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2. «Ferner (Preußen-Stettin) 55:1. 3. Reu- mann (D.S.C.-Berlin) 56:8. Weitsprung: Deutscher Meister Dobermann (SC. Köln-Marienburg) 7,28 Meter. 2. Schumacher (Viktoria-Hamburg) 6,92 Meter. 3. Meier (Preußen-Stettin) 6,82 Meter. Kugelstoßen (bestarmig). Deutscher Meister Vrechen- macher (SV. Eintracht-Frankfurt) -14,22 Mir. 2. Hirschfeldt (Allenstein) 14,17 Meter. 3. Külzer (D.S.V. München) 14,13 Meter. Kugelstoßen (beidarmig). Deutscher Meister Drechenmacher (SD. Eintracht Franlsurt) 26,15.5 Meter (n. d. Rekord). 2. Külzer (DSV. München) 25,01 Meter. 3. Hirschfeldt (Allenstein) 24,59 Meter. 10 OOO-Meter-Lauf. Deutscher Meister Petri (Hellas-Hamburg) 32,00,8 (neuer deutscher Rekord). 2. Schnei­der (Hirschberg) 32,32,9. 3. Brauch (PSV. Derlin) 32,35,9. - 4xl00-Meter-Staffel. Deut­scher Meister SC. Charlottenburg (Ra- than, Schlößle, Krüger, Körnig) 43:3 (neuer deutscher Rekord). 2. Preußen Krefeld 41:4. 3. Eintracht Frankfurt, Brustweite zurück.Speer­werfen (bestarmig). Deutscher Meister M o l l e s (Königsberg- 56,15 Meter. 2. Hoffmeister (Hannover 95) 55,83 Meter. 3. Günther (Stutt­gart) 54,22 Meter.

KampsspieLe

der Deutschen Burschenschaft.

In der Handballzwischenrundc fregte Darmstadt über Derlin mit 6:1. 2m Endspiel trat Darmstadt gegen Halle an und gewann sicher mit 7:1. 2m Faustballspiel hat sich Germania-Erlangen durch einen Sieg über Germania-Draunschweig mit 34:25 für das Endspiel qualifiziert. 2n den leichtathletischen Kämpfen fiel die Entscheidung im 1500-Meter- Lausen, das von G ö th ing - Leipzig in 4:21,7 vor Kristel (Arminia-Stuttgart) gewonnen wurde.

Zwischenrunde der deutschen Wasserhallmeisterschaft.

2n der Zwischenrunde in der deutschen Was­serballmeisterschaft gewann Hellas- Magde­burg gegen Poseidon-Leipzig mit 5:0. 2m 200-Meter-Seitenschwimmen stellte D a r t s ch - Derlin in 2:40 einen neuen deutschen Re­kord auf.

Sp.-Vgg. Fürth schiägtF.S.B. Frankfurt 3:1 (2:1)

Das Spiel zwischen diesen Mannschaften, das anläßlich der Stadionweihe in Michelstadt i. O. ausgetragen wurde, war von 10 000 Zuschauern besucht, was als ein Rekord anzusprechen ist, denn Michelstadt hat im ganzen nur 4000 Ein­wohner. Es endete mit einem verdienten Sieg der Fürther Mannschaft. Frankfurt spielte ohne P a ch e und B r e t t v i l l e. Der beste Mann des F. S. D. war der Rechtsaußen W i d. 2n der 35. Minute ging Frankfurt durch S t r e h l k e in Führung. Sofort danach glich Fürth durch Frank aus und erzielte noch vor der Pause durch S e i d e r e r das Führungstor. Rach der Pause erhöhte Fürth durch einen scharfen Schuh des für den verletzten Ascherl eingesprungenen Hofmann das Ergebnis auf 3:1, wobei es bis zum Schluß blieb.

Kreisfest des

Ardeiler-Turn-undLportbundes im Frankfurter Stadion.

