Ausgabe 
17.3.1927
 
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Feinkostmargarin

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142

fchleifereigcwerbet in den letzten Monaten, wo­durch sehr grobe Uotrütc in geschlissener Ware sich angehäust haben, deren Absatz sich in dem Maße schwieriger gestaltet, je schwächer der Markt durch die lange Dauer der Krise wird. Einige Schleifereien in Antwerpen arbeiten nicht länger als zwei Tage in der Woche. Der Zach­verband schlägt " "

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Reichsbankdiskonk 5 Prozent. Lombardzlnssuß 7 Prozent.

frankfurter Getrcivevorsc.

Zrankfurt a. M.. 17. März. Es notieren. Weizen (Wetterauer- 29 bis 29,25, Roggen (int) 27, Sommergerste für Brauzwecke 25.50 bis 26. Hafer (inl.) 22 die 22.75, Mais (gelb) 18 dis 16.20. Weizenmehl (inl., Spezial 0) 40 bis 40.50, Roggenmehl 37 bi» 37.25, Weizenkleie^ 14.25 bis 14.50. Roggenkleie 14.50 bis 14.75. Tendenz: Ruhig.

Frankfurter Lchlachtviehmarkt.

Zrankfurt a.M., 17 März. Auftrieb: 76 Rinder. 1056 Kälber. 277 Schafe, 505 Schweine Kälber Beste Mast- und Saugkälber 70 bis 76 Mk., mittlere Mast- und Saugkälber 60 bis 69. geringe Kälber 50 bis 59. Schafe: Mast- lämmer und jüngere Masthämmel (Weiüemast) 50 biS 54. mittlere Maftlämmer. ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 46 bis 49. fleischiges Schafvieh 40 bis 45. Schweine Boll­fleischige Schweine von ca. 160 bis 300 Pfund Lebendgewicht 60 bis 62. fleischige Schweine von ca. 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 58 bis 60 Mark. Marktverkauf: Geschäft in allen Biehgattungen lebhaft und au-vertaust.

. vor. Mahnahmen zu treffen, um die Produktion um 50 Prozent zu verringern und dabei doch alle Schleifer in Arbeit zu halten, also eine Arbeitszeitverkürzung vorzu- nehmen. Die Verhältnisse in Belgien wirken selbstredend auch aus die Geschäftslage in Deutsch- land, da sowohl die belgischen, wie die deutschen Diamantschleisereien ihre Aufträge größtenteils von den Großhändlern erhalten. Allgemein so- wohl in Deutschland wie in Belgien, wird über die Zunahme der Heimarbeit geklagt, die vreis- drückend sich auSwirkt.

Erfolge

des englischen Kohlenbergbaues.

Die amtlichen Ziffern über die englische Kohlenausfuhr im Monat Februar zei­gen. bah es England gelungen ist, seine alte Kohlenstellung aus dem Welt­markt wieder zu gewinnen. Die eng- lische Kohlenausfuhr im Februar überstieg trotz der Kürze diese« Monats die deS Monats Ja­nuar und erreichte fast den Export des Ze- druars 1926. Wiederholt haben wir aus die «rohen Anstrengungen des englischen Kohlen- anbei« hingewielen, bie nach dieser Statistik, wenigstens was die Menge anbclangt, zu einem dollen Erfolge geführt haben. Dieser Erfolg konnte allerdings nur durch erhebliche Zuge­ständnisse in der Preisstellung erreicht werden. In Berlin wird, wie wir aus zuverlässiger Quelle erfahren. engli,chc Kohle bil­liger angeboten als deutsche. Man erkennt hieraus, dah gegenwärtig der Konkur­renzkampf zwischen deutscher und englischer Kohle sich nur in der Preisfrage abspielt. Die Ein­fuhr englischer Kohle.: in den Oft- und Rordsee- häfen nimmt dauernd zu. Den starken Rück gang der Kohlenpreise beweist bie Tatsache, daß a. B. Hausbrandkohlen aus Schottland, die vor dem Krieg nicht unter 23 Schilling zu haben waren, in Hamburg jetzt mit ca. 20 Schilling zu kaufen sind.

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Sichel Zkllsioii Aschaffenburg. . . Henfton Bofbbpf . . .

