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gewesen ist. Auch das ist nicht so fürchterlich, wie man es sich vorstellt, um so mehr als Indu­strie und Technik heute ungezählte, friiher un­umgängliche Arbeiten der Hausfrau abgenom­men haben, und auch Schutz- und Hilfsmittel bieten, welche die gefürchtete Händeverderbnis bei der häuslichen Tätigkeit hintanhalten. Der kleinste Raum aber kann, vorteilhaft genutzt, für die Aufstellung eines Gaslochapparates die­nen. Es braucht hierzu nur eines in der Tlrt der alten Schubladenkästen (Kommoden) gearbei­teten Möbels, dessen tischartige Fläche mit Wachstuch bespannt, den Gasherd und die nötig» st en ältensilien für die Kochtätigkeit trägt. Man bereitet ja heute auch keine so umständlichen Mahlzeiten mehr wie ehemals, und das Braten eines saftigen Stückes Fleisch, selbst das auf kleiner Gasflamme bewerkstelligte Kochen einer guten Bouillon, oder eines jungen Gemüses kann jede junge Hausfrau bewältigen. Was ist doch für ein ungeheurer Llnte'rschied zwischen den trostlosen Dauermenüs eines billigen Gast­hauses oder einer Gemeinschaftsküche und den wohlschmeckend zubereiteten Mahlzeiten im Hausei Diesen Llnterschied weih nicht nur der Gaumen, sondern wissen noch weit mehr die Rerven des jungen überarbeiteten Gatten zu schätzen.

Run bliebe noch eines: das Abspülen des Geschirrs, das Schreckgespenst der jungen, auf ihre gepflegten Hände stolzen Frau. Aber auch dieses ll-ebel läßt sich mit Hilfe der guten Wasch­mittel umgehen. Für das Abwaschen schaffe sich die junge Hausfrau als einmalige Ausgabe drei größere Blechschüsseln an. die ineinander gestellt in einer Schublade Platz finden. Eine dieser Schüsseln wird mit Wasser und einem Löffel Waschpulver auf halbe Gasflamme gestellt, da­neben eine mit reinem lauen Wasser zum Ab- spülcn und eine dritte leere zur Aufnahme des gewaschenen Geschirrs. Sehr fettige Stücke werden zuerst mit zerknülltem Zeitungspapier abgerieben, ebenso der zum Schluß sich zeigende fettige Band der Spülschüssel. Än einer Biertelstunde ist die ganze gefürchtete Arbeit getan. Sollten die Hände doch ein paar schmutzige Stellen aufweisen, dann wäscht man schnell die Seidenbluse oder ein paar Strümpfe in Seifenflocken, das reinigt die Hände gründlich mit, dann nur ein wenig mit dem Toilettenbimstein nachgeholfen, ein bißchen Creme und Fingerlack, und kein Mensch wird die Svuren der häuslichen Arbeit entdecken.

Wirtschaft.

Die Ausdehnung der Kohlen- staubseuerung in Deutschland.

Von der Gesamtförderung der Ruhrzechen im Jahre 1926/27 (rund 116 Millionen Tonnen) ent= fielen 103 Mill. Tonnen bzw. 89 Proz. auf Feti- bzw. Gas- und Flammkohle und 13 Mill. Tonnen dzw. 11 Proz. auf Ehkohle bzw. Anthrazit- und Magerkohle. Diese letztgenannten Sorten leiden am stärksten unter Absatzmangel; die schwer absetzbaren Sorten umfassen rund 8 Mill. Tonnen bzw. 7 Proz. der Gesamtfövdevung. Auch wenn man die für die Brikettherstellung verwandte Menge an Feinkohle berücksichtigt, verbleiben als hauptsächlich notleidend immer noch 4 Mill. Tonnen oder 3,5 Proz. der Ge­samtförderung, eine Menge, die sich jedoch mit dem fortschreitenden Abbau der Fettkohlenflöz» wahr­scheinlich von Jahr zu Jahr vermehren wird.

