240

Freitag, den 28. Oktober 1927

nachmittags 3% Uhr burd) das unterzeichnete Gericht auf dem Ratyaus zu Eberstadt versteigert werden.

Die Versteigerung erfolgt im Wege der Zwangsvollstreckung.

Der Versteigerungsvermerk ist am 26. Juli 1927 in das Grundbuch einge- tragen worden.

Insoweit Rechte zur Zeit der Eintra­gung des Versteigerungsoermerke aus dem Grundbuche nicht ersichtlich waren, sind sie spätestens im Dersteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Gebo­ten bei dem unterzeichneten Gericht anzn- melden und, wenn der Gläubiger wider­spricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung des geringsten Ge­bots nicht berücksichtigt und bei der Ver­teilung des Versteigerungserlöses dem An­sprüche des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgesetzt werden.

Diejenigen, welche ein der Versteigerung entgeaenstehendes Recht haben, werden aufgesordert, vor der Erteilung des Zu­schlags die Aufhebung oder einstweilige Einstellung des Verfahrens herbeizufüh­ren, widrigenfalls für das Recht der 23er- steigcrungserlös an die Stelle des ver­steigerten Gegenstandes tritt.

Sich, den 12. August 1927.

Hessisches Amtsgericht.

05974

2771c