Bei den Wettkämpfen im Frankfurter Sta­dion wurden folgende Ergebnisse erzielt: Zehn- lampf: 1. Bernardus, Hausen bei Offenbach, 787 Punkte. 200-Meter-Lauf: 1. Speckhardt, Mörfelden, 24 Sek. Speerwerfen: 1. Schaub, Wächtersbach, 43,63 Meter. Olympische Staffel: Klasse A. 1. Frankfurt (Abteilung 10) 3:55:7; Klasse B. 1. Frankfurt (Abteilung 7) 4:05:0. Hochsprung der Sportlerinnen: 1. Hohmann, Schwanheim, 1,40 Meter. 400 - Meter - Lauf: 1. Orfh, Sprendlingen, 54,8 Sek. Weitsprung: 1. Bernardus, Hausen bei Offenbach, 5,68 Meter. 1500-Meter-Lauf: 1. Single, Dieles­heim, 4:27:1. Hochsprung: 1. Döbert, Hausen bei Offenbach. 1,60 Meter. 100-Meter-Lauf: 1. Speckhardt, Mörfelden. 11,5 Sekunden. 110 - Meter - Hürdenlauf: 1. Schaumlöffel, Frankfurt, 20,2 Sekunden. Kugelstoßen: 1. Hall­

stein, Sandbach LO., 11,21 Meter. 5000-Meter- Lauf: 1. Otto Balser, Gießen, 16:47:0. Diskuswerfen: 1. Schwarz, Annerod (bei Gießen) 34.99 Meter. Wasserballspiele: Offen­bach 2ugend l Frankfurt komb. 2ugeud 1:1. Kreismeister komb. Kreismannschaft 2: 7.

Der Grotze Preis von Deutschland

Das diesjährige Rennen um den Großen Preis von Deutschland für Sportwagen wurde bei gutem Sportwetter und sehr zahl­reichem Besuch auf dem Rürburgring aus- getragen. Richt weniger als 20 Fahrer, 16 Deut­sche, zwei Franzosen und zwei Tschechen, darunter Frau 2 u n ck - Prag, stritten um die Sieges­palme. Das Rennen gestaltete sich zu einem großen Erfolge, der sich von Rundre zu Runda steigerte. Aus dem Rennen ging schließlich Otto Merz als Sieger hervor. Die schnellste Runde des Tages fuhr Christian Werner auf Mer­cedes-Benz. Den Großen Preis von Deutschland gewann Otto Merz auf Mercedes-Benz in einer Gesamtzeit von 4.59.35.6. Merz wurde gleichzeitig Rundensieger in der Wertungsklasse I (Wagen über 3000 ccm). Zweiter wurde Christian Werner in 5.02.54.6 aus Mercedes-Benz. 2n der Wertungsklasse II (1500 bis 3000 ccm) siegte Elisabeth 2 unck - Prag in 5.40.07.6. 2n der Wertungsklasse III (750 bis 1500 ccm) gewann ilrfcan Emmrich - Prag auf Talbet.

Wirtschaft.

* Reichseinnahmen im ersten Quartal 1927. 2m Monat 2uni betrugen die Reichsein­nahmen aus Besitz- und Verkehrssteuern 315,2 Mill. Mark, aus Zöllen und Verbrauchsabgaben 238,7 Mill. Mark, mithin zusammen 553,9 Mill. Mark. Für das erste Quartal des laufenden Fi­nanzjahres vom 1. April bis 30. 2uni stellten sich die entsprechenden Ziffern auf 1238,7 bzw. 687,1 bzw. zusammen auf 1925,8 Mill. Mark. Für das Rechnungsjahr 1927 ist das Gesamteinkommen auf 7750 Mill. Mark veranschlagt. Dazu wird seitens des Finanzministeriums bemertt, daß das Gesamt­aufkommen an Steuern, Zöllen und Abgaben im ersten Viertel des Rechnungsjahres 1927 keine wesentlichen Mehreinnahmen für das ganze Rech­nungsjahr gegenüber dem Voranschlag erwarten läßt. Mehreinnahmen bei verschiedenen Positionen werden durch starke Minderergebnisse bei anderen ausgewogen. Rach dem vorliegenden Ausweis ist das Vierteljahrssoll nicht ganz erreicht worden.

* Die amtliche Großhandelsindex­ziffer. Die auf den Stichtag des 13. Juli berech­nete Grohhandelsindcxziffer des Statistischen Neichsamts hat sich gegenüber der Vorwoche um 0,2 o. H. auf 137,4 (137,1) erhöht. Don den Haupt­gruppen war die Indexziffer für Agrarstoffe unver­ändert 137,4. Die Indexziffer für Kolonialwaren ist um 0,2 v. H. auf 127,3 (127,6) zurückgegangen. Unter den Jndustriestoffen hat die Indexziffer der industriellen Rohstoffe und Halbwaren um 0,2 v. H. auf 132,0 (131,7) und die für die industriellen Fer­tigwaren um 0,4 v. H. auf 147,0 (146,4) angezogen.