Reben anderen Maßnahmen ist man in letzter Zeit dazu übergegangen, diese Sorten durch stärkere Verwendung der Kohlenstaubfeuerung weniger not­leidend zu machen. Die Arbeiten auf diesem Gebiet sind bereits recht weit vorgeschritten. Im Wärme- und Dampfpreis ist die Ruhr-Magerkohle am gün­stigsten; es folgen die rheinische Braunkohle, Gas­nußgrus, mitteldeutsche Braunkohle, Eßfeinkohle, Gasslammfeinkohle und Ruhr-Fettförderkohle. Rech­net man zum Zechenpreis der Magerfeinkohle die Aufbereitungskosten in Höhe von 1,60 Mk. je Tonne hinzu, so erhält man fast denselben Wärmepreis wie bei der rhein. Rohbraunkohle. Demgegenüber liegt jedoch der Preis für blasfertigen Braunkohlenstaub um 60 Proz. über dem Preis des blasfertigen Mager­kohlenstaubes. Daher besteht keine Möglichkeit, mit Rohbraunkohle billigeren Dampf zu erzeugen als mit Magerkohlenstaub. Was die Beförderungskosten angeht, so ist es für große und mittlere Verbraucher im allgemeinen wirtschaftlicher, den Brennstoff für Kohlenstaubfeuerung als Feinkohle zu beziehen und diesen an der Verwendungsstelle zu vermahlen; der Bezug blasfertigen Kohlenstaubes kommt in der Hauptsache nur für kleinere Verbraucher in Frage. Die Beschaffung von Sonderwagen durch die Zechen zur Versorgung der kleinen und mittleren Betriebe mit blasfertigem Kohlenstaub kommt hiernach ernst­lich in Betracht. Ferner wäre zu erwägen, ob nicht durch Errichtung von Großmahlanlagen in größeren Industriestädten und durch Vertrieb des blasfertigen Kohlenstaubes von da aus mit Lastkraftwagen eine

Verbilligung zu erreichen ist. Veranschlagt man die Mahlkosten auf 1,60 Mk. je Tonne, so könnte der Kohlenstaub ab Großmahlanlage mit einem Auf­preis von 5 und 4,30 Mk. je Tonne auf den Roh- tohlenpreis frei Großmahlanlage verkauft werden.

Die Anwendungsgebiete der Kohlenstaubfeuerung sind außerordentlich mannigfacher Art. Für Klein­betriebe kommt sie allgemein wegen der hohen Aus- bereitungskosten nicht in Frage; nur besondere Gründe können die Staubfeuerung auch für Klein­anlagen zweckmäßig erscheinen lassen. Von mittleren Betrieben kommen in erster Linie diejenigen mit durchgehender Arbeitszeit in Betracht; in sehr vielen Fällen werden die Mahlkosten durch die bessere Aus­nutzung des Brennstoffes ausgeglichen werden. In Großbetrieben wird die Kohlenstaubfeuerung in den meisten Fällen wirtschaftliche Vorteile bieten. Als Verwendungsgebiete scheiden von vornherein aus: Hausbrand, Eisenbahn und Kleinbahn, Schiffahrt, Kriegsmarine und Gaswerke; ferner unterbrock-en arbeitende Betriebe, wie Zuckerfabriken, Brennereien und dergleichen. Versuche, die Kohlenstaubfeuerung für Lokomotiv- und Schiffskessel nutzbar zu machen, sind für die Beurteilung noch nicht weit genug ge­diehen. Von den übrigen Industrien sind vornehmlich zu nennen die Großverbraucher Bergwerke und Eisenhüttenwerke. Außerdem die keramische In­dustrie, bei der schon vor dem Kriege in zahlreichen Betrieben die Kohlenstaubfeuerung für die Drehöfen der Zementfabrikation in Anwendung stand, die Pa­pierindustrie und die Zelluloseindustrie mit ihren Tag und Rächt arbeitenden Betrieben, ferner die chemische Großindustrie und die Elektrizitätswerke.

Die Kohlenproduktion in Hessen.