4 Prozent, wurde stark beaa-tet. In Beroindung damit verloren Rhemstahl eben alls 4 Prozent Am Sleltro markt war bie Sefamihaltuna ebenfalls fchwäcaer. Siemens A Halske n.nu* 3 Prozent. Auch süddeutsche ®rL,llkbaitrn gaben bie zu d.efem Aus maste nach AEE mu.us Ich Prozent. Bergmann minus 2 Prozent Arn Montanmarkie lagen Rhein-Elbe-Gruppe sehr still und Ich Proz. schwächer. Harpenrr minus 2.5 Pro» ManneSmann minus 3 Proz Bankaktien waren gehalten und etwa.' höher, so D:s:onto und Mitteldeutsch.' Kredit Die übrigen Werte schwäch.en lich ebeniaüs ao Bauaiuen bis 2 Prozent niedriger Zellstoss­akt.en gebrückt Bon 2lu:owerten verloren Dau:.- Icr 1 Proz , Kleger 2.5 Prozent Ä a l i a 11 i c n teilweise circa» erholt. We'teregeln vluS 2.75 Prozent. Bon sonstigen Werten la en Holzverkoh­lung wieder 5 Prozent schwächer: hier txriltm;ate. bah eine BerwattungSäusterung über die mog- lich' Car.icrung noch aus'teht. Metall- und Ma- kchinenwerte leicht rückgängig Au ö zahlreiä-.' K a f' a v a p i c r e irs l e ro i e : e Berlau s- au träge schwächer. Auch heim. Htnitn niedriger. Schutzgebiet 11,71. Anleihr-Ablöiung 22 83. Bon frember Renten lägen Türken lebhaft und fest. Ai-.aioiier etwas schwächer. Am & e l b in a r 11 ist wieder eine Derknavrung. auch für Tages eld, emgetreten. Taaeeg.'ld 4 5 Proz . Monatsgeld stark gesucht zu 6 bi» 7,75 Proz. 3m Devisenvertehr lagen' Mailand und Madrid sehr fest mit 105.75 bzw 27,96 gegen London. Zürich 25.2425, Paris 124.01. London- Kabel 4,8560. Die Reichsmark stellte sich geg.n London auf 20,4625. gegen Kabel auf 4,2145 _________________Börsenkurse._________________

Rundfunk Programm.

Freitag, 16. März.

3,30 bie. 4 Uhr: Die Stunde der Jugend. 4,30 bis 5,45 Uhr Haussrauennachmitlag. 5 45 bis 6,05 Uhr Die Lefestu.ide. 6,15 bis 6,30 Uhr. Ueberlragung von Kassel:Die Stunde des Kin- deS". 7,30 Uhr: Ueberlragung aus dem grollen Saal deS Kurhauses Wiesbaden: 7. Zyklus- konzert: Peter Tschaikowsky.

Präg' Dir In'» Gedächtnis ein 2')75u

NcIiuIh- miiksen von KcliuhliRue Huer seinf

Umarbeitung unterjteijen lassen, ßetber ha, sich auch diese Arbeit auf den dufbau unb das cd)<ma de; Tarifs beschrankt, sich dagegen nicht befaßt mit einer Nachprüfung der .')ohe der larifsatze. Auch in späte- ren Berh.mdiunaen mit 3nier<|jenl<n hol die Reich, bahn eine Reoisian der Tarifsätze abgelehnt. Diese Stellung ift um so bedauerlicher, al» gerade bie übertriebene Hohe der Ian,e die wei'enllichsten 21 n griffe gegen die TarifpoUlik der Reichsbahn aus- gelost hat.

Die Reichsbahn selbst behaupte! zwar, dah ihr Zrachteninde^nur* 147 Prozent üb<r Frieden läge unb im allgemeinen nicht hoher fei, als es bie ®elb entmerrung erfordere. Leider ocrgistt fie zu erwah n«n, daß diese Zisser nur dadurch zustande qr fon,men ist. daß infolge des Staffeltarifs die weilen Entfernungen zu relativ niedrigen su^en gefahren werden, die zum TeU nicht einmal die Selbstkosten decken, so dost sie da» Gesamtbild günstiger betin flussen, als e» tatsächlich ist. Dagegen sind die Fracht­sätze für den Nahvertehr austerordrutlich hach, ein Umstand, ter um so bedenklich.: ift, al; ungefähr HO Prozent aller Transport*, bi» jjj 21J Km ?c- fuhren werben und 60 Proi ter Transporte bis 100 Am. vor sich aehen. Wie sehr gegenüber der Zriedenszeit für diese Rahiranspor:.» Vie Zrrchisaste gestiegen sind, zeigt die naa)|c?g:a)e Aufflelluna für «ine größere Anzahl lebenswichtiger Erzeugnisse:

teilen kleinerer Äaui ober Pcrkauisa.uirage ab* hangi: unb neigte im aanzen zum Rnchr, eden.