* Kohlenförderung im Ruhr- gebiet. Rach vorläufigen Berechnungen wur­den in der Zeit vom 3. bis 9. 2uli im Ruhrgebiet in sechs Arbeitstagen 2 214 905 Tonnen Kohle gefördert gegen 2105 305 Tonnen in der vorher­gehenden Woche m 53/s Arbeitstagen. Die Koks- erzeugung stellte sich in den sieben Tagen der Derichtswoche (in den Kokereien wird auch Sonn­tags gearbeitet), auf 503 500 Tonnen gegen 511 633 Tonnen in der vorhergehenden Woche, die Preßkohlenherstellung auf 66 363 Tonnen gegen 68 014 Tonnen in sechs bzw. 53/8 Arbeitstagen.

Zulassung neuer deutscher An­leihen an der Amsterdamer Börse. Beim Amsterdamer Dörsenvorstand sind neue Anträge auf Zulassung von deutschen Anleihen zur offiziellen Rotiz an der Amsterdamer Börse eingegangen. Sie betreffen die August-Thyssen- Hütte-GeWcrkschaft, die Phönix A. G. für Berg­bau und Hüttenbetrieb, die Rheinischen Stahl­werke, die Vereinigten Stahlwerke van der Zypen und Wissener Eisenhütte A. G. und die A. G. für Hütten-2ndustrie.

Die Ausland-Wohnungsbau- anleihe. Von den durch Rcichsratsbeschluß freigegebenen 100 Mill. Ml. für Wohnungsbau sollen 40 Mill. Mi. auf die öffentlich-rechtlichen

Kurszettel der Berliner

2nstitute, 60 Will. Mk. auf die Privatinstitute entfallen. Für die Durchführung haben sich inner­halb der öffentlich-rechtlichen 2nstitute drei Grup­pen gebildet, die getrennt voneinander vor­gehen, und zwar handelt es sich um die Deutsche Landesbanken-Zentrale (20-Mill.-Mk.-Quote), Preußische Zentralstadtschaft (10 Mill. Mk.) und Preußische Landespfandbriefanstalt (10 Mill. Mk.). Dei den privaten 2nftituten ist die Art des Vorgehens noch nicht gellärt. Auch in den Hypothekenbanken die Quotenverteilung durch das Reichsfinanzministerium noch nicht bekanntgegeben worden.

* Preiserhöhung für süddeutsche Zinkbleche. Don der Süddeutschen Zinkblech­händlervereinigung wurde mit Wirkung vom 16. 2uli eine Preiserhöhung um ca. 2 Prozent vorgenommen. Zuletzt wurdma am 12. 2uli die Preise um ca 1 '/> Prozent ermäßigt.

* Göbel A. G. in Darmstadt. Mit einer Million Aktienkapital wurde in Darmstadt die Göbel A. G., Darmstadt, errichtet. Gründer sind die Herren Wilhelm Göbel, Darmstadt, Direktor Dr. Busemann, Frankfurt a. M., Dr. Kranz, Wien, Dr. Köhler, Darmstadt, Dr. A. Veit- G y f i n , Liesetal bei Basel. W. Göbel bringt feine Gcmdenbergscl-e Maschinenfabrik, Georg Göbel O. H. G. Darmstadt und die 1921 erworbene Ma­schinenfabrik Ferdinand Heim, G. m. b. H. Offen­bach zum Gegenwert von 400 000 Reichsmarkaktien, sein stiller Sozius seinen Anteil zum Gegenwert von 100 000 Reichsmarkaktien ein.

* Wiesbadener Wollwarenfabrik A. G., Wiesbaden. Lput Bericht für 1926 mußte, trotz günstigen Geschäftsganges, der zum Ende des Jahres mehrere Schichten beanspruchte, nachdem die ersten vier Monate ein stillgelegtes Ge­schäft hatten, ein Verlust von 14 576 M. ausge­wiesen werden. Dieser wurde durch die Sanierung (G.-V.-Beschluß vom 30. 10. 25) durch Zusammen­legung des A. K. von 120 000 Mk. auf 60 000 Mk. und den hieraus verbleibenden Ueberfchuß gedeckt. Ein noch verbleibender Reingewinn von 1318 Mk. wurde durch G.-V.-Befchluß vorgetragen. Die Aus­sichten für 1927 seien günstig.