Die monatliche Statistik der Kohlenproduktion des Voltsstaates Hessen weist für den Monat Juli folgende Zahlen nach: An Rvhbraun- kohlen wurden gefördert: 34 505 Tonnen, ver­kauft wurden davon 12 996 Tonnen. Der größte Teil der Rohtohlen wurde weiter verarbeitet. Aus den verarbeiteten Rohkohlen wurden neben Schwelereiprodukten 441 Tonnen Aaßprehsteine erzeugt.

Unter Berücksichtigung der aus Bormonaten übernommenen Bestände, sowie des Absatzes und Selbstverbrauchs verblieben am Monatsschluh absatzfähig: 8961 Tonnen Rohkohlen, 224 Tonnen Briketts, 1377 Tonnen Raßpreßsteine, zusammen 10 562 Tonnen Braunkohlen und Braunkohlen­produkte im Gesamtwerte von 70 421 Mk.

*

* D i e Großbanken bei Schacht. Wie dieBoss. Ztg." hört, findet am heutigen Mitt­woch eine Direktorialsitzung der Reichsbank statt, an der Vertreter der Großbanken teilnehmen werden. Auf der Tagesordnung stehen keinerlei Maßnahmen, die auf eine neuerliche Kredit­restriktion oder eine verschärfte Beschränkung der Ausländsanleihen hinauslaufen. Dagegen soll im Rahmen des kürzlich durch die Zinserhöhung ein» geleiteten Programms zur Stützung des Reichs­anleihekurses eine Erleichterung in der Lombar­dierung der neuen Reichsanleihe diskutiert werden.

* ZurZinsfußerhöhungderReichs- anleihe. Wie der Berliner Börsenvorstand mitteilt, werden entsprechend der Erhöhung des Zinsfußes der Reichsanleihe von 1927 die laufen­den Zinsen von Geschäften, die vom 15. August abgeschlossen werden, mit 6 °;0 berechnet.

Mitteldeutsche Gerberei und Riemenfabrik A. G., Wetzlar. Die G.-B. genehmigte den Abschluß für 1926 mit einem Bruttogewinn von 1043 Mk., der sich nach Ab­zug des Derlustvortrages von 236 Mk. auf 806 Mark ermäßigt. Zn der Bilanz erscheinen Kasse und Effekten mit 1846 Mk., Immobilien 200 000 Mark, Debitoren 1300 Mk., andererseits A-K. 200 000 Mk.. Reserven 2002 Mk.

* Verein für chemis che Industrie A. G. Frankfurt a. M. Die in der letzten Aufsichtsratssihung vorgelegten vorläufigen Ab- schluhziffern für das erste Halbjahr 1927 der Gesellschaft weisen bei wesentlich gestiegenen Tlrn- satzzifsern einen erheblich größeren Gewinn aus als in demselben Zeitraum des Jahres 1926, so daß auf das erhöhte Kapital für das laufende Geschäftsjahr eine angemessene Dividende er­wartet werden kann.

Lahm eher 21.«®., Frankfurt a. M. Rach Mitteilung der Direktion wird am 13. Sep­tember eine Aufsichtsratssihung stattfinden. Die zur Ausschüttung gelangende Dividende wird mindestens die vorjährige Höhe von 9 Prozent erreichen. Die Geschäftslage im abgelaufenen Geschafts'ahr war den wirtschaftlichen Verhält­nissen entsprechend, die augenblickliche Geschäfts­lage kann als befriedigend bezeichnet werden.

Zigarettenfabriken Gebr. Mayer, 21.=©., Mannheim. D.e Gesellschaft lAktien- fafital. 1,8 Millionen Mark) weist für das Ge­schäftsjahr 1926 Roheinnahmen von 1 141 045 Mk. (1 205 352 Mk.) aus. Da für Generalunkosten

1 117 731 (1 176 847) Mk. und für Abschreibungen 47 535 (35 755) Mk. benötigt wurden, verbleibt bilanzmäßig ein Verlust von 24 211 Mk., der jedoch durch den Gewinnvortrag aus dem Vor­jahre in Höhe von 31 321 Mk. ausgeglichen werden kann. Die restlichen 7100 Mk. können vor­getragen werden.