bei 'm boa) eroinete bic Mehrzahl der 2ßerlc 2 bis 3 Proz. schwächer. Bereinigt Glonzstos' verloren 5.5 Prozent Raliaftien gaben ebenfalls starker n.:d- Cn 9t u t o a f 11 e n kam infolge be» bioiben frmloien Lt-ichlufjes bei Daimler grufiere» Material heraus (Rationale 2luto minus 4.» Prozent). Er­hebliche Rückgänge wiesen auch I r r 111 ui c r t e aus Spinnerei Ximmerkn minus 3,5. Norddeutsche Wolle miniic- 5.2.'» Prozeni Am Geldmarkt ist Tagee-g.'ld flüssig mit 3L bi; 5,5 Prozent. Monat» geh dagegen weiter ge'ucht zu 7 bie .1 Prozeni Warenwechsel mit Grostbankgiro nominell ca. 4 > Prozent. 3m Deoisenverkehr lagen Mailand und Madrid febr fest nm 105,70 bzw. 27.hK gegen London. Die Reichsmart stellte siä, gegen Rubel aus 4,2140. Landon gegen Sabel 4.8553 fester.

Devisenmarkt QScrl.n^tcnHurl a. M. Telegraphische Auszahlung.

(Obne Gewähr.)

Berliner Börse.

(Eigener Drahtbericht des ..Viehener Anzeigers"^

Berlin, 17. März. Die Debatte über die (int Wicklungsmöglichkeiten am Gelbmark beschäftigen die Börse in Berbinbnnq mit ben Angaben der Grostbanlenberichte wieder in fidelerem Maste, da irgendwelche andere Anregungen nicht oorlagen. Das Geschäft war auf allen Gebieten luftlos unb auf ein Minimum beschränkt. Die Spekulation wagte sich nicht mit größeren Transaktionen hervor unb auch das Publikum legte weitestgehende Reserve an ben Tag. Die Tendenz war von ben Zufällig-

' Daimler-Benz A.-S. 3n der Sitzung des A.-R. der Daimler-Benz A.-G. wurde die Bilanz vorgelegt. Sie weist einschließlich der Borträgc beider Seselllchasten aus dem Bor- jahre von zusammen 356 549 RM. einen buch­mäßigen Ueberschuß von 478 227 RM aus. die aus neue Rechnung vorgetragen werden sollen. Der am 7. Avril einzuberusenden G.-B soll die Erhöhung deS Diundkapitals um nominell 14 Mill. RM. vorgeschlagen werden. Der Ge­genwert der Obligationsanleihe von nominell 20 Mill. RM. ist inzwischen eingegangen. Der Geschäftsgang ist weiterhin befried gend.

Zuckerfabrik Rheingau A.-G.. WocmS. Die Generalversammlung bei Zucker­fabrik Rheingau A-G. WormS genehmigte die Bilanz unb beschloß, ben Reingewinn von 67 000 Mark aus neue Rechnung vorzutragen.

* Bereinigte Glanz st offabrikcn A.-K. in Elberfeld. Der Auffichtsrat der Bereinigten Glanzstoffabriken A.-G. in Elberfeld hat in seiner «estrigen Sitzung beschlossen, der aus ben 7. April einzuberufenden Generalversammlung bei reichlichen Abschreibungen eine Dividende von 15 Prozent oor- zuschlagen.

Starke Zunahme der Eisen- Produktion Englands. 3ni Februar hat sich die englische Rohcisenproduktion von 434 600 im Bormonat aus 567 900 Tonnen erhöht. 3m Lause des Monats Februar sind zehn weitere Hochöscn in Betrieb genommen worden, so daß jetzt 162 arbeiten. Die Produktion von Stahl- darren und -guß erreichte im Februar 819 Ton­nen was eine Zunahme um 88,400 gegenüber dem Bormonat bedeutet

Kranksurtcr Börse.