* Die Seehandlung erhöht ihren Diskontsatz. Die Preußisch- Staatsbank (See­handlung) erhöht ihren Diskontsatz für unverzins­liche preußische Reichsmarkschatzanweisungen auf 5,75 Prozent. Die Abgabe an Private darf nicht unter 5,5 Prozent erfolgen.

Frankfurter Börfc.

Frankfurt a. M., 18. 2uli. Tendenz: ruhig. Mit Beginn der neuen Woche war die Tendenz außerordentlich still und zurück­haltend. Verstimmend wirkte in erster Linie die dauernde starke Anspannung desGeld- marktes, während die Wiener Vorgänge nur geringen Einfluß aus übten. Immerhin mahnten die polittschen Folgen, die sich hieraus ergeben, zur Zurückhaltung. Da auch kaum Aufträge des Publikums Vorgelegen haben dürsten, ergaben sich für die Mehrzahl der ersten Kurse Ab­schwächungen. Die Verluste betrugen im algemeinen bis zu 2Prozent, bei verschie­denen Spezialpapieven bis 3,5 Prozent. Von fremden Renten lagen Türken angeregt auf eine Meldung über eine eventuelle Einigung bei den Schuldenverhandlungen in Paris. 2m wei­teren Verlaufe ging die llmfat) tätigfeit auf ein Minimum zurück. Befürchtungen, daß die Bank von England ihren Diskontsatz heraufsehen würde, und auch dec vorsichtige Bericht der Diskonto- Gesellschaft veranlaßten Abgaben, so daß die führenden Werte neue Verluste bis zu 3 Prozent zu verzeichnen hatten. Auch Farben, die an­fangs gut behauptet lagen, wurden jetzt an­geboten. Am Geldmarkt blieb Tagesgeld zu 7Prozent stark gesucht. 2m Devisenver­kehr notierte die Reichsmark gegen Kabel 4,2090, gegen London 20,4425. Paris gegen London 124,01, Madrid 28,40, Mailand 89,50.

Berliner Börse.

Berlin, 18. 2uli. Zum Wochenbcginn war auch von außenstehenden Kreisen eine gewisse Zurückhaltung zu beobachten. Die Aufträge bei den Banken haben nachgelassen, so daß die. älmsähe im Verhältnis zur Vorwoche bedeutend geringer geworden sind. Mil Ausnahme von wenigen Spezialpapieren (2. - G. - F a r b e n , Schultheiß, Glanz st off usw.) zeigten die ersten Kurse schwächere Tendenz. Die und Frankfurter Börse.

Verluste gegen die letzten offiziellen Rotten gn betragen durchschnittlich bis zu 2 Proz. Ham­burg-Süd, Mitteldeutsche Credil. Kali-Aschersleben und Ludwig Löw gaben bis zu 5 Proz. nach Abgesehen von bei Geschäftsstille ist die angespannte Lage des Geldmarktes für die schwächere Lenden'-, ausschlaggebend. Tagcsgeld stellte sich auf 7 bis 81/® Proz., Monatsgeld auf 8 bis 9 Proz. Hei­mische Anleihen abbröckelnd, fremde Renten gut behauptet. Rach Festsetzung der ersten Kurse lagen Kun st seidewerte noch 1 bis 2 Proz. fester, dann gaben die Kurse ziemlich einheitlich nach. Schultheiß minus 3 Proz., Rheinische Braunkohlen minus 3 Proz., Wald Hof minus 3 Proz., 2.-G.-Farben minus 2,5 Proz., AEG. minus 2 Proz., Daimler minus 2 Proz., R h e i n st a h i 'minus 2 Proz., O st - werke minus 1,5 Proz., Schuckert minus 1,5 Proz. Die übrigen Werte lagen bis 1 Proz. unter Anfangsniveau.

Frankfurter r rsc.