* T a b a k st a t i st i k. An Zigarcttentabak sind im ersten Viertel des Rechnungsjahres 9 243 151 Kilogramm in die Herstcllungsbetriebe verbracht worden.

* Weitere Feierschichten im Saar- bergbau. Obwohl in Frankreich im August keine Feierschichten mehr eingelegt werden, kün­digt jetzt die französische Saargrubcnverwaltung für den laufenden Monat noch mindestens vier Feierschichten an und begründet diesen Beschluß damit, daß auf den Saarhalden augenblicklich zirka 600 000 Tonnen Kohle aufgestapelt liegen. Auf Protest der Bergarbeiterführer hin versprach der Generaldirektor Do f line, ab 1. September keine Entlassungen von Bergarbeitern mehr vor­zunehmen. Bergarbeitern mit über 30 Dienst­jahren soll Pensionierung ermöglicht werden. Die Gärung in der Saarbergarbeiterschast wegen der jetzt bestehenden unhaltbaren Zustände wächst dauernd recht bedenklich.

Frankfurter Börse.

Frankfurt, 17. Aug. Tendenz: Fest. Auch heute konnte sich bei Börsenbeginn leb­haftes Geschäft entwickeln. Die Tendenz war fest. Den Hauptanstoß bildete der Ab­schluß des deutsch-französischen Han­delsvertrages. ferner die günstigen Mel­dungen über die baldige Erledigung der Frei­gabebill. M't Befriedigung wurde auch die Rachricht ausgenommen, daß sich die heutigen Besprechungen der Reichsbank mit den Groß­banken nur auf die Heraufkonvertierung der neuen Reichöan leihe und die Er­leichterung einer Lombardierung der. deutschen Anleihen beziehen, die Be- sürchtungen über weitere Restriklionsmaßnahrnen daher grundlos waren. Rach wie vor blieb die Beteiligung des Privatpublikums gering. Die Spekulation entfaltete wieder eine sehr lebhafte Tätigkeit auf verschiedenen Märkten. 3m Mittel­punkt standen wieder Clektrowerte, ferner (Bell ft off Waldhof und von Montanwerten Harpener. Außerdem wurden 21 u t o w e r te , Schiffahrtsaktien und neuerdings auch Deutsche Erdöl stark verlangt. Gegenüber der gestrigen Abendbörse verzeichnete die Mehr­zahl der Papiere Kursbesserungen von 1 bis 4 Prozent. Zellstoff Waldhof konnten um 7 Pro­zent anziehen. I. G. F a r b e n blieben weiter vernachlässigt und nur behauptet. Die Renten­märkte lagen still. Deutsche Anleihen etwas schwächer. Im Börsenverlaufe schritt die Spekulation zu Gewinnmitnahmen, so daß die Kurse verschiedentlich leicht nachgaben. 3. G. Farben blieben gedrückt, Deutsche Erdöl aber weiter anziehend. Das Geschäft wurde allgemein ruhig. Geld ist etwas leichter geworden. Tages­geld 6 Prozent. 3m Devisenverkehr nannte man die Reichsmark gegen Kabel mit 4,2039, gegen London 20,444. Paris gegen London 124,035, Mailand 89,275.

Berliner Börse.