(Eigener Drahtbericht deSGießener Anzeiger-".) Frankfurt a.M., 17. März. Tendenz Ruhig und weiter abgeschwächt. - Die Ssfeklen- börfe zeigte auch heute wieder eine große G e- schäftsmüdigkeit. Nachdem die Deckungen nach dem Medio beendet erscheinen. liegen bc- foT*crc Anregungen in börsentechnischei Bezie­hung nicht mehr vor. Auf der anderen Seite tritt die Berfassung des Geldmarktes wieder stärker in den Vordergrund, wobei die weitere Verknappung in Termingeld erneut zur Zurückhaltung und Abgadeneigung Veranlafsung gab. Besonders litten wieder die Spezialitäten des 'Terminmarktes. Der Rückgang der 3. G. Farben aus 291 Prozent , minus

DSR UmdLsSchwelkraftwerkDol- ter »heim. Der Zrank.urter C^.LÜreermufter Landman n hau: am D.cnstag in Darmstadt «ine mehrstündige Besprechung mit dem hessi­schen Z.nanzmmister. Dem Vernehmen nach han­delt es sich um die Paraph erung des Vertrages zw.sch..: der £:oct Zrankfzirt a M und dem hessischen Staat über da« Schwelkrastwerk Wöl­fersheim.

WSR. Streik in der Odenwälder S t e i n i n ß u ft r t c. Die im Zertralveroand der Eteinarbeiter Deutfch.ands organif ericn Lt. n- und H lfsarbeiter des Odenwalds find kürzlich an die Granit!ndustriellen des Odenwald- mit der Forderung einer lOprozentigen Lohnerhöhung herangetreten. Da der Industr.eUenoerband ,e- doch nur eine 5pro,;entiqc Dchöbu-ig bewckligen wollte, Haden die Odenwätöer Steinarbeiter bc: einer Urabstimmung mit überwältigender Mehr- beit beschloßen, in ben Streik zu treten. Die'er hat am Montag, dem 14. März, begonnen. TS sind jedoch inzw.schen wieder neue Verhand­lungen ci-geleitet worden.

MSR. Die Geschästslage der Ha­nauer D i a m a n t schl ei s e r ei - 3 n h u ft r i c wird übereinstimmend alS recht flau be­zeichnet. Die Ursachen sind nicht örtlich begrenzt, sondern in Zusammenhang zu bringen mit der Lage in Belgien, vor allem in dem Zentrum Antwerpen. Von dort wird den Hanauer Fach- feeiien ebenfalls Deschäftsslaue berichtet. Rach dielen Berichten wird bie Antwervcner Dia» man'.fchleiferei-3ndustrie augenblicklich von einer neuen Krisis bedroht, die hauptsächlich entstanden ist durch die Ueberproduktion des Diamant-

Ei ne Aendcrung

Ziel einer größeren Entlastung des Bahverkehrs ist zwar au» oerjchiedenen (Brünben nicht leicht: immer­hin erpeben sich jeboch gewisse Möglichkeiten, wie z. B. die Wiebereinsührang der für ben Nahverkehr außerordentlich bedeutsamen Berechnung der Ab- fertiaungsgebühr nach dem Grade der Entfernung, wie sie oor bein Kriege üblich war. Auch durch Ent- Enkommen auf dem Gebiet der ..Mengentarife" 'n sich Erleichterungen schaffen. Zum mindesten t jedoch bie Reichsbahn, nachdem sie eine Prü­fung ihres Tariffchemas oorgenommen unb Der öffentlich, hat, nunmehr auch Unterfudjungen über die Tarifhöhe anfteücn und diese der öffentlichen Kritik zugängig machen. Eine derartige Untcrrid) tung der Oefsentlichkeit bürste schon deshalb nicht schwer sein, weil die Reichsbahn schon seit längerer Zeit eingehende statistisch« (Ermittlungen über bi« Eishöhe angestellt hat, die sehr interessantes Mate- rial ergeben haben sollten, bas bisher aus nicht ganz klaren Gründen nicht oeröfsentlicht würbe. Auch die Reichsbahn selbst sollte an einer Klarste! (ung der Aerhältnisse größte» Interesse haben; denn ber aus den zu hohen Nahtarifen entstandene Aus- fall, den allein der Uebergang der Transporte von der Eisenbahn auf ben Lastkraftwagen verkehr mit fid) gebrach, Hai, wird auf über 100 Millionen Mark im Jahre geschätzt.

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Marse, a

Vorführung LOHELAND Lehrweise von ROHDEN-LAN66AARD Gymnastik

Freitag, den 18. Marz, abends 8 Uhr, im Saale aes Katholischen Vereinshauses ....

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