Frankfurt, 18.2uli. Der heutige Pio- duktenmarkt verkehrte bei kleinem Geschä.t in sehr ruhiger Haltung. Es fehlte dem Marne jede Anregung, so daß sich das Geschäft bis zum Schlüsse in engsten Grenzen bewegte. Die Preise hielten sich ungefähr auf dem Riveau der Vor­woche. Es wurden notiert: Wetterauer Weiz.n 31, Roggen, inlünd. 27 bis 27,50 nom., Hafer, inländ. 26, Hafer, ausländ. 23,50 bis 26, Mais (gelb) 13,75 bis 19, Weizenmehl, inländ., Spezial 0 40,25 bis 40,75, Roggenmehl 37,75 bi-3 33, Wei- zenkleie 13, Roggenkleie 14 bis 14,25, Erbsen 30 bis 60, Linsen 40 bis 60, Weizen- uni Roggen­stroh, drahtgepreßt 4,75 bis 5,25, gebündelt 3,50 bis 4, Treber, getrocknet 15,25 bis 15,50, Kar­toffelpreise: . Frühe, weißfleischige 5,75, gelb- fleischige 6 bis 6,25 je 50 Kilogramm.

u rankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 18. 2uli. Auftrieb: 1126 Rinder; darunter 185 Ochsen, 78 Dullen, 575 Kühe, 272 Färsen, 450 Kälber; 54 Schafe; 5041 Schweine. Ochsen: vollfleischige, ausge­mästete, höchsten Schlachtwerts, jüngere 63 bis 68, ältere 58 bis 62, fDuftige vollfleischige, jüngere 55 bis 57, ältere 50 bis 54; Bullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 58 bis 63, sonstige vollfleischige oder ausgemästete 54 bis 57; Kühe: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlacht- Werts 52 bis 57, sonstige vollfleischige oder aus- gemästete 45 bis 51, fleischige 38 bis 44, gering genährte 30 bis 37; Färsen (Kalbinnen, 2ung- rinder): vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 62 bis 66, vollfleischige 53 bis 61, fleischige 50 bis 57; Kälber: beste Mast- und Saugkälber 73 bis 80, mittlere Mast- und Saug­kälber 65 bis 72, geringe Kälber 55 bis 64; Schafe: Mastlämmer und jüngere Masthämmel, Werdemast 48 bis 53, Stallmast 40 bis 47; Schweine: Fetisch weine über 300 Pfund Lebend­gewicht, vollfleischige Schweine von 200 bis 300 Pfund Lebendgewicht 58 bis 60, vollfleischige Schweine von ca 160 bis 200 Pfund Lebendge­wicht 59 bis 61,, fleischige Schweine von ca. 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 57 bis 59. Marlt- verlauf: Großvieh mäßig rege, zum Schluß ab- f kauend. Schweine und Kleinvieh langsam. Alle Viehgattungen ausverkauft.

Berliner Börse.

Effekten-Frühverkehr.

Berlin, 18. Juli. (WTB. Funkspruch.) Bei sehr stillem Geschäftsgang ist die Grundstimmunc des heutigen Frühverkehrs weiter freundlich. Die Wiener Ereignisse haben keinen sichtbaren Einfluß ausgeübt, die Kurse werden eher eine Kleinigkeit fester laxiert. Für Farben (ca. 320) und verwandte Werte scheint wiederum Interesse zu bestehen. Am Devisenmarkt hört man Paris 124,02, Mailand 89,25 bis 89,30, das Pfund 4,8550 bis 4,8555.

Büchertisch.

Egelhaass Historisch-politische Jahresübersicht 192 6. (Stuttgart, Ber- lag Carl Krabbe.) Das im 19. Jahrgang stehende Unternehmen ist für jeden, der sich mit Politik zu befassen hat, so unentbehrlich, daß über seine Bedeutung fein weiteres Wort zu verlieren ist. Es gehört auf den Schreibtisch eines jeden poli- ttsch interessierten Zeitungslesers. 294

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Aeichsbankdiskont 6 Prozent, Lombardzinsfuß 7 Prozent.

Frankfurt a.M.

Berlin

Frankfurt a.M.

Berkm

Frankfurt a M

Berlin

Berlin. 15 Juli.

Geld

Brief

Französische Raren......

Holländische Noten......

Italienische Noten......

Norwegische Noten......

Deutsch-Oesterr., äioo Kronen Rumänische Noten......

Schwedische Sloten......

Schweizer Noten.......

Spanische Noten.......

Tschechoslowakische Noten . .

Ungarische Noten......

DevHnmiarkt Berkin

Telegraphische

16,54

168,76

22,93

108,43

59.18

2,605

112,42

80,90

71.80

12.451

73,14

Frankfurt Auszah

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108,83

59,42 2,675

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a. M.

U n fl.

Datum:

15. 7.

18. 7.

15. 7. | 18. 7.