Berlin, 17. Aug. Die freundliche Stim­mung des Freiverkehrs übertrug sich auch auf den heutigen offiziellen Börsenbeginn. Die Tin­te r zeichn ung des deutsch-franzö­sischen Handelsabkommens übte einen günstigen Eindruck aus. Die Spekulation, dis geftern zum Schlüsse größere Abgaben vorge­nommen hatte, schritt wieder zu Deckungskäufen, die, verbunden mit größeren Kausorders des Publikums und angeblich auch Auslandkäufen, dem Markte einen festen Grundton gaben. Man ist allgemein ziemlich zuversichtlich ge* stimmt, wenn es auch an einigen warnenden Stimmen nicht fehlt. Es hat den Anschein, als ob man weiteren Emissionen den Weg bereite^ will. Der Geldmarkt hat sich nicht wesentlich verändert. Tagesgeld ist zu 4,50 bis 6 Prozent reichlich zu haben, Mvnatsgeld nach wie vor zu 7,75 bis 8,50 Prozent gesucht. Elektro werte hatten wieder größeres Geschäft und lagen 1 bis 3 Prozent fester. Am lebhaftesten geht es am Erdöl markt zu. Gerüchte übet eine 3n» teressenahme der 3. G. Farben veranlaßten die Spekulation, alles nur verfügbare Material in Erdöl aufzunehmen, die daraufhin fast 5 Proz. höher einsehten. Auch Kaliwerte, Zell­stoff-Waldhof und Freigabewerte blieben gesucht. Die günstigen Rachrichten über die Freig abebill regten hier an. Schiff­fahrtswerte und Orenstein wurden lebhaft um» gesetzt. 3m Gesamtrahmen der Börse waren neben größeren Kursbefestigungen auch vereinzelt Abschwächungen zu verzeichnen, die aber über

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

1 Prozent nicht hinausgingen Heimische An­leihen still. Ausländer überwiegend freund­lich rind zum Teil leicht anziehend. 3m Börsen­verlaufe wurde es etwas ruhiger, und die Kurse gaben 0,5 b's 1 Prozent nach. Das Geschäft be­lebte sich aber gegen Schluß wieder, und beson­ders Schiffahrtswerte und Orenstein konnten 1 bis 2 Prozent gewinnen, ferner lagen Harpener bei größeren Ansätzen 2 Prozent fester, und auch Clektrowerte und Braunkohlenwerte gingen um 1 bis 2 Prozent hoher.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M, 17. Aug. Die Stimmung am hiesigen Markt war weiter ziemlich zurück­haltend und still. Die Preise können sich jedoch aufwärts entwickeln, namentlich Sommergerste 0,50 Mark teuerer. Kleie weiter sehr still, ebenso ist das Mehlgeschäft klein. Es wurden notiert: Wetterauer Weizen 28 bis 28,25; inl. Roggen 23 bis 23,25; Sommergerste für Brau zwecke 25 bis 27; inl. Hafer 21,50 bis 22,25; ansl. Haser 23,50 bis 25; Mais, gelb 19,25; inl. Weizenmehl, Spezial 0 39,75 bis 40,25; Roggenmehl 34,50 bis 35: Weizenkleie 13,25; Roggenkleie 13,50 Mk. Tendenz: fest.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 16. Aug. Es wurden notiert für je 1000 Kilo: Weizen, mark. Sept. 276 bis 275,50. Okt. 275 bis 274,50 bis 275, Dez. 276,50 bis 275 (ruhig); Roggen, mark. 221 bis 225, Sept. 236,50 bis 236, Okt. 236 bis 235,50, Dez. 237,50 bis 236,25 (stetig); Sommergerste 255 bis 265; Wintergerste und Futtergerste 204 bis 210 (ruhig); Mais, La Plata 192 bis 194 (still); Raps 280 bis 285 (stetig); für je 100 Kilo; Weizenmehl 35 bis 36,75 (ruhig); Roggenmehl 31,25 bis 32,75 (etwas fester); Weizenkleie 14,75 (fester); Roggenkleie 15 (fester); Biktoriaerbsen 40 bis 50, kleine Erbsen 25 bis 28; Futtererbsen 21 bis 22; Peluschken 21 bis 22; Ackerbohnen 22 bis 23; Lupinen, blau 14,75 bis 15,75, Lupinen, celb 15,75 bis 17,75; Rapskuchen 14,80 bis 15; Leinkuchen 20,90 bis 21,20; Trockenschniyel 12,25 bis 13; Soyaschrot 19,50 bis 20,30; Kartoffel­flocken 23 bis 24 Mk.

Letzte Nachrichten.

Dasdeutsch-sranzösischeHandels- abkommen unterzeichnet.

p a r i s, 17. Aug. (TDI23. Drahtmeldung.) hnvas gibt von 10 Uhr vormittags amtlich bekannt, daß das deutsch-französische Handelsab­kommen heute früh von handelsminlster V o - kanowski und Ministerialdirektor Posse un­terzeichnet worden ist.

Englische Soldaten als Stratzenräuber.

WSR. Wiesbaden, 17. Aug. 3n der Rächt auf Sonntag wurde ein 3ng enieu r der Firma Dyckerhoff & Söhne auf dem Wege von Wies­baden nach dem Mainzer Vorort Amöneburg von vier englischen Soldaten um Geld angehalten. Dieser ließ die Auf­forderung unbeachtet, worauf die Soldaten über ihn herfielen und ihn derart mißhandelten, daß er sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen mutzte. Dem Tleberfallenen wurden Tl h r und Brieftasche mit Geld ab genommen. Er erstattete sofort Anzeige. Die Täter konnten noch in der gleichen Rächt ermittelt und fe st - genommen werden. Etwa eine halbe Stunde vor dem Aeberfall soll auch ein Portier der Firma Kalle & Co. in Wiesbaden-Biebrich von den gleichen Tätern zur Herausgabe von Uhr und Barschaft gezwungen worden sein. Auch in diesem Falle fei Anzeige erstattet,

Anschlag

gegen ein Sowjet-Konsulat.

Paris, 17. Aug. (W.T.D. Funkspruch.) Wir die Blätter melden, hat ein in Doulogn« wohnender russischer Staatsangehöriger gestern mit Flas chen nach den Fenstern des dortigen Sowjet-Konsulates geworfen und die Scheiben zertrümmert. Der Tater erklärte vor der Polizei, er habe dadurch gegen die Ver­weigerung eines Passes für feine zur Zeit in Rußland sich aufhaltende Frau pro­testieren wollen.

Italiens Luftrüstung.

Rom, 17. Aug. (WTB. Fuirksprwch) Auf Veranlassung des italienischen. Aero-Clubs soll jede Provinz mit je einem Flugzeug zur Luftflotte heisteuern.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloffenen Dividende an. Deichsbankdiskont 6 Prozent, Lombardzinsfuß 7 Prozent.

Frankfurt a- M.

Frankfurt a M.

Berlin

Berlin, 16 August.

Geld

Brief

1......' "

Französische Holländische

Roten . . .

6.475

16.535

5d)Iu,i« I 4»Ui,r.

Schluß lÄnsang ftur» 1 $urs

Schlug

-Uhr-

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Anfang

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lUhr.

Schluß-

Anfang

Roten . .

67.96

168,i>4

fiuts I

Sure

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Kurs

fiurs

Kur»

Kurs

1 Kurs

Kurs

Kurs

Italienische Roten . . .

22,95

23,05

Datum:

I6. 8. | 17.8. |

16. 8. |

17. 8.

Datum:

16. 8.

| 17. 8.

16. 8.

| 17. 8.

Datum:

>6. 8.

17. 8.

16. 8.

| 17. 8.

Norwegische Roten......

Deutsch Oeftcrr-.älOO Kronen

109,08

69.08

109,52

59,32

5°/o Dk Neichsanlethe v. 1927

87,5

86,5

_

A. E G. . .........7

192,5

194.75

19-,75

)94.7u

huitipp vvtzmann . ... 12

2118

210 65

2'6

211,75

Rumänische Roten . . .

2.60

2,64

Dt. An!. Ablös Schuld mit Auclol Oiedjten . . .

21)7

209

208,5

200

209.5

200.25

Heidelberger Cemcnt . . . r

Cemcnl Karlstadt.......*

153.5

190,5

154

Schwedische '.'Zoten . . .

12.45

112,91

58.75

_

58.25

Elcktr. Lieferungen . . . 10

201)

Schweizer Noten ....

80,99

bl 31

Tevfll. ohne Ausles -Rechten

16,9

16,75

16,9

16.5

Licht und Kraft......10

213

214

212,75

213.5

A'atiß &. Freitag......1<

174,5

,77

_

_

Svanische Roten ....