_____ Datum:

15. 7.

18.7.

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Datum:

15. 7.

|18.7.

15. 7.

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6°/n Dt Reichsanlcihe v. 1927 Tt 9ln(. Ablös. Schuld mii

Au-Nos -Rechten . . .

2c J-i(. ohne Auslcs -Rechten 7°,'.- Uvanff. Hnp.-Bl. Go.dps

unkündbar bi; 1932 .... 4' : Ociiti'djc Hhp -Ban!

ll.fi' <4-) dpt ....

A C '<> o'jq Borkricgs-Ob- liiri y«'.en, rückzahlbar 1932

4'7) Schwei;. Bundcsb.-Anl. 4°/o Ocsterelchischc Goldrie. . 4,20% Deftcrv. icb. ©ilbcrrte . 4'7o Oesterreich, cindeitl. Rte 4% Ungarische Goldrie . .

4°/u Ungarische Staatsr. v. 1910 4%% dcsgl. von 1913 . . .

4% Ungarische Kronenrte . . 4°/. Türk, .jollanleihe v 1911 4% Türk. Bagdadbahn-Anl

Serie l.....

4°/.. dcsgl. Serie ll.....

4°0 Rumänen convert. Rte.

41 % Rumänen Goldanl. . von 1913 . , .

Sinn Deunche Eisenbahn 4% Hainburg-Amerika Poker . . 6 -Pomb-Sudam. Dmnpssch . x Hansa Dampfschiff ... .6 Norddeutscher Llood .6 AUg. Deutsche Crcditanft.. 10 Bann r Bankverein . io Berliner Handelsgesellsch. 12 Commerz- und Privat-Bt. 11 Darnist. u. Nalionalbank 12 Deutsche Bank..... . io

Diskonto-Gesellschasl Ant. 10 Dresdner Bank......lo

Mitteldeutsche Creditbank . 9 Mctallbank.........8

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Felten & Guilleaume ... .6 Ges f. Elckir Untern . . 10

Hamb. Elektr-. Werke ... 10

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Essener Steinkohle ... .8

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119

130.5

125,5

153,25

205.5

166.5

442

730

130,25

162

214

132

100,75

287.5

129.4

142.5

171,5

137,25

153,75

204 -

466

443.5

740

331 -

18o

212.5

132

100

120.5

282,5

143,25

171

Amst.-Rotl Buen.-AireS Brff.-Antw Ehristtanta Kopenhagen Stockholm . Helsingfors. Italien. . . London. . . Neu York . . Paris.... Schwei; . . Spanien . - yapan . .. Rio de Jan. Wien in 2).-- Dest. abgcst Prag . . . - Belgrad . Budapest. Bulgarien Lissabon Danzig. . Konstantin. Athen. . Lanada . Uru.uay Cairo

15. Juli.

18. Juli.

Amtliche Notierung Geld ' Brie'

168,56 168,90

1,787 1.791

58,54 ' >8,66

108,62 108,86

112,51 112,73

112,64 112,86

10,60 (0,62

22,895 22,935

-9,426 .10,466

4,2085 ; 1,2165

<6,47 16,51

>0,97 1 51,13

73,03 1 72,17

1,985 ; 1.989

0.496 1 0.498

29,25 i 69,37

-2,478 . .2,593

7,408 ! 7.422

73,34 73,48

,04t I 3.045

20,78 10,82

81,52 81,68

.',160 2,164

5,594 5,606

1,202 1.210

4,136 4.144

'0,9« 1 11.02

Amtliche Notierung

Geld 1 Brief 168,52 > 168,86

1,786 . 1.790

68,48 | A,60

108,59 108.81

112,54 i 112,76

112,64 112,86

10,593 10,613

22,82 22,86

10,42 1 40,46

1,2065 1,2145

16,46 16,50

>0,995 , 01.165

71,84 1 71.98

1,985 1.989

.495 .497

J9,14 >9,26

2,47 -,49

7,393 .112

73,34 1 ;.4-

>,042 .048

20,78 31,82

41,44 81,10

Benin. 15 Juli-

| '»cld

Brier

r, 15» ' ,162

5,634 ,146

4,200 .208

4.13b -.141

0.95 II 99

Amerilanttchc Roten. belgische Noten . . . Dänische Roten . . . Englische 'J.olen

4,191

68,66

117,29

20.405

4.212

58,90

117,75

20,485

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