<0 64

70,92

7°/0 Krantz. Hnv.-Bk. Go dpi unkündbar vis >932 ....

gelten L Guilleaume .... 6

Ges. f. Elekir. Untern. . . 10

148.75

149.5

148.75

268,5

148.13

271

SchulthetS Pa^cnhofcr. . ic

Ostwerke..........12

Ber. Glanzstoff......15

Bcmberg...........

Zellstoü Waldhof.....12

Zellstoff Aschaffenburg . . 10

Charlottenburger Wasser. 7

effauer Gas......«

Daimler Motoren......

473

474

^schechouowamche vcoien . .

Ungarische Roten - . .

12,415

73,17

12,475

73,47

Vljlo Rheinische StiD -Bank üiqu -Goldpf ....

A E. & abg Dorkriegs-Ob- ligationen, rückzahlbar 1932

4°/> Schweiz. Bundesb.-Anl.

4°/o Oesleretchische Goldrte.

4.20% Oeslerr ich. Silberne

_

_

_

_

Hamb- Elektr. Werke ... 10

Rhein. Elektr. ......8

176

176 75

169.4

178.25 '

170 176.25

737

737

Devifemnarüt Berlin

Frankfurt a. M,

Schles. Elcktr........10

Schullerl . . ....... 7

»14,25

216

187,5

215,5

188,25

217

307

139.25

187,5

156,75

354.25

156,65

Telegraphische

Auszahlung.

26,25

Siemens L Halske .... 16

Tran -radio...... .8

302

306

303.5

140.75

186,75

214,5

218

157

158 5

16. August.

17. August.

Labmetier & Co. ...... .9

185|

187.5

.'18.75

221.25

Amtliche Rnti runa

Amtliche Rntierumi

4.6

129,5

132,5

130

131

Geld'

Briet "

Geld

Brief '

4% Oesterreich, einbeitl. Rte

4% Ungarische Goldrte. . . .

1.25

24,5

Buderus....... 0

Deutsche Erdöl . .......

119.5

163

121

167,25

120.25

163,25

121.5

168

99,4

122,75

98

122.5

-

24,5

_

Adlcrwerke filetier. .... 0

121

123,5

Am't.-Ron

168,33

168,67

168,34

168,6,

4°/0 Ungarische Staarsr. v. 1910 4'/i% dcSgl. von 1913 . . .

4% Ungarische fironenrte . . 4% Türk, ^ollanlcihe v 1911 4% Türk. Bagdadbahn-Anl.

Serie I........

22,5

14,2

23.5

2,13

14

2?3

17,5

Essener S:einkohle.....8

Gelsenkirchener - f. >/, I. 4

Harpener... .......8

Hoesch Eisen ........ .5

Ilse Bergbau.........

filöcknerwerke ........ 5

68

209,5

280

171.5

168

213

172

179.75

168

210,75

<92

279 .75

169

178 25

169

212.75

191.75

277

172

Ludw. Loewe ....... 1.

Rat. Automobil......6

Orenstein & Koppel .... 4 Linke Hofmann.......

Leonhard Tietz.........

1 1 1 r

296 25

137.5

147

155

301

147

Buen.-Aireö Brss.-Ankw Ehristiania. Koprnhagen Stockholm . LelsingforS. Flalien. . . London. . .

1,793

58,46

109,24

112,58

112,75

10,588

1,797

38,58

109,46

112,80

112,97

10,608

58,47 109,19 112,55 112,75 10,585

1,7! 9

58,59

109,41

112,77

112.97

10,605

4°/0 desgl. Serie II.....

4% Rumänen convert. Nie.

15,13

14,9 y

Köln-Reuessen .....5l,3

ManneSmanu - - .f. I. 4

Mans eldcr..........7

193

194.5

187,9

193,9

187.5

194

Bamna-Meguin...... 0

Franks. Maschinen .. ». 0

82

51

79 75

22,89

20,425

22,93

20,465

22,895

20,422

22,9.5

20,162

4'/,°/» Rumänen Goldanl. .

141

140,75

140

140

Gritzner _...... 7

118

'ficunort . .

4,201

4,209

4,200

4.208

von 1913......, .

Allg Deutsche Eisenbahn .4% Hamburg-Amerika Palet. . c ünmb.-Südam Dampikch. .8 Hansa Dampfschist . . . .6 Norddeutscher Lloyd .... 6 ,'lUg. Deutsche Ereditanst.. 10

17,4

156

157,75

157.5

159,25

17,4

91.5

155,13

214

283.25

157 4

151

91.25

157,75

158.9

161

Oberschles- Elscnb- Bedarf 0

Oberfchles. Kokswerke . . .0 Bbonir Bergbau. f./s I 3 Rheinische Braunkohlen io Rheinstahl..........o

Nie deck Montan.......G

Bereinigte Stahlw. f. V« I 3

Olavi Minen......1 sh

Kalt Aschersleben.....10

KaltWesteregcln..... io

Kaliwerk Salzdetfurth . . 12

104

122.75

270

217,75

180

137

35.5

189.75

199

122.5

272

218,25

137,25

105,9

105,5

123,13

271

218,75

180

137,25

105.5

107

122,75

270

218.25

137,13

Hevliaenstaedt ...... 0

Fnnghans ....... 6

Lcckwerke..........

Mainkraftwcrke ...... 8

Miag ......... . 10

Rekarsulmer ........ x

PeterS Union ....... 8

Gebr. Roeder ....... 10

118 147

130 142

119 121

141

142

117

142

120

120.5

142

Baris.... Schweiz . . Spanien . . ^apan .. . Rio de Jan. Wien in D.- Ocst. abgcst Prag ....

16,465

61.005

70,75

1.990

0.4965

59.18 12,452

16,.03

61,165

70,89

1.994

0,4985

59,30

12,472

16,46

81,005

70.88 1,988 U.4965

59,16 12,447

16,50

61.165

71,02 1,992

0,4985

59,28 12,467

Barm? r Bankverein .10 Berliner Handelsgcsellich. 12 Commerz- und Pnvat-Bk. 11 Darmst. u. Nationalbank. 12

155

256

184

243.5

154

186,5 46

154.5

258

185

244.5

152

186,5

245

191,5

201,5

188.5

199.25

256

191,25

201

258,75

Doigt & Haeffner ..... 6

Südd. Zucker.......0

Ban

167.5

149 taofen.

166.5

151

167

151

166

150

Belgrad .

Budapest. .

Bulgarien.

Lissabon . -

7,395 <3,33 3.0,37 20.68

7,409

73,47

3,043

20,72

81.53

2,150

7,395

73,37

5,057

20,70

7.419

73,51

6,013

20,74

Deutsche Bank. . . . 10

DiSkonto-Gescllschaft Ant. 10

168

168.4

168.25

169

I G. Farben-Jnduslrie. io

Dynamit Nobel ......o

16.75

17

316,5

153

31675

152.5

Danzig. . . Konstantin-

81.37

2,111

81,40

2,111

81,56

164

164.5

164,25

164.25

Berlin, 16 August.

| Geld

Brie,

2,115

Dresdner Bank . ... 10

l7d

171

173

174

Schcideanstalt ....... .8

-'26

227

Amerikanische Roten.....

| 4,186

4

.206

Athen. . .

5,515

5.526

6,514

6,526

Mitteldeutsche Kreditbank . 9

256

I"

261

_

Goldschmidt ......... 5

111

141,6

104,5

194 25

141.75

105

141.25

105

Belgische Noten ... ...

Dänische IRoten ......

(Higlische Roten ......

58,43

112,42

| 20.375

5

8,67

Canada . .

Uruguay. .

Cairo . .

4.198

4.176

20.945

4.206

4.184

20.985

4,198

4.19g

20.945

4,2*16

151,4

152 75

152,75

153

177,8

104,5

194,75

4.2U4

RcichSbank........ "

178,5

175

Metällgelellschaft ..... 10

20.455

20-985